CH204188A - Scharnier mit wenigstens zum Teil aus Furnierblättern bestehenden Bändern. - Google Patents
Scharnier mit wenigstens zum Teil aus Furnierblättern bestehenden Bändern.Info
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- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05D—HINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
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Description
Scharnier mit wenigstens zum Teil aus Furnierblättern bestehenden Bändern. Gegenstand der Erfindung ist ein Schar nier mit Furnierblätter aufweisenden Bän dern. Mehrere solcher dünnen Holzschichten können dabei zu einer Platte verleimt sein. Die Erfindung besteht darin, dass die Fur nierblätter nahezu vollständig um den Schar nierstift oder ein zu dessen Aufnahme die nendes Futter herumgelegt sind und unmit telbar daran anschliessend zu einem ein massives Ganzes bildenden Lappen zusam mengeführt sind.
Dank dieser Ausbildung ist es möglich, die Lappen des Scharniers ohne weiteres in die Pfosten oder Rahmen von Türen, Wänden oder in andere Holzteile ein zustecken und erforderlichenfalls in ihnen so zu versenken, dass sie von aussen nicht sicht bar sind.
Diese Scharniere sind leicht aus hängbar und vollständig drehbar und können in genau der gleichen Weise verwendet wer den wie die bekannten eisernen Scharniere, und zwar für Gegenstände von den kleinsten bis zu den grössten Abmessungen, beispiels weise vom kleinsten Holzkästohen bis zu schweren Haustüren. Zweckmässig wird in den zylindrischen Teil des Scharniers ein besonderes Futter eingesetzt sowohl zum Zwecke des festen Einsetzens des Soharnierstiftes als auch zum Zwecke der Lagerung.
Je nach dem Verwendungszweck und den dadurch bedingten Beanspruchungen des Scharniers können zur Bildung des Schar niers ausser den Furnierblättern aus Holz auch noch eine oder mehrere Platten aus einem Stoffe grösserer Festigkeit oder Elasti zität als Einlage verwendet werden, die etwa gleiche Stärke wie die Holzfurniere besitzen und beispielsweise aus Fiber, Kunstharzen, synthetischem Gummi oder andern geeigne ten Pressstoffen oder auch aus Textilstoff be stehen können.
Mit Rücksicht auf die gute Verleimbarkeit der Aussenfläche des Schar niers werden diese zusätzlichen Platten vor teilhaft zwischen die Holzschichten gelegt, so .dass die Deckschichten nur aus Holz be- stehen. Durch solche Einlagen können -die ,Schlagbi,qgefastigkeit und' die Elastizität der Scharnierbänder wesentlich erhöht und die Bruchgefahr verringert werden.
Mass gebend für die Wahl dieser Zwischenlagen und ebenso für die Wahl des Stoffes@ aus welchem der Kern und der Bolzen des Schar niers gebildet werden, ist dabei lediglich die Rücksicht auf Erzielung einer möglichst grossen Festigkeit und Widerstandsfähigkeit des Scharniers.
Der Kern dieser Scharniere besteht in der Regel aus Holz, Fiber oder andern geeigne- ten Baustoffen und erhält eine Bohrung zur Aufnahme des Scharnierstiftes. Er kann ent weder rein zylindrisch gestaltet oder an jener Stelle, an welcher die beiden Furnier blatteile wieder zusammengeführt werden, mit einem nasenförmigen Ansatz versehen werden, welcher den hier entstehenden Zwi schenraum zwischen den Scharnierblättern so ausfüllt, dass sich diese von beiden Seiten ge gen ihn anlegen können.
Dieser Ansatz kann entweder mit dem Kern aus einem Stück be stehen oder gesondert angefertigt und in den Kern eingesetzt oder mit ihm verleimt wer den. Der Kern erhält dadurch im Querschnitt statt der reinen Kreisform eine etwa tropfen- förmige Gestalt.
Soll der Scharnierlappen gegenüber der Scharnierhülse verstärkt werden, so kann man auch den Kern an der an die vorsprin gende Nase anschliessenden Seite abflachen und hier mit einer besonderen Zwischenlage aus Schichtholz verbinden, gegen welche sich die zusammengebogenen Furnierblätter an legen.
