CH205505A - Schnittmusterbogen. - Google Patents

Schnittmusterbogen.

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CH205505A
CH205505A CH205505DA CH205505A CH 205505 A CH205505 A CH 205505A CH 205505D A CH205505D A CH 205505DA CH 205505 A CH205505 A CH 205505A
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41HAPPLIANCES OR METHODS FOR MAKING CLOTHES, e.g. FOR DRESS-MAKING OR FOR TAILORING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • A41H3/00Patterns for cutting-out; Methods of drafting or marking-out such patterns, e.g. on the cloth
    • A41H3/06Patterns on paper

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)

Description


      Schnittmusterbogen.       Gegenstand der Erfindung ist ein Schnitt  musterbogen, gekennzeichnet durch die Her  vorhebung einzelner bevorzugter Schnitteile  durch besondere Darstellung derselben.  



  Die Erfindung betrifft Schnittmusterbogen,  wie sie den Heften von Modezeitschriften  beigegeben werden. Diese enthalten im all  gemeinen die     Schnitte@für    sämtliche in dem  einzelnen Modeheft behandelten Modelle.  Zwecks Unterscheidung der Schnitteile von  einander werden deren Ränder durch ver  schiedenartig gekennzeichnete Linien darge  stellt. Man verwendet für die Linien beispiels  weise     aneinandergereibte    Punkte, Striche,  Doppelstriche,     Strichpunktierungen,    kleine       greise    oder dergleichen. Da sich die Linien  überschneiden, ist die Verfolgung der     Umriss-          linien    der einzelnen Schnitteile trotz ihrer  verschiedenartigen Ausgestaltung stark er  schwert.

   Insbesondere ist es kaum möglich,  den einzelnen Schnitteil auf ein darüber ge  legtes Pauspapier durchzuzeichnen, wenn  dessen Transparenz keine vollkommene ist.    Selbst das Ausradeln von Schnitten nach den  zur Zeit üblichen Schnittmusterbogen bietet  Schwierigkeiten, denn es ist nicht einfach,  unter den vielen sich kreuzenden oder paral  lelen Linien die gewünschte mit dem     Zacken-          rade    zu verfolgen.  



  Das ist besonders deshalb ein Nachteil,  weil aus der Fülle der auf einem Schnitt  musterbogen dargestellten Modelle im all  gemeinen     ,nur    eine begrenzte Anzahl beson  dere Beachtung findet und besonders häufig  gebraucht wird.  



  Es ergab sich somit die Aufgabe, be  stimmte Schnitteile gut hervorzuheben, ins  besondere für das Durchzeichnen geeignet  zu machen, ohne dass dabei die     Verfolgung     der übrigen Schnitteile wesentlich gestört  würde.  



  Nach der Erfindung kann man z. B. die  wichtigsten     bezw.    beliebtesten auf jedem  Bogen verzeichneten Modelle oder Schnitte  in ihrer ganzen Fläche tönen. Dabei ist die       Tönungzweckmässigerweisejedoch    so schwach,      dass sie die Kenntlichkeit der hindurchlau  fenden     Umrisslinien    der übrigen Schnitte nicht  wesentlich erschwert. Zur Erreichung des  gleichen Zweckes wäre es z. B. auch mög  lich, besondere Schnitteile in farbiger Tönung  zu halten. Allerdings hätte das den Nachteil,  dass die dafür erforderlichen mehrfachen  Druckgänge das Herstellungsverfahren ver  teuern würden.  



  Geht man von der Erkenntnis des Erfin  ders aus, dann erscheint es auch wünschens  wert, den oder die Schnitteile, die auf dem  Bogen durch Tönung hervorgehoben sind, in  mehreren Schneidergrössen (beispielsweise  Grösse 42, 44, 46) darzustellen. Das ist leicht  dadurch erreichbar, dass die Tönungen der  einzelnen Schneidergrössen gegeneinander ab  gestuft werden. Es kann also beispielsweise  die grösste dargestellte Schneidergrösse in einer  hellen Tönung angelegt und es können die  kleineren Grössen in immer dunkler werden  den Tönungen in die helle Fläche hineinge  legt werden. In einer andern Ausführungs  form kann man die Darstellung beispielsweise  auch so abwandeln, dass man bei der Wie  dergabe z. B. von drei Schneidergrössen den  Raum zwischen der Grenze der mittleren  Schneidergrösse und der kleinsten Grösse weiss  lässt.

