CH203782A - Entladungsröhre. - Google Patents

Entladungsröhre.

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CH203782A
CH203782A CH203782DA CH203782A CH 203782 A CH203782 A CH 203782A CH 203782D A CH203782D A CH 203782DA CH 203782 A CH203782 A CH 203782A
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cathode
electrodes
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discharge tube
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Corporation Hazeltine
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Hazeltine Corp
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J21/00Vacuum tubes
    • H01J21/02Tubes with a single discharge path

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Description


  Entladungsröhre.    Die Erfindung bezieht sich auf Ent  ladungsröhren mit einer Kathode und mehre  ren     gitterartigen        Elektroden,    die     unter          anderem    zur     Verwendung        in.        Hochfrequenz-          sch:altungen    geeignet sind.  



  Es ist bereits     vorgeschlagen    worden, eine       Glühkathodenröhre    zu bauen, die zwei Ano  den, zwei Steuerelektroden und eine einzige  Kathode enthält. Es, ist weiter     vorgeschlagen          worden,    eine Röhre     @dieser    Bauart zur     h re-          quenztraasponierung    zu     benutzen.    Röhren       dieser        bekannten        Bauart    haben keine beson  dere     Bedeutung    erlangt,

   weil eine     verhältnis-          mässig    grosse Steuerspannung zwischen den       Steuerelektroden    angelegt werden     musste,    um  die     erwünschte        Steuerung    durch Stromvertei  lung zwischen     Edlen    beiden Anoden zu     bewir-          k    en, so     ,dass    eine einzige Röhre     dieser    Art  weniger     leistete    als zwei getrennte     Drei-          Elektrodenröhren.     



  Bei.- der Röhre nach der Erfindung kann  auf     -Grund        -einer        besonderen    Bauart :die :ge-         wünschte        Steuerung    durch Stromverteilung       mittels    verhältnismässig     kleiner        Steuerspan-          nungen    bewirkt werden.

       Erfindungsgemäss     sind     bei    einer Röhre mit einer Kathode und  mehreren     gitterartigen    Elektroden minde  stens zwei von der     Kathode        ausgesehen          hintereinander    liegende Gruppen von minde  stens je zwei     Gittern        vorgesehen    und     ferner     ,die zur     gleichen    Gruppe gehörenden     Gitter          domartig        mit    gleicher     Steigung        a,

  1s.Schrauben-          gitter    gewunden, dass die     Teile    eines     Gitters     von der Kathode,     aus    gesehen in den     Zwi-          ;sch-enräumen        eines    der ;gleichen Gruppe an  gehörenden     andern        Gitters    erscheinen; dabei       weisen    die     Gitter    jeder     Gruppe    die     gleiche          ;Steigung        wie,die    Gitter der andern Gruppen  auf.  



  Eine     Ausführungsform    der     erfindungs-          gemälssen    Röhre, mittels welcher eine Unter  teilung Ader     Entladungsbahn    in     mehrere          Ströme-und        abwechselnde        Ablenkung        dieser     Ströme zu einer und einer     andern    Anode     be-          wirkt        wemden    kann, erhält     man-,zum    Beispiel,

             \nenn    die     Gitterelektroden    einer der     Kathode     näheren     Gruppe    als Steuerelektroden in der  Form     durchschossener    oder mehrgängiger  Schrauben ausgebildet sind, die koaxial zu  der Kathode liegen und von ihr entweder  bleiche     oder    ungleiche     Abstände    haben, wo  bei die Gitterelektroden einer von der Ka  thode weiter entfernten Gruppe als Anoden  dienen und gleichfalls ein Paar von durch  schossenen Schrauben bilden, welche die       Steuerelektroden    umgeben und die gleiche       Steigung    haben wie diese.

   Wenn dann noch  die einander entsprechenden Windungen der  Anoden und der Steuerelektroden richtig ein  gereiht sind, d. h. zum Beispiel alle als  Rechtsschrauben mit der gleichen Ganghöhe  und mit der Kathode als     Achse    aufgebaut  sind, so     kann    man die Entladung als in ein  zelne parallele Ströme unterteilt betrachten,  welche von einer Anode zu der andern ent  sprechend den Veränderungen -des elektro  statischen Feldes zwischen den Steuerelek  troden und der Kathode abgelenkt werden  können.

   Den Steuerelektroden können dann  beispielsweise in     Überlagerungs@schaltungen     zwei     verschiedene    Wechselspannungen     zuge-          führt    werden, und zwar in solcher Weise,  dass eine Spannung die Stärke der Elek  tronenemission von der Kathode zu der  Anode steuert und die     andere    Spannung die  Ablenkung der     Elektronenströme        abwech-          selnd    von einer Anode auf die andere steuert.

    Mit dieser     Anordnung        kann,die    Schwingung  einer Frequenz durch die     Schwingung    einer  andern Frequenz moduliert werden     und    die  resultierende Schwingung mit der     Summen-          oder    Differenzfrequenz kann     über    einen Fil  terkreis an den     Ausganselektroden    abgenom  men werden.  



       Bei    einer andern     Ausführungsform    der  Röhre nach der Erfindung wird die Elek  tronenemission von .der Kathode zu ,den Ano  den durch eine zusätzliche Elektrode ge  steuert,     und    die oben     beschriebenen    Steuer  elektroden wirken lediglich als Mittel zur  Ablenkung der     Elektronenströme    von einer  Anode zur andern Anode. Die zusätzliche  Steuerelektrode ist für     bestimmte    Schaltun-    gen,     dir,    im einzelnen später     beschrieben    wer  den, besonders gut     brauchbar.     



