CH205290A - Verbrennungskraftmaschine. - Google Patents

Verbrennungskraftmaschine.

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CH205290A
CH205290A CH205290DA CH205290A CH 205290 A CH205290 A CH 205290A CH 205290D A CH205290D A CH 205290DA CH 205290 A CH205290 A CH 205290A
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CH
Switzerland
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chamber
cylinder
compression
line
combustion engine
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English (en)
Inventor
Bard Fitzgerald Willia Maurice
Ratcliffe Thomas
Original Assignee
Fitzgerald William Maurice Bar
Ratcliffe Thomas
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B19/00Engines characterised by precombustion chambers
    • F02B19/02Engines characterised by precombustion chambers the chamber being periodically isolated from its cylinder
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M69/00Low-pressure fuel-injection apparatus ; Apparatus with both continuous and intermittent injection; Apparatus injecting different types of fuel
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B2720/00Engines with liquid fuel
    • F02B2720/15Mixture compressing engines with ignition device and mixture formation in the cylinder
    • F02B2720/152Mixture compressing engines with ignition device and mixture formation in the cylinder with fuel supply and pulverisation by injecting the fuel under pressure during the suction or compression stroke
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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Description


      Verbrennungskraftmaschine.       Gegenstand vorliegender     Erfindung    ist  eine     Verbrennungskraftmaschine    mit wenig  stens einem Arbeitszylinder, dessen Kolben  während des Arbeitshubes auf seiner Rück  seite eine Ladung Luft auf den     Kompres-          sionsenddruck    komprimiert und sie über eine  Leitung in eine Zündkammer     fördert,    wel  che mit dem Arbeitsraum eines Zylinders  über ein Ventil in Verbindung steht, wobei  zwischen dem Kompressionsraum des Zylin  ders und der Leitung sowie der Leitung und  der Zündkammer Ventile angeordnet sind.

    Die Erfindung besteht nun darin, dass die  Kompression nur während der Auswärtsbe  wegung des die Luft     komprimierenden    Kol  bens erfolgt und dass die Ventile unabhängig  voneinander so     betätigt    werden, dass die Ruf  ladung der Zündkammer     während    der er  wähnten Kompression vollendet     und    eine  komprimierte Luftladung     in    der     Zündkam-          mer    vor Beginn des Arbeitshubes aufgespei  chert wird und dass das Ventil zwischen dem    Kompressionsraum und der Leitung nach  Beginn der Kompression geöffnet wird,

   wenn  der Druck im     Kompressionsraum    demjeni  gen in der     Leitung    wenigstens     annähernd     gleich ist.     Zweckmässigerweise    sind     Mittel.     zur Kühlung der     Leitung    vorgesehen.  



  Auf beiliegender     Zeichnung    ist als Aus  führungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes  eine vertikale     Einzelzylindermaschine    sche  matisch dargestellt, und zwar zeigt:       Fig.    1 zum Teil eine Seitenansicht, zum  Teil einen Schnitt nach der Linie     1-1    der       Fig.    2;       Fig.    2 ist ein Horizontalschnitt nach der  Linie 2-2 der     Fig.    5;       Fig.    3 ist ein Vertikalschnitt nach der  Linie     1-1    der     Fig.    2 in grösserem Massstab;

         Fig.    4 ist ein     Grundriss;          Fig.    5 ist ein Teil eines Vertikalschnittes  nach der Linie 5-5 der     Fig.    2;       Fig.    6 ist ein Teil     eines    Vertikalschnittes;       Fig.    7 und 8     sind    Teile von Aufrissen;           Fig.    9 zeigt ein     Indikator-Diagramrn    der  Maschine.  



