CH203560A - Radioempfänger. - Google Patents

Radioempfänger.

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CH203560A
CH203560A CH203560DA CH203560A CH 203560 A CH203560 A CH 203560A CH 203560D A CH203560D A CH 203560DA CH 203560 A CH203560 A CH 203560A
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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03GCONTROL OF AMPLIFICATION
    • H03G3/00Gain control in amplifiers or frequency changers
    • H03G3/20Automatic control
    • H03G3/22Automatic control in amplifiers having discharge tubes

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  • Amplifiers (AREA)
  • Circuits Of Receivers In General (AREA)
  • Control Of Amplification And Gain Control (AREA)

Description


  Radioempfänger:    Die Erfindung bezieht sich auf eine Ver  besserung der     automatischen    Verstärkungs  regelung bei Radioempfängern und setzt sich  das Ziel, durch die Wirkung der automati  schen Verstärkungsregelung die Ausgangs  amplitude des verstärkten Trägers für einen  weiten     Variationsbereich    der Eingangsampli  tude im wesentlichen konstant zu halten.  



  Es sind bereits Schaltungen zur automa  tischen Verstärkungsregelung bekannt, bei  welchen die verstärkten Trägerschwingungen  direkt einem Gleichrichter zwecks Gewin  nung einer Regelspannung zugeleitet werden,  wobei die Regelspannung dem - Steuergitter  einer oder mehrerer Röhren des Übertra  gungskanals zugeführt wird; um die Verstär  kung     umgekehrt    zu den     Schwankungen    der       Trägereingangsamplitude    zu verändern.

   Diese  Schaltungen gestatten aber keinen völligen  Ausgleich der durch     Veränderungen    der Ein  gangsamplitude bedingten Schwankungen  der Ausgangsamplitude, weil eine Erhöhung       der    Regelspannung nur eintreten kann, wenn    auch eine entsprechende Erhöhung in der  Amplitude des     verstärkten    Trägers     eintritt.     



  Um diese Mängel der bekannten Schal  tungen zu beheben, wird entsprechend der  Erfindung vorgeschlagen, bei einem Radio  empfänger mit Mitteln zur     Veränderung    des  Verstärkungsgrades in Abhängigkeit von  einer aus den Übertragungsschwingungen       gewonnenen    Regelgrösse, wobei ein zur Ge  winnung der Regelgrösse     aus    den Übertra  gungsschwingungen verwendeter Gleichrich  ter an den     Hauptverstärkungskanal    über  einen Hilfsverstärker angekoppelt ist, die  Verstärkung des Hilfsverstärkers in ent  gegengesetztem     Sinne    zu derjenigen Ver  stärkungsregelung zu beeinflussen,

   die durch  die Regelgrösse auf mindestens eine     Verstär-          kerstufe    des     Hauptübertragungskanals    aus  geübt wird, wobei die geregelte Stufe des       Hauptübertragungskanals    der     Ankopplungs-          stelle    für den Hilfsverstärker vorausgeht.  Diese letztere     Bedingung,    dass es sich näm  lich um eine     sogenannte        Rückwäxtsregelung         handeln soll, ist deswegen wichtig, damit  nicht bei plötzlichen Vergrösserungen der  Eingangsamplitude eine Blockierung der  ganzen Übertragungseinrichtung erfolgen  kann.

   Vorzugsweise soll dabei die geregelte       Verstärkerstufe    des Hilfsverstärkers derartig  ausgebildet sein, dass ihre     Verstärkung    bei  Zuführung einer negativen Regelspannung  zunimmt. In diesem Fall ist es nämlich mög  lich, die Regelspannung im gleichen Sinne  den Röhren des     Hauptverstärkungskanals     und der geregelten Röhre des Hilfsverstär  kers zuzuführen, wobei infolge einer Zu  nahme der negativen Regelspannung die  Verstärkung im     Ilauptübertragungskanal    ab  nimmt, während gleichzeitig die     Verstärkung     der     Hilfsverstärkerstufe    zunimmt.

