CH203523A - Verfahren zur Erzeugung von Klareis. - Google Patents

Verfahren zur Erzeugung von Klareis.

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CH203523A
CH203523A CH203523DA CH203523A CH 203523 A CH203523 A CH 203523A CH 203523D A CH203523D A CH 203523DA CH 203523 A CH203523 A CH 203523A
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CH
Switzerland
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ice
air
water
cells
dehumidified
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English (en)
Inventor
Netzschkauer Maschinenf Soehne
Original Assignee
Netzschkauer Maschinenfabrik F
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25CPRODUCING, WORKING OR HANDLING ICE
    • F25C1/00Producing ice
    • F25C1/18Producing ice of a particular transparency or translucency, e.g. by injecting air

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Devices That Are Associated With Refrigeration Equipment (AREA)

Description


  Verfahren     zur    Erzeugung von Klareis.    Gegenstand der Erfindung ist ein Ver  fahren zur Erzeugung von Klareis in mit  Luft als Kälteträger arbeitenden Eiserzeu  gern.  



  Es ist bekannt,     Klareis    in der Weise her  zustellen, dass durch das in den Eiszellen zum  Zwecke des     Gefrierens    befindliche Wasser  während des     Gefrierens    trockene,     mindestens     bis zum     Gefrierpunkt    des Wassers hinab ab  gekühlte Luft mittelst     einer        Luftfördervor-          richtung        hindurch    gefördert wird.

   Die Luft  teilchen und Luftblasen, welche sich in dem       Gefrierwasser    der Eiszellen befinden, werden  durch diesen Vorgang ausgeschieden und die       Verunreinigungen    nach dem gern des Eis  blockes hingebracht, so dass diese vor Be  endigung des     Gefrierens    leicht beseitigt und  durch reines Wasser ersetzt werden können.

    Das     durch    dieses     bekannte    Verfahren her  gestellte     Klareis    ist     praktisch    frei von     Un-          reinigkeiten    und eingefrorenen Luftblasen,  so dass sein Wert weit höher ist als der des  gewöhnlichen Eises.     'erner    wird durch das  Einblasen der Luft in das     Gefrierwasser    der    Eiszellen das Gefrieren     beschleunigt,    wo  durch eine grössere Wirtschaftlichkeit der  Eiserzeugung erreicht wird.  



  Zur Zubereitung der für diese Klareis  herstellung erforderlichen,     mindestens    bis  zum Gefrierpunkte des Wassers hinab ab  gekühlten     und    entfeuchteten Luft ist bei den  bekannten     mit    Sole als Wärmeaustausch  mittel     arbeitenden        Eiserzeugern        ein    zusätz  licher, eigens dazu     bestimmter    Luftkühler  erforderlich, der die Luft, bevor sie     in    die       Luftleitungen    mit anschliessenden Ventilen  und Düsen eintritt, so tief kühlt, dass eine  weitere Wasserausscheidung in den Luft  leitungen,

       Ventilen        und    Düsen aus der Luft  nicht mehr möglich ist. Die     Anschaffungs-          und    Betriebskosten     einer        Klareis-Erzeugungs-          anlage    werden durch die zusätzliche     Luft-          kühleinrichtung    wesentlich erhöht.  



  Die Bestrebungen gehen nun dahin, eine  zusätzliche Einrichtung zu der     Kühlung    und       Entfeuchtung    der durch das Wasser hin  durch zu     fördernden        Luft    entbehrlich zu  machen, wodurch die     Anschaffungs-    und Be-           triebskosten    der Klareis -     Erzeuguiigsanlagc     wesentlich gesenkt werden.  



  Dies wird erfindungsgemäss in vollem  Masse dadurch erreicht, dass Luft, die min  destens bis zum Gefrierpunkt des Wassers  hinab abgekühlt und entfeuchtet ist. zu einem  Teil zur Eiserzeugung an den in einem Be  hälter angeordneten Eiszellen     entlanggeführt     wird, während der restliche Teil durch das  zu gefrierende Wasser in den Eiszellen     hin-          dureffigebla,sen    und nach dem Austritt; aus die  sem Wasser mit der an den Eiszellen entlang  geströmten Luft vereinigt wird, worauf die  gesamte Luftmenge wiederum mindestens bis  zum     Gefrierpunkt    des Wassers hinab abge  kühlt und entfeuchtet wird.  



