Anordnung zur wechselseitigen Energieübertragung zwischen einem Gleichstrom- und einem Wechselstromnetz.
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Die <SEP> Erfindung <SEP> befallt <SEP> sich <SEP> mit <SEP> Umfor mun.gseinrichtungen <SEP> für <SEP> Ströme <SEP> bezw. <SEP> Span nungen, <SEP> die <SEP> mit <SEP> mechanisch <SEP> und <SEP> periodisch
<tb> betätigten <SEP> .Schaltstrecken <SEP> arbeiten.
<SEP> Es <SEP> ist <SEP> be reits <SEP> der <SEP> Vorschlag <SEP> gemacht <SEP> worden, <SEP> 'beider artigen, <SEP> Umformungseinrichtungen <SEP> zur <SEP> Ver besserung <SEP> der <SEP> Stromübergabe <SEP> von <SEP> einem
<tb> Schaltkontakt <SEP> auf <SEP> den <SEP> Folgekontakt <SEP> in <SEP> Reihe
<tb> mit <SEP> -den <SEP> Schaltkontakten <SEP> periodisch <SEP> veränder liche <SEP> Widerstände <SEP> zu <SEP> schalten, <SEP> die <SEP> den <SEP> Strom
<tb> indem <SEP> abzulösenden <SEP> Kontakt <SEP> bei <SEP> seiner <SEP> Öff nung <SEP> stark <SEP> herabsetzen. <SEP> Fürthesen <SEP> Zweck
<tb> können <SEP> beispielsweise <SEP> gesättigte <SEP> Drossel spulen <SEP> Verwendung <SEP> finden, <SEP> die <SEP> ents'ättigt
<tb> werden, <SEP> wenn! <SEP> der <SEP> Strom <SEP> in <SEP> dem <SEP> betreffen den:
<SEP> Kontakt <SEP> einen <SEP> bestimmten <SEP> Wert <SEP> unter schreitet <SEP> und <SEP> dann <SEP> fast <SEP> die <SEP> gesamte <SEP> Span nung <SEP> übernehmen. <SEP> Es <SEP> ist <SEP> weiterhin <SEP> bereits
<tb> vorge <SEP> schlagen <SEP> worden, <SEP> bei <SEP> den <SEP> :genannten
<tb> Umformungseinrichtungen <SEP> zum <SEP> ,Zwecke <SEP> der
<tb> Spannungsregelung <SEP> den <SEP> jedesmaligen <SEP> Ein schaltzeitpunkt <SEP> innerhalb <SEP> der <SEP> Stromübertra gungsperiode <SEP> zu <SEP> verlegen.
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Die <SEP> Erfindung <SEP> betrifft <SEP> nun <SEP> eine <SEP> An ordnung <SEP> zur <SEP> wechselseitigen <SEP> Energieübertra gung <SEP> zwischen <SEP> einem <SEP> Gleichstrom- <SEP> und <SEP> einem
<tb> Wechse <SEP> lstromnetz <SEP> mittels <SEP> einer <SEP> mit <SEP> mecha nisch <SEP> und <SEP> periodisch <SEP> betätigten <SEP> Schalt strecken <SEP> arbeitenden <SEP> Umformungseinrich tung, <SEP> bei <SEP> der <SEP> sich <SEP> die <SEP> Einschaltzeiten <SEP> auf einanderfolgender <SEP> Phasen <SEP> überlappen <SEP> und
<tb> bei <SEP> der <SEP> den <SEP> Schaltkontakten <SEP> Schaltdrosseln
<tb> vorgeschaltet <SEP> sind, <SEP> die <SEP> beim <SEP> Unterschreiten
<tb> eines <SEP> bestimmten <SEP> Stromwertes <SEP> sprunghaft
<tb> ihre <SEP> Induktivität <SEP> erhöhen.
<SEP> Zweck <SEP> der <SEP> Erfin -dung <SEP> ist, <SEP> bei <SEP> einer <SEP> solchen <SEP> Anordnung, <SEP> un abhängig <SEP> von <SEP> der <SEP> Energieriehtung, <SEP> stets <SEP> eine
<tb> einwandfreie <SEP> Kommutierung <SEP> zu <SEP> ,gewähr leisten. <SEP> Dies <SEP> wird <SEP> dadurch <SEP> erreicht, <SEP> dasseine
<tb> Einxiohtung <SEP> vorges-eben <SEP> ist, <SEP> die <SEP> bei <SEP> einem.
<tb> Übergang <SEP> von <SEP> Gleichrichter- <SEP> auf <SEP> Wechsiel richterbetriebdurch <SEP> Änderung <SEP> der <SEP> Synchron lage <SEP> der <SEP> Kontaktbewegung <SEP> den <SEP> Vorgang <SEP> der
<tb> Stromübergabe <SEP> von <SEP> einem <SEP> Kontakt <SEP> auf <SEP> den;
<tb> Folgekontakt <SEP> von <SEP> einem <SEP> Zeitabschnitt, <SEP> der
<tb> je <SEP> nach <SEP> Massgabe <SEP> des <SEP> Aus:steuerungs;
grades
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mehr <SEP> oder <SEP> wenig-er <SEP> hinter <SEP> dem <SEP> Zeitpunkt <SEP> der
<tb> Spa.nnungsgleiehheit <SEP> liegt, <SEP> auf <SEP> einen <SEP> Zeitab schnitt <SEP> verlegt, <SEP> der <SEP> um <SEP> etwa <SEP> das <SEP> gleiche <SEP> Mass
<tb> vor <SEP> dem <SEP> Zeitpunkt <SEP> der <SEP> Spannungsgleichheit
<tb> liegt.
<tb> Die <SEP> Erfindung <SEP> möge <SEP> an <SEP> Hand <SEP> der <SEP> Fig. <SEP> 1.