Einige Ausführungsbeispiele von Schar nieren gemäss der Erfindung sind in der Zeichnung in schematischer Form dargestellt.
Fig. 1 zeigt eine Ansicht eines Schar niers mit teilweisem Schnitt durch das Gelenk, Fig. 2 eine Draufsicht zu dem Scharnier nach Fig. 1, wobei zugleich die durch das Scharnier miteinander zu verbindenden Holz teile angedeutet sind, Fig. 3 eine perspektivische Ansicht eines Scharniers mit Verstärkungseinlage, Fig. 4 einen Schnitt durch ein eingebau tes Scharnier gemäss Fig. 3, Fig. 5 einen Schnitt durch ein Scharnier, dessen Kern mit der Nase aus einem Stück besteht, Fig. 6 einen ähnlichen Schnitt durch ein Scharnier mit seitlich an den Kern an gesetzter Zwischenlage.
Bei dem Ausführungsbeispiele nach Fig. 1 und 2 ist mit 1 der Scharnierstift bezeichnet, mit 2 und 3 die beiden je aus mehreren über einander gelegten Sperrholzblättern bestehen den Scharnierbänder. Die Sperrholzschichten sind in bekannter Weise miteinander ver leimt, wobei die Faserrichtung zweckmässig jeweils bei einer Lage quer zu der folgen den bezw. vorhergehenden verläuft.
Die Furnierblätter sind, wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, vollständig um den Gelenk teil herumgelegt, so dass sie geschlossene Lappen bilden, die beispielsweise in eine Wand 4 und eine Türplatte 5 eingesteckt werden können.
Bei beiden Scharnierbändern ist durch Biegung je ein zylindrischer Hohlkörper 5 aus den Furnierblättern gebildet, dessen Breite in der Achsrichtung des Scharnier gelenkes je der halben in gleicher Richtung gemessenen Breite des Scharnierlappens ent spricht. Einer dieser beiden zylindrischen Körper, beispielsweise der am Lappen 2 be findliche Körper 6, bildet mit seinem Fut ter 8 die Fassung für den Seharnierstift 1@ während der z ylindrische Körper r am Lap pen :3 mit seinem Futter 9 die Lagerung für den Stift 1 bildet, derart, d:ass dieser fest im ersten Scharnierbaud sitzt und schwenk bar in dem letzteren gelagert ist.
Die Futter 8, 9 werden vorteilhaft aus Hartholz oder aus Fiber, Kunstharz oder der-l. gefertigt, .der Stift 1 z@veckmä.ssig gleichfalls aus Fiber oder aus einem beson ders harten Holz oder aus Kunstharz oder einem andern geeigneten Kunststoff oder auch aus Metall, vorzugsweise Leichtmetall.
Bei den Ausführungsbeispielen nach Fig. 3 und 1. ist mit 10 der Scharnierstift bezeich net. während die beiden aus Furnieren zu- sammengesetzten Scharnierbäntler die Be zugszeichen 11 und 12 aufweisen. Die Lap- pen dieser Scharnierplatten können ebenso wie bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 in die zu verbindenden Holzteile 13 und 14 eingesteckt werden.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 ist zwischen die Holzschichten 15 eine un gefähr gleich starke Platte 16, beispielsweise aus Vulkanfiber oder einem ähnlichen Stoffe, eingelegt, die in gleicher Weisse wie die Fur nierblätter und gleichzeitig mit diesen um den zylindrischen gern gebogen ist.
Die beiden Scharnierbänder nach Fig. 4 bestehen aus je fünf in gleicher Weise zu sammengefügten und gebogenen Platten, von welchen die Platten 17 aus Holz, die dazwi- sehen liegenden Platten 18 und 19 aus einem der obengenannten andern Stoffe bestehen, wobei auch für diese beiden Platten je nach Bedarf und Verwendungszweck wieder zwei verschiedene Stoffarten, z. B. für die Platte 18 Fiber oder Kunstharz, für die Platte 19 ein Textilstoff gewählt werden kann.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 5 besitzt das Scharnier Bänder 20 aus Fur nierblättern, die so um den gern 21 herum gelegt sind, dass ihre beiden Enden unmittel bar zu einem massiven Lappen 22 zusammen geführt sind. Der gern besitzt im wesentli chen zylindrischen Querschnitt, ist aber an jener Stelle, an welcher die beiden Enden der Furnierblätter zusammengeführt sind, durch einen nasenförmigen Ansatz 23 ver längert, welcher die sonst entstehende Lücke ausfüllt. Er besitzt ferner in bekannter Weise eine Bohrung 24 zur Aufnahme des Schar nierstiftes.
