CH205676A - Elastische Unterlage für den menschlichen Körper, insbesondere als Teil eines Krankenbettes. - Google Patents

Elastische Unterlage für den menschlichen Körper, insbesondere als Teil eines Krankenbettes.

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CH205676A
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strip
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Reinier Koet Karel
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Reinier Koet Karel
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61GTRANSPORT, PERSONAL CONVEYANCES, OR ACCOMMODATION SPECIALLY ADAPTED FOR PATIENTS OR DISABLED PERSONS; OPERATING TABLES OR CHAIRS; CHAIRS FOR DENTISTRY; FUNERAL DEVICES
    • A61G7/00Beds specially adapted for nursing; Devices for lifting patients or disabled persons
    • A61G7/05Parts, details or accessories of beds
    • A61G7/057Arrangements for preventing bed-sores or for supporting patients with burns, e.g. mattresses specially adapted therefor

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Description


  Elastische Unterlage für den menschlichen Körper, insbesondere als Teil eines       Krankenbettes.       Die vorliegende Erfindung bezieht sich  auf elastische Matratzen, Sitze oder sonstige  elastische Unterlagen für den menschlichen  Körper, insbesondere solche, die einen Teil  eines Krankenbettes bilden.  



  Die Erfahrung hat gelehrt, dass die bisher  üblichen Lager und sonstigen Unterstützungen  für Kranke, wie Luftkissen, Wasserbetten,  Luftringe und     dergl.    in vielen Fällen unzweck  mässig sind und den     Kranken    ernsthafte  Schmerzen und Ungemach     verursachen,    indem  sie einen ungewünschten und ungleichmässigen  Druck auf den Körper ausüben und nicht im  stande sind, dem     Wundwerden    tatsächlich  vorzubeugen.  



  Zweck der Erfindung ist eine elastische  Unterlage der angegebenen Art zu     schaffen,     durch die das Leiden von Kranken oder In  validen dadurch bedeutend gelindert wird,  dass dem Wundwerden mit Sicherheit vorge  beugt wird,     bezw.    die     wunden    Stellen schnell  geheilt werden können.    Das Wesen der Erfindung besteht darin,  dass die den Körper unmittelbar tragende  Fläche der Unterlage von zwischen Rahmen  teilen ausgespannten, einander überkreuzenden  und zweckmässig miteinander verflochtenen  Streifen aus elastischem Material, zum Bei  spiel Gummi, gebildet ist.  



  Die erfindungsgemässe Unterlage besitzt  alle Vorteile der bekannten Luftringe, Luft  kissen, Wasserbetten usw. unter Vermeidung  der Baranhaftenden Nachteile. Sie gewähr  leistet eine gleichmässige Verteilung des  Druckes, eine feste Lage für den Patienten,  so dass nicht die Neigung besteht, von der  Unterlage herunterzugleiten. Ferner kann sie  erlauben, dass die Streifen in geringer Ent  fernung voneinander liegen, dass in den Kreu  zungspunkten     Öffnungen    vorhanden bleiben,  die das natürliche Ausdunsten der Haut er  leichtern, so dass dieselbe trocken und kühl  bleibt, was eine Voraussetzung für die Ver  hütung des     Wundliegens    ist.

   Auch die leichte           massierende    Wirkung der elastischen Streifen,  wenn dieselben sich zufolge Körperbewegungen  des Aufliegenden gegeneinander verschieben,  [rat sich als heilsam zur Verhütung und Hei  lung der Verletzungen herausgestellt.  



  Die elastische Unterlage     gemiiss    der Er  findung lässt sich leicht staubfrei halten und,  wenn der Patient ohne     Kapokmatratze    oder       dergl.    direkt auf der Unterlage aufliegen soll,  kann sie eine besonders günstige Unterlage  für Asthmapatienten darstellen.  



  Die neue Unterlage kann auch als Ein  satzstück     zwecks    Ersetzung eines der Teile  einer mehrteiligen Matratze, also zum     Stützen     eines Teils des Körpers, zweckmässig des mitt  leren Körperteils ausgeführt sein.  



  Der Erfindungsgegenstand ist im Unten  stehenden an Hand der Zeichnung näher er  läutert.  



       Fig.    1 zeigt eine schaubildliche Ansieht  eines Bettes mit einer Unterlage gemäss der       Erfindung.     



       Fig.    2 zeigt in grösserem Massstab und in  Draufsicht einen Teil der neuen Unterlage.       Fig.    3 zeigt eine schaubildliche Seitenan  sicht eines Einsatzstückes als Ersatz für den  einen Teil einer mehrteiligen     Matratze.     



