CH204372A - Kombinationslichtquelle. - Google Patents

Kombinationslichtquelle.

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CH204372A
CH204372A CH204372DA CH204372A CH 204372 A CH204372 A CH 204372A CH 204372D A CH204372D A CH 204372DA CH 204372 A CH204372 A CH 204372A
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CH
Switzerland
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luminescent
light source
glass
combination light
wall
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Application number
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English (en)
Inventor
Gloeilampenfabrieken N Philips
Original Assignee
Philips Nv
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J61/00Gas-discharge or vapour-discharge lamps
    • H01J61/02Details
    • H01J61/38Devices for influencing the colour or wavelength of the light
    • H01J61/42Devices for influencing the colour or wavelength of the light by transforming the wavelength of the light by luminescence

Landscapes

  • Vessels And Coating Films For Discharge Lamps (AREA)
  • Luminescent Compositions (AREA)

Description


  Kombinationslichtquelle.    Es ist bekannt, dass das durch elektrische  Gas- und     Dampfentladungsröhren    emittierte  Licht ein Spektrum aufweist, das im allge  meinen erheblich vom Tageslichtspektrum  abweicht, und eine Farbe hat, die wesent  lich von Weiss     verschieden    ist. Zur Ausfül  lung der Lücken im Spektrum des Lichtes  solcher Entladungsröhren und zur Änderung  der Farbe dieses Lichtes hat man die Ent  ladungsröhren schon mit andern Lichtquellen  kombiniert, die diejenigen Teile des Spek  trums emittieren sollen, welche im Lichte  der genannten Entladungsröhre fehlen.  



  Die Erfindung hat eine Kombinations  lichtquelle zum Gegenstande, die in wirt  schaftlicher Weise ein weissgefärbtes Licht  erzeugen kann.  



  Die Lichtquelle gemäss der Erfindung       weist    eine     Niederdruckquecksilberdampfent-          ladungsbahn    auf, deren Strahlung eine Wand  aus lumineszierendem Glas     trifft,    wobei sich  zwischen der Entladungsbahn und dieser  lumineszierenden Glaswand eine durch die    von der Entladung ausgesandten Strahlung  zum Lumineszieren gebrachte Schicht be  findet, die ein lumineszierendes Pulver auf  weist, dessen Emissionsband ein     .Maximum     bei einer Wellenlänge zwischen 5700 und  6000     Ä    und eine     Halbwertbreite    grösser als  400     f1,    vorzugsweise grösser als 500     Ä,    zeigt.

    Die von der Strahlung     getroffene    Wand kann  aus Uran- oder     .Kupferglas    bestehen und die  Röhrenwand der Entladungsbahn sein.  



  Uranglas luminesziert grün, Kupferglas  blaugrün. Die Emissionsspektra dieser  lumineszierenden Gläser sind verhältnismässig  breit, was für das Ausfüllen des Linien  spektrums des von der Entladung emittier  ten Lichtes sehr wichtig ist.  



  Um eine weisse Lichtfarbe zu erhalten,  benutzt man am besten drei verschieden  gefärbte Lichtquellen.     Zn    den breiten Emis  sionsspektren der lumineszierenden Gläser  würde man leicht eine Anregung finden,  eine Entladungsröhre mit zwei verschieden  lumineszierenden Gläsern zu kombinieren.      Es wurde jedoch vom Erfinder gefunden, dass  aus den bekannten lumineszierenden Gläsern  keine befriedigende Kombination herzustel  len ist.  



  Erfindungsgemäss wird in Kombination  mit einer     Niederdruckquecksilberdampfent-          ladung    ein lumineszierendes Glas und eine  ein lumineszierendes Pulver aufweisende  Schicht benutzt, wodurch die der Kombi  nation einer Gasentladung mit zwei ver  schieden lumineszierenden Gläsern anhaften  den Nachteile vermieden werden.  



  Es ist bereits bekannt, eine Hochdruck  quecksilberdampfentladungsröhre mit zwei in  verschiedenen Farben leuchtenden lumines  zierenden Pulverschichten zu     kombinieren.     Diesem Vorschlag gegenüber zeigt eine  Kombinationslichtquelle mit einer lumines  zierenden Uran- oder Kupferglaswand in  folge des breiten Emissionsspektrums des  lumineszierenden Glases eine bessere Aus  füllung des Spektrums und eine bessere  Farbenwiedergabe von beleuchteten Gegen  ständen.  



  Es wurde durch Versuche gefunden, dass  durch die Kombination einer     Niederdruek-          quecksilberdampfentladung,    einer lumineszie  renden Uran- oder Kupferglaswand und einer  ein lumineszierendes Pulver der     obenerwähn-          ten    Beschaffenheit     aufweisenden    Schicht in  sehr befriedigender Weise ein weisses Licht  erzeugt wird. Wie bereits bemerkt, soll das  lumineszierende Pulver derart gewählt wer  den, dass das Maximum seines Emissions  bandes bei einer Wellenlänge zwischen 5700  und 6000     E1    auftritt.

   An beiden Seiten dieses  Maximums nimmt die Höhe der Kurve, welche  die Intensität des     Lumineszenzlichtes    als  Funktion der Wellenlänge darstellt, ab. Bei  zwei bestimmten Wellenlängen ist die Inten  sität des     Lumineszenzlichtes    die Hälfte der  Maximalintensität. Der Unterschied     zwischeft     diesen beiden Wellenlängen wird Halbwert  breite des Emissionsbandes genannt. Je  grösser diese     Halbwertbreite    ist, um so besser  wird das Spektrum durch das Lumineszenz  licht des Pulvers ausgefüllt. Erfindungs  gemäss wird ein lumineszierendes Pulver mit    einer     Halbwertbreite    grösser als 400     p1,    zweck  mässig grösser als 500     Ä,    benutzt.

