CH204508A - Bügeleisen. - Google Patents

Bügeleisen.

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CH204508A
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Kellner Leon
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Kellner Leon
Kellner Max
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Description


  Bügeleisen.    Es sind Bügeleisen bekannt, welche mit  Dampf arbeiten, der, in der Bügelfläche des  Eisens austretend, auf die Wäsche oder den  Stoff gelangt. Alle diese bekannten Bügel  eisen erzielen jedoch keine glatt gebügelten  Stofflagen, weil das richtige Zusammenspiel  der Wasserbildung im Stoff     und    der Ver  dampfung des kondensierten Wassers man  gelt.

   Die Erfindung nimmt auf die Um  stände Rücksicht, welche beim Bügeln ein  gehalten werden müssen und welche verlan  gen, dass vorerst der Dampf     in    ausreichender  Menge in der Stofflage zu Wasser konden  siert, also tatsächlich die Rolle des     Befeuch-          tens    übernimmt, und dass nachträglich dieses  Wasser durch     Wiederverdampfen    praktisch  restlos entfernt wird. Die Erfindung erfüllt  diese Forderungen, und zwar dadurch, dass  die Temperatur der Bodenfläche des Bügel  eisens im Bereich des Dampfaustrittes nied  riger gehalten ist als im übrigen Boden  flächenbereich, wodurch die Kondensation  des austretenden Dampfes wesentlich unter  stützt wird.

      Auf der     Zeichnung        ist    der Erfindungs  gegenstand in beispielsweisen Ausführungs  formen dargestellt.     Fig.    1 zeigt einen Längs  schnitt einer     Ausführungsform    und     Fig.    2  einen Schnitt des die     Dampfzufuhr    regelnden  Ventils.  



  In dem Bügeleisen befindet sich     ein    Was  serbehälter 1, der durch einen     elektrischen     Heizkörper 2 erhitzt wird und Dampf liefert.  Der Dampf wird durch ein vom     Einfüll-          stutzen    3, der zugleich Dampfsammler ist,  vertikal zur Bodenplatte verlaufendes, gera  des Rohr 4     in    die Bügelfläche geleitet und  tritt bei 5 aus dem Eisen auf den zu bügeln  den Stoff aus. Die Dampfzufuhr wird durch  ein Ventil geregelt, welches von     einem    He  bel 6 aus betätigt     wird,    welcher um eine  Achse 7 am     Bügeleisenhandgriff    8     schwingt.     



  Im Bereich des Dampfaustrittes wird  die Bodenfläche des Bügeleisens in der Zone  9 auf einer Temperatur gehalten, welche be  dingt, dass sich der austretende Dampf im  Stoff sofort kondensiert     und    daher die tat-      sächliche Wirkung des     Befeuchtens    der Wä  sche oder des Stoffes übernimmt.  



  Die zweite Zone, 10, des Bügeleisens, wel  che hinter der ersten Zone liegt,     wird    auf  höhere Temperatur erhitzt und ist dazu be  stimmt, das im Stoff gebildete Wasser zu  verdampfen und wieder zu entfernen. Der  Vorgang, der sich bei diesem Bügeleisen ab  spielt, deckt sich somit erstmalig vollkommen  mit dem     bisher    geübten primitiven Verfah  ren des Besprengens der zu bügelnden Stoffe  mit Wasser und dem nachträglichen Plätten.  



  Der am Handgriff schwingbare Ventil  betätigungshebel ist in der Weise angeordnet,  dass er beim     Vorw        ärtsbewegen    des Bügel  eisens niedergedrückt wird und das Dampf  ventil öffnet, während er bei der Rückbewe  gung des Bügeleisens losgelassen wird, wo  durch sich das Ventil wieder schliesst. Zu die  sem Zweck ist der Griffoberteil 6 am Griff  unterteil 8 um einen Zapfen 7 schwenkbar  angeordnet, welcher möglichst nahe dem     hin-          tern    Ende des Griffes liegt; der vordere He  belarm ist somit länger als der hintere. Der  Griffrücken verläuft schräg, so dass beim       Vorwärtsbewegen    des Bügeleisens eine nach  unten wirkende Druckkomponente auftritt.

