CH204670A - Sicherheitsvorrichtung an Druckmittelbremsen von Anhängewagen. - Google Patents

Sicherheitsvorrichtung an Druckmittelbremsen von Anhängewagen.

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CH204670A
CH204670A CH204670DA CH204670A CH 204670 A CH204670 A CH 204670A CH 204670D A CH204670D A CH 204670DA CH 204670 A CH204670 A CH 204670A
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Robert Bosch Gesellsch Haftung
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Bosch Gmbh Robert
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Description


  Sicherheitsvorrichtung an Druckmittelbremsen von Anhängewagen.    Die     Erfindung    betrifft eine Sicherheits  vorrichtung an Druckmittelbremsen von An  hängewagen, die durch ein im Zugwagen  angeordnetes     Ventil    gesteuert werden und  deren Bremskraftlinie steiler ansteigt als die  jenige der Bremse des Zugwagens. Der stei  lere Anstieg der Anhängerbremskraftlinie  gegenüber derjenigen des Zugwagens hat den       gewünschten    Erfolg, dass beim Bremsen der  Anhänger stärker verzögert wird als der Zug  wagen, so dass der Wagenzug gestreckt bleibt.

    Er hat aber anderseits den Nachteil, dass der  Anhänger häufig, insbesondere bei Voll  bremsungen, überbremst wird, und zwar ins  besondere     dann,        wenn    man, um für alle Fälle  sicher zu gehen, die Anhängerbremse gegen  über der Motorwagenbremse so einstellt oder       bemisst,    dass ihre Bremskraftlinie beträcht  lich steiler verläuft als diejenige der Zug  wagenbremse. Dadurch werden aber die  Bremsglieder des Anhängewagens ausser  ordentlich stark beansprucht, was eine ent-    sprechend grosse     Abnützung    und Erwärmung  der Bremsbeläge und Bremstrommeln zur  Folge hat. Die Erwärmung ist mitunter so  stark, dass bei ungünstiger Anordnung die  Reifen und Aufbauten des Anhängewagens  zum Brennen kommen.

   Auch die Reifen  abnützung ist infolge .der häufigen Über  bremsung des Anhängers naturgemäss sehr  gross. Es besteht ausserdem die Gefahr, dass die  Räder des Anhängers, insbesondere bei ge  ringer     Belastung    und glatter, schlüpfriger  Fahrbahn, mitunter sogar schon bei Teil  bremsung unbeachtet vom Fahrer festgestellt  werden und dadurch der Anhänger ins  Schleudern gerät.  



  Man hat schon versucht, diese Mängel  durch     Einbau    von sogenannten Bremskraft  reglern zu beheben, die     entweder    vom Fahrer  von Hand nach Strassenbeschaffenheit und  Belastung oder selbsttätig nach der     Wagen-          belastung    oder Raddrehzahl eingestellt wer  den. Die     bekannten        Einrichtungen    dieser      Art haben aber den Nachteil, dass ihre be  absichtigte Wirkung nur bei rechtzeitiger  Umstellung durch den Fahrer eintritt- oder  dass sie, soweit sie selbsttätig ansprechen,  zum mindesten sehr vielteilig und teuer sind  und häufig auch dann noch versagen.  



  Um nun alle diese Nachteile auf einfache  Weise und unbedingt sicher zu vermeiden,  ist nach der Erfindung in die Bremsdruck  leitung der Anhängerbremse ein durch eine  vorgespannte Feder offen gehaltenes Hilfs  ventil eingeschaltet, das diese Leitung ab  sperrt, sobald beim Bremsen durch die stär  kere Verzögerung des Anhängewagens zwi  schen Zugwagen und Anhänger eine Zug  kraft entsteht, welche die Vorspannung der  auf das Ventil einwirkenden Öffnungsfeder  übersteigt.  



  Einige     Ausführungsbeispiele    der Vorrich  tung nach der Erfindung sind in der Zeich  nung dargestellt, und zwar zeigt:  Fig. 1 einen Einbauplan für die Vor  richtung am Anhängewagen,  Fig. 2 einen Schnitt durch eine Ausfüh  rungsform des Ventils für eine     Druckluft-          Federspeicher-    oder Zweikammer-Anhänger  bremse,  Fig. 3 das gleiche Ventil mit einer zu  sätzlichen Einrichtung und  Fig. 4 eine ähnliche Ausführung für eine  Druckluft-Einkammer-Anhängerbremse.  Nach Fig. 1 ist in der Deichsel 10 des  Anhängewagens eine Zugstange 11 geführt,  die mittels der Öse 12 in üblicher Weise mit  dem Zugglied des Zugwagens gekuppelt wer  den kann.

