CH203543A - Tisch für urologische Untersuchungen und andere medizinische Zwecke. - Google Patents

Tisch für urologische Untersuchungen und andere medizinische Zwecke.

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CH203543A
CH203543A CH203543DA CH203543A CH 203543 A CH203543 A CH 203543A CH 203543D A CH203543D A CH 203543DA CH 203543 A CH203543 A CH 203543A
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Schnetzler Anton
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Schnetzler Anton
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B6/00Apparatus or devices for radiation diagnosis; Apparatus or devices for radiation diagnosis combined with radiation therapy equipment
    • A61B6/04Positioning of patients; Tiltable beds or the like

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Description


  Tisch für urologische Untersuchungen und andere medizinische Zwecke.    Gegenstand vorliegender     Erfindung    ist  ein Tisch für urologische Untersuchungen  und andere medizinische Zwecke, welcher  sich dadurch auszeichnet, dass er eine ein  seitig an einem fahr- und feststellbaren Ge  stell schwenkbar angeordnete Tischplatte auf  weist, welches Gestell ein     U-förmiges    Quer  profil mit der Schwenkachse der Tischplatte  als den einen Schenkel aufweist und das un  behinderte Unterschieben einer Röntgenröhre  ermöglicht, wobei die     Schwenkbarkeit    der  Tischplatte derart gewählt ist, dass der auf  der letzteren befindliche Patient aus der Ver  tikalstellung in eine Schräglage     bringbar    ist,  in welcher die Füsse höher liegen als der  Kopf.  



  Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes darge  stellt.  



       Fig.    1 zeigt das Tischgestell in einer Vor  deransicht und       Fig.    2 einen Schnitt nach der Linie 2-2  in     Fig.    1, in der angedeuteten     Pfeilrichüxng     gesehen;       Fig.    3 und 4 zeigen eine Draufsicht     bezw.     eine Seitenansicht der an diesem Gestell an-    geordneten schwenkbaren Tischplatte in  etwas kleinerem     Massstabe,    während in       Fig.    5 ein     Schnitt    nach der     Linie    5-5  in     Fig.    3 in grösserem     Massstabe    veranschau  licht ist;

         Fig.    6 zeigt eine     Seitenansicht    des weg  nehmbaren Beinhalters, welcher in der Ver  längerung der Tischplatte angeordnet wird,  und die       Fig.    7 und 8 stellen in einer Seitenansicht       bezw.    in einer Draufsicht die auf dem Bein  halter     anbringbare    Fussplatte dar.  



  Das Gestell des Tisches ist aus zwei unter  sich parallelen Rohren 11 gebildet, die durch  eine Traverse 12 miteinander verbunden sind.  Jedes Rohrende ist mit einem Führungsglied  13 mit vertikaler Achse und Innengewinde       zur        Aufnahme        einer        Spindel    14 mit Handrad  15     und    Fussstück 16 ausgestattet. Jede Spin  del 14 greift ferner durch einen mit Rolle  18     versehenen    Rollenträger 17 hindurch, wel  cher Rollenträger am Führungsglied 13 dreh  bar angeordnet ist.

   Durch Senken der Spin  deln 14 in     die    in     Fig.    1 dargestellte Lage  ist es möglich, die Rollen 18 vom Boden ab  zuheben und dadurch die Feststellung des      Tisches auf dem letzteren vorzunehmen, wäh  rend der Tisch in der in     Fig.    2 gezeichneten  Stellung der Rollen 18 und der Spindeln 14  fahrbar ist.  



  Auf dem einen der beiden Rohre 11 ist  ein mit der Traverse 12 verbundenes Gehäuse  19 festgemacht, innerhalb welchem zwei mit  einander kämmende Zahnräder 20 und 21  drehbar gelagert sind. Das Zahnrad 20     ist:     mittels einer Handkurbel 22 drehbar. Mit  dem     Zahnrad    21 dreht sich auch eine Scheibe  23, an welcher ein Arm 24 sitzt. Oben am  Gehäuse 19 ist eine Achse 25 gelagert, die  als Trägerin des nachstehend beschriebenen  Tischrahmens dient. Das Gestell weist dem  nach ein U-förmiges Querprofil auf mit der  waagrecht liegenden Schwenkachse 25 des  Tisches als den einen Schenkel und ermög  licht das hindernislose Zuschieben einer  Röntgenröhre mit     Durehleuchtungsschirni     unter     bezw.    über den Tisch.  



