CH204066A - Anordnung zum Betrieb eines Hochspannungsentladungsgefässes mit Dampf- oder Gasfüllung. - Google Patents

Anordnung zum Betrieb eines Hochspannungsentladungsgefässes mit Dampf- oder Gasfüllung.

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CH204066A
CH204066A CH204066DA CH204066A CH 204066 A CH204066 A CH 204066A CH 204066D A CH204066D A CH 204066DA CH 204066 A CH204066 A CH 204066A
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 Anordnung zum Betrieb eines Hoebspannungsentladungsgefässes mit Dampf- oder Gasfüllung. Um bei dampf- oder gasgefüllten    Hoch-      spannungsentladungsgefässen   die Gefahr der Rückzündung zu verringern, ist schon vorgeschlagen worden, eine Reihe von Zwischenelektroden mit engen Bohrungen, die an einen Spannungsteiler angeschlossen sind, in die Entladungsstrecke einzubauen. Eine solche Anordnung hat jedoch den Nachteil, dass das Wiedereinsetzen der Zündung nach dem Aufhören der Sperrperiode mit Schwierigkeiten verbunden ist. Man hat weiterhin vorgeschlagen. Doppelelektroden in das Entladungsgefäss einzubauen, wobei die eine der Elektroden mit einer Glühkathode in Verbindung stand. Beim Aufhören der Sperrspannung fand zwischen den beiden Elektroden eine Hilfsentladung statt, die die Hauptentladung einleitete.

   Aber auch diese Anordnung stiess bei der praktischen Anwendung auf gewisse Schwierigkeiten. 



     Gegenstand   der vorliegenden Erfindung ist eine Anordnung zum Betrieb eines Hochspannungsentladungsgefässes, bei dem eine Reihe von Doppelelektroden, die über je eine    Sekundärwicklung   eines Hilfstransformators miteinander in Verbindung stehen, an einen Spannungsteiler angeschlossen ist.

   In den Speisekreis dieser Hilfstraneformatoren sind eine oder mehrere wechselstromgespeiste, gesteuerte Hilfsentladungsstrecken, vorzugsweise ebenfalls mit Dampf- oder Gasfüllung; derart eingeschaltet, dass die Hilfstransformatoren nur während :der Arbeitsdauer der    Hauptentladungsstrecke   erregt    sind.   Dadurch wird erreicht, dass während :der Sperrperiode die    Hilfstransformatoren   ausgeschaltet sind    und   so den Elektroden von    aussen   keine    Spannung   aufgedrückt wird.

   Daher muss die Entladung im Falle einer Rückzündung je zwei    elektrisch   neutrale    Gii:ter   :durchlaufen, während im    Augenblick      der      Zündung      die   die 

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 Gitter über Hilfsentladungsstreeken entsprechend aufladen, und durch die Konzentration der Ladungsträger bezw. durch eine geeignete Verteilung des elektrischen Feldes das Einsetzen der Zündung begünstigt wira. 



  In der Abbildung ist beispielsweise eine entsprechende Anordnung    dargestellt,   und zwar bedeutet 1 die Sekundärwieklung des Haupttransformators, dessen eine Phase mit der Anode 12 des Hauptentladungsgefässes verbunden ist. Der Stromkreis führt über die Kathode 13 der Entladungsstrecke und die "Last" zum Sternpunkt des Haupttransformators zurück. Um die Zeichnung zu vereinfachen, ist nur eine einzige Entladungsstrecke dargestellt. In die Entladungsstrecke sind eine Reihe von Doppelelektroden 3 eingebaut, die an einen Spannungsteiler 5 angeschlossen und paarweise über die Sekundärwicklung der Hilfstransformatoren 11 miteinander verbunden sind. Der Niederspannungstransformator 2 arbeitet mit derselben Phasenzahl wie der Hochspannungstransformator 1.

   Der Sternpunkt des ersteren ist über den    Belastungswiderstand   9 an den Hauptstromkreis    angeschlossen,   während die der Phase des Haupttransformators 1 zugeordnete Phase des Transformators 2 über die Primärwicklung der zur Speisung der Hilfstransformatoren 11 dienende Drosselspule 10 und die Hilfsentladungsstrecke 6 zur Steuerelektrode 4 der Hauptentladungsstrecke führt. Die Hilfsentladungsstrecke 6 und die    Spannung   der damit verbundenen Steuerelektrode 4 können durch den Gitterdrehregler 7 gesteuert werden. Die Kathode der Hilfsentladungsstrecke ist ausserdem über den Widerstand 8 mit der Kathode der Hauptentladungsstreeke verbunden. Die Hilfsentladungsstrecke 6 arbeitet vorzugsweise ebenfalls mit Dampf- oder Gasfüllung. 



  Die Arbeitsweise der Anordnung ist folgende: Während der Sperrperiode wird ein Stromfluss vom Niederspannungstransformator 2 über die Drosselspule 10 durch die Hilfsentladungsstrecke unterbunden. Die Sekundärwieklung der Drosselspule 10 und die damit verbundenen Hilfstransformatoren 11 sind somit stromlos. Eine eventuell auftretende Rückzündung muss je zwei Sperrgitter durchschlagen und kann, wenn die Bohrungen der Sperrgitter genügend lang bezw. eng genug gewählt sind, stets vermieden werden. Bei Spannungsumkehr wird zunächst eine Zündung in der Hauptentladungsstrecke nicht erfolgen, da die Doppelgitter diese verhindern.

   Dagegen kann vom    Nieder-      spannungatransformator   ein Strom über die Drosselspule 10, die Hilfsentladungsstrecke 6 und die    Widerstände   8 und 9 fliessen. Über die Drosselspule 10 werden die Hilfstransformatoren 11 und die mit ihnen verbundenen    Doppelgitter   3 an Spannung gelegt und letztere durch die in der Hauptentladungsstrecke verbliebenen Restionen so aufgeladen, dass die der Anode zugewandten Hälften der Doppelgitter positiv werden. Durch diese Konzentration der Ladungsträger sind die Verhältnisse in der Hauptentladungsstrecke wesentlich verbessert, so dass nunmehr eine Zündung erfolgen kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Anordnung zum Betrieb eines Hochspan- nungsentladuno gefässes mit Dampf- oder Gasfüllung, bei dem eine Reihe von Doppelelektroden, die über je eine Sekundärwicklung eines Hilfstransformators miteinander in Z erbindun.g stehen, an einen Spannungs- teiler angeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, dass in den .Speisekreis dieser Hilfstransformatoren eine oder mehrere wechsel- strom,gespeiste, gesteuerte HilfsentIadungs- streeken :
    derart eingeschaltet sind, dass die Hilfstransformatoren nur während der Arbeitsdauer :der Hauptentladungsstrecke erregt sind.
CH204066D 1937-05-15 1938-05-12 Anordnung zum Betrieb eines Hochspannungsentladungsgefässes mit Dampf- oder Gasfüllung. CH204066A (de)

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