CH203825A - Lichtreklameeinrichtung. - Google Patents
Lichtreklameeinrichtung.Info
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Description
Lichtreklameeinrichtung. Die vorliegende Erfindung betrifft eine Lichtreklameeinrichtung mit mindestens einer mit Reklamezeichen versehenen, lichtdurch lässigen Platte.
Erfindungsgemäss ist hinter dieser Platte in einem spitzen, sich nach oben öffnenden Winkel dazu eine spiegelnde Fläche vorge sehen, die von oben her beleuchtet wird und das aufgefangene Licht auf die genannte Platte zurückwirft.' Die Einrichtung wird mit Vorteil so getroffen, dass das Beleuchten der Spiegelfläche sowohl durch das Tages licht als auch künstlich geschehen kann.
Auf der Zeichnung sind zwei Ausfüh rungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes perspektivisch dargestellt.
Das Beispiel nach Fig. 1 ist als ein von einer Hausfront senkrecht abstehendes Ge häuse mit zwei schräg zum Boden stehenden Inschriftwänden ausgebildet, während Fig. 2 eine Einrichtung zeigt; deren Inschriftwand schräg zur Hausfront und zum Boden steht: In Fig. 1 bezeichnen a die zwei je aus einer mit Reklamezeichen versehenen Platte, in der Regel eine Glasplatte, und mindestens einem, gegebenenfalls farbigen;
aus licht durchlässigem Material bestehenden Belag zusammengesetzten Insühriftwände. Hinter jeder dieser Wände a ist in einem sich nach oben öffnenden spitzen Winkel zu ihr eine spiegelnde Fläche b vorgesehen, die zum Bei spiel aus Spiegelglas oder einer Glanzmetall folie (glanzpoliertes Staniol oder anderes Me tall) bestehen kann.
Diese beiden Spiegel flächen b bezw. die sie tragenden Wände sind je um eine waagrechte Achse c drehbar, die in den (nicht gezeichneten) Stirnwänden des Gehäuses drehbar gelagert und ausserhalb wenigstens der einen dieser Wände zweck mässigerweise mit einem Griff oder derglei chen versehen ist. Zwischen die beiden Spiegelflächen kann eine vertikale Längs wand eingesetzt sein, an die sie sich gege benenfalls mit ihrem obern Rande anlegen können.
Der die Spiegelflächen b enthaltende Raum ist durch zwei dachartig schräg gegen einanderstossende, auf den Aussenwänden a und einem gemeinsamen Firststab 3 ruhende, klare Glasplatten d überdeckt, die vorteil- hafterweise aus hellem Drahtglas bestehen und das Tageslicht in den genannten Raum eintreten lassen, diesen aber gegen den Ein tritt .von Regen, Schnee, Staub usw. schüt zen.
Die Stossfuge dieser Platten d ist durch ein zum Beispiel aus Blech bestehendes Deck stück f geschützt, das unter zwei an den Glas platten<I>d</I> befestigten Führungsschienen p ein geschoben "erden kann. Mit dem Stab ;j sind die Glasplatten d zweckmässigerweise durch Gelenke verbunden, um aufgeklappt werden zu können.
Für die künstliche Beleuchtung der Spie gelfläehen können zum Beispiel Leuchtröhren e oder gewöhnliche blilchglaslampen ver wendet werden, die in den durch die Glas platten<I>d</I> und die Wände a gebildeten Innen winkeln, gegebenenfalls vor Reflektoren angebracht sind. Um solche Leuchtröhren, wenn keine Reflektoren angebracht werden, von aussen her unsichtbar zu machen und da mit eine unmittelbare, störende Wirkung auf das betrachtende Auge zu vermeiden, wird oberhalb solcher Leuchtröhren an der Glas platte d zweckmässigerweise ein undurchsich tiger Belag angebracht. Es lassen sieh auch an andern Stellen des zwischen den Wänden <I>a</I> und<I>b</I> befindlichen Raumes Leuchtkörper anbringen.
