CH205479A - Zugvorrichtung für Vorhänge. - Google Patents

Zugvorrichtung für Vorhänge.

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CH205479A
CH205479A CH205479DA CH205479A CH 205479 A CH205479 A CH 205479A CH 205479D A CH205479D A CH 205479DA CH 205479 A CH205479 A CH 205479A
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CH
Switzerland
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wire
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dependent
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bolt
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English (en)
Inventor
Kuenne Firma Herm Friedr
Original Assignee
Herm Friedr Kuenne Fa
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Application filed by Herm Friedr Kuenne Fa filed Critical Herm Friedr Kuenne Fa
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47HFURNISHINGS FOR WINDOWS OR DOORS
    • A47H5/00Devices for drawing draperies, curtains, or the like
    • A47H5/02Devices for opening and closing curtains
    • A47H5/032Devices with guiding means and draw cords

Landscapes

  • Curtains And Furnishings For Windows Or Doors (AREA)

Description


  Zugvorrichtung für Vorhänge.    Die Erfindung bezieht sich auf Zugvor  richtungen für Vorhänge und dergleichen,  zum Beispiel für Vorhänge am Fenster, Gar  dinen, Bühnenvorhänge, Abkleidungen für  Kabinen, Zwischentürvorhänge und ähnliches.  Es ist bekannt, hierfür einfache, runde, herz  förmige oder dreikantige Hohlstäbe vorzu  sehen, wobei die Tragorgane in Gestalt von  Ringen, Klammern oder dergleichen seitlich  aufgeschoben werden. Ferner sind Tragstan  gen in Gestalt von T-Schienen oder Schlitz  rohren bekannt, bei denen verschiedenartige       Rollausführungen    als Tragorgane Verwen  dung finden.  



  Es ist auch schon vorgeschlagen worden,  Seildrähte oder Zugkordeln bezw. Gurte zwi  schen     eingeschlagene    Gardineneisen oder zwi  schen in     Fensternischen    befestigte Holz  leisten zu spannen, und seitliche     Schraubvor-          richtungen    zum Spannen derselben mittels  Gewinde und Flügelmutter zu     verwenden.     Diese Vorschläge haben aber den Nachteil,  dass die Vorrichtungen an     Ort,    und Stelle ab-    gepasst und angebracht werden müssen.  Ausserdem ist die     Spannvorrichtung    in der       Verlängerung    des Drahtes waagrecht vor  gesehen und nur zugänglich, wenn zuvor die  überdeckende Galerieleiste entfernt wird.

   Im  übrigen ist     ein    Nachspannen nur um die  Länge des     Gewindes    der Spannvorrichtung  möglich. Ein besonderer Nachteil besteht  darin, dass die Gardineneisen sehr fest in der  Wand verankert sein müssen. Wird nur ein  Draht in der Nähe der Wand     bezw.    des       Fensters    gespannt, so ist die Beanspruchung  nicht so stark, müssen aber mehrere Drähte  teils in 10-15 cm oder mehr Abstand von  der Wand gezogen werden, dann ist es schwer  oder unmöglich, eine wirklich einwandfreie       Spannung    zu erzielen, um ein Durchhängen  der geschlossenen Vorhänge oder dergleichen  zu verhindern.  



  Demgegenüber besteht die Erfindung in  einer     Zugvorrichtung    für Vorhänge und der  gleichen, die durch einen Rahmen gekenn  zeichnet ist, an dem     wenigstens    ein Spann-      draht über mindestens einen Teil der zu be  deckenden Fläche angebracht ist. Der Spann  draht kann je nach Bedarf statt einspurig  auch zwei- oder mehrspurig angeordnet sein  und dann nur über einen Teil der ganzen  Breite des Kastenrahmens gespannt werden.  Der Spanndraht steht     vorzugsweise    unter der  Wirkung mindestens einer Spannvorrichtung.  Die Ausbildung des Rahmens ist vorteilhaft  kastenartig, um der Vorrichtung besondere  Steifigkeit zu verleihen.

