CH205562A - Verfahren zur Herstellung von Minen zur Erzeugung von Abstrichen mit hoher Lichtdichte und Mine zur Erzeugung von Abstrichen mit hoher Lichtdichte. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Minen zur Erzeugung von Abstrichen mit hoher Lichtdichte und Mine zur Erzeugung von Abstrichen mit hoher Lichtdichte.Info
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Description
Verfahren zur Herstellung von Minen zur Erzeugung von Abstrichen mit hoher Eichtdichte und Mine zur Erzeugung von Abstrichen mit hoher Lichtdichte. <B>.</B> Vorliegende Erfindung bezieht sieh auf ein Verfahren zur Herstellung von Minen zur <B>EI</B> rzeugung von Abstrichen mit hoher Licht- .dichte und auf eine nach diesem Verfahren hergestellte Mine. Der gewöhnliche Minen abstrich besitzteine inliomogene Struktur"da sich die einzelnen Graphitteilclien nur an be stimmten Stellen des Papiexsi befinden und.
zwischen<B>-</B> ihnen unbecleokte weisse Papier flächen vorhanden sind. Es sind Verfahren bekannt geworden zur Herstellung von Minen zur Erzeugung von Abstrichen mit erhöhter Lichtdielite. Bei diesen, wird vor oder bei der Tränkung mit ein-er Fettmasse ein vorzugs weise in einem Fixiermittel löslich.,er Farb stoff zugesetzt, so dass sieh der im Minen abstrich, enthaltene Farbstoff durch das A-uf- stäuben,des Fixiermittels auflöst und in das Papier eindringt.
Durelidas Aufsprühen von Fixiermitteln entstehen jedoch, Tropfenbilclun- gen, welche die Strichschärfe, ungünstig be einflussen. Vorliegende Erfindung hat nun ein Ver fahren zum Gegenstand, durch Idas Minen zur Erzeugung eines Abstriches- mit höchster Lichtdichte hergestellt werden können.
Das Verfahren ist dadurch, gekennzeichnet, dass .die Hohlräume von gebrannten Grapbitminen mit einer Lösung getränkt werden, welche ein zur Steigerung der Lielltdichte des Abstriches geeignetes Mittel enthält, und dass das Lö sungsmittel wieder entfernt wird. Die Ilohl- räume können mindestens zu einem Drittel mit einem Farbstoff oder einer Farbstoff- komponente,gefüllt; werden.
Vorteilhaft wer- ,den Minen verwendet, deren HohlrIume min destens 20 Volumenprozent betragen.
Die gebrannten, Minenstäbe können in einer Lösung eines Farbstoffes oder einer Farbstoffkomponenite eingetaucht werden, wobei die Lösung indie Poren,der Minen ein- !dringt. Es iM zweckmässig, annähernd ge,- sättigte Lösungen zu verwenden. Nach dem Tränken wird das Lösungsmittel aus den Minen entfernt.
Es hat sieh als zweckmässig herausges-tellt, dass, der Gehalt der Minen an Farbstoff bezw. Farbstoffkomponente min- des,tens <B>3,%</B> beträgt. Ister geringer, so genügt el <B>en</B> der im Strich auf dem Papier enthaltene Farbstoff bezw. die Färbstoffkomponente nicht, um nach der darauf einsetzenden Be- handlun & den Strich in photo-techniseher Hin sieht homogen erscheinen zu lassen.
Diese Behandlung kann darin bestehen, dass auf das mit den, Strichen versehene Papier eine dünne Schicht eines Lösungsmittels für den verwendeten Farbstoff aufgebracht wird. Dieses Lösungsmittel bewirkt eine gleich mässige Verteilung des Farbstoffes auf die zwischen den Graphitteilchen frei gebliebenen Flächen des Papieirs. Bei der Verwendung eines Stiftes mit Farbstoffkomponente wird ,dem auf das Papier aufzubringenden L-b- sungsmittel eine Farbstoffgegenkomponente zugesetzt, die mit der Farbstoffkomponente zusammen den -ewünsahten Farbstoff ergibt.
Als besonders zweel#mässi-- hat es sich herausgestellt, solche Farbstoffe zu verwen- .den, die eine merkliche Affinität zur Baum- wollfaser hezw. Zellstoffaser des Papiers be- -iitzen, das heisst etwas stärker oder seliwä- eher, <B>je</B> naohder Art, des Farbstoffes an jene gebunden werden. Auf diese Weise wird .das Ausfliessen der Strichränder weitgehend verhindert.
Solche Fa.rbstoffe sind beispiels,- weise die bekannten wasserlösliehen und vor allem basisehen organisehen Farbstoffe, z. B.
Nitrosophenol- und Nitrofarbstoffe, Azo- farbstoffe, Diphenylinetha.n- und, Triphenyl- methanfarbstoffe, Xanthene, Antrazenfarb- stoffe, usw. Als Lösungsmittel kommen für .diese Stoffe hauptsächlich Wasser oder mit Wasser misehbare Stoffe in Frage.
Bei !der Herstellung von Minen, die den gestellten Bedingungen genügen, ist es vor- 21 <B>kn</B> teilhaft, wenn die Porosität der gebrannten Mine für die gesamte Härteskala konstant und möglichst gleich gross ist. Vorteilhaft werden nach dem Tränken mit den Farbstoff bezw. die Farbstoffkomponente enthaltender Lösung die durch das Entfernen der an sich mehr oder weni--er flüchtigen Lösungsmittel <B>en</B> wieder zum Teil frei gewordenen 'Hohl räume mit einem nicht wasserabstessünden Füllstoff' z. B.
