CH204723A - Misch- und Feinreibewalzwerk für Schokolade, Farbe und dergl. Massen. - Google Patents

Misch- und Feinreibewalzwerk für Schokolade, Farbe und dergl. Massen.

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CH204723A
CH204723A CH204723DA CH204723A CH 204723 A CH204723 A CH 204723A CH 204723D A CH204723D A CH 204723DA CH 204723 A CH204723 A CH 204723A
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Firma J M Lehmann
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Lehmann Fa J M
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23GCOCOA; COCOA PRODUCTS, e.g. CHOCOLATE; SUBSTITUTES FOR COCOA OR COCOA PRODUCTS; CONFECTIONERY; CHEWING GUM; ICE-CREAM; PREPARATION THEREOF
    • A23G1/00Cocoa; Cocoa products, e.g. chocolate; Substitutes therefor
    • A23G1/04Apparatus specially adapted for manufacture or treatment of cocoa or cocoa products
    • A23G1/10Mixing apparatus; Roller mills for preparing chocolate

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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Description


  <B>Zusatzpatent</B> zum Hauptpatent Nr. 195394.         Misch-    und     Feinreibewalzwerk    für Schokolade, Farbe und der     gl.        blassen.       Der Gegenstand der Erfindung betrifft  ein Misch- und     Feinreibewalzwerk    für Scho  kolade, Farben und dergleichen Massen, in  welchem die gleichmässige Verteilung der  Mischungsbestandteile in der im Walzwerk  befindlichen Masse selbsttätig erfolgt.  



  Gemäss dem Patentanspruch des Haupt  patentes ist vor der ersten Walze des Fein  reibewalzwerkes mindestens eine mit höherer       Umfangsgeschwindigkeit    als diese Walze sich  drehende, mit einem     Abstreifmesser    ver  sehene Mischwalze angeordnet, wobei mit der  Mischwalze gut gemischte Masse kreist, auf  welche die     Mischungsbestandteile        aus    einer  mit auswechselbaren     Sieben    ausgestatteten       Schüttelrinne    von einander gesondert     aufge-          siebt    werden.

       Eine    Ausführungsform dieses  Walzwerkes kennzeichnet sich dadurch, dass  die der ersten     Feinreibewalze    vorgeschaltete  Mischwalze sich im     entgegengesetzten    Sinne  wie diese Walze dreht, wobei der Misch  walze noch     eine    sich zu dieser entgegenge  setzt drehende Rückführungswalze (6 in         Fig.    2 des Hauptpatentes Nr. 195394) vorge  schaltet ist. Durch die Anordnung der Rück  führungswalze wird die Walzenzahl des  Walzwerkes um eines erhöht und die Bau  länge der Maschine wird unerwünscht gross.  



  Bei den vorgenommenen Versuchen hat es  sich gezeigt, dass bei einer zwecks direkter  Verarbeitung von     groben    Mischungsbestand  teilen, wie gebrochenen Kakaobohnen bei der       Schokoladefabrikation    oder     Farberdstücken     bei der Erzeugung von Farben vorgenomme  nen     Rillung    oder     Aufrauhung    der vor der  ersten     Feinreibewalze    (5 in     Fig.    6 des Haupt  patentes)     angeordneten    Mischwalze die in den  Rillen und     Vertiefungen    der Mischwalze be  findlichen,

   mit grossen Brocken der Mi  schungsbestandteile durchsetzten Massenteile  bei der hohen Umlaufzahl der Mischwalze  unter der Wirkung der Fliehkraft von der  Mischwalze weggeschleudert werden, wo  durch von den     grobbrockigen    Mischungsbe  standteilen, zum Beispiel gebrochenen Kakao  bohnen, eine grössere Menge als der übrigen      Mischungsbestandteile aus dem selbsttätigen  Kreislauf der Masse ausgeschieden werden,  was vielfach eine ungleichmässige Mischung  der     Mischungsbestandteile    im Walzwerk zur  Folge hat.  



  Diese ungleichmässige Mischung wird  auch nicht durch die Anordnung eines die  abspritzenden     Masseteile    auffangenden, unter  halb des Walzwerkes angeordneten und die  Masse wieder in den     Massekreislauf    des  Walzwerkes zurückführenden Troges, zum  Beispiel nach     Fig.    5 des Hauptpatentes, ver  hindert, da zuerst die leichteren, auf der  Masse im     Troge    schwimmenden Massenteile  und dann erst die schwereren, am Boden des  Troges befindlichen     Masseteile    in den Kreis  lauf im Walzwerk zurückgeführt werden.  



