CH203573A - Hydraulische Bremseinrichtung an Fahrzeugen von Wagenzügen. - Google Patents

Hydraulische Bremseinrichtung an Fahrzeugen von Wagenzügen.

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CH203573A
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    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T13/00Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator with power assistance or drive; Brake systems incorporating such transmitting means, e.g. air-pressure brake systems
    • B60T13/10Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator with power assistance or drive; Brake systems incorporating such transmitting means, e.g. air-pressure brake systems with fluid assistance, drive, or release
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Description


  Hydraulische Bremseinrichtung an Fahrzeugen von Wagenzügen.         Vorliegende    Erfindung     betrifft    eine  hydraulische Bremseinrichtung an Fahrzeu  gen von Wagenzügen, die mit einer in ge  schlossenem Kreislauf unter Druck gehal  tenen Flüssigkeit und einem deren Zufuhr  zu den Bremszylindern steuernden Ventil  versehen ist.  



  Bei den bisher     bekannten    derartigen       Bremseinrichtungen    bestand     immer    eine  g     01     rosse Schwierigkeit in der Kupplung Ader  Druckleitung     zwischen    den     Fahrzeugen:,        weil     sieh dabei nicht vermeiden lässt, dass Flüssig  keit aus :der Leitung herausfliesst oder :doch       wenigstens    Luft in :diese     eintritt.    Alle be  kannten Vorrichtungen, welche diesem Übel  stand     abzuhelfen        suchten,    sind entweder  kompliziert, oder sie bieten nicht die nötige  Sicherheit für den Betrieb..  



  Durch     die    vorliegende     Erfindung    wird  nun den     vorerwähnten    Nachteilen dadurch  abgeholfen, dass das Steuerventil :durch den  Bremssteuerhebel auf elektromagnetischem  Wege     besteuert    wird, wodurch :ermöglicht  wird, die Bremsen mehrerer miteinander ver-    bundener Fahrzeuge durch eine gemeinsame,       .auf    einem :dieser     Fahrzeuge    befindliche  Stromquelle zu steuern.  



  Die beiliegende     Zeichnung        zeigt    schema  tisch zwei Ausführungsbeispiele :des Erfin  dungsgegenstandes.  



  Fig. 1 zeigt :die Bremseinrichtung an  einem     'Motorwagen,     Fig. 2 diejenige :eines Anhängers und  Fig. 31 die Verbindungsleitung der elek  trischen Steuerung, sowie :das Verbindungs  glied: der mechanischen     Vorrichtung    zur Aus  lösung der Bremswirkung im Falle einer un  gewollten     Entkupplung        der    Fahrzeuge;

         Fig.    4 zeigt in     :grösserem    Massstab das       Verbindungsglied,der        mechanischen        Auslöse-          vorrichtumg;            Fig.    5     zeigt        das    Steuerventil     der    hydrau-    Tischen Bremseinrichtung.  



  Gemäss der     F'ig.    1     weisst    :die Bremsein  richtung des Motorwagens     einen    Druckbehäl  ter 10 auf,     in    welchen     Drucköl    durch eine  Pumpe 11 aus einem     .Sammelbehälter    12     bei-          spielsweise    bis auf     einen    Druck von<B>30</B> bis      50 Atm. eingepumpt wird. Die Ausbildung  der Pumpe 11 ist eine solche, dass, wenn im  Behälter 10 der vorgesehene     Maximaldruck     erreicht ist, sie selbsttätig aus- oder umge  schaltet wird, so dass die Zufuhr von Drucköl  aufhört.

   Der Druckölbehälter 10 ist durch  eine Leitung 1.3 mit einem Steuerventil 14  verbunden, durch welches die Zufuhr von  Drucköl zu den an die Leitung 15 angeschlos  senen Bremszylindern 16 gesteuert wird.  Dieses     Steuerventil    14 wird durch den Fuss  bremshebel 1.7 des Fahrzeuges auf elektro  magnetischem Wege betätigt und ist mit dem       Sammelbehälter    12 durch eine Leitung 18  verbunden. Die Betätigung des Steuerventils  14 erfolgt     mittels    eines Elektromagnetes 40,  dessen     ,Stromleitungen    a, b über die     Batterie     21 durch einen am Fusshebel 17 befestigten  Kontakt 9. welcher auf einem     Widerstand    8       "leitet,    geschlossen wird.  



       t    Ausser der Batterie 21 ist als     Stromquelle     eine vom     Motor    des Kraftfahrzeuges ange  triebene Dynamo 7 vorhanden, welche mit  der Batterie 21 parallel     geschaltet    ist. Die  Pumpe 11 wird durch einen an die Leitungen  <I>c, d der</I>     Dynamo    9     angeschlossenen    Motor 19  angetrieben.  



