CH205666A - Gegentaktkurzwellenröhre. - Google Patents

Gegentaktkurzwellenröhre.

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CH205666A
CH205666A CH205666DA CH205666A CH 205666 A CH205666 A CH 205666A CH 205666D A CH205666D A CH 205666DA CH 205666 A CH205666 A CH 205666A
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Gesellschaft Fuer D Telefunken
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Telefunken Gmbh
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    • H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J21/00—Vacuum tubes
    • H01J21/20—Tubes with more than one discharge path; Multiple tubes, e.g. double diode, triode-hexode
    • H—ELECTRICITY
    • H01—ELECTRIC ELEMENTS
    • H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J2893/00—Discharge tubes and lamps
    • H01J2893/003—Tubes with plural electrode systems

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  • Fixed Capacitors And Capacitor Manufacturing Machines (AREA)

Description


      Gegentaktkurzwellenröhre.       Für die     Verstärkung    und     Selbsterregung     kurzer Wellen unterhalb einiger     Meter     Wellenlänge (Ultrakurzwellen) werden häu  fig     Gegentaktschaltungen    benutzt. Die Er  findung     betrifft    eine Gegentaktröhre für  Kurzwellen, bei der zwei     Entladungssysteme     in     einem,    Kolben vereinigt sind, wobei     min-          destens    ein Gitter des einen Systems mit  einem gleichartigen Gitter des andern Sy  stems     unmittelbar    verbunden ist.

   Die erfin  dungsgemässe     Gegentaktkurzwellenröhre    kenn  zeichnet sich durch eine massive Metallplatte,  welche die beiden     Elektrodensysteme    gegen  einander     elektrostatisch    abschirmt und an  welche je ein     betriebsmässig        wechselspan-          nungsfreies        Gitter    der beiden Elektroden  systeme angeschlossen     ist.     



  Die     Erfindung    soll zunächst an einer       Mehrgitterröhre,    und zwar an einer Röhre  mit zwei     Penthodensystemen,        beispielsweise          erläutert    werden.

   Für den Betrieb mit kurzen  Wellen ist es notwendig, dass die     Spannungen       der     Hilfselektroden,        Idas        heisst    die     Spannun-          gen    der Schirmgitter und der     Bremsgitter,     keine     Wechselspannungsanteile        besitzen:

  .    Es  ist     weiterhin    erforderlich,     dass    beide     Elektro-          densysteme        gut        gegeneinander    abgeschirmt  sind, das heisst, dass, die     Potentialfelder    des  einen     Systems    keinen     Einfluss    auf den im       andern    System fliessenden     Elektronenstrom     haben.

   Eine     Ausführungsform,    in der     beeiden     Anforderungen     besondern    gut     genügt        wird,     zeigt die     Fig.    1. Hier sind     g,    und     g2    zwei  Glühkathoden, .die von den     Steuergittern        G:L,          G2    umgeben sind.

   Auf diese folgen die       Schirmgitter        SG,,        ,bezw.        SG"    die     Brems-          Bitter        BG,.    und BG,     und    die     Anoden        9.,        und     A 2.

   Es sind     nun        ,die        .Schirmgitter    oder die       Bremsgittex    mit einer     Ab@schirmplatte    P bau  lich vereinigt, .derart,     @dass    P als Träger  zweier     gleichartiger        Gitter    dient.

       In        Fig.    1  dient zum Beispiel die     Abschirmplatte    P     als     Träger der     Bremsgittex        BG,    und     BG2.    Für  eine Vereinigung der     Schirmgitter    mit der           Abschirmplatte    gelten     grundsätzlich    die glei  chen Überlegungen, und es soll keine Ein  schränkung der Erfindung darstellen, wenn  die später beschriebenen     Ausführungsformen     der Einfachheit halber auf die Vereinigung  der     Bremsgitter    mit der     Abschirmplatte    be  schränkt werden.

   Durch den Anschluss der  Hilfsgitter an .diese     Abachirmplatte    wird der  Aufbau     besonders    stabil und die Hilfsgitter  sind auf dem kürzesten Wege elektrisch mit  einander     verbunden.    Da die Steuergitter im  Gegentakt arbeiten, führen beide Bremsgitter       entgegenb    setzt     gleiche    Wechselströme, die  durch     Influenz    der     bewegten    Elektronen ent  stehen.

