CH204258A - Zeichengerät. - Google Patents

Zeichengerät.

Info

Publication number
CH204258A
CH204258A CH204258DA CH204258A CH 204258 A CH204258 A CH 204258A CH 204258D A CH204258D A CH 204258DA CH 204258 A CH204258 A CH 204258A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
wood
layers
drawing device
parallel
binding agent
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
A-G A Castell-Bleistift-Fabrik
Original Assignee
A W Faber Castell Bleistift Fa
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by A W Faber Castell Bleistift Fa filed Critical A W Faber Castell Bleistift Fa
Publication of CH204258A publication Critical patent/CH204258A/de

Links

Description


  Zeichengerät.    Die Erfindung betrifft     Zeichengeräte.    In  Frage     kommen    Reissschienen, Winkel, Mass  stäbe,     Rrechenstäbe,    Lineale und     dergl.     



  Nach der Erfindung besitzt das Zeichen  gerät ebene Holzfolien, welche derart zu     einem     festen     Körper        vereinigt    sind, dass die     Fasern          aller    Schichten parallel     zueinander    verlaufen.  



  Das Verbindender Holzfolien erfolgt     vor-          teilhafterweise        mittels        eines        Bindemittels     unter     Druck    und     gegebenenfalls        unter        Wärme-          einwirkung.     



  Die     Holzfolienschichten    können     derart     angeordnet sein, dass ihre     Ebenen    parallel zu  ,den Längskanten und     senkrecht    zu den  Schmalseiten des     Gerätes        bezw.    von     Geräte-          teilen    verlaufen.

       Vorzups        weise    verlaufen  auch die Fasern der dünnen     Schichten    par  allel zu den     Längskanten    des     Gerätes        resp.     von     Geräteteilen.        Gegebenenfalls    können     -d-1--          Fasern    mit     -diesen        Kanten    auch     einen        Mrin-          kel        bilden       Bei     Zeiohengeräten,    die aus mehreren,

   ins  besondere aus     gegeneinander        verschiebbaren     Teilen bestehen, z.     B..    bei Rechenstäben,       kann    die Lage der     Holzfolienschichten    ent  weder so gewählt     werden,        dass    die Schichten  .des     Stabkörpers        parallel    zu     denjenigen    der  Zunge ,gerichtet sind, oder     derart,        da@ss        -die     Schichten der Zunge     senkrecht    auf denen des       Stabkörpers    stehen. .  



  Es ist auch möglich,     zwischen    die     Holz-          folienschichten        andere    Schichten einzufügen,  welche aus Holzmehl bestehen.  



  Zur     Herstellung    eines     Zeichengerätes    wer  den     beispielsweise    je nach der     gewünschten     Güte Holzfolien von     ungefähr        0,0:

  5-0,2I5    mm  Stärke     miteinander    durch     Bindemittel        derart          verbunden,    dass     zunächst        Holztafeln        ent-          stehen.    Es     ist    vorteilhaft, die Dicke     dieser     Tafel     derart    zu wählen,

   dass sie der Breite  des     herzustellenden        Gerätes        bezw.        Geräteteils          entspricht.        Diese    Tafeln werden     dann.    zu  den Geräten     bezw.        Geräteteilen        verarbeitet.         Es kann dabei nach üblichen Methoden ge  arbeitet werden. Als Bindemittel können be  liebige Leime     Verwendung    finden. Mit be  sonderem     Vorteil    werden Kunstharze, z. B.

         Phenol-Forma.ldeliy        d-Fondensationsprodukte,     Harnstoff -     Foi-ma.ldehydl-        Iiondensationspro-          dukte    oder     dergl.    oder Mischungen derselben,  verwendet. Da Kunstharze bekanntlich auch  in der Hitze unlöslich sind, wird durch ihre       Verwendung    eine     feuclitigheits-    und     hitze-          beständigo        Verbindung    zwischen den einzel  nen     Holzfoliensehichten    erzielt.  



  Dem Bindemittel können geeignete Wasser  oder alkohollösliche     Anilinfarbstoffe    oder       Mischungen    solcher     Anilinfarbstoffe    zuge  setzt     -werden,    um dem Gerät eine bestimmte.       Farbtönung,    z. B. diejenige des Zedern  holzes, zu geben. Auf diese     -N#@Feise        -%vird    eine  sehr gleichmässige     Durchfärbung    der Holz  tafeln erreicht. Durch Färbung kann dem  Holz auch die Farbe gegeben werden, welche  in     gewissen        Exportländern    bevorzugt wird,       ssie    z.