  Im folgenden werden anhand der     Zeich-          rung        Ausführungsbeispiele    der     erfindungs-          gemässen    Röhre sowie     Anwrendunb        schaltun-          gen    derselben     beschrieben.    In den     Fig.    1, 2  und 3 ist eine Ausführungsform der Röhre       @da.rgestellt,    in     wielcher    ,die einzelnen Ele  mente durch ein     Pressstück    gehalten sein  können.

   Die Umhüllung der Röhre ist in der  Zeichnung     weggelassen.        Die    Grundelemente  der innern     Einrichtung    sind: eine Kathode 2  (indirekt oder direkt geheizt), zwei     gitter-          artige        Steuerelektroden    3 und 4, welche die  Kathode     umgeben,    zwei Anoden 5 und 6,       welche    die Steuerelektroden umgeben und  eine     Absehirmhülle    7. welche alle     Elektroden     umhüllt.

   Die Steuerelektroden 3 und 4 sind  in der Form durchschossener Zylinderschrau  ben ausgebildet, welche koaxial zu der     zy-          lindrisehen    Kathode     _?    angeordnet sind und  zwischen der Kathode 2 und den beiden Ano  den 5 und 6 liegen. Die Anoden 5 und 6 sind  in gleicher Art konstruiert; sie bilden eine  zweigängige Schraube von gleicher     Steigerung     und gleichem     Windungs.sinn    wie die Steuer  elektroden, sind in bezug auf die     Kathode    2       koaxial        angeordnet    und umgeben     die    Steuer  elektroden 3 und 4.

   Bei dieser Anordnung  liegen dann die Windungen der Anoden und  die Windungen der Steuerelektroden ein  ander     gegenüber.     



  Es können     beliebige    Stützmittel für     -den          E'lektrodenaufbau    verwendet werden, wenn  sie nur die notwendige Starrheit des Auf  baues sichern, so dass die einzelnen Elektro  den     unverrrückbar    in der richtigen Lage zu  einander gehalten werden.     Dio        Zeichnung     zeigt vier metallische     Stäbe    8, 9, 1.0 und 11,  welche die Anoden 5 und 6 tragen.

   Die     Iso-          lierstücke    12 sind mit     Rillen    an den     Kanten          versehen,    in denen die Windungen der Ano  den 5 und 6 und die     Windungen    der Steuer  elektroden 3 und 4 liegen.  



  Die in der Röhre einander     gegenüber-          liegenden        Stäbe    8 und 9     können    mit den       Windungen    der Anode ö     punktgeschweisst     sein und sind dann     mit    ausgeschnittenen      Teilen 13     gegenüber    den Windungen der  Anode 5     versehen,

      so dass     eine        elektrische     Verbindung     zwischen    den Anoden     innerhalb     der Röhre     verhindert        ivsst.    Ebenso sind die  metallischen     8täbe    10     und    11, welche die  Anode 5 tragen, mit Ausschnitten 13 gegen  über der Anode 6 versehen.

   Wie in     Fig.    2  gezeigt ist, kann der     Schirm    7 mit     Vertie-          fungen    1,4     versehen    sein, um die     vier    Stüt  zen 8 bis 1'1     aufzunehmen    und einen     gleich-          mässigen    Abstand     des        ,Schirmes.    von .den  Anoden ohne     $urzschlussgefahr    zu schaffen.  



  Die Stellung der Elektroden ist am besten  in ,dem Querschnitt nach     Fig.    3     zuerkennen.     Man sieht,     dass    die     Windungen    je     einer          Steu        emlektrode    und     einer        Anode    in der glei  chen     gewöhnlichen    Schraubenfläche liegen.

         Diese        Lage    der     Elektroden    sei durch den  Ausdruck     gekennzeichnet,    dass, die Windun  gen     Ader        Anoden.        .und    der     Steuerelektroden          einander        ,gegenüber    stehen.  



  Bei     dieser        Anordnung    der     Elemente        be-          wirken.    die     beiden        Steuerelektroden    eine Auf  teilung     desi    zu den Anoden fliessenden     Elek-          tronenstromes    in     mehrere    Teilströme,

   wobei  jede     Windung    der Anoden und     Steuerelek-          troden        als    ein Teil der     zugehörigen    Elektrode       betrachtet    wird und wobei die einzelnen Teile  an     ihren        Enden        miteinander        verbunden    sind.

    Bei     dieser        Betrachtungsweise    kann     jede    ge  wöhnliche Schraubenfläche, welche zwischen  je     zwei    einander benachbarten     Windungen     der     ,Steuerelektroden        hindurchtritt,    als Ent  ladungsweg für einen     Elektronenstrom    an  gesehen werden.