   Diese Wechselströme beider Brems  gitter können sich über der     Abschirmplat:te    P  auf kürzestem Wege, ausgleichen; sie addie  ren: sieh und vier resultierende     '#V-echsel@atrom     .der Bremsgitter wird null, so dass die Brems  gitter, auch wenn .sie über eine merkliche     In-          duktivität    an Erde liegen,     keine    Wechsel  spannungen führen. Wären die     Bremsgitter     über eine Leitung merklicher Länge, z. B.

    ausserhalb der     Röhre,    verbunden, so     hätte    diese       Leitung    eine     Induktivität,    die bei hohen Fre  quenzen einen merklichen     Scheinwiderstand     ergeben würde. Ein Ausgleichswechselstrom  zwischen den     Gittern    würde dann zu einer  Wechselspannung der Gitter gegen Erde       bezw.    Kathode führen.

   Um auch die ent  gegengesetzt gleichen     Schirm-gittenvechsel-          ströme    sich innerhalb der Röhre ausgleichen  zu lassen und damit     Schirmgitterwechsel-          spannung    zu vermeiden,     ist        es    bei der in       Fig.    1 dargestellten Anordnung notwendig.  die beiden     Schirmgitter    durch kräftige, prak  tisch     induktionsfreie    und     widerstandslose     Bügel     miteinander    zu     verbinden.     



  Besonders     günstig    in bezug auf die Ver  meidung von     Schirmgitterwechselspannungen     verhält sich die in     Fig.    2 dargestellte An  ordnung. Bei dieser     Ausführungsform    wird  eine     konstruktiv    einfache und elektrisch ein  wandfreie     kapazitive    Erdung der     Schirm-          bitter    erreicht. Die     Bremsgitter        13G1    und     BG2     sind mit zwei miteinander leitend verbun  denen     Abschirmplatten        P1    und     P2    verbunden.

    Unter Zwischenlage von Isolierstreifen J, wie    z. B. Glimmer, wird zwischen diesen beiden       Abschirmplatten    eine dritte     Platte        P3    an  gebraelit, die auf dem kürzesten Wege mit  beiden Schirmgittern<B>SG,</B> und     SGG        verbunden     ist, so dass dadurch zwischen den geerdeten  Bremsgittern und den     Schirmgittern    ein     ka-          pa.zitiver    Kurzschluss entsteht. _Man braucht  dann eine     kapa.zitive    Erdung der Schirm  gitter nicht erst ausserhalb der Röhre vor  zunehmen, wobei durch.

   die unvermeidliche       Induktivitä.t    der Zuleitungen der Schirm  gitter Impedanzen entstünden, die Schwan  kungen der     Schirmgitterpotentiale    hervor  rufen.  



  Von     besonderer    Bedeutung ist für den       Kurzwellenbetrieb    ferner eine einwandfreie       kapazitive        Neutralisation,    das heisst durch die       Schwankungen    der Anodenpotentiale dürfen  über die     Gitteranodenkapazität    dem Steuer  gitter keine Ladungen zugeführt werden.

   Es  ist     notwendig,    dass die Ladung des     Gitters     unabhängig von dem Potentialwert der Anode       it.        Da,s    ist einmal dadurch zu erreichen, dass  die     Gitteranodenka.pazität    ausserordentlich  klein gemacht wird, ein Weg, wie er für  die Verstärkung von     Rundfunkfrequenzen          meistenks    eingeschlagen wird. Bei grösseren  Röhren ist die notwendige     Kleinheit    der       Gitteranodenkapazität    aber nicht immer ganz  einfach zu erreichen.

   Weiterhin sind<B>Ab-</B>  schirmungen, die. alle     Streukapazitäten    ver  nichten, vielfach     konstruktiv        schwierig    an  zubringen.     Für    die     Gegentaktröhre    wird da  herein anderer Weg     vorgeschlagen.    Da beide  Anoden unabhängig vom     Widerstandswert     des im Anodenkreis     befindlichen        Resonanz-          kreiAes        entgegengesetzt    gleiche Wechselspan  nunen führen,

   gelangt dann keine     Wechsel-          #5        apannung    über die Anoden auf die Steuer  gitter,     wenn    die folgenden Kapazitäten alle  gleich sind:  
EMI0002.0093     
  
    Kapazität <SEP> ,91 <SEP> gegen <SEP> G,
<tb>  " <SEP> @I2 <SEP> " <SEP> <B><I>GI</I></B>
<tb>  A, <SEP> " <SEP> G2
<tb>  A <SEP> 2 <SEP>   <SEP> G=.