   B. in Indien, wo schwarze Hölzer sol  chen anderer Farbe vorgezogen werden.  



  Die     obengena-nnten        Bindemittel    können  in der verschiedensten Weise zur     Anwendung     gelangen. So können sie in fester oder flüssi  ger Form angewendet werden. Das Auf  bringen des Bindemittels mit oder ohne den  angegebenen Zusätzen erfolgt     li#-i    Verwen  dung von flüssigen Bindemitteln oder von       Bindemittelemulsionen    durch Aufstreichen  oder durch Durchziehen der Holzfolie durch  die     Bindemittellösung        bezw.        -emulsion.    Der  Überschuss des     Bindemittels    wird nachträg  lich     ab:

  equetseht.    Feste Bindemittel     l@önnen,     W     (Y,   <B>01</B>       gebenenfalls    mit den Zusätzen, auf die     be-          feuelitete    Folie aufgestäubt werden.

         Vorzugsweise    wird bei der Herstellung  der Geräte ein Arbeitsverfahren     angewendet.     bei dem die Holztafeln     während    des für das       Abbinden    des     Bindemittels        notwendigen     Pressens durch den dabei     aufgewendeten          Druck    gleichzeitig in Formen     g@presst    wer  den, so dass während des     Pressvorgan.ges    zu  gleich .die Formgebung des Gerätes     bezw.     Geräteteils erzielt wird.

      Durch die oben erwähnten     Holzmnehl-          sch-ichten,        welche    vorzugsweise mit     Holz-          foliensehie.hten    abwechseln,     wird    ein spezi  fisch sehr leichter und poröser Werkstoff  geschaffen. Die aus ihm hergestellten Ge  räte sind sehr leicht.

   Ihr leichtes Gewicht  bietet     eini@n    besonders für     Exportzwecke     nicht zu     unterschätzenden    Vorteil.     Dass    Ein  fügen der     Holzmehlschichten    erfolgt zweck  mässig derart, dass das     Holzinelil    auf die mit  dem Bindemittel     versehenen    Holzfolien  schichten     aufgestreut;    wird. Das Holzmehl  kann aber auch mit dem     Bindemittel    oder  mit dessen Zusätzen gemischt und mit diesen       aufgestäubt.    aufgestrichen oder     sonst-,vie    auf  gebracht werden.  



  Derart     ausgebildete        Zeieliengeräte    be  sitzen, wie die praktische Ausführung er  geben hat.     gegenüber    bisher üblichen Zeichen  geräten eine     gesteigerte    Festigkeit. Die     be-          sonder.s        hei    den Geräten bisher bestehende       Gefahr    des     Verwerfens    und     V        erziehens    kann       kehoben    werden.

   Die     -Wasseraufnahmefähig-          heit    solcher Geräte kann äusserst gering ge  halten werden, so dass sie auch unter ungün  stigen     Bedinb        ingen,    wie sie     beispielsweise    in  den Tropen herrschen, verwendet werden  können. Bei     Reelienhtäben    ergibt sich der  weitere Vorteil. dass die Zunge sehr leicht  und gleichmässig verschiebbar ist.  



  Auf der     Zeielinung    sind verschiedene       Ausführungsbeispiele    des Erfindungsgegen  standes     sowie    Ausgangsmaterialien zur     Ner-          tellung    desselben veranschaulicht.

   Es zeigt:       Fig.    1 eine Holztafel aus .Schichtholz,       Fig.    ? einen Winkel,       Fig.3    eine Reissschiene,       Fig.    4 einen Querschnitt durch einen       Massstab,          Fig.        ;i    einen Querschnitt durch einen  Rechenstab,       Fig.    6 einen     Querschnitt;    durch einen  andern Rechenstab,       Fig.    i einen Querschnitt durch einen  Teil einer Holztafel, die aus Holzfolien  schichten und     Holzmehlschichten    besteht, in  stark vergrösserter Darstellung.

        Die in     Fig.    1     dargestellte        Schichtholztafel     besteht aus den     Holzfolienschichten    1,  ehe durch     Leimschichten    2.     miteinander    ver  bunden     sind.    Die Fasern 3     sämtlicher        dünnen     Schichten 1 verlaufen     parallel:

      Bei der Her  stellung der Tafel werden die     dünnen    Holz  schichten 1 auf beiden -Seiten mit einem  Bindemittel überzogen     bezw.    getränkt, dann       aufeinandergelegt    und unter     Druck    sowie ge  gebenenfalls unter     Temperaturerhöhung    zu  einem     festen        Körper    vereinigt. Diese Tafel  wird zu     Zeichengeräten        bezw.        -teilen    solcher  Zeichengeräte     verarbeitet.     



