Zugvorrichtung für Vorhänge. Die Erfindung bezieht sich auf Zugvor richtungen für Vorhänge und dergleichen, zum Beispiel für Vorhänge am Fenster, Gar dinen, Bühnenvorhänge, Abkleidungen für Kabinen, Zwischentürvorhänge und ähnliches. Es ist bekannt, hierfür einfache, runde, herz förmige oder dreikantige Hohlstäbe vorzu sehen, wobei die Tragorgane in Gestalt von Ringen, Klammern oder dergleichen seitlich aufgeschoben werden. Ferner sind Tragstan gen in Gestalt von T-Schienen oder Schlitz rohren bekannt, bei denen verschiedenartige Rollausführungen als Tragorgane Verwen dung finden.
Es ist auch schon vorgeschlagen worden, Seildrähte oder Zugkordeln bezw. Gurte zwi schen eingeschlagene Gardineneisen oder zwi schen in Fensternischen befestigte Holz leisten zu spannen, und seitliche Schraubvor- richtungen zum Spannen derselben mittels Gewinde und Flügelmutter zu verwenden. Diese Vorschläge haben aber den Nachteil, dass die Vorrichtungen an Ort, und Stelle ab- gepasst und angebracht werden müssen. Ausserdem ist die Spannvorrichtung in der Verlängerung des Drahtes waagrecht vor gesehen und nur zugänglich, wenn zuvor die überdeckende Galerieleiste entfernt wird.
Im übrigen ist ein Nachspannen nur um die Länge des Gewindes der Spannvorrichtung möglich. Ein besonderer Nachteil besteht darin, dass die Gardineneisen sehr fest in der Wand verankert sein müssen. Wird nur ein Draht in der Nähe der Wand bezw. des Fensters gespannt, so ist die Beanspruchung nicht so stark, müssen aber mehrere Drähte teils in 10-15 cm oder mehr Abstand von der Wand gezogen werden, dann ist es schwer oder unmöglich, eine wirklich einwandfreie Spannung zu erzielen, um ein Durchhängen der geschlossenen Vorhänge oder dergleichen zu verhindern.
Demgegenüber besteht die Erfindung in einer Zugvorrichtung für Vorhänge und der gleichen, die durch einen Rahmen gekenn zeichnet ist, an dem wenigstens ein Spann- draht über mindestens einen Teil der zu be deckenden Fläche angebracht ist. Der Spann draht kann je nach Bedarf statt einspurig auch zwei- oder mehrspurig angeordnet sein und dann nur über einen Teil der ganzen Breite des Kastenrahmens gespannt werden. Der Spanndraht steht vorzugsweise unter der Wirkung mindestens einer Spannvorrichtung. Die Ausbildung des Rahmens ist vorteilhaft kastenartig, um der Vorrichtung besondere Steifigkeit zu verleihen.
Ist es erwünscht, die Vorrichtung in Längsrichtung verstellen zu können, dann kann nach einer weiteren Aus führungsform der Erfindung der Rahmen in Form von ausziehbaren Brettern ausgebildet sein. Die Befestigung des Spanndrahtes an einem Ende kann gleichzeitig als Vorrich tung zum Nachspannen ausgebildet werden, wobei der Draht mit einem Ende auf einem drehbaren Bolzen aufgebracht ist, auf dem als Sperrung gegenläufig zu den Drahtwin dungen eine Schraubenfeder aufgewickelt ist, deren eines Ende befestigt ist. Diese Be festigung des einen Endes der Schrauben feder geschieht vorteilhaft an, Bolzenlager.
Eine weitere Ausbildungsform der Befesti gung des einen Spanndrahtendes gleichzeitig als Vorrichtung zum Nachspannen des Spann drahtes kann darin bestehen, den Spanndraht in Form einer Schleife der Spannwirkung einer Stellschraube auszusetzen, die senkrecht zum horizontalen Drahtstück wirkt. Diese Stellschraube wird vorzugsweise in den Steg eines Trägers eingeschraubt, durch welchen Träger der Draht hindurch über eine Rolle geführt ist, die durch die Stellschraube ver stellt werden kann. Eine weitere vorteilhafte Ausbildung ist die, die Stellschraube mit ihrem Ende gegen ein festes Widerlager ab zustützen und auf der Schraube den Rollen träger für den Draht aufzuschrauben. Das andere Ende des Spanndrahtes liegt zweck mässigerweise fest.
