CH204976A - Maschine zur Herstellung von weichem Speiseeis. - Google Patents

Maschine zur Herstellung von weichem Speiseeis.

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CH204976A
CH204976A CH204976DA CH204976A CH 204976 A CH204976 A CH 204976A CH 204976D A CH204976D A CH 204976DA CH 204976 A CH204976 A CH 204976A
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CH
Switzerland
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freezing chamber
chamber
ice cream
agitator
refrigerant
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English (en)
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Limited Stewart Autom Freezers
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Stewart Automatic Freezers Lim
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23GCOCOA; COCOA PRODUCTS, e.g. CHOCOLATE; SUBSTITUTES FOR COCOA OR COCOA PRODUCTS; CONFECTIONERY; CHEWING GUM; ICE-CREAM; PREPARATION THEREOF
    • A23G9/00Frozen sweets, e.g. ice confectionery, ice-cream; Mixtures therefor
    • A23G9/04Production of frozen sweets, e.g. ice-cream
    • A23G9/22Details, component parts or accessories of apparatus insofar as not peculiar to a single one of the preceding groups
    • A23G9/228Arrangement and mounting of control or safety devices

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Confectionery (AREA)

Description


      1¯Zaschine    zur Herstellung von weichem Speiseeis.    Die Erfindung betrifft eine Maschine zur  Herstellung von weichem Speiseeis, die eine  Gefrierkammer mit einem darin befindlichen  Rührwerk, welches die Eismischung inner  halb dieser Kammer fortbewegt und be  arbeitet; und eine elektrisch angetriebene       Pumpe,,die    das Kältemittel in Umlauf setzt,  aufweist.

   Diese Maschine ist dadurch ge  kennzeichnet, dass die     Gefrierkammer    von  einer Rohrschlange umgeben ist, in welcher  das Kältemittel umläuft, und dass das Rühr  werk die Eismischung vom     Einlasstrichter,     welcher sich an dem einen Ende der     Gefrier-          kammer    befindet, gegen das davon ab  gekehrte Ende dieser Kammer und von dort  wieder zurück zu dem auf der     Einlassseite     der Gefrierkammer vorgesehenen Ausfluss  stutzen fördert.  



  Die Zeichnungen zeigen eine beispiels  weise Ausführungsform des Erfindungs  gegenstandes.  



       a'        ig.   <B>1</B> ist eine     Perspektivansicht,    welche    die Vorderseite des Gehäuses der Ausfüh  rungsform zeigt;       Fig.    2 ist ein senkrechter Schnitt durch  das     Ausflussende    des Vorratsbehälters für die  Mischung;       Fig.    3 ist eine teilweise Vorderansicht,  welche die von einem Schwimmer bediente  Anzeigevorrichtung darstellt, mittels welcher  eine bestimmte Menge der Mischung in die  Gefrierkammer auslaufen gelassen werden  kann;       Fig.    4 ist ein senkrechter     Schnitt    durch  die Gefrierkammer;

         Fig.5    ist ein senkrechter     Schnitt    durch  einen     Akkumulator,    der im Kältesystem be  nützt wird;       Fig.    6 ist eine Ansicht des     hintern    Endes  der     Gefrierkämmer    und zeigt die Wärme  übertragungsmittel;       Fig.    7     ist;    eine Teilansicht im Schnitt  durch das hintere Ende der Gefrierkammer,  welche das Lager und die Packung derselben  zeigt;           Fig.    8 ist eine Draufsicht auf die: Ma  schine bei abgenommenem Deckel, um den  Vorratsraum der Mischung zu zeigen:

         Fig.    9 ist ein Schnitt, welcher den wärme  gesteuerten Stromschalter zeigt, welcher zur  Inbetriebsetzung und zum Abstellen des  Kälteerzeugers benützt wird;       Fig.    10 zeigt ein Schema der     elektrischen     Verbindungen der Maschine;       Fig.    11. ist ein Schema, welches die ver  wendeten Kälteapparate und den Kreislauf  des Kältemittels durch die Maschine zeigt:       Fig.    12 ist eine     Perspektivansieht    der  mechanischen Vorrichtungen mit dem Ge  häuse in punktierten Linien eingezeichnet,  damit die Anordnung klar ersichtlich wird.  



