CH203534A - Schalteinrichtung zur Bedienung eines Röntgenapparates. - Google Patents

Schalteinrichtung zur Bedienung eines Röntgenapparates.

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CH203534A
CH203534A CH203534DA CH203534A CH 203534 A CH203534 A CH 203534A CH 203534D A CH203534D A CH 203534DA CH 203534 A CH203534 A CH 203534A
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Dessauer Friedrich Dr Prof
Lion Kurt S Ing Dr
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Dessauer Friedrich Dr Prof
Lion Kurt S Ing Dr
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    • H05G1/00X-ray apparatus involving X-ray tubes; Circuits therefor
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    • H05G1/26Measuring, controlling or protecting
    • H05G1/30Controlling
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Description


  Schalteinrichtung zur Bedienung eines Röntgenapparates.    Die Einstellung von Röntgenapparaten,  insbesondere für     Diagnostikzwecke,    wird bis  her in der Regel derart vollzogen, dass die       einzelnen    Faktoren der Aufnahme, wie Ar  beitsplatz, Ventilheizung, Strom,     Spannung,          Instrumentenempfindlichkeit,Aufnahmedauer     usw. einzeln eingestellt werden. Sodann wird  durch den Hauptschalter die Röntgenröhre  in Tätigkeit gesetzt.  



  Schalteinrichtungen für diese Art der  Einstellung besitzen die Gefahr einer grossen  Anzahl von Irrtümern     bezw.    Fehleinstellun  gen; sie     erfordern    ferner sehr geübtes Bedie  nungspersonal. Trotz des     Vorhandenseins     solchen Personals kann es aber vorkommen,  dass entweder die günstigsten     Betriebsbedin-          gungen    nicht eingehalten werden, oder -  was noch weit unangenehmer ist - dass die  Röhre oder der Apparat überlastet oder sogar  zerstört werden. Zweck der Erfindung ist es,  diese     Übelstände    zu vermeiden.  



  Die     Schalteinrichtung    gemäss der Erfin-         dung    zur     Bedienung    eines Röntgenapparates  umfasst ein Grundgerät, das durch in Ver  bindung bringen mit einem ihm angepassten       zusätzlichen    Steuergerät derart gesteuert  wird, dass eine gleichzeitige Einstellung meh  rerer     Betriebsgrössen        selbsttätig    erfolgt,     und     eine Vielzahl von     untereinander    verschiede  nen, mit dem Grundgerät leicht     verbindbaren     und von ihm leicht lösbaren     Steuergeräten,

       von denen jedes an eine Gruppe von für den  zu bedienenden Röntgenapparat typischen     Be-          triebsbedingungen    angepasst ist.  



  Das Grundgerät kann äusserlich nach der  Art eines     Schalttisches    ausgebildet sein. Die  Steuerung des Grundgerätes durch die Steuer  geräte kann sich auf mechanischem Wege  vollziehen. In diesem Fäll sind die Steuer  geräte zweckmässig derart ausgebildet, dass  sie Lagen oder     Lagenbereiche    von an dem  Grundgerät vorgesehenen     Verstellgliedern    zur       Einstellung    des     Röntgenröhrenstromes,    der       Röntgenxöhrenspannung,        4er        Aufnahmedauer         usw. auf mechanischem     \Vege    festlegen.

   Bei  spielsweise kann das Steuergerät so ausgebil  det sein,     da.ss    es verschieden lange Anschläge  enthält, wie etwa. ein     Sehlüsselbaxt.    Wird  ein solches Steuergerät in einen entsprechen  den     Röntgenapparateingesetzt,    so gestatten  diese verschieden langen Anschläge, dass die  Regelhebel nur bis an die von den Anschlägen  begrenzten Endstellungen bewegt     werden     können. Durch verschieden geformte An  schlagstücke können die jeweils einem Auf  nahmetyp entsprechenden Einstellungen vor  genommen werden, indem einfach alle Regel  hebel bis zum     Anschlag    gestellt werden.

         Z-,veckmässig @.rd        bei        dieser        @usfixhrungsform          cda,s        @r@mdgerä.t    mit einem     Antrieb    versehen.  durch den die     Verstellglieder    des Grundge  rätes selbsttätig in jene Lagen oder an die  Grenzen der     Lagenbereiche    bewegbar sind,  die von je einem Steuergerät festgelegt wer  den. Der Antrieb kann etwa durch Klein  motore, Elektromagnete und anderes mehr ge  bildet sein. Zu dem gleichen Zweck könnte  jedoch auch ein Handantrieb benutzt werden.  



  Jene Ausführungsform des Erfindungs  gegenstandes ist jedoch vorzuziehen, bei der  die Steuerung des Grundgerätes durch die       Steuergeräte        auf        elektrischem        Wege        vollzogen        e        n     wird.

