CH204111A - Verstellpropeller. - Google Patents

Verstellpropeller.

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CH204111A
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CH
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piston
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Motoren Gesellschaft M B Argus
Reissner Hans Prof Ing Dr
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Argus Motoren Gmbh
Reissner Hans Prof Ing Dr
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    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C11/00Propellers, e.g. of ducted type; Features common to propellers and rotors for rotorcraft
    • B64C11/30Blade pitch-changing mechanisms
    • B64C11/32Blade pitch-changing mechanisms mechanical
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    • B64C11/42Blade pitch-changing mechanisms fluid, e.g. hydraulic non-automatic

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  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
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  • Wind Motors (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description


  Verstellpropeller.    Die vorliegende Erfindung bezieht sich  auf einen Verstellpropeller, bei dem ein  Wendegetriebe zwischen dem die Kraft zur  Verstellung der Flügel liefernden Triebwerk  und dem an den Flügeln angreifenden Trieb  werk, ferner Organe zum Ein- und Auskup  peln des Wendegetriebes sowie ein Flieh  kraftregler zur Einstellung der Kupplungs  organe vorgesehen sind.  



  Die bisher bekannten Ausführungen die  ser Art haben verschiedene Nachteile. Ins  besondere genügen sie nicht, um die Lei  stung des Motors, der den Propeller antreibt,  den; mannigfachen     Zuständen,    anpassen zu kön  nen, wie sie zum Beispiel durch die Verhält  nisse beim Start, Steigflug, Geschwindig  keitsflug, Sturzflug usw. bedingt werden.  



  Es wurde gefunden, dass alle Forderun  gen in einfachster Weise befriedigt werden  können, wenn unmittelbar am Regler angrei  fende Mittel zur Veränderung der Nenndreh  zahl des Reglers und wenn ausserdem an dem    an den Flügeln angreifenden Triebwerk an  geordnete Anschläge zum Ausschalten des  Wendegetriebes vorgesehen sind. Am Regler  werden zweckmässig die     Federn.    verstellt.  



  In. der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele  des Erfindungsgegenstandes dargestellt,<B>und</B>  zwar zeigen:  Fig. 1 einen Längsschnitt durch die. Nabe  des Verstellpropellers einer solchen Ausfüh  rungsform, bei welcher ein fest     angeordneter     Regler und eine hydraulische Steuerung vor  gesehen sind,  Fig. 2 eine Abwandlung der Ausfüh  rungsform der hydraulischen     Steuerung    nach  Fig. 1,       Fig.    3 einen     Längsschnitt    gemäss der  Linie     A-B    in     Fig.    4;

   der Schnitt ist durch  die Propellernabe einschliesslich der Verstell  vorrichtung und der verschiedenen Neben  getriebe gelegt,       Fig.    4 einen Längsschnitt gemäss der  Linie     C-D        in        Fig.    3; hier sind insbesondere      die an den Flügeln angreifenden Verstell  teile zu erkennen,  Fig. 5 einen Querschnitt gemäss der Linie  E-F in Fig. 4;

   hier sind insbesondere Ein  richtungen zur Verstellung von solchen Trieb  teilen erkennbar, über welche die Flügel ein  gestellt werden,  Fig. 6 eine Ansicht eines Ausschalt  getriebes der Ausführungsform nach den  Fig. 3 bis 5,  Fig. 7 und 8 eine Ansicht von Schalt  gliedern der in Fig. 6 dargestellten Ausfüh  rungsform, in verschiedenen Stellungen,  Fig. 9 einen Längsschnitt durch eine an  dere Ausführungsform der Propellernabe mit  den verschiedenen Getrieben; bei dieser Aus  führungsform fallen die Achsen eines vor  der Nabe angeordneten Windflügelrades und  des Wendegetriebes zusammen; als Regler  ist wie bei der Ausführungsform gemäss  Fig. 3 bis 8 ein Fliehkraftregler vorgesehen.  



  Fig. 10 eine Ansieht und teilweise einen  Längsschnitt durch Einzelheiten der Nabe  und des Getriebes und  Fig. 11 eine schematische Gesamtansicht  des Verstellpropellers mit vor seinen Flügeln  angeordnetem Windflügelrad.  



  Wie aus der Fig. 1 ersichtlich ist, weist  die Nabe 1 des Propellers an ihrer der Fahrt  richtung zugewandten Seite einen besonderen  Gehäuseteil 2 auf, der ein Lager für die  Welle 3 der Haube 4 eines Windflügelrades  bildet. Die Haube 4 ist mit Flügeln 5 aus  gestattet, die zweckmässig     gegen    die Fahrt  richtung geneigt sind. Vorzugsweise ver  laufen die Flügel 5 entgegengesetzt schräg  zu den Propellerflügeln. Mit der Neigung  der Flügel der Windflügelhaube wird er  reicht, dass auch bei stillstehendem oder lang  sam laufendem Propeller (abgestellter oder  gedrosselter Motor) eine genügende Kraft  quelle zur Verstellung der Flügel zur Ver  fügung steht.  



  Das     Windflügelrad    ist mit der Welle 3  über eine nachgiebige oder Rutschkupplung 6       verbunden.    Bei dieser sind eine Feder     6a     um die Welle 3 drehbar und Ringscheiben 6b,  die     ineinandergreifen    und gegeneinander be-    wegbar sind, kammartig angeordnet, wobei  die Ringscheiben einen Reibungsdruck über  tragen. Auf der Welle 3 ist ein scheiben  förmiges Kupplungsstück 7 verschiebbar an  geordnet, das auf beiden Stirnseiten mit  Klauen<I>7a, 7 b</I> ausgestattet ist. Das Kupp  lungsstück 7 ist mit Hilfe eines Keils 7c  gegen eine Drehung     gegenüber    der Welle 3  gesichert. Auf der Welle 3 sind ferner lose  drehbar zwei Kegelräder 9 und 10 eines  Wendegetriebes angeordnet.

   Das Kegelrad 9  weist einen Zahnkranz     9a    auf, während das  Kegelrad 10 mit einem     Zahnkranz    10a. aus  gestattet ist. Das Kegelrad 9 ist mit seinem  Zahnkranz der auf der Zeichnung links be  findlichen Stirnseite des Kupplungsstückes 7  zugewendet, während das Kegelrad 10 mit  seinem Zahnkranz 10a der rechten Stirnseite  des Kupplungsstückes 7 zugekehrt ist. Zwi  schen dem Kupplungsstück 7 und dem Ke  gelrad 9 ist eine Schraubenfeder     8a    und zwi  schen dem Kupplungsstück 7 und dem Ke  gelrad 10     eine    gleiche     Schraubenfeder    8b an  geordnet. Die Schraubenfedern sind bestrebt,  das     Kupplungsstück    in eine Mittelstellung zu  bringen und in dieser zu halten.  



  Mit 9b sind Klauen an dem Kegelrad 9  bezeichnet, die mit den Klauen     7a    des Kupp  lungsstückes in Eingriff gelangen können.  Zum entsprechenden Zweck sind an dem Ke  gelrad 1.0 Klauen 10f zum Eingriff mit den  Klauen 7b vorgesehen. Die beiden Kegel  räder 9 und 10 sind über ein weiteres Kegel  rad 11 gekuppelt, das     auf    einem Zapfen     lln     befestigt ist. der in einem     Lagerstück.    11b  lose     drehbar    ist. Das Lagerstück ist am  Gehäuseteil 2 der Nabe 1 angeordnet. Die  Achse des Zapfens     11a    liegt senkrecht zur  gemeinsamen Achse der beiden Kegelräder 9  und 10.

   Das Kegelrad 11 bewirkt, dass sich  die beiden Kegelräder 9 und 10 in entgegen  gesetztem     Drehsinne    drehen.  



  Mit dem Kegelrad 10 ist ein Triebwerk       gekuppelt,    das die Kraft vom Wendegetriebe  auf die Organe überträgt, welche die Ver  stellung der Propellerflügel 78     bewirken.    Im  einzelnen ist an dem Kegelrad 10 eine  Schnecke     10g    starr angeordnet, die in ein      Schneckenrad 10b eingreift, auf dessen Welle  eine nicht näher gezeichnete Schnecke ange  ordnet ist, die mit einem weiteren Schnecken  rad 10c in Eingriff steht, auf dessen Welle  eine     Schnecke    10d angeordnet ist, die ihrer  seits in ein am Fusse des     einen    Flügels 78  des Propellers angebrachtes Schneckenrad  10e eingreift.  



  Dieses     Schneckentriebwerk    ist zweck  mässig so ausgebildet und bemessen, dass die  Umlaufdrehzahl vom Wendegetriebe aus zu  den die Flügel verstellenden Organen herab  gesetzt wird. Vorteilhaft ist ferner das  Triebwerk selbstsperrend ausgebildet, und  zwar derart, dass die Propellerflügel über das       Schneckenrad    10e die geschilderten Getriebe  teile nicht zu drehen vermögen.  



  Die Welle 3, auf der das     Kupplungsstück     7 verschiebbar sitzt, ist über ein Kugellager       3a    mit der Stange 32 eines hydraulischen  Kolbens 13 gekuppelt. Das Kugellager 3a  ist in einer Schale 3b so angeordnet, dass es       Kräfte    in Richtung der Achsen überträgt,  die Welle 3 sich jedoch ohne     Behinderung     durch die Kolbenstange 32 leicht drehen       kann.    Der     Kolben    13 ist in einem Zylinder  12 verschiebbar gelagert.

   Auf der in der  Zeichnung     links        befindlichen    Seite des Kol  bens 13 ist eine Feder 14 und auf der rech  ten Kolbenseite eine Feder 14a vorgesehen,  die sich einerseits gegen den Kolbenboden  und anderseits gegen die     zugewandten    Stirn  seiten des Zylinders 12 abstützen. Die Fe  dern wirken einander entgegen und sind be  strebt, den Kolben in eine Mittelstellung zu  bringen und     in    dieser zu halten.

   Bei der       Mittelstellung    ist das     Kupplungsstück    7 so  wohl aus den     Klauen    9b des Kegelrades 9,  als auch aus den     Klauen    10f des Kegelrades  10     ausgerückt.    Hierbei ist das Windflügel  rad vom Schneckentriebwerk abgeschaltet.  



  An dem Flügelfuss 78a sind zwei An  schläge 31 und 44 vorgesehen, die sich zu  sammen mit dem Flügelfuss um die Verstell  achse des Propellerflügels 78 drehen. Die  Anschläge 31 und 44 können auf den     einen     Arm eines in der Nabe drehbar gelagerten  Doppelhebels 30 einwirken, dessen     anderer       Arm     mit    der Kolbenstange 32 gelenkig ver  bunden und zugleich zwischen Flanschen 32a  und 32b der Stange derart gelagert ist, dass  der Arm des Hebels und die Kolbenstange  bei den achsialen Bewegungen der Stange  zwangläufig gekuppelt sind.

   Wenn der Fuss  78a entgegen dem Uhrzeigersinne gedreht  wird und der Anschlag 31 auf den zugewand  ten Arm des Doppelhebels 30 drückt, so be  wegt der andere Arm des Hebels die Stange  32 des Kolbens 13 zwangläufig nach rechts,  und zwar     entgegen    der     Wirkung    der rechts  befindlichen Feder 14a     und    gegen den Wi  derstand von in dem zugehörigen     Raum    des  Zylinders 12 befindlichem Drucköl. Das  Drucköl wird dann durch die Leitung 15 und  die angeschlossenen     Leitungen    aus dem Zy  linder getrieben.  



  Umgekehrt bewegt der Anschlag 44 bei  im Uhrzeigersinne gedrehtem Fuss 78a den  Doppelhebel 30 derart,     däss    die Stange 32  nach links bewegt wird und den Kolben 13  gegen die Wirkung der Feder 14 und den       Widerstand    des im zugehörigen -Raum des  Zylinders 12 befindlichen Drucköls ver  schiebt. Dieses wird durch die Leitung 16  aus dem Zylinder getrieben.  



  Die Stange 32 rückt bei Bewegung nach  rechts das an das Kegelrad 9 angekuppelte       Kupplungsstück    7     zwangläufig    aus; umge  kehrt     wird    bei der Bewegung nach links das       Kupplungsstück    7 aus der     Kupplung        mit     dem Kegelrad 10     zwangläufig        ausgerückt.     



  In beiden Fällen wird das     Windflügel-          rad    von dem an den Propellerflügeln angrei  fenden Triebwerk abgeschaltet.  



  Die Anschläge 31 und 44 haben also  den Zweck, bei bestimmten Steigungen der  Propellerflügel das die Flügel verstellende  Triebwerk     zwangläufig    abzuschalten, damit  unzulässige     Steigungen    vermieden werden.  



  An den Zylinder 12 des Steuerkolbens 13  sind die zwei     Leitungen    15 und 16 ange  schlossen, durch welche das hydraulische  Druckmittel dem Zylinder 12 und damit dem  Kolben 13 zugeführt werden kann. Die Lei  tungen 15 und 16 liegen in der Antriebswelle      17 und durchdringen die Ebene des Flansches  17b der Antriebswelle, um ausserhalb des  selben nach, aussen zur Oberfläche der Welle  zu führen und hier auszumünden. Der An  schluss der Mündungen an die weiteren Ein  richtungen der hydraulischen Steuerung wird  vermittels zwei Ringnuten     15a,        16a    in der  Lagerschale 17a des die Antriebswelle 17 tra  genden Lagers bewirkt. Die Welle 17 trägt  zugleich die Nabe 1 des Propellers.  



  Auf der Lagerschale     17a    ist ein Gehäuse  block 18 angeordnet, in dem die verschie  denen Kanäle, Ventile und Steuerkolben für  das hydraulische Druckmittel vorgesehen  sind. Auf dem Block 18 ist ein weiteres Ge  häuse     24a    angeordnet, in dem ein vom Motor,  der den Propeller     antreibt,    getriebener Flieh  kraftregler untergebracht ist, der ausser durch  den Motor auch über ein Gestänge zwangs  weise beeinflussbar ist.  