   Die Zugstange besitzt einen Bund  13, dessen linke Schulter bei abgekuppeltem  oder nicht gezogenem Anhänger einen be  stimmten Abstand a (beispielsweise 5 min)  von einem Anschlag 14 an der Anhänger  deichsel hat. An das rechte Ende der Zug  stange 11 ist eine Stange 15 angelenkt, die  aus dem Gehäuse 16 eines an einem Quer  träger 17 der Anhängerdeichsel 10 befestig  ten und in die Anhängerbremsleitung einge  schalteten Hilfsventils herausragt. Die An  hängerbremsleitung besteht aus der in üb  licher Weise über eine Schlauchkupplung    und Rohrleitung mit dem Anhängerbrems  ventil im Zugwagen verbundenen Schlauch  leitung 18 und der zum Anhängerbrems  zylinder führenden Rohrleitung 19.  



  Gemäss Fig. 2 hat die Stange 15 einen       Bund    20, mit dem sie in einer     zylindrischen     Bohrung 21 des Ventilgehäuses 16 geführt  ist. Diesen Bund und damit auch die Stange  15 sucht eine mit einer bestimmten Vor  spa.nnung, z.     B.    500 kg, eingesetzte Feder 22  nach rechts gegen einen Boden 23 am rech  ten Ende der Bohrung 21 zu drücken. Das  linke Ende der Feder 22 ist an einem  Schraubdeckel 24 abgestützt, durch welchen  die Vorspannung der Feder 22 eingestellt        -erden    kann. Das rechte Ende 15' der  Stange 15 kann gegen einen durch eine Feder  25 belasteten Ventilteller 26 stossen und die  sen unter dem Einfluss der Feder 22 von  seinem Sitz 27 abheben.

   Dieser Ventilteller  regelt den Druckluftdurchgang zwischen  einem mit der Rohrleitung 19 verbundenen  Kanal 28 und einem mit der Schlauchleitung  18 verbundenen Kanal 29 im Ventilgehäuse.  Diese beiden Kanäle sind ausserdem durch  einen den Ventilteller 26 umgehenden Kanal  30 verbunden, der durch eine gegen den Ka  nal 28 öffnende     Rückschlagventilkugel    31       beherrscht    wird.  



  Die Vorrichtung wirkt wie folgt:  Wenn der     Zugwagen    den Anhänger zieht,  liegt der Bund 13 am Anschlag 14 der Deich  sel 10 an, da die zum Fortbewegen des An  hängers erforderliche Zugkraft     normalerweise     die     Vorspannung    der Feder 22 überwiegt.

    Die Zugkraft wird also im wesentlichen über  die Deichsel auf den Anhänger     übertragen.     Die     beweglichen    Teile des Hilfsventils sind  in diesem Fall in der aus     Fig.    2 ersichtlichen  Fahrstellung, das heisst der Ventilteller 26  ist durch seine Feder 25 auf seinen Sitz 27  gedruckt und der Bund 20 der Ventilstange  15 hat einen dem anfänglichen Spiel a zwi  schen Anhängerdeichsel und Zugwagen ent  sprechenden Abstand     a    von dem Boden 23.  Dieses Spiel a ist etwas grösser gewählt als  der Hub des Ventiltellers 26, so dass in der  Fahrstellung das Stangenende etwas von dem      Ventilteller entfernt ist und dieser unter  allen Umständen auf seinem Sitz gut auf  liegen muss.

   Während der Fahrt ist in der  vom Anhängerbremsventil im Zugwagen zum  Hilfsventil führenden     Leitung    18 Druckluft,  die auch bei aufsitzendem     Ventilteller    26 über  die Rückschlagventilkugel 31 und den Um  gehungskanal 30     ungehindert        in    die     Leitung     19 und von dort in den Anhängerbrems  zylinder gelangen kann, wo sie den Brems  kolben in der Lösestellung hält. Das Lösen  und Gelösthalten der Anhängerbremse wird  also durch das Hilfsventil nicht gestört.  