   Hierzu     weisen        beispielsweise    das Grund  gerät und die Steuergeräte     einander    entspre  chende, zusammenwirkende Kontakteinrich  tungen auf, wobei die     Kontakteinricbtungen     der Steuergeräte an in den     Sieuergerä,ten     untergebrachten, jeweils einer Gruppe von  typischen Betriebsbedingungen     angepassten     Schaltungen angeschlossen sind. Die Kontakt  einrichtungen der Steuergeräte können etwa  jeweils verschiedene Teile von Schaltstufen  besitzenden, im Grundgerät vorgesehenen  Schaltelementen --     etwa.    Widerständen, Dros  seln, Autotransformatoren usw. - über  brücken.  



  Bei einer andern Ausführungsform, bei  der die     Steuerung    des Grundgerätes durch  die Steuergeräte gleichfalls auf elektrischem  Wege vollzogen wird, weist das Grundgerät  Schaltstufen besitzende Schaltelemente<B>--</B>  etwa     ZViderstä_nde.    Drosseln, Autotransfor-         matoren    usw. - auf, und die Steuergeräte  besitzen mit diesen     Schaltelementen    zusam  menwirkende Kontakteinrichtungen, die je  weils an eine Gruppe von     typischen    Betriebs  bedingungen angepasst sind.

   Die Kontaktein  richtungen der Steuergeräte können beispiels  weise durch mehr oder minder lange     7,vTetall-          schienen    gebildet sein, die eine grössere oder  geringere Zahl von Windungen von im  Grundgerät untergebrachten     Stufentransfor-          rnatoren    kurzschliessen und hierdurch das  Grundgerät in     entsprechender    Weise steuern.  



  Es sind     bereits    Schalteinrichtungen zur  Bedienung von Röntgenapparaten bekannt,  die ebenso wie der Erfindungsgegenstand auf  der Erfahrungstatsache beruhen,     da.ss    es bei       gleichartigen    Fällen der Diagnostik und The  rapie darauf ankommt. die gleiche Gruppe von  typischen Betriebsbedingungen herbeizufüh  ren. So ist es beispielsweise bekannt, auf einer  drehbaren     Achse    eine Reihe von Steuerschei  ben vorzusehen, die radiale     Fortsätze    be  sitzen und von     denen    eine jede Steuerscheibe  der Einstellung einer Betriebsgrösse dient.

    Die radialen     Fortsätze    dienen zur     nocken-          artigen    Steuerung von Hebeln, deren Ver  stellung eine entsprechende Änderung je einer       Betriebsgrösse    herbeiführt.     Diese    Schaltein  richtung hat sich jedoch     wegen    der mit ihr       verbundenen    Mängel überhaupt nicht ein  zuführen     vermocht.     



  Ferner sind     beispielsweise    Schalteinrich  tungen bekannt, bei denen durch Stecker  wahlweise verschiedene in einem Schalttisch  untergebrachte Schaltungen zur Wirkung ge  bracht werden.  



  Diese Schalteinrichtungen haben den gro  ssen Nachteil, dass sie dazu zwingen, die Zahl  der Gruppen der     herbeiführbaren    Betriebsbe  dingungen zu sehr     herabzusetzen.    Die     Praxis     erfordert nämlich mindestens fünfundzwanzig  verschiedene Einstellkombinationen und diese  Forderung ist. aus baulichen Gründen mittels  der     bekannten        Schalteinrichtung,    bei der durch       Umstecken    von gewöhnlichen Steckern, wahl  weise verschiedene, in einem     Schalttisch        un-          tergebrachte        Schaltungen    zur Wirkung ge  bracht werden, praktisch nicht erfüllbar.

   Es      ist     hierbei        ferner    nicht möglich. die     Einstell-          kombinationen,    zu ergänzen, und     wenn,d-er        Be-          riii!tzereiner    solchen     Schalteinrichtung    etwa  mit einer     andern    Röntgenröhre oder einem  Film     anderer    Empfindlichkeit arbeiten     will,     so     muss,die        Schalteinrichtung        abgeändert        wer-          den,

  .    Bei     Aufstellung    derselben     an        entlegenen          Orten        verursacht        dieses        sehr    grosse     Schwierig-          keiten.     



  Bei Anwendung des Erfindungsgegen  standes vollzieht sich die Einstellung sehr  schnell, was bei starker     Inanspruchnahme    des  Arztes oder der Schalteinrichtung oder in der  Unfalldiagnostik sehr wichtig ist. Ein wei  terer Vorteil ist die Eindeutigkeit der Ein  stellung. Es braucht in der Regel nicht mehr  an verschiedenen Knöpfen gedreht zu wer  den, und es ist auch nicht erforderlich, ver  schiedene Stecker, Schalter oder     dergl.    zu  betätigen, was zu     Verwechslungen    Anlass  geben kann, sondern durch das Einfügen  eines eindeutig bezeichneten Steuergerätes an  eine Stelle eines Bedienungstisches können  sämtliche oder eine Zahl von Einstellungen  betätigt werden.