   Dabei  brauchen die Beträge der dem Hauptverstär  ker und dem Hilfsverstärker zugeführten  Regelspannungen nicht gleich zu sein. Vor  zugsweise wird die Regelspannung am Hilfs  verstärker geringer bemessen als die des  Hauptverstärkers. Der Bruchteil der von dem  Gleichrichter abgeleiteten     Gesamtregelspan-          nung,    der verwendet wird, um den Hilfsver  stärker zu beeinflussen, kann so     gewählt    wer  den, dass die Ausgangsamplitude des Haupt  verstärkers innerhalb des Gebietes der auto  matischen Regelwirkung praktisch konstant  bleibt.  



       1'm    erhöhte Verstärkung mit negativem       Vorspannungsanstieg    sicherzustellen, enthält  der Hilfsverstärker vorzugsweise eine     Pento-          denröhre,    die in ihrer Anodenleitung einen  hohen Widerstand hat, so dass, wenn kein  Zeichen vorhanden ist, ihre Anodenspannung  und daher ihre Steilheit nahezu auf Null  reduziert werden. Auf diese     )Veise    wird bei  zunehmender negativer     Gittervorspannung     der     Durchschnittsanodenstrom    zum Sinken  und die durchschnittliche Anodenspannung  zum Steigen gebracht und dadurch eine er  höhte Steilheit mit folgerichtig angestiege  ner Verstärkung erzielt.

   Der Grad der Ver  stärkungserhöhung, welcher unterhalb einer  gewissen negativen     Gittervorspannung    prak  tisch     vernachlässigbar    ist, steigt danach  schnell und im     wesentlichen    gleichförmig zu    einem hohen maximalen Verstärkungsniveau.

    Vorzugsweise: wird an die     Hilfsver:stärker-          kathode    eine feste positive     Vorspaunung    an  gelegt, die anfänglich den Arbeitspunkt dicht  bei dem im wesentlichen linearen Teil der       Gittervorspannungs    -     Verstärkungscha.ra-kteri-          stik    einstellt. leer Bruchteil der gesamten ein  heitlich     gerichteten    Spannung. welcher an  das Gitter des Hilfsverstärkers angelegt wird,  ist zweckmässig so gewählt. dass die Erhö  hung der Regelspannung für     wesentlichen    mit.

    dem linearen Teil der     Verstä.rkercha.rakteri-          stik        übereinstimmt.    Bei dieser Einstellung  wird die automatische Steuerung im wesent  lichen für Zeichenspannung unterhalb eines       gewissem        S.chwellenwerteb    Null     sein,    jedoch  derart, dass sie die Ausgangsleistung des Zei  chenverstärkers oberhalb des Schwellen  niveaus, bei welchem die automatische Steue  rung zu wirken beginnt, wesentlich konstant  hält.  



       Fig.    I ist ein Schaltschema eines erfin  dungsgemäss ausgebildeten     Superheterodyne-          Radioempfängers,    in welchem zur Hilfsver  stärkung und Gleichrichtung getrennte  Vakuumröhren     verwendet    werden.  



       Fig.    2 bis 4 illustrieren die Einstellung  und Wirkung des Systems der     Fig.    1 ;       Fig.    5 und 6 zeigen modifizierte Formen  des Hilfsverstärker- und     Gleichrichterkreises     der     Fig.    1:       Fig.    7 ist ein Schaltschema, in dein eine  Ausführungsform der automatischen Lei  stungssteuerung gemäss vorliegender Erfin  dung dargestellt ist, worin eine einzige  Vakuumröhre als kombinierter Hilfsverstär  ker und Gleichrichter dient.  



  In dem     Superheterodyne-Empfangssystem     der     Fig.    1 liegt im Kreis von Antenne 3 zur  Erde 4 die Primärspule 1 eines Bandfilters  2, welches zur selektiven Übertragung mo  dulierter     Trägerwellenzeichen    von der An  tenne zu einer     Hochfrequenzverstärkungs-          stufe    (Röhre 5). deren Ausgang durch einen  mittels Kondensator abgestimmten Kreis 6  an das Steuergitter der Mischröhre 7 an  gelegt ist.

   Eine     Heterodyne-Schwingungs-          quelle,    die Röhre 8 enthält, deren Elektroden      durch eine abgestimmte Impedanz 9 rück  gekoppelt sind, koppelt     besagte    Schwingun  gen durch einen     Transformator    10 an, der  eine Sekundärspule 11 hat, die in einer Lei  tung 12 liegt, welche die Kathode der Röhre  7 mit Erde durch eine     Vorspannimpedanz    13  verbindet.  