<tb> bis <SEP> .1 <SEP> näher <SEP> erläutert <SEP> wenden. <SEP> Die <SEP> in <SEP> diesen
<tb> Figuren <SEP> dargestellten. <SEP> Strom- <SEP> und <SEP> Spannungs diagramme <SEP> beziehen <SEP> sich <SEP> auf <SEP> dreiphasige <SEP> Um formung <SEP> einrichtungen. <SEP> 1, <SEP> 2 <SEP> und <SEP> 3 <SEP> stellen
<tb> jedesmal <SEP> die <SEP> Spannungen <SEP> der <SEP> .drei <SEP> Phasen
<tb> dar;
<SEP> die <SEP> Ströme. <SEP> ,die <SEP> zu <SEP> den <SEP> einzelnen <SEP> Phasen
<tb> gehören, <SEP> werden <SEP> durch <SEP> die <SEP> Kurven <SEP> d, <SEP> 5 <SEP> und
<tb> 6 <SEP> wiedergegeben. <SEP> Die <SEP> stark <SEP> ausgezogenen
<tb> Kurvenzüge <SEP> stellen <SEP> den <SEP> zeitlichen <SEP> Verlauf
<tb> der <SEP> Spannung <SEP> an <SEP> den <SEP> Gleichstromklemmen
<tb> der <SEP> Umformurgseinrichtung <SEP> dar. <SEP> Fig. <SEP> 1 <SEP> zeigt
<tb> die <SEP> Verhältnisse <SEP> bei <SEP> Gleichrichterbetrieb <SEP> und
<tb> voller <SEP> Aussteuerung, <SEP> das <SEP> heisst <SEP> für <SEP> den <SEP> grösst mögl.ichen <SEP> Wert <SEP> der <SEP> gelieferten <SEP> Gleichspan nung.
<SEP> Bei <SEP> der <SEP> Stromübergabe <SEP> überlappen
<tb> sich <SEP> die <SEP> Schliessungszeiten <SEP> .der <SEP> einander <SEP> ab lösenden <SEP> Kontakte <SEP> um <SEP> ein <SEP> gewisses <SEP> Zeitmass.
<tb> Während <SEP> dics,es <SEP> Zeitintervalles <SEP> bilden <SEP> die
<tb> beiden <SEP> Kontakte <SEP> mit <SEP> den <SEP> entsprechenden
<tb> Transformatorphasen <SEP> einen <SEP> in <SEP> sich <SEP> geschlos sen <SEP> Kurzschluss-Stromkreis. <SEP> Der <SEP> Strom <SEP> in
<tb> dem <SEP> abzulösenden, <SEP> das <SEP> heisst <SEP> zu <SEP> öffnenden
<tb> Kontakt, <SEP> setzt <SEP> sich <SEP> also <SEP> zusammen <SEP> aus <SEP> dem
<tb> Belastungsstrom <SEP> und <SEP> einem <SEP> Strom, <SEP> der <SEP> durch
<tb> die <SEP> im <SEP> KurzseLlussstromkreis <SEP> wirksame <SEP> Span nung <SEP> hervorgerufen <SEP> wird.
<SEP> Um <SEP> gute <SEP> Kommu tierungsbedingungen <SEP> zu <SEP> erhalten, <SEP> ist <SEP> es
<tb> zweckmässig, <SEP> den <SEP> Zeitpunkt <SEP> für <SEP> die <SEP> Schliessung
<tb> des <SEP> Kürzschlussstromkreises <SEP> so <SEP> zu <SEP> wählen,
<tb> ,ass <SEP> der <SEP> Kurzschlussstrom <SEP> in <SEP> dein <SEP> zu <SEP> öffnen den <SEP> Kontakt <SEP> dem <SEP> Verbraucherstrom <SEP> entgegen,
<tb> gesetzt <SEP> gerichtet <SEP> ist, <SEP> so <SEP> dass <SEP> der <SEP> resultierende
<tb> Strom <SEP> in <SEP> diesem <SEP> Kontakt <SEP> herabgesetzt <SEP> wird.
<tb> Bei <SEP> Gleiehrichterbetrieb <SEP> wird <SEP> diese <SEP> Bedin gung <SEP> erfüllt,
<SEP> wenn <SEP> .die <SEP> Spannung <SEP> der <SEP> zu
<tb> dem <SEP> Folgekontakt <SEP> gehörigen <SEP> Phase <SEP> im <SEP> Augen blick <SEP> des <SEP> Kontaktsehlus.ses <SEP> grösser <SEP> ist <SEP> als <SEP> die
<tb> Phasenspannung <SEP> des <SEP> abzulösenden <SEP> Kontaktes
<tb> bezw. <SEP> wenn <SEP> sie <SEP> mindestens
<tb> der
<tb> Dauer <SEP> des <SEP> Kurzschlusses <SEP> auf <SEP> einen <SEP> grösseren
<tb> Betrag <SEP> anwächst <SEP> als <SEP> die <SEP> Phasenspannung <SEP> des
<tb> abzulösenden <SEP> Kontaktes. <SEP> Die <SEP> Differenzspan-
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nung <SEP> zwischen <SEP> den <SEP> gemannten <SEP> beiden <SEP> Phasen spannungen <SEP> wirkt <SEP> dann <SEP> nämlich <SEP> dem <SEP> Be lastungsstrorn <SEP> in <SEP> :
dem <SEP> zu <SEP> öffnenden <SEP> Kontakt
<tb> entgegen. <SEP> Wird <SEP> beispielsweise <SEP> bei <SEP> Gleich richterbetrieb <SEP> und <SEP> voller <SEP> Aussteuerung, <SEP> wie
<tb> es <SEP> in <SEP> Fig. <SEP> 1 <SEP> diagrammässig <SEP> dargestellt <SEP> ist, <SEP> der
<tb> Folgekontakt <SEP> jeweils <SEP> in <SEP> dem <SEP> Zeitpunkt <SEP> ti., <SEP> <I>1;
i,</I>
<tb> <B>1, <SEP> USW.,</B> <SEP> .das <SEP> heisst <SEP> im <SEP> Zeitpunkt <SEP> der <SEP> Span nung <SEP> gleichheit <SEP> der <SEP> beiden <SEP> einander <SEP> ablösen den <SEP> Kontakts <SEP> geschlossen, <SEP> so <SEP> steigt <SEP> während
<tb> der <SEP> Dauer <SEP> des <SEP> Kurzschlusses <SEP> die <SEP> Spannung
<tb> des <SEP> Folgekontaktes <SEP> an, <SEP> während <SEP> die <SEP> Span nurng <SEP> des <SEP> abzulösenden <SEP> Kontaktes <SEP> sinkt.
