CH204231A - Verfahren zur Herstellung von vollen oder hohlen Körpern aus Schokolade, Fettmassen, Giandujamassen, Pralinés usw. mit naturgetreu nachgeahmter unebener Oberfläche von Gegenständen. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von vollen oder hohlen Körpern aus Schokolade, Fettmassen, Giandujamassen, Pralinés usw. mit naturgetreu nachgeahmter unebener Oberfläche von Gegenständen.Info
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Description
Verfahren zur Herstellung von -vollen oder hohlen Körpern aus Schokolade, Fettmassen, Giandnjamassen, Pralln6s-Nassen usw. mit naturgetreu nachgeahmter unebener Oberfläche von Gegenständen. Es wurde bereits versucht, Körper aus Schokolade, Fettmassen, Giandujamassen, Pralin4massen usw. mit einer Oberfläche herzustellen, die eine naturgetreue Nach- a,hmung der unebenen Oberfläche, z. B. von Walnüssen, Paranüssen, Tannenzapfen oder dergleichen sein sollte. Hierzu verwendete man bisher gepresste oder gestanzte einzelne Blechförmchen oder gegossene Förmohen, die nebeneinander angeordnet und miteinander zu einer Gesamtform. verbunden wurden. Bei diesem Verfahren gelang es nicht, eine natur getreue Nachahmung der zerklüfteten Ober- flär,lie der genannten Gegenstände zu bekom men, da bei den Metallförmehen beim Press- oder Gussvorgang nicht alle feinen Einzel heiten der zu erzeugenden Oberfläche erziel bar sind. Ausserdem weist der erzeugte Kör per gewöhnlich eine glänzende Oberfläche auf, was die naturgetreue Wiedergabe der Oberfläche der genannten Gegenstände ver hindert. Diese Mängel werden durch das Verfali- ren laut Erfindung dadurch beseitigt, dass die Körper aus Schokolade, Fettmassen, Gianduja,massen, Pralin6smassen usw. in Hohlförmellen aus einer gelatineartigen Masse, wie z. B. Gelatine, Agar, Pektin usw. hergestellt werden, wobei zur Herstellung der Hohlförmchen der nachzuahmende Ge genstand als Matrize verwendet wird. Die Formmasse kann dadurch hergestellt werden, dass eine gelatineartige Masse, ge gebenenfalls unter Zusat7, von Aufweichungs- mitteln, mit Glyzerin in einem warmen Was serbad innigst so lange gemischt wird, bis eine homogene Masse entsteht. Als Aufwei- chungsmittel wird vorteilhaft ein alkalisches Mittel verwendet. Die Masse wird in Form von Blöcken ge gossen, die zu einer Form zusammengesetzt werden können oder selbst die ganze Form bilden. In die Oberfläche des noch warmen Blockes werden die nachzuahmenden Gegen- stände eingetaucht, darin bis zum Erha.Iten der Masse bela-ssen und hierauf entfernt. Die Hohlförmehen können jedoch auch so hergestellt werden, dass die nachzuahmenden Gegenstände mit der gelatineaxtigen Masse übergossen werden, wobei die Masse gleich falls eine Blockform bekommen kann. Die einzelnen Hohlförmehen weisen hier auf eine naturgetreue Nachahmung der Ober fläche des nachzuahmenden Gegenstandes auf. Die ganze Form hat dann eine genügende Festigkeit, um den Drücken der modernen Abfüll- und Abstreiehmaschinen zu wider stehen, ist jedoch so elastisch, dass die Ober fläche der Hohlförmehen in gewissen Gren zen bei Beibehaltung der Oberfläehenzeich- nung nachgibt. Das Herausnehmen der fer tigen Körper geschieht nicht wie bei Metall- förmehen durch Ausklopfen, sondern durch einfaches Abbiegen der ela-stischen Form, also ,o-eräuse,hlos und rasch, ohne dass die Form wie es oft beim Ausklopfen der Schokolade- körper aus den -,Nleta.Ilformen vorkommt, be schädigt wird. Die Oberfläche des erzeugten Körpers ist bei Anwendung des Verfahrens der Erfin- dun- vollständig matt, zeigt den bisher nicht <B>en</B> el erzielten taua.rtigen Hauch, so dass auch die naturgetreue Farbe ohne Anwendung wei terer Mittel erreicht wird. Die, aus der gelatineaxtigen Masse er- zeuo,te Form ist ausserordentlich leicht und rasch herstellbar. Während Metallformen bei Abnützung unbrauchbar werden und dann nicht mehr verwendet werden können, kann das gela.t.inea.i-tio-e Material der erfindungs- :n gemässen Form nach Abnützun- wieder zur Herstellung neuer Formen verwendet werden. Die abgenützte Form wird in diesem Falle wieder aufgelöst, worauf die Einzelförmelien in der beschriebenen Weise hergestellt wer den. Das neue Verfahren ist daher auch wesentlich wirtschaftlicher als die bisherb-en Verfahren zur Erzeugung gewöhnlicher Scho- koladekörperchen. Das erfindungsgemässe Verfahren kann <I>c</I> für die Herstellung von vollen, hohlen und gefüllten Körpern aus Schokolade, Fettmas sen, Giandujamassen, Pralin4massen usw. verwendet werden, wobei den Körpern<B>jed-</B> wede gewünschte Form und Oberflächen- en zeielinung verliehen werden kann.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUCH:</B> Verfahren zur Herstellung von vollen oder hohlen Körpern aus Schokolade, Fett- inasseii, Giandujamassen, Pra.Iin#sinassen usw., dadurch gekennzeichnet, dass diese Körper in Hohlförmehen aus einer gelatine artigen 31asse hergestellt werden, und dass zur Herstellung der Holilförinehen der nach zuahmende Körper als Matrize verwendet wird.UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Verfahren nach Patentanspruch, dadurch geheiinzeiehnet, dass die Formmasse durch inniges Misehen einer gelatinea.rtigen Masse mit Glyzerin im Wasserbad bei höherer Temperatur hergestellt wird. 9-. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch "el-,eiiiizeiehiiet, dass die Formmasse durch inniges Mischen einer gelatineartigen 31asse im Wasserbad bei höherer Tem peratur unter Zusatz von Aufweichungs- mitteln hergestellt wird.<B>3.</B> Verfahren nach Patentansprueli, dadurch gehennzeiehnet, dass die. Formmasse durch inniges Miselien einer gelatineartigen Alasse iiii Wasserbad bei höherer Tem peratur unter Zusatz von alkalischen Mit- t#eln hergestellt wird. 4.Verfahren naeh Patentanspruch, dadurch gekennzeielinet, dass die einzelnen Hohl- förmehen durch Eintauehen des naehzu- ahmenden Körpers in. die noch warme ge- latinearti-e Masse und Belassen in der Masse bis zum Erhalten hergestellt wer den.Verfahren naeli Patentanspraeh, dadurch "elzennzeiehnet, dass die einzelnen Hohl- fürmehen durch Über--jiessen des nachzu- Z, ahmenden Gegenstandes init der gelatine artigen Masse hergestellt werden.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| CH204231A true CH204231A (de) | 1939-04-30 |
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|---|---|---|---|
| CH204231D CH204231A (de) | 1938-05-12 | 1938-12-14 | Verfahren zur Herstellung von vollen oder hohlen Körpern aus Schokolade, Fettmassen, Giandujamassen, Pralinés usw. mit naturgetreu nachgeahmter unebener Oberfläche von Gegenständen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH204231A (de) |
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1938
- 1938-12-14 CH CH204231D patent/CH204231A/de unknown
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