CH205670A - Eine oder mehrere Leuchtstellen aufweisende indirekte Leuchte für den Schutz gegen Fliegersicht. - Google Patents

Eine oder mehrere Leuchtstellen aufweisende indirekte Leuchte für den Schutz gegen Fliegersicht.

Info

Publication number
CH205670A
CH205670A CH205670DA CH205670A CH 205670 A CH205670 A CH 205670A CH 205670D A CH205670D A CH 205670DA CH 205670 A CH205670 A CH 205670A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
protection against
aviator
glare
sight
light
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Co Dr Ing Schneider
Original Assignee
Schneider & Co Dr Ing
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Schneider & Co Dr Ing filed Critical Schneider & Co Dr Ing
Publication of CH205670A publication Critical patent/CH205670A/de

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V11/00Screens not covered by groups F21V1/00, F21V3/00, F21V7/00 or F21V9/00
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21SNON-PORTABLE LIGHTING DEVICES; SYSTEMS THEREOF; VEHICLE LIGHTING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLE EXTERIORS
    • F21S8/00Lighting devices intended for fixed installation
    • F21S8/04Lighting devices intended for fixed installation intended only for mounting on a ceiling or the like overhead structures
    • F21S8/06Lighting devices intended for fixed installation intended only for mounting on a ceiling or the like overhead structures by suspension
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21SNON-PORTABLE LIGHTING DEVICES; SYSTEMS THEREOF; VEHICLE LIGHTING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLE EXTERIORS
    • F21S8/00Lighting devices intended for fixed installation
    • F21S8/04Lighting devices intended for fixed installation intended only for mounting on a ceiling or the like overhead structures
    • F21S8/06Lighting devices intended for fixed installation intended only for mounting on a ceiling or the like overhead structures by suspension
    • F21S8/065Lighting devices intended for fixed installation intended only for mounting on a ceiling or the like overhead structures by suspension multi-branched, e.g. a chandelier
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V13/00Producing particular characteristics or distribution of the light emitted by means of a combination of elements specified in two or more of main groups F21V1/00 - F21V11/00
    • F21V13/02Combinations of only two kinds of elements
    • F21V13/10Combinations of only two kinds of elements the elements being reflectors and screens

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description


  Eine oder mehrere     Leuchtstellen    aufweisende     indirekte    Leuchte für den     Schutz     gegen Fliegersicht.    Für die Allgemeinbeleuchtung von Innen  räumen, die den Bedingungen des Luftschut  zes und insbesondere der Verdunkelung ge  nügen sollen, hat sich eine Beleuchtung als  richtig erwiesen, die nach folgenden Gesichts  punkten geplant ist:  1. Die Leuchte darf oberhalb der Hori  zontalen weder direktes noch indirektes Licht  aussenden.  



  2. Es darf weder direktes noch indirek  tes Licht von der Leuchte nach den Fenstern  ausgestrahlt werden.  



  3. Es darf keine höhere Leuchtdichte  beim Hineinblicken in die Leuchte sichtbar  sein, als ein kleiner Bruchteil der     Leucht-          dichte    der Glühlampe.  



  Diese drei Bedingungen lassen sich mit  besonders ausgebildeten, eine oder mehrere       Leuchtstellen    aufweisenden indirekten Leuch  ten erfüllen, die sich erfindungsgemäss durch  einen     Reflektor    mit einem auf der Innenseite         cnatt-schwarzen    Rand auszeichnen, um die       Reflektionswirkung    herabzusetzen.  



  Der Erfindungsgegenstand ist auf beilie  gender Zeichnung in fünf beispielsweisen  Ausführungsformen dargestellt, und zwar  zeigen       Fig.    1 und 2 als erstes     Ausfübrungsbei-          spiel    die Leuchte in Ansicht und im Schnitt,       Fig.    3 dieselbe mit einer Hilfsblende ver  sehen,       Fig.    4 und 5 zwei- und dreiarmige, also  mit mehreren Leuchtstellen ausgestattete  Leuchten,       Fig.    6 eine mit     Abblendvorrichtung    ver  sehene Leuchte von unten gesehen,       Fig.    7 dieselbe im Schnitt, während       Fig.8    eine Raumbeleuchtung mit der  letzterwähnten Leuchte,

   insbesondere in einer  Werkhalle     mithohen    Fenstern veranschaulicht.  



