CH204593A - Verfahren zum Betrieb von Brenn-Staubmotoren, insbesondere Kohlenstaubmotoren. - Google Patents

Verfahren zum Betrieb von Brenn-Staubmotoren, insbesondere Kohlenstaubmotoren.

Info

Publication number
CH204593A
CH204593A CH204593DA CH204593A CH 204593 A CH204593 A CH 204593A CH 204593D A CH204593D A CH 204593DA CH 204593 A CH204593 A CH 204593A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
cylinder
dust
combustion
antechamber
fuel
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Lefnaer Otto
Original Assignee
Lefnaer Otto
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Lefnaer Otto filed Critical Lefnaer Otto
Publication of CH204593A publication Critical patent/CH204593A/de

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B45/00Engines characterised by operating on non-liquid fuels other than gas; Plants including such engines
    • F02B45/02Engines characterised by operating on non-liquid fuels other than gas; Plants including such engines operating on powdered fuel, e.g. powdered coal
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02TCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
    • Y02T10/00Road transport of goods or passengers
    • Y02T10/10Internal combustion engine [ICE] based vehicles
    • Y02T10/30Use of alternative fuels, e.g. biofuels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion Methods Of Internal-Combustion Engines (AREA)

Description


  Verfahren zum Betrieb von     Brenn-Staubmotoren,    insbesondere     Kohlenstaubmotoren.       Es ist     bekannt,    für den Betrieb von Mo  toren mit Brennstaub, insbesondere Kohlen  staub, diesen zunächst in eine mit dem       Hauptbrennraum    in Verbindung stehende,  allenfalls zeitweilig gegen diesen abgeschlos  sene Vorkammer einzuführen, in     dieser    einen  Teil desselben zur Verbrennung zu bringen  und vermittels der hierdurch in der Vorkam  mer erzeugten     Drucksteigerung    den übrigen       Brennstaub    in den     Hauptbrenuraum    einzu  blasen,

   in dem .der     Brennstaub    zur vollstän  digen Verbrennung gelangt.  



  Derartige     Brennstaubmotoren    besitzen den  grossen Mangel, dass zufolge der kurzen zur  Verfügung     stehenden    Zeit     stets    nur eine un  vollständige Verbrennung und ein     starkes     Nachbrennen des     Brennstaubes    eintritt und  eine äusserst feine Aufbereitung des Staubes  erforderlich ist und somit bisher nur eine  sehr unvollständige Ausnützung des Brenn  stoffes möglich war.  



  Ein weiterer grosser Nachteil .der bekann  ten     Brennstaubmotoren    liegt darin, dass mit  dem Brennstoff naturgemäss auch Asche in    den Zylinder gelangt und in diesem zu star  kem Verschleiss insbesondere von Zylinder  büchse und Kolben führt.  



  Den bisherigen     Brenastaubmotoren    haften  daher die Nachteile an, dass ihr Gesamt  wirkungsgrad noch ungünstig und ihr Ver  schleiss hoch ist, selbst bei Verwendung be  sonders     aschearmen    Brenn-     bezw.    Kohlen  staubes.  



  Die Wirtschaftlichkeit dieser Motoren     ist     daher noch     verhältnismässig    gering und  ebenso ihre     wirtschaftliche    Bedeutung zu  folge der starken Einschränkung des in die  sen Motoren praktisch verwertbaren     Brenu-          staubes.     



  Die Erfindung ermöglicht, .diese Nach  teile zu vermeiden. Sie bezieht sich auf ein  Verfahren zum Betriebe von     Brennstaub-          motoren,    insbesondere     Kohlenstaubmotoren,     bei .dem der     Brennstaub    in wenigstens eine  dem Zylinder vorgelagerte Vorkammer ein  geführt wird. Die Erfindung besteht darin,  dass die Vorkammer während der Zündung  des in     diese    Kammer eingeführten Brenn-      geschlossen wird.  



  Während die Vorkammer nach der Zün  dung vom     Arbeitsraum        abgeschlossen    ist,  spielen sich in ihr folgende Vorgänge ab:       Der    eingeführte Brennstaub wird durch die  teilweise Verbrennung in der Vorkammer so  hoch erhitzt, dass die flüchtigen     Bestandteile     der     einzelnen    Staubkörnchen restlos vergast       werden    und nur solche festen Teile übrig  bleiben, die unbrennbar sind und somit  zweckmässig vom Zylinder des     Motors    mög  lichst ferngehalten werden.  



