CH203995A - Vorrichtung für Rechengeräte. - Google Patents

Vorrichtung für Rechengeräte.

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CH203995A
CH203995A CH203995DA CH203995A CH 203995 A CH203995 A CH 203995A CH 203995D A CH203995D A CH 203995DA CH 203995 A CH203995 A CH 203995A
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Zeiss Firma Carl
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Zeiss Carl Fa
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    • G06G3/00Devices in which the computing operation is performed mechanically
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  • Computer Hardware Design (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description


      Torrichtung    für Rechengeräte.    Beider     Durchführung    von     gewissen        Rech-          nungen,        äst        es        häufig        erwünscht,        auf    dem       Mantel    einer     zylindrischen    Trommel Linien  beliebiger     Lage        festzulegen,

      die bei     Ab-          wicklung    des     Mantels    in     eine    Ebene Gerade       ergeben,    z. B. zur     Ermittlung    der Lage von  Tangenten an Kurven, die auf dem Mantel  aufgetragen sind.     Ferner        ist    es oft notwen  dig, z. B. bei     der        Bestimmung    von     GesQhwin-          digkeiten,    z.

   B.     Flugzeuggeschwindigkeiten,     auf     einer        zylindrischen    Trommel die     Lage     einer     Linie,        die        in    der Abwicklung eine       Gerade    ergibt und die     dem    Verlauf     einer     Anzahl von     Punkten        ;

  am    besten entspricht,  die auf dem     Trommelmantel    aufgetragen  sind, zu     ermitteln.    Der letztere Fall liegt zum  Beispiel bei     einer        Registriervorrichtung    vor,  bei der die Trommel so     angetrieben        wird,     dass sie eine Drehung um ihre     Achse        erfährt,     und bei der     ein        Markierstift    vorgesehen     ist,

       der zum Markieren von Punkten auf dem  Mantel -der Trommel .dient     und    gegenüber der  Trommel     mittelseines        Schlittens        .in    der Rieh-         tung    der     Trommelsachse        einstellbar    angeord  net     ist.     



       Nach    der Erfindung     wird.    die vorliegende       Aufgabe        dadurch    .gelöst,- d ass der Trommel  ein     Lineal        zugeordnet    ist,     das    dem     Mantel          ansohmie@gbar    und     igegenübew    der Trommel       einstellbar        ist.     



  Das     Lineal    kann zum     Beispiel    ein Faden  oder     ein        Draht    sein. Die     Mittel    zum     Einstel-          len    ,des     Lineals,    z.

   B. zu     einer    Verdrehung  des     Lineals    gegenüber der Trommel werden  am     einfachsten,    wenn das     Lineal    ein schmieg  sames     Blättchen        ist,    das in     eine    Ebene     ab-          wickelbar        ist    und auf dem     eine        Linie        auf-          getragen    ist,

   die nach     Abwicklung    des     Blätt-          ehens    in     die    Ebene     eine    Gerade     ergibt.    Um  die Einstellung, dieser     Linie    gegenüber den  auf dem     Trommelmantel    gegebenen Punk  ten oder     Linien    zu ermöglichen,     muss    .das       Blättchen    aus durchsichtigem     Material    sein.

         Als        Lineal    kommt     zum        Beispiel    auch eine       Kombina-bion    von     Stahlbändern    mit Drähten       in,    Frage.           1¯m    bei     beliebigen    Einstellungen des  Lineals gegenüber der Trommel das     erforder-          lie.he    Anschmiegen des Lineals an den 'Trom  melmantel zu     gewährleisten,    kann das Lineal       entweder    selbst federnd     ausgebildet    oder mit  einer Spannvorrichtung verbunden sein.  



  Handelt es sieh um eine     Registriervor-          richtung    der oben angegebenen Art, so emp  fiehlt es     sich,    als Lineal ein Blättchen der  oben beschriebenen Art zu verwenden, das an  dem den     Markierstift    tragenden Schlitten  um eine Achse     drehbar    gelagert ist, die die       Spitze    des     Markierstiftes    enthält, durch die  auf dem Blättchen     aufgetragene    Linie hin  durchgeht und -die     Trommelachse        senkrecht          schneidet.     



  Auf der Zeichnung ist ein     Ausführungs-          beispiel    des     Erfindungsgegenstandes        da.rge-          stellt,    das als     Registriervorriehtun,g    zum Fest  legen der in verschiedenen Zeitpunkten ge  messenen Entfernungen eines Ziels vom  Standort des     Entfernungsmessers        ausgebildet     ist.

       Fig.    1 ist ein zur Achse der Registrier  trommel senkrechter Schnitt -durch die     Vor-          richtung.        Fig.    2 und 3 sind Schnitte gemäss  den in     Fig.    1 eingeschriebenen 'Schnittlinien  2-2     resp.    3-3 und     Fig.    4 ist eine  ansieht eines Teils der Vorrichtung.  



  An den     beiden        Seitenwänden    1 eines     Ge-          häuses    2 ist eine     zylindrische    Trommel 3  mittels einer Welle 4 um ihre Achse     X-X     drehbar gelagert.