  a ist nach dem     Ausführungsbeispiel    ge  mäss     Fig.    1 und 2 der obere Reflektor, der  einen flachen Teil b und einen nach abwärts      gerichteten Rand c besitzt. Der Reflektor     a     ist aus undurchsichtigem Material hergestellt  und der flache Teil b ist auf der reflektieren  den untern Seite weiss, während der Rand c  innen mattschwarz gehalten ist. Ein kleine  rer unterer weiterer Reflektor     d,    der aus  undurchsichtigem Material hergestellt ist,  reflektiert das Licht der     (xlühlampe    e nach  dem Reflektor     a,    von wo das Licht reflek  tiert von der     weissen    Innenfläche des flachen  Teils b nach aussen gelangt.

   Da der Rand  des     kleineren    Reflektors d in gleicher Höhe  wie der Rand des Reflektors     a.        lie,t,        können     direkte Strahlen nicht nach unten     @iustreteii.          Indirekte    Strahlen können im Winkel a       (Fig.    2), in welchem Winkelgebiet die Fenster  des     betreffenden    Innenraumes     angenommen     seien, deshalb nicht sichtbar austreten, weil  die Innenseite des nach abwärts gerichteten       Reflektorrandes    c     mattschwarz    gehalten ist.

    (Soweit der     matt-schwarze    Rand doch etwas  Licht reflektiert, ist dieses ohne Belang für  die Wirkung der Leuchte.)  Der Winkel a kann durch     Anbringung     einer Hilfsblende f gemäss     Fig.    3 vergrössert  werden, indem     mau    deren obern Teil mit der       Begrenzungslinie    des Winkels     a    zusammen  fallen lässt. Dadurch ersteht ein neuer     Win-          kel        lj,    der malgebend für die     Abschirmung     seitlich gerichteter Strahlen ist.

   Es ist also  der Winkel     a    auf die     GröfJe    des Winkels     fl          vergrössert    worden. Da, wie bereits erwähnt,  der flache Teil b des Reflektors b     diffuses     Licht nach allen Richtungen, also auch nach  unten sendet, wird durch die Hilfsblende f  entsprechend der     senkrechten,        riiigförniigeri     Projektion dem senkrechten, nach unter, ge  richteten Lichtstrom ein Hindernis in den  Weg gelegt, wodurch eine Herabsetzung der  Beleuchtung     unterhalb    der Leuchte gegeben  ist.

   In der Richtung der Mantelfläche der       kegelförmigen    Hilfsblende f ist dagegen diese  kaum ein Hindernis, so dass in dieser Rich  tung das Licht praktisch ungehindert aus  treten kann.  



  Die Gleichmässigkeit der     Beleuchtung    ist       zum    Teil abhängig von der Anzahl dieser    Leuchten im     Raurn.    Erhöht kann -sie dadurch  werden, dass an einem Pendel etwa zwei  derartiger     Leuchtei    aufgehängt werden, wie  in     Fig.    d gezeigt, oder drei, wie in     Fig.    5  veranschaulicht. Derartige     Mehrfachleuchten     haben den Vorteil, dar in der Mitte am  Haken g eine Leuchte angebracht werden  kann, die die Friedensbeleuchtung sicherstellt.

    Die Umstellung auf Kriegsbeleuchtung, bei  der also der     Innenraum        gegen    Fliegersicht  geschützt sein soll, würde durch blockierbares  Umschalten von der     Mittelbeleuchtung,    die  am     Haken        y    angebracht ist, auf die indirek  ten Leuchten, wie in     Fig.        -1    und 5 gezeigt  ist, erfolgen.

   Bei den     nichrarinigen    Leuchten       gemäss        Fig.        d.    und 5 wird     man    die Entfer  nung der einzelnen Leuchten voneinander  nicht     zrr        klein    wählen, damit jeder Teil des  Raumes aus verschiedenen, durch die Ent  fernung der Leuchten voneinander     bedingten     Richtungen Licht erhält. Es finden     diffus     reflektierende     Reflektoren    Verwendung.  



