CH205442A - Schwungscheibe für den Antrieb von Vibrationssieben, -mühlen usw. - Google Patents
Schwungscheibe für den Antrieb von Vibrationssieben, -mühlen usw.Info
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B06—GENERATING OR TRANSMITTING MECHANICAL VIBRATIONS IN GENERAL
- B06B—METHODS OR APPARATUS FOR GENERATING OR TRANSMITTING MECHANICAL VIBRATIONS OF INFRASONIC, SONIC, OR ULTRASONIC FREQUENCY, e.g. FOR PERFORMING MECHANICAL WORK IN GENERAL
- B06B3/00—Methods or apparatus specially adapted for transmitting mechanical vibrations of infrasonic, sonic, or ultrasonic frequency
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Apparatuses For Generation Of Mechanical Vibrations (AREA)
Description
Schwungscheibe für den Antrieb von Vibrationssieben, -mühten usw. Für die Sortierung der verschiedensten Materialien, wie Kies, Sand, Kohle, Schlacken, Mehl, Erze, chemische Produkte usw., in trockenem oder nassem Zustande, werden heute meistens Vibrationssiebe verwendet.
Dieselben werden als Vibrationssiebe mit einer Egzenterwelle als sogenannte Exzenter siebe oder nur eine Welle mit aufgekeiltem Schwunggewicht als Wuchtsiebe ausgeführt.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schwungscheibe für den Antrieb von Vibra- tiorrssieben, -wühlen usw., die mit midestens einem beweglichen Fliehkraftkörperverseheu ist, der bei steigender Drehzahl der Scheibe in zunehmendem Masse als Schwunggewicht wirkt.
Dabei kann die Schwingungsweite des Sieb- oder Mahlkastens durch die Zentrifugal kräfte des Schwunggewichtes, durch Ver änderung der Geschwindigkeit geregelt wer den. Es ist sehr wichtig, dass beim Absieben von grobem Material die Schwingungsweite der Vibrationssiebe grösser ist, bei feinem Material dagegen kleiner, was mit vorlie gender Erfindung erreicht wird.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsge genstand in einem Ausführungsbeispiel dar gestellt.
1 ist eine Seitenansicht desselben und Fig.2 zeigt einVibrationssiebmitSchwung- scheibe in Ansicht.
In einer auf einer Welle 1 aufgekeilten Scheibe 2 ist einer radialen Führung 3 entlang ein Fliehkraftkörper 4 verschiebbar geführt, welcher durch zwei Schraubenfedern 5 nach innen gezogen wird. Die Federn 5 sind in zueinander parallelen Hülsen 6 eingeschlossen, die ebenso wie die einen Enden der Federn an einer dem Körper 4 gegenüberliegenden Traverse 7 befestigt sind. Auf der Welle 1 können mehrere Scheiben 2 angeordnet sein.
Gemäss Fig. 2, die nur eine Stirnwand 8 eines in Vibrationen zu versetzenden Sieb kastens zeigt, ist die Welle 1 in zwei Seiten- wänden desselben gelagert. Der Siebkasten ist mittels Schraubenfedern 9 auf Tragbalken 10 abgestützt, so dass er auf- und abwärts und auch senkrecht zur Welle in jeder andern Richtung hin- und herschwingen kann.
In der innern Endlage des Flielrkraft- körpers 4 ist die Scheibe 2 ausgewuchtet. Bei kleiner Tourenzahl der Welle 1 wird der Körper 4 noch in der innern Endlage gehalten. Erst mit zunehmender Geschwindigkeit ver mag die Fliehkraft des Körpers 4 die Feder spannung zu überwinden, wodurch der Körper 4 eine Verschiebung nach aussen erfährt. Mit dieser Verschiebung des Körpers 4 wird auch der Schwerpunkt der Drehmassen nach aussen geschoben, so dass das ganze bewegliche System im Beispiel also der ganze Siebkasten in Schwingungen versetzt wird.
Die grösste Verschiebung des Fliehkraftkörpers wird durch den Scheibenkranz begrenzt. Wird die ge wünschte Schwingungsgrösse erreicht, bevor der Körper 4 seine äussere Endlage einnimmt, so kann diese Stellung durch einen Anschlag begrenzt werden. Die grösste Schwingungs weite des Systems wird dann erreicht werden, wenn die Frequenzen der durch die Schwung- scheibe hervorgerufenen Irrpulse und der Eigenschwingung;des Siebkastens praktisch übereinstimmen. Statt mittels zweier Federn kann das Fliehkraftgewicht auch nur mit einer Feder, z. B. einer Ring- oder Bogen feder oder mit mehr als zwei Federn beeinflusst werden.
In jedem Fall wird durch das Aus- wuchten der Scheibe im Ruhezustand ein leichter stossloser Anlauf der ganzen in Schwin gungen zu versetzenden Masse erreicht.
Die Schwungscheibe kann im übrigen als Speichen- oder Vollscheibe ausgeführt sein. In letzterem Falle könnte z. B. ein radialer Schlitz als Führung für zwei auf beiden Seiten der Scheibe angeordnete starr miteinander verbundene Fliehkraftkörper dienen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Schwungscheibe für den Antrieb von Vi- brationssieben, -mühlen usw., dadurch ge kennzeichnet, dass sie mit mindestens einem beweglichen Fliehkraftkörper versehen ist, der bei steigender Drehzahl der Scheibe in zunehmendem Masse als Schwunggewicht wirkt. UNTERANSPRCCHE: Schwungscheibe nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Fliehkraft körper an einer radialen Führung entgegen der Wirkung wenigstens einer Feder nach aussen verschiebbar ist.Schwungscheibe nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass zwei in Schutz hülsen untergebrachte Schraubenfedern vor handen sind, die mit den Hülsen an einer gemeinsamen Traverse befestigt sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH205442T | 1938-10-15 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH205442A true CH205442A (de) | 1939-06-30 |
Family
ID=4444602
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH205442D CH205442A (de) | 1938-10-15 | 1938-10-15 | Schwungscheibe für den Antrieb von Vibrationssieben, -mühlen usw. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH205442A (de) |
-
1938
- 1938-10-15 CH CH205442D patent/CH205442A/de unknown
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