  Der     Zwischenfrequenzausgang    der Röhre  7     wird        selektiv    auf eine     Zwischenfrequenzver-          stärkungsstufe    (Röhre 14) durch einen Band  filter 15 aufgedrückt, der aus einem Trans  formator 16 besteht, welcher die     kondensator-          abgestimmte    Primärspule 17 und Sekundär  spule 18 hat, die, wie durch den Doppelpfeil  angezeigt, relativ axial verschiebbar sind,  um die     magnetische    Kopplung zwischen den       Spulen    und zugleich die Breite des Reso  nanzbandes zu verändern.  



  Der Ausgang -der Röhre 14 wird durch  ein     ähnliches    Bandfilter 19 auf das     @Steuer-          gitter    20 einer     Mehrelektrodenröhre    21 der  Type 2B7, die wie eine     kombinierte        Zwi-          schenfrequenzverstä.rkungs-    und     Gleichrich-          terstufe    wirkt, aufgedrückt.

       Verstärkung    in  der Zwischenfrequenz     tritt        infolge    der Wir  kung des     Steuergitters    20 auf den Elektro  nenstrom, der sich     zwischen    Kathode 22 und  Anode 23     bewegt,    ein. Die verstärkten Zei  chen, die in der     Anodenleitung    24 vorhanden  sind, werden durch     Transformator    25, der  durch Kondensator 26 auf die Zwischenfre  quenz abgestimmt wird, zwischen die Ka  thode 22 und die     Gleichrichteranoden    27, die  ausserhalb der Röhre     zusamengeschaltet    sind,  angelegt.

   Ein Kondensator 28 schliesst die  Hoch- und     Zwischenfrequenzkomponenten     über einen     Widerstand    29 neben, um die       Niederfrequenzspannung,    die über Wider  stand 29 entwickelt wird, selektiv über Lei  tung 30,     die    mit dem Eingang des Nieder  frequenzverstärkers 31     verbunden        ist,    anzu  legen. Zu diesem Zweck ist die Kathode 22  über eine     vorspannende        Impedanz    32     geerdet,     und das Kathodensystem des Niederfrequenz  verstärkers ist bei 33 geerdet. 34 ist ein  Lautsprecher.  



  Die     automatische    Regelung der von An  tenne 3 zum Lautsprecher 34     übertragenen       Zeichen wird durch die Hilfsmittel innerhalb  des     Rechtecks    40     bewirkt.        Die    Zeichen  ausgangsspannung Es, die über die     Sekundär-          transformatorspule    des     Filters    19, der bei  41 geerdet     ist,    entwickelt wird,

   wird über  eine     Verbindung    42 und durch     einen        Blockie-          rungskondensator    48 an das Steuergitter 44  einer     Pentodenröhre    45 angelegt.  



  Die     Pentodenröhre    45 ist ein     Zwischen-          frequenzverstärker,    dessen     Ausgang        mit          einem        Diodengleichrichter    (Röhre 46) durch       einen    Transformator 47 gekoppelt ist, welcher       kondensatorabgestimmte,    lose gekoppelte Pri  mär- und Sekundärspulen enthält, um auf  die Zwischenfrequenz     abzustimmen.    Der       Gleichrichterkreis    wird von seiner geerdeten  Kathode 48 zu seiner Anode 49 durch in  Serie geschaltete Widerstände 50 und 51  vervollständigt, die durch einen Kondensator  52, der so klein ist,

   dass er bei Niederfre  quenzen     vernachlässigbare        Nebenschlusswir-          kung    hat, nebengeschlossen     sind.     



  Die gleichgerichtete     Spannung        E_,    die an  den Widerständen 50 und 51     entwickelt    und  von der     Zeichenausgangsspannung        E3    ab  geleitet wird, ist über     Verbindung    53 und  über die     Transformatarsekundärteile    der Fil  ter 2, 6 und 15 an die entsprechenden       Steuergitter    der Röhren 5, 7 und 14 ange  legt, um dadurch die     Verstärkung    in den       erwähnten    Hoch- und     Zwischenfrequenzstu-          fen        in    der gebräuchlichen Weise zu regeln.

    Die     Serienwiderstände    54 und die geerdeten       Kondensatoren    55 beseitigen die     Modulations-          komponenten    von Er.  