  In einem wassergekühlten Zylinder 2  arbeitet ein Kolben 1, der über die Kolben  stange 3, den in Führungen 5 gleitenden  Kreuzkopf 4 und die Pleuelstange 6 mit der  Kurbelwelle 7 verbunden ist. Im Zylinder  boden sind zwei     Einlassventile    8 und zwei       Auslassventile    9 angeordnet. Die     Einlassven-          tile    stehen über eine nicht gezeichnete An  saugleitung mit der Atmosphäre oder mit  einem Luftbehälter in Verbindung. An die       Auslassv        entile    9 schliessen sich Leitungen 10  an. die in eine Kammer 11 münden. Diese  Kammer 11 steht über ein mit einer schwa  chen Feder belastetes     Riickschlagventil    12  mit einer Zündkammer 13 in Verbindung.

    Die Leitungen 10, die Kammer 11 und  < las  Ventil 12 sind vollständig im Wassermantel  des Zylinders angeordnet, derart, dass sie ge  kühlt sind. In die Zündkammer 13 sind eine  Zündkerze 1.4 und ein     Brennstoffeinspritz-          ventil    15 eingesetzt, welchem der Brennstoff.       zweckmässigerweise    Benzin, von der Brenn  stoffpumpe 70 zugeführt     -,wird.    Die Zünd  kammer 13 steht über Ventil 17 mit dem  Arbeitsraum des Zylinders 2 über dem Kol  ben 1 in Verbindung. Der     Auslass    aus dem  Zylinder erfolgt über ein Ventil 18.  



  Die Ventile 8 und 9 werden durch     Nok-          ken    20     bezw.    21 über Stossstangen 22     bezw.     23 betätigt. Die Stossstange 22 wirkt auf einen  Hebel 24, der auf eine Welle 25     aufgekeilt     ist, die ein Hebelpaar 26 trägt. Die Hebel  26 wirken auf die Ventilspindeln der Ventile  B. Die Stossstange 23 wirkt auf einen auf  die Welle 30 hufgekeilten Hebel 29. Auf       derWelle    30 sitzt ein Hebelpaar 31. das auf       T-förmige    Hebel 32 auf einer Welle 33 ein  wirkt. Jeder der     T-förmigen    Hebel greift  mit einem Arm in einen Bügel einer der  Spindeln der Ventile 9.

   Jedes Ventil 9 wird  durch eine Feder 34, die mit dem andern  Arm des Hebels 32 verbunden ist, in die       Sehliesslage    gezogen.  



  Das Ventil 17 wird durch einen Nocken  40 über eine Stossstange 41 betätigt, die auf  einen auf der Welle 43     aufgekeilten    Hebel    42 einwirkt. Die Welle 43 trägt ihrerseits  einen Hebel 44, der in einen Bügel der Ven  tilspindel des Ventils 17 greift. Das Ventil  18 wird durch einen Nocken 50 über die  Stossstange 51 betätigt. die auf einen Hebel  52 einwirkt. Der Hebel 52 ist auf der Welle  43 drehbar angeordnet und trägt ein Zahn  segment 53, das mit einem entsprechend ge  zahnten Segment 54 am Hebel 55 in Eingriff  sieht. Dieser sitzt auf der Welle 56 und  wirkt auf die Spindel des Ventils 18.  



  Die Wirkungsweise der beschriebenen       Verbrennungskraftmaschine    ist folgende:  Die Luft wird beim Aufwärtsgang des  Kolbens 1 über die Ventile 8 in die untere  Zylinderseite gesogen und während des Ar  beitshubes des Kolbens über die Ventile 9 in  die gekühlten Leitungen 10 und die Kammer  11 gedrückt. Von der Kammer 11 gelangt  die Luft über das Ventil 12 in die     Zünd-          kammer    13. Die Förderung der Duft in die  Zündkammer 13 ist mit dem     Abwärtshub    des  Kolbens l beendigt und die Luft in     derZünd-          kammer    13 bleibt während eines grossen Teils  des Aufwärtshubes des Kolbens 1 in der  Kammer 13 aufgespeichert.

   Der Brennstoff  kann gegen das Ende der Kompression oder  unmittelbar nach erfolgter Kompression in  die Zündkammer eingespritzt werden, so dass  für die Mischung     in    der Luft genügend Zeit  bleibt, insbesondere weil die Luft verhält  nismässig heiss ist.  