   Als wesentlicher Vorteil er  gibt sich weiter, dass während des Betriebes  ohne Überlegung die günstigsten Betriebsbe  dingungen erzielt werden können und fehler  los gearbeitet werden kann. Durch Auswech  seln oder Umändern des Steuergerätes kön  nen die Einstellungen den jeweils gebotenen  technischen Verhältnissen und den gestellten  Aufgaben angepasst werden, so dass nicht wie  sonst bei der Normung eine starre Bindung an  einmal geschaffene technische Verhältnisse  erfolgen muss. Darüber hinaus kann aber  auch die Konstruktion des Röntgenapparates  selbst verändert und wesentlich vereinfacht  werden, wie sich beispielsweise aus folgendem  ergibt: Die Spannung an einem Röntgen  apparat fällt bei wachsender Belastung.

   Da  nun bei der Zusammenstellung des Steuer  gerätes Strom und     Spannung        bekannt        sind,    so  kann der     Spannungsabfall    bereits bei der  Dimensionierung des Steuergerätes berück  sichtigt und daher ausgeglichen werden. Die  Einstellung der Spannung ist daher mit sehr  einfachen Mitteln zu erzielen, etwa mittels    eines Widerstandes. Bei einem derartigen  Aufbau kann man auch einige     Mess-        und    Kon  trollgeräte ersparen, da diese bei den bis  herigen     Konstruktionen    hauptsächlich zur  Kontrolle der Einstellung dienen.  



  Die     Zeichnung    gibt     einige    Ausführungs  beispiele der Erfindung schematisch wieder.       Fig.    1 zeigt im Längsschnitt einen Teil des  Grundgerätes und ein mit ihm verbundenes  Steuergerät.     Fig.    2 zeigt gleichfalls im Längs  schnitt eine andere     Ausführungsform    eines  Grundgerätes und eines Steuergerätes.  



       In        Fig.    3 ist schematisch eine zusätzliche  Regeleinrichtung 15 dargestellt.  



       Fig.    4 veranschaulicht ein Grundgerät,  das zur gleichzeitigen Aufnahme von zwei       Steuergeräten    geeignet ist.  



       Fig.    5 ist das     Schaltungsschema    eines  Zeitschalters oder     Zeitschalterwerkes,    zur  Herstellung von     Moment-Röntgenogrammen,     und     in          Fig.    6 sind die Charakteristiken der Ein  richtung gemäss     Fig.    5 veranschaulicht.  Gemäss     Fig.    1     befinden    sich in dem     Grund-          gerät    1 die beiden Schaltstufen besitzenden  Schaltelemente 2 und 3, etwa Widerstände.

    Die     Anzapfung    der Schaltelemente 2, 3 sind  an die     Kontakteinrichtungen    4 des Grund  gerätes 1 angeschlossen. Das Steuergerät 5  weist Kontakteinrichtungen 6 auf, die den       Kontakteinrichtungen    4 des Grundgerätes  entsprechen und mit diesen zusammenwirken.  In dem Steuergerät 5 sind Schaltungen unter  gebracht, die an seine     Kontakteinrichtungen     angeschlossen und einer Gruppe von typi  schen Betriebsbedingungen angepasst sind.

   Bei  dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind  diese Schaltungen durch die Strombrücken  7, 8 und 9 gebildet, welche     Teile    der Schalt  elemente 2 und 3     kurzschliessen.    Jedes der  Steuergeräte 5, die bestimmt sind, in Ver  bindung mit dem Grundgerät 1 gebraucht zu  werden, besitzt andere Schaltungen, die je  weils an eine Gruppe von typischen Be  triebsbedingungen -     Betriebsbedingungen     für Lunge, Schädel, Herz usw.

   - ange  passt     sind.         Besonders günstig ist es, wenn die Schalt  stufen     besitzenden        Schaltelemente    2, 3,     deren     einzelnen Teile durch das Steuergerät 5 kurz  geschlossen werden, nicht gleichmässig unter  teilt sind, sondern in einer geometrischen  Reihe, da sich hierbei die grösste Anzahl der  Variationen. das heisst die feinste Untertei  lung ergibt. Bei 6 Widerstandsstufen, die       etwa    in den Abstufungen 1, 2, 4. B. 16, 32  angeordnet sind, sind durch ein Steuergerät  der geschilderten Art 64 Unterteilungen mög  lich (0     bis    63).  



  Der     Fig.    2 zur Folge ist das Grund  gerät 1 mit Kontakteinrichtungen in Gestalt  von     Steckerbuchsen    4 versehen. Das Steuer  gerät 5 weist     Steckerstifte    6 auf, die mit  den     Steekerbuchsen    4 zusammenwirken. Das  Steuergerät 5 ist. mit Schaltelementen (Wider  ständen, Induktionsspulen, Kondensatoren  und     dergl.)    versehen, deren Grösse jeweils  einer Gruppe von typischen Betriebsbedin  gungen angepasst ist, und zwar ist das Steuer  gerät gehäuseartig ausgebildet. und die Schalt  elemente sind in dasselbe eingebaut.. Bei dem  dargestellten     Ausführungsbeispiel    wird der  Stromkreis 10 des Grundgerätes durch das  Schaltelement 13 des Steuergerätes 5 ge  schlossen.

