CH204222A - Warmhaltender Stoff für Bekleidungsstücke, Decken, Binden oder dergl. - Google Patents

Warmhaltender Stoff für Bekleidungsstücke, Decken, Binden oder dergl.

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CH204222A
CH204222A CH204222DA CH204222A CH 204222 A CH204222 A CH 204222A CH 204222D A CH204222D A CH 204222DA CH 204222 A CH204222 A CH 204222A
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CH
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clothing
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Schueler Werner
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Schueler Werner
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41DOUTERWEAR; PROTECTIVE GARMENTS; ACCESSORIES
    • A41D31/00Materials specially adapted for outerwear
    • A41D31/04Materials specially adapted for outerwear characterised by special function or use
    • A41D31/06Thermally protective, e.g. insulating
    • A41D31/065Thermally protective, e.g. insulating using layered materials

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  • Thermal Sciences (AREA)
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  • Textile Engineering (AREA)
  • Manufacturing Of Multi-Layer Textile Fabrics (AREA)

Description


  Warmhaltender Stoff für Bekleidungsstücke, Decken,     Binden    oder     dergl.       Gegenstand der Erfindung ist ein warm  haltender     Stoff    für Bekleidungsstücke, Decken,  Binden oder     dergl.,    bestehend aus zwei Lagen  aus Textilstoff, d. h. einem aus Gespinst er  zeugten Stoff, und einer Zwischenlage aus  Zellstoffwatte, welche Lagen durch Nähte  oder Klebverbindungen     steppdeckenähnlich     miteinander verbunden sind.  



  Es sind Futterstoffe für Bekleidungsstücke  bekannt, die aus zwei textilen Gewebelagen  und einer Zwischenlage aus Papier bestehen,  wobei die Lagen     steppdeckenartig    mitein  ander     verbunden    sind. Es ist auch vorge  schlagen worden, Futterstoffe für Bekleidungs  stücke aus einem aus     Natronzellstoff    herge  stellten weichen Faserfilz zu fertigen, der  mit einer Leinen- oder Baumwollhülle um  sponnen werden soll, indem Leinen- oder  Baumwollfäden um den Faserfilz herumgelegt  werden.  



  Demgegenüber beste     bi-    die Erfindung in  der Kombination bekannter Ausbildungen  von     Stoffen    in der Weise, dass zwei Lagen    aus Textilstoff mit einer Zwischenlage stepp  deckenähnlich verbunden werden, wobei aber  an Stelle von Papier oder weichem Faser  filz erfindungsgemäss Zellstoffwatte, d.     b.    ein  aus mehreren hauchdünnen     Zellstoffaser-          schichten    bestehendes Vlies als Zwischen  lage verwendet wird.  



  Der Stoff gemäss der Erfindung zeigt eine  Vereinigung vorteilhafter Wirkungen, die den  bekannten     Futterstoffen    nicht zukommen. Im  Vergleich zu den bekannten     Futterstoffen     aus zwei     Textilstofflagen    mit einer Zwischen  lage aus Papier ist der     Stoff    gemäss der Er  findung erheblich luftdurchlässiger und wei  cher, sowie geschmeidiger und mindestens  ebenso warmhaltend. Daher ist der Stoff  gemäss der Erfindung für Kleidungsstücke,  Hausschuhe, Decken, Binden oder     dergl.    weit  besser geeignet als ein     Stoff    mit einer Zwi  schenlage aus Papier. Papier hat den Nach  teil, dass seine Durchlässigkeit für Luft sehr  gering ist.

   Als Zwischenlage zwischen Textil  stoffen kann nur ein Papier gewählt werden,      das eine erhebliche Reissfestigkeit besitzt.  Derartiges Papier ist aber steif und neigt  zum Knittern, d. h. es ist nicht geschmeidig  genug, um sich dem Körper, sowie dem  Faltenwurf der Textilstoffe in dem erwünsch  ten Masse anzupassen. Demgegenüber kön  nen bei dem     erfindungsgemässen    Stoff viele  Schichten Zellstoffwatte vorgesehen werden,  ohne dass der Stoff an Weichheit und Ge  schmeidigkeit einbüsst. Das ermöglicht es  auch, die warmhaltende Wirkung des erfin  dungsgemässen Stoffes zu regeln, indem man  eine geeignete Zahl von     Zellstoffwatteschich-          ten    aufeinanderlegt.  