  Der Bruchteil     E,    am :Widerstand 51 der  gesamten     Regelspannung    Er     wird    über Ver  bindung 56 und Widerstand 57 an das       Steuergitter    44 der     Hilfsverstärkerröhre    45  angelegt. Der geerdete Kondensator 58 besei  tigt die     Modulationskomponenten    von     E".     



  Die     Spannung        E,    erhöht (wie später ge  zeigt     wird)    die     Verstärkung    der     Iilfsver-          stärkerröhre    45 gleichzeitig mit dem Abfall  der Verstärkung der Röhren 5, 7 und 14, der  durch die Spannung Er     hervorgebracht    wird.

    Der Zweck der Spannung     E"    die eine--"um.-           gekehrte    automatische Verstärkungsrege  lung" genannt wird, ist es,     E5    nahezu kon  stant ohne Rücksicht auf die Intensität der       Antenneneingangsspannung        E,,    oberhalb eines  Schwellenwertes zu erhalten. Es ist die zu  sätzliche Verstärkungserhöhung der     Hilfs-          verstärkerröhre    45, die durch die Spannung       E,    erzeugt wird, welche erlaubt,     da.ss    die  gleichgerichtete Spannung Er ohne eine im  gleichen Verhältnis stehende Erhöhung in E  ansteigt.  



  Die negative     Vorspannung        E"    die an  Röhre 45 angelegt wird, erzeugt auf fol  gende Weise eine zunehmende Verstärkung:  Ein hoher Widerstand 59, durch Kon  densator 60 zur Erde. nebengeschlossen, ist  in Serie mit der geerdeten Anodenbatterie  61 in die Anodenleitung 62 der Röhre 45  eingeschaltet. Widerstand 59 ist ein solcher,  dass der Anodenstrom für     kleine    Werte der       Gittervorspannung    Er, die an Röhre 45 an  gelegt wird, hinreichend ist, um die mittlere  Spannung an der Anode 63 nahezu auf Null  zu reduzieren. Wenn die mittlere Anoden  spannung Null ist, sind die Steilheit und  Verstärkung der Röhre 45 Null.  



  Die Kurve 100 der     Fig.    2 stellt für einen       g        e        "        e        'benen        Wert        von        E,        die        gleichgerichtete        t>     Spannung Er als eine     Funktion    der Gesamt  gittervorspannung, die an Gitter 44 angelegt       ist,    dar und ist der Verstärkung der Röhre  45 proportional.

   Die Verstärkung ist nahezu  Null, wenn die     Gittervorspannung    geringer  als vier Volt für die besondere Röhre 45 der  Kurve<B>100</B> ist. Wenn die     Gittervorspannung     negativ über vier Volt hinaus wird, fällt der  mittlere Anodenstrom in Röhre 45 ab, und  die mittlere Anodenspannung steigt entspre  chend. Auf diese Weise wachsen die Steil  heit und Verstärkung der Röhre. Wie Kurve  100 zeigt, ist der     Maximumverstärkungswert     bei einer     Gittervorspannung    von acht Volt  erreicht.

   Danach ist, während die Anoden  spannung fortfährt, bei weiterem negativen  Wachsen der     vorspannenden    Spannung anzu  steigen, der Strom durch die negative Span  nung an dem Gitter begrenzt, und die Ver  stärkung     wird        wiederum        reduziert.    Auf     diese       Weise gibt es einen Bezirk von - 4 bis - 8  Volt, in welchem eine     negativere        Gittervor-          spannung    eine Verstärkung erzeugt, die  schnell und im wesentlichen konstant an  steigt. Innerhalb dieses Bezirks wird die  Röhre betrieben. Er braucht den Wert, der  für Er (max.) in     Fig.    ? gezeigt ist, nicht zu  überschreiten.

    



  Eine feste positive Spannung     E,1    ist     mvi-          schen    der Kathode 64 der Röhre 45 und Erde  angelegt. Wenn kein Zeichen durch Röhre  46 gleichgerichtet wird, ist das Gitter 44  der Röhre 45 auf Erdpotential und die     Git-          tervorspannung    der Röhre ist gleich     E,1.    Diese  Spannung ist in     Fig.    2 angezeigt.

   Wenn ein  Zeichen vorhanden ist, macht die gleich  gerichtete Spannung     E,    das Gitter 44 in  bezug auf Erde negativer und erhöht die     Ge-          samtgittervorspa.nnung.    Das Verhältnis der  Widerstände 50 und 51 bestimmt den Zu  sammenhang zwischen Er und     E,..    Diese Pro  portionalität ist durch die lineare Kurve     101     der     Fig.    ? dargestellt.  