  Die Zündung der Ladung in der Kammer  13 erfolgt durch die Zündkerze 14, bevor der  Kolben 1 das Ende seines Aufwärtshubes  erreicht hat. so dass sich in der Kammer 13  ein beträchtlicher Druck ausbildet, der am  Ende des Aufwärtshubes, wenn das Volumen  im Arbeitszylinder ein Minimum ist, sobald  das Ventil 17 öffnet, auf letzteren einwirkt.  



  Aus dem     Indikator-Diagramm    in     Fig.    9,  in welchem die Drucke in     at    über dem  Kolbenweg aufgetragen sind, ist ersichtlich,  dass die Luft auf der Unterseite des Kol  bens entsprechend der Linie     A-B    angesaugt  und entsprechend der Linie     B-C    kompri  miert wird.

   Im Punkte C öffnen die Ven-           tile    9 und der Druckanstieg erfolgt im Kom  pressionsraum des Zylinders, in den Kanälen  10, der Kammer 11 und der Zündkammer 13  gemeinsam entsprechend der Linie     C-D.     Am Ende des     Abwärtshubes    nach dem  Schliessen der Ventile 9 fällt der Druck im  Kompressionsraum entsprechend der Linie       D-A,    während beim Aufwärtshub des  Kolbens der Druck in der Zündkammer 13  infolge der     Wämeverluste    durch die Kühlung  entsprechend der Linie     D-E    leicht abfällt.  Die Zündung erfolgt im Punkte E wenig vor  dem Ende des Aufwärtshubes des Kolbens.

    Der Druck steigt rasch entsprechend der  Linie     E-F.    Das Ventil 17 öffnet sich un  gefähr im     Punkte    F, worauf eine Ausdeh  nung entsprechend der Linie     F-C-H    statt  findet. Im Punkte H ist Ventil 17 immer  noch offen.

   Da der Druck in der     Zündkam-          mer    13 nun unter den in den Räumen 10, 11  sinkt, öffnet das Ventil 12 und die Ausdeh  nung im Arbeitszylinder, in der Zündkammer  13 und in den     Räumen    10, 11 geht weiter,  entsprechend der Linie     H-I,    wobei frische  Luft aus den Räumen 10 und 11 in die     Zünd-          kammer    13 strömt und dort die Verbren  nungsprodukte ausfegt. Im Punkte I schliesst  das Ventil 17, worauf die Ausdehnung im  Arbeitszylinder allein entsprechend der Linie       1-J    erfolgt.

   Das     Auslassventil    18 öffnet  ungefähr im Punkte J und während sich der  Kolben aufwärts bewegt, erfolgt der Aus  puff entsprechend der Linie     J-K.    Im Punkt       K    schliesst sich das     Auslassventil    18.  



  Der Druck in den Kanälen 10 und in der  Kammer 11 verläuft nach der Kompression  entsprechend den Linien     D-L    und     L-H,     worauf das Ventil 12 öffnet und der Druck  mit dem Druck im Zylinder und in den Räu  men 10, 11 entsprechend der Linie<I>H-1</I>  fällt. Nach dem Schluss des Ventils 17 bleibt  der Druck in den Räumen 10, 11 und 13 un  gefähr konstant entsprechend der Linie     1-C.     Wenn im Punkte C der Druck im Kompres  sionsraum des Zylinders den Druck in den  Räumen 10 und 11 erreicht, öffnen die Ven  tile 9, worauf der Druck wie     beschrieben,     entsprechend der Linie     C-D    infolge der    Kompression während des zweiten Teils der       Abwärtsbewegung    des Kolbens ansteigt.

    



  Die gezeichnete Maschine arbeitet also  im Zweitakt und hat den Vorteil, dass die  Verbrennungsprodukte bei der Aufwärtsbe  wegung des Kolbens aus dem     Arbeitsraum     praktisch vollständig ausgestossen werden.  Die     Maschine    arbeitet vorteilhaft mit einem  Kompressionsverhältnis von etwa 14 : 1.  