  In den Zeichnungen bezeichnet 1.2 das  Gehäuse, in welchem die gesamten Teile der  Maschine untergebracht sind, so dass diese  als geschlossene Einheit transportiert,     ein-          P   <B>C</B> richtet und bedient werden kann. Im Ge  häuse befindet sich zu     oberst    der     gekiihlte          Vorratsraum    14 für die Mischung und unter  halb desselben die Rühr- und     Eiserzeugungs-          vorrichtung    16, und im untern Teil ist die       Kä.Itemaschinenanlage    18.

   Der     Vorratsraum    1.4  besteht aus einem staubdichten     Behälter        finit     geeigneter Isolation. Sein Boden ist gegen  den Ausfluss hin geneigt, so dass die Mischung  durch das Rohr 21. mit Hahn 22 ausfliessen  kann. Um die Mischung auf niederer Tem  peratur zu halten, sind Kühlschlangen 24  n  mittelba.r unterhalb des     dünnen    Metallbodens  des Raumes 14 angeordnet. Diese Schlangen,  welche unmittelbar den Metallboden berüh  ren, genügen, um die     Temperatur    der  Mischung auf einen Punkt, der wenig über  dem Gefrierpunkt liegt,     abzukühlen,    und die  normale Temperatur, welche für den Ge  brauch am geeignetsten ist,     beträgt    ungefähr  2   C.

    



  Die Maschine ist dazu bestimmt,     weiches          Speiseeis    in kleinen Mengen für unmittel  baren Gebrauch herzustellen. Es ist, vorteil  haft, dass Mittel vorgesehen sind, um die vom  Raum 14 zu entnehmende Menge genau an  zugeben, so dass, wenn eine, zwei oder drei  Portionen gewünscht werden, eine genügende,    aber nicht viel grösser als die erforderliche  Menge von Mischung ausfliessen gelassen  werden kann. Zu diesem Zweck ist ein  Schwimmer 26 an einem Arm 27     angelenkt.     Dieser Arm ist an einer drehbaren Welle 3 7  befestigt, welche ein verhältnismässig grosses  Zahnrad 28 trägt. Dieses Rad steht in Ein  griff mit einem kleineren Zahnrad 30, an  welchem ein Zeiger 32 befestigt ist.

   Der  Zeiger dreht vor einer mit Teilung     ver-          sehenen    Skala 33, bei welcher die Zwischen  räume zwischen den Teilstrichen einer be  stimmten Menge der Mischung     entsprechen.     Diese Anordnung ist aus     Fig.    ?     und    3 er  sichtlich.

   Wenn der Zeiger sich     @im    linken  Ende 34 der Skala     befindet,    ist der Raum 14  voll,     und    leer, wenn er sich am rechten Ende       befindet.    Dieser     Mechanismus.    mit     Ausnahme     des Schwimmers 26 und des Armes 27, ist:       aiisserliall)    des eigentlichen Gehäuses an  geordnet, wie aus     Fig.    2 ersichtlich ist. Die  Welle 37 verbindet den Schwimmer und sei  nen Arm 27 mit der Anzeigevorrichtung.  



  Im obern, mittleren Teil des Gehäuses ist  die     Eiserzeugungs-    und     Rührvorrichtung    16  angeordnet. Diese umfasst eine     Gefrierkam-          iner    40, deren Innenfläche genau bearbeitet  ist und die vorzugsweise aus nichtrostendem  Metall     besteht.    Die Kammer 40 ist von einer  Rohrschlange umgeben. Um einen innigen  Kontakt zwischen dem die Rohrschlange bil  denden Rohr 42 und dem Gefrierraum 40  herzustellen, ist das Rohr flach ausgeführt,  so dass die Rohrschlange und die     Gefrier-          kammer    eine gemeinsame ebene Berührungs  fläche aufweisen.