  Bei der Einrichtung gemäss der Erfin  dung fasst die Vorkammer so viel auf die  Zündtemperatur des     Brennstaubes        verdichtete     Luft, als zur     Verbrennung    bis zum Ausfall  der     Aachenbestandteile    des     Brennstaubes    not  wendig ist. Zwischen der Vorkammer und  dem Arbeitsraum des     Zylinders    befinden sich  zweckmässig Vorrichtungen zur Ausschei  dung der bei der     Vergasung    des     Brenn-          staubes    in der     Vorkammer        gebildeten    Asche.

    Um     diese    Asche zu     beseitigen,    strömt     bei-          spielsweisse    der     Abgasstrahl    bei jedem Aus  puff an der     Ausmündung    des Vorkammer  kanals vorbei und saugt     durch        Injektorwir-          knng    die Asche ab, ohne ihn zu durch  strömen.  



  Die beim     Verdichtungshub    in die Vor  kammer     einströmende    Luft wird vorteilhaft  in kräftige Wirbelbewegung     versetzt,    damit  die     Verbrennung    bis zur     Vergasung        des          Brennstaubes    und die     Ausscheidung    der  Asche in der Vorkammer     beschleunigt    wird.  Die Wirbelbewegung     kann    zum     Beispiel    da  durch hervorgerufen werden, dass die Luft  während des     Verdichtungshubes        tangential     in die Vorkammer eingeführt wird.

   Durch  die bei der     Wirbelung    in der Vorkammer  erzeugte     Fliehkraftwirkung    wird die voll  ständige Ausscheidung der Asche in der  Vorkammer gefördert.  



  Zur Erhöhung der Verdichtungstempera  tur kann die Ansaugluft des     Motors    aussen  an der Vorkammer     vorbeigeführt    und     unter     Kühlung der     Vorkammerwände        vorgewärmt     werden.    zwei     oder        mehrere        Vtifern        vorgesehen     sein, die     wechselweise        gegen        Beendigung        des          Verdichtungshubes    mit dem     Arbeitszylinder     in Verbindung     gesetzt    werden.

   Bei Anord  nung von     zwei        Vorkammern    steht     also        zur     Zündung,     Teilverbrennung    und     Vergasung     des     Brennstauben    in der Vorkammer jeweils  mindestens ein     ganzes        Arbeitsspiel    des Zy  linders zur Verfügung,

       bei    welchem die  andere Vorkammer den Zylinder mit     Bren-          uungsgasen        beliefert.    Hierdurch     wird    eine  noch     restlosere    und durchgreifendere Ver  gasung des     Brennstaubes    erzielt, und zwar  auch der     grössten    im     Brennstaub    enthaltenen  Teilchen.  



  In der Zeichnung ist als Ausführungs  beispiel der Erfindung eine vertikale Brenn  kraftmasehine mit einem Zylinder und zwei  diesem Zylinder     vorgeschalteten    Vorkammern       dargestellt.        Es    zeigt:       Fig.    1 einen     Schnitt    nach der Linie       A--B-C-D-E-F    der     Fig.    2, .  



       Fig.2    einen     Querschnitt    durch den Zy  linder.  



  1 ist der     Führungskanal    für die Verbren  nungsluft, der mit dem vom     Arbeitskolben    3       abgeschlossenen        Zylinderraum        durch    ein     ge-          steuertes    Ventil 2     zeitweise    in Verbindung  gesetzt werden kann.

   In dem Zuführungs  kanal 1 liegen die     beiden    Vorkammern 4,  an deren aussen     vorgesehenen    Kühlrippen sich  die durch den     Kanal    1     strömende        Verbren-          nungsluft        erwärmt.        Die    Leitwände     17          (Fig.    2) im     Ansaugkanal    1 lenken die Ver  brennungsluft so zu     den        Vorkammerwänden,     dass     diese        kräftig    mit Luft umspült sind.  



