CH205077A - Elektrisch beheizter Ofen. - Google Patents
Elektrisch beheizter Ofen.Info
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F27—FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
- F27D—DETAILS OR ACCESSORIES OF FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS, IN SO FAR AS THEY ARE OF KINDS OCCURRING IN MORE THAN ONE KIND OF FURNACE
- F27D11/00—Arrangement of elements for electric heating in or on furnaces
- F27D11/08—Heating by electric discharge, e.g. arc discharge
Landscapes
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Description
Elektrisch beheizter Ofen. Das Hauptpatent Nr.<B>194865</B> betrifft einen elektrisch beheizten Ofen mit einer Heizkammer aus feuerfestem Werkstoff, welche unter Ausfüllung des Zwischenrau mes durch wärmeisolierendes Material in einen gasdichten Aussenmantel eingebaut ist. Gemäss der Erfindung nach dem Haupt patent ist die Heizkammer am gasdichten Aussenmantel mit Hilfe von Streben abge stützt, welche das den Zwischenraum zwi schen der Heizkammer und dem Aussenman tel füllende wärmeisolierende Material durch setzen.
Die vorzugsweise aus Kohlenstoff, Graphit oder dergl. bestehenden Streben, wel che die Bauteile der Heizkammer, welche zweckmässig aus Kohlenstoffsteinen und -platten aufgebaut ist, zusammenhalten, stellen zugleich eine wärmeleitende Verbin dung zwischen der Heizkammer und dem kalten Aussenmantel her, verursachen aber doch keine nennenswerten Wärmeverluste, weil ihr Querschnitt klein gehalten werden kann,
soferne sie nur den Gewölbeschub und diQ auf das Kippen der Seitenwände der Heizkammer hinzielenden Kräfte auf den Aussenmantel zu übertragen haben und andere Beanspruchungen, insbesondere die durch die Wärmeausdehnung der Heizkammer veran- lassten Beanspruchungen von ihnen fernge halten werden. Die Entlastung der Streben von den durch die Wärmeausdehnung her vorgerufenen Kräften bietet aber erhebliche Schwierigkeiten.
Trägt man der Wärmeausdehnung in der Weise Rechnung, dass man die Streben mit entsprechendem Spiel einsetzt, so kann es beim Erkalten des Ofens leicht vorkommen, da_ss sich das Gefüge der Heizkammer lok- kert und zwischen den Steinen Fugen ent stehen, in die der aus Schüttgut bestehende Dämmstoff eindringt, wodurch der Durch messer der Heizkammer vorgrössert wird und das zur Aufnahme der Wärmeausdehnung vorgesehene Spiel verloren geht.
Beim näch- steh Anheizen werden daher die Streben in folge der Wärmeausdehnung der Heizkam- mer erheblichen Drücken ausgesetzt, die das Knicken der Streben zur Folge haben kön nen. Da die beim Erkalten der Heizkammer sich bildenden Fugen meistens nur zum Teil mit dem Dämmstoff gefüllt werden, ent stehen beim Wiederanheizen des Ofens auch in der Wandung der Heizkammer Spannun gen, die so stark anwachsen könnnen, dass Steine gesprengt werden.
Fügt man die Bauteile ohne Spiel zu sammen, so ist die Entstehung von Fugen vermieden, wenn der äussere Mantel elastisch genug ist, um die Steine der Heizkammer beim Erkalten des Ofens wieder zusammen zuschieben. In diesem Falle muss aber der Querschnitt der Streben verhältnismässig gross gemacht werden, damit sie den unkon trollierbaren elastischen Kräften, die durch die Wärmeausdehnung hervorgerufen wer den, widerstehen können; es wird daher die erstrebte Wirkung, die Verluste durch Wärmeleitung möglichst klein zu halten, nicht mehr erreicht.
Beim Ofen gemäss der Erfindung sind die angeführten Schwierigkeiten dadurch beho ben, dass ein Widerlager der Streben, vor teilhaft das Widerlager am äussern Metall mantel, verschiebbar angeordnet ist und sich gegen Federn abstützt, die in dem zum Zu sammenhalten der Bauteile der Heizkammer gerade ausreichenden Masse gespannt sind. In dieser Weise sind die Streben bei allen Be triebszuständen des Ofens durch in der Ach senrichtung wirkende Kräfte belastet, so dass sich das Gefüge der Heizkammer nicht lok- kern kann. Gleichzeitig ist verhindert, dass die Streben infolge der Wärmeausdehnung der Bauteile schädliche Beanspruchungen erleiden.