   In der Zeichnung wurde  dieses Rohr mit     rechteckförmigem    Quer  schnitt dargestellt. Diese Form ist aber nicht  wesentlich, wenn die Kammer 40 mit einer  ebenen Berührungsfläche versehen wird. Der  Rohrquerschnitt kann eine viereckige, drei  eckige oder irgend eine andere Form besitzen,  welche den gewünschten innigen Kontakt er  zielt. Das Rohr 42 wird in     aneinanderliegen-          den    Windungen von einem Ende bis zum  andern der Kammer 40 gewickelt, und dann  wird in umgekehrter Richtung eine zweite  Schicht mit vorzugsweise versetzten Win-           dungen    um die Kammer gewickelt. In ge  wissen Fällen kann es erforderlich sein, noch  weitere Windungen anzubringen; dies hängt  von der Grösse der Kammer und der Art  des verwendeten Rohres ab.

    



  In dieser Weise zirkuliert die Flüssigkeit,  die normalerweise aus einem Niederdruck  kältemittel besteht, durch die Rohrwindun  gen, indem sie zuerst durch die innern Win  dungen fliesst und dann durch die äussern  Windungen zurückkehrt. Zur Erzielung einer  raschen Kühlung ist es vorteilhaft, das Zu  flussrohr 44 an die vordere Seite der Kammer  40, wo der Ein- und Ausfluss der Mischung  stattfindet, zu führen. Nach Fertigstellung  der Installation sollten die Windungen 42  mit Isoliermaterial bedeckt werden, welches  in der Zeichnung nicht dargestellt ist.  



  Gleichachsig mit der Kammer 40 ist ein  Rührwerk 60 angebracht. Dieses besteht aus  einer Rührwelle 61, an welcher eine Anzahl  Flügel 62 derart schief angeordnet sind, dass,  wenn die Rührwelle im normalen Drehsinne  dreht, die Masse in der Gefrierkammer 40  nach rückwärts bewegt wird, oder nach links  in     Fig.    4. Ein schraubenförmiger Schaber 64  ist längs eines grösseren Durchmessers an  geordnet, so dass er die Kammerwandung ge  rade berührt. Er ist so gewunden, dass er  die Masse in der Kammer 40 nach rechts in       Fig.    4 zu stossen bestrebt ist.  



  Das Rührwerk fördert also die Eis  mischung vom     Einlasstrichter,    welcher sich  an dem einen Ende der Gefrierkammer be  findet, gegen das davon abgekehrte Ende die  ser Kammer und von dort wieder zurück zu  dem auf der     Einlassseite    der Kammer vor  gesehenen     Ausflussstutzen.    Durch diese fort  währende Bewegung der Masse von einem  Ende zum andern, zusammen mit der stän  digen Rührung und     Knetung    durch die Flü  gel 62 und den Schaber 64, wird eine gute  Mischung erzielt. Das Rührwerk 60 dreht  an einem Ende in einem öllosen Lager 66,  und am andern Ende wird es über ein er  weitertes Ende einer Welle 68 geführt.

   Es  wird durch eine in eine Nute eingreifende  Zunge 70 angetrieben und ist so angeordnet,    dass es zum Reinigen oder Reparieren leicht  entfernt werden kann, ohne mit der Welle 68  in Konflikt zu kommen. Die Welle 68 dreht  in Lagern 72 und 73, welche in der von der  Stirnwand 76 der Kammer 40 getragenen  Hülse 74 angeordnet sind. Eine Stopfbüchse  78 ist angeordnet, damit die Lager 72 und  73 gut geschmiert werden     können,    ohne dass  Gefahr besteht, dass das 01 in die Gefrier  kammer dringt. Die Antriebsscheibe 80 ist  mit der Welle 68 verkeilt. Diese Scheibe ist  mittels eines Riemens 83, vorzugsweise von  V-förmigem Querschnitt, mit dem Motor 82  verbunden. Das gesamte Rührwerk und die  Kammer 40 werden vom vordern, gewölbten  Deckel 84 getragen, welcher am Gehäuse 12  befestigt ist.  