   Bei dieser Anordnung kann  die Stärke der Elektronenemission durch die       resultierende        Einwirkung    beider     Steuerelek-          troden    auf die Kathode     gesteuert        werden;          wenn    zum Beispiel die Augenblickspoten  tiale der     Elektroden        ,ä'    und 4     in    bezug     auf     die     Kathode    2 gleich sind und sich auch  gleichmässig und gleichzeitig ändern, wie z. B.

    bei der Anlage der gleichen Augenblickskom  ponente einer periodischen     Spannung    an beide  Elektroden, so ändert sich die     Elektronen-          emi,ssion    und damit die Grösse des     Stromes     zu den     Anoden    5 und 6 in     .gleicher        Weise.     Ebenso     kann    die     Richtung    der Teilent-         ladungsströme        -durch        Veränderungen        des          elektrostatischen        Feldes        

  zwischen,    den     Elek-          troden.        .3        und    4 verändert wenden, wodurch  die     Aufteilung        des,        Gesamtstromes    auf die  beiden Anoden     beeinf        lusst        wird.        Man    erkennt  daher,     dass    der     Entladungsstrom:

          abwechselnd     von     einer    Anode zur     andern        abgelenkt    wird,  wenn     eine        Wechselspannung        zwischen    den       ,Steuerelektroden    3     und    4     angelegt        wund.     



  Es ist natürlich     klar;        @dass    die     Verteilung     der Elektronen     zwischen    den     beiden        Anoden     zu einem gewissen Grade auch durch die       Potentiale    an den Anoden     beeinflusst    wird.

    Zum     Beispiel        wenden        ,die        Elektronen,    wenn  die Anode :5     positiver    in bezug auf die Ka  thode     ist    als die Anode     6!,    mit grösserer     In-          tensität    zur Anode 5 gezogen     werden    und       umgekehrt.    Weil nun die Anoden in einem       grösseren        Abstand    von     der    Kathode liegen als  die     Steuerelektroden,

      haben     Veränderungen     de     Anodenpotentiale        eine        geringere    Wir  kung auf     die        Elektronenverteilung-    zwischen  den Anoden als     Veränderungen    der     Steuer-          gitterpotentiale.     



  Es     ist    .klar,     dass:    die     Elektronen,        welche     zwischen den     Anoden    5 und     ,6-    hindurch  gehen,     wenigstens        teilweise    zu diesen Ano  den     zurückgezogen        werden;

          einige        können          auch    den     @Schirm    7     erreichen,        wenn    das Po  tential     des        Schirmes    nicht     hinreichend    nega  tiv ist, um die     Geschwindigkeit    der     Elek-          tronen    bis auf Null abzubremsen,

   bevor sie  den     .Schirm        erreichen.    Daher     ist        der        Schirm     7     vorzugsweise    in     bezug    auf die     Kathode    2       leicht        negativ        vorgespannt,        um    die     Elek-          tronen    zu den Anoden     zurückzutreiben.          Wenn    die     Austrittsgesichwindigkeit,

  der        Elek-          tronen    aus der     Kathode    hinreichend     klein    ist,  kann die     negative        Voospanuung        weggelassen     wenden     und:    ,der     Schirm    7     direkt    mit der Ka  thode 2     verbunden    werden.

      Als eine     weitere        Ausführungsform    der  Röhre     nach    der     Erfindung    mit     verbesserter          Ablenkwirkung,    bei welcher auch eine     voll-          ständigere        Erfassung    :der ausgesandten     Elek-          tronen:    durch die eine oder die     andere    der  Anoden     erreicht    wird,     kann    die in     Fig.    4 ge-      zeigte Bauart verwendet werden.

   Bei     diesem          Elektrodenaufbau    sind die als zweigängige  Schraube     angeordneten        Steuerelektroden     und 4' aus Bandmaterial hochkant     gewiokelt,     so dass die flachen Seiten     parallel    zu der       Entladungsrichtung    liegen. Die Anoden 5'  und 6' sind flach gewickelte Bänder und  durch einen verhältnismässig kleinen (gleich  falls schraubenförmigen) Zwischenraum ge  trennt.

   Infolge     dieser        Bauart    wird durch die  Kanten der Elektroden '3' und 4' für den  Durchgang der Elektronen in     Richtung    zu  den Anoden 5'     und    6' nur eine kleine ver  sperrende     Oberfläche    gebildet, und gleich  zeitig erhöht die verhältnismässig grosse Aus  dehnung der flachen     Steuerelektroden    die ab  lenkende Wirkung.

   Ferner     wird    durch die       Vergrösserung    der Anodenoberfläche der von  den Anoden     aufgefangene        Anteil    der Ent  ladung     vergrössert    und -der durch den     schrau-          benförmigen        Zwischenraum    zwischen den  Anoden zum Schirm 7 hindurchgehende An  teil     vermindert.     



  Der Zweck des Schirmes 7 ist     bei    allen       Bauarten    ein dreifacher. Erstens     verhindert     er,     da.ss    die     zwischen    den Anoden hindurch  gehenden Elektronen sich an der     innern     Wandfläche der     Röhre    ansammeln und da  durch eine     elektrostatische        Aufladung        dieser     Oberfläche hervorrufen.     Zweitens    vermindert  er die Sekundäremission von der im Augen  blick weniger     positiven    Anode,     zur    positive  ren Anode.

       Drittens        wirkt    er als elektro  statischer Schirm     und    verringert die     kapazi-          tive    Kopplung zwischen     dem        Eingangskreis     und dem     Ausgangskreis.    Der Schirm vermin  dert     besonders    wirksam die     kapa.zitive    Kopp  lung     zwischen    den Steuerelektroden und den  Anoden.  