  Die Bremseinrichtung auf dem Anhänger  (Fig. 2) ist mit derjenigen des Motorwagens  identisch. nur fehlen darin die Stromquelle  und die Fusssteuervorrichtung. Alle übrigen,  den an Hand der Fig. 1. beschriebenen Tei  len entsprechenden Teile sind in der Fig. 2  mit dem gleichen     Bezugszeichen    und einem  Index versehen.  



  An die Stromführungsleitungen c und d  des Motors 19 der Pumpe 11. des Motor  wagenssind durch die in Fig. 3 dargestellte,  mit     Steckkontakten    versehene     Leitung    41 die  entsprechenden Leitungen e' und d' des An  hängers angeschlossen. Ferner sind an die  Leitungen     a..    b des     Elektromagneten    40 Lei  tungen<I>e, f</I> angeschlossen,     welche    durch die  Leitung 41 mit     Leitungen   <I>e', f'</I> des Elektro  magneten     411'    verbunden sind.  



  Wie aus Fig. 5 ersichtlich, weist das  Steuerventil 14 ein     Gehäuse    auf, dessen  axiale Öffnung an einem Ende durch eine         Schraube        2'0    verschlossen ist. In dieser Öff  nung     ist    ein vom     Elektromagneten    40 betä  tigter     Kolben    '22     untergebracht.    Ihm     gegen-          über        steht    ein zweiter     Kolben    23, welcher       durch    eine Feder 24     ständig    gegen den An  schlag 25 gedrückt wird.

   Am äussern Ende  des Kolbens 22 und am Gehäuse ist ein     öl-          dichter    Faltenbalg 26 befestigt, welcher un  ter Abschluss dieses Teils des Steuerventils  die freie     Bewegung        des    Kolbens zulässt. Der  Kolben 23 weist eine ringförmige     Ausneh-          mung    2,7 sowie einen axialen Kanal 28 und  radiale     Bohrungen    29 auf, welch     letztere    die       Verbindung        zwischen    dem Kanal 28 und der  Ausnehmung 2 7 herstellen.

   Die Ausnehmung  2 7 steht mit einer Öffnung 30 des     Gehäuses     in     Verbindung,    an welche die Leitung 18 an  geschlossen ist. Der vom     Faltenbalg    2,6     ein-          gesehlossene    Raum zwischen dem Kolben  ende 22 und dem Gehäuse ist durch Kanäle  31 mit der Ausnehmung 27 verbunden, damit  darin befindliches Öl bei entsprechender     Be-          wegung    des Kolbens     durch    die Leitung 18       entweichen    kann.  



  Das     untere    Ende des Kanals 28 mündet  in eine Kammer 32 aus, welche durch eine  Öffnung<B>343</B> an die Leitung 15 der     Brem-s-          zyl        nder    16     angesühlossen    ist.  



       Gu(,enlil).er    dem Ende dieses Kanals 28  liegt der Kopf eines     Ventilkörpers    34, der  durch eine Feder 35 auf einen konischen Sitz       3,6    des     Gehäuses        gedrückt    wird. Unter dem  Sitz     3,6        des        Ventilkörpers    34 ist im Gehäuse  eine     ringförmige    Kammer 37 und unter dem       untern    Ende des Körpers 34 eine Kammer  38 vorgesehen, welche beide     mit    einer an -die       Druckölleitung   <B>13</B> angeschlossenen Öffnung  3,9 verbunden     sind.     



  Um nun im     Falle    einer     ungewollten    Ent  kupplung der Fahrzeuge während des Betrie  bes ein selbsttätiges     Anhalten    derselben zu  veranlassen, ist folgende mechanische Vor  richtung     vorgesehen:

       Ein auf das Steuerventil 14 des     Motor-          fa,hr7eube8    wirkender Hebel     4'2        ist    durch ein  Gestänge 43 an das     Kupplungsglied        44        an-          gesehllo6sen,        welches    seinerseits durch ein  entsprechendes     Gestänge    43' mit einem auf      das Bremssteuerventil 14' des Anhängers  wirkenden Hebel 42' verbunden ist.  



