CH204498A - Aus Kunstpressstoff bestehender perforierter Gefässdeckel zum Abhalten von Insekten. - Google Patents
Aus Kunstpressstoff bestehender perforierter Gefässdeckel zum Abhalten von Insekten.Info
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Description
Aus gunstpressstoff bestehender perforierter Gefässdeckel zum Abhalten von Insekten. Zum luftdurchlässigen Decken von offe nen Gefässen, deren Inhalt gegen den Zutritt von Fliegen, Wespen, Ameisen und andern Insekten geschützt werden soll, gibt es be reits siebartig gelochte Deckel, die auch schon aus einer Scheibe von perforiertem Zelluloid- hergestellt werden. Diese Deckel sind entweder ganz glatt oder sie haben höchstens eine ringförmige Einfassung von der Gestalt eines Verstärkungswulstes.
Solche Schutzdeckel können durch ge ringfügiges Anstossen sehr leicht verschoben werden und zum Teil oder überhaupt von der Gefässöffnung abgleiten, weil die aasgerun- dete Ringeinfassung keinen genügenden Halt gegen Verschiebung bietet. Wird aber auf diese Weise auch nur ein kleiner Teil der ab gedeckten Öffnung des Gefässes frei, so ist der ganze Zweck des Deckels illusorisch, denn die abzuhaltenden Insekten können dann ohne weiteres in das Gefäss gelangen. Dieser Übel stand wird durch die Erfindung beseitigt.
Sie besteht in der Hauptsache darin, dass am Deckelrand oder an Teilen desselben zur Fläche des Gefässdeckels unter einem Winkel von mindestens <B>60'</B> stehende Anschlagkör per angeordnet sind, welche bei auf ein Ge fäss aufgesetztem Deckel das Abgleiten des selben vom Gefäss verhindern sollen. Durch die Erfindung ist es zudem möglich, den Deckel erheblich billiger herstellen zu kön nen, als wenn dieser in der bisherigen Weise mit einer Wulsteinfassung zu versehen ist.
Der Deckel, der aus perforiertem Zellu loid oder einer andern Kunstmasse von ähn lichen Nutzeigenschaften hergestellt sein kann, kann z. B. rund, oval oder vieleckig sein, oder die Gestalt der Mittelschnittfläche einer Birne haben.
Für die Ausführung des Erfindungsge dankens gibt es verschiedene Möglichkeiten, von denen auf der beiliegenden Zeichnung einigeAusführungsbeispiele jeweils inDrauf- sicht und Seitenansicht dargestellt sind.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 und 2 ist der Anschlagkörper des vieleckig gestalteten Deckels 1 durch aasgebogene, nach abwärts gerichtete Leisten 2, 3, 4 und 5 ge- bildet. Es ist ohne weiteres klar, dass diese Anschläge das Abrutschen des Deckels von der Gefä.ssöffung infolge einer Erschütterung oder eines Anstossens verhindern, weil sie sich bei jeder Verschiebung des Deckels an eine Aussenwandung des abgedeckten Gefässes an legen. Ausserdem dienen sie übrigens auch, wenn der Deckel unbenutzt, zum Beispiel auf einem Tisch gelegt ist, als Füsse.
Beim Beispiel nach Fig. 3 und 4 sind aufgeklebte schmale Winkelstückchen 7 vor handen, deren eines, 6, zu einer auch als Crriff benutzbaren Aufhängeöse ausgebildet ist. Der Deckel 1 selbst ist hier kreisförmig.
Die bisher beschriebenen zwei Ausfüh- rungsbeispiele können zwar ausser zum Über decken von runden Gefässöffnungen auch für solche verwendet werden, an denen sich eine Ausgussschnauze befindet. Sie müssen aber in diesem Fall erheblich grösser im Dureb- messer sein als das Gefäss selbst.
Dadurch erhöht sich in solchen Fällen der Platzbe darf und die Gefahr des Anstossens. Bei den übrigen in den Fig. 5 bis 8 dargestell ten Ausführungsbeispielen ist der Deckel so ausgebildet, dass er eine etwa vorhandene Ausgussschnauze auch mit abdeckt, ohne erheblich grösser als die Gefässöffnung sein zu müssen.
