CH203962A - Verfahren zur wenigstens teilweisen Herstellung von Schachteln aus einem Kartonfaltgebilde. - Google Patents
Verfahren zur wenigstens teilweisen Herstellung von Schachteln aus einem Kartonfaltgebilde.Info
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Description
Verfahren zur wenigstens teilweisen Herstellung von Schachteln aus einem Kartonfaltgebilde. Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Verfahren zur wenigstens teilweisen Her stellung von Schachteln aus einem Karton faltgebilde, welches sich dadurch auszeich net, dass verschiedene Falzteile des Karton- faltgebildes mit wenigstens zwei zusammen gehörigen Klebfeldern aus selbstklebender T%Iasse präpariert werden, worauf die mit Klebfeldern präparierten Falzteile zuein ander bewegt sowie durch gegenseitige An pressung der übereinander zu liegen kommen den Klebfelder miteinander vereinigt werden.
Auf der beiliegenden Zeichnung sind einige nach vorliegendem Verfahren herge stellte Schachteln und Schachtelverschlüsse, sowie einige dazu dienende Kartonfaltge- bilde beispielsweise dargestellt.
Es zeigt: Fig. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel, und zwar einen Schachtelverschluss@, Fig. 2 bis 4 ein zweites Ausführungsbei spiel, und zwar Fig. 2 die Draufsicht auf ein Kartonfaltgebilde, Fig. 3 die teilweise Seiten ansicht desselben in einem Moment der zu- einander bewegten Falzteile, Fig. 4 die Draufsicht auf die fertige Schachtel, Fig. 5 ein drittes Ausführungsbeispiel,
und zwar ein zur Herstellung eines Schachtel verschlusses dienendes Kartonfaltgebilde, Fig. 6 und 7 ein viertes Ausführungsbei spiel, und zwar Fig. 6 die Draufsicht auf ein gartonfaltgebilde, Fig. 7 die fertige Schachtel.
In den Figuren bedeutet 1 eine aus vier Wandungen und Boden bestehende Schachtel. an welche ein Deckel 2 mit Faltklappe 3 befestigt ist. Die Schachtel weist ferner zwei von den Seitenwandungen ausgehende, nach innen ragende Klappen 4 und 5 auf. Diese Klappen sind oben mit selbstklebender Kleb masse präpariert worden, ebenso die zwei korrespondierenden Randstreifen 6 und 7 des Deckels sowie die am Deckel 2 befindliche Faltklappe 3.
Schliesslich zeigt auch noch der obere Teil 8 des Aussenrandes der Vorder wand der Schachtel eine Klebstoffpräparie- rung. Die Teile ?. 3, 4, 5 und 8 bilden das Kartonfaltgebilde.
Sobald die Schachtel gefüllt ist. wird der Deckel herumgeldappt, wobei die Kleb flächen von 6 und 4, 3 und 8, 7 und 5 zum Aneinanderhaften gebracht werden. Die Schachtel kann später nur noch durch ge waltsame Zerstörung wenigstens einer Wan dung geöffnet werden. Die Schachtel kann beispielsweise auch v ersehlossen werden. wenn nur die Teile 3 und 8 wie dargestellt mit Klebfeldern versehen sind.
In Fig. \? ist. ein in einer Horizonialebene liegendes Kartonfaltgebilde dargestellt, bei dem der Boden mit 9 und vier durch Falze mit ihm verbundene Randteile mit 10. 11, 12 und 13 bezeichnet sind. --Mit 14. 1.3. 16. 17 sind Einschnitte, mit 18 und 19 je zwei durch Falze mit dem Randteil 12 verbun dene, mit 20 und 21 je zwei mit dem Rand teil 10 verbundene Lappen bezeichnet. Vier an den Randteilen 11 und 13 befindliche Klebfelder tragen die Bezeichnung 11'. 11". 13', 13".