Die äussere Stirnseite des durch die Teile <I>a, d</I> und den Boden g gebildeten Gehäuses wird zweckmässigerweise abgeschlossen. Zweckdienlich kann auch hier eine Beleuch tungseinrichtung vorgesehen werden, sei es, um auf ,der sich durch den Abschluss erge benden Fläche eine Reklame anzubringen, oder sei es, dass der Raum gleichzeitig als Lichtquelle dienen soll, um nach unten zum Beispiel über einen Hauseingang Licht zu werfen. In diesem Fall wird als Kasten boden mit Vorteil ein Milchglas eingesetzt. Man kann aber auch die volle Stirnseite zu Reklamezwecken ausnützen.
Hierfür lässt sich gegebenenfalls eine ähnlich wie die Wand a aus einer mit Schrift- oder Bild zeichen versehenen Glasplatte und einem da- hinter angeordneten farbigen Belag beste- hende Wand benutzen. Eine solche Stirn wand kann auch als Träger von Leuchtkör- pern für die Beleuchtung der Spiegelfläche b verwendet werden. Unter Umständen kann aber auch umgekehrt die Beleuchtung dieser Stirwand durch die zur Beleuchtung der Flä chen b dienende Lichtquelle geschehen.
Bei der Ausführungsform nach Fig. \? ist die aus der die Inschrift enthaltenden Platte und einem allfällig hinter dieser angeordne ten, farbigen oder klaren, durchscheinenden Belag bestehende Wand a auf Trägern Ir. schräg zur Hausfassade i. abgestützt. Die hinter dieser Wand in einem spitzen Winkel zu ihr angeordnete Spiegelfläche i) ist um eine parallel zur Hausfassade angeordnete.
in den nicht gezeichneten Stirnwänden ge lagerte Achse k schwingbar, um mittels eines (nicht gezeichneten) Griffes in verschiede nen spitzen Winkeln zur Wand a eingestellt werden zu können.
Der durch die Wände a und b gebildete, sieh nach oben erweiternde Winkelraum ist oben durch eine klare Glasplatte d, zum Beispiel Helles Drahtglas, abgeschlossen, die mit der fIauswand durch Scha.riiiere L ver bunden sein kann und mittels eines Fort satzes m, ihres obern Längsrandes den obern Längsrand der Wand a übergreift und diese letztere dadurch in Stellung hält.
Innerhalb des obern Längsrandes ist an der Wand a oder an der Deckplatte d, zweckmässig erweise unter einem Reflektor n, ein Beleuchtungs lcörper e vorgesehen, der das Licht auf die Spiegelfläche b wirft. Solche Beleuchtungs körper können aber auch an andern Stellen angebracht werden.
Die Deckplatten d lassen sich auch in umgekehrtem Sinne schrägstellen, als wie auf der Zeichnung angegeben, das heisst also bei einem Gehäuse nach Art des in Fig. 1 dar gestellten derart, dass die zusammenstossenden Längsränder der Deckplatten d tiefer liegen als die äussern.
Umgekehrt kann bei einer Einrichtung nach Art der in Fig. 2 darge- stellten der äussere Längsrand der Deckplatte d tiefer liegen als der innere, das heisst eine solche Einrichtung kann durch eine mit Rückwand versehene Hälfte einer gemäss Fig. 1 gebauten Einrichtung gebildet sein.
Die Platten a und b können an ihrem untern Rande durch Scharniere miteinander oder mit dem Boden verbunden sein; überhaupt be stehen für die 'Verbindung der verschiedenen Wände unter sich und mit der Hauswand ver- echiedene Möglichkeiten.
Die Anwendung einer zu der die Inschrift tragenden Platte unter einem spitzen Win kel stehenden Spiegelfläche, die sowohl na türlich wie künstlich beleuchtet werden kann, ergibt für die Inschrift bei Tag und bei Nacht eine erhöhte Sichtbarkeit und Auf fälligkeit, die noch durch die Schrägstellung der Inschrift gegen den Beschauer begünstigt wird. Die Farbenwirkung wird nicht nur bei künstlicher Beleuchtung erzielt, sondern tritt auch bei Tageslichtbeleuchtung der Reflexwand b ein. Die Schrägstellung der Inschriftplatten hat noch den besondern Vor teil, dass sie von der Sonne nicht direkt be strahlt werden. Dadurch wird eine längere Haltbarkeit erreicht.
Zudem fällt auch der Regen vom leicht vorspringenden Dach nor malerweise direkt auf den Boden, ohne die Platten zu nässen.
