CH205499A - Vorrichtung zum Nassbehandeln textiler Einzelstücke. - Google Patents

Vorrichtung zum Nassbehandeln textiler Einzelstücke.

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CH205499A
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Hoffart Wilhelm
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Hoffart Wilhelm
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B5/00Forcing liquids, gases or vapours through textile materials to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing impregnating
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B2700/00Treating of textile materials, e.g. bleaching, dyeing, mercerising, impregnating, washing; Fulling of fabrics
    • D06B2700/14Passing liquid through fabrics or linoleum

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description


  Vorrichtung zum     Nassbehandeln    textiler     Einzelstücke.       Vorliegende Erfindung     betrifft    eine Vor  richtung zur     Nassbehandlung    textiler Einzel  stücke, wie beispielsweise Strümpfe, Socken,  Strähne, oder Bänder in aufgehängtem Zu  stand, durch welche eine gleichmässige Durch  dringung des zu behandelnden Gutes, also  insbesondere eine gleichmässige Färbung er  zielt wird, wobei die Behandlungsflüssigkeit  das zu behandelnde Gut in horizontaler  Richtung durchtritt.

   Erfindungsgemäss be  steht diese Einrichtung aus einem Behand  lungsbehälter, der schräg nach oben zusam  menlaufende Seitenwandungen besitzt, wobei  die Zu-     bezw.        Abströrnöffnungen    für die  Behandlungsflüssigkeit in den Seitenteilen  des Bodens vorgesehen sind. Zweckmässig  ist in dem Behandlungsbehälter ein in der  Höhenrichtung verschiebbar gelagerter, boden  loser, kastenförmiger Einsatz vorgesehen, des  sen Seitenwandungen     Durchtrittsöffnungen     für die Behandlungsflüssigkeiten aufweisen.  Dabei wird vorteilhaft eine Vorrichtung zum  abwechselnden Heben und Senken des     kasten-          förmigen    Einsatzes vorgesehen.

   Weitere Einzel-         heiten    sind in der Beschreibung erläutert, in  den Zeichnungen veranschaulicht und in den  Unteransprüchen unter Schutz gestellt.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel der     Erfindung    veranschaulicht.  



       Fig.    1 zeigt einen Querschnitt durch die  Einrichtung,       Fig.    2 eine Draufsicht;       Fig.    3 ist     derEinsatz    in     grösseremMassstab;          Fig.    4 bis 8 veranschaulichen die Material  träger.  



  Der im vorliegenden Beispiel als Färbe  behälter dienende Behandlungsbehälter be  sitzt bei vorliegendem - Ausführungsbeispiel  die Form eines Keilstumpfes mit schräg  nach oben zusammenlaufenden Seitenwänden  1 und 2. In dem Färbebehälter befinden sich  im     Abstande    von den schiefen Wandungen  1, 2 senkrechte Trennwände 6, 7, welche  im untern Teil voll, sonst aber durchlocht  ausgebildet sind. Zwischen den Wandungen  1 und 6,     bezw.    2 und 7 sind im Boden  die     Zuführungs-        bezw.    Ableitungsöffnungen  für die     Behandlungsflüssigkeit    vorgesehen.

        In dem Raum, der von den Wandungen 6, 7  abgegrenzt ist, wird ein     kastenförmiger,    unten  offener Einsatz eingebracht, der auf- und ab  bewegt werden kann. Die Trennwände 3, 4  des Einsatzes liegen den schrägen Wänden  1, 2 des Behälters gegenüber und sind ge  locht. Zwecks sicherer Einführung dieses  Einsatzes in den Bottich können in der  Zeichnung weiter nicht dargestellte Füh  rungsleisten vorgesehen werden. Der Einsatz  3, 4     (Fig.    3) wird auf weiter nicht darge  stellten Hubstangen, die     mechanisch    auf- und  abwärts bewegt werden können, aufgehängt,  wobei der Antrieb dieser Hubstangen aus  rückbar ausgebildet sein kann.

   Der Färbe  bottich ist in an sich bekannter Weise mit  einem Doppelboden 5 versehen, wobei der  durch den Doppelboden gebildete Raum  in der Mitte unterteilt und als     Heizkammer     für die Flotte ausgebildet sein kann. Eine  umschaltbare     Flottenfördervorrichtung    8 ist  mit dem Färbebehälter so verbunden,     daL;     je eine Öffnung mit einer     liarnrner    des unter  teilten Raumes, der durch den Doppelboden 5  entsteht, verbunden ist.  



  Der Einsatz 3, 4     (Fig.    3) ist in einer  der Stirnseiten mit einem abnehmbaren  Deckel 9 versehen, durch welchen das zu  färbende Gut eingebracht werden kann. Seit  lich oben sind     Führungsrillen    10 angebracht,  in welche die Materialträger 12 zum Auf  hängen des zu färbenden Gutes eingeschoben  werden. Auf dem Materialträger 12 befinden  sich Stifte 12', die beispielsweise in zwei  Reihen angeordnet sind. Zum Aufhängen des  zu färbenden Gutes werden Fäden 11 be  nützt, die um die Stifte 12' geschlungen und  durch Auflegen einer Deckleiste 15 fixiert  werden.

