Bügeleisen. Es sind Bügeleisen bekannt, welche mit Dampf arbeiten, der, in der Bügelfläche des Eisens austretend, auf die Wäsche oder den Stoff gelangt. Alle diese bekannten Bügel eisen erzielen jedoch keine glatt gebügelten Stofflagen, weil das richtige Zusammenspiel der Wasserbildung im Stoff und der Ver dampfung des kondensierten Wassers man gelt.
Die Erfindung nimmt auf die Um stände Rücksicht, welche beim Bügeln ein gehalten werden müssen und welche verlan gen, dass vorerst der Dampf in ausreichender Menge in der Stofflage zu Wasser konden siert, also tatsächlich die Rolle des Befeuch- tens übernimmt, und dass nachträglich dieses Wasser durch Wiederverdampfen praktisch restlos entfernt wird. Die Erfindung erfüllt diese Forderungen, und zwar dadurch, dass die Temperatur der Bodenfläche des Bügel eisens im Bereich des Dampfaustrittes nied riger gehalten ist als im übrigen Boden flächenbereich, wodurch die Kondensation des austretenden Dampfes wesentlich unter stützt wird.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungs gegenstand in beispielsweisen Ausführungs formen dargestellt. Fig. 1 zeigt einen Längs schnitt einer Ausführungsform und Fig. 2 einen Schnitt des die Dampfzufuhr regelnden Ventils.
In dem Bügeleisen befindet sich ein Was serbehälter 1, der durch einen elektrischen Heizkörper 2 erhitzt wird und Dampf liefert. Der Dampf wird durch ein vom Einfüll- stutzen 3, der zugleich Dampfsammler ist, vertikal zur Bodenplatte verlaufendes, gera des Rohr 4 in die Bügelfläche geleitet und tritt bei 5 aus dem Eisen auf den zu bügeln den Stoff aus. Die Dampfzufuhr wird durch ein Ventil geregelt, welches von einem He bel 6 aus betätigt wird, welcher um eine Achse 7 am Bügeleisenhandgriff 8 schwingt.
Im Bereich des Dampfaustrittes wird die Bodenfläche des Bügeleisens in der Zone 9 auf einer Temperatur gehalten, welche be dingt, dass sich der austretende Dampf im Stoff sofort kondensiert und daher die tat- sächliche Wirkung des Befeuchtens der Wä sche oder des Stoffes übernimmt.
Die zweite Zone, 10, des Bügeleisens, wel che hinter der ersten Zone liegt, wird auf höhere Temperatur erhitzt und ist dazu be stimmt, das im Stoff gebildete Wasser zu verdampfen und wieder zu entfernen. Der Vorgang, der sich bei diesem Bügeleisen ab spielt, deckt sich somit erstmalig vollkommen mit dem bisher geübten primitiven Verfah ren des Besprengens der zu bügelnden Stoffe mit Wasser und dem nachträglichen Plätten.
Der am Handgriff schwingbare Ventil betätigungshebel ist in der Weise angeordnet, dass er beim Vorw ärtsbewegen des Bügel eisens niedergedrückt wird und das Dampf ventil öffnet, während er bei der Rückbewe gung des Bügeleisens losgelassen wird, wo durch sich das Ventil wieder schliesst. Zu die sem Zweck ist der Griffoberteil 6 am Griff unterteil 8 um einen Zapfen 7 schwenkbar angeordnet, welcher möglichst nahe dem hin- tern Ende des Griffes liegt; der vordere He belarm ist somit länger als der hintere. Der Griffrücken verläuft schräg, so dass beim Vorwärtsbewegen des Bügeleisens eine nach unten wirkende Druckkomponente auftritt.
Beim Rückw ärtsbewegen des Bügeleisens lockert sich der Druck der Hand auf den Griffrücken und dieser rückt unter der Wir kung von Federn in seine Ausgangslage unter gleichzeitigem Abschluss des Dampfventils. Diese schwingende Bewegung, die von der hin und her bewegten Hand von selbst ein geleitet wird, überträgt sich durch einen He bel 23 auf das Dampfregelventil. Die A.b- wärtsbewegung des Schwinghebels 6 erfolgt durch den Druck. der Hand, die Aufwärts bewegung durch die Schraubenfedern 17 und 18 des Ventilgestänges.