   Ist es erwünscht, die  Vorrichtung in Längsrichtung verstellen zu  können, dann kann nach einer weiteren Aus  führungsform der Erfindung der Rahmen in  Form von ausziehbaren Brettern ausgebildet  sein. Die Befestigung des Spanndrahtes an  einem Ende kann gleichzeitig als Vorrich  tung zum Nachspannen ausgebildet werden,  wobei der Draht mit einem Ende auf einem  drehbaren Bolzen aufgebracht ist, auf dem  als Sperrung gegenläufig zu den Drahtwin  dungen eine Schraubenfeder aufgewickelt ist,  deren eines Ende befestigt ist. Diese Be  festigung des einen     Endes    der Schrauben  feder geschieht vorteilhaft an, Bolzenlager.

    Eine weitere Ausbildungsform der Befesti  gung des einen Spanndrahtendes gleichzeitig  als Vorrichtung zum Nachspannen des Spann  drahtes kann darin     bestehen,    den Spanndraht  in Form einer Schleife der     Spannwirkung     einer Stellschraube auszusetzen, die senkrecht  zum horizontalen Drahtstück wirkt. Diese  Stellschraube wird vorzugsweise in den Steg  eines Trägers eingeschraubt, durch welchen  Träger der Draht hindurch über eine Rolle  geführt ist, die durch die Stellschraube ver  stellt werden kann. Eine weitere vorteilhafte  Ausbildung ist die, die Stellschraube mit  ihrem Ende gegen ein festes Widerlager ab  zustützen und auf der Schraube den Rollen  träger für den Draht aufzuschrauben. Das  andere Ende des Spanndrahtes liegt zweck  mässigerweise fest.

   Diese Festsetzung kann  zweckmässig besonders günstig dadurch er  zielt werden, dass der zum Halten des festen  Drahtendes dienende Bolzen mit einem Bund  und oberhalb dieses mit einem Querloch zum  Durchführen des zu befestigenden Drahtendes    versehen ist, welches durch Überstülpen einer  kapselartigen Hülse schlaufenartig gegen  Schaft und Bund des Bolzens umgebogen  wird. Die auf dem oder den Spanndrähten  aufgebrachten Tragorgane für den oder die  Vorhänge können vorteilhaft aus einer Draht  öse bestehen, deren halbkreisförmig gebogene  Enden     übereinander    liegen und deren diesen  Enden gegenüberliegendes Teil als Schlaufe  ausgebildet ist.

   Eine besonders günstige Aus  führungsform dieses Tragorganes kann zweck  mässig erzielt werden. indem das den umge  bogenen Enden gegenüberliegende Teil der  Drahtöse mit einer Rolle versehen wird.  



  Die Erfindung ist auf den Zeichnungen  in mehreren Ausführungsbeispielen veran  schaulicht.  



  Fig. 1, 2 und 3 stellen eine Ausführungs  form mit Rahmen in Vorderansicht, Seiten  ansicht und Ansicht von unten dar;  Fig. 4 und 5 stellen eine besondere Aus  führung der Befestigung des einen Drahtendes  dar;  Fig. G ist eine Ansieht von unten auf eine  ähnliche Ausführungsform. wie in Fig. 1 bis  3, jedoch mit anderer Anordnung der Spann  vorrichtung;  Fig 7 und 8 stellen in Vorderansicht und  Ansieht von unten eine andere Ausführungs  form mit Rahmen dar;  Fig. 9, 10, 11 und 12 veranschaulichen  drei weitere Ausführungsformen mit Rah  men, wobei Fig. 10 eine Ansicht von -unten  auf die in     Fig.    9 in Vorderansicht dargestellte  Ausführungsform ist;

         Fig.    13, 14 und 15     stellen    in Ansichten  von unten drei     Ausführungsformen    mit als  Rahmen dienenden Gardinenbrettern dar;       Fig.    16 und 17 zeigen in Aufsicht und  Vorderansicht eine Ausführungsform mit       Kastenrahmen;          Fig.    18 veranschaulicht in Seiten- und  Stirnansicht eine     Ausführungsform    des     Tra--          organes,    und       Fig.    19 in Seiten- und Stirnansicht eine  andere     A.nsfiilir.iiigsform    des Tragorganes.