   Die Verbindung der Deckleiste 15  mit dem Materialträger 12 erfolgt bei vor  liegendem Ausführungsbeispiel mittels eines  Bajonettverschlusses 13, 13', kann aber auch  in anderer Weise etwa mit Hilfe eines  Schnappverschlusses, einer Schraubensiche  rung oder     dergl.    erfolgen. Die Deckleisten 15  erhalten eine derartige Weite, dass nach Ein  bringen aller zu einer Garnitur gehörenden  Träger 12 der Einsatz 3, 4     (Fig.    3) oben    vollständig geschlossen ist, so dass ein Aus  strömen der Flotte nach oben unmöglich ist.  In einer Deckleiste 15 können Schieber 14  oder andere lösbare     Verschlusseinrichtungen     vorgesehen werden, welche die Entnahme  von     Farbgutproben    während des Färbens  ohne Öffnung des Einsatzes 3, 4 ermöglichen.  



  Die Wirkungsweise der Einrichtung ist  folgende:  Die Flotte     strömt    je nach der Laufrich  tung der     Flottenfördervorrichtung    8 im Sinne  der voll oder     strichliert    gezeichneten Pfeile  durch die eine Hälfte des     Doppelbodens    in  den aus den Wandungen 1 und 6     bezw.    2  und 7 gebildeten     Rarrnr.    Die schräge Seiten  wand 1     bezw.    2 lenkt durch ihre entspre  chende Neigung den Flottenstrom derart ab,  dass er das zum Färben aufgehängte Gut  nach Passieren der Wandung 6     bezw.    7,

    gleichmüssig in horizontaler Richtung durch  tritt und so eine     gleichmässige        Durchfärbung     des Gutes bewirkt. Da auch eine gleich  zeitige Auf- und Abwärtsbewegung des Ein  satzes 3, 4 erfolgt, wird ein     sanftes    Zu  sammendrücken und Wiederstrecken des  Materials bewirkt, wodurch eine besonders  gute     Durchfärbung    von Nähten und stark  gedrehtem     (Iarn    erzielt wird. Dadurch, dass  die beiden     Wandungen    6 und 7 in ihrem       untersten    Teil voll ausgeführt sind, wird  erzielt, dass die Flotte tatsächlich nur durch  das aufgehängte Material und nicht unter  demselben strömt.

   Die Lagerung des aufge  hängten Materials,     bezw.    die Lage der       Fadenschlingen    am     Alaterialträger    12,     bezw.     zwischen den Stiften 12' wird auch bei der  auf- und     abwärtsgehenden    Bewegung des  Einsatzes 3, 4 durch die Deckleisten 15  gesichert.  



       Irn    vorstehenden wurde nur ein Aus  führungsbeispiel der Erfindung     veransclrau-          licht.    Es ist selbstverständlich, dass anstatt  der durchlochten Bleche     Dralrtge$echte    ver  wendet werden können. Weiters können bei  spielsweise die Führungsrillen 10 an den  Stirnseiten des Einsatzes angeordnet und  eine der Wandungen 3 oder 4     bezw.    der  obere Teil als Deckel zum Einbringen des      zu färbenden     Gutes    ausgebildet werden.  Auch sonst sind im Rahmen des Erfindungs  gedankens jeweilig wünschenswerte Ände  rungen in der     konstruktiven    Ausbildung  durchführbar.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Nassbehandlung textiler Einzelstücke, wie Strümpfe, Socken, Strähne oder Bänder in aufgehängtem Zustand, da durch gekennzeichnet, dass der Behandlungs behälter schräg nach oben zusammenlaufende Seitenwandungen besitzt, wobei die Zu- bezw. Abströmöffnungen für die Behandlungsflüssig keit in den Seitenteilen des Bodens vorge sehen sind. UNTERANSPRüCHE 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Behandlungs behälter ein in der Höhenrichtung ver schiebbar gelagerter, bodenloser, kasten- förmiger Einsatz vorgesehen ist, dessen Seitenwandungen Durchtrittsöffnungen für die Behandlungsflüssigkeit aufweisen. 2. Vorrichtung nach dem Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass eine Vorrich tung zum abwechselnden Heben und Sen ken des kastenförmigen Einsatzes vorge sehen ist. 3. Vorrichtung nach dem Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel des kastenförmigen Einsatzes aus den eingesetzten Materialträgern gebildet wird. 4.
    Vorrichtung nach dem Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die den Deckel bildenden Materialträger aus einer Platte mit einer oder mehreren Stiftreihen mit aufgesetzter Deckleiste bestehen. 5. Vorrichtung nach dem Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Deck leiste eine verschliessbare Öffnung aufweist. 6. Vorrichtung nach dem Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den schräg nach oben geneigten Seiten wänden des Behandlungsbehälters und den mit Öffnungen versehenen Seiten wänden des Einsatzkastens Wandungen eingebaut sind, die in ihrem untern Teil voll ausgebildet, sonst aber mit Durch tritteöffnungen für die Behandlungsflüssig keit versehen sind. 7.
    Vorrichtung nach dem Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Zu- und Ausströmöffnungen im Boden zwischen den schräg geneigten Seitenwänden und den eingesetzten Trennwänden angeord net sind.
CH205499D 1938-03-04 1938-03-04 Vorrichtung zum Nassbehandeln textiler Einzelstücke. CH205499A (de)

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CH205499D CH205499A (de) 1938-03-04 1938-03-04 Vorrichtung zum Nassbehandeln textiler Einzelstücke.

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CH (1) CH205499A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1185854B (de) * 1963-06-19 1965-01-21 Jacques Georges Pottier Einrichtung zur Kaeltebehandlung von Keimpflanzen

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