Das Gestänge be steht aus einem mit dem schwingenden Griff oberteil fest verbundenen Winkel, der mit seinem Ende über eine elastische Abschluss platte 24, z. B. aus Gummi, auf den Kopf 25 der Ventilstange wirkt. wodurch der Ventilteller 16 nach unten entgegen der Wir kung der Feder 18 von seinem Sitz 19 ab gehoben wird. Bei der Vorwärtsbewegung des Bügel eisens soll aus der in der vordern, kälteren Zone 9 mündenden Düse Dampf auf den Stoff geleitet werden, wo er kondensiert, um durch die Hitze der rückwärtigen Zone 10 wieder verdampft zu werden. Bei der Rück wärtsbewegung soll jedoch im allgemeinen der Dampfaustritt unterbunden werden. da. in diesem Falle die heisse Zone vorangeht.
und das als Dampf in den Stoff geleitete Wasser nicht mehr entfernt werden würde, das Bügelgut somit feucht ziiriickbliebe. In manchen Fällen soll dieser Vorgang nicht. stattfinden, wie z. B. bei Kleiderstoffen, bei denen das Trockenbügeln die Bildung eines Spiegels verursachen würde. In diesen Fäl len wird dauernd mit. Dampfzufuhr ge arbeitet und der Ventilbetätigiingshebel 6 am einfachsten durch etwas kräftigeres Um fassen des Griffes ständig niedergedrückt; cder aber es wird eine Arretiervorrichtung 11 vorgesehen, welche den Hebel 6 in der niedergedrückten Lage festhält.
Diese Art der Bedienung entspricht dem Bügeln mit Zwischenlage eines feuchten Tuches.
Um die im Bereich des Dampfaustrittes liegende Bodenpla.ttenzone 9 auf entsprechend niedriger und die übrige Bodenplatte auf Höherer Temperatur zu halten, kann der vor zugsweise elektrische Heizkörper 2, welcher das Eisen mit der nötigen Wärme versorgt, mit der heiss zii haltenden Bodenpla.ttenzone 10 in engeren Wä rmekontakt @, ehracht wer den,
als mit der im Bereich des Dampfaus trittes lietrenclen, kälteren Zone 9. Zu die sem Zweck wird der Heizkörper ? unmittel bar und ausschliesslich über der heissen Bo- denpla,ttenzone 10 angeordnet. Um hierbei zu verhindern. dass zuviel Wärme auf den vordern, kühler zii haltenden Teil der Bo denplatte gelangt, werden die beiden Zonen wärmeisolierend voneinander getrennt.
Dies kann zum Beispiel in einer Nut 12 erfolgen, welche zwischen den beiden Zonen in der Bo denplatte vor-esehen ist oder auch dadurch, dass man die Bodenplatte aus die Wärme un gleich gut leitendem Material oder in ver schiedener Dicke anfertigt. Um die Temperaturen der beiden Boden plattenzonen 9 und 10 den Eigenarten, vor allem der Wärmekapazität verschiedener Ge webe bezw. Stoffarten und -dicken anzupas sen, damit gerade im Stoff Kondensation eintritt, und um die Menge des austretenden Dampfes regeln zu können, wird der Heiz körper 2 regulierbar gemacht. Es erweist sich als vorteilhaft, wenn für jeden Bearbei tungszweck, z.
B. für das Bügeln von Wä sche, Seide, Baum- und Schafwolle schon im voraus je ein bestimmter, durch einen Schal ter 1$ wahlweise in Betrieb zu setzender Heizkörper vorhanden ist, wobei jedem Heiz körper - die alle verschiedener Leistung sind - zwecks Erzielung einer konstanten Temperatur ein Thermostat 14 zugeordnet sein kann; oder aber man verwendet einen einzigen. Heizkörper, dessen Temperatur durch wahlweise einzuschaltende Thermo staten geregelt wird.
Eine weitere Massnahme, um die Zone 9 der Bodenplatte, in welcher Dampf austritt, auf niedriger Temperatur zu halten, besteht darin, im Bereich dieser Zone eine wärme speichernde Masse 15 einzubringen, zum Bei spiel eine solche, welche unter der Wirkung der Bügeleisenhitze schmilzt und den Wärme überschuss als Schmelzwärme aufnimmt und bei Abkühlung des Eisens, z. B. beim Nach füllen von frischem Wasser, an dieses wie der abgibt. Als Masse wird vorzugsweise ein kristallisierter Stoff, wie z. B. Natriumsulfat, verwendet.