  Zum Zwecke des Anziehens der Bremse  geht der Fahrer mit dem Fuss vom Gashebel  zum Bremshebel, von dem aus er über das  nicht dargestellte Anhängerbremsventil aus  der     Leitung    18 Druckluft abströmen lässt.  Da durch das Gaswegnehmen auch das Zie  hen des     Zugwagens    nachlässt und infolge  dessen die Feder 22 sich     ausdehnen    kann, ist  bis zum Bremsbeginn der Ventilteller 26 be  reits abgehoben, so dass beim Entlüften der  Leitung 18 auch gleich die     Leitung    19 ent  lüftet wird und der Anhänger zu bremsen  beginnt, und zwar entsprechend der eingangs  erwähnten     Einstellung    der Anhängerbremse  in einem Masse,

   dass die Geschwindigkeit des       Anhängers    schneller     verringert    wird als die  des Zugwagens und also der Lastzug ge  streckt bleibt. Erst     wenn    aus irgend einem  Grunde beim Bremsen die Verzögerung des  Anhängers so gross wird, dass durch den dabei  entstehenden Widerstand des Anhängers ge  genüber dem voreilenden Zugwagen die Vor  spannung der Feder 22 überwunden und diese  durch die Relativbewegung zwischen Ventil  gehäuse 16 und Stange 15     zusammengedrückt     wird, schliesst das Hilfsventil und der wei  tere Anstieg der Bremsstärke im Anhänger  wird unterbrochen.

   Dieser     Zustand    bleibt be  stehen, bis das Verhältnis zwischen Zug  wagen- und     Anhängerverzögerung    wieder den  durch die Vorspannung der Feder 22 be  dingten Wert erreicht und das Hilfsventil  wieder geöffnet wird.  



  Da das Hilfsventil in Abhängigkeit von  der     Grösse    der Verzögerung des Anhängers    gesteuert wird, kann auf     einfache    Weise  durch entsprechende Bemessung der Vorspan  nung der Feder 22 erreicht werden, dass trotz  des stärkeren Ansteigens der Anhänger  Bremskraftlinie ein Überbremsen des An  hängers unter allen Umständen und selbst  tätig     verhindert    wird. Auch ist es mit Hilfe  des Schraubdeckels leicht möglich, die Vor  spannung der Feder 22 noch nachträglich den       vorliegenden    Verhältnissen entsprechend ab  zustimmen.  



  Fig. 3 zeigt eine im wesentlichen mit der  Vorrichtung nach Fig. 2 übereinstimmende  Ausführung. Bei dieser ist lediglich die  Ventilstange in zwei Teile 15, 15" zerlegt,  zwischen die ein Arm 32 eines bei 33 am  Ventilgehäuse 16 gelagerten zweiarmigen He  bels gelegt ist, dessen anderer Arm 34 durch  ein Seil 36 mit einem nicht dargestellten Be  dienungshebel im Zugwagen, insbesondere  mit dem Handbremshebel des Zugwagens ver  bunden ist. An den Hebelarm 34 ist ausser  dem eine schwache Rückführfeder 35 ange  schlossen, die den Hebelarm 32 am Bund 20  des Stangenteils 15 zu halten sucht.  



  Solange das Seil 36 nicht gespannt ist,  ist die     Wirkungsweise    der     Ausführung    nach       Fig.    3 dieselbe wie diejenige der     Vorrichtung     nach     Fig.    2, da der Hebel mit den Armen  32, 34 sich     in    diesem Fall     ungehindert    mit  den     Stangenteilen    15, 15"     hin    und her be  wegt. Mit dem Hebel kann jedoch auch un  abhängig von der Stellung des     Stangenteils     15 das Hilfsventil von Hand vom Zugwagen  aus geöffnet werden.

   Dies ist insbesondere  dann von Vorteil, wenn     in    einer Steigung  eine Vollbremsung des Anhängers herbei  geführt und der Anhänger beispielsweise  beim Halten am Berg festgestellt werden  soll.     Denn    in den Fällen, in denen der An  hänger bei starker Beladung einen solchen  Zug     entgegen    der     Fahrtrichtung    ausübt, dass  dadurch die     Vorspannung    der Feder 22 über  wunden wird, ist die Stange 15 in ihrer lin  ken Endstellung.

   Dann ist aber auch das       Hilfsventil    geschlossen, so dass     keine    weitere       Druckentlastung    der     Leitung    19 und des An  hängerzylinders     herbeigeführtwerden    könnte.      Durch einen Zug am Seil 36 kann nun der  Fahrer den Hebelarm 32 im Uhrzeigersinn  verschwenken und dadurch den Stangenteil  15" nach rechts drücken und mit diesem den  Ventilteller 26 abheben. Dadurch entsteht  ein Druckausgleich zwischen den Kanälen  28 und 29, der sich bis zur Vollbremsung  des Anhängers auswirken kann, wenn in dem  Kanal 29 Aussenluftdruck herbeigeführt ist.  