Diese Festsetzung kann zweckmässig besonders günstig dadurch er zielt werden, dass der zum Halten des festen Drahtendes dienende Bolzen mit einem Bund und oberhalb dieses mit einem Querloch zum Durchführen des zu befestigenden Drahtendes versehen ist, welches durch Überstülpen einer kapselartigen Hülse schlaufenartig gegen Schaft und Bund des Bolzens umgebogen wird. Die auf dem oder den Spanndrähten aufgebrachten Tragorgane für den oder die Vorhänge können vorteilhaft aus einer Draht öse bestehen, deren halbkreisförmig gebogene Enden übereinander liegen und deren diesen Enden gegenüberliegendes Teil als Schlaufe ausgebildet ist.
Eine besonders günstige Aus führungsform dieses Tragorganes kann zweck mässig erzielt werden. indem das den umge bogenen Enden gegenüberliegende Teil der Drahtöse mit einer Rolle versehen wird.
Die Erfindung ist auf den Zeichnungen in mehreren Ausführungsbeispielen veran schaulicht.
Fig. 1, 2 und 3 stellen eine Ausführungs form mit Rahmen in Vorderansicht, Seiten ansicht und Ansicht von unten dar; Fig. 4 und 5 stellen eine besondere Aus führung der Befestigung des einen Drahtendes dar; Fig. G ist eine Ansieht von unten auf eine ähnliche Ausführungsform. wie in Fig. 1 bis 3, jedoch mit anderer Anordnung der Spann vorrichtung; Fig 7 und 8 stellen in Vorderansicht und Ansieht von unten eine andere Ausführungs form mit Rahmen dar; Fig. 9, 10, 11 und 12 veranschaulichen drei weitere Ausführungsformen mit Rah men, wobei Fig. 10 eine Ansicht von -unten auf die in Fig. 9 in Vorderansicht dargestellte Ausführungsform ist;
Fig. 13, 14 und 15 stellen in Ansichten von unten drei Ausführungsformen mit als Rahmen dienenden Gardinenbrettern dar; Fig. 16 und 17 zeigen in Aufsicht und Vorderansicht eine Ausführungsform mit Kastenrahmen; Fig. 18 veranschaulicht in Seiten- und Stirnansicht eine Ausführungsform des Tra-- organes, und Fig. 19 in Seiten- und Stirnansicht eine andere A.nsfiilir.iiigsform des Tragorganes.
Bei der Ausfiihrungsforin nach Fig. 1 bis 3 wird ein Rahmen 30. der ans einem Brett mit daran befestigten Galerieleisten besteht mit einem einfachen, glatten, dünnen Spann draht 1 aus Stahl verwendet, der dicht un terhalb des Brettes des Rahmens angebracht ist. Der Draht 1 ist mit einem Ende an dem Brett mittels eines eingekerbten und in das Brett eingeschraubten Bolzens 2 befestigt. Um auch bei einer sehr straffen Spannung des Drahtes ein Lockern oder Losziehen dieses Drahtendes zu vermeiden, wird zweckmässig die Ausführungsform nach Fig. 4 und 5 ge wählt. Bei dieser ist der Befestigungsbolzen 2 mit einem Bund 2a und an beiden Enden mit Gewinde versehen.
Das Gewinde 2b dient mit einer Mutter 2g zum Festschrauben an das Brett. Dicht unter dem andern Ge winde 2c ist ein Querloch 2d angebracht. Durch dieses Loch wird das zu befestigende Ende des Drahtes 1 geführt und darüber eine kapselartige Hülse 2e gestülpt, die zwei ver schieden grosse Bohrungen besitzt. Die Boh rung der Hülse entspricht im obern Teil dem Durchmesser des Bolzens 2 und im untern über den Draht gestülpten Teil dem Durch messer des Bolzens zuzüglich doppelter Drahtstärke.
Wie Fig. 5 zeigt, legt sich bei dem Überstülpen und Anziehen der kapsel förmigen Hülse 2e durch die Mutter 2f das durch das Querloch geführte Drahtende in eine Schlaufe, indem es vier scharfe Winkel bildet und ausserdem sowohl seitlich als auch bei dem Bund 2a festgehalten wird, so dass ein Lockern der Befestigung auch bei stärk ster Anspannung des Drahtes verhindert wird.