  Im Block 18 schliessen sich an die beiden       Leitungen    15f und     16f,    welche die Lager  schale     17a    durchqueren, die winkelförmigen  Leitungen 15b und 16b an.  



  In dem Block. 18 sind ferner zwei Leitun  gen 27 und 29 vorgesehen. Die Leitung 27  ist an das Umlaufleitungsnetz des gewöhn  lichen Schmierdrucköls des Motors ange  schlossen, während die Leitung 29 zum Bei  spiel mit dem Hohlraum des Motorblockes  verbunden ist, aus dem angesammeltes       Drucköl,    etwa, durch eine nicht veranschau  lichte Umlaufpumpe, wieder der Leitung 2 7  zugeführt werden kann.  



  Im Block 18 ist ferner eine Steuerstange  19 in einer zylindrischen Bohrung verschieb  bar gelagert; die Stange trägt in bestimm  ten Abständen Scheibenkolben     19a,   <I>b, c. d, e,</I>  die bestimmte, gegeneinander abgeschlossene  Räume bilden. Die Kolben liegen dicht an  den Wandungen der Bohrung an. Die ab  geteilten Räume     zwischen    den     Scheiben    die  nen der Übermittlung des hydraulischen  Steuermittels in die und aus den Leitungen  15, 16 einerseits und den Leitungen 27, 29.  35 anderseits.  



  Die Stange 19 trägt an dem einen aus  dem Zylinderraum ragenden Ende eine    Scheibe 23. An dieser Scheibe ist über Lauf  kugeln ein Ring     23c    leicht drehbar ab  gestützt. Der Ring \33c liegt auf Nasen 21a  von Fliehgewichten 21 auf, die an Fahnen  23a, 23b eines drehbaren Triebteils 20 ge  lenkig gelagert sind. Der in Kugeln ge  lagerte Triebteil 20 wird von einem     Zahnrad     22 angetrieben. Dieses wird in nicht näher  dargestellter Weise von der Welle des An  triebsmotors aus in Drehung versetzt.  



  Gegen die     Scheibe    23 ist eine Schrauben  feder 24 unten abgestützt, deren oberes Ende  gegen ein     Gleitstück.    24b anliegt, das in der  Stirnwandung des Gehäuses 24a verschiebbar  gelagert ist und durch einen Nockenhebel 25,  26, der an ein Steuergestänge     26a    angeschlos  sen ist, zwangläufig verschoben werden kann.       Hierdurch    ist es möglich, die Spannung der  Feder 24 zu ändern und damit eine andere  Gleichgewichtslage des Fliehkraftreglers ein  zustellen.

   Das     Cestänge        26a    ist in nicht näher  dargestellter Weise zum Beispiel an das zum  Gashebel gehörige Gestänge des Antriebs  motors angeschlossen, so dass der Flugzeug  führer über das Gestänge     26a    den Nocken  bebel 25, 26 betätigen kann.  



  Hinter dem am tiefsten in der     Zylinder-          hohrung    befindlichen Ende der     kolben-          stange    1.9 ist im Zylinderraum ein     Hilfs-          oder        Überdruckholben    43 vorgesehen, der  mit einer Feder     43a    belastet und zwischen  Anschlägen     431).        43e        verschiebbar    im Zylin  der gelagert ist. Am Kolben 43 ist ein Stö  ssel 43d so vorgesehen, dass er vom Kolben  43 aus zum Ende der Kolbenstange 19 vor  springt und von der Feder     43a    umschlossen  wird.  



  Bei einem bestimmten Druck im Raum  3 7 des Steuerzylinders, der an die Leitung  35 angeschlossen ist, werden der Kolben 43  sowie der Stössel     43d    gegen die Steuerstange  bewegt.     Dieser    Druck muss aber infolge der       Bemessung    der Feder 43a der höchste sein,  den das Drucköl unter verschiedenen mög  lichen erreichen kann. Der Stössel kann dann  die Kolbenstange 19 so bewegen, dass sie  mehr und mehr aus der     Zylinderbohrung    her  ausbewegt wird,      An die Leitung 15b ist eine Abzweig  leitung     29a    angeschlossen, welche den Steuer  zylinder, in welchem sich die Steuerstange  19 befindet, durchquert, so dass auch das die  Leitung durchströmende Druckmittel den  Steuerzylinder durchquert.

   An der Stelle,  wo die Leitung     29a    von der Leitung 15b ab  zweigt, ist ein Rückschlag- und Überdruck  ventil 33a vorgesehen. Die Leitung     29a     mündet in die Zweigleitung 29c der Rück  leitung 29; die     Zweigleitung    29c mündet  ausserdem in den Raum des Steuerzylinders  aus. An die der Leitung 15b     entsprechende     Leitung 16b ist eine Abzweigleitung 29b an  geschlossen. An der Abzweigstelle ist ein  Rückschlag- und     Überdruckventil    33b vor  gesehen; die Leitung 29b durchquert den  Steuerzylinder. Von der Leitung 29b zweigt  eine Leitung 29d ab, die in den     Zylinder-          raum    ausmündet.

   Die Leitung 29b ver  einigt sich mit der Zweigleitung 29c der  Rückleitung 29. Die Kolben der Steuerstange  19 sind so angeordnet, dass die Leitungen 29a  bezw. 29b von den Kolben abgesperrt wer  den, wenn die Leitungen 15b bezw. 16b  Druckmittel zum Heranführen an den Zylin  der 12 enthalten; durch die Absperrung der  Leitungen 29a bezw. 29b wird dann ein     un-          erwünschtes        Rückströmen    des     Druckmittels     aus den Leitungen 15b bezw. 16b zurück in  die     Leitungen    29c und 29 verhindert.

   Die in  den Zylinderraum mündenden Zweigleitun  gen<B>29e</B> und 29d einerseits und     die    Kolben  der Steuerstange anderseits sind so angeord  net, dass die Leitung 15b unmittelbar über  den Zylinderraum mit der     Leitung    29c und  die Leitung 16b unmittelbar über den Zylin  derraum mit der Leitung 29d     verbunden    wer  den     kann.       Die Überdruckventile 33a und 33b öffnen  auf Druck in den Leitungen 15b bezw. 16b.  



  Von der     Leitung    35, welche zum Raum  37 unter dem Überdruckkolben 43 führt, geht  eine     Leitung        35a    ab und     mündet    in die  Zweigleitung 27a der     Zuleitung    27 ein. An  der Stelle, wo die Leitung     35a    von der Lei  tung 35 abzweigt, ist ein auf Druck     in    der    Leitung 35 öffnendes Rückschlag-     und    Über  druckventil 36 vorgesehen.  



  Die     Zuleitung    27 mündet über ihre Zweig  leitung 27a in den     Steuerzylinder    aus, wobei  zwischen der Einmündung der Leitung     35a     in die     Leitung    27a     und    der Zuleitung 27 ein  Rückschlagventil 28 angeordnet ist, das auf  Druck aus der     Leitung    27 öffnet.  



  Fig. 1 veranschaulicht eine solche Stel  lung der Steuerstange 19, bei der die Lei  tungen 15b und 16b gegen die Zuleitung 27a  abgesperrt sind und keine der     Übermittlungs-          leitungen    15 und 16 Drucköl     aus    der     Leitung     27 erhalten     kann.     



  An die Leitung 35 ist eine Handpumpe  mit in einem Zylinder 34 verschiebbarem  Kolben 34b     und    Handhabe 34e angeschlos  sen. Von dem Zylinder 34 zweigt eine Lei  tung 34a ab, die in einen Zylinder     38a    mün  det, in dem ein federbelastetes Kegelventil 38  vorgesehen     ist.    Das Ventil sperrt oder öffnet  eine     Bohrung,    die mit einer     Leitung    38b ver  bunden ist, die über eine weitere     Leitung    38c  zum Boden eines Ölspeicherbehälters 39  führt. Das Kegelventil 38 wird gegen die  Wirkung der     Belastungsfeder    angehoben, in  dem man eine über     ein    Gestänge mit ihm  verbundene Handtaste 40 niederdrückt.  



  Im Zylinder 34 der Handpumpe ist ein  Verschlusshahn 41 angeordnet, der den Raum  des Zylinders 34     in    zwei getrennte Räume  teilt und sie bei seiner     Offenstellung    mit  einander verbindet.  



  In dem nicht zum Kolben 34b der Hand  pumpe gehörenden     Zylinderraumteil    ist ein  Kegelventil 42 vorgesehen, das gegen die  Wirkung einer Feder 42a einen Weg zu einer       Leitung    42b freigibt, die an die     Leitungen     38b     und    c angeschlossen ist und dadurch  mit dem     Ölspeicherbehälter    39 in     Verbindung     steht.  



  Durch Niederdrücken der Handtaste 40       kann    der Flugzeugführer die an den Kolben  raum der Handpumpe angeschlossene Leitung  34a über die     Leitungen    38b, c -mit dem     Öl-          speicherbehälter    39 verbinden     und        damit    die  an     den,    Zylinder 34 :angeschlossene Steuer-      leitung 35 und die weiter angeschlossenen  Leitungen gegebenenfalls völlig entspannen.  



  Der Absperrhahn 41 erlaubt es bei Offen  stellung, einen niedrigeren Druck in der Lei  tung 35 zu erzeugen, dessen Grösse durch den  Widerstand des federbelasteten Kegelventils  42     bestimmt    wird.  



  Vergegenwärtigt man sich die Wirkungs  weise der Gesamtheit der bisher beschrie  benen Teile, so wird klar, dass die Wind  flügel 5 auf die mit ihnen in Verbindung  stehenden Teile, die sich ja mit der Ge  schwindigkeit des Propellers um die Achse  der Propellerwelle 17 drehen, in den meisten  Fällen wie eine Bremse wirkt, und zwar so  wohl, wenn die mit nicht schräggestellten  Flügeln versehene Windhaube stillsteht, als  auch, wenn sie wegen schräg gestellter Flü  gel eine Eigenbewegung durch den Fahrt  wind hat. Natürlich kann das Windflügelrad  auch durch andere Mittel ersetzt sein, die  eine Bremswirkung auf die Räder 9 oder 10  des Wendegetriebes     auszuüben    in der Lage  sind.

   Man könnte zum Beispiel zu diesem  Zweck eine feststehende Bremsfläche anord  nen, die dann zweckmässig an dem dem Pro  peller gegenüberliegenden Teil des Motor  gehäuses anzubringen wäre. Mit dieser fest  stehenden Bremsfläche müsste eine mit dem  Propeller umlaufende Bremsfläche in Ein  griff gebracht werden können. Es ist aber  klar, dass derartige Bremsmittel nur wirken  können, solange sich der Propeller dreht,  und deshalb ist die Anordnung eines beson  deren Windflügelrades vorzuziehen, das sich  bei entsprechend geneigten Windflügeln auch  dann dreht, wenn der Propeller aus irgend  welchen Gründen während des Fluges still  stehen sollte, um stets eine Kraft zum Ver  stellen der Propellerflügel zu liefern.  



  Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 ist  bei dem Kolben 45, der mit seiner Stange  32 das Kupplungsstück 7 ein- und ausrückt,  nur eine einzige Schraubenfeder 46 vor  gesehen, die in der dargestellten Ausführung  links vom Kolben angeordnet ist. Ausserdem  ist auch nur eine einzige Druckleitung 47  an den Zylinder des Kolbens angeschlossen.    Die Druckleitung 47 ist über eine Ringnut  47a in der Lagerschale 17a und über die An  schlussleitung<B>47b</B> mit dem Zylinderraum der       Steuerstange    19 verbunden. An diesen Zy  linderraum ist ferner die Zuleitung 49a an  geschlossen, zu der das Druckmittel durch  die Zuleitung 49 und durch das Rückschlag  ventil 49b gelangt. Das Rückschlagventil  öffnet auf Druck in der Leitung 49.

   Weiter  1Ain sind an den Zylinderraum der Steuer  stange 19 noch Leitungen 47d und 47e an  geschlossen; die Leitung 47d zweigt von der  Leitung 47b ab. Die Leitung 47e ist über  ein Rückschlag- und Überdruckventil<B>47f</B>  mit der Leitung<B>47b</B> verbunden. Das Über  druckventil<I>47f</I> kann von der Leitung<I>47b</I>  aus geöffnet werden, z. B. wenn der Kolben  45 das Drucköl verdrängt. An den Zylinder  raum der Steuerstange ist ferner noch eine  Leitung 48e angeschlossen, die bei entspre  chender Stellung der Steuerstange und ihrer       Scheibenkolben    01 aus den Leitungen 47c  und d empfangen und durch die angeschlos  sene Leitung 48 ableiten kann.  



  Bei derjenigen Stellung der Steuerstange  <B>19,</B> bei welcher sie ein bestimmtes weiteres  Stück aus dem Zylinderraum     herausbewegt     ist, wird die Eintrittsöffnung der an den Zy  linder angeschlossenen Leitung 47e geöffnet;  die Leitung 47e wird dabei über den Zylin  derraum mit der Zuleitung     49a    verbunden.  



  Die Leitung 49 ist an das     Leitungsnetz     für das umlaufende     31otordrucksehmieröl    an  geschlossen, das zum Beispiel durch eine nicht  dargestellte Speisepumpe in Umlauf versetzt  wird. Die Ableitung 48 steht zum Beispiel  mit dem Hohlraum des Motorblockes in Ver  bindung, in dem sich 01 sammeln kann, das  zum Beispiel durch die erwähnte Speise  pumpe wieder zur Zuleitung 49 befördert  wird.  



