CH204983A - Langstab-Isolator aus keramischem Stoff. - Google Patents

Langstab-Isolator aus keramischem Stoff.

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CH204983A
CH204983A CH204983DA CH204983A CH 204983 A CH204983 A CH 204983A CH 204983D A CH204983D A CH 204983DA CH 204983 A CH204983 A CH 204983A
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Aktiengesellschaft Brown B Cie
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Bbc Brown Boveri & Cie
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B17/00Insulators or insulating bodies characterised by their form
    • H01B17/42Means for obtaining improved distribution of voltage; Protection against arc discharges

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Insulators (AREA)

Description


      Langstab-Isolator    aus keramischem     Stoff.       Als Hänge- oder     Abspannisolatoren    sind  solche     in,    Form von Stäben aus keramischem  Stoff bekannt,     bei    welchen zwischen den       meist        konisch        verdickten        Einspannköpfen     über die ganze Länge     ,des    Stabes gleichmässig       verteilte    Schirme vorhanden sind.

   Man kann       derartige        Isolatoren    durch     Ziehen    oder       Pressen    oder auch auf sonstige Art und       Weise        herstellen    und dabei die     Schirme        mit     dem     .Strunk        -d-es        Isolierstabes        raus    .einem       Stück    herstellen oder nachträglich aufbrin  gen und     befestigen.    Solche Isolatoren sind  vor allem in     Form,

      von     Vollkernisolatoren    mit       konisch    verdickten     Einspannköpfen        bekannt;     es ist aber auch bekannt, zur     Befestigung    der  an den beiden Enden der     Isolierstäbe    anzu  bringenden Armaturen andere Befestigungs  mittel, wie Bolzen und Ösen, vorzusehen.  



  Bei der     Berechnung    derartiger     ;Stab-          isolatoren        (Vollkernisolatoren)    in     elektrischer     und     mechanischer    Beziehung     :spielen    vor       allem    zwei Momente, nämlich die Über-         schlagslänge    und der sogenannte Überschlags  weg eine, Rolle.

   Die     Üb,erschlagslänge    (mit     lk          bezeichnet)    ist     @dia    :Strecke     zwischen        den.am     nächsten     liegenden,    im     Betriebe        unter,den    Be  triebspotentialen     stehenden,    an den Enden.     des          Isolierstabes        angreifenden        metallischen    Teilen  an den     Porzellanschirmen    entlang     (vergl.          Abb.    1).

       Demgegenüber    ist der tatsächliche       überschlagsweg    (mit     l"        bezeichnet)    zu     unter-          scheiden,der    nicht mit     einem        Kri!ech-#veg    ver  wechselt     werden    darf.

   Die     Ermittlung    des       Überschlagswe@ges    erfolgt nach der für die  betreffende     Isolatortype        geforderten        elektri-          schen        Überschlagsapannung    bei     Regen,    von  ,der     zum        Beispiel    nach den Vorschriften     des     VDE die     Festsetzung    der zulässigen Be  triebsspannung abhängig ist.

   Hierbei wird  die     beregnete    obere Seite -der     Porzellan-          schirme        nicht    in die Berechnung einbezogen.  Man kann     .den        überschlagsweg    am     besten        da-          ,durch        feststellen,        @dass    vom Schirmrand     zum     Stabs     trunk        unter        einem    Winkel von 45   eine      Linie e     ,gezogen    (siehe     Abb.    I)

   und deren  Länge gemessen und die Summe dieser Ent  fernungen gebildet durch Vervielfachung der       gemessenen    Länge mit der Anzahl der  Schirme, ermittelt wird. In dem Verhältnis  von     Überschlag-slänge    zu     Überschlagsweg    ist  also zugleich auch enthaltender     .Durchmesser     der Schirme- deren     Anzahl    und auch der       Durchmesser    des     Stabstrunhas.     