  In den     Fig.    6, i und 8 ist eine     Abblend-          vorrichtung    gezeigt, bei der der hier ausein  ander gesetzte Erfindungsgedanke wiederum  benützt, jedoch zusätzlich noch erreicht ist,  dass     parallel        zri        dein    Fenstern, die vom Re  flektor reflektierten Strahlen frei austreten  können, obwohl dadurch die Fenster kein  indirektes Licht vom Reflektor erhalten.       h.    ist der     Reflektorschirm    mit der Glühlampe<I>i</I>  und dem     Reflektoroberteil    k.

   Die     Abblend-          vorrichtung    l besitzt einen den Rand des Re  flektors bildenden und den     Reflektorschirm   <I>lt.</I>  überlappenden     Blendring        ie,    dessen Durch  messer     gösser    ist als der grösste Durchmesser  des     Reflektorschirmes        h.    Der Blendring     n    ist       senkrecht    und ist mit einem waagrechten  Teil<I>t</I> verbunden. Am waagrechten Teil<I>t</I> sind  abgewinkelte Blendstreifen     m    angebracht,  deren Abstand etwa ihrer Höhe entspricht.

    Der Blendring     u    ist inneu mattschwarz ge  halten. Durch diese     Abblendevorrichtung     wird verhindert, dass direkte oder indirekte       Lichtstrahlen    nach dem Fenster gelangen  können, und zwar auch dann, wenn die Auf  hängehöhe o über der     Fensterunterkante     etwa gleich ist     dein        Leuchtenabstandp    vom      Fenster     (vergl.        Fig.    8). Ist die     Lampenauf-          hängehöhe    o grösser als der Abstand p vom  Fenster, dann muss die Höhe der Blend  streifen m entsprechend grösser gehalten  werden als ihr Abstand.

   Dies bezieht sich  auf eine     Aufhängung    der Leuchte, beziehungs  weise der     Abblendevorriehtung,    bei der die  Blendstreifen m parallel zum Fenster stehen.  Bei dieser Anordnung ist der Lichtaustritt  in einer Ebene parallel zum Fenster nicht  begrenzt, soweit die Strahlen vom Reflektor  schirm kommen.     Hierdurch    ist die Längs  beleuchtung der Werkhalle oder dergleichen,  von der     Fig.    8 einen     Querschnitt    zeigt,  sichergestellt.  



  Um die eingangs erwähnte dritte Forde  rung zu erfüllen, ist ein runder     Abblendteil    q  als kleinerer Reflektor innerhalb von den  mittleren drei Blendstreifen     -m    befestigt, durch  den die von der Glühlampe ausgehenden di  rekten Strahlen abgeblendet, beziehungsweise  reflektiert werden. Hierdurch wirkt die  Leuchte als eine indirekte Leuchte.  



  Um die eine Einheit bildende Abblende  vorrichtung gemäss     Fig.    7 schnell und ohne  Werkzeuge am     Reflektorschirm    befestigen zu  können ist sie mit Zugorganen, z. B. mit  zwei Federn r verbunden, die an einem       offenen    Ring s befestigt sind. Der Ring s  kann in üblicher Weise über das Reflektor  oberteil     k    gelegt     werden,    wobei die Federn  entsprechend gespannt sind und die Ab  blendevorrichtung tragen, beziehungsweise an  den     Reflektorschirm    h anpressen.