  Wie bei der Ausführungsform nach       Fig.    1 ist hinter dem am tiefsten im Zylin  der befindlichen Ende der Steuerstange 19  ein Überdruckkolben 43 angeordnet, dessen  Feder     43a,    anders als bei der Ausführungs  form nach     Fig.    1, so bemessen ist, dass der  Kolben bei zwei verschiedenen Drucken in      der     Zuführungsleitung    50,     und    zwar sowohl  bei dem niedrigen, als auch bei dem hohen  Druck betätigt     wird.    Der Hilfskolben 43     her     tätigt seinerseits über einen Stössel 43d die  Steuerstange 19.  



  Die Leitung 50 ist ebenso wie die Leitung  35 bei der Ausführungsform nach Fig. 1 an  den Zylinder 34 einer von Hand betätigbaren  Pumpe angeschlossen, bei der auch das Ventil  38 und der Ölspeicherbehälter 39 ebenso aus  gebildet sind wie bei der Ausführungsform  nach Fig. 1.  



  Von der Leitung 50 zweigt eine Leitung  50a ab, die in die Zuleitung 49a einmündet.  In der Leitung     50a    ist ein Rückschlag- und  Überdruckventil 36 angeordnet, das auf  Druck aus der     Leitung    50 öffnet. Das  Rückschlagventil 49b ist zwischen der Stelle,  wo die     Leitung    50a     in    die Leitung 49a ein  mündet, einerseits und der     Leitung    49 ander  seits angeordnet.  



  Der an die     Steuerstange    19 angeschlos  sene Fliehkraftregler ist nebst seinen     Ein-          stellmitteln        ebenso    ausgebildet wie bei der  Ausführungsform nach Fig. 1.  



  An dem Zylinder     45a    des     Kolbens    45 ist  seitlich ein Sperrkolben 51 in einem Zylin  der 51a verschiebbar gelagert. Der Zylinder  51a mündet     in.    den Zylinder 45a aus; der  Kolben 51 besitzt an dem dem     Zylinder    45a  zugewandten Ende eine Nase 53, die auf  einem Hals     53a    angebracht ist. Im Kolben  45 ist ein Schlitz 54 vorgesehen,     in    den die  Nase 53 nebst Hals 53a eingreifen und da  mit den Kolben 45 festhalten kann.  



  Auf den     Kolben    51 wirkt einerseits eine  Feder 52, anderseits das hydraulische Druck  mittel, das durch     einen    von der     Leitung    4 7  abzweigenden Kanal 47h der dem Haupt  zylinder abgewandten Seite des Kolbens 51  zugeführt wird. Die Feder 52 ist     bestrebt,     dem hydraulischen Druckmittel aus dem Ka  nal 47h entgegenzuwirken und die Nase von  dem Kolben 45 zu     entfernen.    Der Kanal 47h  vereinigt sich mit einem weiteren Kanal     47,9,     der dem Drucköl     durch    die     Zylinderwandung     Zutritt zum Hauptkolben 45 gewährt.

   Die  vereinigten Kanäle 47h und g sind, wie er-    wähnt, an die     Leitung        4'7    angeschlossen, die       in    weiter oben beschriebener     Weise    zum Zy  linderraum der Steuerstange 19 führt.  



  Der     Querschnitt    des Kanals     471a    ist ver  hältnismässig     klein    gegenüber dem Quer  schnitt des Kanals 47g, so dass das durch den       Kanal    47h     strömende        Druckmittel    eine Dros  selung erfährt.  



  Die Feder 52 des Sperrkolbens 51 ist so  bemessen, dass sie nur durch den höheren  Druck eines in zwei Druckstufen verwen  deten     Druckmittels    überwunden wird.  



  Die in Fig. 1 dargestellte Ausführungs  form, bei der an den Zylinder, der über  die Kolbenstange auf die Wendegetriebe  kupplung einwirkt, zwei Leitungen 15, 16 für  das     hydraulische    Druckmittel     angeschlossen     sind, hat folgende Wirkungsweise:  Es soll     _    zunächst derjenige Betriebszu  stand betrachtet werden, bei dem der Um  lauf des Druckschmieröls vom Antriebs  motor für den Propeller bewirkt     wird,    so  dass also die Handpumpe ausser Wirkung ist.  



  Wenn nun die Drehzahl des vom Motor  angetriebenen Fliehkraftreglers über die  jenige Drehzahl steigt, die der Mittelstellung  des Reglers entspricht, bei der er die     Druck-          ölzuführungsleitungen    geschlossen hält, so  bewegen die ausschwingenden Fliehgewichte  21     die    Steuerstange 19 mehr     und    mehr aus  ihrem Zylinderraum heraus, so dass die Lei  tung 15b freigegeben     wird,

      durch welche     COl     des gewöhnlichen     Druckschmierölumlaufes     über die Ringnut 15a und die Leitung 15  zu der in der Zeichnung rechts befindlichen  Seite des     Kolbens    13 strömt und diesen  gegen die Wirkung der Feder 14 nach     links     drückt. Die     Kolbenstange    32     und    die Welle  3 werden dadurch ebenfalls nach links be  wegt und     kuppeln    das     Kupplungsstück    7  mit dem Kegelrad 9.

   Damit ist auch das       Windflügelrad    angekuppelt und verstellt in  folge seines     Luftwiderstandes    über die Ke  gelräder 9, 11, 10 des Wendegetriebes     und     weiter über die     Schnecke    10g, das Schnecken  rad 10b, eine nicht veranschaulichte Schnecke,  das Schneckenrad<B>10e,</B> die Schnecke 10d und      das     Schneckenrad    10e am Flügelfuss die Flü  gel 78 auf grössere Steigung.  



  Das Umgekehrte tritt ein, wenn die Dreh  zahl des vom Motor angetriebenen Fliehkraft  reglers unter diejenige Drehzahl sinkt, die  der Mittelstellung des Reglers entspricht. Die  Steuerstange 19 wird dann von der Feder 24  nach unten gedrückt, sperrt mit dem Kolben  19b die Leitung 15b gegen die Zuflussleitung  27a ab     und    gibt dafür die Leitung 16b frei,  so dass Drucköl aus der Leitung 27a durch  den Steuerzylinder, die Leitungen 16b und  16f, die Ringnut 16a und die Leitung 16 zu  der auf der Zeichnung links befindlichen  Seite des Kolbens 13 strömt und diesen gegen  die Wirkung der Feder 14a nach rechts  drückt. Dadurch werden auch die Kolben  stange 32 und die Welle 3 nach rechts be  wegt; das Kupplungsstück 7 wird mit dem  Kegelrad 10 gekuppelt.

   Damit wird auch das  Windflügelrad an das Kegelrad 10 ange  kuppelt und verstellt die Flügel 78 in ent  gegengesetztem Drehsinne auf eine kleinere       Steigung.     



  In beiden Fällen strömt das auf der je  weilig andern Seite des Kolbens 13 ver  drängte Öl durch die Rückschlagventile 33b  bezw. 33a und die Leitungen 29b bezw. 29a  und weiter durch die Abflussleitung 29 in  den Sammelraum des Drucköls zurück, das  aus dem normalen Schmiermittelumlauf  stammt.  



  Bei den geschilderten     Betriebszuständen          muss    nun noch verhindert werden, dass sich  die Flügel zu flach einstellen, wenn der Motor  gedrosselt     ist    und wenn es bei der durch die  Fliehkraftreglereinstellung geforderten Dreh  zahl eine einem Gleichgewicht entsprechende  Stellung der Flügel nicht gibt. Die zu flache  Einstellung muss wegen der Gefahr auftre  tender negativer Schübe durch die zu weit  verstellten Flügel vermieden werden.  



  Hierzu dienen der Anschlag 44 am Flü  gelfuss und der doppelarmige Hebel 30, wel  cher durch den Druck des Anschlages 44 den  Kolben 13 nach links in die Mittelstellung  zurückschiebt und das auf der linken Seite  des Kolbens 13 verdrängte Öl durch die Lei-    tung 16, das Überdruckventil 33b und die  Überbrückungsleitung 29b in die Rück  leitung 29 zurücktreibt.  



  Während aller dieser Vorgänge ist die  Regeldrehzahl des Fliehkraftreglers vermit  tels des Nockenhebels 25, 26 durch Verschie  bung des Gleitstückes 24b, gegen das sich  die Reglerfeder 24 abstützt, auf     vorschreib-          bare    Werte einstellbar, z. B. auf grösste Dreh  zahl beim     Start,    auf etwas kleinere Drehzahl  beim Steigen und bei Maximalgeschwindig  keit und auf noch kleinere Drehzahl im  Reiseflug.  



  Es soll jetzt weiter derjenige Betriebs  zustand betrachtet werden, bei dem der An  triebsmotor für den Propeller stillsteht     bezw.     abgedrosselt ist und der vom Motor bewirkte  Umlauf des Druckschmieröls aussetzt.  



  Nun tritt an die Stelle des vom Motor ge  steuerten Druckschmieröls das von der       Handpumpe    geliefert. Dieses wird in zwei  verschiedenen Druckstufen angewandt, die  von der Handpumpe erzeugt werden.  



  Es sei angenommen, dass die Flügel des  Propellers in die sogenannte Segelstellung ge  bracht werden sollen. Bei Beginn dieses Flug  zustandes verschiebt der     Fliehkraftregler,    der  ja vom Motor angetrieben wird und daher  jetzt zusammen mit dem Motor stillsteht oder  nur ganz langsam umläuft, die Steuerstange  19 unter der Wirkung der Feder 24 in den  Zylinder, so dass die Flügel in der weiter  oben beschriebenen Weise mit Hilfe von über  die Leitung 16 fliessendem Druckmittel aus  den Leitungen 35a und 35     bezw.    dem Spei  cherbehälter 39 auf eine flachere Stellung ge  bracht werden     würden.     



  Im Gegensatz hierzu kommt es nun aber,  um den Motor völlig zum Stillstand zu brin  gen und bei Gleitflug einen möglichst kleinen  Bewegungswiderstand zu haben, darauf an,  die Flügel steil einzustellen, also in die Segel  stellung zu bringen. Es ist daher erforder  lich, die Leitung 16 abzusperren und dafür  die Leitung 15     bezw.    15b freizugeben.  



  Dies wird erreicht, indem durch die Hand  pumpe bei geschlossenem Hahn 41 so grosser  Druck in der Leitung 35 und dem Raum 37      erzeugt wird, dass der Hilfskolben 43 gegen  die     Wirkung    der Federn     43a    und gegen die  Wirkung der Reglerfeder 24 vermittels des  Stössels 43d die Steuerstange 19 bis zum  Öffnen der Leitung     15b    und Schliessen der  Leitung     16b        verschiebt.    Zugleich wird das  überschüssige Drucköl durch das Überdruck  ventil 36 zur Leitung 27a     und    aus dieser  zu den Leitungen 15b und 15 geführt.

   Da  bei wird der Kolben 13 durch den Druck       aus    der Leitung 15 nach links gedrückt und  kuppelt das     Kupplungsstück    7 an das Kegel  rad 9, so dass in weiter oben beschriebener  Weise die Flügel steiler bis zur Segelstellung  eingestellt werden. Diese Stellung wird da  durch festgelegt, dass der zweite Anschlag  31 am Flügelfuss den Hebel 30 nach     rechts     dreht, den Kolben 13 wieder in Mittelstel  lung zurückschiebt und das     Kupplungsstück     7 vom Kegelrad 9 -auskuppelt.

   Hierbei fliesst  wieder das überschüssige Öl aus dem Zylin  der 12     durch    die     Leitung    16, durch das Über  druckventil 33a, die den     Steuerzylinder     durchquerende Leitung 29a und hierauf  durch die Leitung 29 ab.  



       Man    kann auch durch Anheben der Taste  40 und Öffnen des Ventils 38 die     Leitungen     35 und 15 durch die so geschaffene Verbin  dung mit dem Speicherbehälter 39 vom  Druck entlasten und das Öl zum Speicher  behälter     zurückfliessen    lassen.  



  Es sei jetzt weiter     angenommen,    dass die  Flügel des Propellers aus der Segelstellung  wieder herausbewegt und flacher eingestellt  werden sollen.     Gleichzeitig    sollen Motor und  Propeller zum Anspringen gebracht werden.  



       Hierfür    ist es erforderlich, die Propeller  flügel so flach einzustellen, dass der Fahrt  wind oder eine besondere, nicht dargestellte  Startvorrichtung das Drehmoment     zum    An  springen hergeben.  



  Zur Einstellung einer flacheren Steigung  muss nun, wie weiter oben beschrieben ist,  zur Heranführung des Steuerdruckmittels an  den Kolben 13 die Steuerleitung 16 benutzt  werden. Um dies zu erreichen, muss die  Steuerstange 19 so tief in ihren Zylinder       hineingeschoben    werden, dass der     Kolben    19c         die        Leitung    16b freigibt.

       Damit    die Steuer  stange die tiefe Stellung     im    Zylinder ein  nehmen     kann,    muss in der     Leitung    35 und     im          Raum    37 ein so     niedriger    Druck herrschen,  dass der     Hilfskolben    43     mit        seinem    Stössel 43c  die Steuerstange 19 nicht in der obern Lage  zu halten vermag.

       Anderseits    fliesst aber  durch das entsprechend schwach bemessene  Überdruckventil 36 das Steuerdruckmittel       aus    der Leitung 35 in die Leitung 27a, durch  den Steuerzylinder und die Leitung 16b in  die     Leitung    16 und zur linken Seite :des Kol  bens<B>13.</B> Die weiteren Steuervorgänge zur  Flacheinstellung der Flügel vollziehen sich  wie schon oben beschrieben.  



  Die Erzeugung eines niedrigeren Druckes  in der Leitung 35 und im Raum 37 wird  durch Öffnen des Hahnes 41 erreicht, wo  durch ein Druck, der grösser als der vom  Überdruckventil 42 zugelassene Druck ist,  nicht bestehen kann.  