Um eine Überhitzung dieser Zone auch bei andauerndem Arbeiten des Eisens zu verhindern, muss die wärmespeichernde Masse in solcher Menge eingebracht werden, dass sie auch bei Einschaltung des stärksten Heizkörpers erst dann restlos geschmolzen ist, wenn das Wasser im Behälter 1 bereits verdampft ist; ist nämlich die ganze Sub stanz geschmolzen, dann steigt ihre Tempera tur auch über den Schmelzpunkt, das heisst sie verliert ihre Wirkung als Wärmespeicher. In dem Moment jedoch, in dem frisches Was ser nachgefüllt wird, gibt sie ihre Schmelz wärme wieder ab, wobei sie selbst erstarrt.
Auf diese Weise gelingt es, die Temperatur in der Zone 9 des Dampfaustrittes annähernd um 100 C herum konstant zu halten, wäh rend bei der Rückseite ein Wärmeanstieg bis über 200 C möglich Ünd zweckmässig ist.
Vorteilhaft wird der Dampfdruck im Wasserbehälter 1 nicht höher als 1 bis 2 Zehntel atü gehalten, weil bei höherer Druck bildung der Dampf ohne ausreichende Kon- denswasserbildung das Gewebe verlässt, auch wenn die Temperatur der im Bereich des Dampfaustrittes liegenden Bodenplattenzone 9 sehr niedrig gehalten wird; das bedeutet nicht nur eine Dampfverschwendung, son dern erschwert auch die bezweckte Durch- feuchtung der Stofflage.
Um zu verhindern, dass der Dampfdruck den als zweckmässig be fundenen Wert von 2 Zehntel atü übersteigt, wird der Ventilkörper 16, welcher bei Be tätigung des Hebels 6 entgegen der Wirkung der Federn 17, 18 von seinem Sitz 19 ab gehoben wird, durch den gespannten Dampf selbst von seinem Sitz entfernt, so da.ss bei Überschreitung dieser Grenze der- Überschuss an Dampf in die Dampfaustrittsöffnung der Bodenplatte zur Wäsche gelangt.
Um den Wasserbehälter 1 mit seinem In halt von der Wärmemenge, die in der übrigen Bügeleisenmasse steckt, unabhängig zu ma chen und um einen Wärmeausgleich zwischen den beiden Bodenplattenzonen über seine Wandung zu verhindern, wird er als im. In nern des Bügeleisenkörpers in Abstand von der übrigen Bügeleisenmasse angeordneter Hohlkörper ausgebildet, so dass er, mit Aus nahme der Unterseite, mit welcher er auf dem Heizkörper 2 aufruht und abgesehen von seiner Vorderseite,
die an die Wärmespei- chermasse 15 anschliesst, von einer wärme isolierenden Luftschicht umgeben ist. Auch der Oberteil des Bügeleisens wird zwecks Vermeidung eines unerwünschten Wärmeaus gleiches möglichst wärmeisoliert von der Bo denplatte gehalten. Das kann zum. Beispiel durch die Vorsehung von in der Nähe der Bodenplatte horizontal um den Bügeleisen oberteil rundumlaufenden Nuten 20 bewirkt werden. Der Wasserbehälter 1 wird durch eine Zwischenwand 22 in zwei Räume geteilt, wel che einen nach vorne zu und nach oben lie genden Vorraum vom- eigentlichen Wasser raum trennt. Diese Räume kommunizieren über eine in der Zwischenwand vorgesehene Lücke.
Der Vorraum liegt demgemäss im Bereich der kälteren Zone 9, so da.ss das in ihm befindliche Wasser während des Be triebes kaum verdampft, sondern durch Wärmeleitung bloss erhitzt wird. Während vielfach die bisher bekannten Dampfbügel eisen den Nachteil hatten, dass beim Nach füllen von frischem, kalten Wasser in den heissen Behälter plötzlich Verdampfung, ver bunden mit starkem Zischen und sogar Ver sprühen durch die Einfüllöffnung eintrat, genügt bei der Anordnung der Trennwand 22 ein kurzes Aufstellen des Eisens mit der Spitze nach oben, um das vorgewärmte Was ser aus dem Vorraum in den eigentlichen Wasserraum zu befördern, worauf ein ge fahrloses Nachfüllen von kaltem Wasser möglich ist.
Die Anordnung der Trennwand 22 bringt den weiteren Vorteil mit sich, dass auch bei ruckartiger Bewegung des Eisens ein Überlaufen des kochenden Wassers in den Dampfausströmkanal 4 verhindert wird.