  Um die     Sekundäremission    von einer  Anode zu der andern Anode und .die Kapa  zität zwischen den Elektroden weiter zu ver  mindern, kann der     Schirm    7 mit     einwärts-          gebogenen,        schraubenförmigen    Ansätzen oder       Flossen    (nicht     dargestellt)        versehen    sein,  welche     zwischen    die beiden Anoden eingrei  fen.

       Es    kann auch die in     Fig.    5     dargestellte          Bauaxt    verwendet werden, welche schrau-         benförmige        Hilfsabsehirmelektrod.en    15 und  1,6 enthält, die     zwischen    den Windungen der       beiden    Anoden angeordnet sind.

   Die Elek  troden 15 und 16 können mit dem Schirm 7  innerhalb der Röhre verbunden sein; ferner  brauchen die     beiden    Elektroden<B>15</B> und 16  nicht in derselben Zylinderfläche zu     liegen     wie die Anoden 5 und 6, sie sollen jedoch  koaxial zur Kathode 2 angeordnet sein,       zweckmässig    mit einem     Radius,    der entweder  grösser oder kleiner ist als der Radius der  Anoden. Wenn diese Hilfselektroden oder       Flossen    mit; der Kathode     verbunden    sind.

    ist     ihre    Wirkung im wesentlichen dieselbe  wie die eines     Fanggitters    in einer     Pentoden-          röhre.     



  Die     Wirkungsweise    dir     beschriebenen     Röhre wird an besten an Hand der     Fig.    6 er  klärt, in welcher sie als Mischröhre verwen  det ist.  



  Die Eingangselektroden 3 und 4 sind mit       den,    Klemmen der     Sekundärwicklung    17 eines       Transformators    1.8 verbunden, an     dessen    Pri  märwicklung 19 eine Wechselspannung der  Frequenz     f1    zugeführt wird. Der     Mittelpunkt     20 der     Sekundärwicklung    17 ist mit der Ka  thode 2     über    einen     Nebensehlusskonden@sator     2:1     und    die     Sekundärwicklung        2',2    eines Trans  formators 23 verbunden.

   An der Primärwick  lung     24    des Transformators     2,3    wird     eine     zweite     Wechselspannung    der     Frequenz        f.        zu-          gefährt.    Um die     Steuerelektroden    3 und 4  mit einer negativen     Vorspannung    gegenüber  der Kathode 2 zu     versehen,    kann eine (in  dem Schaltbild nicht dargestellt)     Batterie          zwischen    den Klemmen ?;5     und    26 einge  schaltet werden;

   der negative Pol dieser     Bat-          terie        wird    mit der Klemme 25 verbunden.       Die    Anoden 5 und 6 :sind mit den Eingangs  klemmen     eines        Filters    28 verbunden. In dem  Kreis zwischen den Anoden 5 und 6 und  der     Kathode    2 wird eine     Anodenspannungs-          quelle    zwischen den Klemmen -26 und       -f-    B     eingeschaltet,    die     durch    einen     Neben-          schlusskondensator    27     überbrückt    ist.

    



  Man erkennt,     dass    die Spannung von der       Frequenz        f2        beiden        Steuerelektroden    3 und 4      gleichsinnig zugeführt wird, so     dass    sich das  mittlere Potential der Steuergitter in bezug  auf die Kathode 2 verändert. Auf diese       Weise    wird die     Stärke        der    Elektronen  emission von der Kathode 2 zu den Anoden  5 und 6     entsprechend    dem Verlauf der     Wech-          s,elspannung        f2        gesteuert.    Gleichzeitig mit.

         .der        Steuerung    der Elektronenemission wer  den die     zwischen    ,den     ,Steuergitterwindungen          hindurchtretenden        Entladungsströme    ab  wechselnd     von,der        einen    Anode zu .der     andern.          ,durch    das     elektrostatische    Feld     zwischen    :den       beiden        .Steuerelektroden    3     und    4 abgelenkt;

         dieses    Feld wird durch     ,die    Wechselspannung  f 1 erzeugt, welche über den Transformator     :18          .den        8teuergittern        gegenphasig    zugeführt       wird.    Wenn man die     Verhältnisse    während  einer     halben;

      Periode der     .Spannung        f,        be-          traclAet,    so     bewirkt    die Richtung des     elektro-          statischen        Feldes    zwischen den     .Steuerelektro.-          ,den    3     und    4, dass! die Entladung beispiels  weise auf die     Anode,5    gelenkt wird, während  in der zweiten     13albperiode    infolge der Um  kehr des elektrostatischen Feldes die Ent  ladung auf die Anode 6     gelenkt    wird.

   Auf  .diese Weise     rührt    der Anodenstrom,     der          über    die Kathode     ;2    fliesst,     abwechselnd     hauptsächlich von der einen und'     dann    von  der andern Anode her,     und    diese Ablenkung  wechselt mit einer Periodizität, die durch die  Frequenz der auf den Transformator 18     auf-          gedrückten    Spannung bestimmt wird.

   Gleich  zeitig     wird    nun die Grösse     dieses    Anoden  stromes     entsprechend    der     Steuerung    der       Emission    durch die Spannung f 2     verändert,     die auf die Eingangsklemmen des Transfor  mators 23     aufgedrückt    wird.

       Die    Anoden  ströme bilden     an,den        Impedanzen    des Filters  28 zwischen den     Anoden    5 und 6 eine Poten  tialdifferenz aus, welche die Frequenz f, hat       und    gleichzeitig     mit,der    Frequenz     f2        modu-          liert    ist.