  Weil die gleichgerichtete Spannung Er  von der     Gittervorspannung    44, gemäss Kurve  100     Fig.        \?,    abhängt und weil die     Vorspan-          nung    von 44 von dieser selben gleichgerich  teten Spannung, gemäss Kurve 11_l1, bestimmt.  wird, ist es klar, dass an irgend einem Punkt  des     Durchschneidens    der Kurven 100 und  101 Gleichgewicht erreicht wird.     Cber    den  Bezirk, in welchem die Kurven 100 und 101  übereinstimmen. kann Er ohne     Wechsel    in     E,     variieren, weil     Kurve    100 eine Bedingung  von konstantem ES darstellt.  



  Innerhalb dieser Grenzen wird ein An  steigen der     Antenneneingangsspannung        E;,     dazu neigen, ein Ansteigen in     Ezu    veran  lassen. Indessen erzeugt ein Ansteigen in     E,     sogleich einen proportionalen Anstieg in Er  und E".     E,    erhöht unmittelbar die Hilfsver  stärkung der Röhre 45, was ein zusätzliches  Ansteigen in Er hervorruft. Dies bewirkt die  Reduzierung von     E,    auf ihren ursprüng  lichen Wert, und der Kreis erreicht, wie  derum bei dem gleichen Wert von     E"    je  doch bei angestiegenen Werten von Er und       E,    Gleichgewicht.

   In einem Kreis, welcher      die erhöhte     Hilfsverstärkung    der     l,öhre    45  nicht enthält,     wird    Es niemals seinen ur  sprünglichen Wert, sondern einen etwas  höheren Wert wieder     erhalten.     



  In     Fig.    3 stellt Kurve<B>103</B> die     Variation     in der Ausgangsspannung ES als Funktion  der gleichgerichteten Spannung Er dar. Die  horizontale gestrichelte Linie 102 zeigt die  ideale Bedingung, bei welcher Es konstant  in bezug auf Er ist. Kurve 103 zeigt, dass  der Hilfsverstärker und     Gleichrichberkreis     eine ideale Wirkung mit     Ausnahme    bei über  aus kleinen Spannungen ES bewirkt.

   Die  überlegene Wirkung, die erreicht wird,     ist     aus einem Vergleich der Kurve 103     mit          Kurve    104 ersichtlich; die letztere zeigt die  Variation bei früheren     Apparaten,    wo die  gleichgerichtete     Spannung        unmittelbar    mit       E9    variiert.  



       Fig.    4 stellt die resultierende Variation  von     E8    mit der     Antenneneingangsspannung          E.,    dar     und        illustriert    die     Verbesserung,    die  durch das beschriebene     automatische    Steue  rungssystem geschaffen wird.     Kurve    105 ist  die ideale Bedingung, unter welcher Es       gleichförmig    oberhalb eines     Scbwellenwertes           & '    ist. Kurve 106 zeigt das Ansprechen vor  liegenden Kreises.

   Kurve 107 zeigt das An  sprechen eines     greises,    der der     Kurve    104,       Fig.    3, entspricht.  



       Mit    dem     beschriebenen        greis    kann der  Anstieg der Kurven 103 und 106 in den       Fig.    3 und 4, wenn es     gewünscht    wird, über  einen Teil ihrer     Variation    negativ gemacht  werden. Dies     tritt    ein,     Fig.    2,     wenn.    in einem  Bezirk der Anstieg der Kurve 100 stärker  als die der Kurve 101 ist.  



  Die unvollkommene Regelung des Steuer  kreises der     Fig.    1 bei kleinen     Spannungen    Es       (Fig.    3 und 4) liegt in der Abweichung zwi  schen den Kurven 100 und 101 der     Fig.    2.  Methoden, diese Abweichung zu reduzieren,       können:        sehn:    1. die Kurve<B>100</B>     geradliniger     zu machen oder 2. die Kurve 101 von einer  geraden Linie zu     einer    Kurve zu machen, die  besser mit     Kurve    100 übereinstimmt.

