CH203539A - Relais nach Art eines Fallbügelinstrumentes. - Google Patents
Relais nach Art eines Fallbügelinstrumentes.Info
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H50/00—Details of electromagnetic relays
- H01H50/54—Contact arrangements
- H01H50/62—Co-operating movable contacts operated by separate electrical actuating means
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Description
Relais nach Art eines Fallbügelinstrumentes. Es sind Einrichtungen bekannt, um bei Relais von der Art der Fallbügelinstrumente die Schaltleistung der Kontakte zu erhöhen, z. B. durch Verwendung von Q,uecksilber- kipprohren. Mit den bisher bekannten Einrichtungen können aber nur Ströme und vor allem Span nungen bis zu verhältnismässig kleinen Werten direkt geschaltet werden. Die Erfindung bezweckt nun die Hinauf setzung dieser Grenze durch Verwendung von Hochvakuum-Schaltkontakten (kurz Vakuum kontakten) zur direkten (d. h. mechanischen) Steuerung von höheren Schaltleistungen in den Fallbügelinstrumenten selbst. Die Erfindung soll nun an Hand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert werden Fig. 1 ist eine halbperspektivische Dar stellung eines Relais nach Art eines Fall- bügelinstrumentes, während Fig. 2 einen vertikalen Längsschnitt durch die Anordnung zeigt. Die Wirkungsweise ist folgende: Der Fall bügel 9. wird beispielsweise um die Achse B als Drehpunkt mit Hilfe der Nockenscheibe C (welche z. B. über ein Getriebe durch einen kleinen Synchronmotor angetrieben werden kann) und der Rückzugfeder D periodisch um einen kleinen Winkel senkrecht zur Bewe gungsrichtung des Steuerorganes (Zeigers) auf- und abbewegt. Beispielsweise werde nun auch das Messwerk E mit dem Fallbügel A bewegt. Stösst nun der Messwerkzeiger F ver mittels des an ihm befestigten Stäbchens G gegen die Nase H des Vakuumkontaktes I, so wird dieser herabgebogen und durch eine Klinke K festgehalten, denn der Vakuum kontakt I ist in diesem Ausführungsbeispiel als deformierbares Glasschaltröhrchen vor gesehen, welches am einen Ende fest in ein Lager N eingespannt ist und am andern Ende beispielsweise eine vorstehendeNaseH zwecks Aufnahme der durch das Messwerk E ge steuerten Hilfskraft besitzt. Bei einer Defor mation, also durch Herabdrücken dieses Schalt röhrchens, wird im Innern ein Kontakt L geöffnet. Die Verklinkung K wird erst wieder ausgelöst, wenn der Zeiger F seine Stellung merklich verändert hat und auf den um die Strecke 0 seitlich verschobenen Hebel M trifft, wodurch die Klinke K gegen die Kraft der Feder P in ihre ursprüngliche Lage zu rückgezogen und der Vakuumkontakt 1 wie der freigegeben wird. In dem beschriebenen Ausführungsbeispiel ist eine Anordnung behandelt, welche nur einen Vakuumkontakt als Steuerkontakt be sitzt und auf eine je nach der Lage des Mess- werkzeigers innerhalb des Ausschlagweges bestimmte Betriebsgrösse anspricht. Es können aber auch mehrere Kontakte im gleichen oder in getrennten Vakuumbehältern gleichzeitig oder nacheinander betätigt werden. Verwen det man drei Vakuumschalter nebeneinander, von denen der eine für Betriebs-, der zweite für den Minimal- und der dritte für den Maximalwert vorgesehen ist, so können bei den Minimal- oder Maximalwerten besondere Schaltbefehle ausgelöst werden. In der Zeichnung ist der Vakuumkontakt als Ruhekontakt (also im urbetätigten Zu stand geschlossen) dargestellt. Es ist aber auch denkbar, diesen Vakuumkontakt als Arbeitskontakt (also im urbetätigten Zustand geöffnet) oder als Umschaltkontakt auszubil den und im ersteren Fall die Nase H so breit zu machen, dass der Vakuumkontakt unmittelbar nach Überschreiten des Minimal wertes geschlossen und unmittelbar nach Überschreiten der Betriebsgrösse (z. B. Tempe ratur) geöffnet wird, so dass bei Versagen der Messeinrichtung (z. B. des Thermoelements) der Vakuumkontakt sich wieder öffnet. Es ist weiterhin auch denkbar, dass diese ver breiterte Nase H wiederum einen (also zwei ten) Fallbügel darstellt, der im Gegensatz zum eigentlichen Fallbügel A nicht periodisch durch die Hilfskraft betätigt, sondern nur, z. B. zwischen Minimal- und Betriebsgrösse (z. B. bei Temperaturreglern) durch den Mess- werkzeiger herabgedrückt und verklinkt und ausserhalb dieses Gebietes wieder entklinkt wird. Anstatt, wie beschrieben, den Vakuum kontakt in einem deformierbaren Glasröhr chen vorzusehen, kann dem Vakuumbehälter auch eine andere Form gegeben werden. Es könnte z. B. anstatt eines röhrenförmigen auch ein dosenförmiger, wellenmembranarti- ger, wellrohrartiger oder spiralförmiger Kon taktbehälter vorgesehen werden. (Es können in einem einzigen Behälter auch mehrere Kon takte. die also dann gleichzeitig betätigt wer den, vorgesehen sein.)
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Relais nach Art eines Fallbügelinstrumen- tes, bei dem eine senkrecht zur Bewegungs richtung des Steuerorganes periodisch wir kende Hilfskraft die Arbeit für die Kontakt gabe übernimmt, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfskraft mechanisch Kontakte steuert, die sich in einem Hochvakuumbehälter be finden. UN TERANSPRüCHE 1. Relais nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Hochvakuumschalt- röhre mit Umschaltkontakten versehen ist. 2. Relais nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass bei Verwendung von mehreren Vakuumsrhaltröhren diese gleich zeitig vom Fallbügel betätigt werden.3. Relais nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass bei Verwendung von mehreren Vakuumschaltröhren diese ab wechslungsweise vom Fallbügel betätigt werden. 4. Relais nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass in derselben Vakuum röhre mehrere Kontakte vorhanden sind, die gleichzeitig betätigt werden. Relais nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Hochvakuumkon- takte durch eine ausserhalb des Behälters angebrachte Verklinkung wenigstens zeit weise in ihrer Lage festgehalten werden. 6.Relais nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die periodisch wirkende Hilfskraft mit Hilfe von zwei Fallbügeln die Hochvakuumkontaktvorrichtung be tätigt, wovon ein Fallbügel direkt von der Hilfskraft periodisch betätigt wird und ein anderer Fallbügel durch den Alesswerk- zeiger ver- und entklinkt wird. 7. Relais nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Vakuumbehälter ein biegsames, an einem Ende eingespanntes Glasrohr ist, dessen anderes Ende unter der Wirkung des Fallbügels durchgebogen wird, wobei der Vakuumkontakt betätigt wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH203539T | 1938-09-03 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH203539A true CH203539A (de) | 1939-03-15 |
Family
ID=4443742
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH203539D CH203539A (de) | 1938-09-03 | 1938-09-03 | Relais nach Art eines Fallbügelinstrumentes. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH203539A (de) |
-
1938
- 1938-09-03 CH CH203539D patent/CH203539A/de unknown
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