   In entsprechender Weise schliessen  die Schaltelemente 14 und 15 des Steuer  gerätes 5 die     Stromkreise    11 und 12 des  Grundgerätes 1. Die Stromkreise 10, 11, 12  werden daher durch die Schaltelemente 13,  14, 15 gesteuert, und zwar wird die Stärke  des in jedem Stromkreis fliessenden Stromes  durch die jeweilige Bemessung der Schalt  elemente 13, 14, 15 bestimmt.

   Die Schalt  elemente 13, 14, 15 eines Steuergerätes sind  entsprechend den typischen Betriebsbedin  gungen eines Einzelfalles bemessen, und die  jenigen der andern Steuergeräte, die be  stimmt sind, in Verbindung mit dem Grund  gerät 1 benutzt zu werden, sind den typischen  Betriebsbedingungen anderer Einzelfälle     an-          kn     Die Verwendung der bisher in der Regel  verwendeten mechanischen     Zeitschaltwerke     zur Herstellung von     Moment-Röntgenogram-          men    bietet gewisse Schwierigkeiten.

   Es ist da-    her zweckmässig ein     Zeitschaltwerk    zu be  nützen, dessen Schaltzeiten durch elektrische  Grössen bestimmt sind, beispielsweise ein auf  einer     Kondensatorladung    oder Entladung be  ruhendes     Zeitschaltwerk.    Bei Benutzung eines  solchen, können die die     Schalt.zeitenbestimmen-          den    Schaltelemente in dem Steuergerät unter  gebracht werden. In     Fig.    2 ist das dadurch  zum Ausdruck gebracht worden,     da.ss    in dem       Stromkreis    12, der der     Zeitschalterstromkreis     sein mag, ein Kondensator 15 eingeschaltet  ist.

   Es sind demnach in die     Steuergeräte     Schaltelemente, beispielsweise Kondensatoren,  für den die Schaltzeiten bestimmenden Strom  kreis des     Zeitschaltwerkes    eingebaut, die  entsprechend den übrigen typischen Betriebs  bedingungen eines jeden Steuergerätes be  messen sind.  



  Ganz allgemein können die Schaltelemente,  die in das Steuergerät 5 eingebaut werden  sollen, nicht nur durch Widerstände, Induk  tionsspulen oder Kondensatoren gebildet sein,  sondern es können zu dem gleichen Zweck,  das heisst zur Steuerung des Grundgerätes 1  auch Relais, Entladungsröhren,     Bimetallstrei-          fen    und anderes mehr benutzt  -erden.  



  Unbeschadet der Normung der Betriebsbe  dingungen werden zweckmässig     handbetätig-          bare    Regelorgane vorgesehen, durch welche  die durch die     Steuergeräte    festgelegten Be  triebsbedingungen innerhalb     verhältnismässig     eng beschränkter Grenzen     veränderlich    sind.  Diese Regelorgane befinden sieh zweck  mässig an den Steuergeräten und sie ermög  lichen     es,    innerhalb     des        Arbeitstyps,    der  durch das Steuergerät festgelegt ist, gewisse  Veränderungen der Betriebsbedingungen vor  zunehmen, um sie den Besonderheiten des  vorliegenden Falles in bestmöglicher Weise  anzupassen.

   Bei einer Knochenaufnahme  wird man vielleicht bevorzugen bei kon  stanter     Spannung    an der Röntgenröhre zu  arbeiten und die     mA-sec-Zahl    zu verändern,  während bei einer     Weichteilaufnahme    eine  Regelung der Spannung der Röntgenröhre  die besseren Ergebnisse liefert. Demnach  können     Steuergeräte    für     Weichteilaufnah-          men        reit        einem        zusätzlichen    handbetätigten           Ttegelorgan    versehen werden, das es ermög  licht, die Röhrenspannung innerhalb be  schränkter Grenzen zu verändern.

   Versieht  man Steuergeräte mit mehreren     handbetätig-          baren    Regelorganen, so kann es zweckmässig  sein, deren Bewegungsmöglichkeiten derart  von einander abhängig zu machen, dass hier  durch Überlastungen der Röntgenröhre ver  ursachende Einstellungen unmöglich gemacht  werden. Die     Fig.    3 veranschaulicht eine       Zweifachregeleinrichtung    dieser Art, bei der  an einem der Regelorgane eine Kurvenscheibe  und an dem andern ein mit ihr zusammen  wirkender Anschlag vorgesehen ist.

   Was die       Zweifachregelung    gemäss     Fig.    3 anbetrifft, so  ist folgendes dazu zu     bemerken:     Für manche Zwecke, insbesondere für  Durchleuchtung ist die freie Wahl von  Spannung und Strom oft erwünscht. Daher  soll eine Schaltung benutzt werden, bei der  beide Grössen getrennt eingestellt werden  können. Da die maximale Stromlast von der  an der Röntgenröhre liegenden Spannung ab  hängig ist, ist der Bedienungsknopf 16, an  dem die Spannung eingestellt wird, mit einer       Kurvenscheibe    17 verbunden. Der Bedie  nungsknopf 18, der zur Regelung der Strom  stärke dient. ist mit einem Anschlaghebel 19  versehen.