  In die Vorkammern 4 mündet je eine       Brennstaub-        bezw.        Brennataub-Luftgeminch-          Zuführungsleitung,    die     durch    ein     gesteuertes     Ventil 5 gegen die Vorkammer     zeitweise    ab  geschlossen ist.

   Fernerhin     büsitzt    jede Vor  kammer 4 ein     gesteuertes    Ventil     $,        das    die  Vorkammer zeitweise gegen den     Arbeitsraum          des    Zylinders     absperrt.        Unterhalb    des  Sitzes 7 des Ventils ö sind     Leitwände    8 an  geordnet,     die,    was die     Zeichnung    nicht zeigt,       sehraubenflächenfärmig        sind,

      so dass die Luft           bezw.    die     Brenngase    nach Öffnung des Ven  tils beim     Durchströmen    eine drehende  Wirbelbewegung erhalten. Mit 9 ist ein Vor  wirbelraum im     Vorkammerhals    bezeichnet,  aus dem am äussern Umfang, und zwar auf  der Seite des Auspuffventils 13,     tangential     schräg nach abwärts gerichtete Bohrungen 10       in    den Raum 12     unmittelbar    über dem Aus  puffventil 13 führen.  



  11 ist der     Durchlass.    für die zur Vorkam  mer strömende Verdichtungsluft und für das  von der Vorkammer zum Arbeitsraum strö  mende Brenngas. 14     ist    der Auspuffkanal  und 15 ein mit Leitflächen     versehener    Kör  per im Kanal 1, der die aus dem Arbeits  raum des Zylinders     kommende    Verdichtungs  luft     bezw.    die Auspuffgase zu .den beiden  Vorkammern 4 leitet. 16 ist die Ventilschaft  führung des     Ventils    6.  



  Die Arbeitsweise des in der Zeichnung  dargestellten Ausführungsbeispiels ist fol  gende:  Durch den     Ansaugluftkanal    1 gelangt die  Verbrennungsluft nach Öffnung des Ven  tils 2 beim Ansaughub des Kolbens 3 in den  Arbeitsraum des Zylinders. Am untern Tot  punkt oder in seiner Nähe wird das Ventil 2  geschlossen und die Verbrennungsluft sodann  durch den Kolben 3     verdichtet.        Bereits    zu  Beginn oder während     des        Verdichtungshubes     wird das Ventil 6 der einen Vorkammer 4  geöffnet.

       Verdiehtungsluft        strömt    dann  durch den     Durchlass    11 und den     Vorwirbel-          raum    9 hindurch in die Vorkammer 4 ein,  wobei sie durch die Leitwände 8 in eine  Wirbelbewegung versetzt wird. Wenn die  Verbrennungsluft während des Verdich  tungshubes des Kolbens 3 die     Zündtempera-          tur    erreicht hat, wird das Ventil 6 geschlos  sen. Die Zuführung des Brennstaubes erfolgt  erst nach Schliessung des Ventils 6. Der in  die Vorkammer 4 eingeführte Brennstaub  entzündet sich in der Verdichtungsluft.

   Da  zu seiner vollkommenen Verbrennung nicht  genügend Sauerstoff vorhanden ist, ver  brennt nur ein Teil des Staubes unter grosser       Hitzeentwicklung.    Durch diese grosse Hitze  werden die andern Staubteilchen vergast, das    heisst es werden     aus    ihnen alle     brennbaren          Bestandteile        verflüchtigt    und in Gasform ge  bracht, während die     Bestandteile,    die nicht  brennbar sind, in der Vorkammer 4 aus  fallen. Diese Vorgänge haben sich bereits  in der zweiten Vorkammer 4 abgespielt.  Gegen Ende des Verdichtungshubes oder am  Anfang des Arbeitshubes wird diese zweite  Vorkammer 4 durch Öffnung des Ventils 6  mit dem Arbeitsraum in Verbindung gesetzt.

    Während     des    nun folgenden     Arbeitsspiels     des Kolbens 3 bis gegen Ende     des    nächsten  Verdichtungshubes     bezw.    bis zum     nächsten          Arbeitshub    bleibt die zuerst     betrachtete    Vor  kammer 4 vom     Arbeitsraum    des     Zylinders     abgeschlossen, so dass zur Vergasung des in  ihr eingeschlossenen     Brennstaubes    eine ver  hältnismässig grosse     Zeitspanne    zur Ver  fügung steht.  