   Die Trommel 3 erhält  durch ein Triebwerk 4'     (vergl.        Fig.    2) eine       ffi   <B>01</B>     eiehförmige        Drehung.    Der     Mantel    5 der  Trommel 3 ist als Zeichenfläche     ausgebildet.     Mittels einer Welle 6 und einer Gewinde  spindel 7     ist    in dem Gehäuse 2 ein     .Schlitten     8 in der Richtung der Achse     X-X    ver  schiebbar gelagert. Zum Verschieben des       Sohlittens    8 dient eine auf der Gewindespin  del 7     befestigte        Kurbel    9.

   Die     jeweilige     Lage des     Schlittens    8 gegenüber der Trom  mel 3 zeigt ein an dem     Schlitten    8     befestig-          ter    Zeiger 10 an einer an dem Gehäuse 2     an-          gebrachten    Teilung 11 an, die nach Entfer  nungen beziffert     ist.    An dem Schlitten 8 ist       einerseits    eine Büchse 12 um eine Achse       Y-Y    drehbar     gelagert,    die die     Achse        X-X       senkrecht schneidet,

   und anderseits eine Welle  13 um eine der Achse     Y-Y    parallele     Achse.     Die Welle 13     ist    mittels eines     Kegelräder-          paares    14, einer Welle 15 und eines     Kegel-          räderpaares    16 mit der Büchse 12 so gekup  pelt, dass sie bei einer Drehung der Büchse  12 die     gleiche    Drehung im gleichen Dreh  sinne erfährt.

   Zum Antrieb der Büchse 12  dient eine     genutete    Welle 17, die in den     bei-          den,Seitenwänden    1 des     CTehäuses    3 drehbar       .rela.gert    ist     und        mittels    einer Kurbel 18 ge  dreht werden kann.

   Ein Zeiger 18' der Kur  bel 18     zeigt    an einer     Winkelteilung    1' der  zugehörenden     Seitenwand    1 die jeweilige       Stellung    der     Welle   <B>1.7</B> gegenüber dem     Ge-          häuso    2, und damit die jeweilige,     Stellung    ,der       Buchse    12 gegenüber dem     Se.hlitten    8, an.

    Auf .der     genuteten    Welle 17 ist ein Kegel  rad 19 verschiebbar gelagert, das mit einem  an dem Schlitten 8 drehbar gelagerten     Ke-          gelrad    '20 im Eingriff steht, wobei ein an  dem     Schlitten    8     befestigter    und in die Nabe  des Kegelrades 19 mittels einer Gabel     ein-          greifender        Mitnehmer    21 dafür     sorgt"da.ss    der  Eingriff der beiden Kegelräder 19 und 20       bei    beliebiger Lage des Schlittens 8 .gegen  über der Trommel 3 erhalten bleibt.

   Das Ke  gelrad 20     besitzt    eine     Stirnradverzahnung     22, die mit einem mit der Welle 15     veTkeil-          ten        Stirnrad    23 im Eingriff     steht.    An der  Büchse 12 ist mittels eines Winkels     2.1    ein  dünnes, schmiegsames Lineal 25 aus Zelluloid  befestigt, das so mit einem Längsstrich 2,6       versehen    ist, dass -der Längsstrich die Achse       I'-Y    schneidet.

   Das     Lineal    ist derart     aus-          gebildet,    dass es sich in eine     Ebene    abwickeln  lässt, und     d,ass    nach .der Abwicklung des Li  neals in eine Ebene der Längsstrich 26 eine  Gerade ist. Eine an dem Lineal 25 angrei  fende Feder 27 sorgt dafür, dass das Lineal  25 sich .der     Zeichenfläche    5 der Trommel 3       anschmiegt.    Die Feder 27     ist    an einem Zap  fen 28 eines     Schiebers    29 befestigt, der auf  dem     Schlitten    parallel der Achse X -X der  Trommel 3     geradegeführt    ist.

   Die Achse des  Zapfens 28 ist parallel der Achse     Y-Y    und  liegt in einer der Achse     Y-Y    parallelen       Tangentialebene    an die Zeichenfläche 5. Der      Zapfen 28     .greift    in ;

  den radialen     Schlitz    30       eines    Heb     1s    31 ein, der mit der Welle 13  so verkeilt     ist,    dass beider     gezeichneten    Null  stellung der Büchse 12, in der der Längs  strich 26 des     Lineals    25 in     einer    zur Achse       X-X        senkrechten    Ebene liegt, die     Achse     des     Zapfens    28 in dieser Ebene liegt.