<SEP> Be trachtet <SEP> man <SEP> zum <SEP> Beispiel <SEP> den <SEP> Übergang <SEP> von
<tb> der <SEP> Phase <SEP> 1 <SEP> auf <SEP> die <SEP> Phase <SEP> 2, <SEP> so <SEP> verläuft
<tb> während <SEP> der <SEP> Dauer <SEP> des <SEP> Kurzschlusses <SEP> die
<tb> Spannung <SEP> in <SEP> dem <SEP> Gleichstromkreis <SEP> nach
<tb> einer <SEP> mittleren <SEP> Kurve <SEP> <I>C-D.</I> <SEP> In <SEP> dem <SEP> Kurz schlusskreis <SEP> dagegen <SEP> ist <SEP> die <SEP> Differenz <SEP> zwi sehen <SEP> der <SEP> Phasenspannung <SEP> 2 <SEP> und <SEP> ,der <SEP> Phasen spannung <SEP> 1 <SEP> wirksam.
<SEP> Nach <SEP> Massgabe <SEP> dieser
<tb> Differenz <SEP> steigt <SEP> der <SEP> Strom <SEP> in <SEP> dem <SEP> Folge kontakt <SEP> während <SEP> des <SEP> Kurzschlussintervalles
<tb> <I>tg, <SEP> t4,</I> <SEP> bis <SEP> auf <SEP> seinen <SEP> normalen <SEP> Mrert <SEP> an <SEP> und
<tb> setzt <SEP> dementsprechend <SEP> den <SEP> Strom <SEP> in <SEP> dem <SEP> ab zulösenden <SEP> Kontakt <SEP> derart <SEP> herab, <SEP> dass <SEP> die
<tb> Summe <SEP> beider <SEP> Ströme <SEP> in <SEP> jedem <SEP> Augenblick
<tb> gleich <SEP> dem <SEP> Verbraucherstrom <SEP> ist.
<SEP> Es <SEP> ist <SEP> da bei <SEP> angenommen, <SEP> dass <SEP> der <SEP> Verbraucherstrom
<tb> vollkommen <SEP> geglättet <SEP> ist, <SEP> also <SEP> ständig <SEP> kon stant <SEP> bleibt.
<tb> Soll <SEP> nun <SEP> die <SEP> Gleichspannung <SEP> vermindert
<tb> werden, <SEP> so <SEP> kann <SEP> man <SEP> den <SEP> Zeitpunkt <SEP> des
<tb> Kontaktschlusses <SEP> im <SEP> Sinne <SEP> der <SEP> Nacheilung
<tb> verlegen <SEP> und <SEP> erreicht <SEP> damit <SEP> schliesslich <SEP> einen
<tb> Zustand, <SEP> bei <SEP> dem <SEP> die <SEP> gelieferte <SEP> Gleichspan nung <SEP> gleich <SEP> Null <SEP> ist. <SEP> Dieser <SEP> Zustand <SEP> wird
<tb> erreicht, <SEP> wenn <SEP> der <SEP> Zeitpunkt <SEP> der <SEP> Kontakt sehliessung <SEP> etwa <SEP> bei <SEP> B <SEP> liegt.
<SEP> Für <SEP> die <SEP> Kontakt schliessung <SEP> steht <SEP> also <SEP> bei <SEP> Gleichrichterbetrieb
<tb> das <SEP> Intervall <SEP> von <SEP> <I>A-B</I> <SEP> zur <SEP> Verfügung.
<tb> Fig. <SEP> 2 <SEP> gilt <SEP> ebenfalls <SEP> für <SEP> Gleichriohterbetrieb,
<tb> und <SEP> zwar <SEP> für <SEP> einen <SEP> Aussteuerungsgra;d, <SEP> der
<tb> bereits <SEP> ausserordentlich <SEP> klein <SEP> ist. <SEP> Auch <SEP> hier
<tb> ist <SEP> die <SEP> Kurve <SEP> der <SEP> gelieferten <SEP> Gleichspannung
<tb> stark <SEP> ausgezogen. <SEP> Man <SEP> erkennt, <SEP> dass <SEP> die <SEP> Kon taktsohliessung <SEP> in <SEP> einem <SEP> Zeitpunkt <SEP> erfolgt, <SEP> in
<tb> dem <SEP> die <SEP> Phasenspannung <SEP> des <SEP> abzulösenden
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Kontarktes <SEP> bereits <SEP> negativ <SEP> geworden <SEP> ist. <SEP> Dass
<tb> :
der <SEP> abzulösende <SEP> Kontakt <SEP> noch <SEP> indem <SEP> negati ven: <SEP> Teil <SEP> -seiner <SEP> Phasenspannungskurve <SEP> Strom
<tb> führt, <SEP> wird <SEP> durch <SEP> die <SEP> in <SEP> dem <SEP> Gleichstrom kreis <SEP> vorgesehenen <SEP> Glättungsmittel <SEP> ermög licht. <SEP> Wenn <SEP> man <SEP> Iden <SEP> Stromübergang <SEP> von
<tb> -dem <SEP> Kontakt <SEP> 1 <SEP> auf <SEP> :den <SEP> Kontakt <SEP> 2 <SEP> betrachtet,
<tb> so <SEP> erkennt <SEP> man, <SEP> :dass <SEP> hier <SEP> von <SEP> :
dem <SEP> Augen blick <SEP> der <SEP> Kontaktschliessung <SEP> an <SEP> die <SEP> Gleich spannuug <SEP> ebenfalls <SEP> nach <SEP> einer <SEP> mittleren
<tb> Kurrve <SEP> E-F <SEP> zwischen <SEP> den <SEP> Kurven <SEP> 1 <SEP> und <SEP> 2
<tb> verläuft. <SEP> Bei <SEP> der <SEP> Öffnung <SEP> es <SEP> abzulösenden
<tb> Kontaktes <SEP> springt <SEP> die <SEP> Kurve <SEP> der <SEP> .gleich geTichtaten <SEP> Spannung_auf <SEP> den <SEP> entsprechenden
<tb> Punkt <SEP> der <SEP> Spannungskurve <SEP> des <SEP> Folge kontaktes.