  Die Erfindung ermöglicht die genannten  Mängel zu beheben, dadurch, dass die Achse  mindestens einer der vor der ersten Feinreibe  walze angeordneten Mischwalzen innerhalb  des durch die Achsen der äussersten Walzen  der aus den übrigen Walzen des Walzwerkes  bestehenden Walzenreihe seitlich begrenzten       Grundrissbereiches    liegt, und dass diese Misch  walze sich in     entgegengesetztem    Sinne zu der  mit ihr zusammenarbeitenden Walze der ge  nannten Walzenreihe dreht und oberhalb der  letzteren Walze angeordnet ist.  



  Der Gegenstand der Erfindung ist in der  anliegenden Zeichnung in verschiedenen Aus  führungsbeispielen im Querschnitt durch die  Walzen dargestellt, und zwar zeigen:       Fig.    1 ein     Feinreibewalzwerk    mit drei  Walzen und mit einer mit der     ersten          Feinreibewalze    zusammenarbeitenden glatten  Mischwalze,       Fig.    2 ein     Feinreibevierwalzwerk    mit  einer glatten und einer geriffelten Misch  walze und einem verstellbaren Staukörper,  und       Fig.    3 ein     Feinreibevierwalzwerk    mit.

    einer vorgeschalteten glatten Mischwalze und  mit einem geriffelten     Mischwalzenpaar,    das  an die erste     Feinreibewalze    angeschlossen ist.  



  In der Ausführung nach     Fig.    1 ist ober  halb der     Feinreibewalze    1 des     Feinreibewalz-          werkes    1, 2, 3 eine mit der     Feinreibewalze    1    zusammenwirkende glatte Mischwalze 15 an  geordnet, die mit ihrem untern Teil in den  von den     Feinreibewalzen    1, 2, 3 gebildeten       trogförmigen    Raum reicht und entgegenge  setzt und mit höherer Umfangsgeschwindig  keit als die erste     Feinreibewalze    1 sich dreht.

    Die Achse dieser Mischwalze 15 liegt inner  halb des durch die Achsen der äussersten  Walzen 1 und 3 der aus den übrigen Walzen  1 bis 3 des Walzwerkes seitlich     begrenzten          Grundrissbereiches.    Am rechten obern Viertel  des Umfanges dieser Mischwalze liegt ein  oberhalb der     Abstreifkante    gelochtes     Ab-          streifmesser    8 an.

   In dem Bereiche neben dem       Abstreifmesser    8 in Drehrichtung der Misch  walze 15 gesehen ist oberhalb der Misch  walze 15 ein für die verschiedenen Mi  schungsbestandteile mehrfach     unterteilter          Schüttelsiebkasten    11 angeordnet, An der  rechten Seite der letzten     Feinreibewalze    3  liegt ein festes Abnahmemesser 9 für die fer  tige Masse an. An den Stirnseiten der Wal  zen 1, 2 und 15 sind Schilde 6 angebracht,  die das seitliche Entweichen der Masse ver  hindern.  



  Dieses Misch- und     Feinreibewalzwerk     wirkt folgendermassen:  In der Ausführungsform nach     Fig.    1  kreist mit der Mischwalze 15 bereits ge  mischte Masse, die vom Abstreifer 8 abge  strichen, teilweise durch die Öffnungen die  ses Abstreifers zur Vermischung mit den aus  den     Schüttelsiebkästen    11 aufgestreuten Mi  schungsbestandteilen und von da in den Ein  zug zwischen der Mischwalze 15 und der       Feinreibewalze    1 gelangt, wo sie verrieben  wird und von der Mischwalze 15 wieder mit  genommen wird.

   Der zweite Teil der vom  Abstreifer 8 abgestrichenen Masse fliesst auf  die     Feinreibewalze    2, wird von dieser zur       Verreibung    zwischen ihr und der Feinreibe  walze 1, dann zwischen ihr und der Fein  reibewalze 3 mitgenommen und dann als fer  tige Masse von der     Feinreibewalze    3 vom  Abnahmemesser 9 abgestrichen. Durch die  beschriebene und dargestellte Lage der Misch  walze 15 wird eine     Rükführungswalze    für  die Masse unnötig, wodurch sich die Anzahl      der Walzen verkleinert. Ferner wird aus die  sem Grunde und infolge der Lage der Misch  walze 15 die Baulänge der Maschine bedeu  tend verringert.  