  Bei den Zeichengeräten     bezw.        Zeichen-          gerätteilen    verlaufen vorzugsweise die     Holz-          schichten,    parallel zu den Längskanten und  senkrecht zu den     .Schmalseiten.    Zu diesem  Zwecke werden .die     entsprechenden        Stücke     aus der     Holzfalientafel    derart herausgeschnit  ten, dass die     Schnittebene.    wie dies in     Fig.    1       strichpunktiert    angedeutet ist,     senkrecht    zu  den     Klebeebenen    verläuft.  



  In diesem Sinne verlaufen die .dünnen  Holzschichten     @1    beidem Winkel der     Fig.    2  parallel zu :den Längskanten 4 und stehen  senkrecht     auf        den.    Seiten 5. Bei der Reiss  sehiene, die     in        Fig.    3     dargestellt    ist, sind die  Holzschichten 1 sowohl bei der Schiene als  auch beim     Anschlagstück    parallel zu den       Längskanten    6     bezw.    7     senkrecht    zu den  Schmalseiten 8     bezw.    9 gerichtet.

   Sinngemäss  verlaufen die Holzschichten bei ,dem Mass  stab     @gemäss.        Fig.    4 parallel zu den Längs  kanten 10 und senkrecht zu den .Seiten 11  und 12.  



  Die in den     Fig.    5 und 6 im     Querschnitt     gezeichneten Rechenstäbe     unterscheiden    sich  dadurch voneinander,<B>dass</B> im ersten Falle  sowohl beim     Stabkörper    1,6 als auch bei der  Zunge 17 die Holzschichten 1 parallel der  Längsseite 13 und senkrecht zu den Breit  seiten 14 und 15 gerichtet sind,

   während  beim     zweiten        Ausführungsbeispiel    nur     die     Schichten des     Stabkörpers        Q13    in     dieser    Rich  tung verlaufen und die Schichten der     Zunge     <B>17</B> senkrecht zu denen     des    Stabes 16, also  parallel zu den     Breitseiten    14 und 15 ge  richtet sind.

   In beiden Fällen, insbesondere    jedoch bei der     Ausführungsform    gemäss     Fig.    6  ergibt sich ein-ei     l1eiehte    und     gleichmässhge          Versohiebbarkeit    der Zunge 17     gegenüber     dem Stab 16.  



  Die Geräte gemäss     Fig.    4, 5 und 6 weisen  Zelluloid- oder     dergl.    Streifen 31 auf, welche  Skalen tragen.  



       Bei    allen Ausführungsbeispielen sind     die     Schichten so angeordnet,     ,dass-    ihre Fasern 3  nicht nur parallel     zueinander,    sondern auch  parallel zu den     Längskantender    Geräte     bezw.     Geräteteile verlaufen.  



  An Stelle einer Holztafel, welche nur aus       Holzfolienschichten    1 besteht,     kann    auch eine  Tafel gemäss     Fig.    7 verwendet werden. Diese  besteht abwechselnd aus     Holzfolienschichten     1 und     Holzmehlschiehten    35.  