   Noch besser  ist es, ein Pulver zu verwenden mit einer  600     Ä    übersteigenden     Halbwertbreite.    Als  lumineszierendes Pulver kann vorteilhaft ein       orangefarbiglumineszierendesKadmiumsilikat     benutzt werden. Auch kann orangefarbig  lumineszierendes     Berylliumsilikat    Verwen  dung finden.  



  Die lumineszierende Pulverschicht wird  zwischen der Entladungsbahn und dem  lumineszierenden Glas angeordnet, z. B. auf  der Innenseite der Wand der Entladungs  röhre, in welchem Falle die Röhrenwand  selbst aus dem lumineszierenden Glas her  gestellt werden kann. Das lumineszierende  Glas kann auch in Form eines der Röhre  zugeordneten Schirmes Verwendung finden.  Dieser Schirm kann die Form einer die  Entladungsröhre umgebenden Hülle erhalten.  Das lumineszierende Pulver kann dann auf  der der Entladungsröhre zugewendeten Seite  des Schirmes oder auch auf der Innen- oder  Aussenseite der     Entladungsröhrenwand    ange  bracht werden.

   Es soll darauf geachtet wer  den, dass die von der Entladung erzeugten  Strahlen, welche die Lumineszenz des Pulvers  und des Glases erregen sollen, diesen     Stoff     auch erreichen können. Falls ein besonderer  Schirm aus lumineszierendem Glase benutzt  wird, soll also die Röhrenwand aus einem  Material bestehen, das durchlässig für die  die Lumineszenz des Glases erregenden  Strahlen ist.  



  Die Zeichnung stellt ein Ausführungs  beispiel einer Kombinationslichtquelle gemäss  der Erfindung dar.  



  Die abgebildete Lichtquelle besteht aus  einer Entladungsröhre, deren Wand 1 aus  lumineszierendem Uranglas besteht. Auf der  Innenseite dieser Wand befindet sich eine  orangefarbig lumineszierendes     Kadmiumsili-          katpulver    aufweisende Schicht 2. Das lumines  zierende Pulver kann auf bekannte Weise,  z. B. mit dem Bindemittel Phosphorsäure,  auf die Röhrenwand angebracht sein. Die  Röhre ist mit zwei Glühelektroden 3 ver  sehen und enthält eine Füllung aus einem      Edelgas, z. B. Argon, und Quecksilberdampf.

    Beim Betrieb zeigt die Entladungsröhre eine  Nieder     druckquecksilberdampfentladung,    in der  neben den sichtbaren Strahlen auch ultra  violette Strahlen erzeugt werden, die das  lumineszierende Pulver und das Uranglas  zum Lumineszieren bringen, wobei auch ein  erheblicher Teil des violetten Lichtes der  Quecksilberentladung vom Uranglas absor  biert und in Strahlen längerer Wellenlänge  umgewandelt wird. Das von der Lichtquelle  ausgesandte Licht ist demzufolge aus drei  Komponenten zusammengesetzt. Erstens aus  dem durch die Entladung ausgesandten Licht  zweitens aus dem     Lumineszenzlicht    der Pul  verschicht 2 und drittens aus dem     Lumines-          zenzlicht    der Glaswand 1.

   Es hat sich ge  zeigt, dass durch diese     Kombination    ein sehr  befriedigendes weisses Licht mit gut ausge  fülltem Spektrum erhalten wird. Auch der  Wirkungsgrad dieser Lichtquelle ist sehr gut.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kombinationslichtquelle, dadurch gekenn zeichnet, dass sie eine Niederdruckquecksilber- darnpfentladungsbahn aufweist, deren Strah lung eine Wand aus lumineszierendem Glas trifft, und dass sich zwischen der Entladungs bahn und dieser lumineszierenden Glaswand eine durch die von der Entladung erzeug ten Strahlung zum Lumineszieren gebrachte Schicht befindet, die ein lumineszierendes Pulver aufweist, dessen Emissionsband ein Maximum bei einer Wellenlänge zwischen 5700 und 6000 t1 und eine Halbwertbreite grösser als 400 Ä zeigt. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Kombinationslichtquelle nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die von der Strahlung der Entladungsbahn getroffene Wand aus Uranglas besteht. 2. Kombinationslichtquelle nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die von der Strahlung der Entladungsbahn getroffene Wand aus Kupferglas besteht. 3. Kombinationslichtquelle nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die lumineszierende Glaswand die Röhrenwand der Entladungsbahn ist. 4. Kombinationslichtquelle - nach Patentan spruch, .dadurch gekennzeichnet, dass die Halbwertbreite des lumineszierenden Pul vers grösser als 500 Ä ist. 5.
    Kombinationslichtquelle nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das lumineszierende Pulver aus orangefarbig lumineszierendem Kadmiumsilikat besteht. 6. Kombinationslichtquelle nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das lumineszierende Pulver aus orangefarbig lumineszierendem Berylli-umsilikat besteht.
CH204372D 1937-05-10 1938-05-09 Kombinationslichtquelle. CH204372A (de)

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