CH204207A - Flaschenverschluss. - Google Patents
Flaschenverschluss.Info
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Description
Flascb enverschluss. Die Erfindung bezieht sich auf einen Verschluss, insbesondere Spritzverschlu3, Ausgusshahn und dergleichen, für Flaschen aus Kunstharzen, Steingut, Porzellan, Glas <B>USW.,</B> bei welchem an dem Ausgussrohr, wel ches zum Entleeren des Inhalts in kleinen Mengen dient, eine Rille zum Abfangen der Tropfen und darunter eine Dichtung gegen den Flaschenhals auf einer in den Flaschen hals einzubringenden Verlängerung des Aus gussrohres vorgesehen ist.
Die Zeichnung veranschaulicht verschie dene Ausführungsbeispiele der Erfindung und zeigt: Fig. 1 einen Schnitt durch einen Spritz- verschluss mit Flaschenhals, auf dessen Aussengewinde der Verschluss sitzt; Fig. 2 ist eine Ansicht des Spritzver schlusses; Fig. 3 zeigt im Schnitt eine Ausführungs- form, bei welcher das Spritzrohr nach innen soweit verlängert ist, dass ein Verschlusskork Platz finden kann;
Fig. 4 veranschaulicht einen Spritzver- schluss in Ansicht, teilweise im Schnitt, mit einer zackenartigen Festhaltevorrichtung; Fig. 5 veranschaulicht eine Ausführungs form des Spritzverschlusses mit einer Spritz- rohrverlängerung, die mit Aussengewinde zum Einschrauben in einen mit Innengewinde versehenen Flaschenhals eingerichtet ist;
Fig. 6 veranschaulicht in Ansicht einen Ausgusshahn mit tellerartiger Auffangrille und Rückleitungskanal, die Dichtung am untern Ende des Ausgussrohres ist nicht dar gestellt; Fig. 7 ist eine Ansicht eines Spritzver- schlusses, bei welchem ein Rückleitungs- ka.nal, Brie in Fig. 6, von einer Auffangrille abgeleitet wird und ein Saugkrater an der Mündung vorgesehen ist;
Fig. 8 zeigt eine Ausführungsform, bei der ein Rückleitungskanal von einer Ablauf rinne an einem Kegelumfang abgezweigt ist.
Flaschen, welche für in geringen Mengen abzugebende Flüssigkeiten, Würzen und der gleichen besonders als Standflaschen Ver- wendung finden, erhalten einen Verschluss. der in der Regel einen engen oder feinen Kanal enthält. Dieser soll so fein oder eng sein, dass er an sich nicht verschlossen zii werden braucht, jedoch kann zum Beispiel bei kegelförmiger Ausbildung des Spritzaus- lasses dieser auch leicht durch eine äussere Verschlusskappe abgeschlossen werden.
Sol che Spritzverschlüsse dienen im allgemeinen für Flüssigkeiten, die nur in geringen Men gen, etwa tropfenweise zur Verwendung kommen, z. B. Würzen für Speisen, pharma zeutische Präparate und dergleichen. Soll der Flascheninhalt in etwas grösseren Men gen entnommen werden, so benutzt man auch Ausgusshähne mit verengter Ausgussmün- dung, die hinter dieser, das heisst näher der Flaschenmündung, eine Luftzutrittsöffnung besitzen.
Es wird nun bei allen diesen Verschlüssen als Nachteil empfunden, dass an der Ausguss- öffnung hängenbleibende Tropfen während oder nach dem Abstellen der Flasche, z. B. einer Würzeflasche, abtropfen und, abge sehen davon, dass diese Tropfen verloren ge hen, die Flasche und den Tisch oder das Tischtuch verunreinigen.
Gemäss der Erfindung werden die neuen Verschlüsse mit einer Tropffangrille verse hen. Das Ausgussrohr erhält unterhalb der Tropfenfangrille eine in den Flaschenhals einzubringende Verlängerung zur Aufnahme einer Abdichtung des Verschlusses gegen den Flaschenhals.
In einigen Ausführungsformen ist das Ausgussrohr mit einer in der Ausgussrichtung geführten Tropfablaufrinne versehen, am etwa nach dem Auslassen oder Ausspritzen der Flüssigkeit an der Mündung zurückbl,i- bende kleine Mengen oder Tropfen entlang der Ablaufrinne in die Tropffang rille gelan gen zu lassen. Die aufgefangenen zurück fliessenden Tropfen können bei geeigneten Ausführungsformen durch den Verschluss hindurch wieder in die Flasche oder den Be hälter zurückgeleitet werden.
Das Auffangtun und Zurückleiten der aufgefangenen Tropfen kann, wie amten beschrieben. auch bei Aus- gussliä hnen Anwendung finden.
Die Verschlüsse können aus Steingut, Por zellan, aber auch aus Glas, Metall und vor allem aus Kunststoffen, Kunstharz und dar- -leichen hergestellt sein.