    Beim     Rückw        ärtsbewegen    des Bügeleisens  lockert sich der Druck der Hand auf den  Griffrücken und dieser rückt unter der Wir  kung von     Federn    in seine Ausgangslage unter  gleichzeitigem Abschluss des Dampfventils.  Diese schwingende Bewegung, die von der  hin und her bewegten Hand von selbst ein  geleitet wird, überträgt sich durch einen He  bel 23 auf das     Dampfregelventil.    Die     A.b-          wärtsbewegung    des     Schwinghebels    6 erfolgt  durch den     Druck.    der Hand, die Aufwärts  bewegung durch die Schraubenfedern 17 und  18 des Ventilgestänges.

   Das Gestänge be  steht aus einem mit dem schwingenden Griff  oberteil fest verbundenen Winkel, der mit  seinem Ende über eine elastische Abschluss  platte 24, z. B. aus Gummi, auf den Kopf  25 der Ventilstange wirkt. wodurch der  Ventilteller 16 nach unten entgegen der Wir  kung der Feder 18 von seinem Sitz 19 ab  gehoben wird.    Bei der     Vorwärtsbewegung    des Bügel  eisens soll aus der in der vordern, kälteren  Zone 9     mündenden    Düse Dampf auf den  Stoff geleitet werden, wo er kondensiert, um  durch die Hitze der     rückwärtigen    Zone 10  wieder verdampft zu werden. Bei der Rück  wärtsbewegung soll jedoch im allgemeinen  der Dampfaustritt unterbunden werden. da.  in diesem Falle die heisse Zone vorangeht.

    und das als Dampf in den     Stoff    geleitete  Wasser nicht mehr entfernt werden würde,  das Bügelgut somit feucht     ziiriickbliebe.    In  manchen Fällen soll dieser Vorgang nicht.  stattfinden, wie z. B. bei Kleiderstoffen, bei  denen das Trockenbügeln die Bildung eines  Spiegels verursachen würde. In diesen Fäl  len wird dauernd mit. Dampfzufuhr ge  arbeitet und der     Ventilbetätigiingshebel    6       am    einfachsten durch     etwas    kräftigeres Um  fassen des Griffes ständig niedergedrückt;       cder    aber es wird eine     Arretiervorrichtung     11 vorgesehen, welche den Hebel 6 in der       niedergedrückten    Lage festhält.

   Diese Art  der Bedienung entspricht dem Bügeln mit       Zwischenlage    eines     feuchten        Tuches.     



  Um die im Bereich     des        Dampfaustrittes          liegende        Bodenpla.ttenzone    9     auf        entsprechend     niedriger und die     übrige    Bodenplatte auf  Höherer Temperatur zu halten, kann der vor  zugsweise elektrische Heizkörper 2, welcher  das Eisen mit der nötigen     Wärme    versorgt,  mit der heiss     zii    haltenden     Bodenpla.ttenzone     10 in engeren     Wä        rmekontakt        @,        ehracht    wer  den,

   als mit der im Bereich des Dampfaus  trittes     lietrenclen,    kälteren Zone 9. Zu die  sem Zweck wird der Heizkörper ? unmittel  bar und     ausschliesslich    über der heissen     Bo-          denpla,ttenzone    10     angeordnet.    Um hierbei  zu verhindern. dass     zuviel    Wärme auf den  vordern, kühler     zii    haltenden Teil der Bo  denplatte gelangt,     werden    die beiden Zonen       wärmeisolierend    voneinander getrennt.