   Zur besseren       Reflektion    und Erhöhung der     Leuchtwirkung     erhält der     Abblendteil    q zweckmässig innen  eine gut reflektierende Oberfläche. Bei nie  driger Aufhängehöhe o,     beziehungsweise    bei  grossem Abstand vom Fenster können auch  bei entsprechender Höhe des     Blendringes    n  die     Blendstreiren    m in Fortfall kommen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Eine oder mehrere Leuchtstellen aufwei sende indirekte Leuchte für den Schutz gegen Fliegersicht, gekennzeichnet durch einen Re 8ektor reit einem auf der Innenseite matt- schwarzen Rand, um die Reflektionswirkung herabzusetzen. UNTERANSPRÜCHE: 1. Indirekte Leuchte für den Schutz gegen Fliegersicht nach Patentanspruch mit meh reren Leuchtstellen, dadurch gekennzeich net, dass Mittel vorgesehen sind, um in der Mitte der mehrarmigen Leuchte die Friedensbeleuchtung anbringen zu können. 2.
    Indirekte Leuchte für den Schutz gegen Fliegersicht nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch eine Hilfsblende (f), durch welche die Lichtverteilungskurve der Leuchte so beeinflusst ist, dass die Aus strahlung nach unten herabgesetzt und nach den Seiten im wesentlichen erhalten bleibt. 3. Indirekte Leuchte für den Schutz gegen Fliegersicht nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ausser dem, die direk ten Strahlen abblendenden beziehungsweise reflektierenden Abblendteil (q) zueinander parallele Blendstreifen (in) vorgesehen sind, die den Austritt des vom Reflektorschirm kommenden Lichtes auf ein gewisses Win kelgebiet begrenzen. 4.
    Indirekte Leuchte für den Schutz gegen Fliegersicht nach Patentanspruch und Un teranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Blendstreifen (na) an einem den Rand des Reflekssors bildenden Blendring (n) angeordnet sind. 5. Indirekte Leuchte für den Schutz gegen Fliegersicht nach Patentanspruch und Un teransprüchen 3 und 4, dadurch gekenn zeichnet, dass die Blendstreifen zwecks Versteifung und der Ermöglichung ihrer Befestigung am waagrechten Teil (t) des Blendringes (n) einerends rechtwinklig abgebogen sind. 6.
    Indirekte Leuchte für den Schutz gegen Fliegersicht nach Patentanspruch und Un teransprüchen 3 und 4, dadurch gekenn zeichnet, dass der Blendring (n) den Reüek- torschirm überlappt. 7. Indirekte Leuchte für den Schutz gegen Fliegersicht nach Patentanspruch und 'Un- teransprüchen 3 und 4, dadurch gekenn. zeichnet, dass der Blendring (n) und die Blendstreifen (m) eine Einheit bilden, die mittelst Zugorganen und einem offenen Ring lösbar am Reflektorschirm befestigt <B>ist.</B>
CH205670D 1936-12-24 1937-12-20 Eine oder mehrere Leuchtstellen aufweisende indirekte Leuchte für den Schutz gegen Fliegersicht. CH205670A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE205670X 1936-12-24

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH205670A true CH205670A (de) 1939-06-30

Family

ID=5788463

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH205670D CH205670A (de) 1936-12-24 1937-12-20 Eine oder mehrere Leuchtstellen aufweisende indirekte Leuchte für den Schutz gegen Fliegersicht.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH205670A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE7118967U (de) Deckenbeleuchtungskoerper und darin verwendbare lichtdurchlaessige huelle
EP1154200A2 (de) Lichtverteiler für eine Leuchteinrichtung sowie Leuchteinrichtung und Verwendung einer Leuchteinrichtung
EP0479042A2 (de) Beleuchtungsanordnung
EP0191264B2 (de) Einrichtung zum Entblenden von grossflächigen Leuchtmitteln
EP0677697B1 (de) Arbeitsplatzleuchte
CH615491A5 (de)
DE3704501C2 (de) Leuchte
EP0496921B1 (de) Leuchte
CH205670A (de) Eine oder mehrere Leuchtstellen aufweisende indirekte Leuchte für den Schutz gegen Fliegersicht.
EP0045901A1 (de) Langgestreckte Arbeitsplatzleuchte
DE4326107C2 (de) Deckenleuchte
DE732410C (de) Strassenbeleuchtung
DE1472547A1 (de) Optischer Blendschutz
DE3416128C2 (de)
DE649595C (de) Blendungsfreier Tiefbreitstrahler
DE3836282C2 (de) Leuchte mit einer Lampen-Reflektor-Einheit zur Aufhellung von Deckenbereichen
DE1178383B (de) Breitstrahlende Leuchte
DE29724321U1 (de) Beleuchtungseinrichtung
DE692530C (de) Elektrische Luftschutz-Flaechenleuchte
DE2654304C3 (de) Leuchte
DE453026C (de) Reflektoranordnung fuer indirekte Beleuchtung
AT157912B (de) Beleuchtungsvorrichtung.
DE10242938A1 (de) Leuchtmodul mit senkrecht stehender Lichtaustrittsfläche
DE3911140A1 (de) Wand- oder deckenleuchte
DE612749C (de) Beleuchtungsanordnung