CH204475A - Glashohlziegel. - Google Patents

Glashohlziegel.

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CH204475A
CH204475A CH204475DA CH204475A CH 204475 A CH204475 A CH 204475A CH 204475D A CH204475D A CH 204475DA CH 204475 A CH204475 A CH 204475A
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CH
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glass
brick
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pressed
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Inventor
Friedrich Hans
Original Assignee
Friedrich Hans
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04CSTRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C1/00Building elements of block or other shape for the construction of parts of buildings
    • E04C1/42Building elements of block or other shape for the construction of parts of buildings of glass or other transparent material

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Joining Of Glass To Other Materials (AREA)

Description


  Glashohlziegel.    Die Erfindung betrifft einen Glashohl  ziegel aus Pressglas. Gepresste Glashohlziegel,  die aus mehreren Stücken in mehreren Ar  beitsgängen hergestellt werden, sind bekannt.  Das durch diese Methode erforderliche Zu  sammenkleben oder Bestreichen mit einem  Bindemittel bedingt, dass die Festigkeit des  Glasziegels leidet. Nie kann mit Sicherheit  dafür gebürgt werden, dass nicht durch Lö  sung des     Kittes    oder durch mangelhafte     Kit-          tung    der Ziegel wieder in seine Teile zer  fällt oder zumindest     Kittrisse    entstehen, wo  durch die Festigkeit des Ziegels und somit  die Sicherheit des Bauwerkes leidet.

   Selbst  wenn man aber von einer     Kittung    absieht       und    den Ziegel aus zwei Glashälften her  stellt, die miteinander in der Stossfuge ver  schmolzen werden, wird dadurch nicht die  Gewähr gegeben, dass sich die beiden zu ver  schmelzenden Glasränder spannungsfrei, ohne  Bruchgefahr des Ziegels, verbinden lassen,  denn wenn mehrere Arbeitsoperationen vor  genommen werden, treten in dem Zeitraum  zwischen beiden Arbeitsgängen Abkühlungen    ein, welche Spannungen     bedingen;    es ist       praktisch        unvermeidlich,    zwischen den bei  den Arbeitsphasen das Erkalten zu verhin  dern.  



  Die     Trennungsfläche    des bekannten zwei  teiligen Hohlziegels ist insbesondere bei sol  chen Bauwerken von     Nachteil,    bei denen  beabsichtigt ist, die Wände durchsichtig zu  halten und dem Licht     möglichst        vollkommen     Einlass zu bieten, wie zum Beispiel bei Fa  briksräumen.

   Die Wandung soll dann     eine     möglichst     einheitliche,    durchsichtige, stö  rungsfreie Fläche     bilden.    Wenn aber, wie bei  dem     bekannten    Ziegel,     gekittete    Flächen vor  handen sind, dann wirken diese abhaltend  auf das Licht     bezw.    ablenkend, und die Flä  che erscheint nicht mehr gleichmässig leuch  tend, sondern von dunklen,     undurchsichtigen     und unregelmässig verlaufenden Streifen  durchzogen. Dieser     Übelstand    kann bei dem  erfindungsgemässen Ziegel vermieden werden.  



  Den Gegenstand der Erfindung bildet ein  allseitig geschlossener, aus einem Stück be  stehender Glashohlziegel aus     Pressglas.         Das Verfahren zur Herstellung von Glas  hohlziegeln gemäss der Erfindung besteht  darin, dass ein offener Hohlkörper mit min  destens einer verlängerten Seitenwand aus  Pressglas hergestellt wird, worauf durch Um  legen der Verlängerung die Öffnung des  Hohlkörpers abgeschlossen wird.  



  Auf der Zeichnung ist der Erfindungs  gegenstand in zwei Ausführungsformen dar  gestellt. Es zeigt Fig. 1 eine Vorderansicht,  Fig. 2 eine Seitenansicht und Fig. 3 eine  Draufsicht des fertigen Ziegels; die Fitg'. 4  und 5 veranschaulichen Längsschnitte durch  den Ziegel vor und nach dem Schliessen und  Fig. 6 einen Schnitt durch eine abgeänderte  Ausf ührungsform.  



  Der Ziegel nach dem ersten Ausführungs  beispiel hat die Gestalt eines     parallelepipedi-          schen    Hohlkörpers. Er hat an seinen Schmal  seiten 1 eine umlaufende Vertiefung 2, die  Längsrippen 3 aufweist. Der Mörtel kann in  die Vertiefungen eindringen, wodurch Quer  verschiebungen des Ziegels verhindert wer  den.  



