CH204613A - Nach dem Impulsverfahren arbeitende Fernsteueranlage mit Sicherstellungseinrichtung gegen durch Störimpulse hervorgerufene Fehlschaltungen. - Google Patents

Nach dem Impulsverfahren arbeitende Fernsteueranlage mit Sicherstellungseinrichtung gegen durch Störimpulse hervorgerufene Fehlschaltungen.

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CH204613A
CH204613A CH204613DA CH204613A CH 204613 A CH204613 A CH 204613A CH 204613D A CH204613D A CH 204613DA CH 204613 A CH204613 A CH 204613A
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CH
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relay
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pulse
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Inventor
Landis & Gyr A.-G.
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Landis & Gyr Ag
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    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08CTRANSMISSION SYSTEMS FOR MEASURED VALUES, CONTROL OR SIMILAR SIGNALS
    • G08C25/00Arrangements for preventing or correcting errors; Monitoring arrangements
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q9/00Arrangements in telecontrol or telemetry systems for selectively calling a substation from a main station, in which substation desired apparatus is selected for applying a control signal thereto or for obtaining measured values therefrom
    • H04Q9/04Arrangements for synchronous operation

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Physics & Mathematics (AREA)
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Description


  Nach dem Impulsverfahren arbeitende     Fernsteueranlage    mit Sicherstellungseinrichtung  gegen durch Störimpulse hervorgerufene Fehlschaltungen.    Nach dem Impulsverfahren arbeitende       Fernsteuerungsanlagen    zur Fernsteuerung  von Arbeitsvorgängen, wie die Ein- und Aus  schaltung der Strassen-, Treppenhaus- und       Hausnummernbeleuchtung,    der Heisswasser  speicher und Kühlschränke, die     Übertragung     von     Luftschutzsignalen,    die     Umschaltung     von Tarifzählern,

   die Fernmeldung von Öl  schalterstellungen und die Steuerung jeder  Art von     Arbeitsvorgängen    sind oft der un  erwünschten     Beeinflussung    durch     Störim-          pulse        ausgesetzt,    was     besonders    dann der Fall  ist, wenn die     Impulsübertragung    über Frei  leitungen oder benachbarte Hochspannungs  leitungen erfolgt.  



  Zur     Vermeidung    der durch das Auftreten  von Störimpulsen hervorgerufenen Fehlschal  tungen in den     Empfängern    sind bereits  Sicherstellungsmethoden     bekannt    geworden,  die die     Ausführung    eines durch Störimpulse       hervorgerufenen    Schaltbefehles zu verhin  dern suchen.

   So wurden bereits     Anordnungen     vorgeschlagen, bei denen die Ausführung    eines Schaltbefehls entweder davon abhängig  gemacht wird, dass     diesselbe    Impulsfolge  eventuell über     getrennte    Empfangsgeräte  zweimal     nacheinander    genau gleich empfan  gen oder dass die Übereinstimmung der aus  gesandten     Wahlimpulse    mit den empfange  nen und rückgemeldeten     Impulsen    festge  stellt wird.

   Man hat weiterhin die Fern  steueranlage gegen das Auftreten von Stör  impulsen in der Weise sicherzustellen ver  sucht, dass ein Schaltbefehl nur dann ausge  führt wird, wenn sich die Wahlimpulse mit  den nachfolgenden     Kontrollimpulsen    zu einer       bestimmten    Anzahl ergänzen.  



  Alle diese vorgeschlagenen Sicherstel  lungsmassnahmen verteuern jedoch, besonders  dann,     wenn    verhältnismässig viele Empfangs  stellen vorgesehen sind, die Anlage ganz er  heblich. Auch ist eine nach diesen bekann  ten Grundsätzen erstellte Anlage nicht gegen  die     Ausführung    irgend eines Arbeitsvor  ganges durch eine     Störimpulsreihe    geschützt,  die     in    ihrer Art und Folge der Steuerimpuls-      reihe eines normalen Schaltbefehls ent  spricht. Die     bekannten        Fernsteueranlagen     sind deshalb gegen Fehlschaltungen nicht  hinreichend     sichergestellt.     