   Die äusserste Stellung für die       Stromregelung    18 ist daher jeweils durch die  Stellung des Regelknopfes 16 begrenzt. Durch  die Art der Ausbildung der Kurvenscheibe  1.7 kann der Belastungsfähigkeit der Rönt  genröhre Rechnung getragen werden.  



  Der gleiche Zweck, der durch die Aus  führungsform gemäss     Fig.    3 erreicht wird,  liesse sich durch Verbindung der beiden hand  betätigten Regelorgane durch eine andere  mechanische Begrenzungsvorrichtung errei  chen.  



  Gemäss     Fig.    4 ist das Grundgerät derart  ausgebildet, dass es sich zur gleichzeitigen  Aufnahme von zwei Steuergeräten 5 und 5'  eignet. Durch Umlegen der Umschalteinrich  tung 20 können die beiden Steuergeräte 5  und 5' in zeitlicher Aufeinanderfolge zur  Wirkung gebracht werden. Das Grundgerät  weist Schaltstufen     besitzende    Schaltelemente    21, 22, 21', 22' auf. Die     Steuergeräfe    5     bezw.     5' besitzen mit diesen     Schaltelementen    zusam  menwirkende     Kontakteinrichtungen    23, 24,  23', 24', die an eine Gruppe von     bTpischen     Betriebsbedingungen angepasst sind.

   Die  Schaltelemente 21, 22, 21', 22' weisen     Gleit-          kontaktbahnen    auf, die mehr oder weniger  von den Kontakteinrichtungen 23, 24, 23' 24'  kurzgeschlossen werden. Das     Grundgerät     weist ferner noch die beiden Kontaktbahnen  25, 25' auf, mit denen die Kontaktstücke 26,  26' der Steuergeräte 5, 5' zusammenwirken.

    Die     Schalteinrichtung    gemäss     Fig.    4 dient  zur Herstellung von     Zielbetriebsaufnahmen     (das sind     Aufnahmen    bewegter Objekte, deren  Bewegungszustand durch eine der Aufnahme  unmittelbar vorhergehende Durchleuchtung  festgestellt wird) mittels einer Drehanoden  röhre, doch können ähnliche Schalteinrich  tungen auch für andere Zwecke benutzt wer  den. Die Stromzuführung zu den Kontakt  bahnen der Schaltelemente 21, 22, 21', 22'  erfolgt über den Umschalter 20, dagegen er  folgt die Zuführung des Stromes zu den Kon  taktbahnen 25, 25' unmittelbar, das heisst  unter Umgehung des Umschalters 20.

   Die  Ableitung des Stromes erfolgt von den Kon  taktbahnen der Schaltelemente 21, 21' zum  Heiztransformator 27 der Röntgenröhre, und  die     Ableitung    des Stromes von den Kontakt  bahnen der Schaltelemente 22, 22' findet zum       Hochspannungstransformator    28 der Rönt  genröhre statt. Von den     Kontaktbahnen    25,  25' seien nur die     Kontaktstücke   <I>A</I> und<I>B</I>  betrachtet, die zur Drehanode 30 führen. Es  sei angenommen, dass vorerst nur das Steuer  gerät 5 eingeführt sei, die zur Durchleuch  tung dient. Die Drehanode steht dann     still,     um     unnützen    Verschleiss zu vermeiden.

   Wird  nun, nachdem der Arzt ein Objekt gefunden  hat, dass er aufzunehmen beabsichtigt, das  Aufnahmesteuergerät 5' eingesetzt, so fliesst  bereits, ohne dass der Schalter 20 auf dieses  Steuergerät eingeschaltet ist,     ,ein    Strom über  die     Kontaktbahn    25' zum Kontakt B, und  die Drehanode fängt an zu rotieren, das     heisst     die Aufnahme wird vorbereitet, aber noch  nicht     ausgeführt.    In gleicher     Weise    kann ver-      stärkte Ventilheizung,     Zeitschaltwerk.    Streu  strahlenblende, Instrumentenempfindlichkeit,       Kymographion,    Signal usw. für die Auf  nahme bereit geschaltet werden.

   Ist die Phase,  die der Arzt aufzunehmen beabsichtigt, ein  getreten, so kann durch einfaches Umlegen  des Umschalters 20 von der Stellung<I>I in 11</I>  das Steuergerät 5' in Funktion treten und die  Aufnahme wird vollzogen.  



  Es können auch in technisch besonders  einfacher Weise die Unzulänglichkeiten des  Netzes ausgeglichen werden, an das der     Rönt:          genapparat    angeschlossen ist. und zwar so  wohl hinsichtlich des Spannungsabfalles, wie  auch hinsichtlich der Schwankungen des  Netzes.  