<tb> Der <SEP> Wechselrichterbetrieb <SEP> zeichnet <SEP> sich
<tb> dadurch <SEP> aus., <SEP> .dass <SEP> der <SEP> Strom <SEP> jeweils <SEP> -den
<tb> Phasenspannungen <SEP> entgegengesetzt <SEP> gerichtet
<tb> ist. <SEP> Wenn <SEP> also <SEP> während <SEP> :
des <SEP> Kurzschlusses
<tb> die <SEP> in <SEP> dem <SEP> Kurzsohlusskreis <SEP> wirksame <SEP> Diffe renizspannung <SEP> dem <SEP> Strom <SEP> entgegengesetzt <SEP> ge r <SEP> -le <SEP> <B>i</B> <SEP> 'htet <SEP> ise <SEP> )in <SEP> soll, <SEP> so <SEP> muss <SEP> :die <SEP> Spannung <SEP> des
<tb> Folgekontaktes <SEP> kleiner <SEP> sein <SEP> als <SEP> die <SEP> Spannung
<tb> :des <SEP> abzulösenden <SEP> Kontaktes. <SEP> Um <SEP> diese <SEP> Be dingung <SEP> einzuhalten, <SEP> muss <SEP> man <SEP> den <SEP> Kontakt schlu13 <SEP> vor <SEP> dem <SEP> Zeitpunkt <SEP> der <SEP> Spannungs gleichheit <SEP> verfolgen <SEP> lassen. <SEP> Fig. <SEP> 3 <SEP> stellt <SEP> dem enrtspre3hend <SEP> ein <SEP> Diagramm <SEP> für <SEP> Wechsel richterbetrieb <SEP> und <SEP> volle <SEP> Aussteuerung <SEP> dar.
<tb> Der <SEP> Kontaktschluss:
<SEP> erfolgt <SEP> jeweils <SEP> in <SEP> den
<tb> Zeitpunkten, <SEP> t1, <SEP> <I>t3, <SEP> t"</I> <SEP> usw., <SEP> und <SEP> die <SEP> Kontakt trennung <SEP> erfolgt <SEP> jedes <SEP> Mal <SEP> im <SEP> Punkte <SEP> @deT
<tb> Spannungsgleichheit, <SEP> also <SEP> in <SEP> den <SEP> Zeitpunkten;
<tb> <I>t2, <SEP> t4, <SEP> t,</I> <SEP> usw. <SEP> In <SEP> gleicher <SEP> Weise <SEP> wie <SEP> bei <SEP> den
<tb> ,obengenannten <SEP> Beispielen <SEP> verläuft <SEP> die <SEP> Kurve
<tb> ,der <SEP> Gleichspannung <SEP> während <SEP> :des <SEP> Kurz schlusses <SEP> nach <SEP> einer <SEP> mittleren <SEP> Kurve <SEP> zwi schen <SEP> den <SEP> entsprechenden <SEP> Phasenspannungen.
<tb> Will <SEP> man <SEP> nun <SEP> die <SEP> Grösse <SEP> der <SEP> Gleichspannung
<tb> herabsetzen, <SEP> ,so <SEP> muss <SEP> man <SEP> :den <SEP> ;
Zeitpunkt <SEP> ides.
<tb> .Kontaktschlusses <SEP> noch <SEP> weiter <SEP> vorverlegen.
<tb> Man <SEP> erreicht <SEP> .dabei <SEP> schliesslich <SEP> einen <SEP> Punkt,
<tb> bei,dem <SEP> wiederum <SEP> die <SEP> Gleichspannung <SEP> gleich
<tb> Null <SEP> is,t. <SEP> Der <SEP> Zeitpunkt <SEP> der <SEP> Kontaktschliel ssung, <SEP> bei <SEP> dem <SEP> :das <SEP> erreicht <SEP> ist, <SEP> entspricht
<tb> etwa <SEP> dem <SEP> Punkte <SEP> H;
<SEP> für <SEP> den <SEP> Aussteuerungs bereich <SEP> bei <SEP> Wechsel:richterbetrieb <SEP> steht <SEP> also
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ein <SEP> Intervall <SEP> von <SEP> G-H <SEP> zur <SEP> Verfügung.
<tb> Fig. <SEP> 4 <SEP> stellt <SEP> schliesslich <SEP> ein <SEP> Diagramm <SEP> :dar
<tb> für <SEP> den <SEP> Verlauf <SEP> :der <SEP> Spannungen <SEP> und <SEP> Ströme
<tb> bei <SEP> Wechselriehterbetrieb <SEP> und <SEP> Teilaussteue rung.
<tb> Es <SEP> lässt <SEP> s:
oh <SEP> also, <SEP> eireichen, <SEP> dass <SEP> die <SEP> Um formungsleinri.chtung <SEP> owohl <SEP> im
<tb> auch <SEP> im <SEP> Wechselrichterbereich <SEP> stets <SEP> un ter <SEP> .günstigen <SEP> Kommutierungsverhältnisisen
<tb> arbeitet, <SEP> wenn <SEP> beim <SEP> Energierichtungswechsel
<tb> .die <SEP> Synchronlage <SEP> der <SEP> Kontaktbewegung, <SEP> be zogen, <SEP> auf <SEP> den <SEP> zeitlichen <SEP> Verlauf <SEP> der <SEP> Wech selspannung, <SEP> automatisch <SEP> :derart <SEP> verändert
<tb> wird, <SEP> dass <SEP> der <SEP> Vorgang <SEP> der <SEP> Stromübergabe
<tb> von <SEP> ,einten. <SEP> Kontakt <SEP> auf <SEP> den <SEP> Folgekontakt'
<tb> von <SEP> einem <SEP> Zeitabschnitt, <SEP> der <SEP> hinter <SEP> dem <SEP> Zeit punkt <SEP> :d:
er <SEP> Spannungsgleichheit <SEP> der <SEP> einander
<tb> ablassenden <SEP> Phasen <SEP> liegt, <SEP> auf <SEP> einen <SEP> ,Zeitpunkt
<tb> vor <SEP> den <SEP> Punkt <SEP> der <SEP> .Spannungsgleichheit <SEP> ge legt <SEP> wird. <SEP> Damit <SEP> dabei <SEP> keine <SEP> Spannungs- <SEP> und
<tb> Stromstösse <SEP> auftreten, <SEP> ist <SEP> es <SEP> notwendig, <SEP> @class
<tb> die <SEP> mittlere <SEP> Gleichspannung <SEP> bei <SEP> Wechsel:
<tb> richterbetrieb <SEP> annähernd <SEP> denselben <SEP> Wert <SEP> be sitzt, <SEP> wie <SEP> die <SEP> vor <SEP> dem <SEP> Wechsel <SEP> der <SEP> Kontakt bewegung <SEP> vorhandene <SEP> Gleichspannung <SEP> bei
<tb> Gleichrichterbetneb. <SEP> Wie <SEP> die <SEP> Fig. <SEP> 1 <SEP> bis <SEP> 4
<tb> zeigen, <SEP> wird <SEP> für <SEP> die <SEP> mittlere <SEP> Gleichspannung
<tb> in <SEP> beiden <SEP> Betriebsarten <SEP> der <SEP> gleiche <SEP> Wert <SEP> er reicht, <SEP> wenn,der <SEP> Vorgang <SEP> der <SEP> Stromübergabe
<tb> bei <SEP> Wechselriehterbetrieb <SEP> um <SEP> etwa <SEP> dass <SEP> glei che <SEP> Mass <SEP> vor <SEP> dem <SEP> Zeitpunkt <SEP> der <SEP> Spannungs gleichheit <SEP> liegt, <SEP> um <SEP> das <SEP> der <SEP> Gleichrichter betrieb <SEP> hinter <SEP> diesem <SEP> Punkt <SEP> gelegen <SEP> hat.