   Auf diese Weise entstehen zwei       Potentialdifferenzen        mit    den Frequenzen  A     +    f     y    und     f:,-f"    die an ,den     Eingangs-          klemmen        des    Filters vorhanden sind.

   Der  Filter 2$ kann nun so     ausgebildet        sein,        .dass     er nun die eine     Frequenz        überträgt.    Man er  kennt, dass wegen der Symmetrie     .der    Anord-         nung    keine     Spannung    der Frequenz f 2     zwi-          sehen    den     Anoden    5 und 6     auftritt.     



  Es ist bekannt, dass die Eigenkapazität  zwischen der Anode und der     Steuerelektrode     einer Röhre eine Kopplung zwischen dem  Eingangskreis und dem     Ausgangskreis    ver  ursacht, die sehr störend sein     kann    und ge  wöhnlich     durch    Anordnung eines     Schirm-          gitters    zwischen der Steuerelektrode und der  Anode genügend klein gemacht werden     kann.          Bei    den beschriebenen Röhren ist dieser Not  behelf unnötig, insoweit die Kopplung zwi  schen dem Eingangs- und Ausgangskreis     in     Betracht     kommt,

      weil diese Schaltungen sich  fast     vollständig    selbst     neutralisieren.        Dies          kommt    zum Teil ,daher, dass     jede,Steuere1.ek-          trode    die andere     Steuerelektrode    und jede  Anode die     andere    Anode     abschirmt    und weil  jede Anode nahezu gleiche     Kapazitäten     (welche .entgegengesetzte     Wirkungen    haben)  gegenüber den beiden .Steuerelektroden hat.  



       Wenn    auch bei ;der in     Fig.        16.        darges@tell-          ten    .Schaltung gleichzeitig     Ablenkungs-    und       Emissionssteuerung        verwendet    werden, so  kann doch die     beschriebene    Röhre auch in       Schaltungen    verwendet     werden,    bei denen  nur     eine    der beiden     Steuerungsarten    benutzt  wird.

   Wenn nur     Emissionssteuerung    verwen  det wird, ist die     Wirkungsweise    im wesent  lichen die     gleiche    wie bei     einer    normalen       Dreielektrodenröhre.    Die Verwendung der.

         Ablenkungssteuerung    allein ist in     Fig.    7 ge  zeigt in     Verbindung    mit     einer    Gegentakt  verstärkungsstufe zur Verstärkung der       Niederfrequenz-    oder     Hochfrequenzschwin-          ,gungen.    In dieser     Schaltung    sind die     Steuer-          elektroden    3. und 4     mit    der     Sekundärwick-          lung        2;

  9        eines        Transformators        ,30    verbunden,  an dessen     Primärwicklung   <B>311</B> eine     Hoch-          fre@quenzschwingung    zuggeführt wird.

   Die  Kathode 2     ist    durch     einen        Nebenschlusskon-          d.ensator    32 mit dem     Mittelpunkt        343    der       Sekundärwicklung    2,9 verbunden. Über die       Klemme    34 kann eine     geeignete        Vorspan-          nung    an die Steuerelektroden     angelegt    wer  den.

   Der Ausgangskreis des Verstärkers liegt  an den Anoden 5     und    6, die mit .der     Primär-          wicklung   <B>35</B> eines     Transformators    36 ver-           Bunden    sind; der Mittelpunkt<B>3,7</B> der Wick  lung 35 ist mit der     Anodenspannung & quelle          -f-    B verbunden, die durch einen Kondensa  tor 38 überbrückt ist.

   Die     Sekundärwicklung          3,9    des     Transformators    36 kann mit irgend  einem Kreis, z.     B.    mit dem     Eingangskreis     einer nachfolgenden     Verstärkerstufe,    ver  bunden sein.  



  Die     Steuerung    des     Anodenatroines        %vird     nun bei der Schaltung nach     Fig.    7 durch die  Ablenkung der Entladung von der einen auf  die andere Anode und     umgektlirt    bewirkt;  die     Elektronenemission    wird     -durch    die, nega  tive     Vorspannung    an den     Steuerelektroden    3  und 4 bestimmt. Die Funktion der Ab  lenkungssteuerung ist die     gleiche,    wie sie  schon beschrieben wurde.

   Die     Ablenkung    der  Entladung von der einen zur     andern    Anode  verläuft im wesentlichen proportional zur       Potentialdifferenz    zwischen den Steuerelek  troden bis zu dem Punkt., an welchem die  Entladung vollständig von einer Anode zur  andern abgelenkt ist und ausserdem ist die       Gesamtemission    im wesentlichen konstant;  daher ist die Verstärkung im     wesentlichen     linear, wenn die Aussteuerung innerhalb der       erwähnten    Grenze gehalten wird.

   Die Schal  tung der     Fig.    7 hat noch den Vorteil, dass die  Anodenströme sich gegenseitig in der     Pri-          märwiel,:lung        des    Transformators 36     magne-          tisch    ausgleichen und auf :diese Weise. die  Sättigung des     Kernes        bei    der Verwendung  von Eisentransformatoren vermieden wird.  