Gemäss einer zweiten, in Fig. 3 der Zeich nung dargestellten Ausführungsform des Bügeleisens erfolgt die Verdampfung des Wassers in einer von einem Wasserbehälter aus mit Wasser gespeisten Verdampfungs- kammer. Das Wasser wird aus dem Vorrats behälter in kleinen Mengen in die Verdamp- fungskammer geleitet, wo es sofort restlos verdampft und durch die Düse ausströmt.
Bei dieser Wirkungsweise ist es mit Sicherheit vermieden, dass durch die Düse auch Flüssig keit austritt. Auch schädlicher Überdruck kann bei dieser Ausbildung praktisch nicht auftreten, weil sieh die Menge des der Ver- dampfungskammer zugeführten Wassers, welche für den entstehenden Druck mass gebend ist, leicht in den zulässigen Grenzen halten lässt.
Der Bügeleisenoberteil wird durch den Wasserbehälter 31 gebildet, der an seiner Spitze oben eine durch eine Schraubkaplie 32 abgeschlossene Einfüllöffnung aufweist. Der Wasserbehälter 31 ist. unbeheizt und der Dampf bildet sich erst in einer besonderen, geheizten Verdampfungskammer 33, die vom Behälter mit Wasser gespeist wird. Die Wasserzufuhr erfolgt über ein Speiseventil, das beim Vorschieben und Zurückziehen des Bügeleisens durch eine selbsttätige Steue rung geöffnet, beziehungsweise geschlossen wird. Das Speiseventil besteht aus dem in den Boden des Wasserbehälters eingeschraub ten Ventilgehäuse 34, das an seinem Kopf eine Mündung 35 für den Wassereintritt be sitzt.
Die Mündung 35 liegt über dem Was serniveau, so dass bei Nichtgebrauch des Ei sens Wasser nicht in die Verdampfungska.m- mer gelangen kann. Erst beim Bügeln bil den sich durch die Bewegung Wellen, welche den Kopf des Ventilgehäuses überfluten, so dass Wasser in die Mündung 35 eindringt. Der Ventilkörper ist als Doppelkonus 36 aus gebildet und wird beim Zurückziehen des Ei sens unter Wirkung der Schraubenfeder 37 dichtend an seinen obern Sitz 38 angedrückt. Wird der Ventilkörper entgegen der Schrau benfeder abwärtsgedrückt, so gibt er zuerst für das in, die Bohrung 39 des Ventilgehäuses eingedrungene Wasser den Durchgang frei, so dass dieses an der Austrittsöffnung 40 des Ventils einen Tropfen bildet.
In seiner un tern Endlage ruht aber der Ventilkörper auf seinem untern Sitz auf und sperrt damit den uTasserdurchtritt, so dass bei jeder Bewegung des Ventilkörpers aus einer Endlage in die andere ein Tropfen aus der Öffnung 40 aus tritt, auf die heisse Wandung der Verdamp- fungska.mmer fällt, wo er sofort verdampft. Der Dampf strömt aus der in die Boden fläche des Bügeleisens mündenden Düse 41 in das zu bügelnde Gewebe aus. Die Mün dung der Düse in die Verdampfungskammer liegt gegenüber dem Kammerboden erhöht, um zu verhindern, dass durch die Düse flüs siges Wasser austritt.
Ist der Boden der Verdampfungskammer sehr heiss, so ver dampft ein herabfallender Tropfen nicht gleich, sondern es bildet sich vorerst zwi- sehen Tropfen und Wandung eine dünne, wärmeisolierende Dampfzwischenschicht und der Tropfen beginnt auf dem Kammerboden zu wandern. Infolge der Überhöhung kann er jedoch die obere Düsenmündung nicht er reichen.
Die Steuerung des Ventils soll dadurch erfolgen, dass der Doppelkonus beim Vor schieben des Eisens abwärts und beim Zu rückziehen aufwärts bewegt wird. Um eine solche Automatik zu erreichen, ist der Hand griff 42 als Federwippe ausgebildet. Der Handgriff ist um eine Achse 43 schwingbar gelagert und wird durch eine Blattfeder 44 aufwärts gedrückt. Beim Vorschieben des Ei sens bewegt sich dann der Griff mit seinem Vorderende abwärts und beim Zurückziehen aufwärts. In der Ruhelage ist das Vorder ende durch die Wirkung der Blattfeder 44 gehoben. Diese Bewegung des Griffvorder- endes wird auf die Ventilnadel übertragen.