  Die Bremseinrichtungen arbeiten nun wie       folgt:          Es    sei angenommen, die Fahrzeuge seien  in Bewegung, d.h. :der Motor dies     Haupt-          fahrzeuges    treibe     :die    Dynamo 7 an     und    in  jedem Fahrzeug sei im Druckbehälter 10  bezw. 10' eine .genügende Flüssigkeitsmenge  unter Druck gesetzt, um     eine        Bremsung        aus-          fülUren    zu können.  



  Wenn der Fusshebel 17 am Hauptfahr  zeug niedergedrückt wird, bewirkt er die       Schliessung    des     Stromkreises        :des        Elektro-          magneten:    40.

   Dieser Elektromagnet     betätigt     nun d es     Steuerventil    14 in     folgender        Weise:          Durch        die    Erregung der Elektromagneten  nach     Massgabe,der        Lagedes        Kontaktes    9 auf  dem Widerstand 8 wird     dm        Steuerventil    14  der Kolben 22 auf den Kolben 23 zubewegt,  wodurch zunächst der Kanal 2,8     an        einem     Ende abgeschlosssen wird.

   Hält die Bewegung  an, so     wird,der    Kolben 23     entgegen,der    Wir  kung seiner Feder 24     mitgenommen    und  kommt mit dem Kopf des     Ventilkörpers    34  in     Berührung,        :durch    welchen such das an  dere Ende des Kanals 28     abgeschlossen    wird.

    Bei Weiterbewegung     wird        nun    der     Ventil-          körper    34 von     .:einem    .Sitz     i3'6    abgehoben und  das     Drucköl    kann aus :dem     Behälter    10 durch  die     Leitung    13 und durch die     entstandene          Öffnung        in,die    Kammer 32 eindringen.

   Von  dort gelangt es durch die Öffnung 33 und  die Leitung     15    in die     Bremszylinder    16,  deren Kolben in Bewegung :gesetzt werden,  so dass die Bremsbacken zum     Anliegen    kom  men. Der Durchfluss :des Öls erfolgt aber in  folge der Drosselung durch den Ventilkopf  nicht plötzlich, so dass die Bremswirkung  stetig im Verhältnis zur Menge der durch  fliessenden     Flüssigkeit        zunimmt.        Der    Öldruck  wirkt auch .auf den Kolben 23 und sobald  er etwas     .grösser    wird als der     Druck    des Elek  tromagneten, ,geht :

  der Kolben zurück, -bieder  Ventilkörper 34 wieder auf     seinen        Sitz     kommt, wodurch die weitere Zufuhr von       Drucköl        in    die     Leitung    15 abgeschlossen  wird, die erreichte Bremswirkung :aber bei-    behalten     wird,    solange der Druck des Elek  tromagneten genügt, um die Feder 24 zu  sammenzudrücken und .den Kolben. 28 auf  dem     Ventilkopf    zu halten.

   Je     grösser    der  vom Bremshebel 17 in bezug auf den Wider  stand 8     beschriebene        Weg        ist,    desto grösser  wird     auch,der    Druck in der Kammer 32 und  in den     Bremszylindern    16.  



       Hört,der        Druck    auf den Bremerhebel ganz  auf, so dass der Kolben 2i3 unter dem     Ein-          fduss    :der Feder 24 wieder die in Fig. 5 dar  gestellte     Lage        einnimmt    und     der    Kanal     28     offen steht, so kann das     Drucköl        paus    -den       Bremszylindern    durch die     Leitung    1:5, die  Kammer 3:2, den     Kanal    2:

  8, die     Bohrungen     29 und die Leitung 1!8 in. ,den     Sammelbehäl-          ter    12 abfliessen, so dass !die Bremse :gelöst  wird. Das Abfliessen :des Öls aus :den Brems  zylindern     .erfolgt    durch die     Rückbewegung     der Kolben     in    diesen     Zylindern,        unter    dem  Einfluss ihrer Rückstellfedern.  



       Infolge        der        elektrischen    Verbindung des       Magneten:    40' über die     Leitungen    e,<I>f, 41,</I><B>(</B><I>'</I>  und f' wand das .Steuerventil 14' des Anhän  gers gleichzeitig und genau in gleicher Weisse  betätigt wie Idas .Steuerventil 14,des Haupt  fahrzeuges, so dass auf beiden die Bremsen  zu     gleicher    Zeit und mit     :gleicher    Kraft be  tätigt werden.  



