CH205097A - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Muffen an Asbestzement-Röhren. - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Muffen an Asbestzement-Röhren.Info
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B28—WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
- B28B—SHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
- B28B21/00—Methods or machines specially adapted for the production of tubular articles
- B28B21/92—Methods or apparatus for treating or reshaping
- B28B21/98—Methods or apparatus for treating or reshaping for reshaping, e.g. by means of reshape moulds
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Description
Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von bluffen Asbestzement-Röhren. Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Her stellung von Muffen an Asbestzementröh- ren. Das erfindungsgemässe Verfahren zeich net sich dadurch aus, dass das noch plastische Rohr in Drehung versetzt wird, wobei auf das Ende des Rohres, das erweitert werden soll, unter gleichzeitigem Walzen ein gleich mässig auf den ganzen Umfang nach aussen wirkender Druck ausgeübt wird. Das Verfahren und die ebenfalls Gegen stand der Erfindung bildende, zu seiner Durchführung dienende Vorrichtung sollen nun an Hand der schematischen Zeichnungen beispielsweise erläutert werden. In diesen Zeichnungen stellt Fig. 1 eine schematische Seitenansicht der Vorrichtungen dar; Fig. 2 zeigt in grösserem Massstabe ein Detail im Längsschnitt; Fig. 3, 4 und 5 zeigen weitere Details, zum Teil im Schnitt, zum Teil in Ansicht; Fig. 6 ist ein Schnitt nach der Linie A-B der Fig. 1, und Fig. 7 und 8 zeigen eine weitere Ausfüh rungsform der Vorrichtung, welche in diesem Falle vertikal angeordnet ist. Zur Durchführung des erfindungsge mässen Verfahrens wird das soeben herge stellte, noch plastische Rohr auf einen Hohl körper g aufgebracht, welcher auf einer Art Drehbank aufgespannt wird. Diese kann in an sich bekannter Weise in Drehung ver setzt werden. Das in Fig. 1 rechte Ende der Röhre<I>t</I> ruht auf zwei Rollen<I>r</I> auf, während eine dritte Rolle r auf einem schwenkbar ge- lajerten Arm c sitzt, welcher so eingestellt werden kann, dass die obere Rolle r ebenfalls auf dem Umfang des Rohres t aufsitzt. Das 'rechte Ende des Rohres g und die darin be findlichen Teile sind in Fig. 2 in grösserem Massstab dargestellt. Daraus ist ersichtlich, da sich im Rohrende g ein durch Gewinde <I>b</I> verstellbarer Konus<I>a</I> befindet, auf wel chem Segmente h sitzen, die in einem ent sprechenden Käfig f (Fig. 4) geführt sind. Die Segmente h sind aussen von einem Band i umgeben, derart, dass sie über den ganzen Umfang einen gleichmässigen Druck auf die Asbestzernentröhre ausüben. Durch Verstel lung des Gewindes b und damit des koni schen Teils a werden die Segmente radial nach innen oder aussen verstellt, je nach der Bewegung des konischen Teils<I>a.</I> Band<I>i</I> be steht zweckmässigerweise aus Gummi, Kaut schuk oder aus einem andern elastischen Ma terial, derart., dass es sich den verschiedenen Stellungen der Segmente h anpassen kann. Das entgegengesetzte Ende des Rohres g wird durch einen Ring d gehalten, an wel chem eine Schiene k anliegt, die ihrerseits auf dem verschiebbar an der Vorrichtung ge lagerten Wagen s angeordnet ist. Wagen s steht über einem Seil l mit einem Haspel e in Verbindung. Durch Drehung des letzteren kann Seil 1 aufgewickelt und damit Ring d nach rechts geschoben werden. Mit Hilfe der dargestellten Maschine wird das erfindungs gemässe Verfahren nun dadurch ausgeübt, dass der Rohrkörper g und damit das Rohr p in Drehung versetzt werden. Durch die Wir kung der Walzen<I>r,</I> auf welchen das Rohr<I>p</I> teilweise durch sein Eigengewicht aufliegt, findet nun ein Walzen