  Die Erfindung bezieht sich auf eine nach  dem Impulsverfahren arbeitende Fernsteuer  anlage mit Sicherstellungseinrichtung gegen       durch        Störimpulse        hervorgerufene     Gemäss der Erfindung werden die  den bisherigen Anlagen ähnlicher Art anhaf  tenden Nachteile dadurch vermieden, dass  eine im Sender vorgesehene, als Sicherstel  lungseinrichtung dienende     Sperrelaisanord-          nung    bei Beeinflussung durch Störimpulse       die        Ausführung    von Arbeitsvorgängen in den  Empfängern verhindert.

   Die     Sperrelaisan-          ordnung,    die ein Empfangsrelais und     ein     Senderelais enthalten kann, von denen jedes  in Reihe mit einem Ruhekontakt des andern  liegt, kann so ausgebildet und wirksam sein,  dass sie" bei Beeinflussung durch Störimpulse  entweder den Sender für die Aussendung von  Steuerimpulsen     sperrt    oder die Aussendung  eines die     Empfänger    an der     Ausführung    eines       Arbeitsvorganges        verhindernden    Sperrimpul  ses     bewirkt.     



  Bei einer Fernsteuerungsanlage mit syn  chronlaufenden     Kontaktwählern    am Sender  und den     Empfängern    kann dann die     Sperr-          relaisanordnung    bei     Beeinflussung    durch  Störimpulse mit der     Kontaktwähieranord-          nung    derart zusammenwirken,     da.ss    die Aus  sendung von     Arbeitsvorgänge    auslösenden  Steuerimpulsen unterbleibt.

   Hierbei kann  man auch wiederum derart vorgehen, dass bei  Auftreten eines     Störimpulses,    entweder der  den Arbeitsvorgang in den     Empfängern        ein-          leitende        Sehlussimpuls    nicht zur Aussendung  gelangt oder dass kurz vor dem     normalerweise          ausgesandten        Schlussimpuls    der Sperrimpuls       gegeben    wird. Im letzteren Falle können  dann vom Empfangsrelais des Senders     ge-          steuerte    Sperrelais verwendet werden.

   Die  Empfänger können     derart    geschaltet sein,  dass der vom Sender ausgesandte Sperrimpuls       die    Vorbereitung zur Schliessung der     Wähler-          stromkreise    wieder aufhebt.    In der     Zeichnung        ist    ein Ausführungs  beispiel der     Erfindung    an einer Fernsteuer  anlage mit     synchronmotorangetriebenen    Kon  taktwählern dargestellt.  



  Der an die Leiter 2, 4 des Wechselstrom  netzen     1-4    und an den     Hilfsleiter    5 ange  schlossene Sender I enthält einen Kontakt  wähler<I>K</I> mit einem Drehkontakt<I>k</I> und       Wählerkontakten        1--34,    einen mit diesem       gekuppelten    Synchronmotor     Sy,    ein als     Kipp-          relais        ausgebildetes    Anlaufrelais A mit einem       Kontakt        a,

      ein     Empfangerelais    E mit einem       Umschaltkontakt    ei und     einem    Arbeitskon  takt     e"        ein    Senderelais     S    mit     einem    Umschalt  kontakt s, ein als     Kipprelais    ausgebildetes  Sperrelais     SSp        mit        Kontakten        sp1,        spE,    einen       Tastkontakt        t.,        Wahlkontakte    w i7,     w,8,

      einen       Nullstellkontakt        n        und        einen        Rückstellkon-          takt    r.  



  Der an die Netzleiter 1; 4     und    den Hilfs  leiter 5 angeschlossene Empfänger     II    ent  hält einen Kontaktwähler K,     mit    einem       Drehkontakt        k1    und     Wählerkontakten    1-30,  einen mit diesem     gekuppelten    Synchronmotor       Sy,,    ein     Empfangsrelais    E, mit einem     Ar-          beitskontakt   <B>ei,</B> als     Kipprelais        ausgebildete          Vorrelais        F'lz,

          Via    mit je     einem.        Kontakt        v,7          bezw.        via,    ein     ebenfalls        als        Kipprelais    ausge  bildetes     Endrelais    F mit einem Umschaltkon  takt     f,        einen        Rückstellkontakt        r,    und     einen          Nullstellkontakt        n,.     