  In der Zeichnung ist eine zur Durchfüh  rung des erfindungsgemässen Verfahrens ge  eignete beispielsweise     Klareis-Erzeugungs-          anlage    dargestellt.  



       Fig.    1     zei@-t    den     Aufriss    der Anlage,     wä        h-          rend    die gleiche Anlage in     Fig.    2 im Grund  russ und in     Fig.    3 im Seitenruss dargestellt ist.  



  Im Behälter a des Eiserzeugers befinden  sich die Eiszellen b, der Ventilator c zur Um  wälzung der als     Wärmeaustausehmittel    ver  wendeten Luft und die Verdampfer d.  



  Die Eiszellen b haben in ihren Böden       Lufteinblasedüsen    e, welche mit den Ver  teilerrohren f verbunden sind. Von dem  innerhalb des Behälters befindlichen Ro  tationsgebläse oder     Kompressor    g führt eine  Hauptleitung und von dieser die     Anschluss-          leitung   <I>i zu</I> den Verteilerrohren<I>f</I> der Eis  zellen b. Der Luftförderer g könnte auch  ausserhalb des Behälters a angeordnet sein.

    Die     Auschlussleitungen    sind durch Nut dich  tende     Federrohranschlüsse        k:    mit den Ver  teilerrohren so verbunden, dass die jeweilig  zusammengekoppelte Zellenreihe beim Ein  setzen nur auf den     Federrohranschluss    k auf  gesetzt zu werden braucht und dieser durch  das Eigengewicht der Zellen b zusammen  gedrückt und dadurch selbsttätig verschlos  sen wird.  



  Das Verfahren zur     Klareis-Erzeugung     mit der beschriebenen Anlage ist folgendes:  Der Ventilator c saugt die über die Ver-         dampfer    d     hinwegströmende    und dadurch  mindestens bis zum Gefrierpunkt des Was  sers hinab     abgekühlte    und entfeuchtete Luft.  an. Ein mehr oder weniger grosser Teil die  ser abgekühlten und entfeuchteten Luft wird  von dem Luftförderer g angesaugt und durch  die Leitungen     h,        i,        h.    f und Düsen e in die  mit     Gefrierwasser    gefüllten Eiszellen b hin  eingefördert. Der restliche Teil der Luft  wird an den Eiszellen entlanggeführt.

   Beim       Hindurchströmen    der Luft durch das in den  Eiszellen befindliche     Gefrierwasser    werden  die in dem Wasser vorhandenen Luftblasen  nach oben gerissen und treten mit der ein  geblasenen Luft aus dem     Wasser    aus. Die  Verunreinigungen des Wassers sammeln sich  dabei im Kerne des Eisblockes und können  kurz vor Beendigung des     Gefrierens    leicht  entfernt werden.

   Die aus dem Gefrierwasser  der Eiszellen frei austretende Luft vereinigt  sich wieder mit der Luft, die an den Eis  zellen     entlanggeströmt    ist und darauf wird  die gesamte Luftmenge beim Bestreichen der  Verdampfer d     -,viederum    mindestens bis zum  Gefrierpunkt des     Wassers    hinab abgekühlt  und entfeuchtet, so dass sich der erwähnte  Kreislauf wiederholen kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Erzeugung von Klareis in mit Luft als Kälteträger arbeitenden Eis erzeugern, dadurch gekennzeichnet, dass Luft, die mindestens bis zum Gefrierpunkt des Wassers hinab abgekühlt und entfeuch tet ist, zu einem Teil zur Eiserzeugung an den in einem Behälter angeordneten Eiszellen entlanggeführt wird, während der restliche Teil durch das zu gefrierende Wasser in den Eiszellen (b) hindurchgeblasen und nach dem Austritt aus diesem Wasser mit der an den Eiszellen (b) entlang geströmten Luft ver einigt wird, worauf die gesamte Luftmenge wiederum entfeuchtet und mindestens bis zum Gefrierpunkte des Wassers hinab abge kühlt wird.
CH203523D 1937-04-20 1938-04-20 Verfahren zur Erzeugung von Klareis. CH203523A (de)

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DE203523X 1937-04-20

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