  Es sind wohl schon Isolatoren bekannt,  bei denen der Schirmdurchmesser zu dem       Strunkdurehrnesser    in einem bestimmten Ver  hältnis steht; es zeigt sich aber bei derartigen       Ausführungsiormjen,    dass das Verhältnis von       Übersehlagslänge        lk    zum     Übersclilagsweg        1U     ein     unglinstigfs    ist, was     insbesondere    an einer  zu     bringen    Anzahl der bei derartigen Isola       Loren    vorhandenen Schirme liegt.

   Umgekehrt  sind namentlich     Vollkernisolatoren    bekannt,  bei     -denen    zwar das     Verhältnis    von Über  schlagslänge zu     Überschlagsweg    ein günsti  geres     ist,    aber der     Sehirmudurehmesser    ist im  Verhältnis zum     Stabstrunk.durchmesser    un  günstig.

   So ist es beispielsweise     bei    den be  kannten     Vollkernisolatoren    mit     verdickten          Einspannköpfen    nicht so ohne     weiteres    mög  lich, sie zwecks Erhöhung der     elektrischen          Überschlagsspannung    und -damit Steigerung  der     zulässigen    Betriebsspannung unter  Beibehaltung der sonstigen Abmessungen  (Schirm- und     S-trunkdurchmesser,    sowie  Schirmabstand) einfach zu verlängern, denn  dann     entstehen        Porzellankörper,

      die sich in       einwandfreies-        Form    nicht mehr     herstellen     lassen und eine     verringerte    mechanische       Festigkeit,    sowie erhöhte Bruchgefahr     auf-          weisen.     



  Die Untersuchungen, die zu der vorliegen  den Erfindung geführt haben,     richteten    sich       insbesondere    darauf,     festzustellen,    ob es zwi  schen Stablänge und     .Stabstrunkdurohmesser,     ferner zwischen der Grösse ,des     Schirmdurch-          messer3    und derjenigen des     Stabstrunkdurch-          messens        besondere    Beziehungen gibt und ob  und inwieweit die Anzahl der     Schirme,    z. B.

    im Vergleich zum     Durchmesser    .der Schirme,  eine Rolle spielt.     Diese    Fragen sind deshalb  von     besonderer    Bedeutung,     @        -#veil    es bei Ver-         %" endung    von     Stabisolatoren        (Vollkernisola-          toren)    für     liih,ero    und höchste     Leistungs-          fähigkeiten    darauf ankommt,

       Jie        Isolatoren     in wesentlich grösserer Länge als bei den bis  her bekannten     -zlusfülirungsfo.rmen    herzustel  len.     Eine    einfache     Verhingerung    .der bisher  bekannten Isolatoren ist aber aus den an  gegebenen     Gründen    nicht     möglich.    Man hat  versucht, die Schwierigkeiten dadurch zu be  seitigen, dass man     mehrere    kürzere     Stabisola-          toren,    die jeweils an ihren Enden mit-     Arma.-          taren        versehen    sind,

       durch        Zwisclienfügen          zum    Beispiel eines Klöppels     aneinandergereilit          hat.    Dies ist     aber    gerade hinsichtlich der       Verwendung    für     höhere        13,etriebsspa.nnungen          iiusserst    ungünstig, weil die in der     Stabreihe          liegenden,    metallenen Armaturen und Klöppel  eine Gefahrenquelle in elektrischer     Bezie-          liung        darstellen,

      indem sie zum Beispiel die       kaskadenfö        rinige    Ausbildung des     Lichtbogens          ei@mö"-;liclien.    womit     eine    erhöhte     Abbra.nd-          gefa.hr    für die     keramischen        Schirme    vorliegt.  



  Die durchgeführten.     Versuche    haben nun       ergeben,    dass     tatsächlich    bestimmte     Gesetz-          inässigkeiten    in den     Verhältnissen    zwischen  den     einzelnen        Dimensionen    vorliegen und,  falls diese     ein7elnen:        Grössenverhältnisse    rich  tig gewählt werden,     La.ngstabisolatoren    ent  stehen, die in einfacher Weise z.