Beidem Ausführungsbeispiel nach Fig. 6 ist der im wesentlichen zylindrische Kern 25 an der an der Nase 26 anliegenden Seite abgeflacht und hier mit einer Platte 27 aus Schichtholz verbunden, gegen welche sich von beiden Seiten die zusammengebogenen Teile 28a, 28b des Bandes aus Furnier blättern legen, derart, dass auch in diesem Falle ein massiver Lappen gebildet wird. An ihrer Rückseite weist die Platte 27 eine Abrundung 29 auf, welche in die zylindri sche Rundung des Kernes überleitet. Der gern 25 und gegebenenfalls auch die Zwischenlage 27 können in beiden Fällen statt aus Holz auch aus einem andern ge eigneten Werksstoff, beispielsweise Fiber oder dergl. bestehen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Scharnier mit wenigstens zum Teil aus Furnierblättern bestehenden Bändern, da durch gekennzeichnet, dass die Furnierblätter (2, 3) nahezu vollständig um den Scharnier stift (1) oder ein zu dessen Aufnahme die nendes Futter (8, 9) herumgelegt und un mittelbar daran anschliessend zu einem ein massives Ganzes bildenden Lappen zusam mengeführt sind. UNTERANSPRÜCHE: 1. Scharnier nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Scharnier ausser aus Furnierblättern aus Holz auch aus mit diesen verbundenen, etwa gleichstar ken Platten aus Stoffen grösserer Festig keit zusammengesetzt ist. 2.Scharnier nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Scharnier ausser aus Furnierblättern aus Holz auch aus mit diesen verbundenen, etwa gleiehstar- ken Platten aus Stoffen grösserer Elasti- zität zusammengesetzt ist. 3. Scharnier nach Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zusätz lichen Platten aus andern Stoffen zwischen ,den Holzschichten liegen.4. Scharnier nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, !dass die Furnierblätter um einen Kern hierumgelegt ,wind, der an jener Stelle, an welcher die beiden Lappen ,der Furnierblätter wieder zusammen- geführt sind, einen nasenförmigen Ansatz besitzt,gegen welchen sich die beiden Lappen anlegen. 5. Scharnier nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dassl der nasenförmige An satz mit dem Scharnierkern aus einem Stück besteht. ss. Scharnier nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass da,s nasenförmige An- satzstüek in den Scharnierkern eingesteckt ist. 7. Scharnier nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das nasenförmige An satzstück mit dem Scharnierkern verleimt ist. B.Scharnier nach Patentans pruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Scharnierkern an der den Ansatz aufweisenden Seite abge- flacht und mit einer plattenartigen Bei lage aus Schichtholz verbunden ist, die an ihrer Rückseite in die Rundung des Kernes übergeführt ist, während sie sich nach vorn zwisehen den beiden zusammen- gebogenen Lappen der F urnierplatte .er streckt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE204188X | 1937-06-30 |
Publications (1)
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| CH204188D CH204188A (de) | 1937-06-30 | 1938-05-18 | Scharnier mit wenigstens zum Teil aus Furnierblättern bestehenden Bändern. |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| CH (1) | CH204188A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2839420A1 (de) * | 1978-09-11 | 1980-03-13 | Schmeing Geb | Beschlag fuer tueren o.dgl. |
-
1938
- 1938-05-18 CH CH204188D patent/CH204188A/de unknown
Cited By (2)
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| DE2839420A1 (de) * | 1978-09-11 | 1980-03-13 | Schmeing Geb | Beschlag fuer tueren o.dgl. |
| EP0008792A1 (de) * | 1978-09-11 | 1980-03-19 | Gebrüder Schmeing | Beschlag für Türen od. dgl. |
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