  Sobald die eine Vorkammer 4 durch Öff  nung des Ventils 6 mit dem Arbeitsraum  in Verbindung kommt, strömen die in der  Vorkammer 4 eingeschlossenen und durch die  Aufbereitung in ihr gebildeten brennbaren  Gase in den Arbeitsraum hinüber, wo ihre  vollständige     Verbrennung    stattfindet. Durch  die     Leitwände    8 werden etwa aus der Vor  kammer nach Öffnung des Ventils 6 mit  gerissenen     Ascheteikhen        wirbelnd    in den       Vorwirbelraum    9 geführt, wobei sie in Dre  hung um die Achse des     Ventils    6 geraten.

    Unter der Wirkung der Fliehkraft werden  die     Ascheteilchen    nach aussen geschleudert  und können nicht durch den Verbindungs  kanal 11 mit in den Zylinder gelangen.     Dies     ist vielmehr nur den gasförmigen Bestand  teilen des Gemisches möglich. Die Asche  teilohen werden, sobald sie bei ihrer     Wirbe-          lung    9 an die Öffnungen 10 gelangen, durch       diese    hindurch zu dem Raum 12 über dem  Auspuffventil 13 befördert, wo sie keinerlei  schädliche Wirkungen hervorrufen können.  



  Wie die Zeichnung angibt, ist das Aus  puffventil 12 auf der dem Zylinder gegen  überliegenden Seite der Vorkammer angeord  net. Beim     Ausschubhub        legen    die Abgase  auf ihrem Weg zu dem Auspuffventil 13  einen Teil des Weges     zurück,    den die Brenn-           gase    vorher auf dem Wege von der     Vorkam-          mer    4 zum Zylinder 3     durchströmten.    Die  Abgase strömen aber in     umgekehrter    Rich  tung,

   so dass die aus dem     Brenngemisch        etwa          abgesetzte        Asche        mitgerissen    und     durch    die       Auspuffleitung    abgeführt wird.

   Durch den  Körper 15     wird    die Strömung der Auspuff  gue     gegen    die Vorkammern 4     abgelenkt.          Hinter    den     Ventilschaftführungen    16 ent  steht     bei    der Strömung     eine        Unterdruckzone,          durch    die etwa noch in der Vorkammer 4  oder in dem     Vorwirbelraum    9 befindliche       Ascheteilchen        herausgesaugt    und in den Aus  puffkanal 14     befördert        werden.     



  In ähnlicher Weise     arbeiten        Brennkraft-          maschinen,    deren Zylinder nur eine oder  mehr als zwei Vorkammern     besitzen.    Die  Erfindung ist bei Vier- und     Zweitaktmoto-          ren    anwendbar.  



  Zur Beschleunigung der Verbrennung     des          Brennstaubes    in der Vorkammer können an  den     Vorkammerwänden        katalytisch    wirkende       Körper        vorgesehen    sein, z. B. Platin     oder     platinhaltige Legierungen,     oder    die Vorkam  mer     selbst    kann     aus        einem    solchen     Stoff    her  gestellt werden, oder     es    kann     beides    vor  gesehen     sein.     