  Die     Ablenkungssteuerung    kann natürlich  a     'h    zur Ausübung einer     Riiehkopplung        be-          tie   <B>C</B>  nutzt werden, wobei ein Ausgangskreis mit  einem Eingangskreis     gekoppelt    ist, um einen  Teil der     Ausgangsenergie    zu einem Ein  gangskreis zurückzuführen.

   Eine Schaltung  dieser Art     ist    in     Fig.    8     dargestellt;        das     Schaltbild zeigt einen     Gegentaktoszillator     mit einem     abstimmbaren    Eingangskreis 58,  der eine     Induktivität    59 und einen dazu  parallel     geschalteten        A,bstimmkondensator    60       enthält,        dessen    Klemmen mit den Steuerelek  troden 3 und 4 verbunden sind.

   Über die  Klemme 60' kann den beiden     Steuerelektroden     eine negative     Vorspa.unung        zugefiihrt    wer-    den. Der Anodenkreis des     Oszillators    enthält  die Widerstände 61 und 62, deren eines Ende  je mit einer Anode 5     bezw.    6     verbunden    ist  und deren     andere    Enden     miteinander        und    mit  dem positiven Pol einer     Anodenspannungs-          quelle        -f-    B verbunden sind.

   Die Rückkopp  lungsenergie wird von den Ausgangselektro  den zum abgestimmten Eingangskreis durch  die     Riiel@kopplungswege    übertragen, welche  die     Blockkondensatoren    64 und 65     enthalten.          .Zeder        1i.ticlkkopplungsweg    verbindet eine  Anode mit einem solchen Punkt; an .der     In-          duktivität    59 des     Frequenzbestimmungs-          kreises,    der die entgegengesetzte Polarität zu  der     Steuerelektrode    hat, welche der     betrach-          teten    Anode entspricht.

   Der Kondensator 64  verbindet also die Anode 6 mit einem Punkt  66 an der     Induktivität    5:9, der eine entgegen  gesetzte     Augenblickspolarität    hat wie die  Steuerelektrode 4, und der Kondensator 65  verbindet die Anode 5 mit einem Punkt 67  an der     Induktivität    5,9, der eine     entgegen-          gesetzte    Polarität zu der     Steuerelektrode    3  besitzt. Bei dieser Schaltung wird die Rück  kopplung vollständig durch die     Ablenkun--s-          steuerung    erreicht.  



  Die     Ablenkungssteuerung    eignet sich  auch gut für     Oszillatoren    mit     abstimmba.rem     Anodenkreis; ein     derartiger        Oszillator    ist in       Fig.    9     dargestellt.    Der     Frequenzbestim-          mungskreis    67 mit der     Induktivität    68 und  dem variablen Kondensator 69 liegt im     Ano-          denkreis        zwischen    den Anoden 5 und 6.

   Die       Rückkopplungsenergie    wird zu den Steuer  elektroden 3 und 4 über die     Kondensatoren     70 und 71 übertragen.  



  Es ist natürlich klar,     dass        bei    den in       Fig.    8 und 9     dargestellten    Schaltungen die  erzeugten     Schwingungen    in     irgend    einer ge  eigneten     Weise    mit einem Verbraucherkreis.

    gekoppelt werden können, zum     Beispiel     durch induktive Kopplung dieses     Kreises    mit  der     Induktivität    des     Frequenzbe.stimmungs-          kreises.    Wenn die Rückkopplung genügend  fest ist, wird .die Entladung in jeder Periode  fast     vollständig    von einer     Anode    zur andern  abgelenkt.

   Die Stärke der Schwingungen  kann durch     Einstellung    der bei 60' oder 72           angelegten        Vorspannung    eingestellt werden,  da durch die     Vorspannung    -die     Elektronen-          emission    bestimmt wird. Ein wesentlicher  Vorteil :dieser     0s        zillatorgchaltung        liegt    darin,       dass(-die    Gesamtemission im     wesentlichen    kon  stant bleibt.

   Auch     ist,die        :erforderliche    Maxi  malemission nur     gleich    dem     Maximalwert     jeder Halbwelle, während doch bei     bekannten     Schaltungen die Maximalemission den doppel  ten Wert haben     muss.       Die     .Steuerelektro:den        \3'    und 4     waren    bei  den bisher     betrachteten        Ausführungsformen     in     Form.    einer zweigängigen Schraube     kon-          zentri:sch    zur Kathode 2 auf einer Kreis  zylinderfläche angeordnet.

   Es kann jedoch  aus     Fabrikationsgründen    auch vorteilhaft  sein, die beiden     Gitter    mit     verschiedenem     Durchmesser herzustellen, jedoch so, dass sie  im wesentlichen die Schnittlinien zweier zur  Kathode 2 senkrechten,     ineinandergewunde-          nen        Schraubenflächen    mit zwei     Zylindern     verschiedenen Durchmessers sind.

   Daher ist  in     Fig.    10 die     ,Steuerelektrode    4 ein     ,Solenoid     von grösserem     Durchmesser    als     das        Solenoid     der Elektrode 3; beide     liegen    koaxial zur  Kathode 2; auf diese Weise ergibt sich eine       unsymmetrisohe    Bauart, bei welcher die  Windungen der -Elektrode 4 die     Windungen     der Elektrode 3 umgeben.