Die Flasche n ist in der Ausführungs form nach Fig. 1 und ? mit Aussengewinde b versehen. Der aus Kunstharz bestehende Spritzverschluss besitzt eine Kappe c mit Innengewinde und innerhalb der Kappe eine Verlängerung 1 des Spritzrohres, so dass ein Hohlraum entsteht, in den ein wirksamer Dichtungsring d eingelegt werden kann. Zwi schen dem Aussenrand e der Kappe c und dem mit einer feinen Öffnung oder engen Kanal versehenen, kegelig ausgebildeten Spritzrohr f ist die Rille g als Tropf fangrille ange bracht.
Die Breite und Tiefe dieser Tropf fangrille kann verschieden sein. Sie lässt sich beliebig auch an anderer Stelle anordnen. Die Rille kann unterbrochen sein und das Spritz- rohr f kann, wie in Fig. 2 dargestellt, mit Längsrinnen i versehen sein, so dass die Trop fen in diesen Längsrinnen abwärts gleiten und in die Auffangrille g gelangen, ohne die Flasche zu beschmutzen. Sollen die in der Rille g aufgefangenen Tropfen unmittelbar in die Flasche zuriiekgefiihrt werden, so wird zweckmässig der Boden der Rille durchbohrt und ein Kanal r (Fug.
7) so eingerichtet, dass er beim Aufstellen der Flasche in der Rille vorhandene Flüssigkeit zurückführen kann. Beim Ausgiessen und Ausspritzen wird man zweckmässig die Flasche so halten, dass die Eintrittsöffnung dieses Rückleitungskanals oben liegt, zu welchem Zwecke eine geeignete. hier nicht dargestellte Harkierung vorgesehen wird.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 ist die in allen Ausführungen vorgesehene innere Fortsetzung; 1 so weit verlängert, dass ein Kork k Platz finden kann, der zum Ver schliessen und Abdichten der Flasche dient. Zum Festhalten des Korkes kann ein unterer Randflansch oder Vorsprung dienen oder das Rohr 1, wie dargestellt, mit Aussengewinde versehen sein. Der Flaschenhals bedarf in solchen Fällen keines Aussengewindes.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 4 erhält der die Tropfrille g enthaltende Teller unten ausser der Dichtung und der Verlänge rung 1 einen Zackenrand, dessen Spitzen oder Zacken m um einen am Aussenrand des Fla schenhalses vorgesehenen Wulst 7z greifen können. Diese Zacken können auch aus Me tall bestehen und mit dem aus gleichem oder andern Material, z. B. Kunstharz, bestehen den Spritzverschluss verbunden sein.
Die Ausführungsform nach Fig. 5 ver anschaulicht einen Flaschenhals o mit Innen gewinde p, dessen mit Aussengewinde ver sehene Spritzrohrverlängerung einen so grossen Durchmesser hat, dass sie unmittelbar in den Flaschenhals eingeschraubt werden kann. Die Abdichtung erfolgt wieder durch eine in eine die Verlängerung an ihrem Fusse umgebende Vertiefung eingelegte Dichtungs scheibe d.
Alle diese Verschlüsse können auch in der beschriebenen Weise mit einem Rückleitungs- kanal versehen werden, der an geeigneter Stelle so angebracht ist, dass beim Ausgiessen die Flüssigkeit nur durch das Spritzrohr f abfliesst.
Der Ausgusshahn nach Fig. 6 besitzt die übliche Form eines durchbohrten Hahnkör- pers s und endigt nach einer Seite in einer sich verengenden Ausgussmündung. Der Durchlasskanal erhält an geeigneter Stelle eine beim Ausgiessen wiederum oben liegende Luftzutrittsöffnung t, die vorteilhaft entge gengesetzt zur Ausflussmündung an der ge genüberliegenden Seite im Hahnkörper ange bracht ist.
Unterhalb der Öffnung ist der Hahnkörper mit einer tellerartigen Auffang rille u versehen, die an der Aussenseite in den Einsteckstutzen (mit nicht gezeichneter Dich tung) übergeht. Diese Auffangrille ist nach innen vertieft und erhält an der tiefsten Stelle eine Durchbohrung r, die zum Ausguss- kanal führt. Der Rückleitungskanal könnte auch wie nach Fig. 7 unmittelbar zur Flasche neben dem Durchlasskanal führen.
An der Ausgussmündung abfliessende Tropfen fliessen in den Teller und durch die Durchbohrung r in die Flasche zurück.
