CH205466A - Elektrischer Heizofen. - Google Patents
Elektrischer Heizofen.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F24H—FLUID HEATERS, e.g. WATER OR AIR HEATERS, HAVING HEAT-GENERATING MEANS, e.g. HEAT PUMPS, IN GENERAL
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Description
Elektrischer Heizofen. Mit den heute gebräuchlichen elektrischen Zimmerheizöfen ist eine gute und schnelle Durchwärmung eines Wohnraumes nicht ge währleistet, da der Luftwechsel beim Ofen nur langsam vor sich geht, so dass es in der Nähe desselben verhältnismässig warm bezw. zu warm ist, während an den vrow Ofen ent fernteren Stellen die von ihm ausgestrahlte Wärme nur langsam zur Wirkung kommt. Zufolge des Mangels eines raschen Wechsels der Luft beim Ofen ist auch eine intensive Wärmeabgabe an dieselbe nicht möglich.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfin dung bildet nun ein elektrischer Heizofen, durch den besagte Mängel behoben werden sollen. Dies wird gemäss der Erfindung da durch erreicht, dass mindestens ein elektrischer Radiator von einem stehend angeordneten Mantel umgeben ist, wobei Mantel und Ra diator so ausgebildet sind, dass durch die selben kaminartig wirkende Luftkanäle ge bildet sind, um so bei der Heizung ein stetes und intensives Durchströmen von frischer, zu erwärmender Luft im Ofen zu veranlassen.
Auf der beigefügten Zeichnung ist in den Fig. 1 und 2 ein Ausführungsbeispiel des Er findungsgegenstandes schematisch dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 dasselbe im Grundriss (teilweise geschnitten) und Fig. 2 einen Auf riss; die Fig. 3 betrifft eine etwas abgeänderte Ausführung des Ofens und Fig. 4 zeigt eine Variante einer Seitenwand des Ofenmantels.
Der dargestellte Heizofen besitzt einen quadratförmigen, unten und oben offenen Mantel a, dessen Wände durch Winkeleisen p miteinander verbunden sind, deren untere Endteile gleichzeitig die Füsse des Ofens bilden. In dem vom Mantel umschlossenen Raum befindet sich ein Radiator, der aus acht flachen, fast auf die ganze Höhe des Mantels sich erstreckenden elektrischen Heiz- elementen b besteht, die strahlenförmig an einem sie miteinander verbindenden Hohl zylinder m angeordnet sind.
Vier der Heiz- elemente ragen mit ihrem innern Ende etwas in den Hohlzylinder hinein und tragen dort Wärmeübertragungsrippen n, die innen mit einem Rohr o verbunden sind. Der Mantel a ist innen ebenfalls mit zur Wärmeübertragung dienenden Rippen oder Wänden c versehen. Der Radiator ist mit Hilfe von an vier Heiz- elementen befestigten Haken e, die in Boh rungen von in den Ecken des Mantels a be festigten Winkelstücken f eingreifen, leicht heraushebbar eingehängt, so dass er bequem gereinigt werden kann.
Ebenfalls in den Winkelstücken sind Tragbolzen d festge schraubt, die oben mit Zapfen h versehen sind, auf die mit Ohren i ein als Verdun stungsgefäss dienender trichterförmiger Deckel 7c abhebbar aufgeschoben ist. In der Mitte des Deckels ist ein kleineres Luftabzugrohr l angeordnet. Wie aus den Fig. 1 und 2 er sichtlich, sind zwischen dem Mantel a einer seits und Heizelementen b und dein Hohl zylinder m anderseits kaminartig wirkende Luftdurchströmkanäle gebildet. Ein gleich wirkender Kanal bildet der Hohlzylinder m selbst.
Die Stromzu- und -ableitung ist beim Beispiel durch Steckkontakt (nicht gezeichnet) gedacht. Der Ofen (d. h. die der Hitze aus gesetzten Teile desselben) wird vorteilhaft aus feueremailliertem Eisenblech hergestellt. Er kann aber auch aus irgend einem andern geeigneten Material bestehen.
Die Wirkungsweise des beschriebenen Ofens ist folgende: Beim Heizen wirken der durch den Hohlzylinder m gebildete Kanal, sowie die um denselben herum zwischen den Heizelementen liegenden Kanäle kaminartig, so dass beim Heizen in denselben ein inten sives Durchströmen der Luft stattfindet, wo durch durch Ansaugen stets neuer Luft von unten aus dem zu beheizenden Raum und Austreiben derselben oben aus dem Ofen im Sinne der eingezeichneten Pfeile auch im Heizraume eine Luftströmung entsteht, die genügt, in kurzer Zeit die Luft im ganzen Heizraume gleichmässig zu erwärmen, während anderseits durch den raschen Luftwechsel im Ofen gegenüber den gebräuchlichen elektri schen Heizöfen eine viel raschere Wärmeab gabe durch die Heizelemente an die Luft er zielt wird,
was wiederum die Heizzeit günstig beeinflusst und überdies ein Überhitzen der Luft beim Ofen verhindert. In pig. 3 ist eine gegenüber den Fig. 1 und 2 abgeänderte Anordnung der Heizele- mente gezeigt, bei welcher auch der innere Luftkanal durch Heizelemente begrenzt ist. Solche könnten selbstverständlich auch im Hohlzylinder m der Fig. 1 und 2 vorgesehen sein. Die Anordnung der Heizelemente lässt sich noch vielfach anders ausführen, wie auch die Form derselben nicht, wie in der Zeich nung, flach zu sehr braucht. Die Form des Mantels kann ebenfalls anders als gezeichnet, z. B. sechseckig oder achteckig oder rund oder oval sein. Auch der Deckel kann verschie dene Formen haben, z.
