CH204482A - Vorrichtung zum Reinigen und Ozonisieren von Luft. - Google Patents
Vorrichtung zum Reinigen und Ozonisieren von Luft.Info
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Description
Vorrichtung zum Reinigen und Ozonisieren von Luft. Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Vorrichtung zum Reinigen und Ozonisieren von Luft, mit einem durch einen Elektromotor angetriebenen, gleichachsig zu diesem angeordneten Ventilator, welcher die zu reinigende Luft durch Filter und Ozoni- satoren führt. Zum Abscheiden von schwe ren Gasen, Dämpfen, Rauch, Staub oder dergl. aus der vom Ventilator abgeschleuder- ten Luft ist mindestens eine als Luftfilter ausgebaute Wand vorgesehen, gegen welche die Luft geschleudert wird.
In der Zeichnung sind Ausführungsbei spiele des Erfindungsgegenstandes darge stellt, und zwar zeigt: Fig. 1 und 3 je einen Vertikalschnitt durch zwei verschiedene Ausführungsformen einer an einer Decke eines Raumes anzuord nenden Vorrichtung; Fig. 2 und 4 sind Schnitte nach den Linien I-I bezw. II-II der Fig. 1 bezw. 3;
Fig. 5 und 6 zeigen zum Teil im Schnift und im Grundriss eine zweite Ausführungs form der Vtirriclrtiiig- -@ Fig. 7 zeigt schematisch verschiedene Ausführungsformen von Filtern im Schnitt. - Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 und 2 sind in einem an der Decke zu be festigenden runden, quadratischen oder viel eckigen Gehäuse 1 Ozonisatoren 2 im greise rund um einen Elektromotor 3 angeordnet.
Die Ozonisatoren werden elektrisch betätigt und haben Glimmentladung, welche auf die Luft ionisierend wirkt. Der Elektromotor 3 stützt sich mittels elastischer, U-förmiger Zwischenstücke 4 auf eine Zwischenwand 5. Die Ozonisatoren sind alle auf einer gemein samen isolierten Scheibe 5' angeordnet und derart dimensioniert, dass die Ozonabgabe genau der Luftleistung des Ventilatorrades angepasst werden kann, so dass eine Überkon zentration von Ozon' in der gereinigten Luft ausgeschlossen ist. Auf der Motorwelle 6 sitzt ein Zentrifugalventilator 7.
Im Ge häuse 1 sind bei den Lufteintrittsstellen leicht auswechselbare Filter 12, z. B. aus Glas- oder Stahlwolle etc. lösbar eingebaut. Hinter den Filtern"12:@sind'@weitere Filter 26 aus Silica-Gel, Infusorienerde oder dergl. an geordnet. In der Wandung 10 des Gehäuses 1 sind Fenster 11 vorgesehen, welche durch diese auswechselbaren Luftfilter 1.2 geschlos sen sind. Beim Laufen des Motors 3 . wird rauch-, staub-, dampf- oder gasgeschwängerte Luft durch die Filter 12 in radialer Richtung angesaugt und von den festen Bestandteilen befreit.
Die in den Filtern 12, 26 nicht zu. rückgehaltenen Rauchteile oder Dämpfe und Gase gelangen in den Gehäuseraum 27, wer den dort ozonisiert und ionisiert und durch die geruchvertilgende und baktericide Wir kung des Ozons von unangenehmen Gerüchen und Bakterien befreit. Die Luft fliesst somit an den Ozonröhren 2 vorbei und strömt, mit Ozon angereichert, durch die Zentralöffnung 13 der Zwischenwand 5 zum Zentrifugalven- tilator 7. Die von diesem abgeschleuderte Luft streicht nun längs spiralförmig verlau fenden Wänden 14, deren äussere Enden bis zu einem Filterring 25 reichen.