       Durch    die     beschriebene    und dargestellte       Herstellungsart    der Zeichengeräte wird nicht  nur erreicht, dass edle Hölzer     bezüglich    ihrer  Festigkeit und     Schnittigkeit    durch     weniger     wertvolle Hölzer ersetzt werden.     können,    son  dern es ist mit Hilfe der oben beschriebenen  Färbung auch möglich, den aus     weniger     wertvollem Holz bestehenden Tafeln das  Aussehen edler Hölzer     zu    geben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Zeichengerät, dadurch gekennzeichnet, dass es ebene Holzfolien besitzt, welche derart zu einem festen Körper vereinigt sind, dass die Fasern aller Schichten parallel zueinan der verlaufen. Uli TERANSPRüCHE 1. Zeichengerät nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Holz folienschichten parallel zu den Längs kanten und senkrecht zu den Schmal seiten des Gerätes bezw. zu Bestandteilen desselben verlaufen. 2.
    Zeichengerät nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Fasern .der Holzfolienschichten parallel zu den Längskanten des Gerätes bezw. zu Be standteilen desselben verlaufen. ss. Zeichengerät nach Patentanspruch, be stehend aus gegeneinander verschieb- baren Teilen, dadurch gekennzeichnet, dass die Holzfolienschiehten beider Teile parallel zueinander verlaufen.
    Zeichengerät nach Patentanspruch, be stehend aus gegeneinander verschieb baren Teilen, dadurch gekennzeichnet. dass die Holzfolienschichten des einen Be standteils senkrecht zu denen des andern Bestandteils verlaufen. 5. Zeichengerät nach -Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass sich zwischen den Holzfolienschichten aus Holzmehl bestehende Schichten befinden. 6. Zeichengerät nach Patentauspruch, ge kennzeichnet durch gefärbte Schichten. 7.
    Zeichengerät nach Patentanspruch, da, .durch gekennzeichnet, dass dem zum Ver binden der Holzfolienschichten dienenden Bindemittel Farbe in Form von wasser löslichen Anilinfa.rben zugesetzt ist. B. Zeichengerät nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass dem zum Verbinden der Holzfolienschichten die nenden Bindemittel Farbe in Form von alkohollöslichen Anilinfarben zuggesetzt ist.
    9. Zeichengerät nach Patentanspruch, da: durch gekennzeichnet. dass dem zum Verbinden der Holzfolienschichtendie- nenden Bindemittel Farbe in Form von :NTischungen von wasserlöslichen Anilin fa.rben zugesetzt ist.
    1c). Zeichengerät nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da.ss dem zum Ver binden der Holzfolienschiehten dienenden Bindemittel Farbe in Form von Mischun gen von alkohollöslichen Anilinfarben zugesetzt ist.
CH204258D 1937-04-12 1937-12-27 Zeichengerät. CH204258A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE204258X 1937-04-12
DE110837X 1937-08-11

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH204258A true CH204258A (de) 1939-04-30

Family

ID=25750563

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH204258D CH204258A (de) 1937-04-12 1937-12-27 Zeichengerät.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH204258A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0524403A1 (de) Mehrschichtmaterialstruktur
DE3516862A1 (de) Verfahren zur herstellung von bauelementen
DE3142587A1 (de) Dekoratives laminat und verfahren zu dessen herstellung
DE2034212A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Kon struktionselementen wie Wandteilen, Paneelen, Tragern, Bohlen und dgl und nach dem Verfahren hergestellte Kon struktionselement
DE880931C (de) Bauelement, insbesondere Bauplatte, und Verfahren zu ihrer Herstellung
CH204258A (de) Zeichengerät.
DE19640090C2 (de) Möbelfrontplatten und Verfahren zu deren Herstellung
AT159816B (de) Zeichengerät od. dgl.
DE2638787C3 (de) Verfahren zur Herstellung eines Möbelwandelementes oder Türblattes
DE614547C (de) Verfahren zum Herstellen eines dehnfaehigen Kunstlederbesatzbandes, insbesondere fuer Schuhwerk o. dgl.
DE2524251A1 (de) Leicht-malplatte
DE663702C (de) Verfahren zur Herstellung von kunstharzgebundenen Schichtkoerpern
DE966853C (de) Verfahren zur Herstellung von Holzgefaessen
DE1070011B (de) Verfahren zur Herstellung eines zellenförmigen Bauelements aus Blättern der Bahnen von Papier od. dgl. und danach hergestelltes Bauelement
AT125999B (de) Verfahren zur Herstellung von Bautafeln.
CH204257A (de) Mantel für Schreib-, Zeichen- und Malstifte.
DE599328C (de) Verfahren zur Herstellung von furnierten Kunstholzplatten
DE641890C (de) Verfahren zum Furnieren von gerundeten Moebeln, insbesondere von Moebelteilen von groesserer Abmessung, wie Fuellungen, Tueren u. dgl.
DE280480C (de)
DE427632C (de) Verfahren zur Herstellung wasserdichter und stossfester Wagenaufbauten, Karosserien,Flugzeugkoerper und Kabinen, Koerper der Beiwagen fuer Kraftfahrraeder usw
AT160575B (de) Schreibstiftmantel.
DE2834185C2 (de) Verbundplatte
DE803369C (de) Bauplatte und Verfahren zum Herstellen derselben
DE614619C (de) Knopf mit Zierflaeche
DE812115C (de) Verfahren zur Vorbereitung des Spaenegemisches fuer Spanplatten