      Die     Uns.ymmetrie    der     Röhre    nach     Fig.    10  verändert die     Wirkung,der        Ablenksteuerung          g-rundsätzlioh        nicht;

          es    ist aber vorteilhaft,  für diese Röhre einen     unsymmetrischen    Ein  gangskreis zu     verwenden.    Eine derartige un  symmetrische     .Schaltung    ist in     Fig.    11     @dar-          gestellt,    welche .der     Mischrohrschaltxng    nach       Fig.    6     entspricht,    sich jedoch von ihr da  durch unterscheidet,     dass    die Sekundärwick  lung es     Transformators    18 in zwei Teile 77  und 78     aufgeteilt    ist,

   die eine     ungleiche          Windungszahl    haben. Die Spule 77 hat die  grössere     Windungszahl    und ist     mit    .der  Steuerelektrode 4 verbunden, die weiter von  der Kathode 2 entfernt ist; der Teil 78: mit  der kleineren     Windungszahl    ist mit der       Steuerelektrode    3 verbunden, die der Ka  thode 2     näherlieg    t.

   Die Wirkungsweise die-         ser        Schaltung        ist    im Grunde     genommen   <B>die</B>       gleiche,    wie die der Schaltung nach     Fig.        .6.     Das     Verhältnis    :der     Windungs.zahlen    der  Wicklungen 77     und    7.8     ist    so gewählt, dass  erstens die vom Transformator 18 an :

  den       Steuerelektroden    3 und 4     bewirkten        Poten-          tialschwankungen    keine     Veränderung    der       Gesamtemission        hervorrufen    und     zweitens     die :durch den     Transformator    28 an die  Steuerelektroden 3 und 4     angelegte        Wechs@el-          spannung    keine     Ablenkungswirkung    hervor  ruft.

   Es ist klar,     dass    bei .dieser .Schaltung       auoh    :die     Gittervorspaanungen        für        :die    .Steuer  elektroden 3     und    4 verschieden .gewählt     sein     können und zum     Beispiel    durch     getrennte     Klemmen 79 und 8:0 angelegt werden.     Zur     Vereinfachung wird nur die Steuerelektrode  3     ,zunächst    der Kathode     für    die     Ernüsions-          steuerung        verwendet;

      in ihrem Kreis liegt  daher die     ;Sekundärwicklung    2,2 des Trans  formators     2'3.     



  In der Röhre nach     Fig.    12 ist eine zu  sätzliche Steuerelektrode 95 zwischen der  Kathode 2 und den beiden ineinander     ge-          -vundenen,    schraubenförmigen Steuerelektro  den 3 und 4     vorgesehen.    Diese Elektrode  wirkt, unabhängig von den     ,

  Steuerelektroden          stromes        und    4     von        auf        der        die        Kathode        Grösse    2     .des        zu        den        Entladungs-        Anoden    5  und 6 ein; die Steuerelektroden 3 und 4 be  wirken nur die Ablenkung der Entladung.

    Es ist hierbei nicht wesentlich, dass die Win  dungen der Steuerelektrode 95 mit denjeni  gen der Steuerelektroden 3 und 4     in    densel  ben gewöhnlichen Schraubenflächen liegen;  wenn dies jedoch der Fall ist und sie wie     in          Fig.    12 den Windungen der Steuerelektroden  genau gegenüber liegen, so trägt dies dazu  bei, dass weniger Elektronen auf die Elektro  den 3 und 4 treffen, selbst wenn diese     eine     geringe positive Spannung besitzen. Dies ge  stattet es, sehr kleine oder gar keine negative       Vorspannungen    an den Steuerelektroden 3  und 4 zu verwenden und ergibt eine Ver  grösserung der nutzbaren Emission.

   Eine       Mischrohrschaltung    mit der Röhre der       Fig.    12 ist in     Fig.    13 dargestellt. Man er  kennt, dass die einzigen Unterschiede zwi-      sehen dieser Figur und der     Fig.    6 darin be  stehen, dass ein Ende der     Wicklung    22 mit  der zusätzlichen Elektrode 95 statt mit den  Elektroden 3 und 4 verbunden ist und dass  das andere Ende der Wicklung 22 mit einer  besonderen     Vorspannungsquelle    (Klemme 25')  in Verbindung steht.  



  In     Fig.    14 ist eine     Ausführungsform    der  Röhre dargestellt, welche besonders zur Ver  wendung in einer     Frequenzvervielfachungs-          schaltung    geeignet ist. Die Röhre enthält die  Kathode 2, die von zwei ineinander gewun  denen, schraubenförmigen Steuerelektroden 3  und 4 und in einem grösseren radialen Ab  stand von zwei ineinander gewundenen,       schraubenförmigen    Anoden 5 und 6 umgeben  ist. Diese Elemente werden von dem zylin  drischen Schirm 75 umgeben.

   Die Anwen  dung dieser Röhre in einer     Frequenzverdoppe-          lungsschaltung    ist in     Fig.    15 dargestellt,  worin die Steuerelektroden 3 und 4 mit  der Sekundärwicklung eines Transformators  102 verbunden und die beiden Anoden mit  einander direkt verbunden sind, so dass eine  einzige Elektrode 103 gebildet wird, welche  als Schirmgitter zwischen den Steuerelektro  den und dem Metallzylinder 75 angeordnet  ist. Der Ausgangskreis enthält die Primär  wicklung eines Transformators 104, der zwi  schen dem als Anode wirkenden Schirm 75  und der Kathode 2 über die Kondensatoren  <B>105</B> und 106 eingeschaltet ist.  