         Dann ist nämlich die: von der Anode des  einen Systems auf das     Steuergitter    .des glei-           eben,    Systems gelangende Zusatzladung     ent-          gegenges.etzt        gleich    der von der Anode     des     andern     Systems    auf das Steuergitter des       ersten    Systems gelangenden Zusatzladung,  die Summe der Ladungen also null.  



       Normalerweise    ist :diese     Gleichheit    der       Gitteranoden@kapazitäten    nun nicht erfüllt.       Ausserhalb    der Röhre kann man Hilfskapazi  täten, die diese Neutralisation bewirken,  nicht     anbringen,    da dann     Ansehlussleitungen     mit merklichen     Induktivitäten    notwendig  sind, so     dass    bei Kurzwellen die     Belegungen     dieser     Hilfskapazität    der Phase und Ampli  tude noch ganz andere Potentials führen als  die angeschlossenen Elektroden.

   Zweckmässig  werden     diese    Hilfskapazitäten innerhalb der  Röhre angebracht. Im allgemeinen wird die       Kapazität        zwischen    dem     Steuergitter    des  einen     Systems    gegen die Anode des     andern     Systems     kleiner    als die Kapazität     zwischen          Steuergitter    und Anode ,des gleichen Systems  sein. Daher wird man jedes der beiden     Steuer-          gitter    mit einer Zusatzkapazität gegen die  Anode des andern     Systems        versehen    müssen.

    Dies kann durch zusätzlich an den     Elektro-          den    angebrachte     Bleche        geschehen        oder    durch       geeignete    Verlegung der     Zuleitungen    inner  halb der Röhre. Es hat sich z.

   B. .gezeigt;       ,dass,    wenn man     entsprechend        Fig.    3 die am  obern Ende des     Röhrenkolbens        ausgeführten     Anodenzuleitungen kreuzt, die     Kapazität,der     ersten Anode gegen das Steuergitter     des          zweiten,Sys.tems    und die Kapazität der zwei  ten Anode gegen das Steuergitter     ,des    ersten       Systems    durch die dann auftretenden     Streu-          kapazitäten        C,

      und     C2    sich bereits auf die  gleiche Grösse der     Gitteranodenkapazität    jedes  einzelnen Systems bringen lassen. Wenn diese       Streukapazitäten    noch nicht genügend gross  sind, so, können sie noch durch an den Elek  troden     befesEgte    Bleche,     Bl,    entsprechend       Fig.    4, erhöht     werden.    Selbstverständlich be  steht eine     grössere    Anzahl weiterer Möglich  keiten zur Erzielung der Gleichheit der Ka  pazitäten.

       Kennzeichen    a.11     @dieser    Möglich  keiten ist, dass zwischen den Zusatzkapazitä  ten und den angeschlossenen Elektroden keine       Leitungen    merklicher Länge, also keine In-         duktivitäten,    liegen.

   An die     Metallplattes    P  sind auch in     Fig.   <B>3</B> und 4 je ein     betriebs     mässig     wech-selspannungsfreies    Gitter der       beiden        Elektrodensysteme    angeschlossen zu  denken.

   '  Nun     ist    es in     vielen    Fällen notwendig       bezw.,erwünscht,    einen genauen     Abgleich        der          Neutralisiationskapazitäten    erst bei Inbetrieb  setzung der Röhre vorzunehmen, um dadurch       irgendwelche        Unsymmetrien    beider     Systeme          auszugleichen.    Im folgenden werden Mass       nahmen    vorgeschlagen, .durch die auch nach  Fertigstellung     der    Röhre noch die Kapazitä  ten     verändert    werden können.

   Dazu wird       zweckmässig    eine in der Wand .des Röhren  kolbens     eingeschmolzene        Glasfeder    benutzt,  mit deren Hilfe kleine     mechanische        Lagen-          änd@emungeneines    an dieser     Glasfeder        be-          festigten    kleinen     Bleches    vorgenommen wer  den können.