  Die Verbindung der     einzelnen    Schaltele  mente der     Fernsteueranlage    miteinander geht  ohne     weiteres    aus der Zeichnung klar her  vor, so dass auf diese nicht     näher        eingegangen     zu werden     braucht..     



       Soli        in    dem Empfänger     1I    ein     Arbeits-          vorgang        ausgeführt,        beispielsweise    der     Um-          Schaltkontakt        f    des     Endrelais    F vom Kon  takt     f,.    auf den     Kontakt    f" umgelegt  werden, so müssen im Sender I der     Tastkon-          ta,kt    t8 und der     Wahlkontakt        w,

  7        geschlossen     werden. Auf     diese    Weise werden dann Strom  kreise 2, 6,     t"   <I>A,</I> 7, 4 und 2, 6,<I>tag</I> k, e,,       S,    7, 4     geschlossen,    wodurch     das    Anlauf  relais A und das     Senderrelais        S    erregt wer  den. Das Anlaufrelais     .ei    schliesst somit sei  nen     Kontakt    a; wodurch der     Synchronmotor              Sy    anläuft und den Kontakt     n    schliesst.

    Durch die Erregung des Senderelais     S    wird  der Umschaltkontakt s umgelegt, so dass der       Hilfsleiter    5 vom Empfangsrelais E abge  schaltet und mit dem Leiter 6 verbunden  wird. Es wird dann über 2, 6, s, 5,     El,    9, 4  nach dem Empfänger     II    ein Steuerimpuls  gesandt, der das Empfangsrelais     El    zum An  sprechen bringt.

   Der Kontakt     ell    wird dann  geschlossen und damit der Synchronmotor       Syl    durch die     Schliessung    des Stromkreises  1, 8,     e11,        k1,        Syl,    9, 4 in Tätigkeit gesetzt,  wobei der Kontakt     %        izeschlossen    wird.  



  Da die beiden Drehkontakte     1c,        k1    syn  chron laufen und der Wahlkontakt     w17    ge  schlossen ist, wird, sobald die     beiden    Dreh  kontakte     7c,        k1    auf den Wählerkontakt 17       gelangen,    im Sender I über 2, 6,     w17,    17, k,  <I>ei,</I>     S,    7, 4 das beim Öffnen des Kontaktes  1 abgefallene Senderelais     S    wieder     erregt,     wodurch im Empfänger     II    ein über 2, 6, s,  5,     El,    9,

   4     gesandter    Steuerimpuls das beim  Öffnen des Kontaktes 1 abgefallene Emp  fangsrelais     El        wieder    erregt, das seinen Ar  beitskontakt     e11    schliesst. Die     linke    Wicklung  des     Vorrelais        K17    wird     dann    zufolge des nun  mehr geschlossenen Stromkreises 1, 8,     e11,        k1,     17,     K17,    9, 4 erregt, wodurch der Kontakt     v17     geschlossen wird.

   Schliesslich werden die bei  den Kontaktarme k,     k1    der Kontaktwähler       Ir,        K1    auf den Wählerkontakt 30 gelangen.  Das Senderelais     S    wird dann über 2, 6,     spl,     30,     1c,        e1,        S,    7, 4 erregt und seinen Kontakt  s umschalten, wodurch das nunmehr erregte  Empfangsrelais     El    seinen Arbeitskontakt     e'1     anzieht.

   Es wird dann     ein.    Stromkreis 1, 8,  
EMI0003.0052     
  
    <I>e11,</I> <SEP> <B>10.1</B> <SEP> 30, <SEP> <I>v17, <SEP> F,</I> <SEP> 9, <SEP> 4 <SEP> geschlossen. <SEP> Die
<tb>  <I>s@ <SEP> Anion <SEP> =a@_ <SEP> @nss <SEP> a- <SEP> _</I> <SEP> <U>@</U> <SEP> W@ @ura
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<tb>  <B>dem <SEP> Koritalit <SEP> flq <SEP> verbuxidari <SEP> wird. <SEP> Die <SEP> Aus-</B>            führung    des dem Kontakt f     l7    zugeordneten  Arbeitsvorganges kann dann erfolgen.  