  Es wird     nun    vermittels der Handsteue  rung das     Kupplungsstück    so lange     eingerückt     gehalten, bis der Motor bei eingestellter Zün  dung und der zum Anspringen geeigneten  Stellung des Gashebels angesprungen ist;  dann kann durch Druck auf die Taste 40 das  Drucköl der     handbetriebenen    Steuerung in  oben beschriebener Weise abgelassen     werden.     Da inzwischen der vom Motor     angetriebene     Fliehkraftregler wieder zu arbeiten begonnen  hat, stellt sich von selbst alles     wieder    auf  den normalen Betrieb mit     Schmierdrucköl-          umlauf    ein.  



  Die in     Fig.    2 dargestellte Ausführungs  form, bei der an den Zylinder, der über die  Kolbenstange     auf    die     Wendegetriebekupplung     einwirkt, nur eine Leitung für das hydrau  lische Druckmittel angeschlossen ist, hat fol  gende Wirkungsweise:  Es soll zunächst wieder     derjenige    Be  triebszustand betrachtet werden, bei dem .der  Antriebsmotor läuft und der vom     Motor        be-          wirkte        Umlauf    des Druckschmieröls von stat  ten geht. Hierbei tritt die Handpumpe nicht       in    Wirkung.  



       Wenn    die Drehzahl des vom Motor ange  triebenen     Fliehkraftreglers    über     diejenige         Drehzahl steigt, die der     jeweils    eingestellten  Mittelstellung des Reglers entspricht, so zie  hen die ausschwingenden Fliehgewichte 21  die Steuerstange 19 aus ihrem Zylinder so  weit heraus, dass die Leitung 47e freigegeben  wird. Das Drucköl strömt nun aus der Lei  tung 49 durch das Überdruckventil 49b, die  Leitung     49a,    den Steuerzylinder, die Leitun  gen<I>47e, b</I> und 47 und durch den Kanal<B>47g</B>  zu der auf der Zeichnung rechts befindlichen  Seite des Kolbens 45.

   Dieser wird gegen die       Wirkung    der Feder 46 nach links geschoben  und kuppelt das Kupplungsstück 7 (Fug. 1)  mit dem Kegelrad 9, so dass in schon be  schriebener Weise die Flügel steiler einge  stellt werden und dadurch die Drehzahl des  Propellers wieder abnimmt.  



  Wenn die Drehzahl des Reglers kleiner  wird als die der jeweiligen Mittelstellung  entsprechende Drehzahl, so wird die Steuer  stange 19 in ihren Zylinder tiefer hineinge  trieben, wodurch die Leitung 47e gegen die  Zuleitung 49a abgeschlossen wird. Der  Druck der Feder 46 treibt das Öl durch die  Leitungen 47, 47b, 47d und den Steuerzylin  der in die Rückleitungen 48e, 48. Zugleich  wird das Kupplungsstück 7 und damit das  Windflügelrad an das Kegelrad 10 angekup  pelt, so dass das Windflügelrad in weiter  oben beschriebener Weise die Propellerflügel  auf flachere Steigung einstellt.  



  Es wird jetzt der Betriebszustand bei  stillgesetztem bezw. abgedrosseltem Motor  und stillgesetztem Umlauf der     Drucköl-          schmierung    betrachtet.  



  An die Stelle des Schmierdrucköls aus  dem Umlaufleitungsnetz tritt jetzt, ebenso  wie bei der Ausführungsform nach Fig. 1,       C)1    aus der Handpumpe; dieses Öl wird wie  der in zwei verschiedenen Drucken ange  wandt, die von der Handpumpe erzeugt wer  den.  



  Da der vom Motor angetriebene Flieh  kraftregler stillsteht oder nur sehr langsam  umläuft, ist zunächst die Steuerstange 19  unter der Wirkung der Feder 24 in den Zy  linder     tief    hineingeschoben, so dass die Lei  tung 47e gegen die     Zuleitung    49a     abgesperrt       ist.- Infolgedessen treibt die entsprechend be  messene Feder 46 das Drucköl aus dem rech  ten Raum des Zylinders     45a,    hinaus und kup  pelt zugleich das Kupplungsstück 7 mit dem  Kegelrad 10, so dass das     Windflügelrad    die  Propellerflügel 78 flacher stellt, bis der An  schlag 44 erreicht ist.  



  Wenn jetzt bei Gleitflug der Motor ganz  stillsteht, so     miissen    die Flügel in die Segel  stellung gebracht werden. Hierzu ist erfor  derlich, dass ein Druck auf die rechte Seite  des Kolbens 4 5 wirkt und diesen nach links  treibt, damit das     Kupplungsstück    7 mit dem  Kegelrad     1)    gekuppelt wird. Damit das  Drucköl zur     Erzeugung    des Druckes zum  Kolben strömen kann,     tnuss    die     Leitung    47e  von     der    Steuerstange 19 freigegeben werden,  und diese muss daher aus dem Zylinder etwas  herausgezogen werden.  



  Dies wird durch den höheren Druck aus  der Leitung 50     bewirkt,    der so gross ist,     da,ss     er den Hilfskolben 43 und dessen Stössel und  damit die vom Stössel     bewegte    Steuerstange  19 so weit verschiebt,     da.ss    die Leitung 47e  freigegeben wird. Die Feder     43a    des Hilfs  kolbens 43 ist bei dieser Ausführungsform  nach     Fig.    2 schwächer bemessen als bei der  Ausführungsform nach     Fig.    1, und zwar so  schwach, dass sowohl der hohe, als auch der  niedrige Druck in der Leitung 50 den Hilfs  kolben 43 und damit die Steuerstange 19  anheben können.  



  Durch die freigegebenen Leitungen 47e  und 47 strömt das aus den Leitungen 50,       50a,    kommende     Drucköl    zur rechten Seite des  Kolbens 45, drückt ihn nach links und kup  pelt damit das Wendegetriebe so,     da,ss    die  Propellerflügel steiler gestellt werden. Gleich  zeitig strömt das Drucköl, das ja bei den ge  schilderten Betriebszuständen in der höheren  Druckstufe angewandt wird, durch den  engen, drosselnden Kanal     47h.    Hierauf ver  schiebt das Drucköl den Sperrkolben 51 und  dessen Nase 53 gegen die Wirkung der vom  niedrigen Öldruck nicht überwindbaren Fe  der 52 so weit, bis die Nase 53 durch den  Schlitz 54 des Kolbens 45 ganz hindurch  getreten ist.

        Wird der Druck in der     Leitung    47 nun  plötzlich vermindert, so verschieben sich beide  Kolben im entgegengesetzten     Sinne.    Der  Kolben 45 verschiebt sich dabei aber schnel  ler als der Kolben 51, weil der Kanal     47h     drosselt und das Öl nicht so rasch     hindurch-          lä.sst.    Infolgedessen hält die Nase 53 den  Kolben 45 in seiner     Mittelstellung    fest.  



  Damit die Propellerflügel nicht zu steil  eingestellt werden, betätigt der dieser Stel  lung entsprechend am     Flügelfuss    angeordnete  Anschlag 31 den Hebel 30, um das Verstell  triebwerk der Flügel 78 vom Kegelrad 9 ab  zuschalten. Der Kolben 45 wird wieder nach  rechts     gedrückt,    bis er durch den Hals     53a     der Nase 53 in seiner     Mittelstellung    fest  gehalten wird. Das Drucköl wird durch den  Kanal     47g,    die     Leitungen    47 und 47b, durch  das     Überdruckventil    47f, die in den Steuer  zylinder mündenden     Leitungen    47e, 48c     und     durch die Leitungen 48 zum Auslass gedrückt.

    Der Druck in den     Leitungen    50,     50a        kann     durch Niederdrücken der Handtaste 40 ver  mindert oder völlig entfernt werden (Fig.1).  



  Es wird jetzt weiter angenommen, dass  die Propellerflügel aus der Segelstellung  heraus wieder flacher gestellt werden sollen,  damit der Motor     zum    Anspringen kommt.  Hierzu ist es erforderlich, den     Kolben    45 aus  seiner Verriegelung durch die Nase 53 zu  lösen.

   Wie oben erwähnt ist, genügt bei der  Ausführungsform nach Fig. 2 auch der durch  Öffnen des     Hahnes    41 (Fug. 1) der Hand  pumpe erzeugte niedrigere Druck, um den  Hilfskolben 43 und die Steuerstange 19 er  neut zu verschieben, wodurch die Leitung 47e  freigegeben und das Drucköl niedrigeren  Druckes durch das Rückschlagventil 36 und  die     Leitungen    50a, 49a, 47e, b zur     Einwir-          kung    auf den Kolben 45 gebracht wird. Die  ser wird nach links gedrückt; zugleich sucht  der Kolben 51 die Nase 53 aus dem Schlitz  54 herauszuziehen, weil jetzt die Kraft der  Feder 52 grösser ist als der auf den Kolben  51 wirkende Öldruck.

   Bei entsprechend wei  ter Verschiebung des     Kolbens    45 nach     links     wird die Nase 53 freigegeben, so dass der  Kolben 45 entriegelt     wird,       Nunmehr wird der Druck in der     Leitung     50 in oben beschriebener Weise     vermindert,     so dass die Feder 46 den     freigegebenen    Kol  ben 45 nach rechts verschiebt und das Kupp  lungsstück 7 an das Kegelrad 10 ankuppelt,  so dass die Flügel flacher gestellt werden.  



  Nachdem die Zündung und die Gaszufuhr  zum Motor auf     Anspringen    des Motors ein  gestellt sind, bewirkt der Fahrtwind durch       Angriff    an den genügend flach gestellten  Flügeln das Anspringen des     mit    dem Pro  peller     gekuppelten    Motors.  



  Von jetzt an arbeitet nicht mehr     das     Drucköl der     Handsteuerung,    sondern das um  laufende Schmierdrucköl des Motors mit dem  vom Motor     angetriebenen    Regler.     Durch    die  Taste 40 kann das Drucköl aus der hand  betriebenen Pumpe ganz abgeschaltet werden,  obgleich dies nicht     unbedingt        nötig    ist.  



  Bei der Ausführungsform des Propellers  nach den Fig. 3 bis 8 weist das Naben  gehäuse 55 an seiner der     Fahrtrichtung    zu  gewandten     Stirnseite        einen    besonderen Ge  häuseteil 56 für das Triebwerk zur Verstel  lung der Flügel     auf.    Das Gehäuse 56 ist an  der Stirnseite durch einen Deckel 57 ab  geschlossen, in dem eine Welle 58 (Fug. 3  und 4) gelagert ist, auf der ein Kegelrad 59  aufgekeilt ist.

   Die Welle 58 trägt an ihrem  ausserhalb des     Gehäuses        'befindlichen    Ende  eine Haube 60, an der aussen rippenartige       Windflügel    61 aufgesetzt sind, die gegen die       Fahrtrichtung    geneigt     sind.    Zweckmässig  verlaufen diese Flügel im entgegengesetzten  Sinne schräg zu den     Flügeln    des Propellers,  und zwar in einem solchen Masse, dass das       Windflügelrad    einerseits eine nicht zu grosse  Drehzahl im Sturzflug     annimmt,

          anderseits     aber doch eine genügend     schnelle        Verstellung     der Propellerflügel bewirkt und eine aus  reichende Kraft für die Verstellung hergibt.  



       Im        Gehäuseteil    56 ist ferner eine Welle  63 gelagert, die senkrecht zur     Nabenachse     liegt und gegen die     Wirkung    einer Feder 62  verschoben werden     kann;    an der Welle 63       ist        ein.    Flansch     6ssa    -angebracht;

   gegen     den,     sich ein     Kragen        63b        abst4tzt,        @en        jem        di.Q         Schraubenfeder 62 mit ihrem einen Ende an  liegt, während sie sich mit ihrem andern  Ende über einen Kragen<B>62f</B> an einem eben  falls auf der Welle 63 angeordneten Flansch  stück 62a abstützt, das auf der Welle 63 ver  schiebbar gelagert in ist. Dieses Flanschstück       62a    stützt sich seinerseits gegen ein Kugel  lager 67 ab, das in einem Teil 62b des Naben  gehäuses verschiebbar gelagert ist.

   An der  andern Stirnseite des Kugellagers greift mit  ihrem Stirnrande eine Schraubkappe 66 an,  die mit Aussengewinde ebenfalls im erwähn  ten Teil 62b gelagert ist.  



  Mit Hilfe der Schraubkappe 66 ist es  möglich, die Spannung der Feder 62 zwang  läufig auf     bestimmte    Werte einzustellen und  damit die     Wirkungen    des Fliehgewichtes 65,  das auf die Welle 63 an deren Ende auf  gesetzt ist, zu ändern.  



  Auf der Welle 63, und zwar etwa in ihrer  Mitte, ist der als Muffe ausgebildete Kupp  lungsteil 64 vermittels eines Keils starr an  geordnet. Der Kupplungsteil ist mit an  scheibenförmigen Teilen angeordneten Klauen       64a        und    64b ausgestattet, die sich gegenüber  von Kegelrädern 68 bezw. 69 befinden, die  jeweils mit entsprechenden Kupplungsklauen  70 bezw. 71 an .den dem Kupplungsteil 64  zugewandten Seiten ausgestattet sind.  



  Die Kegelräder 68 und 69 sind gleich  achsig zur Welle 63, die den Fliehkraft  regler trägt, angeordnet und über Kugellager  68a bezw. 69a lose drehbar gegen die Stirn  wand 56a des     Gehäuseteils    56 abgestützt.  Durch das Kegelrad 59, das auf der Welle  58 angeordnet ist, deren Achse senkrecht zur  Achse der Welle 63 und der Kegelräder 68,  69 steht, sind die beiden Kegelräder 68 und  69 ständig miteinander gekuppelt, so dass sie  sieh in bekannter Weise nur gegenläufig zu  einander drehen können. An Stelle der  Kupplungsklauen 70 und 71 können auch  Reibbeläge vorgesehen sein, die mit entspre  chenden     Belägen    des Kupplungsteils 64 zu  sammenwirken.  