  An Stelle des Ventils 6 zur Vorkammer 4  kann auch ein Kolben vorgesehen     sein,    der  in seiner Längsrichtung     verschiebbar        ist    und  die Verbindung zwischen der Vorkammer 4  und dem Zylinder 3     unterbricht    oder     wieder-          herstellt    wie das Ventil 6.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zum Betriebe von Brennstaub- motoren, insbesondere Kohlenstaubmoto- ren, bei dem der Brennstaub in minde stens eine dem Zylinder vorgelagerte Vorkammer eingeführt wird, dadurch ge kennzeichnet,
    daB die Vorkammer wäh rend der Zündung des in diese Kammer eingeführten Brennstaubes vom Arbeite raum des Zylinders abgeschlossen wird. 1I. Einrichtung zur Ausführung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet,
    daB die Vorkammer so viel auf die Zündtemperatur des Brenn- staubes verdichtete' Luft faBt, als zur Verbrennung bis zum Ausfall der Asche- bestandteile des Brennstaubes notwendig ist.
    UNTERANSP$MHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, das die Vorkam-;
    mer nach Erreichung der zur Zündung erforderlichen Temperatur vom Zylinder abgeschlossen wird, bis durch die ein- geleitete Teilverbren,nnng das Ausfallen der Aschebestandteile des Brennstoffes eingetreten ist,
    worauf die Verbindung mit dem Arbeitsraum des Zylinders gegen Ende des Verdichtungshubes wie der hergestellt wird. 2.
    Verfahren, nach Patentanspruch I, da durch geennzeichnet, dass die bei der Vergasung des Brennstaubes sich bil dende Asche in der Vorkammer wäb- rend des Überströmens des Brenngases von der Vorkammer in den Zylinder durch Vorrichtungen zur Abscheidung von Staub aus einem bewegten
    Gasstrom zur Ausscheidung gebracht wird. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeich net, dass zur Abfuhr der anfallenden Asche Abgase beim ,Auspuff an der Aus mündung des Vorkammerkanals vorbei strömen und durch Injektorwirkung die Asche absaugen,
    ohne jenen zu durch- strömen. 4. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Luft wäh rend des Verdichtungshubes in der Vor kammer in kräftige Wirbelbewegung versetzt wird,
    damit die Verbrennung bis zur Vergasung des Brennstaubes und die Ausscheidung der Asche in der Vor kammer beschleunigt wird. 5. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeich net, dass die Luft während des Verdich tungshubes durch tangentiale Einfüh rung in die Vorkammer in kräftige Wirbelbewegung versetzt wird.
    6. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeich net, dass eine vollständige Ausscheidung der Asche in der Vorkammer durch Fliehkraftwirkung bewirkt wird. 7. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Vorkam mer mittels der Ansaugluft des Motors gekühlt wird. B. Einrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass für jeden Arbeitszylinder zwei Vorkammern vor gesehen sind und dass diese Vorkammern wechselweise jeweils gegen Beendigung des Verdichtungshubes mit .dem Arbeits zylinder in Verbindung gesetzt werden. 9.
    Einrichtung nach Patentanspruch II"da- durch gekennzeichnet, dass für jeden Arbeitszylinder mehrere Vorkammern vorgesehen sind und dass diese Vorkam mern wechselweise jeweils gegen Beendi gung des Verdichtungshubes mit dem Arbeitszylinder in Verbindung gesetzt werden. 10. Einrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Vorkam mern jeweils bei Beendigung eines Ver dichtungshubes mit dem Arbeitszylinder wieder in Verbindung gesetzt werden. 11.
    Einrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Vorkam mern jeweils bei Beendigung eines Ver- dichtun:gshubes mit .dem Arbeitszylinder wieder in Verbindung gesetzt werden. 12. Einrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet"dass zur Beschleu nigung der Verbrennung des Brenn- staubes in der Vorkammer an .den Vor kammerwänden katalytisch wirkende Körper vorgesehen sind. 13.
    Einrichtung nach Patentanspruch II,,da- durch gekennzeichnet, .dass die Vorkam mer zur Beschleunigung -der Verbren nung des Brennstaubes darin aus einem katalytisch wirkenden Werkstoff her gestellt ist. 14. Einrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass zur Beschleu- nigung der Verbrennung des Brenn- staubes in der Vorkammer diese aus katalytisch wirkendem Werkstoff her gestellt ist und an den Vorkammerwän- den katalytisch wirkende Körper vor gesehen sind. 15.
    Einrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass das Auspuff ventil auf der dem Zylinder entgegen gesetzten Seite der Vorkammer angeord net ist, so dass die Abgase wenigstens einen Teil des Weges, den sie als Brenn- gase von .der Vorkammer zum Zylinder durchströmten, während des Auspuffes in umgekehrter Richtung nochmals durchströmen, hierbei vorher abgesetzte Asche mitreissen und durch die Auspuff leitung abführen. 1-6.
    Einrichtung nach Patentanspruch II, zur Ausführung des Verfahrens nach Patent anspruch I und Unteransprüchen 2 und 3,, dadurch gekennzeichnet, dass die Vor richtungen zur Abscheidung der Asche vor Eintritt der Brenngase in den Zy linder eine Wirbelbildung bewirken, damit im Zylinder eine durchgreifende Mischung und Durchwirbelung der Brenngase mit der zu ihrer vollständigen Verbrennung dienenden Luft bewirkt wird. 17.
    Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 16, dadurch gekennzeich net, dass zum Zwecke der Wirbelbildung Lenkwände in die Vorrichtungen zur Abscheidung der Asche vor dem Eintritt der Brenngase in den Zylinder eingebaut sind. 18. Einrichtung nach Patentanspruch II, da ,durch .gekennzeichnet, dass die Vorkam mer durch ein Ventil vom Arbeitsraum des Zylinders abgeschlossen wird. 19. Einrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Vorkam mer durch einen Kolben vom Arbeits raum des Zylinders abgeschlossen wird.
CH204593D 1936-12-31 1937-12-17 Verfahren zum Betrieb von Brenn-Staubmotoren, insbesondere Kohlenstaubmotoren. CH204593A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT204593X 1936-12-31