  Es     ist    insbesondere vorteilhaft, das Seil  36 mit dem Handbremshebel des Zugwagens  zu verbinden; denn beim Halten am Berg  zieht der Fahrer ohnehin die Handbremse des  Zugwagens an. In diesem Fall öffnet er mit  dem Anziehen der Handbremse auch gleich  das Hilfsventil. Nun ist der Handbrems  hebel meist auch noch in     bekannter    Weise  mit dem Anhängerbremsventil im Zugwagen  verbunden, so dass beim Anziehen der Hand  bremse der Anhänger wie bisher üblich ge  bremst wird.    Gegebenenfalls kann als Rückführfeder  für den Hebel mit den Armen 32, 34 auch  eine zwischen den Boden 23 und den Bund  20" des     Stangenteils    15" gelegte Feder 35'  vorgesehen sein, wie in Fig. 3 in gestrichel  ten Linien angedeutet ist.

   Diese Anordnung  hat den Vorteil, dass dadurch der Stangen  teil 15" auch nach dem Schliessen des Hilfs  ventils noch in dauernder Berührung mit  dem Hebelarm 32 bleibt.    Bei der Ausführung nach Fig. 4 ist der  rechte Stangenteil 15"' hohl und der Bund  dieses Stangenteils als ein in der zylindri  schen Bohrung 21     verschiebbarer    Kolben 20"'  ausgebildet. Der Teil der Bohrung rechts  des Kolbens 20"' ist durch die Bohrung 37  .und eine Rohrleitung 38 mit einem nicht dar  gestellten Druckluft-Vorratsbehälter auf dem  Anhänger verbunden, was insbesondere bei  den neuzeitlichen Einkammer - Anhänger  bremsen ohne weiteres möglich ist, weil diese  ohnehin einen Druckluftvorratsbehälter im  Anhänger besitzen.

   Der Stangenteil 15"' hat       Querbohrungen    39, durch welche der Raum  rechts des Kolbens 20"' dauernd mit dem  Innern des Stangenteils 15"' in Verbindung    steht. Im übrigen stimmt die Bauart nach  Fig. 4 mit derjenigen nach Fig. 3 überein.  



  Beim Lösen und normalen Bremsen ist  die Wirkungsweise dieser Vorrichtung die  gleiche wie die der Vorrichtung nach Fig. 3.  Zusätzlich hierzu bietet diese Vorrichtung  noch einen Schutz gegen eine Überbremsung  des Anhängers beim Schnellbremsen des  Lastzuges. Bei einer     Schnellbremsung    kann  es nämlich vorkommen, dass der Druck in den  Leitungen 18, 19 schon vor dem Schliessen  des Hilfsventils rascher und stärker abfällt,  als an sich für die Verzögerung des An  hängers erwünscht ist. Da jedoch auch in  diesem Fall vom Anhänger her an der An  hängerdeichsel 10 entgegengesetzt zur Fahrt  richtung ein Zug     ausgeübt    wird, der grösser  ist als die Vorspannung der Feder 22, geht  der Stangenteil 15 nach links.

   Dann schiebt  sich aber auch der Kolben 20"' unter dem  Einfluss des Druckes rechts des Kolbens 20"'  nach links, so dass der Stangenteil 15"' sich  vom Teller 26 abhebt und aus dem Druck  luftvorratsbehälter über die Bohrungen 37,  39 soviel Druckluft dem Kanal 28 und der  Leitung 19 zugeleitet wird, bis der Druck  im Anhängerbremszylinder wieder soweit  gestiegen ist, dass der Bremswiderstand des  Anhängers wieder auf den normalen Wert  sinkt und der die Druckluft einlassende Stan  genteil 15"' wieder geschlossen wird.  



  Die Feder 22 muss selbstverständlich  nicht unbedingt im Ventilgehäuse 16 unter  gebracht sein, sondern sie kann auch an einer  andern geeigneten Stelle, beispielsweise ausser  halb des Ventilgehäuses 16 zwischen einem       Widerlager    an der Stange 15 oder 11 und der  Anhängerdeichsel angeordnet sein.  