Um letztere Wirkung in vollkom menem Masse herbeizuführen, ist zweckmässig ein Ende der das Widerlager der Streben ab stützenden Feder an einem von aussen ein stellbaren Regelorgan, zum Beispiel einer Schraube oder dergl. befestigt, mittels wel cher die Spannung der Feder verringert wer den kann, wenn sie infolge der Wärmeaus- dehnung kräftiger zusammengedrückt wird als es für das Zusammenhalten der Bauteile erforderlich ist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungs beispiel des Ofens gemäss der Erfindung im Vertikalschnitt dargestellt.
Die Heizkammer 1, die in einem aus Schüttgut bestehenden Dämmstoff, z. B. Russ, eingebettet ist, ruht auf einem Sockel 2 und ist aus Kohlenstoffsteinen und -plat ten zusammengefügt. Die Seitenwände wei sen oben eine Schulter 3, unten eine Schul ter 4 auf, so dass der Gewölbeschub auf die Seitenwände und von hier auf den Boden übertragen wird. Zur Abstützung der Sei tenwände und des Bodens dienen die Streben 5 und 6, die mit ihren innern Enden in Aus- nehmungen der Seitenwände und des Bodens eingreifen und mit ihren äussern Enden in pfannenförmige Widerlager 7 eingesetzt sind.
Die Widerlager sind in hülsenförmigen Ansatzstücken 8 des Aussenmantels 9 in der Achsenrichtung der Streben verschiebbar und stehen unter der Einwirkung von Druck federn 10, deren Spannung mittels an den Federenden befestigter Kopfschrauben 11 von aussen regelbar ist.
Die Spannung der Federn 10 stellt man vor dem Anheizen des Ofens derart ein, dass die in der Achsenrichtung der Streben wir kenden Kräfte gerade ausreichen, den Zu sammenhalt der Bauteile der Heizkammer sicherzustellen. Wird der Ofen in Betrieb ge setzt, so vergrössert sich infolge der Wärme ausdehnung der Durchmesser der Heizkam- mer und die Länge der Streben, während die Druckfedern verkürzt werden. Dieser Ver grösserung der Federspannung kann durch entsprechende Verstellung der Kopfschrau ben 11 entgegengewirkt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Elektrisch beheizter Ofen gemäss dem Patentanspruch des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass ein Widerlager der die Wandung der Heizkammer gegen den Aussen mantel abstützenden Streben verschiebbar an geordnet ist und sich gegen Federn abstützt, die in dem zum Zusammenhalten der Bau teile der Heizkammer gerade ausreichenden Masse gespannt sind. UNTERANSPRüCHE 1. Ofen nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Widerlager am äussern Metallmantel verschiebbar ange ordnet ist. 2.Ofen nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass ein Ende der das Wi- derlager der Streben abstützenden Fe dern an einem von aussen einstellbaren Regelorgan befestigt ist.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT205077X | 1937-09-02 | ||
| CH194865T | 1938-08-29 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH205077A true CH205077A (de) | 1939-05-31 |
Family
ID=25607753
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH205077D CH205077A (de) | 1937-09-02 | 1938-08-29 | Elektrisch beheizter Ofen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH205077A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2478285A1 (fr) * | 1978-07-24 | 1981-09-18 | Electro Minerals Inc | Four et procede de chargement et d'obturation de la chambre d'un tel four |
| EP0036049A1 (de) * | 1980-03-17 | 1981-09-23 | Electro Minerals, Inc | Aufbau eines Elektrolichtbogenofens und Verfahren zum Brennen feuerfester Materialien |
-
1938
- 1938-08-29 CH CH205077D patent/CH205077A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2478285A1 (fr) * | 1978-07-24 | 1981-09-18 | Electro Minerals Inc | Four et procede de chargement et d'obturation de la chambre d'un tel four |
| EP0036049A1 (de) * | 1980-03-17 | 1981-09-23 | Electro Minerals, Inc | Aufbau eines Elektrolichtbogenofens und Verfahren zum Brennen feuerfester Materialien |
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