Das andere Ende des Drahtes 1 ist um einen lotrechten Bolzen 3 aufgewickelt, der in einem am Brett befestigten U-förmigen Halter 31 drehbar gelagert ist. Der Bolzen kann zwecks Spannens des Drahtes 1 mittels seines flachen Kopfes 3' gedreht werden. We gen der lotrechten Lagerung des Bolzens 3 kann dieses Drehen und damit das Spannen oder Nachspannen des Drahtes leicht von unten vorgenommen werden. Der Bolzen 3 ist mit einer Sperrvorrichtung versehen, die ein Rückdrehen des Bolzens verhindert. Als sol che Sperrvorrichtung kann beispielsweise ein Zahnrad mit einer Sperrklinke Verwen- dung finden, in welchem Fall jedoch die Sperrung jeweils nur in einer Zahnentfer nung erfolgen kann.
Es ist deshalb vorteil hafter, für die Sperrung des Bolzens 3 gegen läufig zu den Windungen des Drahtes 1 um den Bolzen 3 eine Schraubenfeder 5 zu legen, die mit dem einen Ende an dem Halter 31 befestigt ist, und deren anderes Ende sich frei um den Bolzen 3 herumlegt. Die be sondere Wirkung dieser Spannvorrichtung besteht darin, dass sich der Bolzen 3 nur in einer Richtung, in der der Draht 1 aufge wickelt, das heisst gespannt wird, drehen lässt, dass dagegen eine Drehbewegung des Bolzens in entgegengesetzter Richtung durch die den Bolzen dicht umschliessenden Windungen der Schraubenfeder 5 verhindert wird.
Diese Spannvorrichtung ermöglicht es, den Draht 1, nachdem er mit dem freien Ende durch ein Querloch des Bolzens 3 hindurchgeführt ist, in einfachster Weise in einer grösseren Anzahl von Windungen um den Bolzen zu legen und folglich sehr weit nachzuspannen.
Die Ausführungsform nach Fig. 6 unter scheidet sich von der beschriebenen nur da durch, dass der zum Spannen dienende dreh bare Bolzen 3 waagrecht in einem an dem Brett befestigten Träger 31' gelagert ist.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 7 und 8, bei welcher gleichfalls ein Rahmen 30 ver wendet wird, ist der Draht 1, vergl. Fig. 8,- an dem Brett doppelt verlegt -Lind die Spann vorrichtung unter Verwendung einer Spann rolle folgendermassen ausgebildet: Der Draht ist durch zwei Löcher eines etwa U-förmigen Halters 13, der an der Unterseite des Brettes, beispielsweise mittels Schrauben, befestigt ist, hindurchgeführt und an der Rückseite des Halters befestigt.
An dem gegenüber liegenden Ende des Rahmens ist der Draht über zwei Umleitrollen 32 geführt. Zwischen den Schenkeln des Halters 13 ist eine lot recht verstellbare Rolle 17 oder dergleichen angeordnet, unter der das eine Drahtende hin weggeführt ist, so dass innerhalb des Halters 13 eine Drahtschlaufe entsteht. Die Spann rolle 17 steht mit einem in einem Gewinde loch des Halters 13 verschraubbaren Gewinde- bolzen 19 in Verbindung. Durch Verdrehen der Schraube 19 lässt sich daher die Höhen lage der Rolle 17 und damit die Spannung des Drahtes verändern.
Um eine schonende Führung des Drahtes 1 in dem Halter 13 zu gewährleisten, sind an den Stellen, wo der Draht durch den Halter hindurchgeht, Zun gen 14 vorgesehen, die ein scharfes Abknicken und damit eine Bruchgefahr des Drahtes ver hindern. Durch die Verwendung der mit der Stellschraube 19 versehenen Spannrolle 17 wird gegenüber dem Nachstellen mit der Schraube 19 allein eine doppelte Spannlänge erzielt.