Glyzerin, Salzen höherer Fett säuren (Emulphor oder de#ro-1.) ausgrefüllt.
<B>en</B>
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUCH</B> I: Verfahren zur Herstellung von Minen zur Erzeugung von Abstrichen mit hoher Licht- diehte, dadurch gekennzeichnet, dass die Hohlräume von gebrannten Graphitminen mit einer Lösung getränkt werden, welche ein zur ,Steigerung der Lichtdiehte des Abstriches geeignetes Mittel enthi ä lt,und dass das Lö- sungsmittel wieder entfernt wird. UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass Minen ver wendet werden, deren Hohlräume inm- destens 20 Volumenprozente betragen. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass den, Minen eine Lösung eines Farbstoffes zugefülirt wird.<B>3.</B> Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspriieh 2. da#durch gekennzeieli- net, dass die zum Tränken der Minen ver wendete Lösung des Farbstoffes an- näh,ernd gesättigt ist. 4. Verfahren naeli Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass den Minen eine Lösutig einer Farbstoffkoniponente zugeführt wird.<B>5.</B> Verfahren nach Patentansprueli I und Unteranspraeh 4, dadurch geAnnzeiell- net, dass die zum Tränken der Minen ver wendete Lösung der Farbstoffkomponente aunähernd gesättigt ist.<B>6.</B> Verfahren, nach Patentanspruch I und Unteranspruch<B>'22,</B> dadurch gekennzeieli- net, dass der Mine nach dem Tränken mit den Farbstoff enthaltender Lösung und nach, Entfernung des Lösungsmittels sol- ehe Stoffe zugesetzt werden, die nicht wasserabstossend sind.<B>7.</B> Verfahren nach Patentansprucb. I und Unteransprueli 4, dadurch gekennzeich net, dass, der Mine nach dem Tränken mit die Fa#rW, offkomponente, enthalten der Lösung und nacli Entfernungdes Lö- sungsmittels <B>solche</B> Stoffe zugesetzt wer- den,,die nicht wamerabstossend sind.Verfahren nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 2. und<B>6,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass der Mine nach dem Tränken mit den Farbstoff enthaltender Lösung und nach Entfernung des Lö- sungsmittels Glyz,erin zugesetzt wird.Verfahren naoh Patentanspruch I und Untexansprüchen- 2 und<B>6,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass der Mine nach dem Tränken mitden Farbstoff enthaltender Lösung und nach Entfernung des Lö- ittels Salze höherer Fettsäuren sungsmi zugesützt werden.Verfahren nach Pätentanspruch I und Unteransprüclien 4 und <B>7,</B> dadurüll ge kennzeichnet, dass der Mine nach -cleim. Träa,ken mit die Farbstoffkomponen;te enthaltender Lötsung und nach Entfer nung des Lösungsmittels Glyzerin zu gesetzt wird.Verfahren nach Patentanspruch I und Unteransprüclien 4 und <B>7,</B> dadurch ge,- kennzeichnet, dass der Mine nach dem Tränken mit die Farbstoffkomponente, enthaltender Lösung und nae,h Entfer- nung des Lösungysmittels Salze höherer Fettsäuren zugesetzt werden.PATENTANSPRUCH H: Nach dem Verfahren gemäss Patentan- tsprup,11 <B>1</B> erhaltene Mine zur Erzeugung von Abstrichen mit hoher Lielitdichte, dadurell gekennzeichnet, dass die vom Graphit gebü- deten Hohlräume mindestens zueinem Drit tel mileinein zurSteigerung,der Lielltdickbe ,des Abstriches geeigneten Mittel gefüllt sind.UNTERANSPRüCHE: 12.- Mine nach Patentausprueli II, da)clure,11 gekennzeichnet, da,3 die vom Grapiiitge- bildeten Hohlräume zu einem Drittel mit .einem Farbstoff gefüllt isind. <B>13.</B> Mine nach Paten-Lan3prucli II, dadurch 9.Oken.-r,zeielin,sst"dass,die vom Graphitge- bildeten Holilräume zu einem Drittel mit einer Farbstoffkümponente gefüllt; sind. 14. Mine nach PaAentanspruelt II, dadurch gekennzeichnet, dass die Mine #nindestens <B>3%</B> eines Farbstoffes enthält.<B>15.</B> Mine nach Paten#tanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass#,die Mine mindestens 37o ein-er Farbsto-ifkomponent-e enthält.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH205562T | 1937-06-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH205562A true CH205562A (de) | 1939-06-30 |
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ID=4444672
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH205562D CH205562A (de) | 1937-06-07 | 1937-06-07 | Verfahren zur Herstellung von Minen zur Erzeugung von Abstrichen mit hoher Lichtdichte und Mine zur Erzeugung von Abstrichen mit hoher Lichtdichte. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH205562A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1047345B (de) * | 1952-12-11 | 1958-12-24 | Johann Froescheis Lyra Bleisti | Verfahren zur Herstellung von gebrannten Farbstiftminen bzw. Kreiden |
| CN114466751A (zh) * | 2019-09-30 | 2022-05-10 | 株式会社百乐 | 烧成彩色铅笔芯 |
-
1937
- 1937-06-07 CH CH205562D patent/CH205562A/de unknown
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