Weitere Klebfelder befinden sich auf der Rückseite der in Fig. ? nur in Drauf sicht ersichtlichen Lappen 18, 19, 20 und 21.
In Fig. 3 ist dargestellt wie der naeli innen gebogene Lappen 20 gegen die Innen seite des aufwärts gebogenen Randteils<B>13</B> bewegt wird. In analoger Weise wer.lcn auch die andern Lappen 18 und 19 und 21 nach einwärts sowie die Randteile 10, 11. 12 nach aufwärts gebogen und die einander benach barten Klebflächen aneinander gepresst, so dass eine Schachtel entsteht. wie sie in der Fig. 4 in Draufsicht dargestellt ist.
Im dritten Ausführungsbeispiel, Fig. 5, bedeutet ?? ein prismatisches Kartonfaltge bilde aus einem Stück, an dem oben und unten zwei nach innen ragende Klappen vorgesehen sind, von welchen nur die obern 23 und ?4 aus der Zeichnung ersichtlich sind.
Mit 25 und 26 bezw. 27 und 28 sind je zwei iiber- einander zii liegen kommende Deekelklappen bezeichnet. Auch hier Sind sowohl die untern wie die obern Klappen 23, 2.1 als auch die übereinander zu liegen kommenden Deckel klappen 25, 26, 27, 28 mit Klebfeldern in z;
@-eckentsprcehender Weise präpariert, so dass. wenn die Klappen zueinander bewegt und aneinander gepresst -erden. eine ver schlossene, ohne Zerstörung eures Wandteils nicht wieder zti öffnende Schachtel entsteht.
Im letzten Ausführungsbeispiel, Fig. 6 und 7, ist in Fig. 6 ein aus einem Stfiel-, her gestelltes Kartonfall-ebilde dargestellt. Da rin bedeutet 29 den Boden, 30 und 31 zwei Seitennindteile finit daran befindlichen Dek- kelklappen 32 und 33. Zwei weitere nach einwärts geklappte Seitenrandteile sind mit 34 und 35 bezeichnet.
Je rechts und linlzs von den Seitenrandteilen sind je mit. einem Dia-onalfalz 36 versehene rechteckige Lap pen vorgesehen. von -welchem einer in flach <B>,</B> aList, -estreekter L,-,--e n dar-estellt i4. Die Lap- pen sind bei gebrauchsfertigem Kartonge bilde nach einwärts gebogen, wobei die Enden zweier benachbarter Lappen übereinander zu liegen kommen.
Diese übereinander zu lie gen kommenden Lappen -erden dann mit den Seitenrandteileri 30 und 31 mit Draht- hlammerir 38 verlieftet. Die Teile 30 und 31 sind je mit Klebfeldern 39. die Lappen 3 7 je mit Klebfeldern 40 versehen. Ferner be findet sich an der Deckelklappe 32 ein Schlitz 41 und an der Deckelklappe 33 ein Lappen 42. dessen Teil 43 zum Einstecken in den Schlitz 41 bestimmt ist.
Die Herstellung einer Schachtel aus die sem Kartonfaltgebilde erfolgt durch gleich zeitiges Einpordrücken der beiden Seitenteile 30 und 31 mit den Händen, wobei die Seiten wandungen 31 1111d 35 sieh gleichzeitig nach aufwärts bewegen und die benachbarten Klebfelder 39 und 40 je aufeinander zu lie gen kommen und durch Anpressung mitein ander vereinigt -erden.