  Der Spannungsabfall im Netz äussert sich  bekanntlich darin,     da.ss    bei Aufnahmen mit.  hoher Belastung die Primärspannung ab  sinkt     imd    infolgedessen die Spannung an der  Röntgenröhre wie auch die     Heizspannung    und  dadurch der Emissionsstrom kleinere Werte  annehmen. Da nun, wie oben erwähnt, bei  der Zusammenstellung des Steuergerätes be  absichtigter Strom und Spannung bekannt  sind, so kann auch der Spannungsabfall im  Netz berücksichtigt und dadurch korrigiert  werden.

   Um für alle Apparate des gleichen  Typs die Steuergeräte übereinstimmend bauen  zu können, kann in die Schalteinrichtung ein  Widerstand gebaut  erden, der bei der Mon  tage einmalig so abgeglichen wird, dass bei  allen Apparaten der gleiche Spannungsab  fall auftritt und in der oben angegebenen  Weise korrigiert wird.  



  Die     Fig.    5 zeigt die Schaltung eines Zeit  schaltwerkes oder Zeitschalters zur Herstel  lung von     1Zoment-Röntgenogrammen,    dessen  Schaltzeiten von der angelegten Netzspan  nung derart abhängig sind, dass sich die Be  lichtungszeiten     annähernd    entsprechend dem  Absinken der angelegten Netzspannung er  höhen.  



  In dem Anodenkreis einer gittergesteuer  ten Entladungsröhre liegt das Relais 32, das  den     Röntge        nröhrenstrom    (direkt oder     ge-          bräuchlicher    über ein Schaltschütz)     schaltet.     Die Röhre 31     ist        mittels        eines        Anschlussgerätes       33 mit dem Netz verbunden.     Das    Gitter  31a     ist        ,durch    einen     Hochohmwidersta.nd    34  mit der Kathode :31b verbunden.

   Die     Be-          triebsbedingungen    sind derart gewählt, dass  das     Relais    ,312 anzieht und     infolgedessen     den     Röntgenröhrenstrom        unterbricht.    An die       Kathode    31b     ist    ein     Kondensator    15 (ver  gleiche     Fig.    2)

       angeschlossen.    der über       einen        Wech@selsolialter    35 an     die    Gleich  stromquelle 36     konstanter    Spannung     an-          geschlossen    ist und durch     sie    aufgeladen  wird. Die     Aufladung    erfolgt in der Weise,  dass der positive Pol an die Kathode 31b zu  liegen kommt. Schaltet man zum Zwecke der  Exposition den Schalter 35 von der Stellung I  in die Stellung     1I,    so kommt der negative  Pol des Kondensators an das Gitter 31a     zü     liegen.

   Daher hört der Anodenstrom auf zu  fliessen, das Relais 32 lässt los und schliesst  dadurch den     Röntgenröhrenstrom.    Diese  Schliessung kann über ein Schaltschütz oder  ein anderes geeignetes Schaltgerät erfolgen.  Der Kondensator 15 entlädt sieh     während     der Schliessungszeit über den Widerstand 34.

    Nach     einer        durch    die Grösse     des    Wider  standes 34     und    des     Kondensators    15 sowie  der     Aufladespannung    bestimmten Zeit hat. die       Spannung    des Gitters 31a wieder einen sol  chen Wert angenommen. dass] der Anoden  strom der Röhre 31 das Relais anzieht und  hierdurch den     Röhrenstrom    der Röntgen  röhre unterbricht.  



  Der Anodenstrom, bei dem das Relais 32  anspricht, wird je nach der Lage der Kenn  linie bei verschiedenen Gitterspannungen er  reicht. Die Lagen der Kennlinie sind wieder  um von der Betriebsspannung, das heisst von  der dem     Anschlussgerä,t    zugeführten Netz  spannung abhängig. Bei höherer Primärspan  nung entsteht eine Kennlinie gemäss A und  bei niedriger Primärspannung eine solche ge  mäss B der     Fig.    6. Der Strom J, bei dem  das Relais 32 anzieht, wird bei verschiedenen  Gitterspannungen erreicht, also nach ver  schiedenen Zeiten, nachdem der Kondensator  an das Gitter gelegt worden ist.

   Eine Kom  pensation der oben     beschriebenen    Art ist       demnach    möglich und kann durch passende      Wahl der Röhre, deren     Betriebsspannung,     der     Ansprechstromstärke    des Relais, der     Auf-          ladespannung,    sowie der Grösse von Konden  sator     und        Widerstand    erreicht werden.  



  Es ist leicht ersichtlich, dass die Kom  pensation nur innerhalb der engen Grenzen  eines festgelegten Aufnahmetyps erfolgen  kann und daher mit freier Einstellung nicht  möglich ist.  



  Es ist häufig     notwendig,    dass die Haupt  stromkreise des     Röntgenapparates    ausgeschal  tet sind,     wenn    das Steuergerät     in    das Grund  gerät     eingeführt    oder herausgenommen wird.  Einerseits wird es durch das Schalten     in     stromlosem Zustand möglich, Steuergeräte  mit nicht allzu grossen Kontaktsystemen  auch für     Röntgenapparate    grösserer Leistung  zu     verwenden,    anderseits werden Kurzschlüsse  dadurch verhindert.