   Bei  spiele dieser Methoden sind 1. eine     negative          Anfangsvorspannung    an die Anode des         Grleichrichters    46 anzulegen und 2. ein Wi  derstand von nicht geradliniger     Charakteri-          stik,    wie eine zweite     Diodenröhre,    an Stelle  des Widerstandes 51 der     Fig.    1 zu verwen  den.  



       Fig.    5     illustriert        innerhalb        des        Rechteckes     40 den entsprechenden Teil des     greises    der       Fig.    1, modifiziert durch Einführung einer  Batterie 70, die dazu dient, eine permanente       Vorspannung    an den Gleichrichter 46 zu  legen. Der Haupteffekt der     Vorspannung,     die durch     Batterie    70 geschaffen wird, ist  es, Kurve     10.0,        Fig.    2,     abwärts    zu bewegen,  und zwar um einen Betrag gleich der Gleich  richtervorspannung.

   Dies wird einen grösse  ren Wert von Es, um das notwendige Er  (mag.) sicherzustellen, erforderlich machen.  Auf diese Weise wird der untere gebogene  Teil von<B>100</B> reduziert, und die     Kurven    100       und    101 können über einen grösseren Teil  ihrer Länge zur Übereinstimmung gebracht  werden. Daher     wird    sich die Kurve 103,       Fig.    3, rascher der Horizontalen     annähern.     Sie wird auch die ES Ordinate bei einem  Wert von     E",    der grösser als Null ist, durch  schneiden.

   Diese Methode hat den     Nachteil,     dass mit einer negativen     Anfangsvorspannung     an der     Gleichrichteranode    die durchschnitt  liche     gleichgerichtete    Spannung der durch  schnittlichen Trägerspannung bei Vorhan  densein eines grossen     Modulationsprozent-          satzes    nicht gleich ist.  



  Ein mehr ideales     Ansprechen        kann    auch  dadurch gesichert werden, dass     man    für den  Widerstand 51,     Fig.    1, eine nicht     konstante     Impedanz einsetzt, z. B. eine Diode, über  welche der Spannungsabfall gemäss einer       nichtgeradlinigen        Funktion    des     iStromes     variiert.  



       Fig.    6 zeigt den Teil innerhalb des     Recht-          eckes    40 der     Fig.    1 so     modifiziert,        dassdieses     charakteristische Merkmal erfasst wird. In       Fig.    6 ersetzt die Diode 71 den     Widerstand     51 der     Fig.    1. In anderer     Hinsicht    sind die  Kreisteile 40 der     Fig.    1     und    6     identisch.     



  Bei geeigneter     Dimensionierung    kann die       Stromspannungsfunktion    der     Einrichtung     71,     Kurve    101 der     Fig.    .2, mehr zur Über-           einstimmung    mit     Kurve    100 über den Be  reich von     E,.    von Null bis Er     (maa.)        gebracht     werden. Wenn dies vorgenommen wird, ist  die Kurve<B>1.03</B>     (Fig.    3)     angenäherter    hori  zontal.  



       Fig.    7 zeigt ein Schaltschema eines auto  matischen     1-eistungssteuerunbshreism,    in wel  chem die Hilfsverstärker- und     Gleiehrichter-          elektroden    in einer einzigen Röhre angeord  net sind. Das Regelsystem der     Fig.    7 kann  das System 40 in     Fig.    1 ersetzen.  



  In     Fig.    7 besteht die Röhre 7 5 der Type       2B7    aus einem     Diodenpaar    76 und einem       Pentodenverstärker    mit: einer gewöhnlichen  Kathode. Der Verstärkerteil der Röhre     um-          fa.sst    die Kathode<B>77,</B>     Steuergitter   <B>18,</B> inne  res     Schirmgitter   <B>79,</B> äussern Schirm 80 und  die Anode 81. Der Gleichrichter enthält die  Kathode 7 7 und die zwei Anoden<B>76.</B> welche  ausserhalb der Röhre miteinander verbunden  sind.  



  Die Spannung ES,     Fig.    1, wird über Ver  bindung 42 durch     Blockierungskondensator     43 an das Steuergitter 78 des     Pentodenver-          stärkers    angelegt. Das Zeichen wird in dem       Pentodenteil    der Röhre auf Zwischenfrequenz  verstärkt; die verstärkten Zeichen, die in der  Anodenleitung 83 vorhanden sind, werden  auf den     Diodengleichrichter    durch den breit  abgestimmten Filter 83 aufgedrückt;

   dieser  enthält     kondensatorabgestimmte    Primär- und       Sekundärtra.nsformatorspulen,    von denen eine  in die     Anodenleitung    82 eingeschlossen und  die andere zwischen die     Gleichrichteranoden     76 und Kathode 7 7 durch einen     Hochfre-          quenznebenschlusskondensator    84, der ein  Widerstandsnetz 85     nebenschliesst,    geschaltet  ist.