Zu diesem Z"veck sind die nach abwärts gerichteten Deckelrandteile so ange ordnet, dass sie bei auf ein Gefäss aufgesetz tem Deckel zu beiden Seiten einer solchen Ausgussschnauze zu liegen kommen und da durch nicht nur das Abgleiten des Deckels von der Gefässöffnung, sondern auch seine Verdrehung auf dieser hindern. Dadurch ist das Mitabdecken eines Gefässausgusses auch dann gesichert, wenn für diesen nur ein ein seitiger Ansatz des Deckels vorgesehen ist.
Beim Beispiel nach den Fig. 5 und 6 sind diese für eine punktiert angedeutete Ausguss schnauze bestimmten Anschlagkörper mit 8 bezeichnet, die übrigen Anschlagkörper sind als aufgeklebte Randleisten 9, 10 ausgeführt, die einen Durchgang für den punktiert an gegebenen Griffhenkel des Gefässes freilas sen. Der Deckel 1 selbst erhält durch den einseitigen Ansatz 11 etwa die Gestalt der Mittelschnittfläche einer Birne oder auch eine ovale Gestalt. Am Deckelansatz 11 ist eine Aufhängeöse 6 angeklebt.
Dieselben Vorteile, wie soeben beschrie- ben, lassen sich auch durch nach unten ge richtete angebogerie Leisten 12 erreichen, wie dies beim Beispiel nach den Fig. 7 und 8 der Fall ist, welche Leisten zu beiden Seiten der punktiert angedeuteten Ausgussschnauze zu liegen kommen. Die ausserdem vorhandenen, gleichfalls abgebogenen Anschlagkörper 13 sind ebenfalls so angeordnet, dass zwischen ihnen ein Durchtritt für einen Gefässhenkel entsteht, wie punktiert angegeben ist.
Die dargestellte Ausführungsform ergibt eine be sonders einfache Herstellung bei nur ganz unerheblichem Materialabfall, denn durch die dargestellte Anordnung der Leisten 12, 13 bedarf es zwischen diesen keiner weiterer Anschläge. Werden die Randleisten so a.nge- bogen, dass sie leicht schräg gegeneinander nach einwärts stehen, so kann erreicht wer den, dass der Deckelrand über den Rand des zu deckenden Gefässes einschnappt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Aus Kunstpressstoff bestehender perforier ter Gefässdeckel zum Abhalten von Insekten, dadurch gekennzeichnet, da.ss am Deckelrand oder an Teilen desselben zur Fläche des Ge fässdeckels unter einem Winkel von minde stens 60 " stehende Anschlagkörper angeord net sind, welche bei auf ein Gefäss aufgesetz tem Deckel das Abgleiten desselben vom Ge fäss verhindern sollen. UNTERANSPRtrCHE 1.Gefässdeckel nach dem Patentanspruch, gekennzeichnet durch eine solche Anord nung von Anschlagkörpern, dass der Deckel so auf ein Gefäss mit einer an eine kreisförmige Gefässöffnung anschlie ssendem Ausgussschnauze gelegt werden kann, dass die Anschlagkörper zu beiden Seiten der Schnauze zu liegen kommen, wo durch sie auch die Verdrehung des Deckels auf der Gefässöffnung hindern. 2. Gefässdeckel nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die An- schlagkörper durch vom Deckelrand abge bogene Leisten gebildet sind. 3.Gefässdeckel nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die An- Schlagkörper aus am Deckel angeklebten Leisten bestehen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH204498T | 1938-05-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| CH204498A true CH204498A (de) | 1939-05-15 |
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ID=4444189
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH204498D CH204498A (de) | 1938-05-13 | 1938-05-13 | Aus Kunstpressstoff bestehender perforierter Gefässdeckel zum Abhalten von Insekten. |
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Cited By (4)
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1938
- 1938-05-13 CH CH204498D patent/CH204498A/de unknown
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