  Kurz vor Erreichung der Nullstellung der  Drehkontakte k,     ki    werden die von den Kon  taktwählern     K,        .K1    gesteuerten     Rückstell-          kontakte    r,     r1    kurzzeitig geschlossen. Im Sen  der I     wird    dann die rechte Wicklung des    Anlaufrelais A erregt und dadurch der Kon  takt a vom Leiter 6 und     im.    Empfänger     1I     durch die Erregung der rechten Wicklung  des     Vorrelais        K17    der Kontakt     v17    an der rech  ten Wicklung des Endrelais F wieder ge  öffnet.  



  Bei Erreichung der Nullstellung     werden     die nach Beginn des Umlaufes der Kontakt  wähler     K,        g1    durch diese geschlossenen Null  stellkontakte n,     n,    wieder     unterbrochen,    wo  durch die     Synchronmotoren        Sy,        Syl    des Sen  ders und des Empfängers zum Stillstand  kommen. Alle Teile nehmen dann, mit Aus  nahme des Kontaktes f des Relais F, die aus  der Zeichnung ersichtliche     Stellung    ein. Die       Fernsteueranlage    ist damit für die Aussen  dung eines neuen Schaltbefehls wieder bereit.  



  Bei Auftreten eines Störimpulses in der       Leitung    5 nach dem Anlauf der     Kontakt-          w        ähler        K,        K1    und bei     urerregtem    Relais S  gelangen das Empfangsrelais E des Senders  I und sämtliche Empfangsrelais     El    der Emp  fänger     II    (nur einer dargestellt) zum An  sprechen.

   Im Sender I werden durch die nun  mehr betätigten Kontakte     e1,        e,    das Sende  relais S vom Drehkontakt k des Kontakt  wählers K abgeschaltet und der Drehkontakt  k, sowie die linke Wicklung des Sperrelais       Sp    mit dem Leiter 6 verbunden. Der Kon  takt     spl    wird dann unterbrochen und der  Kontakt spe geschlossen. Letzterer veranlasst       in    Stellung 29 die     Aussendung    eines Sperr  impulses, die Erregung der rechten Wick  lung der Relais     K17,        K"    und die Öffnung der  Kontakte     v17,        v18.     



  Trifft ein Störimpuls gerade dann ein,  wenn sich die     Drehkontakte   <I>k. k,</I> auf dem  
EMI0003.0097     
  
    @-r7R  elnilussen9e <SEP> 5törlmpuls <SEP> eine <SEP> U7-@m1eaUn@ <SEP> Oes
<tb>  <B>IiosLta>ätes <SEP> vlss <SEP> das <SEP> @orra@aus <SEP> Vi$ <SEP> @@Wr@az < .</B>       Dieser     Kontakt        vlg    wird also mit der linken       Wicklung    des     Endrelais    F verbunden.

   So  bald dann die Drehkontakte k,     k1    auf den  Wählerkontakt 29 gelangen, wird das     Sen-          derrelais        S    über 2, 6, spe, 29,<I>k,</I>     e1,        S,   <I>7, 4</I>  erregt.

   Es     wird    dann     ein    Sperrimpuls aus  gesandt, der das Empfangsrelais     El    zum An-      sprechen     bringt,        wodurch    die hierdurch er  regte     Wicklung    des     Vorrelais        V"    die Um  legung des vorher durch den     Störimpuls        mit     dem Endrelais F verbundenen     Kontaktes        v.     bewirkt.

       Weiterhin    kann in     diesem    Fall auch  der     Schlussimpuls    nicht zur Aussendung ge  langen, da ja, wenn der Drehkontakt k auf  den     Wählerkontakt    80 des     Kontaktwählers     K gelangt, der Stromkreis durch den jetzt  offenen Kontakt     sp,    nicht geschlossen wird.  



  Kurz vor Erreichung der     Nullstellung    der       Drehkontakte   <I>k,</I>     k,    der Kontaktwähler K;       K,    werden die     Rückstellkontakte    r,     r,    kurz  zeitig geschlossen.