  Das Pressverfahren nach der Erfindung  kann beispielsweise wie folgt durchgeführt  werden: Es wird zuerst ein     parallelepipedi-          scher    Hohlkörper hergestellt, der Seiten  wände 4 und einen Boden 5 besitzt. Die  zweite Stirnfläche des Parallelepipeds bleibt  offen, damit der Pressstempel eingeführt wer  den kann. An eine der Seitenwände 4  schliesst sich ein Lappen 6 an, welcher nach  Umlegen den Hohlkörper abschliesst. Der  Lappen wird unmittelbar nach dem     Pressvor-          gang,    solange das Glas noch in heissem, biege  fähigem Zustande ist,     umgelebt    und in hoch  heissem Zustand mit dem Rand des übrigen  Glaskörpers verpresst, so dass ein abgeschlos  sener Hohlraum entsteht.

   Zur Erzielung einer  vollständig dichtenden Verbindung des Lap  pens mit dem übrigen     Glaskörper    kann der  fertige gepresste Hohlkörper noch nachträg  lich geglüht werden, wodurch alle Teile der  Fuge restlos ineinanderfliessen können.  



  Die obern Ränder der Ziegelwände und  des Lappens 6 erhalten Falze 7, welche beim  Umlegen des Lappens ineinandergreifen und    diesen in die richtige Lage zum übrigen  Glaskörper bringen. Um das Umbiegen des  Lappens zu erleichtern, wird an dessen  Aussenseite in der Kniekzone, etwa in der  Höhe des Hohlkörperrandes, eine randparal  lele Querrille 9 vorgeformt, längs welcher  sieh der Deckellappen leicht und scharf um  legen lässt.  



  Nach Abkühlung des einen hermetisch  abgeschlossenen Hohlraum enthaltenden Zie  gels bildet sich im Hohlraum ein Unterdruck.  Ist jedoch ein solcher Unterdruck nicht er  wünscht. so kann beim Pressen im Glaskör  per ein Loch 8 vorgesehen sein, durch wel  ches beim Erkalten Aussenluft einströmt.  Nach dem Erkalten des Ziegels wird das  Loch zum Beispiel durch einen Glaspfropfen  abgeschlossen. Der Pfropfen wird vorteil  haft durch Einschmelzen eines     Glühlklümp-          chens    gebildet.  



  Der Ziegel nach Fig. 6 ist an seinen Flä  chen mit kantenparallelen Rillen versehen,  um einerseits das gegenseitige Verschieben  zu verhindern und anderseits eine gleich  m     a        ässi"        'e        Liehtzerstreuung        züi        erreichen,        so        dass          t'        el     man     nicht    durch die Wand sehen kann. Auch  ist der Ziegel durch in seinem Innern ange  ordnete     Querwände,    welche zu seinen klein  sten Flächen parallel sind, versteift.  



  Die Rillen sind an je zwei einander ge  genüberliegenden Flächen um die halbe     Ril-          lenbrei.te    gegeneinander versetzt, so dass je  zwei gleichgeformte Ziegel mit aneinander  stossenden Flächen zu einem dichten, fugen  freien     Geftige    auf- und     aneinandergelegtwer-          den    und trotzdem an den einander nicht be  rührenden Flächen bündig abschliessen     kön-          n?Tl        _  

Claims (1)

  1. PATEN TANSPRtrCHE I. Allseitig geschlossener, aus einem Stück hergestellter Glashohlziegel aus Press- glas. II. Verfahren zur Herstellung von Glas hohlziegeln nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass ein offener Hohlkörper mit mindestens einer verlän gerten Seitenwand aus Pressglas herge stellt wird, worauf durch Umlegen der Verlängerung die Öffnung des Hohlkör pers abgeschlossen wird. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass dem Hohl körper die Gestalt eines an einer Fläche offenen Parallelepipeds gegeben wird. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch II und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass das Umlegen der Verlängerung unmittelbar nach der Pressung in noch heissem und biegefähigem Zustand des Glases erfolgt. 3. Verfahren nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Ränder der Seiten wände und der Verlängerung Falze (7) erhalten, welche beim Umlegen der Ver längerung ineinandergreifen. 4. Verfahren nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch ge kennzeichnet, dass an der Ansatzstelle der Verlängerung eine aussen liegende, randparallele Rille (9) angebracht wird. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Verlängerung in noch heissem Zustand mit dem übrigern Glaskörper verpresst wird. 6. Verfahren nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch ge kennzeichnet, dass der fertig gepresste Hohlkörper zwecks vollständiger und dichtender Verbindung der Verlängerung mit den anliegenden Rändern nacl-iträg- lieh geglüht wird. 7.
    Verfahren nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 1 bis 6, dadurch ge kennzeichnet, dass man beim Pressen in dem Glaskörper Löcher vorsieht, welche nach dem Erkalten des Ziegels verschlos sen werden, so dass in dem allseitig und völlig geschlossenen Ziegel atmosphäri scher Luftdruck herrscht. S. Ziegel nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass er an seinen Flächen mit kantenparallelen Rillen versehen ist. 9.
    Ziegel nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Rillen an je zwei einander gegenüberliegenden Flächen um die halbe Rillenentfernuug gegeneinan der versetzt liegen.
CH204475D 1938-08-24 1938-08-24 Glashohlziegel. CH204475A (de)

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