Bei der ebenfalls einen Rahmen 30 ver wendenden Ausführungsform nach Fig. 9 und 10 sind beide Enden des Drahtes 1 über Spannrollen 17' und 17" geführt. Bei dem Eintritt der beiden Drahtenden in den an dem obern Rahmenbrett befestigten Halter 13' laufen die beiden Drahtenden in diesem Fall über Rollen 33' und 33", die am Halter 13' drehbar gelagert sind. Die Befestigung der beiden Drahtenden erfolgt wieder an der Rückwand des Halters 13'. Die beiden Spann rollen 17' und 17" sind durch eine gemein same Stellschraube 19 verstellbar. Zu die sem Zweck sind die beiden Rollen 17' und 17" an den beiden Enden eines Querstückes 34 drehbar gelagert.
Die Stellschraube 19' ist durch ein Gewinde in der Mitte des Quer stückes 34 verschraubbar und stützt sieh bei dem Spannen des Drahtes mit ihrem obern Ende gegen den Halter 13'. Durch diese Aus bildung der Spannvorrichtung wird noch eine wesentlich vergrösserte Spannlänge und Wirkung gegenüber dem Nachstellen mit einer einfachen Stellschraube erzielt. Erfor derlichenfalls kann bei dieser Ausführungs form auch eine seitliche Führung für den Rollenträger 34 vorgesehen sein, damit die Stellschraube 19' ihre senkrechte Stellung zum Boden des Halters 13' beibehält.
Während bei den bisherigen Ausfüh rungsformen die Spannvorrichtungen ge wöhnlich an einem Ende des Gardinen brettes angebracht werden, zeigt Fig. 17 eine Ausführungsform einer Spannvorrichtung, die an beliebiger Stelle zwischen den Draht enden angebracht werden kann. Hierbei ist die Spannschraube 19 in einen Bügel 21 ein geschraubt, der mit nach aussen abgebogenen Schenkeln und mit Durchtrittsöffnungen für den Draht versehen ist. Das Ende der Stell schraube 19 legt sich gegen einen Führungs- blocl 23. Der Draht wird gemäss Fig. 11 links durch die beiden Öffnungen des Bü gels und über den Führungsblock 23 geführt.
Beim Verdrehen der Stellschraube 19 ändert sieh die Lage des Führungsblockes 23 mit Bezug auf den Bügel 21, wodurch die Span nung des Drahtes 1 verändert werden kann. Da diese Spannvorrichtung keiner Befesti gung an dem Gardinenbrett bedarf, so kann sie, wie gesagt, an beliebiger Stelle zwischen den Drahtenden angebracht werden.
Die Anordnung des Drahtes kann auch drei- oder mehrspurig erfolgen. Bei der Aus führungsform der Fig. 12 sind unter dem obern Brett des Rahmens 30 drei einzelne Drähte la, Ih und 1e gespannt. von denen jeder einzelne. wie die Bezugszeichen zeigen, entsprechend der Ausführungsform nach Fig. 1 bis 3 verläuft und gespannt ist.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 13 wird ein einfaches Brett 34 als Rahmen ver wendet, unter dem ein oder mehrere Drähte ein- oder mehrspurig angebracht sein kön nen. Gemäss Fig. 13 ist ein Draht in drei Spuren verlegt. Der Draht 1 ist an dem einen Ende an dem Stift 2 und am andern Ende in einer Spannvorrichtung gemäss der Aus führungsform von Fig. 1 bis 3 befestigt und über L mleitrollen oder Bolzen geführt. Ge mäss Fig. 14 erstreckt sich die dritte Spur nicht über die ganze Breite des Fensters, sondern nur über einen Teil der Fensterbreite.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 15 sind zwei parallel zueinander verschiebbare Bretter 34a und 34>> vorgesehen, deren jedes mit einem Spanndraht 1 nebst Spannvorrich tung versehen ist. Durch Anbringung von geeigneten Emfassiuigslasehen 35 und 35' oder dergleichen sind infolge ihrer Ausbil dung die Bretter ausziehbar gestaltet und dadurch ist die Zugvorrichtung für die ver schiedensten Fensterbreiten verwendbar.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 16 und 17 ist für die Zugvorrichtung ein Kasten rahmen 36 verwendet. Die vordere Längs leite und die beiden Schmalseiten dieses Kastenrahmens können als Galerieleisten mit Retouren ausgebildet sein. Die hintere Längs seite dient zur Befestigung an der Wand, beispielsweise mittels der geschlitzten Win kel 37 und Haken 38. Im vorliegenden Fall ist ein Spanndraht 1, der eine Spannvorrich tung gemäss Fig. 1 bis 3 besitzt, in drei Spu ren auf der Oberseite des Kastenrahmens angebracht.