Zur farbigen Gestaltung des, hinter der die Inschrift enthaltenden Platte anzubrin genden Belages können angewendet werden: Farbige, unter der Marke "Cellophan" be kannte Cellulosefolie- und Celluloidfabrikate, Seidenstoffe, Klargläser, farbige durchsich tige Gläser (Scherben) und Speziallasuren. Dran kann auf dieselbe Glasplatte zum Bei spiel auch Öllasuren und ätherische Lasuren bringen, die sich dann gegenseitig mehr öder weniger verdrängen und dadurch in der Ge samtheit ganz eigenartige Farbenwirkungen ergeben.
Gegebenenfalls können auch auf der Spiegelfläche b, wenn diese zum Beispiel aus einer geeigneten Metallfolie besteht, Lasuren mit Vorteil aufgebracht werden. In diesem Fall wird mit Vorteil eine aus hellem, ge prägtem Klarglas bestehende Belagplatte ver wendet. Durch Beigabe von Spezialgläsern, hellem, elfenbeinfarbigem oder weissem Opal- Überfangglas lässt sich eine vertiefende Wir- kung der Schrift erreichen. Die spiegelnde Fläche kann statt eben gegebenenfalls kon kav, konvex, gewellt oder anderswie geformt sein.
Die Reklamezeichen können aus auf die Aussenplatte aufgekitteten oder aufgegosse nen Buchstaben oder dergleichen bestehen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Lichtreklameeinrichtung, mit mindestens einer mit Reklamezeichen versehenen, licht durchlässigen Platte, dadurch gekennzeichnet, dass hinter dieser Platte in einem spitzen, sich nach oben öffnenden Winkel dazu eine spie gelnde Fläche vorgesehen ist, die von oben her beleuchtet wird und das aufgefangene Licht auf die genannte Platte zurückwirft, zum Zwecke, letztere sowohl durch von oben einfallendes Tageslicht, als auch künstlich beleuchten zu können. UNTERANSPRÜCHE: 1. Lichtreklameeinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die spiegelnde Fläche durch eine Glanzmetall folie gebildet wird.2. Lichtreklameeinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der zwischen der die Reklamezeichen enthal tenden Aussenplatte und der spiegelnden Fläche befindliche Raum durch Klarglas überdeckt ist. 3. Lichtreklameeinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Winkel zwischen der Aussenplatte und der spiegelnden Fläche veränderlich ist.4. Lichtreklameeinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie ein symmetrisches Gehäuse bildet, von dem jede Hälfte aus einer die Reklame zeichen enthaltenden Glasplatte und da hinter befindlicher, spiegelnder Fläche be steht, wobei die beiden spiegelnden Flä chen je um eine in ihrer Ebene liegende, waagrechte Achse drehbar und die Glas platten schräg nach vorn ansteigend ge neigt sind.5. Lichtreklameeinrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 2, dadurch ge- kennzeichnet, dass unterhalb der Klarglas platte eine ihr Licht gegen die spiegelnde Fläche werfende Lichtquelle derart ange ordnet ist, da.ss das von ihr auf die spie gelnde Fläche geworfene Licht in der Richtung gegen die Aussenplatte zurück strahlt. ö. Lichtreklameeinrichtung nach Unteran spruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Klarglasplatte oberhalb der Lichtquelle zum Teil mit einem diese nach aussen ver deckenden, undurchsichtigen Überzug ver sehen ist.7. Lichtreklameeinrichtung nach Unteran spruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse wenigstens an der einen Stirnseite; durch eine in der Wirkung den Län--s- C w 'iiiden gleiche Wand abgeschlossen ist. B. Lichtreklameeinricht.ung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwi schen einem hinter der die Reklamezeichen enthaltenden Platte angebrachten farbigen Belag und der spiegelnden Fläche ein helles Zwischenfangglas angeordnet ist.9. Lichtreklamecinrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass auf die Glanzmetall folie Lasuren aufgebracht sind.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| CH203825T | 1937-12-17 |
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| CH (1) | CH203825A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1274939B (de) * | 1965-01-23 | 1968-08-08 | Deutsche Bundesbahn | Einrichtung zur Erzeugung von Formbildern an Signalleuchten |
-
1937
- 1937-12-17 CH CH203825D patent/CH203825A/de unknown
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