<SEP> Die
<tb> automatische <SEP> Änderung <SEP> der <SEP> Synelhro:nlage
<tb> der <SEP> Kontaktbewegung <SEP> mu.ss <SEP> also <SEP> so <SEP> erfolgen,
<tb> dass <SEP> diese <SEP> Forderung <SEP> erfüllt <SEP> ist. <SEP> Diese <SEP> auto matische <SEP> Veränderung <SEP> :der <SEP> Synchronlage <SEP> lässt
<tb> sich <SEP> auf <SEP> verschiedene <SEP> Weise <SEP> durchführen;
<SEP> die
<tb> Art <SEP> der <SEP> Durchführung <SEP> wird <SEP> sich <SEP> dabei <SEP> im
<tb> allgemeinen <SEP> nach <SEP> der <SEP> Ausgestaltung <SEP> der
<tb> Kontakto <SEP> bezw. <SEP> ihres <SEP> Antriebes <SEP> richten.
<tb> Handelt <SEP> es <SEP> sich <SEP> zum <SEP> Beispiel <SEP> um <SEP> :eine <SEP> Kon taktanordnung, <SEP> bei <SEP> :d:er <SEP> ein <SEP> rotierender <SEP> Kon takt <SEP> und <SEP> mehrere <SEP> feste <SEP> Kontakte <SEP> vorgesehen
<tb> sind, <SEP> so <SEP> können <SEP> beispielsweise <SEP> die <SEP> festen <SEP> Kon takte <SEP> bei <SEP> unveränderter <SEP> Synchronlage <SEP> des <SEP> ro tierenden <SEP> Kontaktes <SEP> verdreht <SEP> werden, <SEP> ode <SEP> :r <SEP> :
es
<tb> wird <SEP> der <SEP> rotierende <SEP> Kontaktgegenüber <SEP> der
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antreibenden. <SEP> )Nrelle <SEP> verdreht. <SEP> Ist, <SEP> dagegen <SEP> die
<tb> Kontaktanordnung, <SEP> wie <SEP> es <SEP> bereits <SEP> vorgeschla gen <SEP> worden <SEP> ist, <SEP> nach <SEP> Art <SEP> der <SEP> Ventilsteuerung
<tb> eines <SEP> Verbrennungsmotors <SEP> ausgestaltet, <SEP> voll führen <SEP> also <SEP> :die <SEP> Kontakte <SEP> unter <SEP> der <SEP> Einwir kung <SEP> einer <SEP> Nockenwelle <SEP> eine <SEP> auf- <SEP> und <SEP> nieder gehende <SEP> Be,veg-ung, <SEP> so <SEP> kann <SEP> man <SEP> für <SEP> Gleich richter- <SEP> und <SEP> für <SEP> Weehselric:hterbetrieb <SEP> ver schiedene <SEP> Nocken <SEP> für <SEP> jeden <SEP> Kontakt <SEP> auf <SEP> der
<tb> gleichen <SEP> Welle <SEP> vorsehen:
, <SEP> wobei <SEP> sich <SEP> dann
<tb> beim <SEP> Energierichtungswechsel <SEP> die <SEP> Welle <SEP> ver schieben <SEP> muss. <SEP> Man <SEP> kann <SEP> aber <SEP> auch <SEP> von <SEP> vorn herein <SEP> eine <SEP> Nockenwelle <SEP> für <SEP> Wechselriehter betrieb <SEP> und <SEP> eine <SEP> Nockenwelle <SEP> für <SEP> Gleich richterbetrieb <SEP> vorsehen <SEP> und <SEP> den <SEP> Antrieb <SEP> so
<tb> ausgestalten, <SEP> wie <SEP> dies <SEP> beim <SEP> Ausführungs beispiel <SEP> nach <SEP> Fig. <SEP> 5 <SEP> der <SEP> Fall <SEP> ist. <SEP> In <SEP> F'ig. <SEP> 5
<tb> bedeutet <SEP> 1 <SEP> den <SEP> Fuss <SEP> des <SEP> Kontaktstössels, <SEP> :
der
<tb> wechselweise <SEP> sowohl <SEP> mit <SEP> der <SEP> Nochenwelle <SEP> 2
<tb> als <SEP> auch <SEP> mit <SEP> der <SEP> Nockenwelle <SEP> 3 <SEP> zum <SEP> Zusam menwirken <SEP> gebracht <SEP> werden <SEP> kann. <SEP> Die <SEP> beiden
<tb> Nockenwellen <SEP> 2 <SEP> und <SEP> 3 <SEP> sind <SEP> in <SEP> einer <SEP> Schwinge
<tb> .I <SEP> angeordnet, <SEP> die <SEP> um <SEP> .die <SEP> Mittelachse <SEP> 5 <SEP> dreh bar <SEP> gelagert <SEP> ist.
<SEP> Beim <SEP> Energierichtungswech sel <SEP> wird <SEP> die <SEP> Schwinge <SEP> 4 <SEP> automatisch <SEP> um
<tb> einen <SEP> gewissen <SEP> Winkel <SEP> geschwenkt, <SEP> so <SEP> dass
<tb> die <SEP> Kontaktstössel <SEP> mit <SEP> der <SEP> für <SEP> die <SEP> andere
<tb> Energierichtung <SEP> vorgesehenen <SEP> Nockenwelle <SEP> in
<tb> Eingriff <SEP> kommen.