Die Tragorgane für die Gardinen, Vor hänge oder dergleichen sind nach Fig. 18 als Drahtösen 39 ausgebildet, die auf den Draht aufgesetzt werden. Die halbkreisförmig ge bogenen Enden 39a und 39b dieser Ösen sind übereinander gelegt und ermöglichen in ein fachster Weise das Abnehmen und das An bringen der Ösen an jeder beliebigen Stelle der Drähte in jeder beliebigen Anzahl. Wird das obere Ende 39b der Drahtöse seitlich ge gen den gespannten Draht gedrückt, so öffnet sich der Ring, und die Öse ist von unten leicht hochzudrücken und durch eine Viertel drehung auf den Draht zu setzen.
Der untere Teil 39c der Drahtöse, der den Enden gegen überliegt, ist vorteilhafter Weise sehlaufen- förmig ausgebildet zur Aufnahme von Ring bändern mit doppelt übereinanderliegenden Ösen.
Die Drahtöse 40 nach Fig. 19 hat ebenfalls zwei halbkreisförmig auslaufende Enden 40a und 40b, die in gleicher Weise wie für die ,Öse 39 beschrieben, das Aufsetzen auf den Draht ermöglichen. Diese Öse läuft mittels einer Rolle 41, die den Enden gegenüberliegt, auf dem Draht.
Die sich aus der beschriebenen Zugvor richtung ergebenden Vorteile erhellen daraus, dass bei einfacher Bauart eine wirkungsvolle Spannvorrichtung für Anhängedrähte ge schaffen wurde, die ebenso an Ort und Stelle leicht hergestellt wie auch von der Fabrik gebrauchsfertig geliefert werden kann, und zwar sowohl ausziehbar für verschiedene Längen, als auch in festen Längen und mit beliebig vielen Drahtspuren in jedem ge wünschten Abstand untereinander. Diese Zugvorrichtung kann, wie dies bei den me tallenen hohlen Gardinenstangen üblich ist, in den erforderlichen Längen am Lager ge halten werden, sie hat aber den Vorteil, dass sie nicht nur mit Hilfe von Gardineneisen,
sondern auch durch sögenannte Bankeisen oder Trägerwinkel, ja sogar mit einfachen Konsolhaken an der Wand befestigt werden kann, während die bisherigen Vorrichtungen von der Verwendung von Gardineneisen ab hängig sind, die besonders für den gedachten Zweck ausgeführt werden- müssen. Auch musste bisher auf die Entfernung der Gardi neneisen untereinander Rücksicht genommen weilen, während die beischriebene Zugvor richtung die Möglichkeit bietet, die Vorhänge auch seitlich über die Gardineneisen hinaus zu führen.
Falls kastenförmige Rahmen ver wendet werden, können die eine Längsseite und die beiden Schmalseiten als Galerie leisten mit Retouren, das heisst mit seitlichen Abdeckstützen ausgebildet sein, während die zweite Längsseite als Befestigungsbrett ge gen die Wand dient. Weiterhin ermöglicht die beschriebene Vorrichtung eine einfache und wirkungsvolle Anbringung der Spann vorrichtung mit dem besonderen-Vorteil, dass der Draht ganz dicht unterhalb des Brettes angebracht werden kann und dadurch die Vorhänge bis dicht unter das Brett geführt, also von der vordern Galerieleiste besser ab gedeckt werden können.
Weitere Vorteile sind einmal, dass die Spannvorrichtungen ohne weiteres von unten zugänglich sind und somit ein Nachspannen des Drahtes oder der Drähte erfolgen kann, ohne die überdecken den Galerieleisten entfernen zu müssen. Es können je nach Bedarf auch nachträglich leicht weitere Drahtspuren angebracht wer den. Bei einer mehrspurigen Führung des Spanndrahtes werden an den Umleitstellen zweckmässigerweise Rollen angebracht.