   Dies  kann zum Beispiel in einer Nut 12 erfolgen,  welche zwischen     den    beiden Zonen in der Bo  denplatte     vor-esehen    ist oder     auch    dadurch,  dass man die Bodenplatte aus die Wärme un  gleich gut leitendem     Material    oder in ver  schiedener Dicke anfertigt.      Um die Temperaturen der beiden Boden  plattenzonen 9 und 10 den Eigenarten, vor  allem der Wärmekapazität verschiedener Ge  webe     bezw.    Stoffarten und -dicken anzupas  sen, damit gerade im Stoff Kondensation       eintritt,    und um die Menge des austretenden  Dampfes regeln zu können, wird der Heiz  körper 2 regulierbar gemacht. Es erweist  sich als vorteilhaft, wenn für jeden Bearbei  tungszweck, z.

   B. für das Bügeln von Wä  sche, Seide, Baum- und Schafwolle schon im  voraus je ein     bestimmter,    durch einen Schal  ter     1$    wahlweise in Betrieb zu setzender  Heizkörper vorhanden ist, wobei jedem Heiz  körper - die alle verschiedener     Leistung     sind - zwecks Erzielung einer konstanten  Temperatur ein Thermostat 14 zugeordnet  sein kann; oder aber man verwendet einen  einzigen. Heizkörper, dessen Temperatur  durch wahlweise     einzuschaltende    Thermo  staten geregelt wird.  



  Eine weitere Massnahme, um     die    Zone 9  der Bodenplatte, in welcher Dampf austritt,  auf niedriger Temperatur zu halten, besteht  darin, im Bereich dieser Zone eine wärme  speichernde Masse 15 einzubringen, zum Bei  spiel eine solche, welche unter der Wirkung  der     Bügeleisenhitze    schmilzt und den Wärme  überschuss als Schmelzwärme aufnimmt und  bei Abkühlung des Eisens, z. B. beim Nach  füllen von frischem Wasser, an dieses wie  der abgibt. Als Masse wird vorzugsweise     ein     kristallisierter Stoff, wie z. B. Natriumsulfat,  verwendet.

   Um eine Überhitzung dieser Zone  auch bei andauerndem Arbeiten des Eisens  zu verhindern, muss die wärmespeichernde  Masse in solcher Menge eingebracht werden,  dass sie auch bei Einschaltung des stärksten  Heizkörpers erst dann restlos geschmolzen  ist, wenn das Wasser im Behälter 1 bereits  verdampft ist; ist nämlich die ganze Sub  stanz geschmolzen, dann steigt ihre Tempera  tur auch über den Schmelzpunkt, das heisst  sie verliert ihre Wirkung als Wärmespeicher.  In dem Moment jedoch, in dem frisches Was  ser nachgefüllt wird, gibt sie ihre Schmelz  wärme wieder ab, wobei sie selbst erstarrt.

    Auf diese Weise gelingt es, die Temperatur         in    der Zone 9 des Dampfaustrittes annähernd  um 100   C herum konstant zu halten, wäh  rend bei der Rückseite     ein    Wärmeanstieg bis  über 200   C möglich     Ünd    zweckmässig ist.  



  Vorteilhaft wird der Dampfdruck im  Wasserbehälter 1 nicht höher als 1 bis 2  Zehntel atü gehalten, weil bei höherer Druck  bildung der Dampf ohne ausreichende     Kon-          denswasserbildung    das Gewebe verlässt, auch  wenn die Temperatur der im Bereich des  Dampfaustrittes liegenden     Bodenplattenzone     9 sehr niedrig gehalten wird; das bedeutet  nicht nur eine     Dampfverschwendung,    son  dern erschwert auch die bezweckte     Durch-          feuchtung    der Stofflage.

   Um zu     verhindern,     dass der Dampfdruck den als zweckmässig be  fundenen Wert von 2 Zehntel atü übersteigt,  wird der Ventilkörper 16, welcher bei Be  tätigung des Hebels 6     entgegen    der     Wirkung     der Federn 17, 18 von seinem Sitz 19 ab  gehoben wird, durch den gespannten Dampf  selbst von     seinem    Sitz entfernt, so     da.ss    bei       Überschreitung    dieser Grenze der-     Überschuss     an Dampf in die     Dampfaustrittsöffnung    der  Bodenplatte zur Wäsche gelangt.  