   Diese Darstellungsweise kann gegebenen  falls aus drucktechnischen     Gründen    von Vor  teil sein.  



  Schliesslich bietet die Darstellung von  Schnitteilen in getönten Flächen die<B>Mög-</B>  lichkeit, die Aufschriften, mit denen die den  Flächen entsprechenden Stücke bezeichnet  werden sollen, in weiss ausgesparter Schrift  wiederzugeben. Dabei werden die den Flächen  entsprechenden Schnitteile deutlich hervor  gehoben, ohne dass die sich überschneidenden  Grenzen der übrigen nur in Linien darge  stellten Schnitteile eine Unterbrechung erfah  ren müssen, was der Fall wäre, wenn Auf  schriften in Schwarzdruck angebracht würden.  



  Ein Ausführungsbeispiel eines Schnitt  musterbogens nach der Erfindung ist auf der  Zeichnung beispielsweise dargestellt. Es zeigen       Fig.    1 einen     Schnittmusterbogen    mit auf  gedruckten getönten Schnitteilen,         Fig.    2 getönte Schnitteile für sich.  



  Aus drucktechnischen Gründen sind die  Tönungen der Flächen in der Zeichnung in       Schraffur    dargestellt.  



  Der Schnitteil 1     (Fig.2)    zeigt die ver  schiedenen Schneidergrössen (beispielsweise  drei Grössen) des herzustellenden Zuschnittes  in gegeneinander abgestuften Tönungen, und  zwar in folgender     \''eise.    Es entspricht die  kleinste hellst getönte Fläche     111    der kleinsten  Schneidergrösse; diese Fläche zuzüglich der  sie umrandenden Fläche     1b    in mittlerer Tö  nung der mittleren Schneidergrösse und die  ganze getönte Fläche     einschliesslich    des am  dunkelsten getönten Randteils 1  der grössten  Schneidergrösse.  



  Der Schnitteil 2     (Fig.    2) zeigt eine andere  Darstellungsart der drei Schneidergrössen.  Hier entspricht die kleinste Fläche 2a der  kleinsten Schneidergrösse, diese zuzüglich der  sie umrandenden, weiss gelassenen Fläche 2b,  was eine Unterbrechung der Tönung bewirkt,  der nächstfolgenden Schneidergrösse, und beide  Flächen zuzüglich der zweckmässig dunkler  als die Fläche 28 getönten Umrandung     2      zeigen die grösste Schneidergrösse.  



  In der getönten Fläche     2$    sind Buchsta  ben durch Weglassung der Tönung ausge  spart, die die Bezeichnung des Schnitteils 2  angeben sollen. Die Linien der übrigen nicht  getönten Schnitteile der     Fig.l    sind ohne  Unterbrechung durch diese nicht getönten  Buchstaben     hindurchgeführt.     



  Es liegt im Rahmen der Erfindung, die  hervorzuhebenden Schnitteile auch in anderer  Weise besonders kenntlich zu machen, bei  spielsweise durch     Schraffur,    farbige     Umriss-          linien    oder dergleichen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schnittmusterbogen, gekennzeichnet durch die Hervorhebung einzelner bevorzugter Schnitteile durch besondere Darstellung der selben. LTNTERA\SPRüCHE: 1. Schnittmusterbogen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Schneidergrössen der hervorzuhebenden Schnitteile dargestellt sind. 2. Schnittmusterbogen nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die besondere Darstellung der bevorzugten Schnitteile durch Tönung der Fläche derselben bewirkt ist, wobei innerhalb der getönten Flächen besondere Kennzeichen angebracht sind. 3.
    Schnittmusterbogen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Schneidergrössen der hervorzuhebenden Schnitteile durch abgestufte Tönung dar gestellt sind. 4. Schnittmusterbogen nach Patentansprucb, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Schneidergrössen der hervorzuhebenden Schnitteile durch unterbrochene Tönung dargestellt sind.
CH205505D 1937-02-25 1938-01-28 Schnittmusterbogen. CH205505A (de)

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ID=5787567

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CH205505D CH205505A (de) 1937-02-25 1938-01-28 Schnittmusterbogen.

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