CH204841A - Verfahren zur Herstellung von Lösungen von Zinkhyposulfit. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Lösungen von Zinkhyposulfit.

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CH204841A
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zinc
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01BNON-METALLIC ELEMENTS; COMPOUNDS THEREOF; METALLOIDS OR COMPOUNDS THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASS C01C
    • C01B17/00Sulfur; Compounds thereof
    • C01B17/64Thiosulfates; Dithionites; Polythionates
    • C01B17/66Dithionites or hydrosulfites (S2O42-)

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)

Description


      Verfahren    zur Herstellung von Lösungen     von        Zinkhyposulfit.       Es ist bekannt, dass bei der Einwirkung  von     Natriumbisulfitlösungen    auf Zinkamal  gam     Zinkhyposulfit        entsteht.    Jedoch ist     es     nicht möglich, auf diesem Wege     konzen-          trierte    Lösungen von     Zinkhyposulfit,    deren  Aufarbeitung auf festes     Natriumhyposulfit          Iohnend    wäre, zu erhalten, da als Neben  produkt     schwerlösliche    Salze ausfallen.

   Die  Einwirkung von     Natriumbisulfitlösungen    auf  Zinkamalgam in Gegenwart von freier  schwefliger Säure oder Schwefelsäure liefert  schlechtere Ausbeuten an     Zinkhyposulfit.     Daneben erhält man ebenfalls schwerer lös  liche Salze.  



  Es wurde nun gefunden, dass sich Lösun  gen von     Zinkhyposulfit    in sehr     einfacher    und  glatter Weise gewinnen lassen, wenn man  auf Zinkamalgam in     wässrigem,    vorzugsweise       alkalisalzfreiem    Medium Schwefeldioxyd ein  wirken lässt. Die Umsetzung lässt sich im  wesentlichen durch die Gleichung       Hg,Zn        -{-    2     S02    =     ZnS20,        -I-        Hgy       ausdrücken.

   Es ist auf diese     Weise    möglich,       konzentrierte        Zinkhyposulfitlösungen    mit  etwa 400g     Zinkhyposulfit    im Liter mit einer       Zinkausbeute    von 65-80     7o        herzustellen,     ohne dass schwerer lösliche Salze ausfallen.  Durch     Zersetzung    eines kleinen     Anteils    der  freien unterschwefligen Säure bildet sieh  etwas Quecksilbersulfid.  



  Es lassen sich auch noch höhere Zink  ausbeuten erreichen, wenn man die Um  setzung in Gegenwart kleiner Mengen Puffer  substanzen vornimmt. Als solche eignen sich  die Zinksalze schwacher und mittelstarker  Säuren, z. B.     Zinkbisulfit,        -sulfit,        -malonat     oder     -mälät,    und basische Zinkverbindungen,  z. B.     Zinkhydrogyd    und Zinkoxyd, welche  während der Reaktion zum Beispiel als     Zink-          bisulfit    in     Lösung    gehen.

   Man erhält bei  dieser Arbeitsweise konzentrierte     Zinkhypo-          sulfitlösungen    mit etwa 400 g     Zinkhypo-          sulfit    im Liter, ohne dass eine     Abscheidung     von Quecksilbersulfid erfolgt. Die erhaltenen      konzentrierten     Zinkhyposulfitlösungen    kön  nen in bekannter Weise auf festes Natrium  hyposulfit verarbeitet werden.  



       Beispiel   <I>1:</I>  29,4 Teile Zink als Amalgam     wurden    mit.  120 Teilen Wasser     überschichtet    und unter  Rühren 47 Teile     Schwefeldioxydgas    ein  geleitet. Während der Reaktion trat vorüber  gehend die gelbe Färbung von freier unter  schwefeliger Säure auf. Anschliessend schied  sich etwas Quecksilbersulfid ab. Das ge  samte, im Amalgam enthaltene Zink wurde  umgesetzt. Es wurden 56,8 Teile     Zinkhypo-          sulfit    erhalten. Die Konzentration betrug  420 g     Zinkhyposulfit    im Liter, die Ausbeute,  berechnet auf Zink,<B>65%.</B>  



  <I>Beispiel 2:</I>  18,4 Teile Zink als Amalgam wurden mit  75 Teilen Wasser     überschichtet    und unter  Rühren 26 Teile     Schwefeldioxydgas    ein  geleitet. Es schied sich eine kleine Menge  Quecksilbersulfid aus. Das nach der Um  setzung verbleibende Amalgam enthielt noch  6,0 Teile Zink. Erhalten wurden 29,5 Teile       Zinkhyposulfit.    Die Konzentration betrug  347 g     Zinkhyposulfit    im Liter, die Ausbeute,  berechnet auf Zink,<B>80%.</B>  



  <I>Beispiel 3:</I>  Zu einer Lösung von 4,5 Teilen     Zink-          malonat    in 75 Teilen Wasser wurden 18,1  Teile Zink als Amalgam hinzugegeben und  31 Teile Schwefeldioxyd eingeleitet. Die Lö  sung blieb nahezu farblos, Quecksilbersulfid  bildete sich nur spurenweise. Das restliche  Amalgam enthielt<B>1,7</B> Teile Zink. Es wur  den 42,5 Teile     Zinkhyposulfit    erhalten. Die  Konzentration betrug 434 Teile     Zinkhypo-          sulfit    im Liter, die Ausbeute, berechnet auf  Zink, 87 %.    <I>Beispiel 4:</I>  In eine Suspension von 2 Teilen Zink  oxyd in 75 Teilen Wasser wurde unter Rüh  ren     Schwefeldioxydgas    eingeleitet, bis sich  das Zinkoxyd gelöst hatte.

   Nun wurden 24,4  'feile Zink als Amalgam hinzugegeben und  weitere 30 Teile     Schwefeldioxydgas    ein  geleitet. Die Lösung     blieb    farblos. Es bildete  sich kein     Quecksilbersulfid.    Das restliche  Amalgam enthielt 9,5 Teile Zink. Es wurden  41,2 Teile     Zinkhyposulfit    erhalten. Die Kon  zentration betrug 462 Teile     Zinkhyposulfit     im Liter, die Ausbeute, berechnet auf Zink,  93%.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Lösungen von Zinkhyposulfit, dadurch gekennzeichnet, dass man auf Zinkamalgam Seliwefeldioxyd in wässrigem Medium einwirken lässt. UNTERANSPRüCHE 1. Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man in alkalisalz- freiem Medium arbeitet. 2. Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man in Gegenwart von Puffersubstanzen arbeitet. 3.
    Verfahren gemäss Patentanspruch und Un teranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass man als Puffersubstanz Zinksalze schwacher bis mittelstarker Säuren ver wendet. 4. Verfahren gemäss Patentanspruch und Un teranspruch ?, dadurch gekennzeichnet. dass man als Puffersubstanz basische Zink verbindungen, welche während der Reak tion in Lösung gehen, verwendet.
CH204841D 1937-04-20 1938-02-22 Verfahren zur Herstellung von Lösungen von Zinkhyposulfit. CH204841A (de)

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