    Bei der     Ausfiihrungsforin    nach     Fig.    1 bis  3 wird ein Rahmen 30. der ans einem Brett      mit daran befestigten Galerieleisten besteht  mit einem einfachen, glatten, dünnen Spann  draht 1 aus Stahl verwendet, der dicht un  terhalb des Brettes des Rahmens angebracht  ist. Der Draht 1 ist mit einem Ende an dem  Brett     mittels    eines eingekerbten und in das  Brett eingeschraubten Bolzens 2 befestigt.  Um auch bei einer sehr straffen     Spannung     des Drahtes ein Lockern oder Losziehen dieses  Drahtendes zu vermeiden, wird zweckmässig  die Ausführungsform nach Fig. 4 und 5 ge  wählt. Bei dieser ist der Befestigungsbolzen  2 mit einem Bund 2a und an beiden Enden  mit Gewinde versehen.

   Das Gewinde 2b  dient mit einer Mutter 2g zum Festschrauben  an das Brett. Dicht unter dem andern Ge  winde 2c ist ein Querloch 2d angebracht.  Durch dieses Loch wird das zu befestigende  Ende des Drahtes 1 geführt und darüber eine  kapselartige Hülse 2e gestülpt, die zwei ver  schieden grosse Bohrungen besitzt. Die Boh  rung der Hülse entspricht im     obern    Teil dem  Durchmesser des Bolzens 2 und im untern  über den Draht gestülpten Teil dem Durch  messer des Bolzens zuzüglich doppelter  Drahtstärke.

   Wie Fig. 5 zeigt, legt sich bei  dem Überstülpen und Anziehen der kapsel  förmigen Hülse 2e durch die Mutter 2f das  durch das Querloch geführte Drahtende in  eine Schlaufe, indem es vier scharfe Winkel  bildet und ausserdem sowohl seitlich als auch  bei dem Bund 2a festgehalten wird, so dass  ein Lockern der Befestigung auch bei stärk  ster Anspannung des Drahtes verhindert wird.  



  Das andere Ende des Drahtes 1 ist um  einen lotrechten Bolzen 3 aufgewickelt, der  in einem am Brett befestigten U-förmigen  Halter 31 drehbar gelagert ist. Der Bolzen  kann zwecks Spannens des Drahtes 1 mittels  seines flachen Kopfes 3' gedreht werden. We  gen der lotrechten Lagerung des Bolzens 3       kann    dieses Drehen und damit das Spannen  oder Nachspannen des Drahtes leicht von       unten    vorgenommen werden. Der Bolzen 3 ist  mit einer Sperrvorrichtung versehen, die ein  Rückdrehen des Bolzens verhindert. Als sol  che Sperrvorrichtung kann beispielsweise  ein Zahnrad mit einer Sperrklinke Verwen-    dung finden, in welchem Fall jedoch die  Sperrung jeweils nur in einer Zahnentfer  nung erfolgen kann.

   Es ist deshalb vorteil  hafter, für die Sperrung des Bolzens 3 gegen  läufig zu den     Windungen    des Drahtes 1 um  den Bolzen 3 eine Schraubenfeder 5 zu legen,  die mit dem einen Ende an dem Halter 31  befestigt ist, und deren anderes Ende sich  frei um den Bolzen 3     herumlegt.    Die be  sondere     Wirkung    dieser     Spannvorrichtung     besteht darin, dass sich der Bolzen 3 nur in  einer Richtung, in der der Draht 1 aufge  wickelt, das     heisst    gespannt wird, drehen lässt,  dass dagegen eine Drehbewegung des Bolzens  in entgegengesetzter Richtung durch die den  Bolzen dicht umschliessenden Windungen der  Schraubenfeder 5 verhindert wird.