   Die Schliessung des     Rück-          stellkontaktes    r im Sender I bewirkt     dann     eine Erregung der     rechten        Wicklungen    des  Anlaufrelais A und des Sperrelais     Sp.    Die       Kontakte    a und spe werden dann wieder       unterbrochen    und der Kontakt     sp,    geschlos  sen.

   Im Empfänger     II    wird dagegen der  kurzzeitig geschlossene     Rüekstellkontakt        r,     lediglich nur die Erregung der rechten Wick  lungen der     Vorrelais        Y";        Y,.    bewirken, da  ja diese     bereits    vorher zufolge des eintref  fenden     Sperrimpulses    erregt wurden     und    da  bei der     Kontakt    va des     Vorrelais        Vie    wieder  umgelegt wurde.

   In der     Nullstellung    der  Drehkontakte k,     k,    werden die     Nullstellkon-          takte        n,        ia,    wieder unterbrochen. Die     isyn-          chronmotoren        Sy,        Sy,    kommen somit zur  Ruhe. Sämtliche     Schaltmittel    des Senders  und des Empfängers     nehmen    dann wieder  die vorherige     Stellung    ein.  



       Tritt    bei ruhenden Kontaktwählern K,       K,    ein     Störimpuls    auf, so wird der Empfän  ger     II    in     Gang    gesetzt, wie     bei    einem nor  malen Anlaufimpuls.

   Aber auch der Sen  der I     wird    dadurch in Tätigkeit treten, da  das von dem     Störimpuls        erregte    Empfangs  relais E seine     Kontakte        e,,        e,        betätigt,    wo  durch das Anlaufrelais A und damit der  Synchronmotor     Sy,        sowie        weiterhin    das  Sperrelais     Sp    erregt wird.

   Auch jetzt kommt,  sobald die     Drehkontakte    k,     k@    auf     ihren        W        äh-          lerkontakt    29 . gelangen,     ein    Sperrimpuls zur       Aussendung,    der in den Empfängern den be  reits geschilderten     Vorgang        hervorruft.        Ein       Arbeitsvorgang     kann    demnach nicht zur Aus  führung kommen.  



       Durch    die im     Ausführungsbeispiel    ange  gebene     Sperrelaisanordnung    ist also die     Aus-          führung    eines     Arbeitsvorganges    durch auf  tretende     Stärimpulse        ausgeschlossen,        und     zwar ist es dabei ganz gleichgültig,

   ob die       Störimpulse    bei     ruhenden    oder     bei        bereits    um  laufenden     Kontaktwählern    eintreffen und ob  eine     Störimpulsreihe    mit einer der     Steuer-          impuisreihen    an     Zahl    und Folge     überein-          stimmt.    'Es ist also ohne den kostspieligen       Aufwand,    der für die     bisherigen        Sicherstel-          lungseinrichtungen        notw=endig    war,

   erstmalig  in einer     ausserordentlich        günstigen    Weise ge  lungen, die     Fernsteueranlagen    von den     schäd-          liehen    Störeinflüssen nahezu unabhängig zu       machen.     



  Die     Sperrelaisanordnung    ist nicht nur, wie  in der     Zeichnung    dargestellt,     in        Verbindung     mit     einer    nach dem     Synchronwählerverfah-          ren        arbeitenden        Fernsteueranlage    gedacht,  sondern sie ist natürlich auch bei andern       Fernsteueranlagen    anwendbar:

   Auch kann  die     Sperrung    des Senders und der Empfänger  bei     Auftreten    von     Störimpulsen    auf     andere     Weise als angegeben     erfolgen.    So ist es bei  spielsweise     denkbar,    für die Sperrung der  Empfänger     nicht        das        Empfangsrelais    selbst,       sondern    besondere     Sperrelais    zu benutzen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Nach dem Impulsverfahren arbeitende Fernsteueranlage mit Sicherstellungseinrich tung gegen durch Störimpulse hervorgerufene Fehlschaltungen, dadurch gekennzeichnet, dass eine im Sender vorgesehene, als Sicher stellungseinrichtung dienende Sperrelaisan- ordnung bei Beeinflussung durch Störimpulse die Ausführung von Arbeitsvorgängen in den Empfängern verhindert. UNTERANSPRüCHE:
    1. Ferasteueranlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet,. dass die Sperr- relaisanordnung ein" Empfangsrelais und ein. Senderelais enthält, von denen jedes in Reihe mit einem Ruhekontakt des andern Relais liegt.
    2. Fernsteueranlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperr- relaisanordnung bei Beeinflussung durch Störimpulse den Sender für die Aussen dung von den Arbeitsvorgang auslösen den Steuerimpulsen sperrt. 3. Fernsteueranlage nach Patentanspruch dadurch gekennzeichnet, dass die Sperr- relaisanordnung bei Beeinflussung durch Störimpulse die Aussendung eines die Empfänger an der Ausführung eines Ar beitsvorganges verhindernden Sperrim pulses bewirkt. .
    4. Fernsteueranlage nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperr- relaisanordnung bei Beeinflussung durch Stärimpulse die die Steuerimpulse erzeu genden Mittel des Senders abschaltet. 5. Fernsteueranlage nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der bei Be einflussung der Sperrelaisanordnung durch Störimpulse ausgesandte Sperr impuls in sämtlichen Empfängern die zur Ausführung des Arbeitsvorganges die nenden Mittel wirkungslos macht.
    6. Fernsteueranlage nach Patentanspruch zur Ausführung von Arbeitsvorgängen unter Verwendung von synchronlauf en den Kontaktwählern am Sender und den Empfängern, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrelaisanordnung bei Beein flussung durch Störimpulse mit der Kon- taktwähleranordnung derart zusammen- wirkt, dass die Aussendung von Arbeits vorgängen auslösenden Steuerimpulsen unterbleibt.
    7. Fernsteueranlage nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperr- relaisanordnung bei Beeinflussung durch Störimpulse mit der Kontaktwähleran- ordnung derart zusammenwirkt, dass der den Arbeitsvorgang in den Empfängern einleitende Sehlussimpuls nicht zur Aus sendung gelangt.
    5 $. Fernsteueranlage nach Unteransprüchen 3 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrelaisanordnung bei Beeinflus sung der Störimpulse mit der Kontakt wähleranordnung des Senders derart zu sammenwirkt, dass kurz vor dem norma lerweise ausgesandten Schlussimpuls der Sperrimpuls gegeben wird.
    9. Fernsteueranlage nach den Unteransprü chen 1 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Empfangsrelais ein Sperrelais steuert, das bei Eintreffen eines Störim pulses einen, einem Wählerkontakt vor geschalteten Vorkontakt des Wähler stromkreises für den Schlussimpuls unter bricht.
    10. Fernsteueranlage nach den Unteransprü chen 1 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Empfangsrelais ein Sperrelais steuert, das bei Eintreffen eines Stör impulses ein, einem Wählerkontakt vor geschalteten Vorkontakt eines am Kon taktwähler vor dem Wählerstromkreis für den Schlussimpuls angeschlossenen Wählerstromkreises für den Sperrimpuls schliesst.
    11. Fernsteueranlage nach den Unteransprü chen 9 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl der Vorkontakt des Wähler stromkreises für den Schlussimpuls als auch der Vorkontakt des Wählerstrom kreises für den Sperrimpuls von einem gemeinsamen Sperrelais gesteuert wird. 12. Fernsteueranlage nach Unteranspruch 11.
    dadurch gekennzeichnet, dass das Sperr- relais als Kipprelais ausgebildet ist, des sen eine Wicklung vom Empfangsrelais und dessen andere Wicklung von einem jeweils kurz vor Beendigung des Wähler- umlaufes kurzzeitig geschlossenen Rück stellkontakt gesteuert wird. 13.
    Fernsteueranlage nach den Unteransprü chen 3 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass der vom Sender ausgesandte Sperr impuls in den Empfängern die Vorbe reitung zur Schliessung der Wählerstrom kreise wieder aufhebt.
    14: 1E"ernsteueranlage nach Unteranspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der am Kontaktwähler vor dem Wählerkontakt (3p) für den SchluBimpuls liegende Wäh lerkontakt (29) mit Relais<B>Tu'</B> Y,e) so verbunden ist, da.ss bei; Eintreffen eines Sperrimpulses die Vorbereitung der Wählerstromkreise wieder aufgehoben wird.
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