  Beim Betrieb dieser     Frequenzverdoppe-          lungsschaltung        wechselt    die Richtung des  elektrostatischen Feldes zwischen den Steuer  elektroden periodisch und lenkt die Ent  ladung abwechselnd auf die eine und die  andere der Elektroden 5 und 6, die das Gitter       103    bilden. Bei jeder Umkehr des Feldes zwi  schen den Steuerelektroden wird die Ent  ladung zwischen den Elektroden 5 und 6  hindurch auf die Anode 75 gelenkt. Daraus  folgt, dass die Entladung während jeder  vollen Periode der Steuerspannung zweimal  zwischen den Anoden 5 und 6 hindurchgeht  und die Anode 75 trifft. Daher ist die Fre  quenz des Anodenwechselstromes doppelt so  gross wie die Frequenz der     Steuerspannung       am Transformator 102.

   Solche Schaltungen  können vorteilhaft in Übertragungseinrich  tungen verwendet werden, welche mit     Fre-          quenzrnodulation    arbeiten.  



  Es sei darauf hingewiesen, dass die Aus  drücke     "ineinandergreifend"    und     "durch-          schossen\    zur Kennzeichnung der relativen  Lage der Elektroden in ihrem weitesten  Sinne zu verstehen sind, ohne Rücksicht dar  auf, ob die einzelnen     Elektrodenteile    tatsäch  lich in demselben Abstand von der Kathode  liegen.

   Es kommt nur darauf an, dass von der  Kathode aus gesehen die Oberflächen der  Teile so erscheinen, als ob die Teile der bei  den     "ineinandergreifenden"    Elektroden ab  wechselnd     nebeneinanderliegen.    So sollen bei  spielsweise die Steuerelektroden auch bei  demjenigen Ausführungsbeispiel als "durch  schossen" angesehen werden, wo sie verschie  denen Durchmesser besitzen, ihre Windungen  aber zueinander     "auf    Lücke stehen".

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Entladungsröhre mit einer Kathode und mehreren gitterartigen Elektroden, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei von der Kathode aus gesehen hintereinander liegende Gruppen von mindestens ,je zwei Gittern vor- gesehen sind, dass ferner die zur gleichen Gruppe gehörenden Gitter derartig mit glei- eher Steigung als Schraubengitter gewun den sind, dass die Teile eines Gitters von der Kathode aus gesehen in den Zwischenräumen eines der gleichen Gruppe angehörenden andern Gitters erscheinen,
    und dass auch die Gitter ,jeder Gruppe die gleiche wie die Gitter der andern Gruppen auf weisen. UNTERANSPRüCHE: 1. Entladungsröhre nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass, :die Gitter ,jeder einzelnen. Gruppe für sieh allein nach Art einer mehrgängigen Schraube ineinander gewunden sind. ,2.
    Entladungsröhre nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da3 eine Sehirm- elektrode vorgesehen ist, welche die gitterartigen Elektroden umgibt. 3. Entladunb röhre nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, :
    dass die Gitter elektroden einer Gruppe, welche der Kathode näher liegt als eine andere Gruppe, aus hochkant gestelltem. Strei fenmaterial derartig gewunden sind, dass die .schmalen Seiten,der Streifen der Ka thode zugewendet sind.
    .1. Entladungsröhre nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Gitter elektroden einer Gruppe, welche von der Kathode weiter entfernt liegt als eine andere Gruppe, aus flachliegendem Strei fenmaterial derartig gewunden sind, dass die breiten Seiten der Streifen der Ka thode zugewendet sind. 5. Entladungsröhre nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, :dadurch gekennzeichnet, :dass :
    die Schirmelektrode in Richtung zur Kathode sich aus- .dehnende Ansätze besitzt, welche in Form einer Schraubenfläche auf der Innenseite der Schirmelektrode befestigt sind und in die Zwischenräume zwischen den Gitterelektroden der dem Schirm be nachbarten Gruppe eingreifen. 6.
    Entladungsröhre nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass :die Schirmelektrode mit schraubenförmigen Hilfselektroden verbunden isst, welche von der Kathode <B>0</B> aus:
    ,gesehen in den Zwischenräumen zwischen den Gitterelektroden der dem Schirm benachbarten Gruppe erscheinen. 7. Entladungsröhre nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, :dadurch gekenn zeichnet, dass der Aufbau zweier Gitter- gruppen :
    so getroffen ist, dass die Kapa zitäten einer jeden Gitterelektrode einer Gruppe gegenüber den einzelnen Gitter- :elektroden der andern Gruppe unterein- ander gleich sind.
    B. Entladungsröhre nach Patentanspruch, ,dadurch ;gekennzeichnet, dass :die Gitter- elektroden :einer Gruppe von der Kathode verschiedene Abstände haben. 9. Entladungsröhre nach Patentanspruch., :
    dadurch gekennzeichnet, .dass ein zusätz- liches Gitter zwischen der Kathode und einer der .genannten Gruppen von Gitter- elektroden angeordnet ist. 10. Entladungsröhre nach Patentanspruch und Unteranspruch 9, dadurch gekenn zeichnet, dass die zusätzliche Gitter elektrode die gleiche Steigung hat wie die Gruppenelektroden und so angeord net ist, dass sie .die Teile .der Elektroden einer Gruppe von der Kathode aus ge sehen verdeckt.
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