   Diese       Spannvorrichtung    ermöglicht es, den Draht  1, nachdem er mit dem freien Ende durch  ein Querloch des Bolzens 3 hindurchgeführt  ist, in einfachster Weise in einer grösseren  Anzahl von Windungen um den Bolzen zu  legen und folglich sehr weit     nachzuspannen.     



  Die Ausführungsform nach     Fig.    6 unter  scheidet sich von der beschriebenen nur da  durch, dass der zum     Spannen    dienende dreh  bare Bolzen 3 waagrecht in einem an dem  Brett befestigten Träger 31' gelagert ist.  



  Bei der Ausführungsform nach     Fig.    7     und     8, bei welcher gleichfalls ein Rahmen 30 ver  wendet wird, ist der Draht 1,     vergl.        Fig.        8,-          an    dem Brett doppelt verlegt     -Lind    die Spann  vorrichtung unter     Verwendung    einer Spann  rolle folgendermassen ausgebildet: Der Draht  ist durch zwei Löcher eines etwa     U-förmigen     Halters 13, der an der Unterseite des     Brettes,     beispielsweise mittels Schrauben, befestigt  ist, hindurchgeführt und an der Rückseite  des Halters befestigt.

   An dem gegenüber  liegenden Ende des Rahmens ist der Draht  über zwei     Umleitrollen    32 geführt. Zwischen  den Schenkeln des Halters 13 ist eine lot  recht verstellbare Rolle 17 oder dergleichen  angeordnet,     unter    der das eine Drahtende hin  weggeführt ist, so dass innerhalb des Halters  13 eine Drahtschlaufe entsteht. Die Spann  rolle 17 steht mit einem in einem Gewinde  loch des Halters 13     verschraubbaren    Gewinde-      bolzen 19 in Verbindung. Durch Verdrehen  der Schraube 19 lässt sich daher die Höhen  lage der Rolle 17 und damit die Spannung  des Drahtes verändern.

   Um eine schonende  Führung des Drahtes 1 in dem Halter 13 zu  gewährleisten, sind an den Stellen, wo der  Draht durch den Halter hindurchgeht, Zun  gen 14 vorgesehen, die ein scharfes Abknicken  und damit eine     Bruchgefahr    des Drahtes ver  hindern. Durch die Verwendung der mit der  Stellschraube 19 versehenen Spannrolle 17  wird gegenüber dem Nachstellen mit der  Schraube 19 allein eine doppelte Spannlänge  erzielt.  



  Bei der ebenfalls einen Rahmen 30 ver  wendenden Ausführungsform nach Fig. 9  und 10 sind beide Enden des Drahtes 1 über  Spannrollen 17' und 17" geführt. Bei dem  Eintritt der beiden Drahtenden in den an dem       obern    Rahmenbrett befestigten Halter 13'  laufen die beiden     Drahtenden    in diesem Fall  über Rollen 33' und 33", die am Halter 13'  drehbar gelagert sind. Die Befestigung der  beiden Drahtenden erfolgt wieder an der  Rückwand des Halters 13'. Die beiden Spann  rollen 17' und 17" sind durch eine gemein  same Stellschraube 19 verstellbar. Zu die  sem Zweck sind die beiden Rollen 17' und  17" an den beiden Enden eines Querstückes  34 drehbar gelagert.