   Dies gilt jedoch nicht  für das Schalten kleinerer Leistung wie zum  Beispiel der Stromkreise der Drehanode, der  Kühlpumpe, des Zeitschalters usw., weil bei  diesen Apparaten ein Abnutzen der Kontakte  beim Schalten unter Strom nicht so sehr zu  befürchten ist. In dem Ausführungsbeispiel  gemäss     Fig.    4 wird demnach zweckmässig eine  Vorkehrung getroffen, um zu verhindern, dass  das Steuergerät 5 ein- oder ausgeführt wird,  wenn der Umschalter 20 in Stellung I steht.  Zu diesem Zwecke kann mit dem Umschalter  20 eine Verriegelung verbunden sein, die ein  Einstecken oder Herausnehmen eines Steuer  gerätes verhindert, wenn auf das betreffende  Steuergerät eingestellt ist.  



  Das Grundgerät kann auch derart ausge  bildet sein,     dass    es wahlweise als normaler  Schalttisch oder als mit Steuergeräten ge  steuerter Schalttisch benutzt werden kann.  



  Die besonders einfache Bedienung eines  Röntgenapparates mit der in Frage stehen  den     Steuergerätschaltung    macht für manche  Zwecke den bisher üblichen Bedienungstisch  mit seinen Schalt- und     Kontrollvorrichtungen     und den     Schwierigkeiten    der     Verständigungen     mit dem Personal überflüssig. Der Unter  suchungstisch kann als     Grundgerät    zum Ein  setzen der Steuergeräte     ausgebildet    sein, die  von ihm aus ihre Schaltbefehle an den Rönt-         genapparat    gelangen lassen, der an     anderei     Stelle stehen kann.

   Es     können    auch mehrere  Grundgeräte innerhalb und ausserhalb der  Untersuchungsraumes angebracht sein, in die  die     Steuergeräte    wahlweise eingesetzt werden  können. Ferner     kann    die Auslösung der Auf  nahme von verschiedenen Stellen aus aus=       führbar    sein.  



  Einige Einstellungen können nicht oder  nur     verhältnismässig    umständlich mit Steuer  geräten ausgeführt werden, beispielsweise das  Aufziehen der     Streustrahlenblende,    die Ein  haltung     eines    bestimmten, vorgeschriebenen       Fokus-Film-Abstandes    usw. Diese Einstel  lungen können durch während des     Betriebes     sichtbare     Aufschrift    auf dem Steuergerät  leicht erkennbar gemacht werden. Zur Kon  trolle, ob diese     Einstellungen    ausgeführt sind,  können die Steuergeräte oder das Grundge  rät mit     einem    Signal ausgestattet sein, das  anzeigt, ob die Blende aufgezogen wurde usw.  



  Die Steuergeräte können durch Farbe,  Form, aufgezeichnete Figuren usw. bezeichnet  werden. Das ist insbesondere dann nützlich,  wenn     etwa        mit    dem gleichen Gerät Diagno  stik und Therapie betrieben werden soll, oder  wenn mit dem gleichen Gerät mehrere Ar  beitsplätze     betrieben    werden sollen.  