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH204593A true CH204593A (de) 1939-05-15

Family

ID=3669584

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH204593D CH204593A (de) 1936-12-31 1937-12-17 Verfahren zum Betrieb von Brenn-Staubmotoren, insbesondere Kohlenstaubmotoren.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH204593A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE4345385C2 (de) Brennraum für Hubkolben-Brennkraftmaschinen
DE69601803T2 (de) Brennkraftmaschine
DE1476361C3 (de) Viertakt Hubkolbenbrennkraft maschine, insbesondere Dieselbrenn kraftmaschine mit Abgasturbolader
CH204593A (de) Verfahren zum Betrieb von Brenn-Staubmotoren, insbesondere Kohlenstaubmotoren.
DE2621628C2 (de) Zweitaktkolbenbrennkraftmaschine mit Gemischvorverdichtung im Kurbelkasten
DE736047C (de) Im Viertakt arbeitende, selbstzuendende, luftverdichtende Brennkraftmaschine
DE699392C (de) Gemischverdichtende Brennkraftmaschine
DE2411213A1 (de) Verbrennungskraftmaschine mit vorkammer und schichtladung
DE4408553C1 (de) Vorrichtung zur Gemischeinblasung für eine Brennkraftmaschine
DE878878C (de) Zweitakt-Brennkraftmaschinen nach dem Otto-Verfahren mit mehreren Zylindern
DE719279C (de) Luftverdichtende Brennkraftmaschine fuer pulverfoermigen Brennstoff mit einer Brennkammer
AT158563B (de) Verfahren zum Betrieb von Staubmotoren, insbesondere Kohlenstaubmotoren.
DE540174C (de) Verfahren zum Brauchbarhalten der Brennraumwaende und Auslassabschlussflaechen von Brennkraftmaschinen
DE854862C (de) Brennkraftmaschine
DE652650C (de) Luftverdichtende Einspritzbrennkraftmaschine mit Selbstzuendung und mit einer annaehernd kugelfoermigen Brennkammer
DE883212C (de) Mit Zeitpunktfremdzuendung und Gemischverdichtung arbeitende Viertaktbrennkraftmaschine
DE583885C (de) Gemischverdichtende Zweitaktbrennkraftmaschine
DE448767C (de) Zweitaktvergasermaschine
AT369137B (de) Viertakt-hubkolben-brennkraftmaschine, die nach dem otto- oder dieselverfahren arbeitet
DE3736633A1 (de) Zweitaktverbrennungsmotor
DE1061124B (de) Mit Fremd- oder Selbstzuendung arbeitende Viertaktbrennkraftmaschine
DE690219C (de) Einspritzbrennkraftmaschine
DE742612C (de) Brennkraftmaschine fuer feste pulverfoermige Brennstoffe mit einer vom Arbeitszylinder abgeschnuerten Brennkammer
DE545940C (de) Viertaktbrennpulvermaschine
DE571137C (de) Einrichtung und Verfahren zum Entfernen der festen Verbrennungsrueckstaende bei Brennkraftmaschinen