   B. durch  Pressen oder Ziehen auch auf grosse Länge       herstellbar    sind und in elektrischer Bezie  liung höchsten Anforderungen     gerecht    wer  den. Die     Erfindung    bezieht sich demgemäss  auf einen     Langstabisolator    aus keramischem  Baustoff mit     über    seine Länge     zwischen    den  konisch verdickten     Einspannköpfen    gleich  mässig verteilten Schirmen. und besteht     darin,     dass das Verhältnis .der     Isolierstablänge    zum  Durchmesser     des    Stabstrunkes wenigstens       7,.5    :

   1. beträgt, zugleich der     -Schirmdurch-          me,sser    wenigstens doppelt so gross als der       Stabdurelime>ser    ist und schliesslich das Ver  hältnis des     Überschlagsweges    zur Überschlags  länge     mindeztens    1 :1,5 (also 0;67 und  mehr) beträgt.  



  In     Abb.    1 ist ein     Ausführungsbeispiel    des       Isolators    nach der Erfindung dargestellt.      Veranschaulicht ist ein mit     Vollkern    aas  gestatteter     Stabissolator    a mit verdickten Ein  spannköpfen an den Enden, auf welche me  tallene Kappen b     in.    bekannter Weise auf  gekittet sind. Die gesamte Länge des Por  zellanstabes     beträgt        l,.    Über     diese    Länge sind  in gleichmässigem Abstand Schirme c     verteilt,     deren Durchmesser     DB    beträgt.

   Der Durch  messer des     Stabstrunkes    a ist     D3.    Angedeutet  ist     ferner        durch    eine     gestrichelte    Linie d     die          Überschlagslänge        l1,.    Angedeutet ist     ferner     die an sich bekannte Ermittlung     des        Über-          schlagaweges        l,

  .    Die Linie<I>e</I>     ist    unier     einem     Winkel von 45<B>'</B>vom     Schirmrand    zum     Strunk     gezogen, der     Überschlagswegerrechnet    sich  aus der     Summe,    also der Entfernung e     ver-          yielfacht    um die Anzahl der Schirme c, wo  bei bei der tatsächlichen     Berechnung    zu be  achten ist,

       dalss    am untersten     Porzellanschirm     in Richtung gegen die untere Kappe b eine  Verkürzung der     Streck--        e    zu berücksichtigen       ist.     



  Dem dargestellten     Langstabiso.laIor    ist ein       Verhältnis    von     Stablänge        h,    zu     Strunkdurch-          messer        D3    von 15 :

   1 gegeben.     Hieraus,    näm  lich aus der     Forderung,    dass     der        .Schirm-          durchmesser    wenigstens doppelt so gross als  der     Strunkdurchmnesser    sein muss, ergibt sich  der     Schirmndurehmnesser        DS.    Damit aber     allein     würde     .den    hohen Beanspruchungen des     Isola-          tors    noch nicht Genüge geleistet sein, denn  es kommt noch darauf an, dass das Verhältnis  des     Überschl.agswe,

  ges        l"    zur     Überschlags-          länge        h{    :das     richtige    ist, also     mindestens     1 : 1,5     beträgt.    Unter Zugrundelegung eines       derartigen        richtigen        bezw.        günstigsten        Ver-          hältnisses    von     Überschlagsweg    zu     Über-          schlagslänge.    wie z.

   B. 1 : 1,5,     errechnet    sich  an Hand der     übrigen    gegebenen Grössen die  Anzahl der     Sohirme    c, die beim Ausführungs  beispiel 11 beträgt. Eine Verminderung der       Schirmzahl    auch nur um einen einzigen       würde    bedeuten,     dass    der     Überschlagsweg        lü          herabgesetzt    wird. Dann aber würde ein Teil  der Überschläge nicht mehr     zwischen    den  bei     aderartigen    Isolatoren vorgesehenen Schutz  ringen,     sondern    von :Schutzring zu Kappe  oder gar von Kappe zu Kappe erfolgen.

   Aus    .den angegebenen     Grössenverhältniss    en     errech-          net    sich daher die     Zahl    der Schirme c beim       angegebenen    Ausführungsbeispiel auf     min.-          desten9    11 Stück.  