  Die Welle 63 ist drehbar gelagert, wobei  ein Lager durch das auch den Druck der  Feder 62 aufnehmende und das Verwürgen    derselben verhindernde Kugellager 6 7 gebil  det wird, während ein anderes Lager als  Gleitlager 67a in einem besonderen Vor  sprung 67b des Nabengehäuseteils 56 ange  ordnet     ist.     



  Je nach Stellung des Kupplungsteils 64  greifen dessen Klauen 64a, b in die entspre  chenden Klauen 7 0 bezw. 71 der Kegelräder  68 bezw. 69 ein. Je nach Eingriff wird die  Welle 63 entweder im einen oder im ent  gegengesetzten Sinne gedreht, wobei die  Kraft zur Drehung, ebenso wie bei den Aus  führungsformen nach Fig. 1 und 2, vom  Windflügelrad über die Kegelräder des  Wendegetriebes und die Kupplungsklauen  übertragen wird.  



  Die Welle 63 trägt an dem dem Flieh  gewicht 65 abgekehrten Ende eine Schnecke  72, die ein quer zu ihr angeordnetes     Schnek-          kenrad    73 antreibt, auf dessen Welle zwei  weitere Schnecken angeordnet sind, die nicht  dargestellt sind. Diese     Schnecken    treiben  zwei Schneckenräder 74 (Fig. 3 und 5). Diese  Schneckenräder 74 treiben über auf ihren  Wellen 75 befestigte Schnecken 76     Schnek-          kenräder    77 (Fig. 4) an, die gleichachsig mit  der Verdrehungsachse der Propellerflügel 78  im Nabengehäuse 55 auf einem starren Zwi  schenkörper 79 gelagert sind (Fig. 3) und am  Flügelfuss angreifen.  



  An den den Propellerflügeln zugewand  ten Seiten der Schneckenräder 77 sind so  genannte Kreuzscheiben 80 befestigt (Fig. 4),  vermittels derer die Schneckenräder mit den  Propellerflügeln wie durch eine     Kardankupp-          lüng    verbunden sind. Die Kreuzscheiben sind  mit     kreuzweise    gestellten Nuten versehene  Platten, in welche von der einen Seite ver  mittels Rippen     80a,    b die Kappen 81 der  Füsse der Propellerflügel und von der an  dern Seite vermittels gleichartiger Rippen  die Schneckenräder 77 ohne Spiel frei ein  greifen, so dass Erschütterungen der Flügel  78 auf die Schneckenräder 77 nicht übertra  gen werden.

   Die Flügel 78 sind mit Hilfe       -\,erhältnismässig    grosser, sowohl die Flieh  kräfte, als auch die     Biegungsmomente    der  Flügel     aufnehmender    Kugellager 82 im Ge-      häuse 55 der Propellernabe in an sich be  kannter Weise verdrehbar gelagert. Die in  Fig. 4 links dargestellte Stirnplatte 81 des       Flügelfusses    trägt in ihrer     Mitte    einen koni  schen Bolzen 83, der zum Fuss des andern,       gegenüberliegenden    Flügels vorspringt. Um  diesen Bolzen 83 greifen zwei an ihren In  nenseiten     entsprechend    kegelförmige Schalen  85, die aussen von einem Ringkörper 86 um  fasst werden.

   Die Schalen 85 können von  einer Gewindemutter 84, die auf einen mit  Gewinde 83a versehenen Fortsatz des koni  schen Kolbens 83 aufgeschraubt ist, zwischen  den     äussern    Ringkörper 86     und    den Bolzen  83 geklemmt werden.  



  Der Ringkörper 86 trägt einen Anschlag  88, der den Zweck hat, den Kupplungsteil  64 (Fig. 3) über besondere, aus den Fig. 3  und 6 bis 8 erkennbare und weiter unten be  schriebene Teile bei bestimmten Stellungen  der Propellerflügel     auszurücken.     



  Der Anschlag 88 kann dadurch gegenüber  den Propellerflügeln verstellt werden, dass  der Ringkörper 86 auf den Schalen 85 ent  sprechend gedreht und hierauf mittels der  Mutter 84 festgespannt wird.  



  Statt der     Schalen    kann zwischen dem  Bolzen und dem Ringkörper ein Ring vor  gesehen sein, der an den beiden genannten  Teilen vermittels ineinandergreifender Stirn  verzahnungen dieser Teile und besonderer  Flanschen der Teile festliegt, wobei sich  zweckmässig die Verzahnungen zur Feinein  stellung des Anschlages mit Bezug auf die  am Flügelfuss befestigte     Platte,    z. B. um  einen Zahn in der Zahnzahl unterscheiden.  



  Die Schalen 85 haben an derjenigen  Seite, die der Schraubenmutter 84 zugewandt  ist, einen nach innen gegen die Mutter vor  springenden Flansch 85a. Dieser Flansch  übergreift einen     entsprechenden    Flansch der       Mutter    84, wodurch die Schalen 85 mit der  Mutter 84 achsial unverschiebbar zusammen  gehalten werden. Die geteilte     Ausführung     der beiden Schalen 85 erlaubt, die Schalen  vor Aufbringen auf den kegelförmigen Bol  zen auf die Mutter unter Ineinandergreifen  der     beiderseitigen    Flansche aufzulegen.

      Die     Schneckenräder    77     sind    am Zwischen  körper 79 drehbar     angeordnet,    aber gegen  über ihm achsial unverschiebbar durch die       Muttern    87 mit     Gewinde    87a festgelegt  (Fig. 4). .  



  Die Wellen 75 der Schnecken 76 sind  achsial verschiebbar in Büchsen 75a (Fig. 5)  gelagert. Diese Büchsen 75a sind ihrerseits  im Gehäuseteil 56 gelagert     und        stützen    sich       mit    einem Flansch 75c gegen diesen Körper  ab. Die Wellen 75 können achsial eingestellt  werden mit Hilfe einer Mutter 89, die in  die Büchse 75a eingeschraubt ist.

   In den  Mutterkörper     89a    ist ein     Schraubbolzen    89b  eingeschraubt; der Bolzen 89b trägt einen       Mehrkantkopf   <B>89e,</B> sowie auf seinem Ge  winde eine Mutter 89d, die als     Gegenmutter     den in den Mutterkörper     89a    eingeschraub  ten Bolzen 89b in     einer    bestimmten Stellung  festhält.  



  Der Bolzen 89b ist an seinem freien Ende  mit einer Kuppe versehen, gegen welche das  zugewandte Ende der Welle 75 abgestützt  ist. Die Welle 75 hat an diesem Ende einen       Mehrkantkopf    75b, mit welchem sie vermit  tels eines in die Hülse 75a eingeführten       Steckschlüssels    gedreht werden kann.  



  Mit 75d und 75e     sind    Ölkanäle bezeich  net; das Öl kann     zum    Beispiel durch eine  Öffnung 75f eingeführt werden, die mit  einem     Gewindepfropfen    75g verschlossen  wird, der am äussern     Ende    als Handhabe aus  gebildet ist. Die Kanäle sind zum.

   Beispiel  durch Bohrungen 75h mit der Oberfläche der  Wellen 75     verbunden.    Die Wellen tragen       zwischen    ihren für die     Lagerung        bestimmten          Abschnitten    eine     verhältnismässig    lange Ver  zahnung 90 und in einem gewissen     Abstande     eine kürzere Verzahnung 91, die zweckmässig  als sogenannte     Kerbverzahnungen    ausgebildet  sind. Auf der     Verzahnung    90 ist . die  Schnecke 76 angeordnet, deren Bohrung     mit     einer der     Kerbverzahnung    90 entsprechenden  Verzahnung ausgestattet ist.

   Auf der Ver  zahnung 91 ist mit einem hülsenförmigen  Ansatz 74a das Schneckenrad 74 angeordnet,  wobei die Bohrung des Ansatzes     mit    einer      der     Kerbverzahnung    91 entsprechenden Ver  zahnung versehen ist.  



  Die     Kerbverzahnungen    erlauben es, die  Schnecke 76 ebenso wie das Schneckenrad 74  gegenüber der Welle durch Drehung in be  stimmten Lagen.     einzustellen    und durch Ein  griff der Kerbverzahnungen in diesen Stel  lungen zu halten.  



  Auf jeder Welle 75 ist an der in Fig. 5  rechts befindlichen Seite eine Hülse 74b an  geordnet, die nach Art einer Kappe aus  gebildet ist und das rechte Ende der in ihr  gelagerten Welle 75 überdeckt. Die Welle 75  ist an diesem Ende hohl ausgebildet, wobei  in der Höhlung 74d eine Schraubenfeder 74e  angeordnet ist, die einerseits gegen den Boden  der Höhlung der Welle und anderseits gegen  den Boden der die Welle 75 überdeckenden  Hülse 74b abgestützt ist. Die Feder 74e er  möglicht einen leichten Ausbau der Welle  75 bezw. der auf ihr sitzenden Teile. Die  Hülse 74b ist in einer weiteren Hülse. 74e ge  lagert, die ihrerseits im Gehäuseteil 56 der  Nabe gelagert ist und in diesem gegen Ach  sialverschiebungen gesichert festgehalten  wird.

   Die Hülse 74e ist an dem ausserhalb  des Gehäuseteils 56 befindlichen Ende mit  einem Flansch 74f     ausgestattet,    mit dem sie  sich gegen den Gehäuseteil 56 abstützt. In  der Hülse 74e ist ein Schraubenbolzen 74g  eingeschraubt, der an seinem ausserhalb des  Gehäuses befindlichen Ende einen Sechskant  kopf     741a    trägt, mit dem er verstellt werden  kann. Das freie innere Ende des Bolzens  74g weist eine Kuppe auf, gegen welche sich  der äussere Teil des Bodens der Hülse 74b  abstützt. Ein     Ölkanal        75i    sorgt für Zufuhr  von<B>01</B> zur Verminderung der Reibung an  der Hülse 74b.  



  Sollen die Flügel des Propellers gegen  einander verstellt werden, so wird zum Bei  spiel die eine der Wellen 75 nach Lösen der  einspannenden Verschraubungen am linken  Ende nach links aus ihren Lagern ein Stück       herausgezogen,    wobei die Kerbverzahnungen  91 und gegebenenfalls auch 90     ausser    Ein  griff     mit    den entsprechenden Verzahnungen  der Schnecke 76 und des Schneckenrades 74    kommen. Hierauf werden das Schneckenrad  74 oder die Schnecke 7 6 oder auch. beide  in diejenige Stellung gedreht, die der ge  wünschten Verdrehung der Flügel des Pro  pellers entspricht.

   Alsdann wird die Welle  75 wieder in ihre Lager hineingeschoben  und mit Hilfe der     beschriebenen    Verschrau  bungen achsial unverschiebbar, jedoch um die  Achse     drehbar,    festgelegt.  



  Die Fig. 6 bis 8 veranschaulichen eine  Einrichtung. die der zwangsweisen     Ausrük-          kung    des Kupplungsteils 64 durch den am  Fusse des einen Propellerflügels sitzenden  Anschlag 88 dient.  



  Hierbei ist eine Hülse 92 in dem Zwischen  körper 79 des Nabengehäuses 55 verschieb  bar gelagert (vergl. auch Fig. 3). In der  Hülse wieder ist, eine Stange 93     achsial    ver  schiebbar gelagert. Hülse und Stange sind  mit Flanschen oder entsprechenden Anschlä  gen ausgestattet. Die Stange 93 ist an ihrem  einen Ende mit einer     Abrundung    oder Kuppe       versehen,    die mit dem Anschlag 88 zusam  menwirkt. An diesem Ende der Stange 93  ist zwischen einem Flansch     9@rc    derselben und  der dem Flansch zugewandten Stirnseite der  Hülse 92 eine     Speicherfeder    94 angeordnet,  welche die Stange 93 umfasst.

   Die Stange 93  wirkt mit ihrem     andern        Ende    mit dem einen,  kürzer     ausgebildeten    Arm eines     doppelarmi-          gen    Hebels 96 zusammen, der auf einer  Achse 95 gelagert ist, die im Gehäuse 55       (Fig.    3) angeordnet ist. Das andere, längere  Ende des Hebels 96 wirkt über eine Kugel  96a mit dem einen Stirnende der Welle 63  des     Fliehkraftreglers    zusammen.  



  Die Welle 63 ist ferner an dem dem Hebel  96 zugewandten Ende mit einer Ringnut 97  ausgestattet, in die bei Mittellage des Kupp  lungsteils 64 eine unter     Wirkung    einer Feder  98a stehende Kugel 98 eingreift, die in einem  Kanal 99 eines Lagerteils 99a der Welle 63  geführt ist. Diese Einrichtung hat den  Zweck, zu verhindern, dass der Kupplungs  teil 64 sich insbesondere unter den wechseln  den Einwirkungen von Fliehgewicht 65 und  Gegenfeder 62 fortgesetzt     achsial    hin- und  leerbewegt. Dies ist nicht erwünscht, weil      beim Hin- und Herbewegen zum     Beispiel    un  vollständige Eingriffe der kuppelnden  Klauen und unzulässige Abnutzungen der  selben auftreten     können.     



  Damit ausserdem auch ein     unerwünschtes     Hin- und Herspielen des an den Anschlag 88       angeschlossenen    Ausschaltgetriebes, welches  das selbstsperrende     Schneckentriebwerk    der  Propellerflügel überbrückt, zu verhüten,. ist  der Hebel 96 auf dem der     Schaltstange    93 zu  gewandten Arm mit nebeneinanderliegenden  Rasten 100, 101 versehen.     In    eine dieser  Rasten greift die Nase 102 eines um     eine     Achse 102a drehbaren Winkelhebels 103, bei  dem die Nase 102 an dem einen Arm an  geordnet ist, während der andere Arm sich  gegen die Hülse 92 abstützt.  