  Für manche Fälle ist es zweckmässig, die  Steuergeräte aus einzelnen,     auswechselbaren,     normalisierten Teilen zusammenzusetzen, da  mit sie leicht abgeändert und ergänzt wer  den können. In andern     Fällen    ist es nütz  lich,     wenn    die Steuergeräte derart ausgebil  det sind, dass ihre willkürliche Änderung  nicht ohne weiteres möglich ist,     etwa    nur nach  Lösung     einer    Plombe oder einer Umhüllung.  Diese     Ausführungsform    ist insbesondere dann  zweckmässig, wenn von seiten der Hersteller  firma wegen abgegebener Fabrikgarantien  einer fehlerhaften     Einstellung    des Röntgen  apparates vorgebeugt werden soll.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schalteinrichtung zur Bedienung eines Röntgenapparates, gekennzeichnet durch ein Grundgerät, das durch in Verbindung brM- gen mit einem ihm angepassten zusätzlichen Steuergerät derart gesteuert wird, dass eine gleichzeitige Einstellun@@ mehrerer Betriebs grössen selbsttätig erfolgt, und eine Viel zahl von untereinander verschiedenen, mit dem Grundgerät leicht verbindbaren und von ihm leicht lösbaren Steuergeräten,
    von denen jedes an eine Gruppe von für den zu be dienenden Röntgenapparat typischen Betriebs bedingungen angepasst ist. UN TERANSPRüCHE 1. Schalteinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuer geräte derart ausgebildet sind, dass sie die Lagen von an dem Grundgerät vor gesehenen Verstellgliedern auf mechani schem Wege festgelegen.
    \?. Schalteinrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Grundgerät ein Antrieb vorgesehen ist, durch den die Verstellglieder des Grund gerätes selbsttätig in jene: Lagen beweg bar sind, die von je einem Steuergerät festgelegt werden. 3.
    Schalteinrichtung nach Patentanspriieli, dadurch gekennzeichnet, dass das Grund gerät und die Steuergeräte einander ent sprechende, zusammenwirkende Kontakt- einrichttu@o,en aufweisen, und dass die Kontakteinrichtungen der Steuergeräte an in den Steuergeräten untergebrachten, jeweils einer Gruppe von typischen Be triebsbedingungen a.ngepassten Schaldin- gen angeschlossen sind. 4.
    Schalteinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss das Grund gerät Schaltstufen besitzende Sebaltele- mente auf-weist, und dass die Steuergeräte mit diesen Schaltelementen zusammen- wirkende Kontakteinrichtungen besitzen, die jeweils an eine Gruppe von typischen Betriebsbedingungen angepasst sind. ä. Schalteinrichtung nach Unteranspruch 4.
    dadurch gekennzeichnet, dass die Kontakt einrichtungen der Steuergeräte Teile von Schalt@:tufen besitzenden, im Grund gerät vorgesehenen Schaltelementen über- brücl,:en. 6.
    Schalteinrichtung nach Unteranspruch 4 mit im Grundgerät vorgesehenen Schalt stufen besitzenden Schaltelementen, da durch gekennzeichnet, dass die Schaltele mente derart ausgebildet sind, da.ss die elektrischen Grössen, die den Schaltstufen entspreehen. sich wie die Glieder einer geometrischen Reihe verhalten. 7. Sehalteinriehtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuer geräte mit Schaltelementen versehen sind, deren Grösse jeweils einer Gruppe von typischen Betriebsbedingungen angepasst ist. B.
    Schalteinrichtung nach Untera.nsprueh 7, dadurch gekennzeichnet, da.ss die Steuer geräte gehäuseartig ausgebildet und die Schaltelemente in sie eingebaut sind. 9. Schalteinrichtung nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch handbetätigbare Regelorgane, durch -welche die durch die Steuergeräte festgelegten Betriebsbedin gungen innerhalb beschränkter Grenzen veränderlich sind. 10.
    Schalteinrichtung nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet. dass die handbe- tätigbaren Regelorgane sich an den Steuergeniten befinden. 11. Schalteinrichtung nach Unteranspruch 9, gekennzeichnet rlureh mehrere handbetä- tigbare Regelorgane, deren Bev-egungs- möglichkeit derart voneinander abhängig gemacht sind,
    dass hierdurch überlastun- gen der Röntgenröhre verursachende Ein stellungen unmöglich gemacht werden. 1\?. Schalteinrichtung nach Uni eransprueh11, dadamli r,chcniizeicluiet, dar die beiden liand'.betätigten Regelorgane durch eine mechanische Begrenzungsvorrichtun- mit einander verbunden sind. 1.3.
    Schalteinrichtung nach Unteranspruch 11, gekennzeichnet durch eine Kurvenscheibe an einem von zwei handbetätigbaren Regelorganen und einen mit ihr zusam menwirkenden Anschlag an dem andern Regelorgan. 14. Sühalteinrichtung nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch einen Zeitschalter zur Ein- und Ausschaltung des Röntgen röhrenstromes zwecks Herstellung von Moment-Röntgenogrammen, dessen Schalt zeiten von elektrischen Grössen bestimmt sind, und in die Steuergeräte eingebaute Schaltelemente für den die Schaltzeiten bestimmenden Stromkreis des Zeitschalt werkes. 15.
    Schalteinrichtung nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch einen Zeitschalter, der den Röntgenröhrenstrom zwecks Her stellung vom Moment-Röntgenogrammen ein- und ausschaltet und dessen Schalt zeiten von der angelegten Netzspannung derart abhängig sind, dass sich die Be lichtungszeiten praktisch entsprechend dem Absinken der angelegten Netzspan nung erhöhen.
    <B>16.</B> Schalteinrichtung nach Unteranspruch 14, gekennzeichnet durch eine mittels einer Steuerelektrode gesteuerten Entladungs- röhre, der die Anodenspannung über ein Anschlussgerät vom Netz aufgedrückt wird und deren Anodenstrom durch eine Relaisanordnung den Röntgenröhren strom schaltet, und einen von einer Hilfs-- stromquellekonstanter Spannung auflad- baren Kondensator, der mittels eines Wechselschalters über den einen Wider stand enthaltenden Stromkreis der Steuer elektrode entladbar ist.
    17. Schalteinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Grund gerät derartig ausgebildet ist, dass es sich zur gleichzeitigen Aufnahme von zwei Steuergeräten eignet, und durch eine Umschalteinrichtung, durch welche die beiden Steuergeräte in zeitlicher Aufein anderfolge zur Wirkung gebracht wer den können.
CH203534D 1937-04-27 1938-04-26 Schalteinrichtung zur Bedienung eines Röntgenapparates. CH203534A (de)

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