  Das Verbindungsglied 4-4 (Fig. 4) isst nun  wie     folgt        zusammengesetzt:     Ein     Zylinder    45 enthält einen     mit    einem  Anschlussstück 416 versehenen und: unter der       Wirkung    einer Feder 47     stehenden    Kalben  48.

   Inder     Zylinderwand         & .t    ein     unter    Feder  wirkung     stehender        Riegel    49     vorgesehen,          welcher    den     Kolben:

      48 daran     hindert,        seine          in    der     Zeichnung        dargestellte    Lage     wieder          einzunehmen,        wenn    er     einmadentgegen        der     Wirkung     seiner        Feder    47     einen    gewissen  Weg     zurückgelegt    .hat.  



  An ,der     Stange        50,des    Kolbens 48     ist    ein  Ende     eines        Drahtseils        be        festigt,        .dessen,        an-          deres    Ende     mit        einem        mit,C,ewinde        versehe-          nen,    Stift 51     verbunden    äst.

   Dieser Stift     ist     in     einem        :Zylinder        5!2        untergebracht.    Im       Zylinder   <B>)52</B> gleitet ein     unter    :der Wirkung       einer    Feder     5,3    stehender     hohler    Kolben     5:4,         der mit einem Anschlussstück 55 versehen ist.

    Im Hohlraum     des    Kolben 54 ist eine mehr  teilige,     durch    zwei     Ringfedern    56 zusammen  gehaltene     Schraubenmutter    57     untergebracht,     welche das mit     Gewinde    versehene Ende des       Stiftes    51. umfasst.     Auch    hier ist in der  Zylinderwand ein unter Federwirkung ste  hender     Riegel        5$    vorgesehen, welcher     den     Kolben zurückhält, nachdem er     entgegen     seiner Feder 53 einen gewissen Weg im Zy  linder     zurückgelegt    hat.  



  Wie aus der Zeichnung ersichtlich, ;ist  im Gestänge 43 bezw. 43' an einem Gelenk  je eine Gleitbahn 60 bezw. 60' vorgesehen.  so dass eine Bewegung der Hebel 42 bezw.  42' bei der     elektromagnetischen    Betätigung  der Bremssteuerventile 14, Il' möglich ist.,  ohne dass das ganze Gestänge 43, 43' daran       teilnimmt.     



  Es ,sei. beispielsweise angenommen, dass  das Anschlussstück 55 mit dem Gestänge 43  des Motorwagens und das Anschlussstück 46  mit dem Gestänge 43' des Anhängers ver  bunden ist-.  



       Wenn        während    der Fahrt der     Anhänge     sieh     entkuppelt.,    so wird     bei    der     Trennung     der Fahrzeuge     natürlich    durch das Abreissen  der Verbindungsleitung 41. die Stromzufuhr  zur     Bremseinrichtung    des     Anhängers    unter  brochen, so dass der     'Steuerelektromagnet        4(1'     nicht mehr auf elektrischem     Wege        betätigt          ,werden    kann.  



  Gleichzeitig wird auch das Verbindungs  glied 44 abreissen, und zwar in folgender  Weise  Die erste Zugwirkung auf das Verbin  dungsdrahtseil der beiden, je an einem der  Fahrzeuge starr     befestigten        Zylinder    45 und  5? hat zur Folge, dass in jedem von ihnen die,  entsprechenden Kolben die Federn 47 bezw.  5.3     zusammendrücken,    bis sie am     hintern    Teil  des Zylinders auf einen Anschlag     treffen     und die Riegel 19 bezw. 58 über %den Kolben  einschnappen.  



  Der Kolbenweg in jedem Zylinder ent  spricht dem nötigen Weg zur mechanischen  Betätigung der Steuerventile 14 bezw. 14'  über die Gestänge 43 bezw. 43' und -die    Steuerhebel 42 bezw. 412', so dass, sobald die  Kolben sieh in     ihren        Zylindern    so weit ver  schoben haben, dass die Riegel 49 bezw. 58  ,einschnappen können, die Bremsen beider       Fahrzeuge    voll     angezogen    werden und es  bleiben, bis die     vorerwähnten        Riegel    wieder  aus ihrer Verriegelungsstellung bewegt wer  den.  