  Zur     Erleichterung    der Berechnung der  artiger Isolatoren kann die     Anzahl    der  Schirme als     Funktion    des     Sehirmdurch-          messers,    und ferner auch der Abstand der ein  zelnen     Schirme    c in der Achsrichtung     dies     Stabes     ca    Nebenfalls als Funktion des     Schirm-          durchmessers    in einem Diagramm     verankert     werden.

       Abb.    2 veranschaulicht ein     derartiges          Diagramm,    in welchem der Schirmabstand       mit    x     bezeichnet        ist.    Hat man an     Hand:

      der  gewählten     bezw.        berechneten    Stablängen,       Strunkdurchriesser        sowie        Schirmdurchmesser          beispielsweise    festgestellt,     @dass    der     Schirm-          durchmeser        D,    16 cm beträgt, so ergibt     sich          aus    dem     Diagramm,        dass.    die Anzahl der       ,Schirme    mindestens 11 betragen muss. und  man mit nur 10 Schirmen nicht mehr aus  kommen würde.

   Wird     beispielsweise    bei dem  angegebenen Ausführungsbeispiel der     Schirm-          durchmesser    etwa aus keramischen oder       Festigkeitsgründen    auf 13 cm     herabgemin-          dert,    so     müsste,    wie das     Diagramm    nach       Abb.    2     veranschaulicht,    die Zahl ,der     Schirme     auf 1.7 steigen.  



  Die Erfindung bietet die Möglichkeit,       Langstabisolatoren    sehr grosser Länge     her-          zustellen    und dabei :sowohl die     elektrischen,     als auch .die mechanischen     Festigkeiten    in       äusserst    günstiger Weise zu     berücksichtigen.     Diese bietet vor :allem die Möglichkeit, als       Hänge-    oder     Abspannisolatoren    solche mit  nur einem einzigen     Langstab    zu     verwenden,     .der also nur an     seinen:        beiden;

      freien Enden       mit    metallenen     Armaturen        versehen    zu wer  .den     braucht.    Man erspart     gegenüber    :den  bisher bekannten     Is:

  oliers.tabketten    die     Zwi-          schenschaItung    weiterer     Armaturen    an den  Enden .der einzelnen     aneinandergeketteten     kürzeren     Isolierstäbe,    man     vermindert    die       Überschlags.gefahr,    vermeidet einen     höheren          Metallverbrauch    und     beseitigt    die Schwierig  keiten, die mit dem genauen     Einkitten    der  artiger     Metallarmaturen    bekanntlich verbun  den sind.

   Es braucht nicht erwähnt zu wer-      den, dass es auf die Art der an den Duden       des        haugstabisolators    angebrachten Armatu  ren und ihrer     Befestigung    an dem     Isolier-          körper    beim     Erfindungsgegenstande        nieltt    an  kommt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: La.ngsta.bisolator aus keramisehem Bau- stoff mit über seine Länge zwischen den konisch verdickten Einspannköpfen gleich mässig verteilten Schirmen, .dadurch gekenn zeichnet, da.ss das Verhältnis der Isolierstab- länge (lt,) zum Durchmesser (D3) des Stab strunkes wenigstens 7,5 :
    1 beträgt, zugleich der Scltirm,durchmesser (D,) wenigstens dop pelt so gross als der Durelimesser (Da) des St.alxstrunhes ist und ferner das Verhältnis des Übersehlagsweges (l;;) zur Überschlags- länge (h;) mindestens l_ : 1,5 beträgt.
CH204983D 1937-12-13 1938-05-17 Langstab-Isolator aus keramischem Stoff. CH204983A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1078655B (de) * 1958-07-23 1960-03-31 Siemens Ag Rotationssymmetrischer Hochspannungsschirmisolator, insbesondere fuer Freiluftanlagen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1078655B (de) * 1958-07-23 1960-03-31 Siemens Ag Rotationssymmetrischer Hochspannungsschirmisolator, insbesondere fuer Freiluftanlagen

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