<tb> Wenn <SEP> zum <SEP> Antrieb <SEP> der <SEP> Kontaktanord nun <SEP> ein <SEP> Synchronmotor <SEP> dient, <SEP> was <SEP> häufig <SEP> der
<tb> Fall <SEP> sein <SEP> wird, <SEP> so <SEP> kann <SEP> .die <SEP> automatische <SEP> Ver stellung <SEP> der <SEP> Synchronlage <SEP> der <SEP> Kontaktbewe gung <SEP> dadurch <SEP> erfolgen,
<SEP> da.ss <SEP> die <SEP> Synchron lage <SEP> des <SEP> Läufers <SEP> in <SEP> bezug <SEP> auf <SEP> das <SEP> um laufende <SEP> Ständerdrehfeld <SEP> des <SEP> Motors <SEP> verän dert <SEP> -wird, <SEP> zu <SEP> welchem <SEP> Zwecke <SEP> beispielsweise
<tb> der <SEP> Läufer <SEP> mit <SEP> zwei <SEP> je <SEP> für <SEP> sich <SEP> regelbaren,
<tb> in <SEP> verschiedenen <SEP> Achsen <SEP> liegenden <SEP> Erreger wicklungen <SEP> ausgerüstet <SEP> sein <SEP> kann. <SEP> Eine <SEP> ausser ordentlich <SEP> rasche <SEP> Verstellung <SEP> lässt <SEP> sich <SEP> aber
<tb> auch <SEP> bewirken, <SEP> wenn <SEP> der <SEP> Ständer <SEP> des <SEP> Mo tors <SEP> ebenfalls <SEP> um <SEP> einen <SEP> gewissen <SEP> Winkel
<tb> drehbar <SEP> gelagert <SEP> wird.
<SEP> Ein <SEP> weiteres <SEP> Mittel
<tb> zur <SEP> Verändeiling <SEP> der <SEP> Synchronlage <SEP> der <SEP> Kon taktbewegung <SEP> in <SEP> bezug <SEP> auf <SEP> die <SEP> speisenden
<tb> Phasenspannungen <SEP> besteht <SEP> darin, <SEP> dass <SEP> sich <SEP> beim
<tb> Energierichtun,gswechse:l <SEP> die <SEP> Phasenlage <SEP> der
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den <SEP> Kontakten <SEP> zugeführten <SEP> Weehselspa-n nung <SEP> verschiebt, <SEP> beispielsweise <SEP> dadurch, <SEP> dass
<tb> die <SEP> Verbindungen <SEP> zwischen <SEP> den <SEP> Umformer kontakten <SEP> und <SEP> den <SEP> Phasen <SEP> :
des <SEP> speisenden
<tb> Drehstromnetzes <SEP> so <SEP> umgeschaltet <SEP> werden,
<tb> dass <SEP> unter <SEP> Beibehaltung <SEP> der <SEP> zyklischen
<tb> Reihenfolge <SEP> der <SEP> Phasen <SEP> jeder <SEP> Kontakt <SEP> an
<tb> eine <SEP> andere <SEP> Phase <SEP> angeschlossen <SEP> wird.
<tb> Schliesslich <SEP> sei <SEP> noch <SEP> eine <SEP> weitere <SEP> Möglichkeit
<tb> erwähnt, <SEP> die <SEP> darin <SEP> besteht, <SEP> dass <SEP> von <SEP> vorn herein <SEP> zwei <SEP> getrennte <SEP> Kontaktanordnungen
<tb> vorgesehen <SEP> werden,, <SEP> von <SEP> denen <SEP> die <SEP> eine <SEP> stets
<tb> als <SEP> Gleichrichter, <SEP> die <SEP> andere <SEP> stets <SEP> als <SEP> Weeh selrichter <SEP> gesteuert <SEP> ist.
<SEP> Beim <SEP> Energie richtungswechisel <SEP> wird <SEP> dann <SEP> der <SEP> Gleichstrom kreis <SEP> von <SEP> der <SEP> einen <SEP> Kontaktanordnung <SEP> auf
<tb> die <SEP> andere <SEP> umgeschaltet. <SEP> Die <SEP> Steuerung <SEP> der
<tb> beiden <SEP> Kontaktanordnungen <SEP> erfolgt <SEP> in <SEP> zwang läufiger <SEP> gegenseitiger <SEP> Abhängigkeit <SEP> derart,
<tb> d.ass <SEP> die <SEP> oben <SEP> erwähnte <SEP> Forderung <SEP> beziiglieh
<tb> der <SEP> Lage <SEP> der <SEP> Stromübergabezeitabschnitte
<tb> zu <SEP> dem <SEP> Zeitpunkt <SEP> der <SEP> Spannungsgleichheit
<tb> eingehalten <SEP> wird. <SEP> In <SEP> vielen <SEP> Fällen <SEP> wird <SEP> es
<tb> zweckmässig <SEP> sein, <SEP> mehrere <SEP> Mittel <SEP> zur <SEP> Ver änderung <SEP> der <SEP> Synchronlage <SEP> in <SEP> einer <SEP> Anlage
<tb> zu <SEP> vereinigen.
<SEP> Dann <SEP> kann <SEP> zum <SEP> Beispiel <SEP> das
<tb> eins <SEP> Mittel <SEP> zur <SEP> Grobeinstellung <SEP> und <SEP> das <SEP> an dere <SEP> zusätzlich <SEP> zur <SEP> Feineinstellung <SEP> dienen.
<tb> Arbeitet <SEP> die <SEP> Verstelleinrichtung <SEP> beis.piels \veis:o <SEP> mit <SEP> einer <SEP> Verdrehung <SEP> des <SEP> Ständers <SEP> des
<tb> Synchronmotors, <SEP> so <SEP> wird <SEP> diese <SEP> Verdrehung
<tb> im <SEP> allgemeinen <SEP> immer <SEP> nur <SEP> in <SEP> einem <SEP> bestimm ten <SEP> Winkel <SEP> erfolgen.
<SEP> Dieser <SEP> V <SEP> erdrehungs winkel <SEP> wird <SEP> aber <SEP> nicht <SEP> immer <SEP> für <SEP> jeden <SEP> Be triebsfall <SEP> richtig <SEP> sein, <SEP> insbesondere <SEP> .dann,
<tb> wenn <SEP> die <SEP> Kommutierungszone <SEP> nur <SEP> schmal <SEP> ist.