  Die verschiedenen Einrichtungen nach  den Fig. 6 bis 8 haben folgende Wirkungs  weise:  Bevor der am Flügelfuss angeordnete An  schlag 88 die Kuppe der Stange 93 erreicht,  greift der     Kupplungsteil    64 mit     seinen          Klauen    64a in die Klauen 70 des Kegelrades  68. Bei dieser Stellung wird das Schnecken  triebwerk von dem hier nicht dargestellten  Windflügelrad über das Wendegetriebe so       betätigt,    dass die Flügel 78 auf geringere       Steigung    eingestellt werden.  



  Während dieser Verstellung nehmen der  Hebel 96 und der Winkelhebel 103 die     in     Fig. 7 veranschaulichten Stellungen ein.  Hierbei     greift    die Nase 102     in    die Raste 101  ein; der längere Arm des Hebels 96 ist so  weit nach unten geschwenkt, dass er den Ein  griff der Klauen     64a    des Kupplungsteils 64  in die Klauen 70 des Kegelrades 68 zulässt.  Diese Stellung des Hebels 96 wird     ausserdem     durch die Fliehkraft seines längeren Armes  bewirkt.  



       Wenn    nun der     einstellbare    Anschlag 88  auf die Kuppe der Stange 93 drückt, so  drückt das andere Ende der in der Hülse 92  verschiebbar gelagerten Stange auf das mit  ihm     zusammenwirkende    Ende des Hebels 96.  Dieser wird dabei im     Uhrzeigersinne    ge  dreht und drückt zugleich mit dem Ende  seines längeren Armes über die Kugel 96a    auf das zugewandte Ende der     Welle    63.

    Bei     entsprechend    weiter Verschiebung- der  Stange 93 und ausreichender     Drehung    des  Hebels 96 werden die     Klauen    64a des     Kupp-          lungsteils    64 aus den     Klauen    70 des Kegel  rades 68 bewegt,. so dass der gegenseitige     Ein-          griff    aufgehoben wird.     In    dieser Stellung  ist das Triebwerk zur     Verstellung    der Pro  pellerflügel, an deren Fuss der     Anschlag    88  angeordnet ist abgeschaltet;     damit        wird     auch die Drehung des Anschlages:

   88 unter  brochen, so dass ein weiterer Druck des An  schlages auf die Stange 93 und den     Hebel   <B>96</B>  nicht erfolgt.  



  Während der Anschlag 88 auf die Stange  93 drückt, schiebt er diese durch die eben  falls verschiebbar gelagerte Hülse 92     hin-          durch    und spannt dabei die zwischen Hülse  und Flansch der Stange befindliche Speicher  feder 94. Zugleich wird die Nase 102 des       Winkelhebels    103     allmählich    aus der Raste  101 ausgehoben     (Fig.    6). Nachdem die-Nase  aus der Raste 101 bewegt ist, drückt die Fe  der 94 über die verschiebbare Hülse 92 auf  das anliegende Ende des     Winkelhebels    103,  so dass dieser gedreht wird und dabei die  Nase<B>109-.</B> in die Raste 100     hineindrückt.     



  Die geschilderten Schaltbewegungen voll  ziehen sich wegen der Speicherkraft der Fe  der 94 auch     dann,        wenn    sich der auf die  Stange 93 drückende Anschlag 88 nicht mehr       weiterbewegt:        Hierbei    würde sich auch die  Stange 93     nicht    mehr     weiterbewegen,    so dass  die Gefahr besteht,

   dass der- von der Stange  93     beeinflusste    Hebel 96 in einer     unerwünsch-          ten        Zwischenstellung    stehen     bleiht.    Die  Druckfeder     _94        wirkt        nun    aber derart als  sichernde Speicherfeder, dass sie auch bei un  bewegter Stange 93 für eine sichere Lage des  Hebels 96 dadurch sorgt, dass sie den     Win-          kelhebel    103 im     Uhrzeigersinne    dreht, so dass  die Nase 102 mit Sicherheit in die Raste 100,  gedrückt wird     (Fig.    8).  



  Bei     dieser    Stellung     sind    die Klauen     64a     des Kupplungsteils 64 aus den Klauen 70  des Kegelrades 68 ausgerückt.     Zugleich    greift  die Kugel 98 in die Ringnut 97 der Welle  6.3- des Reglers. ein und hält diesen     in.    einer.      solchen     Stellung    fest, dass sich der Kupp  lungsteil 64 in der     Mittellage    zwischen den  beiden Kegelrädern 68 bezw. 69 befindet  und damit vollständig ausgekuppelt ist.  



  Wenn nun auf Grund der Fliehkraft des  Gewichtes 65 (rascherer Umlauf des Propel  lers) der Kupplungsteil 64 an das Kegelrad  69 angekuppelt wird, so wird das Schnecken  triebwerk in umgekehrtem Sinne als zuvor  getrieben, so dass auch der Anschlag 88 um  gekehrt wie zuvor, nämlich im Uhrzeiger  sinne, gedreht wird und hierbei die Kuppe  der Stange 98 freigibt. Infolgedessen wird  einmal die Feder 94 entspannt, so dass die  Hülse 92 zurückbewegt werden kann, zum  andern wird zugleich wegen der entspannten  Feder 94 und ihres verminderten Druckes auf  die Hülse 92 auch der Winkelhebel 103 ent  lastet, so dass die Nase 102 die Raste 100  (Fig. 8) verlassen und in die Raste 101  (Fig. 7) eingreifen kann, sobald der Hebel 96  wegen überwiegender Fliehkraft seines län  geren Armes entgegengesetzt dem Uhrzeiger  sinne gedreht wird.  



  Durch die Ausschaltung des Verstelltrieb  werkes vermittels des Anschlages 88 wird  zweierlei erreicht. Es wird vermieden, dass  bei lange dauernder Drosselung des im Fluge  oder im Standlauf arbeitenden Antriebs  motors am Propeller die Steigung der Flügel  durch das das Verstelltriebwerk treibende  Windflügelrad zu sehr verkleinert wird. Da  durch wird wieder erreicht, dass im Fluge der  Schub der Propellerflügel nicht unzulässig  abnimmt oder sogar negativ wird und weiter  hin beim Geben von Vollgas sofort eine ge  eignete Stellung der Propellerflügel vorhan  den ist, das heisst die Flügel nicht zu flach  eingestellt sind, damit der Motor nicht  durchgeht.  



  Eine andere Ausführungsform des Erfin  dungsgegenstandes ist in den Fig. 9 und 10  dargestellt. Hier trägt die Welle 58, auf  der die Haube 60 für die Windflügel 61  angeordnet ist, unmittelbar ein auf ihr längs  verschiebbares, aber unverdrehbar gelagertes,  muffenförmiges Kupplungsstück 104. An  diesem Stück ist, gleichachsig zu ihm, ein  <B>16</B>    Kugellager 111 angeordnet, an dem senk  recht zur Welle 58 zwei Bolzen 104a starr  angeordnet sind (Fig. 9), um die eine Gabel  110 greift, die an dem einen Arm 110a eines  Winkelhebels angeordnet ist, dessen anderer  Arm 110b mit einem Fliehgewicht 108 starr  verbunden ist. Der Winkelhebel ist im  Scheitelpunkt auf einem Zapfen 106 gelagert.

    Infolgedessen ist die Gabel 110 um den Zap  fen 106 am Nabengehäuse 56 drehbar, wo  bei sie bei Drehung das Kupplungsstück 104  auf seiner Welle 58 achsial verschiebt und  je nach Richtung der     Verschiebung    zum Zu  sammenwirken entweder mit dem Kegelrad  105a oder dem Kegelrad 105b des Wende  getriebes bringt. Diese Kegelräder 105a, b  sind ebenfalls auf der Welle 58, und zwar  lose drehbar, jedoch achsial unverschiebbar,  gelagert.  



  Das Fliehgewicht 108 bewirkt bei seiner  Bewegung eine Drehung des Hebelarmes  110a und der an ihm befestigten Gabel<B>1.10</B>  um den Zapfen<B>1.06.</B> Die Gabel 110 ver  schiebt dann die von ihr umfassten Bolzen  104a des Kupplungsstiickes 104 bezw. des  mit diesem verbundenen Kugellagers 111  derart,     da.ss    bei gesteigerter Drehzahl und       Nachaussenschwenken    des Fliehgewichtes 108  das Kupplungsstück 104 zum Eingriff in  die Kupplungsklemmen des Kegelrades 105a  gebracht wird.  



  Zwischen den Kegelrädern 105a und 105b  ist im Gehäuse drehbar in einem Kugellager  109a ein weiteres Kegelrad 109 gelagert, des  sen Achse ebenso wie bei den Ausführungs  formen nach     Fig.    1 und 3 senkrecht zur ge  meinsamen Achse der andern Kegelräder  steht; das Kegelrad 109 vermittelt daher Be  wegungen zwischen den beiden Kegelrädern  105a     bezw.    105b derart, dass die beiden Ke  gelräder 105a, b sich nur entgegengesetzt  zueinander drehen können.    An dem Kegelrad 105b ist ähnlich wie  bei der Ausführungsform nach     Fig.    3 eine  Schnecke 72 starr angeordnet, die in ein  Schneckenrad 73 eingreift. Von diesem Rad  werden die Bewegungen zur Verstellung der      Flügel des.

   Propellers auf     ein    Schneckentrieb  werk übertragen, wie es zum Beispiel an  Hand der Fig. 3 bis 5 beschrieben wurde. So  werden die     Drehbewegungen    über das Trieb  werk, z. B. zwei nicht dargestellte Schnecken,  auf die Schraubenräder 74 übertragen. Von  diesen Triebrädern werden die Bewegungen  weiter über Schnecken 76     und    Schnecken  räder 77 auf den Fuss des drehbaren Flügels  des Propellers übermittelt.  



  Die Ausführungsform nach Fig. 9 hat  den Vorteil, dass die Kegelräder     105a    und  105b sich nicht wie bei der     Ausführungs-          form    nach Fig. 3 und 4 dauernd, also auch  im ausgekuppelten Zustand, drehen, sondern  nur während sie eingekuppelt sind. Ausser  dem ist eine bessere     Auswuchtung    bei Pro  pellern mit mehr als zwei Flügeln erzielbar.  



  Die Kegelräder     105a,    b und<B>109</B>     sind    über  Kugellager gegen die Windradwelle 58 ab  gestützt. Die Kegelräder 105a, b     können     statt auf der Welle 58 auch im     Gehäuse    56  gelagert sein, so dass ihre Kugellager bei  Nichtverstellung der Propellerflügel in-Ruhe  sind.  



  Der Hebelarm 110b des     Fliehgewichtes     108 ist starr mit einem Hebel 107     verbunden,     der ebenso wie der     Hebelarm    110b um den  Zapfen 106 drehbar ist. An seinem freien  Ende ist der Hebel 107 mit einer     Bohrung     ausgestattet, in der eine     Gewindehülse    112  gelagert und vermittels einer Gegenmutter  112a einstellbar ist.  



  Der Hebel 107 ist gegen eine Feder<B>113</B>  abgestützt, die sich anderseits gegen das Ge  häuse 56 abstützt. Innerhalb der Feder 113  ist noch eine zusätzliche Feder 114 vor  gesehen. Die Feder<B>113</B>     allein    oder die beiden  Federn 113 und 114     zusammen    wirken der  Fliehkraft des Fliehgewichtes 108 entgegen,  indem sie bestrebt sind, die Hülse 112 so zu  verschieben, dass der Hebel 107 um den Zap  fen 106 entgegen dem Uhrzeigersinne ge  dreht wird. Bei höherer     Drehzahl    dagegen  sucht das Fliehgewicht den Hebel 107 im  Uhrzeigersinne zu drehen.  



  Die     Federn    113 und 114     sind    parallel zur  Achse der     Propellernabe    angeordnet. Die    Feder 114 kann mit Hilfe eines an ihrer der  Hülse 112 zugewandten Stirnseite anliegen  den Anschlages 115 und einer auf diesen ein  wirkenden Stange 116 an- oder abgeschaltet  werden.

   Wenn die Stange 116     in    der auf  der     Zeichnung    befindlichen Darstellung nach  unten gezogen wird, so drückt sie mit     einem          Bund        117a    gegen den Anschlag 115 und  bringt     dadurch    die Feder 114     ausser    Zusam  menarbeit     mit    der     Hülse    112, so dass diese  lediglich noch unter     Einwirkung    der Feder  113 bleibt.

   Wird die Stange 116 entgegen  gesetzt, und zwar so weit nach     oben    be  wegt, bis ihr Bund 117a mit der Boden  aussenseite der Hülse 112     bündig    liegt, so  drückt der Anschlag 115 gegen den Boden  dieser Hülse, so dass letztere     wieder        unter    den       gemeinsamen        Wirkungen    der beiden Federn  113     und    114 steht.  



  Die An- und     Abschaltung    der Feder 114  ermöglicht es, zwei verschiedene Mittel  stellungen des Fliehkraf treglers einzustellen,  die zwei     verschiedenen        Nenndrehzahlen    ent  sprechen. Die Stange 116 weist ausser dem  Bund     117a    an     ihrem    freien Ende noch einen  Flansch 117     auf,    mit dem sie sich von     innen     gegen den Boden der Hülse 112 anlegen     kann.     



  Es     können    deshalb mit der Stange 116,  und zwar insbesondere     vermittels    ihres Flan  sches 117 die Hülse 112 und der Hebel 107,  sowie über den Hebelarm     110a,.    die Gabel  110 und die Gabelbolzen     104a    das Kupp  lungsstück 104 so bewegt werden, dass es.  zwangsweise au das Kegelrad 105a angekup  pelt wird.  