  Um den Wasserbehälter 1 mit seinem In  halt von der     Wärmemenge,    die     in    der übrigen       Bügeleisenmasse    steckt, unabhängig zu ma  chen und um einen Wärmeausgleich zwischen  den beiden     Bodenplattenzonen    über seine       Wandung    zu verhindern, wird er als     im.    In  nern des     Bügeleisenkörpers    in Abstand von  der übrigen     Bügeleisenmasse    angeordneter  Hohlkörper ausgebildet, so dass er, mit Aus  nahme der Unterseite, mit welcher er auf dem  Heizkörper 2 aufruht und abgesehen von  seiner Vorderseite,

   die an die     Wärmespei-          chermasse    15 anschliesst, von einer wärme  isolierenden     Luftschicht    umgeben ist. Auch  der Oberteil des Bügeleisens wird zwecks  Vermeidung eines unerwünschten Wärmeaus  gleiches möglichst wärmeisoliert von der Bo  denplatte gehalten. Das kann     zum.    Beispiel  durch die Vorsehung von in der Nähe der  Bodenplatte horizontal um den Bügeleisen  oberteil     rundumlaufenden    Nuten 20 bewirkt  werden.      Der Wasserbehälter 1 wird durch eine  Zwischenwand 22 in zwei Räume geteilt, wel  che einen nach vorne zu und nach oben lie  genden Vorraum vom- eigentlichen Wasser  raum trennt. Diese Räume kommunizieren  über eine in der Zwischenwand vorgesehene  Lücke.

   Der Vorraum liegt demgemäss im  Bereich der kälteren Zone 9, so     da.ss    das in  ihm befindliche Wasser während des Be  triebes kaum verdampft, sondern durch  Wärmeleitung bloss erhitzt wird. Während  vielfach die bisher bekannten Dampfbügel  eisen den Nachteil hatten, dass beim Nach  füllen von frischem, kalten Wasser in den  heissen Behälter plötzlich Verdampfung, ver  bunden mit starkem Zischen und sogar Ver  sprühen durch die     Einfüllöffnung    eintrat,  genügt bei der Anordnung der Trennwand  22 ein kurzes Aufstellen des Eisens mit der  Spitze nach oben, um das vorgewärmte Was  ser aus dem Vorraum in den eigentlichen  Wasserraum zu befördern, worauf ein ge  fahrloses Nachfüllen von kaltem Wasser  möglich ist.

   Die     Anordnung    der Trennwand  22 bringt den weiteren Vorteil mit sich, dass  auch bei ruckartiger Bewegung des Eisens  ein Überlaufen des kochenden Wassers in den       Dampfausströmkanal    4 verhindert wird.  



  Gemäss einer zweiten, in     Fig.    3 der Zeich  nung dargestellten Ausführungsform des  Bügeleisens erfolgt die Verdampfung des  Wassers in einer von einem Wasserbehälter  aus mit Wasser gespeisten     Verdampfungs-          kammer.    Das Wasser wird aus dem Vorrats  behälter in kleinen Mengen in die     Verdamp-          fungskammer    geleitet, wo es sofort restlos  verdampft und durch die Düse ausströmt.

   Bei  dieser Wirkungsweise ist es mit Sicherheit  vermieden, dass durch die Düse auch Flüssig  keit     austritt.    Auch schädlicher Überdruck  kann bei dieser Ausbildung praktisch nicht  auftreten, weil sieh die Menge des der     Ver-          dampfungskammer    zugeführten Wassers,  welche für den entstehenden Druck mass  gebend ist, leicht in den zulässigen Grenzen  halten lässt.  