   Die Stellschraube 19'  ist durch ein Gewinde in der Mitte des Quer  stückes 34 verschraubbar und stützt sieh bei  dem Spannen des Drahtes mit ihrem obern  Ende gegen den Halter 13'. Durch diese Aus  bildung der Spannvorrichtung wird noch  eine wesentlich vergrösserte Spannlänge und  Wirkung gegenüber dem Nachstellen mit  einer einfachen Stellschraube erzielt. Erfor  derlichenfalls kann bei dieser Ausführungs  form auch eine seitliche Führung für den  Rollenträger 34 vorgesehen sein, damit die  Stellschraube 19' ihre senkrechte Stellung  zum Boden des Halters 13' beibehält.  



  Während bei den bisherigen Ausfüh  rungsformen die Spannvorrichtungen ge  wöhnlich an einem Ende des Gardinen  brettes angebracht werden, zeigt Fig. 17 eine       Ausführungsform    einer Spannvorrichtung,    die an beliebiger Stelle zwischen den Draht  enden angebracht werden kann. Hierbei ist  die Spannschraube 19 in einen Bügel 21 ein  geschraubt, der mit nach aussen abgebogenen  Schenkeln und mit Durchtrittsöffnungen für  den Draht versehen ist. Das Ende der Stell  schraube 19 legt sich gegen einen     Führungs-          blocl    23. Der Draht wird gemäss Fig. 11  links durch die beiden     Öffnungen    des Bü  gels und über den Führungsblock 23 geführt.

    Beim Verdrehen der Stellschraube 19 ändert  sieh die Lage des Führungsblockes 23 mit  Bezug auf den Bügel 21, wodurch die Span  nung des Drahtes 1 verändert werden kann.  Da diese Spannvorrichtung keiner Befesti  gung an dem Gardinenbrett bedarf, so kann  sie, wie gesagt, an beliebiger Stelle zwischen  den Drahtenden angebracht werden.  



  Die Anordnung des Drahtes kann auch  drei- oder mehrspurig erfolgen. Bei der Aus  führungsform der     Fig.    12 sind unter dem       obern    Brett des Rahmens 30 drei einzelne  Drähte la,     Ih    und     1e    gespannt. von denen  jeder einzelne. wie die Bezugszeichen zeigen,  entsprechend der Ausführungsform nach       Fig.    1 bis 3 verläuft und gespannt ist.  



  Bei der Ausführungsform nach     Fig.    13  wird ein einfaches Brett 34 als Rahmen ver  wendet, unter dem ein oder mehrere Drähte  ein- oder mehrspurig angebracht sein kön  nen. Gemäss     Fig.    13 ist ein Draht in drei       Spuren    verlegt. Der Draht 1 ist an dem einen  Ende an dem Stift 2 und am andern Ende  in einer Spannvorrichtung gemäss der Aus  führungsform von     Fig.    1 bis 3 befestigt und  über     L        mleitrollen    oder Bolzen geführt. Ge  mäss     Fig.    14 erstreckt sich die dritte Spur  nicht über die ganze Breite des Fensters,  sondern nur über einen Teil der Fensterbreite.  



  Bei der Ausführungsform nach     Fig.    15  sind zwei parallel zueinander verschiebbare  Bretter     34a    und     34>>    vorgesehen, deren jedes  mit einem     Spanndraht    1 nebst Spannvorrich  tung versehen ist. Durch     Anbringung    von       geeigneten        Emfassiuigslasehen    35 und 35'  oder dergleichen sind infolge ihrer Ausbil  dung die Bretter ausziehbar gestaltet und      dadurch ist die Zugvorrichtung für die ver  schiedensten Fensterbreiten verwendbar.  



  Bei der Ausführungsform nach Fig. 16  und 17 ist für die Zugvorrichtung ein Kasten  rahmen 36 verwendet. Die vordere Längs  leite und die beiden Schmalseiten dieses  Kastenrahmens können als Galerieleisten mit  Retouren ausgebildet sein. Die hintere Längs  seite dient zur Befestigung an der Wand,  beispielsweise mittels der geschlitzten Win  kel 37 und Haken 38. Im vorliegenden Fall  ist ein Spanndraht 1, der eine Spannvorrich  tung gemäss Fig. 1 bis 3 besitzt, in drei Spu  ren auf der Oberseite des     Kastenrahmens     angebracht.  