  Für das Fliehgewicht 108 ist an dem  jenigen Teil des Gehäuses     57-,    vor     defo.    es  hin-     und        herschwingt,        eine    federbelastete  Kugel 108a vorgesehen, wobei die Feder ver  mittels einer Schraubkappe     108b    von     aussen     eingestellt werden kann.

   Die federbelastete  Kugel     108a    drückt in     eine    entsprechende Öff  nung des     Fliehgewichtes    108, so dass dieses  in     bestimmter    Stellung     (Mittelstellung)    fest  gehalten wird und diese Stellung erst bei     tber-          steigen        einer        bestimmten    Fliehkraft     verlässt.     



  . Die Stange 116 wird vom     Führerstand          aus    über     ein.    am     Bolzen        Il.e        angreifendes         Gestänge betätigt, das nicht näher dargestellt  ist. Der Bolzen 118 ist am Bügel 120 ge  lagert; dieser Bügel ist an einer Konsole l19  drehbar angeordnet, die am Motorblock be  festigt sein kann. Der Bügel 120 umgreift  die Nabe des Propellers. Der Bügel 120  greift mit Hilfe von zwei kugelgelagerten  Rollen 121 in einen achsial auf der Pro  pellernabe verschiebbaren Ring 122 ein. Zwi  schen dem Ring 122 und der Nabe sind zwei  nicht näher veranschaulichte, z.

   B mit Bol  zen ausgestattete Rastenorgane vorgesehen,  die zwei verschiedene achsiale Stellungen des  Ringes 122 sichern; die eine entspricht der  ausgekuppelten Mittelstellung des     Kupp-          lungsstückes    104; bei der andern Stellung  wird die vom Hebel<B>107</B> durch die Stange  116 abgehobene Feder 114 in ihrer Lage  festgehalten. Um die Rastenbolzen anzu  heben, ist zusätzlich ein die Nabe umgreifen  der Schaltring vorgesehen, der nicht näher  veranschaulicht ist. Dieser Ring ist mit  Schlitzen oder Nuten ausgestattet, in welchen  die kugelgelagerten Rollen 121 verschoben  werden können. An dem Ring 122 ist eine  Stange 123 befestigt, die quer zur Achse der  Propellernabe verläuft und durch Schlitze     123a     des Nabengehäuses 55 greift.

   An der Stange  123     ist    die Stange 116 mit Hilfe einer ein  stellbaren Mutter 123b verstellbar ange  bracht. Zu diesem Zweck ist das benachbarte  Ende der Stange 116 mit einem Gewinde  versehen, auf das die die Stange 123 haltende  Mutter 123b geschraubt ist, die nebst Bolzen  in einem Schlitz 123d (Fig. 10) des Naben  gehäuses 55 eingreift.  



  Zum Ausgleich von einseitigem Zug der  Federn 113, 114 auf die Stange 123 ist eine  besondere Einrichtung etwa symmetrisch zur  Stange bezüglich der Achse des Propellers  angebracht. Diese Einrichtung ist mit einer  Feder 124a ausgestattet, die in einem Zylin  der 124 angeordnet ist. Die Feder     124a    wirkt  auf einen Bolzen 124b, der an seinem einen  Ende über einen Anschlag     124e    gegen die Fe  der abgestützt ist und am andern Ende eine  Öse 124d aufweist, durch welche die     Stange     123 greift. -An diesem ösenförmigen Ende ist    der Bolzen 1.24b gegen eine weitere Feder       124e    abgestützt, die ebenfalls in dem Zylin  der 124 gelagert: ist und an diesem anliegt.

    Vermittels einer Sechskantmutter 124f, die  auf ein am freien     Ende    des     Bolzens   <I>124b</I> be  findliches Gewinde     aufgeschraubt    ist und auf  dem Anschlag     1-')4c    aufliegt, kann der Bol  zen     gegenüber    den Federn eingestellt werden.  Die Feder 124e übt auf die Bolzenöse einen  Druck aus, während die Feder<I>124a,</I> über den  verschiebbaren Anschlag 124c und über den  Bolzen 124b auf die Öse einen Zug ausübt;  beide Federn unterstützen. sich also und wir  ken auf die Stange 123 in gleichem Rich  tungssinne ein wie die Stange 116.  



  Am Bolzen 118 können Gestänge belie  biger Art,     auch    hydraulische Mittel, Mag  neten oder elektrische Antriebe angreifen.  Der Bolzen 118 ist über den drehbaren Bügel  120 sowie Tiber die Rolle 121 und den auf  der Nabe verschiebbaren Ring 122, ferner  über die an diesem Ring     befestigte    Quer  stange 123 sowie die mit dieser Querstange       gekuppelte    Steuerstange 1.16 an den Flieh  kraftregler des Propellers angeschlossen.  



  Bei den Ausführungsformen nach Fig. 9  und 10 ist, ebenso wie bei den früher be  schriebenen Ausführungsformen, am Fuss  des einen Propellerflügels ein Anschlag vor  gesehen, der hier die Bezeichnung 125 hat;  der Anschlag kann zum Beispiel entspre  chend der     Ausführungsform    nach     Fig.    4     ein-          stellba.r    sein. Der Anschlag 125 wirkt mit  einer     Stange    126 zusammen, die in einer  Hülse 128     versehiebbar    gelagert ist; zwischen  einem Flansch der Stange 126 und dem ihr  zugewandten Rande der Hülse 128 ist eine  Speicherfeder 127 vorgesehen.

   Stange, Hülse  und Feder sind sämtlich     parallel    zur     Propel-          lera.ehse    angeordnet. Die Hülse 128 ist im  Gehäuse 56     versehiebbar    gelagert und trägt  an ihrer der Feder     abgewandten    Stirnseite  eine starr eingesetzte Kugel 129, die mit  einem um den Zapfen 130 drehbaren Winkel  hebel mit den Armen 131, 131a zusammen  arbeitet. Der Arm     131a    greift an den Bolzen       104ä    des Kupplungsstückes 104 derart an,       dä,ss    bei Schwenkung des Hebels im Uhr-      zeigersinne das Kupplungsstück 104 von dem  Kegelrad 105b zwangsweise abgekuppelt und  in die Mittelstellung übergeführt wird.  



  Die Hülse 128     trägt    an ihrem an die Ku  gel 129 anschliessenden Teil einen abgerun  deten Ansatz<B>132,</B> der mit einer in einem  Kanal     133a    des Gehäuses 55 gelagerten Ku  gel     133    zusammenarbeitet, die gegen eine Fe  der     133b    abgestützt ist.  



  Die in den Fig. 9 und 10 dargestellte  Ausführungsform wirkt, soweit dies nicht im  einzelnen beschrieben wurde, folgender       massen-          Es    sei zunächst angenommen, dass der       Antriebsmotor    den Propeller, und zwar bei  einer Drehzahl, die einer der Nenndrehzahlen  des Fliehkraftreglers entspricht, bei der sich  also der Regler in der nicht kuppelnden Mit  telstellung     befindet,    in Bewegung hält. Hier  bei ist das     Kupplungsstück    104 ausgekuppelt  und befindet sich in Mittelstellung     zwischen     den beiden     Kegelrädern    105a und 105b.  



  Wenn nun die Drehzahl des Propellers  über denjenigen Wert steigt, welcher einer  der Nenndrehzahlen entspricht, so wird das  Fliehgewicht 108 gegen die Wirkung der Fe  der 113 oder beider Federn 113, 114 nach  aussen geschwenkt. Das Fliehgewicht 108  dreht den mit ihm     verbundenen    Winkelhebel  mit den Armen 110b, 110a im Uhrzeiger  sinne, wobei die Gabel 110 des Armes 110a  unter Angriff an den Bolzen 104a das     Kupp-          lungsstück        1.04        achsial    zum Kegelrad     105a     verschiebt und an dieses ankuppelt.

   Das Ke  gelrad 105a bewirkt über das Kegelrad 109,  das weitere Kegelrad 105b und das an dieses  angeschlossene Triebwerk eine solche Ver  stellung der Propellerflügel, dass deren Stei  gung solange vergrössert     wird,    bis die vor  geschriebene     Drehzahl        -wieder        erzwungen    ist.  



  Die geschilderte     Ankupplung    an das Ke  gelrad     105a    wird bei zwei verschiedenen  Drehzahlen eingeleitet, je nachdem die Feder  114 durch entsprechende Verschiebung der  Stange 116 zur Einwirkung auf den Hebel  107 gebracht oder von ihm abgeschaltet ist,  und zwar bei     einer    höheren     Drehzahl,        wenn       auch die Feder 114 auf die Hülse 112 ein  wirkt.  



  Wenn jetzt durch die Vergrösserung der  Steigung     dieDrehzahl    sinkt,     beginnenbei    einem  bestimmten Wert der Drehzahl die Wirkungen  der Feder 113 oder der vereinigten Federn 113,  114 die Fliehkraft des     Fliehgewichtes    108 zu  überwiegen, so dass das     Kupplungsstück    104  vom Kegelrad     1.05a    abgekuppelt und zu  nächst in Mittelstellung gebracht wird.

   Hier  sorgt die am Fliehgewicht angreifende Ku  gel 108a zunächst für     ein    Verharren des       Kupplungsstückes    in der     Mittelstellung.    Bei  weiterem Absinken der Drehzahl     überwiegen     die Kräfte der Federn diejenige des Flieh  gewichtes so stark, dass auch die Haltekraft  der Kugel     108a    überwunden und das Kupp  lungsstück 104 an das Kegelrad 105b ge  kuppelt     wird.    Dieses Kegelrad führt die ent  gegengesetzte Drehung     wie    das Kegelrad 105a  aus und     bewirkt    daher über das Triebwerk,  dass die Propellerflügel auf     eine    kleinere  Steigung eingestellt werden.  



  Es sei jetzt angenommen, dass der Motor       zum        Stillstand    gebracht werden soll. Bevor  dieser     Zustand    erreicht ist, haben die Feder  113 oder die     beiden    Federn 113, 114 gegen  die schwächer gewordene Kraft des Flieh  gewichtes 108 das     Kupplungsstück    104 an das  Kegelrad 105b gekuppelt. Dies hat, wie wei  ter oben     erwähnt,    zur Folge, dass die Flügel  des Propellers auf flachere Steigung einge  stellt werden. Diese     Flachstellung    der Flügel  ist bei abgestelltem Motor aber     unerwünscht,     weil sie zu viel     Luftwiderstand    verursacht.  



  Es ist daher erwünscht, die Flügel     zur          Verringerung    des Flugwiderstandes in die  steilste Stellung, also in die Segelstellung,  zu     bringen.     



  Zu diesem Zweck wird die Stange 116  benutzt. Wenn die Stange 116 nach unten       (in        Fig.    9) gezogen wird, so schaltet sie zu  nächst mit ihrem Bund 117a die Feder 114  vom Hebel 107 ab. Bei weiterer     Rückwärts-          bewegung    der     Stange    legt sich deren Bund  117 von innen an den Boden der Schraub  hülse 112 an.     Nunmehr    ist diejenige Schalt  stellung der Stange<B>116</B> erreicht, bei der     ein         sofortiges Auskuppeln des     Kupplungsstrickes     104 aus den Klauen des Kegelrades 105b  möglich ist.

   Wird nämlich die Stange 116  noch weiter nach unten bewegt, so nimmt sie  wegen des am Boden der Hülse 112a an  liegenden Flansches 117 die Hülse 112a bei  ihrer Bewegung gegen die Wirkung der Fe  dern 113 und 114 mit, dreht hierbei zwangs  weise den Hebel 107 um den Zapfen 106 und  damit auch den Winkelhebel mit den Armen  110, 110a in gleichem Sinne, so dass die von  der Gabel 110 umgriffenen Bolzen 104a des  Kupplungsstückes letzteres zwangsweise von  dem Kegelrad 105b abkuppeln.  



  Bei weiterer Rückwärtsbewegung der  Stange 116 wird das Kupplungsstück 104  durch die     -Mittelstellung,    bei welcher vor  übergehend die nicht veranschaulichte Raste  zwischen Ring 122 und Nabenhals zur Wir  kung kommt, hindurchbewegt und gelangt  zur Ankupplung an das Kegelrad 105a. Dies  hat zur Folge, dass in oben beschriebener  Weise die Flügel des Propellers immer stei  ler bis zur Segelstellung eingestellt werden.  



  Will man     nun    aus der Segelstellung, bei  welcher der Motor, wie     erwähnt,    zum Still  stand gekommen ist, herausgehen und diesen  wieder anspringen lassen, um auf normalen  Flugzustand     überzugehen,    so müssen die Fe  dern 113 und 114 von der Stange 116 völlig  freigegeben werden, so dass sie das Kupp  lungsstück 104 vom Kegelrad 105a abkup  peln, durch die Mittelstellung bewegen und  an das Kegelrad 105b ankuppeln können,  was zur Folge hat, dass die Flügel des Pro  pellers wieder flacher eingestellt werden.  Wenn eine gewisse flachere Flügelstellung  erreicht ist, bringt der an den Flügeln an  greifende Fahrtwind bei entsprechend einge  stellter Zündung und Gaszufuhr den Motor  zum Anspringen.  



  Die     Wirkungsweise    der Stange 116 zu  sammen mit den Rasten, die zwischen dem  Ring 122 und dem Nabenhals vorgesehen,  aber nicht veranschaulicht sind, ist folgende:  Nachdem das Kupplungsstück 104 in  seine     Mittelstellung    gekommen ist, tritt zu  gleich eine derjenigen     beiden,    nicht veran-    schaulichten Rasten in Tätigkeit, die zwi  schen Ring 122 und     Nabenhals    angeordnet  sind.

   Die Raste     bewirkt,    dass die am Bund  der Stange 116 anliegenden Federn 113 und  1.1.4 das von der Stange über den Hebel 107,  den Winkelhebel und die Gabel 110 gehal  tene     Kupplungsstück    104 über die     Dlittelstel-          lung    nicht hinausbewegen.  