Durch die Spirale 14 wird die aus dem Turbinenrad herausgeschleuderte Luft gleichmässig ver teilt und an den Filterring 25 gedrückt. Die Spirale 14 und der Filterring 25 sind als Filterwände ausgebaut und bestehen bei- spielsweise aus Drahtgeflecht, perforiertem Blech oder dergl. Zweckmässigerweise sind sie mit speziell präpariertem Filterstoff über zogen.
Um die rauchabsorbierende Wirkung der als Luftfilter ausgebauten Spirale 14 und dem Filter 25 zu erhöhen, ist unterhalb der Luftturbine ein Gefäss 28 angebracht, wel ches mit Wasser allein oder mit Wasser und einem Zusatz einer chemischen Substanz, welche den Rauch absorbiert, z. B. überman- gansaurem Kali, gefüllt wird. Die Füllung kann von Hand durch einen Stutzen 29 statt finden oder durch ein dünnes Metallrohr 30 von einer vorhandenen Rohrleitung mittels bekannten Hahnen oder auch automatisch nachgefüllt werden. Die Spiralfilter 14 und Ringfilter 25 tauchen in das Gefäss 28 ein und sind stets zufolge ihrer kapillaren Eigen schaft befeuchtet.
Durch ein am Ventilator 7 angeordnetes, in das Gefäss 28 tauchendes, konisches Rohr 8 wird die Flüssigkeit ange sogen und vom Ventilator an die Wände 11 geschleudert. Die durch den Ringfilter 28 ausgepresste Luft ist nun von festen Bestand teilen, Gerüchen und von Rauch absolut ge reinigt und ozonisiert und tritt von dem Raum 31 nach unten wieder in den Aufent haltsraum.
Die Spirale 14 und Ringfilter 25 sind im Gefäss 28 und an einer Scheibe 32 der art befestigt, dass dieselben rasch ausgewech selt werden können.
Als unterer Abschluss dient ein Holzrah men 33, auf welchem wegnehmbar die Spira le 14 angebracht sind. Der Holzrahmen 33 kann zwecks eines gefälligen Aussehens mit Verzierungen versehen sein.
Die Ausführungsform gemäss den Fig. 3 und 4 unterscheidet sich von der vorstehend beschriebenen Ausführung lediglich in einer andern Ausbildung des untern Teils. Gleiche Teile sind mit gleichen Hinweiszeichen ver sehen wie in den Fig. 1 und 2; es erübrigt sich, diese Teile nochmals zu beschreiben. Bei dieser zweiten Ausführungsform ver läuft eine einzige als Luftfilter dienende Wand 14 in einer Spirale. Sie begrenzt teil weise den Raum 15, der unterhalb der Zwi schenwand 5 angeordnet ist. Raum 15 ist nach unten durch eine Wand 16 abgeschlossen, in welcher Austrittsöffnungen 18 für die aus der Wandung 14 austretende Luft vorgesehen sind.
Die Luft fliesst dann durch einen Rauchfilter 9 ins Freie. Über diesem Fil ter ist eine perforierte Blechhaube vorge sehen, die als Verzierung des Gehäuses dient.
Die Ozonisatoren 2 sind so gewählt, da,ss die Ozonabgabe genau der Leistung des Ven- tilatorrades entspricht. Die Rauchteilchen werden alle an die gerippte Spiralwand 1.4 geschleudert und von dieser aufgenommen. Die Wand 14 kann nun gerippt, gewellt, ge faltet sein, so dass die abgeschleuderte Luft an die Wandung aufschlägt und die fein sten Rauchteilchen dabei abgibt.
Die Wand 14 kann aus Glaswolle, Filtertuch, aktiver Kohle, Etamin, aus feinem Drahtgeflecht oder aus einem perforierten Blech bestehen. An der Aussenseite der Spirale, also über den Scheitel der Wellenform, kann eine Wand aus Luft nicht durchlässigem Material, z. B. Blech, Isoliermaterial, gelegt sein. Diese Wand kann auch in einiger Entfernung vom Scheitel der Wellenformen gelegt sein.