  Die Tischplatte selbst     (Fig.    3 bis 5) be  steht aus zwei zueinander parallelen     U-för-          migen    Schienen 26, 26a, die     einerends    durch  eine analoge Schiene 26b miteinander ver  bunden sind. Beide Schienen (26, 26a) wei  sen je einen Längsschlitz \?     i    auf, zu welchen  in der einen Schiene     (26a)    eine weitere     Aus-          nehmung    28 hinzukommt.

   Die nur mit einem  Längsschlitz 2 7 ausgestattete Schiene 26  dient als Trägerin eines     hülsenförmigen     Stückes 29 zur Aufnahme der Schwenkachse  25, wobei als Sicherungsmittel zum Fest  halten der Tischplatte eine auf das über die  Schiene 26a etwas vorstehende Ende der  Achse eine nicht gezeichnete Mutter oder ein  anderes Sicherungsmittel dient. An der  Schiene 26 ist ferner eine Lasche 30 fest  gemacht, an welcher das eine Ende eines He  bels 31     angelenkt    ist. Das zweite Ende die  ses Hebels 31 ist mit dem freien Ende des  Armes 24 der Scheibe 23 in nicht gezeich  neter Weise     gelenkig    verbunden.

   Durch die  Verbindung des Tischrahmens über den He  bel 31 und den Arm 24 mit der Scheibe 23  wird erreicht, dass beim     Drechen    der Kurbel  22 die     Tischplatte    um die     Schwenkaelise    25  geschwenkt wird.    Die Tischplatte weist einen     Sitzteil    32 aus  Bakelit oder einem andern geeigneten     rönt-          genstrahlendurchlässigen    Werkstoffe.

   Hinter  dem Sitzteil 32 ist ein um ein Ende  schwenkbarer Rückenteil angeordnet, der aus  einem Rahmen 33 mit eingesetzter Platte 34  aus demselben Material wie der Sitzteil     be-          steht.    Am Rahmen 33 sind zwei Schienen  35     einerends    schwenkbar     angelenkt,    deren  zweite Enden mit ,je einem     Schiebestück.    36       (Fig.    5) gelenkig verbunden sind.

   Jedes       Schiebestiiek    36 sitzt auf einer innerhalb der  Schienen 26,     96a    angeordneten     Stange    37 und  trägt ein     Arretierorgan    38 (in     Fig.    5 ist nur  ein     Arretierorgan    38     dargestellt),    das durch  den Längsschlitz<B>297</B>     hindurehgreift.    Mittels       dieser    Organe 38 ist es möglich, den Rücken  teil der Tischplatte in jeder wünschbaren  Schräglage festzustellen.  



  An der die beiden Schienen 26, 26a mit  einander verbindenden Schiene 26b sind  zwei Haken 39 befestigt, in welche ein Bein  halter 40     (Fig.    3 und 6) mittels zweier Zap  fer 41     einhängbar    ist. Dieser Beinhalter 40,  welcher, an der     Schiene    26b festgesetzt, in  der Ebene der Tischplatte liegt, trägt: zwei  mit Innengewinde     ausgestattete    Augen 42,  welche unter die Querschiene 26b greifen.  .Mittels nicht     gezeichneter        Schrauben,    welche  in     entsprechende        Bohrungen    dieser Querschiene       eingreifen,    lässt sich die Lage des Beinhalters  am Tisch sicherstellen.

   Weitere am Beinhalter  an dessen Seitenwangen angeordnete Zapfen  43 dienen zum Einhängen einer Fussplatte 44       (Fig.    7 und 8), die zu diesem Zwecke mit       zwei    seitlichen Doppelhaken 45 ausgestattet  ist. Das Einhängen der     Fussplatte    44 erfolgt  an zwei benachbarten Zapfen 43 des Bein  halters. Unterhalb des Sitzteils 32 ist an  jeder der beiden Schienen 26 und 26a eine  Führungsleiste 46 angeordnet zum Einschie  ben einer nicht gezeichneten Schublade oder  dergleichen.

   Es kann an jeder Längsseite des  Tischrahmens auch eine     ausziehbare    Schiene  oder dergleichen zur     Aufnahme    eines entspre  chend ausgebildeten Beinhalters und einer Fuss  platte angeordnet sein, in welchem Falle die  Haken an der Querschiene in Wegfall kämen.      Die seitliche     Ausnehmung    28 in der  Schiene 26a des Tischrahmens dient zum  Einschieben     einer    Blende in einen nicht ge  zeichneten Führungsrahmen, welcher zweck  mässig längs des Tisches verschiebbar ange  ordnet ist, damit die Blende unter einen be  liebigen Körperteil gebracht werden kann.

