CH205400A - Einzelachsantrieb an Schienentriebfahrzeugen. - Google Patents
Einzelachsantrieb an Schienentriebfahrzeugen.Info
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61C—LOCOMOTIVES; MOTOR RAILCARS
- B61C9/00—Locomotives or motor railcars characterised by the type of transmission system used; Transmission systems specially adapted for locomotives or motor railcars
- B61C9/38—Transmission systems in or for locomotives or motor railcars with electric motor propulsion
- B61C9/44—Transmission systems in or for locomotives or motor railcars with electric motor propulsion with hollow transmission shaft concentric with wheel axis
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Description
Einzelachsantrieb an Schienentriebfahrzeugen. Die Erfindung bezieht sich auf einen Einzelachsantrieb an Schienentriebfahrzeu gen, bei dem der zwischen den Rädern fest am gefederten Rahmen eingebaute Motor über eine ein- oder mehrfache Zahnradüber setzung die zugehörige Triebachse antreibt und bei dem ein grosses, mit dem benachbar ten Triebrad über eine allseitig bewegliche Kupplung verbundenes Getriebezahnrad zwi schen Triebrad und Motorgehäuse an einem gegenüber dem Rahmen festen Teil drehbar gelagert ist und von einer Verschalung um schlossen ist. Bei solchen Antrieben ist es bekannt, die allseitig bewegliche Kupplung innerhalb oder ausserhalb dieses grossen Zahn rades vorzusehen.
Bei offener Anordnung der beweglichen. Kupplung ausserhalb des grossen Zahnrades macht eine richtige Schmie rung bei den bekannten Ausführungen, zum Beispiel mit Federtopfantrieb, Schwierigkei ten, da infolge der offenen Bauart das Schmiermittel innert kurzer Zeit abgeschleu dert wird.
Wird die bewegliche Kupplung durch Federn gebildet, die mit ihren Enden an den beiden zu verbindenden rotierenden Teilen eingespannt sind (Westinghouse-An- trieb), so wird wohl die Schwierigkeit der Schmierung umgangen, doch. unterliegen diese eingespannten Federn bekanntermassen sehr unerwünscht hohen Beanspruchungen. Durch Einbau des Antriebes in das Zahnrad selbst wird wohl auch die Schwierigkeit der Schmierung vermindert, doch lassen bekannte Antriebe dieser Art bezüglich leichter Zu gänglichkeit zwecks Kontrolle oder Aus wechslung der beweglichen Teile zu wün schen übrig.
Alle diese Nachteile werden bei der An ordnung nach der Erfindung dadurch ver mieden, dass als in das grosse Zahnrad ein gebaute Kupplung eine solche verwendet ist, bei der am Triebrad und am grossen Zahn rad je zwei diametral gegenüberliegende Zap fen vorgesehen sind, auf denen Gleitsteine sitzen, die alle vier in die vier radial ste henden, gleichmässig über den Umfang ver- teilten, ebene Gleitflächen aufweisenden K u lissen eines Zwischenringes eingreifen.
Die Verwendung dieser Kupplung hat den Vorteil, dass obwohl aufeinander glei tende Flächen in der beweglichen Kupplung vorhanden sind, diese aber eben sind, so dass die Möglichkeit besteht, sie ohne jede Schwie rigkeit reichlich zu bemessen und reichlich zu schmieren, so dass sie, wie Erfahrungen gezeigt haben, auch in jahrelangem Betriebe praktisch keine Abnutzung aufweisen. Eine Federung kann ebenfalls eingebaut werden und die Schmierung lässt sich, weil eine Ver schalung vorgesehen ist einwandfrei als Zir kulationsschmierung durchführen, bei der den zu schmierenden Flächen stets frisches 01 zugeführt werden kann.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbei spiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. und zwar zeigt: Fig. 1 einen Schnitt; durch einen Rad satz und den Antrieb quer zur Längsachse des Fahrzeuges, Fig. 2 einen Schnitt durch die allseitig bewegliche Kupplung quer zur Achse des Radsatzes. Der Motor 1 ist im Rahmen 2 in nicht. näher gezeichneter Weise befestigt. Der Rah men 2 ist federnd auf den Achsschenkeln 3 der Triebachse 4 gelagert. Die zugehörigen Achslager und Federn sind in der Zeichnung nicht gezeichnet.