Es könnten auch, wie Fig. 5 und 6 zeigen, mehrere äquidistant zueinander in Spiralen verlaufende Filter und Abscheidungswände vorgesehen sein. Die Luft, die vom Zentri- fugalventilator 7 abgeschleudert wird, hat dann einen sehr langen Weg zurückzulegen, wobei sie stets abgelenkt wird. Dadurch fin- clet ein rasches und vollkommenes Abschei den der Rauchteilchen statt.
Die Wände könnten auch mit feuchtem Material, mit Klebstoff usw. belegt sein, da mit die Rauchteilchen sicher festgehalten werden. Die Wandungen 14 könnten auch mit Desinfiziermitteln, mit Riechstoffen etc. imprägniert sein, so dass sie nicht nur Rauch abscheiden, sondern die Luft noch, was lästige Gerüche anbelangt, verbessern.
Wie Fig. 7 zeigt, könnten auch statt der Spiralwände 14 eine aus aufeinanderge- schichteten flachen Filterringen 20 be stehende Wand vorgesehen sein, wobei die Filterringe glatt, gewellt, gerippt, geriffelt etc. oder auch genutet sein können, derart, dass die in radialer Richtung aus dem Zen trifugalventilator 7 austretende Luft durch die Zwischenräume zweier aufeinanderfol gender Filterringe hindurchgetrieben wird. Die Luft stösst dabei auf die Wände und gibt dabei die Rauchteilchen an die Filter ringe ab.
Die Luft strömt dann wieder unten aus dem Gehäuse 1 aus, wobei in der Aus trittsstelle noch ein Filter eingebaut sein kann. In jedem Fall ist der ganze Filter leicht lösbar im Gehäuse 1 angeordnet, so dass ein Ersatz der staub- und rauchgesättig ten Filter leicht möglich ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Reinigen und Ozonisie ren von Luft, mit einem durch Elektromotor angetriebenen, gleichachsig zu diesem ange- ordneten Ventilator, welcher die zu reini gende Luft durch Filter und Ozonisatoren führt, dadurch gekennzeichnet, dass zum Ab scheiden von schweren Gasen, Dämpfen, Rauch, Staub oder dergl. aus der vom Venti lator abgeschleuderten Luft mindestens eine als Luftfilter ausgebaute Wand vorgesehen ist, gegen welche die Luft geschleudert wird.UNTERANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass Motor und Ventilator in zwei übereinanderliegenden Kammern eines Gehäuses angeordnet sind, wobei in der obern Kammer rund um den Motor die Staubfilter und die Ozonisato- ren und in der untern Kammer auf glei cher Höhe mit dem Ventilator eine Spiral- abscheidungswand, welche als Raueh- bezw. Gasfilter ausgebaut ist, angeordnet ist. 2.Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die obere Kammer mit auswechsel baren Filtern abgeschlossene Fenster be sitzen, während im Boden der untern, den Ventilator aufnehmenden Kammer die Luftaustrittsöffnung angeordnet ist. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Motor auf elastischem U-förmigen Stützkörper lagert. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als Luftfilter eine Mehrzahl von gleichlaufenden Spiral- wänden vorgesehen ist. 5.Vorrichtung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch eine als Luftfilter aus- gebaute Wand, die aus übereinanderge- schichteten flachen Ringen aus Filtermate rial besteht. 6. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Ringe gewellt oder gerippt sind, zum Zwecke, die Abscheidungsfläche für Rauch zu vergrössern.. 7. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass Mittel vorge- sehen sind, um die als Luftfilter ausgebil dete Wand feucht zu halten. B.Vorrichtung nach Patentanspruch und dem Unteranspruch 7, dadurch gekenn zeichnet, dass die als Luftfilter ausgebil- dete Wand mit ihrem einen Rand in Flüs sigkeit ragt und vermöge ihrer Kapillari tät Flüssigkeit ansaugt.
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