  Um das Rührwerk an Ort und Stelle zu  bringen, ist an der Gefrierkammer eine  äussere Endplatte 86 vorgesehen, an welcher  das Lager 66, der     Einlasstrichter    88 und der       Ausflussstutzen    89 angebracht sind. Der Aus  fluss besitzt einen drehbaren     Abschluss-          deckel    90.  



  Damit die Maschine sofort betriebsfähig  ist, sobald die Mischung in die     Gefrierkam-          mer    gebracht wird, ist eine     thermoelektrische     Vorrichtung angeordnet, welche sehr emp  findlich gegen Temperaturwechsel ist. Die  äussere Fläche der der Einlass- und     Ausfluss-          seite    abgekehrten     Endwand    76 der     Gefrier-          kammer    trägt eine wärmeempfindliche Röhre  92. Es wurde gefunden, dass der Thermostat  am     schnellsten    anspricht, wenn die Form der  Röhre so ist, wie in     Fig.    6 dargestellt wurde.

    Sie ist in eine Nute im Deckel 76 eingesetzt,  so dass die Wandstärke der     Endwand    76  zwischen der Röhre 92 und dem Innern des  Zylinders 40 sehr dünn ist. Diese Wand  stärke beträgt ungefähr 0,8 mm. Wenn frische  Mischung durch den Trichter 88 eintritt und  infolge ihres flüssigen Zustandes den untern  Teil der Gefrierkammer 40 ausfüllt, so steht  sie mit der     dünnen    Metallschicht hinter der  Röhre 92 in Berührung. Die Temperatur  dieser Schicht steigt sofort an, weil die  frische Mischung wärmer ist und die Flüs-           sigkeit    in der Röhre 92 expandiert. Diese  Expansion wird durch ein dünnes Verbin  dungsrohr 94 an einen Thermostaten bekann  ter Bauart, der in     Fig.    9 dargestellt ist, über  tragen.

   Der     Flüssigkeitsdruck    wirkt auf ein  gewelltes Rohr 95, welches über Verbin  dungsglieder 96 den elektrischen Kontakt 9 7  schliesst, so     da.ss    der Stromkreis zwischen den  Leitern 98, 99 geschlossen wird. Eine Ein  stellschraube 102 wirkt auf eine Regulier  vorrichtung, welche die Bewegung des Unter  brechers 97 steuert, und eine Temperatur  kontrolle für das     Rührwerk    bildet. Die elek  trischen Verbindungen können aus     Fig.l0     entnommen werden, welche den Stromkreis in  seiner einfachsten Form zeigt.

   Er besteht im  wesentlichen aus einem Nebenstromkreis 99  und 104, welcher über geeignete Relais 106,  107 und 108 den Motor 100 der Kälte  maschine und den Motor 82 des Rührwerkes  wahlweise antreibt, wobei die Energie von  den Netzleitern 110 und 112 an die Motoren  übertragen wird. Ein Schalter 113 muss ent  gegen Federdruck in seiner Schliessstellung  gehalten werden, so dass also der Stromkreis  nur geschlossen ist, wenn die Person, die die.       itasehine    bedient, auf den Schalterknopf  drückt. Wenn der Stromkreis geschlossen  ist, so werden die Relais 106 und 107 unter  Strom gesetzt, wodurch die Motoren 82 und  100 angetrieben und das Rührwerk, wie auch  die Kältemaschine in Betrieb gesetzt werden.  