  Die     Quersehnittsflächen    der Kanäle 10  und der Kammer 11 sind genügend gross, um  übermässige Reibungsverluste beim Über  strömen zu vermeiden. Das gesamte     Volumen     der Kanäle 10     und    der Kammer 11 ist unge  fähr gleich dem vierfachen Volumen der  Zündkammer 13.  



  Da die Verbindung der Zündkammer mit  der Kammer 11 durch ein     Rückschlagventil     12 mit     schwacherSchliessfeder    beherrscht ist,       kann    der Druck im Kompressionsraum des  Zylinders und in der Leitung nie viel höher  als in der Zündkammer sein, so dass     unnötige     hohe Kompressionsdrucke im Kompressions  raum vermieden werden. Ausserdem wird  die Zündkammer reichlich vor Beginn des  Arbeitshubes gefüllt, so     dass        #    ein beträcht  licher Spielraum für die Zündung vorhanden  ist und die Ladung vor der     Zündung    in der       Zündkammer    aufgespeichert ist.

   Ohne hohe  Gegendrücke     auf    den Kolben auszuüben,  können verhältnismässig hohe maximale Ver  brennungsdrucke erzielt werden, weil die  Zündung in der Zündkammer vor dem Ende  des Aufwärtshubes eingeleitet werden kann.  Es können also in der Zündkammer beträcht  liche Drucke erzeugt und am Ende des Auf  wärtshubes     in    den Arbeitsraum übertragen  werden.  



  Natürlich könnten die Ventile 8, 9 auch  als     Rückschlagventile    ausgebildet sein.  Der Brennstoff könnte der komprimierten  Luft auch vor ihrem Eintritt in die     Zünd-          kammer    zugeführt werden; es ist auch mög  lich, Gas oder leichtflüchtige, flüssige Brenn  stoffe mit der Luft in den Kompressions  raum unter den Kolben anzusaugen.  



  Der Kolben 1 könnte auch als Differen  tialkolben ausgebildet sein. Die Kolbenstange      3 und der Kreuzkopf 4 können dann wegfal  len, indem die Pleuelstange durch einen Kol  benmantel von geringerem Durchmesser als  der Zylinder 2 hindurchgeht und am Kolben  selbst aasgelenkt ist, während der Kolbenman  tel in einer Stopfbüchse in dem mit den Ven  tilen 8 und 9 versehenen Zylinderboden ge  führt ist. So kann ein grösseres Expansions  verhältnis erreicht werden und die     Endtem-          peratur    und der     Enddruck    der Verbrennungs  produkte beim Auspuff vermindert werden.  



  Bei     mehrzylindrigen    Maschinen kann die  im Kompressionsraum eines Zylinders kom  primierte Luftladung über eine     Zündkam-          mer    entweder dem Arbeitsraum desselben  oder eines andern Zylinders zugeführt. wer  den.  



  Bei einem     Dreizylindersternmotor    zum  Beispiel, bei welchem die Zylinder einen  Winkel von 120' einschliessen und die Zün  dungen in der Reihenfolge 1, 2, 3 stattfinden,  kann die Zündkammer des ersten Zylinders  vom Kompressionsraum unterhalb des Kol  bens des Zylinders 2 geladen werden, wäh  rend die     Zündkammer    des Zylinders 2 vom  Kompressionsraum unter dem Kolben des  dritten Zylinders und die Zündkammer des  Zylinders 3 vom Kompressionsraum unter  halb des Kolbens des ersten Zylinders gela  den wird.

   Im Falle eines     fünfzylindrigen     Sternmotors mit der Zündfolge 1, 2, 3, 4, 5  kann die Zündkammer des ersten Zylinders  vom Kompressionsraum unterhalb des Kol  bens des zweiten Zylinders, die Zündkammer  dieses Zylinders vom Kompressionsraum un  terhalb des Kolbens des dritten usw. geladen  werden.