  Bei Lastzügen mit mehreren Anhängern  wird zweckmässig die     Bremsdruckleitung    für  den zweiten Anhänger vor dem Ventil  gehäuse 16 des ersten Anhängers abgezweigt.  In     Fig.    1 ist diese Abzweigleitung strich  punktiert eingezeichnet und mit 40 bezeich  net.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Sicherheitsvorrichtung an Druckmittel bremsen von Anhängewagen, die durch ein im Zugwagen angeordnetes Ventil gesteuert werden und deren Bremskraftlinie zum Zwecke des Gestreckthaltens des Lastzuges steiler ansteigt als diejenige der Zugwagen bremse, dadurch gekennzeichnet, dass in die einzige die Anhängerbremse mit dem Zug wagen verbindende Bremsdruckleitung ein durch eine vorgespannte Feder offen ge haltenes Hilfsventil eingeschaltet ist, das diese Leitung absperrt, sobald beim Bremsen durch die stärkere Verzögerung des An hängewagens in der mechanischen Kupplung zwischen Zugwagen und Anhänger eine Zug kraft entsteht, die die Vorspannung der Öff nungsfeder des Hilfsventils überwiegt. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Sicherheitsvorrichtung nach Patentan spruch, gekennzeichnet durch einen zu sätzlichen Hebel am Hilfsventil, durch den dieses willkürlich und unabhängig vom Belastungszustand der vorgespann ten Öffnungsfeder des Hilfsventils ge öffnet werden kann. 2. Sicherheitsvorrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der zusätzliche He bel des Hilfsventils durch ein Seil mit dem Handbremshebel des Zugwagens ver bunden ist. 3.
    Sicherheitsvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungsfeder (22) des Hilfsventils in einer Bohrung (21) des Hilfsventil gehäuses (16) angeordnet ist, in der sie sich einerseits gegen einen Bund (20) einer nur in Öffnungsrichtung auf das federbelastete Absperrglied (26) des Hilfsventils einwirkenden, mit der Zug stange (11) des Anhängers verbundenen Ventilstange und anderseits gegen einen einstellbaren Schraubdeckel (24) am Ende der Gehäusebohrung (21) abstützt. 4.
    Sicherheitsvorrichtung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 bis 3, da durch gekennzeichnet, dass die Ventil- stange des Hilfsventils aus zwei vonein ander getrennten Teilen besteht, von denen der eine Teil von der vorgespann ten Öffnungsfeder (22) belastet ist und der andere Teil auf das Absperrglied (26) des Hilfsventils einwirkt, und dass zwischen diese beiden Teile der durch ein Zugseil mit einem Bedienungshebel im Zugwagen verbundene Hilfshebel ein greift. 5.
    Sicherheitsvorrichtung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 bis 4, da durch gekennzeichnet, dass der auf das Absperrglied (26) des Hilfsventils ein wirkende Ventilstangenteil (15") durch eine Feder (35') an dem zusätzlichen Hebel des Hilfsventils gehalten wird. 6. Sicherheitsvorrichtung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder (35') des Ventilstangenteils (15") gleich zeitig als Rückführfeder für den zusätz lichen Hebel des Hilfsventils wirkt. 7.
    Sicherheitsvorrichtung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 bis 4, da durch gekennzeichnet, dass der auf das Absperrglied (26) des Hilfsventils ein wirkende Ventilstangenteil (15 "') als Hohlstange mit Querbohrungen (39) aus gebildet und mit einem in der zylin drischen Bohrung (21) des Ventil gehäuses (16) beweglichen Kolben (20 "') versehen ist, wobei der Innenraum der Hohlstange durch Querbohrungen (39) mit einem Druckluftvorratsbehälter im Anhänger verbunden ist. 8.
    Sicherheitsvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Zugkraft des Zugwagens nach einem be stimmten, geringen Zusammendrücken der Öffnungsfeder (22) des Hilfsventils durch einen Anschlag (14) an der An hängerdeichsel (10) aufgenommen wird.
CH204670D 1937-08-28 1938-08-01 Sicherheitsvorrichtung an Druckmittelbremsen von Anhängewagen. CH204670A (de)

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DE207173X 1937-12-01
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CH204670D CH204670A (de) 1937-08-28 1938-08-01 Sicherheitsvorrichtung an Druckmittelbremsen von Anhängewagen.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2476006A1 (fr) * 1980-02-15 1981-08-21 Europ Production Dispositif pour freiner une remorque comportant seulement un frein de parquage

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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FR2476006A1 (fr) * 1980-02-15 1981-08-21 Europ Production Dispositif pour freiner une remorque comportant seulement un frein de parquage

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