  Der den beiden Motoren gemeinsame  Steuerkreis umfasst eine     thermoelektrische     Vorrichtung mit der wärmeempfindlichen  Röhre 92 und den zwei Schaltern 114 und  115 Schalter 114 und 115 werden vom     Hebel     <B>116</B> an der Vorderseite des Gehäuses bedient.  Wenn dieser Hebel so gedreht wird, dass sein  unterer Teil nach links schaut (in     Fig.    1), so  ist der Stromkreis am Schalter 114 geschlos  sen. Wenn er nach rechts gedreht wird, so  wird der Stromkreis nur am Schalter 115 ge  schlossen. Die     Schliessung    des Schalters 114  erregt die Relais 106 und 107, wodurch die  Motoren 82 und 100 unter Strom gesetzt wer  den, was auch durch den Schalter 113 er  folgte.

   Der Unterschied besteht jedoch darin,    dass jetzt die beiden Motoren der     thermoelek-          trischen    Vorrichtung unterstellt werden, die  beide Motoren automatisch abschaltet, sobald  die Eismischung in der     Gefrierkammer    eine  bestimmte Temperatur erreicht hat, so dass  die Maschine selbsttätig arbeitet und der  Schalter 113 nicht von Hand geschlossen zu  werden braucht.  



  Der Schalter<B>115,</B> der unabhängig von den  Schaltern 114, 113 betätigt werden kann,  steuert nur das Relais 108, welches nur den  Stromkreis des     Rührwerkmotors    82 schliesst.  Diese     Schaltung    wird benützt während der  Periode, da das fertige Produkt durch den  Ausfluss 89 entleert wird, da zu dieser Zeit  kein Erfordernis für zusätzliche Kühlung be  steht und die Kältemaschine daher ab  geschaltet werden kann. Es ist nur notwen  dig, das Rührwerk in Drehung zu setzen,  damit der Schaber 64 das fertige weiche  Speiseeis ausstösst.  



  Der Kreislauf des Kältemittels ist in       Fig.11    gezeigt. Der Kompressor 116 wird  benützt, um das Kältemittel zu komprimie  ren und es in Richtung der Pfeile durch den  Kondensator 118 in den     Flüssigkeitsbehälter     120 zu fördern. Von hier aus wird die Hoch  druckflüssigkeit durch das Ventil 121 zu der  Kühlschlange 1.24 im Akkumulator 126 ge  fördert. Dadurch wird die Flüssigkeit ge  kühlt und wird dann expandieren gelassen,  indem sie durch ein Regelventil 128 von be  kannter Art geführt wird. Die Flüssigkeit  ist jetzt auf niederen     Druck-    reduziert und  zirkuliert an der Gefrierkammer 16 durch  das Rohr 42, von dem es nach den Kühl  schlangen 24 des Vorratsraumes geführt  wird.

   Von hier aus wird die Flüssigkeit oder  der unter niederem Druck befindliche Dampf  in den Akkumulator 126 geleitet. Wenn das  Kältemittel diesen Punkt erreicht hat, so  ist es zum grössten Teil zu Dampf unter nie  derem Druck verdampft, und eine Stauplatte  130 genügt, um die übriggebliebene, noch  nicht verdampfte Flüssigkeit zurückzuhalten.       Der    Dampf fliesst über die Platte 130 in den  Raum, der die Kühlschlange 124 enthält.  Hier wird die grösste Kühlung des Kühl-      mittels erzielt, welches     durch    das Rohr 124  fliesst. Das aus dem Akkumulator aus  tretende Gas wird nach unten zum Kompres  sor 116 geführt, wo der Kreislauf von neuem  beginnt.

   Es ist also eine in sich geschlos  sene     Rohrleitungsanlage    vorgesehen, die  einen Akkumulator 126 enthält, in welchem  eine Wärmeübertragung stattfindet zwischen  dem nachher in den Kühlmantel der     Gefrier-          kammer    eintretenden Kältemittel und dem  Kältemittel, das diesen Kühlmantel und dar  auf die Kühlschlange des Vorratsraumes  durchflossen hat. Der Akkumulator, welcher  der Kühlschlange 24 des Vorratsraumes 14  zugeordnet ist, ist in diesem Vorratsraum  untergebracht.  