   Bei mehrzylindrigen Motoren kön  nen die Zylinder in Paare von nebeneinander  angeordneten Zylindern aufgeteilt werden, in  denen die Verbrennung abwechselnd nach je  einer halben Drehung der Kurbelwelle er  folgt, wobei die Zündkammer jedes Zylin  derpaares über eine einzige Leitung     gespie-          sen    werden, welche zwischen den Zylindern  liegt, über an ihren einem Ende angeordnete  Ventile     einerseits    mit den Zündkammern bei  der Zylinder in Verbindung steht und ander  seits über am andern Ende angeordnete Ven-    eile an die Kompressionsräume der beiden  Zylinder angeschlossen ist, wobei im Betrieb  jede Zündkammer von der Rückseite ihres  Zylinders     gespiesen    wird.  



  Die Zündkammer     kann    bei Benzinmoto  ren hinter einer     Kühleinrichtung    angeordnet  werden, in welcher die Luft soweit gekühlt  wird, dass Selbstzündungen der Brennstoff  luftmischung vor der Zündung auch bei ver  hältnismässig hohen Kompressionsdrücken  entsprechend Verdichtungsgraden von 10 bis  16 : 1 vermieden werden.  



  Die Maschine gemäss der Erfindung kann  für gasförmigen und für flüssigen Brennstoff  gebaut werden, dessen     Zündpunkt.    wesent  lich höher liegt, als die. Temperatur, bei wel  cher die Verdampfung beginnt, also zum Bei  spiel von Paraffin oder Schweröle. Schwer  öle werden bei den Temperatur- und Druck  verhältnissen, wie sie am Ende der Kompres  sion vorhanden sind, verdampfen, ohne sich  zu entzünden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verbrennungskraftmasöhine mit. wenig stens einem Arbeitszylinder, dessen Kolben während des Arbeitshubes auf der Rückseite eine Ladung Luft auf den Kompressionsend- druck komprimiert und sie über eine Leitung in eine Zündkammer fördert, welche mit dem Arbeitsraum eines Zylinders über ein Ventil in Verbindung steht, wobei zwischen dem Kompressionsraum des ersten Zylinders und der Leitung sowie zwischen der Leitung und der Zündkammer Ventile angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet,
    dass die Kompres sion nur während der Auswärtsbewegung des die Luftladung komprimierenden Kolbens er folgt und da.ss die Ventile unabhängig vonein ander so betätigt werden, dass die Aufladung der Zündkammer während der erwähnten Kompression vollendet und eine komprimierte Luftladung in der Zündkammer vor Beginn des Arbeitshubes aufgespeichert wird, und dass das Ventil zwischen dem Kompressions raum und der Leitung nach Beginn der Kom pression geöffnet wird, wenn der Druck im Kompressionsraum demjenigen in der Lei tung wenigstens annähernd gleich ist.
    <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Verbrennungskraftmaschine nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Zündkammer mit dem Kompressions raum und dem Arbeitsraum desselben Zy linders verbunden ist. 2. Verbrennungskraftmaschine nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel zur Kühlung der Leitung vorge sehen sind. 3. Verbrennungskraftmaschine nach Patent anspruch- und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zünd- kammer konstantes Volumen aufweist imd gegenüber dem Arbeitszylinder, mit des sen Arbeitsraum sie verbunden ist, unbe weglich ist.
    4. Verbrennungskraftmaschine nach Patent anspruch und den Unteransprüchen 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass im Kompressionsraum des Zylinders Luft komprimiert wird und dass der Brennstoff dieser in der Zündkammer zugefügt wird.
    5. Verbrennungskraftmaschine nach Patent anspruch und den Unteransprüchen 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass im Kompressionsraum des Zylinders Luft komprimiert wird und dass dieser Brenn stoff frühestens bei ihrem Eintritt in die Zündkammer zugeführt wird. 6. Verbrennungskraftmaschine nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Kolbenrückseite zusammen mit dei Luftladung Brennstoff angesaugt wird.
CH205290D 1936-04-14 1937-04-10 Verbrennungskraftmaschine. CH205290A (de)

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