   Die Anode 81 wird von einer Quelle 86  durch einen hohen Widerstand 8 7 mit Ener  gie versehen, welche normalerweise die Anode  81 auf im wesentlichen Nullpotential hält,  um die     umgekehrte    Verstärkung gemäss       Kurve    100     (Fig.    2) zu bewirken.  



  Ruhepotentiale werden an das Gitter 78,  Kathode 7 7 und Anoden 7 6     mittels    der  Brückenschaltung 85 gelegt, die die negativ  geerdete Batterie 88 enthält, welche zur Erde  durch ein Paar von     Widerstandswegen,    die    aus den in Serie geschalteten Widerständen  89, 90 und 91, 9?, 93 bestehen, nebenge  schlossen ist. Die Kathode 77 ist zwischen  die Widerstände 89 und 90, welche einen  relativ niedrigen Widerstandsweg zur Erde  bilden, geschaltet. Die Widerstände 91, 92,  93 bilden einen relativ hohen Widerstands  weg zur Erde. Die Anoden 76 sind durch  die     Sekundärspule    des     Selektors    83 zum  Punkt 94 zwischen den Widerständen 91 und  92 zurückverbunden.

   Die Widerstände sind  so proportioniert, dass die Anoden 76 anfäng  lich auf dein gleichen Potential wie die  Kathode 77 sind. Das Steuergitter 78 ist  durch einen     Ableitwiderstand    95 mit der  Verbindung der     Widerstände    92 und 93 ver  bunden. Der     Widerstand    93 ist im Vergleich  mit 92 und 91 relativ klein, Verhältnis  nahezu 1 : 10 : 111, und daher ist das Gitter  7 8 anfänglich nahezu auf Erdpotential.  



  Bei Vorhandensein eines Zeichens fliesst  ein gleichgerichteter Strom durch die Diode  76, 77 und teilt sich zwischen die Wege,  die die Widerstände     S)(1,   <B>93,</B> 9 2 und die  Widerstände 89, 91 einschliessen. Dieser  Strom fliesst in einer     Riehtung,    dass er den       Strom    in 92, 93 herabsetzt und den Strom  in 91 erhöht.     Das    Resultat ist, dass Punkt  94 weniger positiv wird und negativ in bezug  auf Erde werden kann. Die Spannung an  der Verbindung von     9 ?,    93 folgt der Span  nung des Punktes 94 und steht zu ihr im  Verhältnis des     Widerst < lndswei-tes    93 zu dem  jenigen der Summe der Widerstände 92 und  93 in Beziehung.  



  Irgendwelches Spannungsabsinken a in       Punkt    94 erhöht durch die Verbindung 53  die     Gittervorspannung    an den Röhren 5, 7  und 14 und reduziert ihre Verstärkung. Das  Spannungsabsinken an 94 wird durch ein  entsprechendes Spannungsabsinken an der  Verbindung von 92 und 93 begleitet, was die  Verstärkung im     Pentodenteil    der Röhre 7 5  erhöht. Die Wirkung ist dann im wesent  lichen diejenige, die bei dem Steuersystem 40  der     Fig.    1 beschrieben ist.  



  Der Zweck des     Widerstandssehaltungs-          netzes    85 ist es, eine anfängliche Vorspan-           nung    am Gitter 78 ohne     eine    anfängliche       Vorspannung    am     Diodenteil    76, 77 sicherzu  stellen. Solch eine     Diodenvorspannung    ist un  erwünscht, weil sie veranlasst, dass durch den       1Vlodulationsprozentsatz    des Trägers auf den  Betrag der automatischen     Steuervorspannung     eingewirkt wird.  