  Die Tragorgane für die Gardinen, Vor  hänge oder dergleichen sind nach Fig. 18 als  Drahtösen 39 ausgebildet, die auf den Draht  aufgesetzt werden. Die halbkreisförmig ge  bogenen Enden 39a und 39b dieser     Ösen    sind  übereinander gelegt und ermöglichen in ein  fachster Weise das Abnehmen und das An  bringen der Ösen an jeder beliebigen Stelle  der Drähte in jeder beliebigen Anzahl. Wird  das obere Ende     39b    der Drahtöse seitlich ge  gen den gespannten Draht gedrückt, so öffnet  sich der Ring, und die Öse ist von unten  leicht hochzudrücken und durch eine Viertel  drehung auf den Draht zu setzen.

   Der untere  Teil     39c    der Drahtöse, der den Enden gegen  überliegt, ist vorteilhafter Weise     sehlaufen-          förmig    ausgebildet zur Aufnahme von Ring  bändern mit doppelt     übereinanderliegenden     Ösen.  



  Die Drahtöse 40 nach     Fig.    19 hat ebenfalls  zwei halbkreisförmig auslaufende Enden 40a  und     40b,    die in gleicher Weise wie für die       ,Öse    39 beschrieben, das Aufsetzen auf den  Draht ermöglichen. Diese Öse läuft     mittels     einer Rolle 41, die den Enden gegenüberliegt,  auf dem Draht.  



  Die sich aus der beschriebenen Zugvor  richtung ergebenden Vorteile erhellen daraus,  dass bei einfacher Bauart eine wirkungsvolle  Spannvorrichtung für Anhängedrähte ge  schaffen wurde, die ebenso an Ort und Stelle    leicht hergestellt wie auch von der Fabrik  gebrauchsfertig geliefert werden kann,     und     zwar sowohl ausziehbar für verschiedene  Längen, als auch in festen Längen und mit  beliebig vielen Drahtspuren in jedem ge  wünschten Abstand     untereinander.    Diese       Zugvorrichtung    kann, wie dies bei den me  tallenen hohlen Gardinenstangen üblich ist,  in den erforderlichen Längen am Lager ge  halten werden, sie hat aber den Vorteil, dass  sie nicht nur mit Hilfe von     Gardineneisen,

       sondern auch durch     sögenannte    Bankeisen  oder Trägerwinkel, ja sogar mit einfachen       Konsolhaken    an der Wand     befestigt    werden  kann, während     die        bisherigen        Vorrichtungen     von der Verwendung von Gardineneisen ab  hängig     sind,    die besonders für den gedachten  Zweck ausgeführt werden- müssen. Auch  musste bisher auf die Entfernung der Gardi  neneisen     untereinander    Rücksicht genommen  weilen, während die     beischriebene    Zugvor  richtung die Möglichkeit bietet, die Vorhänge  auch seitlich über die Gardineneisen hinaus  zu führen.

   Falls     kastenförmige    Rahmen ver  wendet werden, können die eine Längsseite  und die beiden Schmalseiten als Galerie  leisten mit     Retouren,    das heisst mit seitlichen       Abdeckstützen    ausgebildet sein, während die  zweite Längsseite als     Befestigungsbrett    ge  gen die Wand dient. Weiterhin ermöglicht  die beschriebene Vorrichtung eine einfache  und wirkungsvolle     Anbringung    der Spann  vorrichtung mit dem besonderen-Vorteil, dass  der Draht ganz dicht unterhalb des Brettes  angebracht werden kann und dadurch die  Vorhänge bis dicht unter das Brett geführt,  also von der vordern Galerieleiste besser ab  gedeckt werden können.