       Fig.    4 ist eine schaubildliche Einzeldar  stellung der Mittel zum Befestigen der Strei  fen an den Rahmenteilen.  



  In den     Fig.    i und 2 ist 1 ein aus Metall  rohren aufgebauter und in der üblichen Weise  auf Füssen) 2, 3 ruhender Bettrahmen, der  einen verstellbaren Kopfteil 4 trägt, der mit  tels Bolzen drehbar mit an den     Seitenrohren     11 des Rahmens 1 angeordneten Krampen 6  verbunden ist.

   Der verstellbare Kopfteil 4 trägt  einen     U-förmigen,    bei 3 an der)     Seitenrohren     4' des Kopfteil, 4     angelenkten    Stützbügel i,  der in entsprechende Lücken 9 von     ain    einen  Ende des Rahmens 1 fest angebrachter Zahn  stangen<B>10</B> eingelegt werden kann, um in  dieser Weise die Neigung des     verstellbaren     Kopfteils 4 nach Wunsch einstellen zu     könnet.     



  An die Seitenrohre 11 des Rahmens 1 wie  auch an die Seitenrohre 41 des Kopfteils 4  ist in näher zu erläuternder Weise ein Satz  in geringer Entfernung voneinander liegender,    paralleler, verstellbarer Querstreifen oder  -bänden 11 aus     Gummi    oder sonstigem ela  stischem     Uaterial    befestigt,     welehe    Streifen  mit denjenigen eines ähnlichen Satzes in der       Längsrichtung    des     Rahmens    1 und des ver  stellbaren Kopfteils 4 verlaufender und an den  Querrohren 12, 4 2 der     Rahmen    1, 4 befestigter       Gununistreifen    oder     -bänden    12 verflochten       sind.     



  Die     Gummistreifen   <B>11,</B> 12 sind gespannt  zwecks Bildung einer sehr elastischen Trag  fläche, welche sich den Konturen eines     da-          raufliegenden        menschlichen    Körpers leicht an  schmiegt und keinen unzulässigen örtlichen  Druck ausübt, weil die Gummistreifen sich  individuell elastisch     ausdehnen    können, bis  zum Punkte, wo die auf diesem besonderer)  Streifen     aufruhendeLast    ausgeglichen ist, wäh  rend zu gleicher Zeit die Streifen eine gegen  seitige Verschiebung ausführen können.

   Die  gleichmässige Verteilung des Körpergewichtes  über die ganze 'Pragfläche, zusammen mit der       Anwesenheit    der     Durchbrechungen    zufolge       Spatiierung    der Streifen, erlaubt die     natür-          liehe        Ausdunstung    des Körpers, was, wie sich  herausgestellt hat, dein Wundliegen wirksam  vorbeugt, während die reibende oder massie  rende Wirkung der     Gummistreifen    auf die  Haut des     Kranken    zufolge Körperbewegungen  dazu mithilft, dein Wundliegen vorzubeugen  und eine heilende     Wirkung    hat in Fällen,

    wo Verletzungen     schon        eingetreten    sind.  



       Fig.    3 zeigt einen     Matratzenteil,    der als  Ersatz für den     n)ittleren    Teil einer mehrtei  ligen gewöhnlichen Matratze bestimmt ist und  aus zwei     rechtwinkligen    Seitenrahmen 13, 13,  die durch Querstreben 14, 14 miteinander  verbunden sind, aufgebaut ist. Wegen dieser       besonderen    Bauart stehen diese zwei einander  gegenüberliegenden Rahmenteile (14, 14)  niedriger als die zwei andern (131, 131). Jeder  Rahmenteil 14 oder 131 dient zum Befestigen  der Streifen.  



  An die waagrechten obern Teile 131 je  des Seitenrahmens 13 ist ein Satz in geringer  Entfernung voneinander angeordneter, ver  stellbarer Streifen oder Bänder<B>15</B> aus Gummi  oder sonstigem elastischem Material befestigt,           welche    Streifen das Gebilde     überqueren    und  mit einem ähnlichen Satz in der Längsrich  tung des Matratzenteils verlaufender Strei  fen 16 aus Gummi oder sonstigem elastischem  Material verflochten, so dass in den Kreu  zungspunkten des     Geflecbtes    Öffnungen in  der Tragfläche vorhanden sind. Von letztge  nannten Streifen 16 sind die Enden an die  tiefer als die obern Teile 1.31 liegenden Quer  streben 14, 14 befestigt.  