des rechten Rohres statt, wodurch sich dasselbe allmählich er weitert. Eine Verminderung der Wand stärke wird vermieden, indem durch Verdre hung des Haspels e das linke Rohrende nach rechts gegen die Walze r geschoben werden kann. Es findet deshalb unter diesen Walzen eine Stauung von Material statt, so dass ent sprechend den höheren Beanspruchungen der Muffe diese selbst nicht etwa eine kleinere, sondern eher eine grössere Wandstärke auf weist als der übrige Teil des Rohres t. Es könnten selbstverständlich auch andere Mittel vorgesehen sein, um das linke Rohr ende nach rechts zu drücken. Beispielsweise können Vorrichtungen, welche eine Feder kraft benützen, vorgesehen sein. Wird die Vorrichtung gemäss Fig. 7 ver tikal aufgestellt, so schiebt sich das Rohr p selbst, zufolge seines Eigengewichtes, auf die Segmente h bezw. auf den dieselben um gebenden Ring i. Es erübrigt sich dann die Anordnung des Haspels e oder anderer ent sprechend wirkender Vorrichtungen.
Claims (1)
- PATENTANSPRüCHE: I. Verfahren zur Herstellung von Muffen an Asbestzementröhren, dadurch gekenn zeichnet, dass das noch plastische Rohr in Drehung versetzt wird, wobei auf das Ende des Rohres, das erweitert werden soll, unter gleichzeitigem Walzen ein gleichmässig auf den ganzen Umfang nach aussen wirkender Druck ausgeübt wird. IL Vorrichtung zur Durchführung des Ver fahrens, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen Kern mit dehnbarem konischem Endstück aufweist, auf welches das Rohr unter der Wirkung einer axial wirkenden Kraft geschoben wird. UNTERANSPRüCHE 1.Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass man die pla stische Asbestzementröhre auf einen Kern aufbringt, denselben und damit die auf ihm sitzende Röhre in Drehung ver setzt, wobei mehrere Rollen an gegen überliegenden Stellen auf dem Umfang des einen Rohrendes drücken, derart, dass durch das erfolgte Walzen der plasti schen Röhre eine Erweiterung derselben am betreffenden Ende stattfindet. 2.Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass man eine Kraft in axialer Rich- tung auf die plastische Röhre ausübt, da mit sich Material unter den Rollen stauen kann. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass das konische Endstück in einstellbarem Masse dehnbar ist.4. Vorrichtung nach Patentanspruch 1I und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeich net, dass auf der Kernachse ein Konus durch eine Schraubenspindel verschieb bar gelagert ist, derart, dass radial, nicht aber axial bewegliche, auf dem Konus verschiebbare Gleitstücke, die aussen von einem gemeinsamen, elastischen Band umgeben sind, auf verschiedene Rohr weiten eingestellt werden können.5. Vorrichtung nach Patentanspruch II und den Unteransprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, um auf das plastische Rohr in axialer Richtung eine Kraft auszuüben. 6. Vorrichtung nach Patentanspruch II und den Unteransprüchen 3 bis 5, dadurch ge kennzeichnet, dass ein auf das dem.Konus gegenüberliegende Rohrende aufzusetzen der Ring vorgesehen ist, welcher unter der Einwirkung eines in bezug auf den gern verschiebbaren Wagens und eines auf den Wagen zur Einwirkung gelan genden Haspels verschoben werden kann.
Applications Claiming Priority (1)
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| CH205097A true CH205097A (de) | 1939-06-15 |
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|---|---|---|---|
| CH205097D CH205097A (de) | 1938-06-03 | 1938-06-03 | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Muffen an Asbestzement-Röhren. |
Country Status (1)
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|---|---|
| CH (1) | CH205097A (de) |
-
1938
- 1938-06-03 CH CH205097D patent/CH205097A/de unknown
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