  Die Arbeitsweise der beschriebenen Ma  schine ist die folgende:    Die beschriebene Maschine wird normaler  weise in     Confiserien,    Restaurants und der  gleichen benützt, wo Speiseeis nur zu ge  wissen Zeiten, aber nicht ständig, verkauft  wird. Wenn eine Portion Eis bestellt wird,  wird die ungefähre Menge der Mischung für  diese Bestellung aus dem Vorratsraum 14  entnommen. Diese Menge kann durch die in       Fig.    2 dargestellten     Anzeigemittel    genau be  stimmt werden. Die flüssige     Speiseeis-          mischung,    welche vom Rohr 24 gekühlt  wurde, wird durch den Hahn 22 in den  Trichter 88 ausfliessen gelassen und gelangt  in die Gefrierkammer 40.

   Da die Mischung  flüssig ist, bedeckt sie sofort den untern Teil  des Zylinders, und da sie sich auf einer höhe  ren Temperatur als die Kammer befindet,  wird durch Wärmeübertragung die Flüssig  keit in der     Thermostatröhre    92 expandiert.  Dadurch wird der Schalter 97 geschlossen,  und wenn der Schalterhebel 116 vorher nach  links in     Fig.    1 gedreht wurde, so wird der  Stromkreis geschlossen, und beide Motoren  100 und 82 sind eingeschaltet, so dass die  Maschine im Vollbetrieb arbeitet. Eine sofor  tige Inbetriebsetzung der beiden Motoren  kann auch erreicht werden, wenn der Knopf  des Schalters 113 in der Kontaktstellung ge  halten wird.

           Sobald    die Mischung genügend geknetet  wurde, um die gewünschte Konsistenz zu be  sitzen, wird der     Ausflussdeckel    90 geöffnet,  und der Schaber 64 stösst das Eis heraus.  Während dieser Periode, wenn kein weiteres  Eis mehr gebraucht wird, kann der Schalter  hebel 116 nach rechts gedreht werden; da  durch wird der Motor der Kältemaschine ab  gestellt, sobald die Röhre 92 den Stromkreis  am Schalter 97 unterbricht,     während    der Mo  tor des Rührwerkes noch läuft, um das in  der Kammer 40 befindliche Eis auszustossen.  



  Es kann der Fall eintreten, dass ein  Kunde stärker gefrorenes Eis, als es nor  malerweise hergestellt wird, verlangt, und  die     automatische    Einschaltvorrichtung mit  dem     Rohr    92 kann ausser Betrieb sein infolge  ungenügendem Temperaturunterschied. Aus  diesem Grunde ist der Schalter 113 vorteil  haft, welcher bedient werden kann, um den  Motor der Kältemaschine und den Rührwerk  motor anzustellen. Der Schalterhebel 116  kann dann in seine     bffnungsstellung    ge  bracht werden, in welcher Stellung er nach  unten gerichtet ist.  



  Es ist ersichtlich, dass der Schalter 113  und die beiden Schaltstellungen des Schalter  hebels 116 notwendig sind, wenn die völlige  Kontrolle der beiden     Motore    unter allen  Umständen gewünscht wird.  



       .Wenn    die Mischung geändert wird, oder  infolge klimatischer Bedingungen kann es  erforderlich sein, den Grad der Kühlung zu  ändern. Dies wird erzielt durch Einstellung  der Schraube 102, wodurch der Federdruck  auf die Verbindungsglieder 96 zur Bedie  nung des Schalters 97 geändert wird.  



  Es wurde gefunden, dass zur bequemen  Herstellung von weichem Speiseeis in den  jenigen Fällen, in denen kein regelmässig an  dauernder Service während des ganzen Tages  besteht, es wesentlich ist, die ganze Appara  tur in einem einzigen Gehäuse zu vereinigen,  um einen vollautomatischen Betrieb zu er  zielen, der jedoch allen aussergewöhnlichen  Ansprüchen angepasst werden kann.  



