CH204008A - Verfahren und Vorrichtung zum Biegen von Stabeisen. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Biegen von Stabeisen.

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CH204008A
CH204008A CH204008DA CH204008A CH 204008 A CH204008 A CH 204008A CH 204008D A CH204008D A CH 204008DA CH 204008 A CH204008 A CH 204008A
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CH
Switzerland
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iron
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Inventor
Wagenbach Anton
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Wagenbach Anton
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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D11/00—Bending not restricted to forms of material mentioned in only one of groups B21D5/00, B21D7/00, B21D9/00; Bending not provided for in groups B21D5/00 - B21D9/00; Twisting
    • B21D11/10—Bending specially adapted to produce specific articles, e.g. leaf springs
    • B21D11/12—Bending specially adapted to produce specific articles, e.g. leaf springs the articles being reinforcements for concrete

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bending Of Plates, Rods, And Pipes (AREA)

Description


  Verfahren und     Vorrichtung    zum Biegen von     Stabeiseu.       Die Erfindung bezieht sich auf ein Ver  fahren und eine Vorrichtung zum Biegen  von Stabeisen, insbesondere Betoneisen, bei  welchem Verfahren der zwischen zwei Stütz  punkten befindliche Teil des Eisenstabes  durch ein bewegliches     Kurvenstück    die ge  wünschte Biegung erhält. Bisher wurde das  zum Biegen dienende Kurvenstück radial von  der     Mitte    aus gegen das zu biegende Stab  eisen durch Druck vorgeschoben.  



  Gemäss der Erfindung wird die Biegung  dadurch erzielt, dass das Kurvenstück sich  auf dem zu biegenden Teil des Stabeisens  von dessen einem Stützpunkt aus beginnend  abwälzt. Dadurch wird ein besonders ein  facher Antrieb ermöglicht.  



  Zur Durchführung des Verfahrens emp  fiehlt es sich, das Kurvenstück als ein  armiger Hebel auszubilden und um den einen  Stützpunkt für das Stabeisen schwenkbar an  zuordnen. Dabei kann der einarmige Hebel  symmetrisch ausgebildet und wahlweise an  seinem einen oder andern Ende gelagert wer-    den. Dadurch ist es möglich, ihn wahlweise  zum Erzeugen rechter oder linker     Krümmun-          gen    zu     benutzen.    Zur Bildung des andern  Stützpunktes für das zu biegende Stabeisen  können Rollen vorgesehen sein, die auf an  beiden Enden der     Vorrichtung    angeordneten  Querschienen verstellbar gelagert sind.  



  Auf der Zeichnung ist der Erfindungs  gegenstand in einem Ausführungsbeispiel  dargestellt, und zwar zeigt die Abbildung  eine     Biegevorrichtung    in Draufsicht. Die  Tischplatte 1 der     Vorrichtung    ist mit zwei  Biegetellern 2 ausgerüstet. Auf das aus dem  einen Biegeteller 2 herausragende Ende der  Drehachse 3 des einen Biegetellers ist ein       segmentförmiger    Wälzkörper 4 gesteckt, der  symmetrisch und als einarmiger Hebel aus  gebildet ist und an beiden Enden mit einer       Aufstecköffnung    5 versehen ist, so dass er,  wie strichpunktiert angedeutet, auch zum  Biegen linker     Krümmungen    benutzt werden  kann.

   Der Hebel 4 ist mit der Drehachse  3 des Tellers 2     undrehbar    verbunden. Über      dem Hebel 4 ist auf der Drehachse 3 noch  ein Spannbügel 6 gelagert, dessen Spann  schraube 7 sich gegen einen in den Biege  teller 2 eingesetzten Zapfen 8 abstützt, wo  durch eine gegenseitige Abstützung der Zap  fen 3 und 8 erzielt wird. Der Zapfen 8     legt     sich beim Drehen des Biegetellers 2 gegen  das zu biegende Eisen x an. Er ist auf der  der Drehachse 3 gegenüberliegenden Seite des  Stabeisens angeordnet. Der Bügel 6 verhin  dert zugleich ein Hochheben des Eisens beim  Biegen. An beiden Enden des Maschinen  tisches 1 ist je eine gezahnte Querschiene 9       bezw.    10 angeordnet, die mit einem Längs  schlitz 11 zum Einstecken von auf den  Schienen feststellbaren Rollen 12 dienen.