  Der     Bügeleisenoberteil    wird durch den  Wasserbehälter 31 gebildet, der an seiner    Spitze oben eine durch eine     Schraubkaplie    32  abgeschlossene     Einfüllöffnung    aufweist. Der  Wasserbehälter 31 ist.     unbeheizt    und der  Dampf bildet sich erst in einer besonderen,  geheizten     Verdampfungskammer    33, die vom  Behälter mit Wasser gespeist wird. Die  Wasserzufuhr erfolgt über ein Speiseventil,  das beim Vorschieben und Zurückziehen des  Bügeleisens durch eine selbsttätige Steue  rung geöffnet, beziehungsweise geschlossen  wird. Das Speiseventil besteht aus dem in  den Boden des Wasserbehälters eingeschraub  ten Ventilgehäuse 34, das an seinem Kopf  eine Mündung 35 für den Wassereintritt be  sitzt.

   Die Mündung 35 liegt über dem Was  serniveau, so dass bei Nichtgebrauch des Ei  sens Wasser nicht in die     Verdampfungska.m-          mer    gelangen kann. Erst beim Bügeln bil  den sich durch die Bewegung Wellen, welche  den Kopf des Ventilgehäuses überfluten, so  dass Wasser in die Mündung 35 eindringt.  Der Ventilkörper ist als Doppelkonus 36 aus  gebildet und wird beim Zurückziehen des Ei  sens unter Wirkung der Schraubenfeder 37  dichtend an seinen obern Sitz 38 angedrückt.  Wird der Ventilkörper entgegen der Schrau  benfeder     abwärtsgedrückt,    so gibt er zuerst  für das in, die Bohrung 39 des Ventilgehäuses  eingedrungene Wasser den Durchgang frei,  so dass dieses an der Austrittsöffnung 40 des  Ventils einen Tropfen bildet.

   In seiner un  tern Endlage ruht aber der Ventilkörper auf  seinem untern Sitz auf und sperrt damit den       uTasserdurchtritt,    so dass bei jeder Bewegung  des Ventilkörpers aus einer Endlage in die  andere ein Tropfen aus der Öffnung 40 aus  tritt, auf die heisse Wandung der     Verdamp-          fungska.mmer    fällt, wo er sofort verdampft.  Der Dampf strömt aus der in die Boden  fläche des Bügeleisens mündenden Düse 41  in das zu bügelnde Gewebe aus. Die Mün  dung der Düse in die     Verdampfungskammer     liegt gegenüber dem Kammerboden erhöht,  um zu verhindern, dass durch die Düse flüs  siges Wasser austritt.

   Ist der Boden der       Verdampfungskammer    sehr heiss, so ver  dampft ein herabfallender Tropfen nicht  gleich, sondern es bildet sich vorerst zwi-      sehen Tropfen und Wandung eine dünne,  wärmeisolierende     Dampfzwischenschicht    und  der Tropfen beginnt auf dem     Kammerboden     zu wandern. Infolge der Überhöhung kann  er jedoch die obere Düsenmündung nicht er  reichen.  



  Die Steuerung des Ventils soll dadurch  erfolgen, dass der Doppelkonus beim Vor  schieben des Eisens abwärts und beim Zu  rückziehen aufwärts bewegt wird. Um eine  solche Automatik zu erreichen, ist der Hand  griff 42 als Federwippe ausgebildet. Der  Handgriff ist um eine Achse 43 schwingbar  gelagert und wird durch eine Blattfeder 44  aufwärts gedrückt. Beim Vorschieben des Ei  sens bewegt sich dann der Griff mit     seinem     Vorderende abwärts und beim Zurückziehen  aufwärts. In der Ruhelage ist das Vorder  ende durch     die    Wirkung der Blattfeder 44  gehoben. Diese Bewegung des     Griffvorder-          endes    wird auf die     Ventilnadel    übertragen.