<tb> Man <SEP> braucht <SEP> dann <SEP> die <SEP> Verdrehung <SEP> des <SEP> Stän ders <SEP> nur <SEP> zur <SEP> groben <SEP> Einstellung <SEP> zu <SEP> verwen den <SEP> und <SEP> kann <SEP> zur <SEP> Feineinstellung, <SEP> das <SEP> heisst
<tb> zur <SEP> Anpassung <SEP> an <SEP> den <SEP> jeweiligen <SEP> Aussteue rungsgrad, <SEP> noch <SEP> den <SEP> Läufer <SEP> relativ <SEP> zum
<tb> Drehfeld <SEP> verdrehen.
<tb> Zur <SEP> Aufrechterhaltung <SEP> einer <SEP> einwand freien <SEP> Kommut:
ierung <SEP> wird <SEP> es <SEP> in <SEP> vielen <SEP> Fällen
<tb> nicht <SEP> ausreichen, <SEP> lediglich <SEP> die <SEP> Synchronlage
<tb> der <SEP> Kontaktbewegung <SEP> zu <SEP> verdrehen, <SEP> sondern
<tb> es <SEP> wird <SEP> gleichzeitig <SEP> auch <SEP> der <SEP> zeitliche <SEP> Verlauf
<tb> der <SEP> den <SEP> Kontakten <SEP> vorgeschalteten, <SEP> periodisch
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veränderlichen <SEP> Widerstände <SEP> verändert <SEP> wer den <SEP> müssen.
<SEP> Werden <SEP> beispielsweise <SEP> ,diese <SEP> Wi derstände <SEP> durch <SEP> gesättigte <SEP> Drosseln <SEP> dar gestellt, <SEP> so <SEP> kann <SEP> man <SEP> diese <SEP> mit <SEP> einer <SEP> Vor magnetisäerungswicklung <SEP> ausrüsten <SEP> und <SEP> die
<tb> Anordnung <SEP> so <SEP> treffen, <SEP> dass <SEP> gleichzeitig <SEP> mit
<tb> einer <SEP> Veränderung <SEP> der <SEP> Sy <SEP> nchronlage <SEP> dar
<tb> Kontakte <SEP> die <SEP> Vormagnetisie@rung <SEP> der <SEP> Drosseln
<tb> verändert <SEP> wird.
<tb> Die <SEP> Fig. <SEP> 6, <SEP> zeigt <SEP> ein <SEP> weiteres <SEP> Au.sfüh rungsbeispiel <SEP> dafür, <SEP> wie <SEP> man <SEP> die <SEP> Erfindung
<tb> verwirklichen <SEP> kann.
<SEP> In <SEP> dem <SEP> Schaltschema
<tb> nach <SEP> @dieser <SEP> Figur <SEP> dient <SEP> zur <SEP> Kupplung <SEP> des
<tb> Drehstromnetzes <SEP> 4 <SEP> mit <SEP> dem <SEP> Gleichstromnetz
<tb> 5 <SEP> eine <SEP> Kontaktanordnung <SEP> 1, <SEP> die <SEP> in <SEP> :dem <SEP> vor liegenden <SEP> Fall <SEP> aus <SEP> einem <SEP> rotierenden <SEP> Kontrakt
<tb> 2 <SEP> und <SEP> drei <SEP> feststehenden <SEP> Kontakten <SEP> 3 <SEP> gebil det <SEP> wird.. <SEP> In. <SEP> Reihe <SEP> mit <SEP> den <SEP> festen <SEP> Kontakten
<tb> liegen <SEP> die <SEP> hochgesättigten <SEP> Drosselspulen <SEP> 6,
<tb> .die <SEP> zur <SEP> Begrenzung <SEP> des <SEP> Stromes <SEP> während <SEP> @d-er
<tb> Kommutierungdienen.
<SEP> Zum <SEP> Antrieb <SEP> des <SEP> be weglichen <SEP> Kontaktes <SEP> 2 <SEP> dient <SEP> ein <SEP> Synchron motor <SEP> <B>9,</B> <SEP> dessen <SEP> Ständer <SEP> 10 <SEP> verdrehbar <SEP> an geordnet <SEP> ist <SEP> und <SEP> dessen <SEP> Läufer <SEP> zwei <SEP> elek trisch <SEP> um <SEP> 90 <SEP> <SEP> gegeneinander <SEP> versetzte <SEP> Er regerwicklungen <SEP> 11 <SEP> und <SEP> 12, <SEP> aufweist. <SEP> Die
<tb> Verdrehung <SEP> des <SEP> .Ständers <SEP> 10 <SEP> wird <SEP> durch <SEP> eine
<tb> besondere <SEP> Einrichtung <SEP> 1'3, <SEP> beispielsweise
<tb> einen
<tb> bewirkt. <SEP> Zur <SEP> Spei sung <SEP> des <SEP> Elektromagneten <SEP> 1-3 <SEP> ist <SEP> ein <SEP> Hilfs gleichs <SEP> tromnetz <SEP> 19 <SEP> vorgesehen.
<SEP> Zur <SEP> Kontrolle
<tb> für <SEP> das <SEP> Auftreten <SEP> eines <SEP> Wechsels <SEP> in <SEP> der
<tb> Energierichtung <SEP> ist <SEP> bereits <SEP> ,eine <SEP> ganze <SEP> Reihe
<tb> verschiedener <SEP> Anordnungen <SEP> vorgeschlagen
<tb> worden. <SEP> Man <SEP> kann <SEP> für <SEP> diesen <SEP> Zweck <SEP> bei spielsweise <SEP> stromrichtungs.- <SEP> bezw. <SEP> leistungs richtungsabh@ängige <SEP> Relais <SEP> verwenden <SEP> oder
<tb> auch <SEP> eine <SEP> Anordnung, <SEP> die <SEP> die <SEP> Spannungs zustände.der <SEP> beiden <SEP> Netze <SEP> vergleicht.
<SEP> In <SEP> dem
<tb> vorliegenden <SEP> Ausführungsbeispiel <SEP> gelangt <SEP> ein
<tb> Wagebalkenrelais <SEP> 15 <SEP> zur <SEP> Anwendung, <SEP> wel ches <SEP> umschlägt, <SEP> sobald <SEP> der <SEP> Strom <SEP> in <SEP> ,dem
<tb> Messwiderstand <SEP> 14 <SEP> seine <SEP> Richtung <SEP> verändert.