  Die dargestellte Maschine kann von einem  ungelernten Arbeiter bedient werden, und sie      gestattet, jederzeit automatisch     Speiseeis-          mischungen    von weichem, cremeartigem Ge  füge und     unvernichtetem    Aroma in einer  Menge, die für eine oder mehrere Portionen  ausreicht, herzustellen. Sie bildet daher einen  willkommenen Ersatz für die kostspieligen  Kühlanlagen, die für das Aufbewahren des  in grösserer Menge hergestellten     Speiseeises     notwendig waren, und umgeht die Schwierig  keit, die darin besteht, das erzeugte Speise  eis mit dem gewünschten Grad von Weich  heit aufzubewahren.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Maschine zur Herstellung von weichem Speiseeis, die eine Gefrierkammer mit einem darin befindlichen Rührwerk, welches die Eismischung innerhalb dieser Kammer fort bewegt und bearbeitet, und eine elektrisch angetriebene Pumpe, welche das Kältemittel in Umlauf setzt, aufweist, dadurch gekenn zeichnet, dass die Gefrierkammer von einer Rohrschlange umgeben ist, in welcher das Kältemittel umläuft, und dass das Rührwerk die Eismischung vom Einlasstrichter, welcher sich an dem einen Ende der Gefrierkammer befindet,
    gegen das davon abgekehrte Ende dieser Kammer und von dort wieder zuriiek zu dem auf der Einlassseite der Gefrierkam- mer vorgesehenen Ausflussstutzen fördert. UNTERANSPRÜCHE: 1. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Einlasstrichter und der Ausflussstutzen an einer abnehm baren Endplatte der Gefrierkammer an gebracht sind. ?. 11lasehine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die erwähnte Rohi schlange und die Gefrierkammer eine ge meinsame ebene Berührungsfläche auf weisen. 3.
    Maschine nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch eine wärmeempfindliche Röhre, die an der der Einlass- und Aus- flussseite abgekehrten Endwand der Ge- frierkammer vorgesehen ist. 4.
    Maschine nach Patentanspruch und U nter- ansprucli 3, gekennzeichnet durch zwei Elektromotoren, wovon der eine die ge nannte Pumpe und der andere das Rühr werk in der Gefrierkammer antreibt und die beide einem gemeinsamen Steuerkreis angehören, der eine thermoelektrische Vor richtung mit der wärmeempfindlichen Röhre und zwei.
    Schalter umfasst, wobei der eine dieser Schalter in der Einschalt stellung gleichzeitig beide Motoren in Gang setzt und der Einwirkung der thermoelektrischenVorriehtung unterstellt, die beide Motoren automatisch abschaltet, sobald die Eismischung in der Gefrier kammer eine bestimmte Temperatur er reicht hat, während der andere Schalter unabhängig davon betätigt werden kann, um während des Stillstandes des Motors für den Kältemittelumlauf das Rührwerk allein in Gang zu setzen, damit das fertig gebildete Speiseeis aus der Gefrierkammer ausgestossen wird. 5.
    Maschine nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch eine Kühlvorrichtung mit einem Kompressor und einer in sich ge schlossenen Rohrleitungsanlage, die einen Akkumulator enthält, in welchem eine Wärmeübertragung stattfindet zwischen dem nachher in den Kühlmantel der Ge- frierkammer eintretenden Kältemittel und dem Kältemittel, das diesen Kühlmantel und darauf die Kühlschlange des Vorrats raumes durchflossen hat. 6. Maschine nach Patentanspruch und Unter anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Akkumulator, welcher der Kühl schlange des Vorratsraumes zugeordnet ist, im Vorratsraum untergebracht ist.
CH204976D 1937-05-25 1938-05-25 Maschine zur Herstellung von weichem Speiseeis. CH204976A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1046639B (de) * 1955-08-04 1958-12-18 Roger Parisi Geraet zur schnellen Abgabe von Speiseeisportionen

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