    Zu diesem Zweck besitzt die obere Deckwand  des Wasserbehälters ein Fenster 45, das  durch eine Gummimembran 46 abgeschlos  sen ist, gegen welche unter der Wirkung der  Schraubenfeder 37 das Kopfende der Ventil  nadel 47 angedrückt wird. Aussen ruht auf  der Gummimembran das untere Ende eines  axial geführten Zapfens 48 auf, gegen des  sen oberes freies Ende die Unterfläche des  Handgriffes 42 wirkt. Die Schwingbewe  gung des Handgriffes wird somit in dem  gewünschten Sinn auf das Ventil übertragen.  Beim Vor- und     Rückwärtsziehen    des Bügel  eisens werden jeweils zwei Tropfen durch  das     Ventil    freigegeben.

   Bei Nichtgebrauch  findet keine Verdampfung     statt.    Auch bei  Vertikal- und Schräglage des     Bügeleisens    ist  jeder Wasseraustritt aus dem Behälter 31  unterbunden, weil das     Ventil        unter        Wirkung     seiner Feder den     Durchlass    sperrt.  



  Bei niedrigem Wasserniveau im Behälter  ist es möglich, dass sich durch Wärmestrah  lung oder Leitung im Behälter Dampf bildet.  Der Dampfdruck kann jedoch ein schädliches  Ausmass nicht erreichen, da sich bei Über  schreiten einer     bestimmten    Grenze das Ventil  36 selbsttätig öffnet und der Dampf aus-    strömt.

   Im Interesse einer sicheren Wirkung  dieses     Entlastungsventils    wird vorteilhaft  nur der obere Konus dichtend     eingepasst,    wäh  rend der untere Konus nur roh bearbeitet       wird,    was zur Sperrung des     Wasserdurch-          trittes    praktisch     ausreicht    und dem     unter     Druck stehenden Dampf eine     Ausströmungs-          möglichkeit    lässt.  



  Zum Zweck einer einfachen Montage der       Verdampfungskammer    besitzt das Ventil  gehäuse einen vom Boden des Behälters 31  nach unten vorstehenden Montagekonus 49,  auf welchen die     Verdampfungskammer    mit  einem Gegenkonus 50 in heissem Zustand auf  gepresst wird. Die Deckfläche der     Ver-          dampfungskammer    trägt Verdickungen 51,  welche sie vom Boden des Behälters 31 di  stanzieren, so dass sich zwischen den beiden  Teilen eine     wärmeisolierende    Luftschicht  bildet.  



  Der elektrische Heizkörper 52 der     Ver-          dampfungskammer    wird durch eine Spann  platte 53 an den Kammerboden gepresst. Die  zur     Befestigung    dienenden Spannschrauben  54 werden dabei mit Vorteil aus einem Ma  terial geringerer     Wärmedehnung    ausgeführt  als die     Verdampfungskammer,    so dass durch  die Erhitzung keine Lockerung, sondern eine  Erhöhung der     Montagespannung    erzielt wird.  



  Um dem aus dem Bügeleisen austretenden  Dampf vorerst eine Kondensation im Stoff  zu gestatten, so dass das Gewebe gut ange  feuchtet wird, ist der Vorderteil der Bügel  eisenbodenfläche nicht beheizt und gegen den  rückwärtigen, beheizten Teil durch     eine     Quernut 55     abgetrennt,    welche einen Tem  peraturausgleich durch Wärmeleitung     unter-          bindet.    Um aber auch eine Erhitzung durch  Wärmestrahlung hintanzuhalten, ist auf die  sen     Teil    des Bügeleisens eine die     Strahlung     reflektierende Aluminiumfolie 56     aufgelegt.     



  Die Kondensation im Stoff wird noch  weiter erleichtert, wenn     die    Bodenfläche des  Bügeleisens im Bereich der kühler zu hal  tenden Zone höher liegt als im Bereich der       geheizten    Zone, so dass sich ein Luftraum  bildet, welcher den Wärmeübergang auf den  zu bügelnden Stoff verhindert.      Um den Wasserbehälter 31 gegen Wärme  strahlung vom Heizkörper 57 der Bodenplatte  aus zu schützen, ist der Heizkörper auf seiner  freien Rückfläche mit wärmespeichernder  Masse 58 belegt, die nach aussen mit reflek  tierender Aluminiumfolie 59 bedeckt ist.  