    Dieser verschiebbare Führungsrahmen ist  mit einem ebenfalls nicht dargestellten Ge  gengewicht in     Verbindung    .gebracht,     welches     derart wirkt, dass, wenn der Tisch vertikal  gestellt ist oder eine Schräglage einnimmt,  der     Führungsrahmen    seine ihm gegebene  Stellung in bezug auf die Tischplatte un  verändert beibehält, es sei     denn,    dass eine ge  wollte Lageveränderung durch äussere Kraft  einwirkung entgegen der Wirkung des Ge  gengewichtes gewünscht wird.  



  Die Tischplatte lässt sich durch Drehen  der Kurbel 22 in die Vertikalstellung als die  eine     Endschwenkstellung        verschwenken.    Aus  dieser Endstellung heraus senkt sich beim  Drehen der Kurbel in dem entgegengesetzten  Drehsinne der Kopfteil der Tischplatte, wäh  rend sich gleichzeitig der     Beinhalter    mit der  Fussplatte anhebt.

   In der zweiten möglichen       Endschwenkstellung    nimmt     die    Tischplatte  eine solche Lage ein, dass die Füsse eines  auf dem Tische liegenden Patienten höher  liegen als dessen Kopf, welche Körperstel  lung die Untersuchung bestimmter Körper  organe     erleichtert.    Der Patient kann aus die  ser Schräglage ohne Veränderung der Körper  stellung bei angeordnetem Beinhalter und  Fussplatte ohne weiteres in die Vertikalstel  lung     geschwernkt    werden, zum Zwecke     einer     Durchleuchtung     etc.     



  Durch die Anordnung von Rollen am Ge  stell ist es möglich, den Patienten ohne wei  teres an eine vorhandene Röntgenanlage zur  Durchleuchtung oder Aufnahme heranzufah  ren, wobei es die besondere Ausbildung des  Tischgestelles erlaubt, dass sich die Röntgen  röhre unbehindert unter die Tischplatte schie  ben lässt, um die Durchleuchtung jeder ge  wünschten Körperstelle vorzunehmen.  



  An Stelle der Blende kann auch eine ent  sprechend ausgebildete     Kassette    in den nicht    gezeichneten     Führungsrahmen        eingeschoben     und mit diesem letzteren verschoben werden,  um die Aufnahme von Röntgenbildern bei  über dem Patienten angeordneter Röntgen  röhre zu ermöglichen.  



  Der beschriebene Tisch kann sowohl für  urologische Untersuchungen, wie auch     für     andere     medizinische    Zwecke verwendet wer  den.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Tisch für urologische Untersuchungen und andere medizinische Zwecke, dadurch ge kennzeichnet, dass er eine einseitig an einem fahr- und feststellbaren Gestell schwenkbar angeordnete Tischplatte aufweist, welches Gestell ein U-förmiges Querprofil mit der Schwenkachse der Tischplatte als den einen Schenkel aufweist und das unbehinderte Un terschieben einer Röntgenröhre ermöglicht, wobei die Schwenkbarkeit der Tischplatte der art gewählt ist, dass der auf der letzteren be findliche Patient aus der Vertikalstellung in eine Schräglage bringbar ist,
    in welcher die Füsse höher liegen als der Kopf. UNTERANSPRÜCHE: 1. Tisch nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass unter der Tischplatte ein zur Aufnahme einer Blende bezw. einer Kassette dienender, längs der Tisch platte verschiebbarer Führungsrahmen an geordnet ist, welcher Führungsrahmen mit einem Gegengewicht derart in Verbin dung gebracht ist,
    dass eine selbsttätige Verlagerung des Führungsrahmens bei vertikaler Stellung der Tischplatte oder in einer Schräglage derselben nicht ein tritt. 2. Tisch nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass am Tischrahmen ein in der Ebene der Tischplatte liegender Beinhalter weg nehmbar angeordnet ist, welcher Bein halter seinerseits eine versetz- und weg nehmbare Fussplatte trägt.
CH203543D 1938-03-08 1938-03-08 Tisch für urologische Untersuchungen und andere medizinische Zwecke. CH203543A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2349314A1 (fr) * 1976-04-28 1977-11-25 Medicor Muevek Table d'operation munie d'une partie superieure pouvant etre traversee par des rayons et interchangee

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2349314A1 (fr) * 1976-04-28 1977-11-25 Medicor Muevek Table d'operation munie d'une partie superieure pouvant etre traversee par des rayons et interchangee

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