CH205258A - Verfahren zur Herstellung von Metallhohlkörpern. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Metallhohlkörpern.Info
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23K—SOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
- B23K20/00—Non-electric welding by applying impact or other pressure, with or without the application of heat, e.g. cladding or plating
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Description
Verfahren zur Herstellung von Metallhohlkörpern. Es ist bekannt, Hohlkörper, welche aus billigem Grundmetall, z. B. Stahlblech, be stehen und innen und aussen mit anderem, edlerem Metall belegt sind, so herzustellen, dass Plättchen aus plattiertem Bandeisen oder Blech ausgestanzt und dann die Hohl körper in einem oder mehreren Zügen fertig gezogen werden. Das plattierte Material ist an und für sich teuer, da die Herstellung durch Auf schweissen edleren Metalles auf billigem Grundmetall erfolgt, worauf beide nachträg lich gemeinsam warm und kalt ausgewalzt werden, so dass sich viel Abfall ergibt. Wei terer grosser Abfall ergibt sich dann aber beim Ausstanzen der Plättchen aus dem plat- tierten Material und beträgt dieser zum Bei spiel bei runden Plättchen zirka 40%. Dieser Stanzabfall ist sehr schlecht ver wertbar, da er infolge der Planierung im üblichen Martin-Ofenbetrieb nicht einge schmolzen werden kann, sondern höchstens als Hochofen-Schrott verwendbar ist. Das wertvolle Überzugsmetall geht beim Abfall zur Gänze verloren. Es ist auch unmöglich, solche Hohlkörper derart herzustellen, dass diese zum Beispiel aus billigem Metall fertiggezogen und dann durch Galvanisierung die innern und äussern Wandungen mit edlerem Metall belegt wer den. Damit auch die Innenwandungen ge nügend belegt werden, müssen dabei Innen elektroden in den Hohlkörpern angeordnet werden, was aber, insbesondere bei kleineren Massenartikeln, viel zu teuer ist. Das erfindungsgemässe Verfahren ver meidet diese Nachteile und besteht darin, dass aus Streifen oder Blech aus dem Grund metall Rohlinge ausgestanzt, sodann, vor zugsweise durch Galvanisierung, mit dem Überzug, welcher aus einem oder mehreren Metallen bestehen kann, belegt und dann erst zu Hohlkörpern gezogen werden. Daraus ergibt sich der grosse Vorteil, dass überhaupt kein teureres Überzugsmetall mit dem Abfall verloren geht. Der Abfall, der sich beim Ausstanzen aus dem billigen Me tallband oder Blechstreifen ergibt, ist nicht mit Planierungsmetall verunreinigt. Das Überziehen der ausgestanzten Roh linge kann zum Beispiel durch Galvanisie rung in Trommeln vorgenommen werden. Es können auch verschiedene Schichten von Überzugsmetallen, auch wechselweise, auf gelegt werden. Vorteilhaft wird zwecks inniger Verbin dung des Grundmetalles mit dem Überzugs metall und bei mehreren Schichten von Über zugsmetallen auch dieser untereinander eine Diffusionsglühung vorgesehen, oder es können auch mehrere Diffusionsglühungen hinter einander mit zwischenliegendem Abkühlen erfolgen.. Erfahrungsgemäss geht die Diffu sion während der Glühung besonders leicht vor sich, wenn für das Metall, aus welchem die Rohlinge ausgestanzt wurden, stark vor gerecktes Metall, z. B. kaltgewalztes Metall, verwendet wurde. Da die Diffusionsglühung bei verhält nismässig hoher Temperatur stattfindet, ist es vorteilhaft, nach der Diffusionsglühung noch eine Glühung zur Erzielung höchster Tiefzugfähigkeit vorzunehmen, deren Tem peratur bedeutend unter der Diffusions- glühung liegt. Zur Erläuterung des Verfahrens ist nach stehend ein Anwendungsbeispiel zur Erzeu gung Kupfer-Nickel plattierter Hohlkörper beschrieben: Die aus tiefzugfähigem, kaltgewalzten Stahlband gestanzten runden Plättchen wer den durch Galvanisierung abwechselnd, z. B. mit 80ö Kupfer und 20 zwo Nickel bis zur Gesamtauflagestärke von zirka 40 u belegt, dann erfolgt eine Diffusionsglühung bei zirka 1000 Grad. Nach erfolgter rascher Ab kühlung zur Kornverfeinerung erfolgt eine Nachglühung zur Erreichung höchster Tief zugfähigkeit bei zirka 700 Grad. Dann erst werden die Hohlkörper in einem oder meh reren Zügen fertiggezogen, wobei, wenn es erforderlich ist, auch noch Zwischenglühun- gen eingeschoben werden können. Es ist auch möglich, die Rohlinge aus dem Band oder Blech nicht ganz eben, son dern durch ein entsprechendes Werkzeug schon gewölbt auszustanzen; die Wölbung darf also nur so tief sein, dass sich beim nachherigen Belegen mit Überzugsmetallen auch an der Innenwand die erforderliche Schichtstärke bildet.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Hohlkür- pern durch Ziehen, welche Hohlkörper aus einem Grundmetall und innen und aussen aus einem Überzug bestehen, dadurch gekennzeieh- net, dass aus Streifen oder Blech aus dem Grund metall Rohlinge ausgestanzt, sodann mit dem Überzug belegt und dann erst zu Hohl körpern gezogen werden. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die mit dem Überzug versehenen Rohlinge vor dem Ziehen Dif- fusionsglühungen unterworfen werden. 2.Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Grundmetall vorgerecktes Ma terial verwendet wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT205258X | 1937-10-20 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH205258A true CH205258A (de) | 1939-06-15 |
Family
ID=3669593
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH205258D CH205258A (de) | 1937-10-20 | 1938-10-12 | Verfahren zur Herstellung von Metallhohlkörpern. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH205258A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE868138C (de) * | 1942-04-24 | 1953-02-23 | Westdeutsche Mannesmannroehren | Verfahren zur Herstellung von kupferplattierten Rohrenden |
-
1938
- 1938-10-12 CH CH205258D patent/CH205258A/de unknown
Cited By (1)
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| DE868138C (de) * | 1942-04-24 | 1953-02-23 | Westdeutsche Mannesmannroehren | Verfahren zur Herstellung von kupferplattierten Rohrenden |
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