  Im Vergleich zu dem erwähnten Vor  schlag, einen Futterstoff aus einem weichen  Faserfilz herzustellen, der mit einem     Leinen-          oder    Baumwollgewebe umsponnen wird, zeigt  der erfindungsgemässe Stoff höhere Festig  keit, Weichheit und Geschmeidigkeit und ist  ausserdem für das Zuschneiden besser ge  eignet. Nach dem erwähnten Vorschlag würde  der Faserfilz durch das Gewebe zwar um  hüllt sein, aber lose in der Umhüllung liegen,  so dass er sich beim Gebrauch des Stoffes  einseitig verlagern würde. Es würde schwierig  sein, einen Faserfilz mit einem Gewebe zu  umspinnen und ein solcher     Stoff    würde auch  nicht beliebig zerschnitten werden können,  denn wenn dabei die Umhüllung durchge  schnitten wird, würde die Zwischenlage aus  der Umhüllung herausfallen.  



  Dem erfindungsgemässen     Stoff    können  ausser der Lage aus Zellstoffwatte weitere  Zwischenlagen aus     Mischzellstoff,    d. h. aus  Holzzellstoff in Verbindung mit anderem  Spinngut (Wolle, Baumwolle, Flachs, Hanf,  Jute oder     dergl.)    oder Zellwolle beigefügt  werden.  



  Es empfiehlt sich, Lagen zu verwenden,  deren Material zum Schutz gegen Feuchtig  keit mit geeigneten     Mitteln    imprägniert ist.  



  Der Gegenstand der Erfindung ist auf  der Zeichnung in einer Ausführungsform bei  spielsweise dargestellt, und zwar zeigt die  Zeichnung einen Abschnitt des Stoffes ge-         mäss    der Erfindung in perspektivischer Dar  stellung.  



  Der veranschaulichte Stoff besteht aus  einer allgemein mit 1 bezeichneten Zellstoff  lage, die aus einer geeigneten Anzahl hauch  dünner     Zellstoffaserschichten    2 gebildet ist,  und aus den beiden äussern     Webatofflagen    3  und 4. Die Lagen 1, 3 und 4 sind durch kreuz  weise verlaufende Nähte b     steppdeckenartig     miteinander verbunden. An Stelle der Nähte  können auch Klebverbindungen zwischen den  einzelnen Lagen vorgesehen werden, wobei  der Klebstoff auf die Lagen beispielsweise in  sich kreuzenden Reihen von Punkten oder in  sich kreuzenden Streifen aufgetragen wird.

    Die Nähte oder Klebverbindungen verleihen  den Lagen Halt aneinander, so dass ins  besondere die     Zellstoffwattelage    1     bezw.    die  diese bildenden hauchdünnen Zellstoffaser  schichten 2 sich nicht zwischen den Web  stofflagen 3 und 4 verlagern und zusammen  ballen können.  



  Aus dem dargestellten Stoff können Klei  dungsstücke, Binden, Decken oder     dergl.     gefertigt werden oder der     Stoff    kann zum  Abfüttern solcher Gegenstände verwendet  werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Warmhaltender Stoff für Bekleidungs stücke, Decken, Binden oder dergl., bestehend aus zwei Lagen aus Textilstoff und einer Zwischenlage aus Zellstoff watte, welche Lagen durch Nähte oder Klebverbindungen stepp. deckenähnlich miteinander verbunden sind. UNTERAN SPRüCHE 1. Warmhaltender Stoff nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ausser der Lage aus Zellstoffwatte noch Zwischen lagen aus Mischzellstoff beigefügt sind. 2. Warmhaltender Stoff nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ausser der Lage aus Zellstoffwatte noch Zwischen lagen aus Zellwolle beigefügt sind.
CH204222D 1937-01-30 1938-01-27 Warmhaltender Stoff für Bekleidungsstücke, Decken, Binden oder dergl. CH204222A (de)

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CH204222D CH204222A (de) 1937-01-30 1938-01-27 Warmhaltender Stoff für Bekleidungsstücke, Decken, Binden oder dergl.

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