<tb> Dabei <SEP> schliesst <SEP> es <SEP> seinen. <SEP> rechten <SEP> bezw. <SEP> seinen
<tb> linken <SEP> Kontakt <SEP> und <SEP> bewirkt <SEP> damit, <SEP> dass <SEP> der
<tb> Elektromagnet <SEP> 13,den <SEP> Ständer <SEP> ,des <SEP> Motors <SEP> 10
<tb> nach <SEP> der <SEP> einen <SEP> oder <SEP> der <SEP> andern <SEP> Seite <SEP> um
<tb> einen <SEP> bestimmten, <SEP> durch <SEP> Anschläge <SEP> fest-
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gelegten <SEP> Winkel <SEP> verdreht.
<SEP> Die <SEP> .Stellung <SEP> die ser <SEP> Anschläge <SEP> richtet <SEP> sich <SEP> nachdem <SEP> jeweilig
<tb> vorhandenen <SEP> Aussteuerungsgrad, <SEP> und <SEP> zwar
<tb> so, <SEP> .dass> <SEP> mit <SEP> kleiner <SEP> werdendem <SEP> Aussteuerungs grad <SEP> der <SEP> freie <SEP> Winkel <SEP> zwischen <SEP> ihnen <SEP> von
<tb> beiden <SEP> Seiten <SEP> her <SEP> symmetrisch <SEP> verkleinert
<tb> wird. <SEP> Dadurch <SEP> bleiben <SEP> die <SEP> Zeitabschnitte <SEP> der
<tb> Stromübergabe <SEP> in <SEP> beiden <SEP> Endstellungen, <SEP> .das
<tb> heisst <SEP> sowohl <SEP> bei <SEP> Wechselrichter-als <SEP> auch <SEP> bei
<tb> Gleichrichterbetrisb <SEP> immer <SEP> symmetrisch <SEP> zu
<tb> denn <SEP> Zeitpunkt <SEP> der <SEP> Spannungsgleichheit <SEP> lie gen.
<SEP> Gleichzeitig <SEP> mit <SEP> der <SEP> Verdrehung <SEP> .des
<tb> Ständers <SEP> des <SEP> Antnebmotors <SEP> erfolgt <SEP> auch <SEP> eine
<tb> Veränderung <SEP> der <SEP> Vormagnetisierung <SEP> der
<tb> Drosselspulen <SEP> 6. <SEP> Zu <SEP> diesem <SEP> Zwecke <SEP> sind <SEP> auf
<tb> den <SEP> Kernen <SEP> der <SEP> Drosselspulen <SEP> noch <SEP> Vormagne tisierungswicklungen <SEP> 8 <SEP> vorgesehen, <SEP> die <SEP> über
<tb> ein <SEP> Kontaktpaar <SEP> 16 <SEP> und <SEP> einen <SEP> parallel <SEP> hierzu
<tb> liegenden <SEP> Widerstand <SEP> 7 <SEP> mit <SEP> ,dem <SEP> Gleichstrom netz <SEP> 19 <SEP> verbunden <SEP> .sind. <SEP> Nimmt <SEP> der <SEP> Ständer
<tb> des <SEP> Motors <SEP> die <SEP> in <SEP> dem <SEP> Ausführungsbeispiel
<tb> dargestellte <SEP> Lage <SEP> ein, <SEP> so <SEP> ist <SEP> ,das <SEP> Kontaktpaar
<tb> 1:
6 <SEP> geschlossen <SEP> und <SEP> es <SEP> fliesst <SEP> in <SEP> ,dien <SEP> Wicklun gen <SEP> 8 <SEP> ein <SEP> verhältnismässig <SEP> grosser <SEP> Vor magnetisierungsstrom. <SEP> Wird <SEP> dagegen <SEP> der
<tb> Motorständer <SEP> nach <SEP> rechts <SEP> verdreht, <SEP> so <SEP> sind
<tb> die <SEP> Kontakte <SEP> 16 <SEP> unterbrochen, <SEP> der <SEP> Wider stand <SEP> 7 <SEP> ist <SEP> mit <SEP> den <SEP> Wicklungen <SEP> 8 <SEP> in <SEP> Reihe
<tb> geschaltet <SEP> und <SEP> es <SEP> stellt <SEP> sich <SEP> infolgedessen <SEP> ein
<tb> kleinerer <SEP> Vormagnetisierungsstrom <SEP> ein.
<tb> Zur <SEP> Regelung,des <SEP> Stromes <SEP> in <SEP> der <SEP> Erreger wicklung <SEP> 11 <SEP> des <SEP> Motors <SEP> 9 <SEP> ist <SEP> ein <SEP> selbsttätiger
<tb> Regler <SEP> 17, <SEP> beispielsweise <SEP> ein <SEP> sogenannter
<tb> Thomaxegl,er, <SEP> vorgesehen,
<SEP> der <SEP> in <SEP> dem <SEP> .dar gestellten <SEP> Ausführungsbeispiel <SEP> dazu <SEP> dient,
<tb> ,die <SEP> .Steuerung <SEP> .der <SEP> Kontaktanordnung <SEP> in <SEP> Ab hängigkeit <SEP> von <SEP> dem <SEP> Belastungsstrom <SEP> zu
<tb> regeln. <SEP> Zu <SEP> dies-am <SEP> Zwecke <SEP> wird <SEP> dem <SEP> Regler
<tb> die <SEP> Spannung <SEP> an <SEP> .einem <SEP> in <SEP> die <SEP> Gleichstrom leitung <SEP> geschalteten <SEP> M.esswiderstand <SEP> 18 <SEP> zu geführt. <SEP> Unter <SEP> Umständen <SEP> kann <SEP> man <SEP> :
den
<tb> Regler <SEP> auch <SEP> so <SEP> schalten, <SEP> dass <SEP> bei <SEP> Energie richtungswechsel <SEP> das <SEP> Regelprinzip <SEP> gewechselt
<tb> wird, <SEP> beispielsweise <SEP> derart, <SEP> dass <SEP> bei <SEP> Gleich richterbetrieb <SEP> auf <SEP> konstante <SEP> .Spannung, <SEP> bei
<tb> Wechselrichterbetrieb <SEP> auf <SEP> konstanten <SEP> .Strom
<tb> geregelt <SEP> wird. <SEP> Letzteres <SEP> ist <SEP> in <SEP> vielen <SEP> Fällen
<tb> erwünscht, <SEP> wenn <SEP> der <SEP> Weehs,elrichterbetrieb
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zum <SEP> Zwecke <SEP> der <SEP> Nutzbremsung <SEP> in <SEP> Anspruch
<tb> genommen <SEP> wind.