  Beim Spannen der Längsstreifen 16 wer  den die Querstreifen 1     "o    au den Enden der  Seitenrahmen 13 unter dem Druck der Längs  streifen elastisch nachgeben, so dass eine  bogenförmige verjüngte Tragfläche mit herab  neigenden Enden 17 und ohne scharfe Kanten  entsteht, was eine angenehme     Unterstützung     der Kniekehlen des Patienten gewährleistet  und anderseits verhindert, dass der Patient  an der Übergangsstelle dieser Tragfläche auf  die Oberfläche des anschliessenden Kopfteils  der gewöhnlichen dreiteiligen Matratze einen  hinderlichen Druck empfindet.  



  Die Weise, wie die elastischen Streifen  abnehmbar und verstellbar an den Rahmen  teilen befestigt sind, ist in     Fig.    4 schaubild  lich dargestellt.  



  Jedes Ende der     Gummistreifen    12 weist  zwei Sätze kleiner Öffnungen 18, 18 und 19,  19 auf, welche Sätze in einiger Entfernung  voneinander liegen, die in     ungespanntem    Zu  stande der Streifen etwas kleiner ist als der  Umfang des Rohres 12, an das die Streifen  befestigt werden sollen. In die zwei äussern  Öffnungen 18 an beiden Enden der Streifen  sind von unten her kleine Stifte 20, 20 ein  gesetzt, welche etwas über die Oberfläche  der Streifen vorstehen.  



  Gegebenenfalls kann man auch mit einem  einzigen Stift 18 und einer einzigen Öffnung  19 auskommen.  



  Bei der Befestigung der Streifen an die  Rahmenrohre wird das eine Ende der Strei  fen mit der hintern Seite an einer Stelle  zwischen den zwei Sätzen von Öffnungen  18, 18     bezw.    19, 19 auf das Rohr aufgelegt  und um das Rohr     herumgespannt,    bis die     in-          nern        Öffnungen    19, 19 über die vorstehenden    Enden der Stifte     M        gedrückt    werden     könneü,     worauf der Streifen teilweise weiter um das  Rohr gewickelt wird, um ihn in die waag  rechte Ebene zu bringen.

   Nach Spannung der  Streifen in der gewünschten Weise wird das  entgegengesetzte Ende des Streifens in ähn  licher Weise an das gegenüberliegende Rah  menrohr befestigt. Diese Befestigungsweise der  Streifen ist vorteilhaft insoweit, als sie er  laubt, die Streifen     an    einem Ende leicht zu  lösen und nach einer Kürzung wieder zu be  festigen, wenn nach längerer Zeit die Streifen  sich zu weit gedehnt haben. Überdies brau  chen die Stifte 20 die von der Belastung her  rührende Zugkraft im Streifen im     wesent.     liehen nicht aufzunehmen, weil diese Zug  kraft durch die Reibung infolge des Klemm  druckes der Streifen auf das     darunterliegende,     zunächst um das Rohr geschlagene Ende der  Streifen aufgenommen wird.  



  Es ist klar, dass die Erfindung nicht auf  die besonderen, im     Obenstehenden    erläuterten  Ausführungsformen beschränkt ist.

Claims (1)

  1. . PATENTANSPRUCH: Elastische Unterlage für den menschlichen Körper, insbesondere als Teil eines Kranken bettes, dadurch gekennzeichnet, dass deren den Körper unmittelbar tragende Fläche von zwischen Rahmenteilen ausgespannten, ein ander überkreuzenden Streifen aus elastischem Material gebildet ist. UNTERANSPRtrCHE 1. Unterlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Streifen aus ela- tischem Material in geringer Entfernung voneinander angeordnet sind, so dass in den Kreuzungspunkten des Geflechtes Öff nungen in der Tragfläche vorhanden sind. 2.
    Unterlage nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Enden der Streifen abnehmbar und verstellbar aneinander gegenüberlie genden Rahmenteilen befestigt sind. 3. Unterlage für den menschlichen Körper nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich net, dass die einander gegenüberliegenden Rahmenteile, an welche die Streifen eines der sich kreuzenden Streifensätze befestigt sind, niedriger liegen wie diejenigen des andern Satzes, so dass die entsprechenden Seiten der Tragfläche durch die Spannung der erstgenannten Streifen herabgezogen werden. 4.
    Unterlage nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass wenigstens das eine Ende jedes Streifens mit wenigstens einem über die Oberfläche des Streifens stehenden Stift und wenigstens einer in dem Streifen ge bildeten Öffnung versehen ist, welche Öff nung in einiger Entfernung von dem ge <B>nannten</B> Stift, gerechnet in der Streifen längsrichtung, und weiter vom Ende des Streifens als der Stift entfernt angeordnet ist und zur Aufnahme des vorstehenden Teils des Stiftes dient.
CH205676D 1937-03-19 1938-03-17 Elastische Unterlage für den menschlichen Körper, insbesondere als Teil eines Krankenbettes. CH205676A (de)

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