Zu diesem Zweck besitzt die obere Deckwand des Wasserbehälters ein Fenster 45, das durch eine Gummimembran 46 abgeschlos sen ist, gegen welche unter der Wirkung der Schraubenfeder 37 das Kopfende der Ventil nadel 47 angedrückt wird. Aussen ruht auf der Gummimembran das untere Ende eines axial geführten Zapfens 48 auf, gegen des sen oberes freies Ende die Unterfläche des Handgriffes 42 wirkt. Die Schwingbewe gung des Handgriffes wird somit in dem gewünschten Sinn auf das Ventil übertragen. Beim Vor- und Rückwärtsziehen des Bügel eisens werden jeweils zwei Tropfen durch das Ventil freigegeben.
Bei Nichtgebrauch findet keine Verdampfung statt. Auch bei Vertikal- und Schräglage des Bügeleisens ist jeder Wasseraustritt aus dem Behälter 31 unterbunden, weil das Ventil unter Wirkung seiner Feder den Durchlass sperrt.
Bei niedrigem Wasserniveau im Behälter ist es möglich, dass sich durch Wärmestrah lung oder Leitung im Behälter Dampf bildet. Der Dampfdruck kann jedoch ein schädliches Ausmass nicht erreichen, da sich bei Über schreiten einer bestimmten Grenze das Ventil 36 selbsttätig öffnet und der Dampf aus- strömt.
Im Interesse einer sicheren Wirkung dieses Entlastungsventils wird vorteilhaft nur der obere Konus dichtend eingepasst, wäh rend der untere Konus nur roh bearbeitet wird, was zur Sperrung des Wasserdurch- trittes praktisch ausreicht und dem unter Druck stehenden Dampf eine Ausströmungs- möglichkeit lässt.
Zum Zweck einer einfachen Montage der Verdampfungskammer besitzt das Ventil gehäuse einen vom Boden des Behälters 31 nach unten vorstehenden Montagekonus 49, auf welchen die Verdampfungskammer mit einem Gegenkonus 50 in heissem Zustand auf gepresst wird. Die Deckfläche der Ver- dampfungskammer trägt Verdickungen 51, welche sie vom Boden des Behälters 31 di stanzieren, so dass sich zwischen den beiden Teilen eine wärmeisolierende Luftschicht bildet.
Der elektrische Heizkörper 52 der Ver- dampfungskammer wird durch eine Spann platte 53 an den Kammerboden gepresst. Die zur Befestigung dienenden Spannschrauben 54 werden dabei mit Vorteil aus einem Ma terial geringerer Wärmedehnung ausgeführt als die Verdampfungskammer, so dass durch die Erhitzung keine Lockerung, sondern eine Erhöhung der Montagespannung erzielt wird.
Um dem aus dem Bügeleisen austretenden Dampf vorerst eine Kondensation im Stoff zu gestatten, so dass das Gewebe gut ange feuchtet wird, ist der Vorderteil der Bügel eisenbodenfläche nicht beheizt und gegen den rückwärtigen, beheizten Teil durch eine Quernut 55 abgetrennt, welche einen Tem peraturausgleich durch Wärmeleitung unter- bindet. Um aber auch eine Erhitzung durch Wärmestrahlung hintanzuhalten, ist auf die sen Teil des Bügeleisens eine die Strahlung reflektierende Aluminiumfolie 56 aufgelegt.
Die Kondensation im Stoff wird noch weiter erleichtert, wenn die Bodenfläche des Bügeleisens im Bereich der kühler zu hal tenden Zone höher liegt als im Bereich der geheizten Zone, so dass sich ein Luftraum bildet, welcher den Wärmeübergang auf den zu bügelnden Stoff verhindert. Um den Wasserbehälter 31 gegen Wärme strahlung vom Heizkörper 57 der Bodenplatte aus zu schützen, ist der Heizkörper auf seiner freien Rückfläche mit wärmespeichernder Masse 58 belegt, die nach aussen mit reflek tierender Aluminiumfolie 59 bedeckt ist.
An den Bügeleisenkörper kann ein Schal ter 60 angebaut sein, mit dem man verschie dene Heizstufen einschalten oder den Heiz körper der Verdampfungskammer ausschal ten kann.