  Wenn die     Zeltwirkung    auf ,das Drahtseil  anhält, so :gleitet der mit diesem     Drahtseil     verbundene 'Stift 51     durch    die elastisch zu  sammengehaltene     Kupplungsmutter    57 hin  durch, so dass die     Verbindungen    zwischen  den     beiden        Fahrzeugen    ohne     Sehaden,    aber  unter       Auslösung    der Bremswir  kung auf beiden Fahrzeugen erfolgt.  



  Durch     geeignete    Wahl der     Ringfedern        51;     und durch die Tiefe der .sie enthaltenden  Ringnuten der 'Schraubenmutter 57 kann der  Widerstand zum i Herausreissen {des Stiftes  51 aus     dein        'Kolben    54 beliebig geregelt wer  den.  



  Es können natürlich auf diese Art gleich  zeitig mehr als zwei zusammengekuppelte  Fahrzeuge gesteuert werden.  



  Dias zur mechanischen Auslösevorrich  tung der zusammengekuppelten Fahrzeuge       gehörende        Drahtseil        könnte        natürlich    bei  spielsweise durch eine Frette oder aneinander  angelenkte Glieder ersetzt sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Hydraulische Bremseinrichtung an. Fahr zeugen von Wagenzügen. mit einer in ge schlossenem Kreislauf unter Druck gehalte nen Flüssigkeit und einem deren Zufuhr zu den Bremszylindern steuernden Ventil, da durch gekennzeichnet, dass dieses Ventil durch den Bremssteuerhebel auf elektro- magnetschem Wege gesteuert wird, wodurch ermöglicht wird, die Bremsen mehrerer mit einander verbundener Fahrzeuge durch eine gemeinsame, auf einem dieser Fahrzeuge be findliche Stromquelle zu steuern.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Hydraulische Bremseinrichtung nach Pa- tentansp:ruch,dadurch ;gekennzeichnet, dass ,der elektrische Strom zur elektromagne tischen Betätigung :des Bremssteuerventils ,und zur Betätigung :der Organe, .durch welche die Druckflüssigkeit unter Druck gehalten wird, :
    durch eine Dynamomaschine mit parallel geschalteter Batterie geliefert wird. 2. Hydraulische Bremseinrichtung nach Pa tentanspruch und Unteranspruch 1, :da :durch gekennzeichnet, dass zwischen :den miteinander zusammenhängenden Fähr zeugen elektrische Verbindungsleitungen vorgesehen sind. 3.
    Hydraulische Bremseinrichtung nach Pa tentanspruch und ;den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass :das Bremesteuerventil durch ein Gestänge auf mechanischem Wege betätigt werden kann, wobei dieses Gestänge mit einem Bindeglied zwischen zwei Fahrzeugen verbunden ist, :durch welches bei unge wollter Entkupplung der Fahrzeuge wäh rend :
    des Betriebes die Bremse selbsttätig angezogen wird. 4. Hydraulische Bremsseinrichtung nach Pa tentanspruch und :den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass :das Bindeglied <B>je</B> :einen mit einem Fahrzeug starr verbundenen Zylinder aufweist, in welchem ein mit :dem auf :das Brems- steuerventil wirkenden Gestänge verbun dener Kolben verschiebbar ist, wobei die beiden Kolben miteinander :
    durch ein bieg sames Zwischenglied verbunden sind, wel ches ,lösbar mit einem derselben zusam- menhängt. 5. Hydraulische Bremseinrichtung nach Pa tentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die lösbare Verbindung zwischen dem einen Kolben und dem biegsamen Zwischenglied durch ,einen mit diesem verbundenen,
    mit Gewinde versehenen Stift hergestellt ist, welcher im. betreffenden Kolben :durch eine mehrteilige, ihn durch Federdruck umfassende Schraubenmutter gehalten wird. . 6.
    Hydraulische Bremseinrichtung nach Pa tentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 5, .dadurch ;gekennzeichnet, dass in je dem Zylinder ein unter Federwirkung ste hender Riegel vorgesehen ist, durch wel chen die Kolben festgehalten werden, so bald sie den für die Auslösung der Brems- wirkung nötigen Weg zurückgelegt haben, so dass die B.remswirkun@gandauert, bis die Riegel wieder zurückgezogen werden.
CH203573D 1938-03-31 1938-03-31 Hydraulische Bremseinrichtung an Fahrzeugen von Wagenzügen. CH203573A (de)

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