Die Schachtel kann mittels der beiden Deckelklappen. 32, 33 und des Steckverschlusses 41, 4\.3, 43 leicht ver schlossen und wieder geöffnet werden.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUCH:</B> Verfahren zur wenigstens teilweisen Fler- stellung voll Schachteln ans eiiiern Karton- faltgebilde, dadurch gekennzeichnet, dass ver schiedene Falzteile des Kartorrfaltgebildes mit wenigstens zwei zusammengehörigen Klebfeldern aus selbstklebender Masse prä pariert werden, worauf die mit Klebfeldern präparierten Falzteile zueinander bewegt so wie durch gegenseitige Anpressung der über einander zu liegen kommenden Klebfelder miteinander vereinigt werden.UNTERANSPRüCEE 1. Verfahren nach Patentanspruch für Schach telverschlüsse, dadurch gekennzeichnet, dass je die innern Seitenbegrenzungsflächen des Deckels sowie ein die Vorderkante des Deckels überragender Falzstreifen und ferner je zwei an den Seitenwandungen befindliche, gegen das Schachtelinnere zu gerichtete Falzstreifen sowie die obere Randfläche der Vorderwand der Schachtel als Klebfelder präpariert werden. 2. Verfahren nach Patentanspruch zur.Her stellung von Schachteln, dadurch gekenn zeichnet, dass zwei einander gegenüber liegende Seitenrandfalzstreifen eines im wesentlichen rechteckigen Kartonfaltge- bildes oberseitig an ihren Enden und dass Falzlappen an den Enden der beiden andern einander gegenüberliegenden Sei tenrandfalzstreifen auf ihrer Unterseite mit Klebfeldern präpariert werden. 3.Verfahren nach Patentanspruch zur Her stellung von Schachteln aus einem prisma tischen Kartonfaltgebilde, an dem zwei ein ander gegenüberliegende Seitenwände oben und unten mit nach einwärts ragenden Faltklappen versehen sind, deren Ober fläche mit Klebmasse präpariert werden, und die zwei andern einander gegenüber liegenden Seitenränder oben und unten mit übereinander zu liegen kommenden Deckel klappen versehen sind, die mit Klebrand feldern präpariert werden, derart, dass das Ganze zu einer verschlossenen. Schachtel zusammengelegt werden kann,die ohne Zerstörung wenigstens einer Seitenwan dung nicht wieder geöffnet werden kann. 4. Verfahren gemäss Patentanspruch zur Her stellung von Schachteln aus einem Karton- faltgebilde, bei welchem der Boden und zwei Seitenwände sowie mit den letzteren zusammenhängende Deckelklappen und ferner zwei weitere Seitenwände mit je zwei rechteckigen seitlichen Falzlappen vorgesehen sind, von welchen jeder einen vom Boden ausgehenden, etwa die Hälfte des Rechteckes schneidenden Diagonalfalz aufweist, während der äussere Teil des Rechteckes mit der,mit der Deckelklappe zusammenhängenden Seitenwand verheftet ist, derart, dass je zwei äussere Rechteck teile verschiedener Falzlappen übereinan der zu liegen kommen, wobei acht, und zwar je zwei benachbarte dreieckige Flä chen entstehen, deren eine sich je auf dem Falzlappen und deren andere sich auf der Innenseite der mit der Deckelklappe zu sammenhängenden Seitenwandungen befin det, welche Flächen als Klebfelder präpa riert werden, das Ganze derart, dass durch einfaches gleichzeitiges Umlegen der bei den mit den Deckelklappen zusammenhän genden Seitenwandungen die Schachtel fer tig geformt und nach Zusammenpressen der Klebfelder in Gebrauchszustand ge bracht wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH203962T | 1938-07-05 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH203962A true CH203962A (de) | 1939-04-15 |
Family
ID=4443927
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH203962D CH203962A (de) | 1938-07-05 | 1938-07-05 | Verfahren zur wenigstens teilweisen Herstellung von Schachteln aus einem Kartonfaltgebilde. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH203962A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10118388A1 (de) * | 2001-04-12 | 2002-10-17 | Rovema Gmbh | Faltschachtel |
-
1938
- 1938-07-05 CH CH203962D patent/CH203962A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10118388A1 (de) * | 2001-04-12 | 2002-10-17 | Rovema Gmbh | Faltschachtel |
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