Auf der Radachse 4 sind die Triebräder 5 befestigt. Der Motor 1 treibt über eine einfache Übersetzung mittels Rit zels 6 den Zahnkranz 7 des grossen Zahn rades an, das auf einer am Motor ange flanschten Büchse 8 drehbar gelagert ist. Die Büchse 8 umgibt die Triebachse mit einem gewissen Abstand, so dass dieselbe dem Fe c(erspiel frei folgen kann. Der Zahnkranz 7 dieses Rades ist von seiner Nabe getrennt. Die eigentliche, auf der Büchse 8 gelagerte Radnabe wird durch die Scheibe 9 gebildet. die mit der Deckscheibe 10 fest verschraubt. ist. Zwischen den beiden Scheiben 9 und 10 sind mit denselben fest verbundene Mitneh merteile 11 (Fig. 2) vorgesehen.
Der Zahn- kranz 7 ist auf der Aussenfläche 11a die ser Teile 11 drehbar gelagert.
In Aussparungen 12 des Kranzes 7 und der Teile 11 der Nabe sind Federn 12a ein durch welche in beiden Drehrichtun gen das Drehmoment vom Zahnkranz 7 auf die Teile 11 und damit auf die Scheiben 9 und 10 federnd übertragen wird. In den Scheiben 9, 10 sind einander diametral gegen iiberliegende Zapfen 13 befestigt, die Steine 14 fragen. Diese Steine greifen in Kulissen 15 eines Zwischenringes 16 ein, in dessen zwei weitern, senkrecht zu den Kulissen 15 stehenden Kulissen 17 Gleitsteine 18 eingrei fen, die auf zwei an dem Triebrad befestig ten, sich diametral gegenüberstehenden Zap fen 19 beweglich sitzen.
Die Zahnräder 6 und 7 sind von einer Verschalung 20 umge ben, innerhalb welcher eine geeignete, nicht näher gezeigte Ölzirkulation zwecks Schmie rung aller Teile des Antriebes vorgesehen ist. Diese bekannte allseitig bewegliche Kupp lung erlaubt, wie bereit> erwähnt, unter völ lig freier Beweglichkeit des Radsatzes gegen über dem Motor eine einwandfrei gefederte und unter relativ geringen Flächendrücken erfolgende Kraftübertragung vom Motor auf die Achse.
Es ist leicht zu erkennen, dass die Verwendung dieser Bauart der allseitig beweglichen Kupplung ausserdem den wei tern Vorteil besitzt, dass nach Abnahme der Verschalung 20 die beweglichen Teile zwecks Kontrolle zugänglich und auch ausbaubar sind, wenn deren Auswechslung erforder- licll ist.
Grosse Zahnräder 7 mit darin eingebauter allseitig beweglicher Kupplung können auch beidseitig des Motors vorgesehen sein. Der Tragflansch 8 kann statt am Motor an einem finit dein Rahmen festen Träger befestigt sein. Die Buchse 8 kann auch mit dem Na benteil des grossen Zahnrades fest verbunden und -als Hohlwelle ausgebildet sein, die in zwei ain 31otorbeliiiiise befestigten Lagern drehbar gelagert ist..
Slatt ini grossen Zahnrad eine Federung vorzusehen, kann das Ritzel 6 mit einer Fe derung zur federnden Übertragung des Dreh- momentes versehen sein. An Stelle des Elek tromotors kann irgendein anderer Motor als Antriebsmotor vorgesehen sein..
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einzelachsantrieb an Schienentriebfahr zeugen, bei dem ein zwischen den Rädern fest am gefederten Rahmen eingebauter Mo tor über ein Zahnradübersetzungsgetriebe die zugehörige Triebachse antreibt und bei dem ein grosses, mit dem benachbarten Triebrad über eine allseitig bewegliche Kupplung ver bundenes Getriebezahnrad zwischen Trieb rad und Motorgehäuse an einem gegenüber denn Rahmen festen Teil drehbar gelagert und von einer Verschalung umschlossen ist., dadurch gekennzeichnet, dass als in das grosse Zahnrad (7) eingebaute allseitig bewegliche Kupplung eine solche verwendet ist, bei der am Triebrad (5) und am grossen Zahnrad (7)je zwei diametral gegenüberliegende Zap fen (19 bezw. 13) vorgesehen sind, auf denen vier Gleitsteine (18 bezw. 14) sitzen, die in vier radial stehende, gleichmässig über den Umfang verteilte ebene Gleitflächen aufwei sende Kulissen (17 bezw. 15) eines Zwischen ringes (16) eingreifen. UNTERANSPRUCH: Einzelachsantrieb nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Nabe des grossen Zahnrades gegenüber dessen Kranz (7) gefedert ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH205400T | 1938-07-18 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH205400A true CH205400A (de) | 1939-06-15 |
Family
ID=4444597
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH205400D CH205400A (de) | 1938-07-18 | 1938-07-18 | Einzelachsantrieb an Schienentriebfahrzeugen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH205400A (de) |
-
1938
- 1938-07-18 CH CH205400D patent/CH205400A/de unknown
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