  Bei der. Ausführung nach     Fig.    2 ist der  ersten Walze 1 des     Feinreibewalzwerkes    1  bis 4 eine in gleicher Richtung und mit  höherer Umfangsgeschwindigkeit als die       Feinreibewalze    1 sich drehende Mischwalze 5  vorgeschaltet. Mit dieser Mischwalze wirkt .

    eine an der rechten obern Seite dieser Misch  walze angeordnete geriffelte Mischwalze 15  zusammen, deren Achse innerhalb des durch  die Achsen der äussersten Walzen 5 und 4  der aus den übrigen Walzen 5, 1 bis 4 des  Walzwerkes     bestehenden    Walzenreihe seit  lich begrenzten     Grundrissbereiches    liegt und  die sich entgegengesetzt und mit höherer  Umfangsgeschwindigkeit als. die Mischwalze  5 dreht und an deren Umfang im rechten       obern    Viertel ein gelochtes     Abstreifmesser    8  anliegt. In dem Bereiche links von diesem  Messer ist oberhalb der Mischwalze 15 ein  mit auswechselbaren Sieben     ausgestatteter          Schüttelsiebkasten    11 angeordnet.

   Ein zwei  ter     Schüttelsiebkasten    12 für weitere Mi  schungsbestandteile ist oberhalb der Fein  reibewalze 2 angeordnet. Oberhalb der Fein  reibewalze 1 ist ein in bezug auf die Fein  reibewalze 1 einstellbarer     wassergewärmter     Staukörper 20 angebracht, dessen     ganten   <B>20'</B>  und 202 in die Räume nahe vor den Einzug  stellen zwischen der Mischwalze 5 und der       Feinreibewalze    1 und zwischen dieser Walze  und der folgenden Walze 2 reichen.

   An der  obern Seite der Mischwalze 5 ist ein geloch  tes     Abstreifmesser    38, am obern     linken    Vier  tel des Umfanges der     Feinreibewalze    3 ein       gelochtes        Abstreifmesser    28, an der rechten  Seite der letzten     Feinreibewalze    ein     abheb-          bares        Abstreifmesser    19 und an der     linken     Seite dieser Walze ein festes     Abstreifmesser     48 angelegt.

   An den Stirnseiten der Walzen  des Walzwerkes sind Abdichtungsschilder 6  zur Verhinderung des     Entweichens    der Masse  nach der     Seite    zu angebracht.  



  Bei dieser Ausführungsform kreist mit  der geriffelten Mischwalze 15 eine Masse,    die, mit Mischungsbestandteilen aus dem       Schüttelsiebkasten    11 durchsetzt, sich mit  der von der Mischwalze 5 durch den Abstrei  fer 38 abgestrichenen Masse vermengt und  mit dieser zwischen der Mischwalze 5 und  der Mischwalze 15 verrieben wird, um dann  von der Mischwalze 15 mitgenommen zu wer  den.

   Diese Masse wird von der     Mischwalze    15  vom Abstreifer 8 abgestrichen und gelangt  teilweise durch die     Öffnungen    des Abstrei  fers zur neuerlichen Vermischung mit Mi  schungsbestandteilen, teilweise fliesst sie an  der Wand des Staukörpers 20 zum Einzug  zwischen der Mischwalze 5 und der Fein  reibewalze 1, wobei der grösste Teil der Masse  von der Mischwalze 5 und der kleinere Teil  der Masse von der     Feinreibewalze    1 zur wei  teren     Verreibung    im     Feinreibewalzwerk    1 bis  4 und Abnahme als fertige Masse von der  letzten     Feinreibewalze    4 durch das Abnahme  messer 19 weitergeleitet wird.

   In der Nähe  der Einzugsstelle zwischen der Mischwalze 5  und der     Feinreibewalze    1 liegt die     gante    20'  des verstellbaren Staukörpers 20, die die  Bildung eines rotierenden     Massewulstes    ver  hindert. Im Ausführungsbeispiel nach     Fig.    2  wird die Masse durch den Abstreifer 28 an  der     Feinreibewalze    3 teilweise wieder auf die       Feinreibewalze    2 zur neuerlichen     Verreibung     zwischen den Walzen 2 und 1 zurückgeführt.  Diesem     Masseteil    werden aus dem     Schüttel-          siebkasten    12 neuerlich Mischungsbestand  teile zugeführt.

   Für besondere Massenarten  ist noch ein feststehender Abstreifer 48 an  der letzten     Feinreibewalze    4 vorgesehen, der  die Masse zur neuerlichen Vermischung und       Verreibung    in das Walzwerk zurückleitet, so  bald das Abnahmemesser 19 abgehoben wird.  Durch die     gante    202 des verstellbaren     Stau-          körpers    20 wird die Bildung eines Masse  wulstes vor dem Einzuge zwischen den Fein  reibewalzen 1 und 2 verhindert.  