  An den     Bügeleisenkörper    kann ein Schal  ter 60 angebaut sein, mit dem man verschie  dene Heizstufen einschalten oder den Heiz  körper der     Verdampfungskammer    ausschal  ten kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Bügeleisen mit Dampferzeugung, da durch gekennzeichnet, dass die Temperatur der Bodenfläche des Bügeleisens im Bereich des Dampfaustrittes niedriger gehalten ist als im übrigen Bodenflächenbereich, wodurch die Kondensation des austretenden Dampfes we sentlich unterstützt wird. UNTERANSPRüCIIE 1. Bügeleisen nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da.ss in der Vor wärtsbewegung das Dampfventil offen und in der Rückwärtsbewegung geschlos sen gehalten wird. z.
    Bügeleisen nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der elektrische Heizkörper (2) mit der heisser zu haltenden Bodenplatten- zone - (10) in engerem Wärmekontakt steht als mit der im Bereich des Dampf austrittes liegenden Bodenplattenzone (9). 3. Bügeleisen nach Patentanspruch und U n teransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass der Heizkörper (2) unmit telbar und ausschliesslich über der hei sseren Bodenplattenzone (10) angeordnet ist und die beiden Bodenplattenzonen (9, 10) verschiedener Temperatur wärmeiso lierend voneinander getrennt sind. 4.
    Bügeleisen nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, gekennzeichnet durch einen im Bereich der kälteren Bo- denplattenzone (9) mit dieser in Wärme kontakt stehenden Wärmespeicher (15) aus schmelzbarer blasse, welcher den Wärmeübersehuss aufnimmt, um zu be- wirken, dass die Bodenplatte in diesem Zonenbereich die gewünschte Temperatur nicht übersteigt. 5. Biigeleisen nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch ge kennzeichnet, dass =Mittel vorgesehen sind, damit die Dampfspannung im Wasser behälter (1) 2 Zehntel atü nicht über steigt. 6.
    Bügeleisen nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch ge kennzeichnet, dass der vom Hebel (6) be tätigte Ventilkörper (16) vom im Wasser behälter (1) befindlichen Dampf bei vor bestimmtem Dampfdruck selbsttätig von seinem Sitz (19) abgehoben wird. 7. Bügeleisen nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Ventilbetätigungsorgan durch den Griffoberteil (6) gebildet wird. B. Bügeleisen nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 7, gekennzeichnet durch wahlweise einschaltbare Heiz körper (2) verschiedener Leitung. 9.
    Bügeleisen nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 8, dadurch ge kennzeichnet, dass der N\'asserbehälter (1) durch eine Zwischenwand (22) in zwei Räume geteilt wird, deren einer über dem Heizkörper angeordnet ist, während der zweite im Bereich der kälteren Bo- denplattenzone liegt. 10. Bügeleisen nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch eine vom Wasserbehälter (31) aus mit Wasser gespeiste Verdamp- fungskammer (33). 11.
    Bügeleisen nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Wasser behälter (31) unbeheizt und gegen die Verdampfungskammer (33) wärmeisoliert ist. 12. Bügeleisen nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der die heisser zu haltende Bodenplattenzone heizende Heizkörper (57) gegen Wärmeabstrah lung in Richtung des Wasserbehälters (31) durch eine auf ihm aufruhende, wärmespeichernde Masse (58) mit einem reflektierenden Belag (59) geschützt ist. 13.
    Bügeleisen nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Boden fläche des Bügeleisens im Bereich der kühler zu haltenden Zone höher liegt als im Bereich der geheizten Zone, so dass sich ein Luftraum bildet, welcher den Wärmeübergang auf den zu bügelnden Stoff verhindert.
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