   Weitere Vorteile  sind einmal, dass die Spannvorrichtungen  ohne weiteres von unten zugänglich sind und  somit ein Nachspannen des Drahtes oder der  Drähte erfolgen kann, ohne die überdecken  den Galerieleisten entfernen zu müssen. Es  können je nach Bedarf auch nachträglich  leicht weitere Drahtspuren angebracht wer  den. Bei einer mehrspurigen Führung des       Spanndrahtes    werden an den Umleitstellen       zweckmässigerweise    Rollen angebracht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Zugvorrichtung für Vorhänge und der gleichen, gekennzeichnet durch einen Rah men, an dem wenigstens ein Spanndraht über mindestens einen Teil der zu bedeckenden Fläche angebracht ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Zugvorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Spann draht einspurig angebracht ist. 2. Zugvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Spann draht mehrspurig angebracht ist. 3. Zugvorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Draht unter der Einwirkung mindestens einer Spannvorrichtung steht. 4. Zugvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeich net, dass der Rahmen aus ausziehbar ge stalteten Brettern gebildet ist. 5.
    Zugvorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Rahmen kastenartig ausgebildet ist. 6. Zugvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeich net, dass der Draht mit einem Ende auf einem drehbaren Bolzen aufgewickelt ist, auf dem als Sperrung gegenläufig zu den Drahtwindungen eine Schraubenfeder aufgewickelt ist, deren eines Ende be festigt ist. 7. Zugvorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 3 und 6, dadurch ge kennzeichnet, dass das eine Ende der Schraubenfeder an dem Bolzenlager be festigt ist. 8. Zugvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeich net, dass der Draht in Form einer Schleife der Spannwirkung einer Stellschraube ausgesetzt ist, die senkrecht zum Hori zontalen Drahtstück wirkt. 9.
    Zugvorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 3 und 8, dadurch ge kennzeichnet, dass die Stellschraube in den Steg eines Trägers eingeschraubt ist, durch welchen Träger der Draht hin durch über eine Rolle geführt ist, die durch die Stellschraube verstellt werden kann. 10. Zugvorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 3 und 8, dadurch ge kennzeichnet, dass sich die Stellschraube mit ihrem Ende gegen ein festes Wider lager stützt und auf der Schraube der Rollenträger für den Draht aufgeschraubt ist. 11.
    Zugvorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 3, 8 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass der zum Halten des festen Drahtendes dienende Bolzen mit einem Bund und oberhalb dieses mit einem Querloch zum Durchführen des zu befestigenden Drahtendes versehen ist, welches durch Überstülpen einer kapsel artigen Hülse schlaufenartig gegen Schaft Lind Bund des Bolzens umgebogen wird. 1 Zugvorrichtung nach Patentanspruch und L: nteransprüchen 3 und 8, dadurch -e kennzeichnet, dass das Tragorgan für die Vorhänge aus einer Drahtöse besteht. deren halbkreisförmig gebogene Enden übereinander liegen. und deren diesen En den gegenüberliegender Teil als Schlaufe ausgebildet ist. 13.
    Zugvorrichtung nach Patentanspruch und I nteransprüchen 3 und 8, dadurch ge- kennzeiehnet, dass das Tragorgan für die Vorhänge aus einer Drahtöse besteht, deren den umgebogenen Enden gegen überliegender Teil mit. einer Rolle ver sehen ist.
CH205479D 1938-03-10 1938-09-28 Zugvorrichtung für Vorhänge. CH205479A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE29508784U1 (de) * 1995-01-23 1996-01-25 Ehmeier, Max, 87640 Biessenhofen Aufhängegarnitur
DE202012103023U1 (de) * 2012-08-10 2013-02-07 Inventex Establishment Spannvorrichtung zum Spannen wenigstens eines Seils einer Halterung und/oder Führung eines Plissees und/oder einer Jalousie und/oder eines Vorhangs und Halterung und/oder Führung für ein Plissee und/oder eine Jalousie und/oder einen Vorhang

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