   Bei  dieser     Nullstellung    der Büchse 12     zeigt        der     Zeiger 18' an der     Winkelteilung    1' den Win  kelwert Null an..     Damit    der Zug     Ader    Feder  27 bei beliebiger Lage des Lineals 25 gegen  über :der Trommel 3 möglichst in der     Rich-          tung    des     Längsstrichs    26     des        Lineals    25 er  folgt, äst der Abstand der     Achse    der Welle  13 von der     Tan:

  gentialebene    an die Zeichen  fläche 5, in der die     Achse    des     Zapfens    28  liegt, so gewählt,     dass    er gleich der .Summe  .des     Abstandes        des        Angriffspunktes        der    Feder  27 an dem Zapfen 2,8 von der die Achse       X--X        enthaltenden,    zur Achse     Y-Y    senk  rechten     Ebene    und des     Wertes   
EMI0003.0038  
       ist,

          wo-          bei    d den Durchmesser der     Zeichenfläche   <B>5</B>       bezeichnet.    Die Büchse 12     ist    mit einer  axialen     Bohrung    versehen,     in,    der     ein        Mar-          hienstift    3,2     verschieblich    .gelagert     ist,    der  an einem Arm 33     @desSchlittens    8 geführt  ist.

       Mittels        einer    Feder 34     wird    der Markier  stift 32 gegen ein     Exzenter    35 gedrückt,     .das     mit     einer    Welle 3,6 verkeilt     ist,    die in den       iSeitenwänden    1 des     :Gehäuses    2     @drehbam    so       gelagert    ist,     @dass    ihre     Achse    der Achse     X-X          parallel    ist.

   Die Welle 36 kann     mittels        einer     Kurbel 37     ;gedreht    werden. Die Länge des       Markiemtiftes    32 und die     Exzentrizität        idies     Exzenters 35 sind so     bemessen,        @däss    eine     ein-          malige        schnelle    Umdrehung der Welle 36  eine einmalige     kurze        Berührung    des     Markier-          Stiftes    32 mit der     Zeichenfläche    5, und so  mit :

  die Markierung     eines        Punktes    P auf :der  Zeichenfläche 5, zur     Folge        hat.     



  Zum Gebrauch der     VorTiohtung    ist das  die Trommel 3     gleichmässig        :drehende    Trieb  werk 4' in Gang zu setzen.     sofort,        wenn    vom       Entfernungsmesser    eine Meldung über eine  gemessene Entfernung kommt, ist durch Dre  hen an ,der Kurbel 9 :

  der Schlitten 8 so ein  zustellen, dass der Zeiger 10     an    der Teilung    11 diese     Entfernung    anzeigt, und alsdann  durch eine volle     Umdrehung    der Kurbel 37  der     eingestellte    Entfernungswert als vom       Markierstift    32 auf der     Zeichenfläche    5 der  Trommel 3     angegebener        Punkt    P .zu regi  strieren.

   Wenn mehrere solche Punkte P vor  liegen, ist das Triebwerk 4'     abzustellen    und       hierauf        ist        durch    Drehen an der Kurbel 18  dem an der Büchse 12 befestigten Lineal 25  eine solche     Einsstellung        gegenüber    der Zei  chenfläche 5 zu geben, -dass     die    Lage     seines          Längestriches    26 dem Verlauf der     aufge-          zeiehneten        Punkte    P am     .besten        entspricht.          Gegebenenfalls,

          wenn    zu vermuten ist,     dass     der     lenzte        aufgezeichnete    Punkt P auf einer       fehlerhaften    Entfernungsmessung     beruht,     muss zur     Einstellung    des     Lineals    25     noch     der     Schlitten        @8        mittels    der     Kurbel    9 ein  gestellt werden.

   An der     Anzeigevorrichtung     1', 18' wird dann der Winkel angezeigt, des  sen     Tangens        ,gleich    der     Entfernungsänderung     in der     Zeiteinheit   
EMI0003.0135  
       ist    und den jeweils       der     926 des     Lineals    25 mit einer  Parallelen zur Achse     H-H    auf     der    Zeichen  fläGhe 5     einschliesst.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung für Rechengeräte, dadurch gekennzeichnet, dass einer zylindrischen Trommel, zu dem Zwecke, auf dem Mantel dieser Trommel Linien beliebiger Lage fest- zulegen, die bei Abwicklung des Mantels in eine Ebene Gerade ergeben, ein Lineal zuge ordnet ist, das dem Mantel anschmiegbar und gegenüber der Trommel einstellbar ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Lineal ein durchsichtiges, schmiegsames Blätt chen ist, das in eine Ebene abwickelbar ist und auf dem eine Linie aufgetragen ist, die nach Abwicklung des Blättchens in die Ebene eine Gerade ergibt.
    2. Vorrichtung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch eine Spannvorrich tung, die das Lineal in solcher Lage ge- genüber der Trommel hält, dass es sich bei beliebigen Verdrehungen gegenüber der Trommel dem Trommelmantel an schmiegt.
    ä. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, bei der die Trommel so angetrieben wird, dass sie eine Dre hung um ihre Achse erfährt, und bei der ein Markierstift vorgesehen ist, der zum Markieren von Punkten auf dem Mantel dient und gegenüber der Trommel mit- tels eines Schlittens in der Richtung der Trommelachse einstellbar angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, da.ss das Blätt chen an dem den Markierstift tragenden Schlitten um eine Achse drehbar gela gert ist, die die Spitze des Markierstiftes enthält, durch die auf dem Blättchen aufgetragene Linie hindurchgeht und die Trommelachse senkrecht schneidet.
CH203995D 1937-03-23 1938-02-25 Vorrichtung für Rechengeräte. CH203995A (de)

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