  Bei der Ausführung nach     Fig.    3 ist in  dem von den     Feinreibewalzen    1, 2, 3, 4 und  der der ersten Walze 1 vorgeschalteten,       gleichsinnig    mit dieser Walze     und    mit höhe  rer Geschwindigkeit als diese Walze sich  drehende Mischwalze 5 gebildeten trogförmi-      gen Raum oberhalb der     Feinreibewa.lze    1 eine  mit dieser Walze zusammenarbeitende, gerif  felte Mischwalze 15 angeordnet, deren Achse  innerhalb des durch die Achsen der     äussersten     Walzen 5 und 4 der aus den übrigen Wal  zen 5,

   1 bis 4 des Walzwerkes bestehenden  Walzenreihe seitlich begrenzten     Grundriss-          bereiches    liegt und die sich in entgegenge  setzter Richtung und mit höherer Geschwin  digkeit als die erste     Feinreibewalze    1 dreht.  Mit dieser Mischwalze 15 arbeitet eine zweite  geriffelte Mischwalze 16 zusammen, die sich  entgegengesetzt und mit höherer Geschwin  digkeit als die Mischwalze 15 dreht. An der  Oberseite der Mischwalzen 15 und 16 sind  die gelochten Abstreifer 8 und 58 angebracht.

    Oberhalb des Bereiches     zwischen    diesen Ab  streifern ist ein für die verschiedenen     31i-          schungsbestandteile    unterteilter, mit auswech  selbaren Sieben     ausgestatteter        Sehüttelsieb-          kasten    11 und oberhalb des Bereiches rechts  von dem an der Mischwalze 15 anliegenden  Abstreifer 8 ist ein     Schüttelsiebkasten    1 2 für  weitere Mischungsbestandteile angeordnet.

    An der     obern    Seite der dem     Feinreibewalz-          werk    vorgeschalteten Mischwalze 5 liegt ein  Abstreifer 38 und am linken obern Viertel  des Umfanges der     Feinreibewalze    3 ein ge  lochter Abstreifer 28, an der rechten Seite  der letzten     Feinreibewalze    4 ein     abhebbares     Abnahmemesser 19 für die fertige Masse und  an der linken Seite dieser Walze ein fest  stehendes     Abstreifmesser    48 an. An den       Stirnseiten    der Walzen des Walzwerkes sind  Dichtungsschilder 6 gegen das seitliche Ent  weichen der Masse angeordnet.  



  Bei dieser Ausführungsform wird die mit.  Mischungsbestandteilen aus dem     Schüttel-          siebkasten    11 durchsetzte Masse zwischen den  im     trogförmigen    Raume oberhalb der Wal  zen 5, 1, 2 angeordneten Mischwalzen 15 und  16 verrieben. Ein Teil dieser Masse wird von  der Mischwalze 16 mitgenommen und vom  Abstreifer 58 so abgestrichen, dass er teils  zur neuerlichen Vermischung mit Mischungs  bestandteilen aus dem     Schüttelsiebkasten    11,  teils auf die Mischwalze 5 fliesst, um dann,  mit der Masse auf dieser Mischwalze 5 ver-    einigt, zwischen dieser Mischwalze 5 und der       Feinreibewalze    1 verrieben zu werden.

   Der  grössere Teil dieser Masse wird von der       Mischwalze    5, der kleinere Teil von der Fein  reibewalze I. mitgenommen. Der letztere       Masseteil        wird    gemeinsam mit dem mit der  Mischwalze 15 kreisenden     Masseteil    zwischen  dieser Mischwalze und der     Feinreibewalze    1  verrieben und dann     grösstenteils    von der  Mischwalze 15 mitgenommen, wobei er von  dieser Walze durch das     Abstreifermesser    8 so  abgestrichen wird, dass ein Teil der Masse  zur neuerlichen     Verreibung    zwischen den  Mischwalzen 15 und 16 gelangt, teils mit  neuen, aus dem Behälter 12 aufgestreuten  Mischungsbestandteilen durchsetzt,

   in den  Einzug zwischen den     Feinreibewalzen    1 und  2 fliesst, um hier verrieben und dann zur       %veiteren    Verfeinerung zwischen den Walzen  2, 3 und 3, 4 weitergeleitet zu werden. Die  Anordnung des Abstreifers 28 an der Fein  reibewalze 3, des     a,bhebbaren    Abnahmemes  sers 19 an der     Feinreibewalze    4 und des  festen Abstreifers 48 an derselben Feinreibe  walze ermöglicht eine neuerliche Rück  führung eines Teils oder der ganzen Masse  in den Einzug zwischen den     Feinreibewalzen     1 und     12,    so dass diese Masse mehrfach ver  rieben werden kann.  