  In     Fig.    1 sind die     doppelabgestimmten          Zwischenfrequenzfilter    15 und 19 so kon  struiert, dass sie einstellbare Kopplungen  zwischen ihren Primär- und Sekundärspulen  haben. Die Selektivität des Empfängers kann  nach Belieben durch Veränderung dieser  Kopplungen eingestellt werden. Die Einstel  lung     wird    mittels einer     Einknopfsteuerung     96 bewirkt, die so eingerichtet ist,     dass    sie  gleichzeitig und in gleichem Grad die axialen  Trennungen der Primär- und Sekundärspulen  in den erwähnten Filtern verändert.

   Die vor  ausgehenden Filter 2 und 6 sind relativ breit,  so dass die Selektivität des Empfängers haupt  sächlich von den zwei variablen     Filtern    15  und 19 abhängig     ist.     



  Wenn die Kopplung auf ihren     11lagimum-          wert    eingestellt ist, hat die     Resonanzkurve     des Empfängers von der Antenne zum Git  ter der Röhre 21 eine Doppelspitze als Folge  der     Überoptimumkopplung    in den variablen       Filtern    15 und 19. Der     einzelabgestimmte     Filter 25 wird scharf auf die Zwischenfre  quenz     abgestimmt,    und sein Ansprechen ist  so, dass die Doppelspitzen, die durch die  Kreise 15 und 19 erzeugt werden, kompen  siert werden. Diese Anordnung hat den Vor  teil, in dem Trägerkanal eine flache An  sprechcharakteristik über das gewünschte  Frequenzband zu sichern.  



  Das Zeichenniveau am Eingang der Röhre  21     wird    durch die Wirkung der automati  schen Steuerung konstant gehalten, wenn der  Benutzer ;durch eine     @Station        abstimmt:    Das  Vorhandensein des     einzelabgestimmten    Krei  ses 25, der der automatischen Leistungs  steuerung im Empfangssystem folgt, veran  lasst ein künstliches     !Maximum    in der Inten  sität des wiedergegebenen Zeichens,

   wenn der  Träger auf die     Zwischenfrequenz    abgestimmt       -wird.    Dies hilft dem Benutzer bei der kor-         rekten        Abstimmung    des     Empfängers    und  reduziert die Intensität der     harten    und un  angenehmen Töne, welche bei schwacher Ver  stimmung empfangen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Radioempfänger mit !Mitteln zur Verän derung des Übertragungsmasses in Abhängig keit von einer aus den Übertragungsschwin- gungen gewonnenen Regelgrösse, wobei ein zur Gewinnung der Regelgrösse aus den Über tragungsschwingungen dienender Gleichrich ter an den Iiauptübertragungskanal über einen Hilfsverstärker angekoppelt ist, da durch gekennzeichnet, dass die Verstärkung des Hilfsverstärkers in entgegengesetztem Sinne zu derjenigen Verstärkungsregelung beeinflusst wird,
    die durch die Regelgrösse auf mindestens eine Verstärkerstufe des Hauptübertragungskanals ausgeübt wird, und dass die Regelgrösse zur Beeinflussung der Verstärkung einer solchen Verstärkerstufe des Hauptübertragungskanals verwendet wird, welche der Ankopplungsstelle für den Hilfs verstärker vorausgeht. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.
    Radioempfänger nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass eine Verstär- kerstufe des Hilfsverstärkers derartig aus gebildet und mit derartigen Betriebsspan- nungen versehen ist, dass ihre Verstärkung bei Vergrösserung einer angelegten negati ven Regelspannung zunimmt. 2.
    Radioempfänger nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass in der Vervstärkerstufe des Hilfsverstärkers eine Pentodenröhre ver wendet wird, deren Anode mit der Ano- denspannungsquelle über einen so hohen Widerstand verbunden ist,
    dass im Ruhe zustand und zugleich bei schwacher nega tiver Gittervorspannung infolge der durch den Widerstand verminderten Ano- denspannung eine geringere Verstärkung vorhanden ist, als bei einer vergrösserten negativen Gittervorspannung und dadurch angestiegener Anodenspannung. @. Radioempfänger nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet,
    dass die Abnahme der dein Hilfsverstärker zugeführten Regelspan nung von dein Ausgangskreis des nach folgenden Gleichrichters mit Hilfe eines nichtlinearen Widerstandes als Kopplungs impedanz erfolgt, dessen Widerstand bei ansteigendem Strom innerhalb des Arbeits bereiches abnimmt.
CH203560D 1935-03-22 1936-03-17 Radioempfänger. CH203560A (de)

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