   Eine solche     Glasfeder    besteht  aus     einem        dünnwandigen        und:    daher     bieg-          sam:en    Wehrohr     aus    Glas., das auf der einen  Seite mit dem Rand einer entsprechenden  Öffnung in der Kolbenwand     verschmolzen     und an dem     andern    Ende, an welchem der  zu     \bewegende    Teil     befestigt    ist,

   vakuumdicht       verschlossen        isst.    Das an der     Glasfeder    be  festigte Blech kann     beispielsweise    mit einem  Gitter     verbunden    sein, wie =die Bleche     BZ    in       Fi,g.    4.

   Dann wird durch seine Verschiebung  ,die Kapazität dieses Gitters gegen     eine    der       Anodengeändert.    Die Feder kann aber auch       ,ein    geerdetes, das     heisst    an die Kathode an  geschlossenes     Blech    tragen, das sich zwischen  den     mit    dem     Steuergitter        und,der    Anode ver  bundenen Kapazitätsflächen befindet, wobei  durch dessen Verschiebung von dieser einge  bauten Zusatzkapazität ein     veiränderlicher     Teil abgeschirmt wird.

   Dieses Verfahren     ent-          spricht,dem    eines     Drehkondensators,    bei     dem          .die    Kapazität zwischen zwei Belegungen  durch das Hinein- oder     Herausdrehen        einer          zwischendiesen    Belegungen liegenden ge  erdeten     Platte    ,geändert     wird.    Durch diese  Massnahmen ist     es,    möglich,

   auch bei nicht  .ganz     gleichen    Eigenschaften der zwei     Sy-          sIeme    die     erforderliche        kapazitive    Neutrali  sation genau     einzustellen.  

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Gegenta-lktl@urzivellenröhre mit zwei Ent- la.dung3systemen innerhalb eines Kolbens, in der mindestens ein Gitter des einen Systems mit einem gleichartigen Gitter des andern Systems:
    unmittelbar verbunden ist, gekenn zeichnet durch eine massive Metallplatte. -elche die beiden Elektrodensysteme gegen- einander ele'_rtrostatisch abschirmt und an welche je ein betriebsmässig wech-seIspa.n- nungsfreies Gitter der beiden, Elektroden- sys@teme angeschlossen ist.
    UN TERA@; SPRCCHE 1. Gegentaktkurzwellenröhre nach Patent anspruch mit zwei fünfpoligen Elektro- densystemen, dadurch gekennzeichnet, dass .die Abschirmung aus drei parallelen.
    Me tallplatten, von denen die beiden äussern gegen die mittlere isoliert sind, besteht und an die mittlere Platte die Schirm bitter der beiden Elektrodensysteme und an die beiden äussern Platten die Brems- büter je eines Elektrodensystems ange schlossen .sind.
    2. Gegentaktkurzwellenröhre nach Patent anspruch, gehennzeichn:et durch einen sol chen Aufbau ;der Elektrodensysl:eine und ihrer Zuleitungen, dass jede Anode gegen jedes Steuergitter innerhalb der Röhre die se<U>l</U>be Kapazität hat.
    3. Gegentakthurzwellenröhre nach Patent- a,nsprueh, dadurch gekennzeichnet, dass die Anodena.nachlüss e oberhalb der Elektro densysteme liegen und mit den Anoden über Kreuz verbunden sind.
    3-. Ge agentalitkurzwellenröhre nach Patent a a nsprueli und Unteransprneh :;
    , gekenn- zeichnet durch innerhalb des Kolbens be- findliclie Zusatzkapazitäten zwischen den Anoden und den Steuerelektroden des je weils andern Eleltrodensystems. 5.
    Cregentahtlziirzivellenröhre nach Patent- ans.praicli und Unteransprüchen 3 und 4, dadurch gcl@ennzeiehnet, dass an den Steuergittern zusätzliche, der Zuleitung zur Anode cle:andern Systems zugekehrte Iiapazi.tätsfläclien befestigt sind.
    6. Cegental@thurz,#vellenrölire nach Patent- anspiaich und Unteranspriichen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, da.ss eine Belegung der Zusatzkapazität an. einer in die hol benwand eingeschmolzenen Glasfeder be- festigt ist.
    7. Gegentakthurzwellenröhre nach Patent anspruch end Unteransprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass eine an einer in die Iiollfenzvancl eingeschmolzenen Glas feder befestigte Belegung an die Kathode a.ngeschlos.sen ist und sich zwischen den mit: dem Steuergitter und der Anode ver bundenen hapazitätsfläelien befindet.
CH205666D 1937-08-25 1938-08-19 Gegentaktkurzwellenröhre. CH205666A (de)

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