  Wenn die Federn 113 und 114 in die  Lage versetzt werden sollen, das Kupplungs  stück     10.1-    über seine     Drittelstellung    hinaus zu  bewegen und an das Kegelrad 105b anzu  kuppeln, so wird die Stange 116 vom Füh  rerstand aus     zwangsweise    nach oben (in       Fig.    9) geschoben, wobei zunächst durch Ab  heben des Flansches 117 vom Boden der  Hülse 112 die Feder 113 freigegeben wird.  Zur Sicherung dieser Stellung, bei der nur  die Feder<B>113</B> wirkt, ist die zweite, nicht  näher dargestellte Raste zwischen     Nabenhals     und Ring 122 vorgesehen. Diese Raste hält  also die Stange 116 in einer derartigen Stel  lung fest, bei der die Feder 114 abgeschaltet  ist.  



  Wenn nun auch die Feder 114 zur Ein  wirkung auf den Hebel 107 und damit auf  das Kupplungsstück 104 gebracht werden  soll, so wird die Stange 116 nach Überwin  dung der Kraft der zweiten Raste noch wei  ter nach vorn (im Sinne der Flugrichtung)  verschoben, bis der Bund 117a der Stange  116 von dem Anschlag 115 der Feder 114 ab  gehoben ist.  



  Damit die Stange 116 über die durch die  Rasten gesicherten ausgezeichneten Stellun  gen bewegt werden kann, ist ein ebenfalls  nicht veranschaulichter Ring vorgesehen,  durch dessen Verschiebung die Rasten wir  kungslos gemacht werden können.  



  Sind die Federn 113 und 114 völlig frei  gegeben, so können sie bei entsprechend  schwacher Gegenwirkung des Fliehgewich  tes 108 das Kupplungsstück 104 mit dem  Kegelrad 105b kuppeln. Hierbei werden die  Flügel des Propellers auf eine flachere Stei  gung gestellt.  



  Damit nun verhindert wird, dass eine be  stimmte Grenze der Flachstellung der Flügel           unterschritten    und zum Beispiel Steigungen  eingestellt werden, die     unerwünschte        negative     Schübe erzeugen,     tritt    das oben an Hand der  Fig. 9 beschriebene Ausschaltgetriebe in Tä  tigkeit. Hierbei drückt der Anschlag 125,  der am Fusse des Propellerflügels sitzt, auf  die Stange 126. Diese drückt zunächst die  Feder 127 zusammen, bis die noch am ab  gerundeten Ansatz 182 der Hülse 128 anlie  gende Kugel 188 von der Rundung des An  satzes zur Seite gedrückt wird. Hierauf  schnellt die Hülse 128 infolge der Wirkung  der Speicherfeder 127 vor und drückt den  Hebelarm 131 im     Drehsinne    des Uhrzeigers  vor.

   Der mit dem Hebelarm 131 starr ver  bundene Hebelarm 181a, der an den seitlichen  Polzen 104a des     Kupplungsstückes    104 an  greift, bewegt dann das     Kupplungsstück        ach-          sial    derart, dass es aus dem Kegelrad 105b  ausgekuppelt     wird.    Nachdem die Hebelarme       131a    und 181 eine bestimmte     Schwenkung     ausgeführt haben, trifft der Hebelarm 131  mit seiner vordern Nase 134 auf einen An  schlag 134b des Gehäuses 56 (Fig.

   9), so dass  die Arme<B>131,</B>     181a    aufgehalten werden und       infolgedessen    das     Kupplungsstück    104 in der  ausgekuppelten Stellung (Mittelstellung) ste  hen bleibt. Hierdurch wird verhindert, dass  die Propellerflügel flacher gestellt werden.  



  In Fig. 11 bedeutet 1 die Propellernabe;  vor dieser ist das Windflügelrad mit den  Flügeln 5     angeordnet.    Von der Nabe er  strecken sich die Flügel 78 des Propellers  radial nach     aussen;    der Antrieb erfolgt über  die Welle 17.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verstellpropeller mit einem Wende getriebe zwischen dem die Kraft zur Ver stellung der Flügel liefernden Triebwerk und dem an den Flügeln angreifenden Triebwerk, Organen zum Ein- und Auskuppeln des Wendegetriebes und einem Fliehkraftregler zur Einstellung der Kupplungsorgane, ge kennzeichnet durch unmittelbar am Flieh kraftregler angreifende Mittel zur Verände rung der Nenndrehzahl des Reglers und durch an dem an den Flügeln angreifenden Triebwerk angeordnete Anschläge zum Aus schalten des Wendegetriebes. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Verstellpropeller nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Regler verstellbare Federn aufweist. 2. Verstellpropeller nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Trieb werk zur Lieferung der Kraft zur Ver stellung der Flügel ein an der Propeller nabe vor den Flügeln frei drehbar ge lagertes Windflügelrad vorgesehen ist. 3. Verstellpropeller nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Flügel des Windflügelrades zur Umdrehungs ebene schräg gestellt sind, damit das Flü gelrad im Fluge auch bei abgeschaltetem Antriebsmotor Kraft zur Verstellung der Propellerflügel liefert. 4.
    Verstellpropeller nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Flügel des Windflügelrades eine Steigung auf weisen, die zur Steigung der Propeller flügel entgegengesetzt ist. 5. Verstellpropeller nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Windflügelrad und dem Wende getriebe eine Kupplung vorgesehen ist, welche die zu übertragenden Kräfte nachgiebig abfängt. 6.
    Verstellpropeller nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die am Regler angreifenden Mittel zur Verän derung seiner Nenndrehzahl ein Ge windetriebwerk bilden. 7. Verstellpropeller nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die am Regler angreifenden Mittel zur Verän derung seiner Nenndrehzahl ein Hebel gestänge bilden.
    B. Verstellpröpeller nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die am Regler angreifenden Mittel zur Verände rung seiner Nenndrehzahl an einen ko- achsial zur Propellerwelle angeordneten, verschiebbaren Ring angeschlossen sind. 9. Verstellpropeller nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass hydrau lische Mittel zur Betätigung der Organe der Kupplung des 'Wendegetriebes vor gesehen sind. 10. Verstellpropeller nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die hydrau lischen Mittel der Einwirkung des Reglers ausgesetzt sind. 11.
    Verstellpropeller nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die hydrau lischen Mittel einen Kolben umfassen, dessen Stange mit der Kupplung des Wendegetriebes verbunden ist. 12. Verstellpropeller nach Unteranspruch 17., dadurch gekennzeichnet, dass der Kolben an einen von dem den Propeller antrei benden Motor unabhängigen Druck mittelspeicher angeschlossen ist, dessen Pumpe von Hand betätigt werden kann. 13.
    Verstellpropeller nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Regler eine in einem Zylinder verschieb bare Kolbenstange mit mehreren, in Ab ständen vorgesehenen Scheibenkolben verbunden und dass hinter dem in den Zylinder hineingeschobenen Ende der Stange im Zylinder ein besonderer, gegen die Wirkung einer Feder w=ischen An schlägen verschiebbarer Kolben mit Stö ssel zur Verschiebung der Kolbenstange angeordnet ist, wobei an den Zylinder einerseits die Zuflussleitung sowohl für vom Motor in Umlauf gebrachtes, als auch für unabhängig vom Motor durch eine Handpumpe zur Wirkung gebrach tes hydraulisches Druckmittel und ander seits die Abflussleitungen zu einem hy draulisch betätigten,
    mit der Kupplung des Wendegetriebes verbundenen Kolben sowie Rückleitungen zu den vom Motor gesteuerten hydraulischen Umlauflei tungsnetz angeschlossen sind. 14. Verstellpropeller nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass an eine Zu leitung des hydraulischen Mittels eine von Hand betätigbare Kolbenpumpe an geschlossen ist, deren Zylinder ein ein- stellbares Ventil aufweist, an das ein Hohlkörper angeschlossen ist, in dem ein federbelastetes, eine an einen Druck- mittelspeicher angeschlossene Leitung beherrschendes Ventil angeordnet ist, und dass weiter ein von Hand betätigbares federbelastetes Entspannungsventil vor gesehen ist, über das der Pumpenzylin der mit dem Druckmittelspeicher ver bunden -erden kann. 1.5.
    Verstellpropeller nach Unteranspruch 11, dadurch, gekennzeichnet, dass die an den Kolben angeschlossenen Leitungen für das hydraulische Druckmittel sowohl über einen Zylinder des Reglers mit frei gebendem und sperrendem Reglerkolben, als auch über den Reglerkolben über brückende Rückflussleitungen mit feder belasteten Rückschlag- und Überdruck ventilen mit der Abflussleitung verbun den sind. 16. Verstellpropeller nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass nur die eine Seite des hydraulischen Kolbens für die hydraulische Einwirkung und die an dere Seite zur Beeinflussung durch eine Feder eingerichtet ist. 17.
    Verstellpropeller nach Unteranspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass am Zylin der des die Wendegetriebekupplung un mittelbar betätigenden Kolbens ein wei terer federbelasteter Hilfskolben mit Sperriegel für den Hauptkolben angeord net und sein Zylinder an die hydrau lischen Steuerleitungen angeschlossen ist, wobei die Feder des Hilfskolbens dem hydraulischen Mittel entgegenwirkt, um die Hilfskolbenbewegung nur bei relativ hohem hydraulischem Druck zuzulassen. 18. Verstellpropeller nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Regler federbeeinflusst ist. 19. Verstellpropeller nach Unteranspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Federn des Reglers parallel zur Achse der Pro pellernabe angeordnet sind.
    20. Verstellpropeller nach Unteranspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Reglerfedern vorgesehen sind, die zwangsweise mechanisch über ein Ge stänge willkürlich einstellbar sind. 21. Verstellpropeller nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine das Kupplungsorgan kraftschlüssig in einer ausgekuppelten Mittelstellung haltende Rast vorgesehen ist. 22.
    Verstellpropeller nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet,. dass das auf das Wendegetriebe einwirkende Kupplungs organ gegen Federn gleicher Spannkraft abgestützt ist, die bestrebt sind, das Organ in eine ausgekuppelte Mittelstel lung zu bringen und in dieser Stellung zu halten. 23. Verstellpropeller nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die An schläge zur Ausschaltung des Wende getriebes mit das Kupplungsorgan un mittelbar und zwangsweise auf Mittel stellung rückenden Teilen in Eingriff kommt und an mit den Füssen der Pro pellerflügel starr verbundenen Teilen an geordnet sind. 24.
    Verstellpropeller nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass unmittel bar auf das Kupplungsorgan für das Wendegetriebe einwirkende und das selbstsperrende, zwischen dem Wende getriebe und den Propellerflügeln ange ordnete Triebwerk überbrückende Schalt organe vorgesehen sind, die mit den an den Füssen der Propellerflügel vor gesehenen Anschlägen in Eingriff kom men. 25.
    Verstellpropeller nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die An schläge mit Schaltorganen in Eingriff kommen, die einen unmittelbar am Kupp lungsorgan angreifenden Stellhebel mit Rastenaussparungen, eine mit diesem Hebel und einem der Anschläge zur Zu sammenwirkung kommende Stange, die in einer ihrerseits verschiebbaren Hülse verschiebbar ist, und eine gegen die Stange und die Hülse abgestützte Feder sowie einen Winkelhebel mit Nase auf- weisen, der sowohl mit der Hülse,
    als auch über die Nase mit den Rasten des Stellhebels zur Zusammenwirkung kommt. 26. Verstellpropeller nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die An schläge mit einer in einer Hülse gegen eine Feder verschiebbaren Stange in Zu- sammenwirkung gebracht werden, die mit ihrer Achse parallel zur Achse der Propellernabe angeordnet ist und an einem an der Kupplung angreifenden Winkelhebel anliegt,
    wobei an der Hülse eine mit einer federbelasteten Rastkugel zur Zusammenwirkung kommende Aus- rundung vorgesehen ist. 27. Verstellpropeller nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die An schläge einstellbar sind. 28.
    Verstellpropeller nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Wende getriebe zwei gleichachsige Kegelräder und mit diesen gleichachsige Kupplungs organe aufweist, die achsial gegen die Kegelräder verschiebbar sind, wobei die gleichachsigen Kegelräder mit dem Triebwerk zur Verstellung der Propeller flügel verbunden werden können und zwischen den gleichachsigen Kegelrädern ein diese kuppelndes weiteres Kegelrad vorgesehen ist. 29. Verstellpropeller nach Unteranspruch 28, dadurch gekennzeichnet, dass die gleich achsigen Kegelräder auf der Umlauf achse eines die Kraft zur Verstellung der Propellerflügel liefernden Windflügel rades angeordnet sind.
    30. Verstellpropeller nach Unteranspruch 28, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eines der gleichachsigen Kegelräder des Wendegetriebes in der als Gehäuse aus gebildeten Propellernabe gelagert ist. 31. Verstellpropeller nach Unteranspruch 28, dadurch gekennzeichnet, dass das Trieb werk zwischen den Propellerflügeln und dem Wendegetriebe selbstsperrend aus gebildet ist. 32. Verstellpropeller nach Unteranspruch 28, durch gekennzeichnet, dass mindestens eines der Räder des Triebwerkes zur Ver stellung der Propellerflügel gegenüber seiner Welle verdrehbar und feststell bar ist.
    33. Verstellpropeller nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Füssen der Flügel und den zur Ver stellung der Flügel vorgesehenen Ver stellorganen als Kardankupplung wir- kende Scheiben mit kreuzweise gestell ten Nuten angeordnet sind, in die von der einen Seite mit den Flügelfüssen fest verbundene Vorsprünge und von der an dern Seite mit den Verstellorganen fest verbundene Vorsprünge ohne Spiel frei eingreifen.
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