  Der Gegenstand der Erfindung ist nicht  auf die beschriebenen und dargestellten Aus  führungsbeispiele beschränkt und die Anord  nung der Mischwalzen kann im Rahmen des       Erfindungsgedankens    verschiedenartig in  einem Walzwerk gemäss Hauptpatent vor  genommen werden. So können auch mehr als  zwei Mischwalzen oberhalb des Gesamt  walzensatzes mit der ersten Walze der aus  den übrigen Walzen des Walzwerkes be  stehenden Walzenreihe oder der ersten Fein  reibewalze zusammenarbeiten, wobei auf die  bei diesen Walzen befindliche Masse die Mi  schungsbestandteile in der für die betreffende  Masse notwendigen Weise aufgebracht wer  den.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: -Misch- und Feinreibewalzwerk für Scho kolade, Farben und dergleichen Massen, m welchem die gleichmässige Verteilung der Mischungsbestandteile in der im Walzwerk befindlichen Masse selbsttätig erfolgt, nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes, da durch gekennzeichnet, dass die Achse minde stens einer der vor der ersten Feinreibewalze (1) angeordneten Mischwalzen (15) innerhalb des durch die Achsen der äussersten Walzen der aus den übrigen Walzen des Walzwerkes bestehenden Walzenreihe seitlich begrenzten Grundrissbereiches liegt,
    und dass diese Misch walze sich im entgegengesetzten Sinne zu der mit ihr zusammenarbeitenden Walze der ge nannten Walzenreihe dreht und oberhalb der letzteren Walze angeordnet ist. , UNTERANSPRÜCHE: 1. Misch- und Feinreibewalzwerk nach Pa tentanspruch, mit einer im gleichen Sinne wie die erste Feinreibewalze (1) sich dre henden Mischwalze (5), dadurch gekenn zeichnet, dass oberhalb dieser Mischwalze (5) mindestens eine weitere mit dieser Mischwalze zusammenarbeitende, mit einem Abstreifmesser zusammenwirkende Mischwalze (15) angeordnet ist. 2.
    Misch- und Feinreibewalzwerk nach Pa tentanspruch mit einer im gleichen Sinne wie die erste Feinreibewalze (1) sich dre henden Mischwalze (5), dadurch gekenn zeichnet, dass oberhalb der ersten Fein reibewalze (1) mindestens eine weitere mit dieser Feinreibewalze zusammenarbei tende, mit einem Abstreifmesser zusam menwirkende Mischwalze (15) angeordnet ist. 3.
    Misch- und Feinreibewalzwerk nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine der mit ihren Achsen zwi schen den Achsen der äussersten Walzen der von den übrigen Walzen des Walz werkes gebildeten Walzenreihe liegenden Mischwalzen (15, 16) mit ihrem untern Teil in den untern Teil des durch die Wal zenreihe der übrigen Walzen des Walz werkes gebildeten trogförmigen Raumes reicht. 4.
    Misch- und Feinreibewalzwerk nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die mit ihren Achsen zwischen den Achsen der äussersten Walzen der von den übrigen Walzen des Walzwerkes gebildeten Wal zenreihe liegenden Mischwalzen (15, 16) eine unterbrochene Oberfläche, wogegen die Walzen der Walzenreihe der übrigen Walzen des Walzwerkes eine glatte Ober fläche haben. 5. Misch- und Feinreibewalzwerk nach Pa tentanspruch und Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass die Oberfläche der Mischwalzen (15, 16) geriffelt ist. 6.
    Misch- und Feinreibewalzwerk nach Pa tentanspruch, mit einem oberhalb der er sten Walze des Feinreibewalzwerkes ange ordneten Staukörper, dadurch gekenn zeichnet, dass der Staukörper (20) mit Führungsflächen für die im Walzwerke in Mischung befindliche Masse und mit Kanten (20', 202) versehen ist, die in der Nähe der Einzugstellen der Feinreibewalze (1) mit den benachbarten Walzen ange ordnet sind, so dass die Bildung eines. rotie renden Massewulstes vor den Einzugstellen der Walzen verhindert wird.
CH204723D 1936-04-24 1937-04-19 Misch- und Feinreibewalzwerk für Schokolade, Farbe und dergl. Massen. CH204723A (de)

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