   Die  Schienen 9 und 10 liegen mit den Biegetel  lern 2 auf gleicher Höhe.  



  Vor Beginn des     Biegens    wird das Stab  eisen x in die in der Zeichnung in vollen  Linien dargestellte Lage gebracht, wobei die  Teile 3, 12 die Stützpunkte für das Stab  eisen bilden. Wird nun die Vorrichtung in  Gang gesetzt, so wälzt sich infolge Dreheis  des Biegetellers 2 der Hebel 4 mit seiner der  gewünschten Krümmung entsprechend ver  laufenden Flanke auf dem zu biegenden Teil  des Stabeisens von dessen einem Stützpunkt  aus beginnend ab, wobei dieser Teil infolge  Abstützens an der Rolle 12 und dem Zapfen  3 die in gestrichelten Linien dargestellte  Form     erhält.    Sobald der Hebel 4 in diese  Lage gekommen ist, findet durch einen in die  Randlöcher des Biegetellers gesteckten An  schlag in bekannter Weise ein Ausdrücken  des Antriebes statt.

   Wie strichpunktiert dar  gestellt, kann der Arbeitsvorgang auch rechts  vom Biegeteller erfolgen, wodurch links ge  richtete Krümmungen erzielt werden können.  Sollen noch grössere Bogenlängen, als der  Länge des Hebels 4 entspricht, erzielt werden,  so kann man den oben beschriebenen Vor  gang am gleichen Stabeisen mehrmals hinter  einander wiederholen, so dass sich mehrere  Bogenstücke zu einem einzigen langen Bogen       aneinanderreihen.     



  Ausbildung und Form des Hebels sowie       dessen        Antrieb        könnte    auch anders     sein       Ferner könnten die an den Enden der Tisch  platte angeordneten Leisten an Stelle einer  Verzahnung auch, wie die zwischen den  Biegetellern liegenden Leisten, mit einer       Rdihe    von     Einstecklöchern    versehen sein.  Weiterhin könnte auch das eine Ende des  Stabeisens durch einen Anschlag am Mit  schwenken gehindert und so     gleichzeitig    eine  zweite Krümmung erzeugt werden.

   Weiter  hin könnte, wie leicht ersichtlich, die Vor  richtung nicht nur zum Krümmen gerader  Stäbe, sondern auch zum     Wiedergeradebiegen     gekrümmter Stäbe benutzt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRüCHE: I. Verfahren zum Biegen von Stabeisen, insbesondere Betoneisen, bei dem der zwi schen zwei Stützpunkten befindliche Teil des Eisenstabes durch ein bewegliches Kurvenstück die gewünschte Biegung erhält, dadurch gekennzeichnet, dass die Biegung dadurch erzielt wird, dass das Kurvenstück sich auf dem zu biegenden Teil des Stabeisens von dessen einem Stützpunkt aus beginnend abwälzt.
    1I. Vorrichtung zur Ausübung des Verfah- renn nach Patentanspruch I, gekennzeich net durch die Anordnung eines segment- förmigen Wälzkörpers '(4), der als ein armiger Hebel ausgebildet und um den einen Stützpunkt für das Stabeisen schwenkbar ist. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass der einarmige Hebel (4) symmetrisch ausgebildet und wahlweise an seinem einen oder andern Ende gelagert werden kann.
    2. Vorrichtung nach Patentanspruch I1, da durch gekennzeichnet, dass der einarmige Hebel (4) auf die Drehachse (3) eines Biegetellers (2) aufgesteckt ist und dass oberhalb des Hebels (4) ein Spannbügel (6) angeordnet ist, der mit einem auf der der Drehachse (3) gegenüberliegenden Seite des Stabeisens angeordneten Zapfen (8) des drehbaren Biegetellers (2) ver spannt ist. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass zur Bildung des zweiten Stützpunktes für das zu biegende Stabeisen (x) Rollen (12) vorgesehen sind, die auf an beiden Enden der Vorrichtung angeordneten Querschienen verstellbar ge lagert sind.
CH204008D 1937-05-10 1938-05-09 Verfahren und Vorrichtung zum Biegen von Stabeisen. CH204008A (de)

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CH204008A true CH204008A (de) 1939-04-15

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ID=5779549

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CH204008D CH204008A (de) 1937-05-10 1938-05-09 Verfahren und Vorrichtung zum Biegen von Stabeisen.

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