B. ventilatorartig aus gebildet sein. Er könnte auch fehlen, wie auch der innere Luftkanal fehlen könnte. Es wäre auch eine Ausbildung des Ofens denk bar, wo der obere Teil des Mantels für eine für die Kaminwirkung genügende Luftaus strömungsmöglichkeit eingerichtet wäre.
Es können mehrere Radiatoren aneinan- dergereiht und diese dann von einem gemein samen Mantel umschlossen sein. Es könnte event. auch noch ein zweiter Mantel mit Ab stand vom ersten vorgesehen sein, wodurch noch ein weiterer Luftkanal gebildet würde.
Fig. 4 zeigt eine Ausführung einer Man telwand, bei welcher im obern Teil derselben jalousieartige Lufteintrittsöffnungen s, t vor gesehen sind, um der in diesem Teil des Ofens schon stark erhitzten Luft weitere frische Zimmerluft zuzuführen.
Der in den Fig. 1 und 2 gezeigte Ofen lässt sich auch bequem zum Dörren von Obst, Gemüse etc. verwenden, indem nach Abheben des Deckels k ohne weiteres mit entsprechen den Öffnungen in den Ecken versehene Roste (Horden) auf die Tragbolzen d aufgeschoben mit ihren Rahmen aufeinandergeschichtet wer den können.
Der Heizofen kann zweckmässig vollauto- rnatisch wärmeregulierend ausgebildet sein, wozu ein Thermostat vorzusehen wäre, der bei Erreichung der obern gewünschten Wärme grenze im Zimmer den ganzen Radiator aus schaltet und ihn erst wieder automatisch ein schaltet, wenn die Temperatur im Wohnraum auf die untere Wärmegrenze zurückgegangen ist. Event. kann ein Thermostat zum stufen weisen Ausschalten der Heizelemente vorge sehen sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH. Elektrischer Heizofen, gekennzeichnet durch mindestens einen Radiator, der von einem stehend angeordneten Mantel umgeben ist, wobei Mantel und Radiator so ausgebildet sind, dass durch dieselben kaminartig wirkende Luftkanäle gebildet sind, um so bei der Hei zung ein stetes intensives Durchströmen von frischer, zu erwärmender Luft im Ofen zu veranlassen. UNTERANSPRÜCHE: 1.Elektrischer Heizofen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass im Radiator ein mittlerer Luftdurchströmkanal vorge sehen ist, an dessen Umfang flache Heiz- elemente strahlenförmig angeordnet sind, welche zusammen mit dem Mantel äussere Durchströmkanäle bilden. 2. Elektrischer Heizofen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Radiator, zwecks bequemer Reinigung, im Mantel herausnehmbar angeordnet ist. 3. Elektrischer Heizofen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass er einen Deckel aufweist, welcher so angeordnet und aus gebildet ist, dass er den Austritt der Durch strömluft nach den Seiten und nach oben ermöglicht. 4.Elektrischer Heizofen nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel als Verdunstungsgefäss ausgebildet ist. 5. Elektrischer Heizofen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass er aus feuer emailliertem Eisenblech besteht.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH205466T | 1938-11-26 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH205466A true CH205466A (de) | 1939-06-30 |
Family
ID=4444619
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH205466D CH205466A (de) | 1938-11-26 | 1938-11-26 | Elektrischer Heizofen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH205466A (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3575582A (en) * | 1968-08-27 | 1971-04-20 | Darrell W Covault | Electric furnace |
| FR2205652A1 (de) * | 1972-11-03 | 1974-05-31 | Leibundgut Hans | |
| US4103146A (en) * | 1975-09-02 | 1978-07-25 | Rampe Research | Methods and apparatus for ductlessly circulating and selectively supplementally heating large volumes of air in industrial facilities |
-
1938
- 1938-11-26 CH CH205466D patent/CH205466A/de unknown
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3575582A (en) * | 1968-08-27 | 1971-04-20 | Darrell W Covault | Electric furnace |
| FR2205652A1 (de) * | 1972-11-03 | 1974-05-31 | Leibundgut Hans | |
| US4103146A (en) * | 1975-09-02 | 1978-07-25 | Rampe Research | Methods and apparatus for ductlessly circulating and selectively supplementally heating large volumes of air in industrial facilities |
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