Bei Varianten des Spritzverschlusses nach Fig. 1 und 2 kann ein Rückleitungskanal r auch unmittelbar von der Längsrinne i ab zweigen, wie auch in Fig. 8 dargestellt ist;
er kann aber auch, wie schon beschrieben und in Fig. 7 gezeigt wurde, von der Rille g ausgehen. Wenn der Rückleitungskanal von der Längsrinne i zweckmässig im obern Teil derselben abgezweigt ist, wird die äussere Mündung des Kanals r an ihrer Unterseite vorteilhaft um ein ganz geringes Mass über die Oberkante derselben vorspringend ausge- führt (Fig. 8),
so dass die an der Längsrinne i herunterlaufenden Tropfen von der vor springenden Kanalmündung r aufgefangen und durch den Rückleitungskanal r in den zentralen Durchlasskanal gelangen. An der äussern Mündung des Kanals r vorüberlau fende Tropfen werden in der Auffangrille g aufgehalten. Eine kegelige Erweiterung s der Spritzmündung begünstigt ein Zurück saugen der Tropfen am Rande und die Ablei tung durch den Spritzkanal (Fig. 7 und 8).
Diese Erweiterung s hat den Vorteil, dass die immer wieder nach dem Spritzen der Flüssigkeit oben am Düsenrand hängenblei benden Tropfen sofort durch das in der Fla sche befindliche Vakuum abgesaugt und über die kraterförmige Vertiefung hinweg in das Flascheninnere zurückgeleitet werden. Dieser Vorgang tritt immer dann in Erscheinung, sobald die Flasche nach dem Spritzen wieder in die normale Lage (Spritzer nach oben) ge bracht wird.
Bei diesen kegeligen Verschlüssen kann nach Fig. 8 die Aussenseite des Kegels f mit Gewinde eingerichtet und eine Verschluss kappe aufgeschraubt werden, welche die Ausspritzmündung und den Rückleitungs- kanal abschliesst.
Selbstverständlich können auch hier die an sich bekannten und üblichen Dichtungen eingelegt werden.
Ebenso können die üblichen Sicherungen angebracht werden, um die unbefugte Ent nahme des Flascheninhaltes zu verhindern.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Flaschenverschluss, insbesondere Sprilz- verschluss. Ausgusshahn und derbleiehen, für Flaschen aus Kunstharzen, Stein;,ut, Porzel lan, Glas, usw., dadurch gekennzeichnet, dass an einem Ausbussrohr, welches zum Ent leeren des Inhaltes in kleinen -Mengen dient.eine Rille zum Abfangen der Tropfen und darunter eine Dichtung gegen den Flaschen hals auf einer in den Flaschenhals einzu bringenden Verlän --ei-Linb des Aus-ussrohres vorgesehen ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verschluss nach dem Patentauspriieh, da durch gekennzeichnet, dass ein zum Aus giessen dienendes Spritzrohr aussen finit einer Längsrinne (i.) versehen ist und unterhalb dieser Längsrinne mit einer tellerartigen Tropffanbrille. \?.Verschluss nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass von der Rille (g), die zum Abfangen der Tropfen dient, ein Rückleitungskanal (r) in die Flasche führt. 3. Verschluss nach dem Patentanspruch, d",- durch gekennzeichnet, dass ein.Ausguss- hahn an der der Ausbussmiindun- gegen- überliegenden Seite mit einer Luftzu- trittsöffnung und unterhalb derselben mit einer Tropffangrille versehen ist, die durch einen R,üchleitunbsha.nal (r) mit dem Hahndurehlass in Verbindung steht. 4.Verschluss nach dem Patentanspruch, da, durch gekennzeichnet, da.ss die Tropf fangrille über einer Schraubkappe (e) mit Innengewinde angebracht ist und das Ausgussrohr (f) innerhalb der Kappe eine Verlängerung (1) aufweist, die zu sammen mit der Schraubkappe eine ring- föiniibe Vertieftiii- bildet, in welche die ylbdichtunb eingelebt ist. 5.Verschluss nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass unten eine Verlängerung (1) des zum Ausgiessen dienenden Spritzrohres (f) zur Auf nahme eines Verschlusskorkes angeord net ist. G. Verschluss nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein mit der Tropffangrille versehener Teller an der Unterseite ausser der Dichtung und einer Verlängerung (1) Zacken (,in) zum Be festigen ain Flaschenhals aufweist. 7.Verschluss nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass eine in den Flaschenhals einschraubbare Verlänge rung des Ausgussrohres mit Aussenge- winde versehen ist und am Fusse der Ver längerung (q) eine ringförmige Vertie- fting vorgesehen ist zum Einlegen einer Dichtung (d).B. Verschluss nach dein Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass ein Rückleitungskanal (r) von der Längsrinne (i.), und zwar im obern Teil derselben abgeleitet ist. 9. Verschluss nach Patentanspruch, dadurch (,ehennzeiclinet. dass die Ansgussmiin- dung in einer kraterartigen Vertiefung endigt. 10.Verschluss nach Patentanspruch und LTn- t;era,nsprtich -9, dadurch gekennzeichnet, dass eine Längsrinne (i) von der krater artigen -Zündung und ein Rückleitungs- kanal (r) von der Längsrinne abzweigt, die in die Tropffangrille (g) führt.
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1938
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