CH205859A - Sicherheitsschloss. - Google Patents

Sicherheitsschloss.

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CH205859A
CH205859A CH205859DA CH205859A CH 205859 A CH205859 A CH 205859A CH 205859D A CH205859D A CH 205859DA CH 205859 A CH205859 A CH 205859A
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CH
Switzerland
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disk
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disks
sets
disc
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English (en)
Inventor
Reichner Ludwig
Original Assignee
Reichner Ludwig
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Publication date
Application filed by Reichner Ludwig filed Critical Reichner Ludwig
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B37/00Permutation or combination locks; Puzzle locks

Landscapes

  • Pivots And Pivotal Connections (AREA)

Description


      Sieherheitsschloss.       Sicherheitsschlösser, die nur in einer ein  zigen Stellung gewisser Sicherungsbestand  teile     göffnet    werden können, sind bekannt.  Ebenfalls bekannt sind Einrichtungen, wel  che ermöglichen, jene     Stellung    der Siehe  rungsbestandteile, bei welcher das Öffnen des  Schlosses erfolgen kann, fallweise zu ändern.  Derartige Sicherheitsschlösser sind jedoch  kompliziert und haben einen beträchtlichen  Umfang.

   Die vorliegende Erfindung ermög  licht nun, die Sicherungseinrichtung und die  Einrichtung zum Verstellen der Sicherungs  bestandteile zu vereinfachen und das ganze  Sicherheitsschloss derart zu verkleinern, dass  man dasselbe nicht nur für grössere Gegen  stände, wie Kassenschränke und dergleichen,  sondern auch für kleinere, wie Koffer und  Aktentaschen     verwenden        kann.     



  Das Sicherheitsschloss ist laut vorliegen  der Erfindung mit wenigstens zwei Scheiben  sätzen ausgerüstet, wobei jeder Scheibensatz  aus einer mit Ziffern, Buchstaben oder  andern Zeichen     versehenen        eichensüheibe,     einer mit der     Zeiehens,cheibe        unverdrehbar            verbundenen    zweiten Scheibe und aus einer  mit diesen Scheiben derart verbundenen drit  ten Scheibe besteht, dass eine     Verdrehung     der letzteren gegenüber ersteren     in    bestimm  ten Betriebszuständen möglich ist.

   Durch die  Verdrehung der dritten Scheibe gegenüber  den ersten beiden Scheiben wird die der       Öffnungslage    des Schlosses entsprechende  Lage der Zeichenscheibe verändert.  



  Zur Erklärung des Erfindungsgedankens  diene folgendes, auf der     Zeichnung    darge  stelltes Ausführungsbeispiel.  



  Die Grundplatte a     (Fig.    1) ist mit einer  Öffnung b versehen, in welche die Zapfen  der Scheibensätze eingeschoben sind, respek  tive werden können. Öffnung b ist so gestal  tet, dass in derselben auch ein Verschieben  der Scheibenzapfen in einer Richtung senk  recht zur Achse möglich ist.     Weiters    ist  Grundplatte     a        mit    einem Schlitz c zur Auf  nahme der Schliessöse versehen. Beiderseits  vom Schlitz c befinden sich die Federhalter       d,,    und     d2,    die am einfachsten aus dem aus  gestanzten Blechteil der Grundplatte a durch      Umbiegen geformt werden können. Bolzen e  ragt von der Grundplatte senkrecht nach hin  ten vor.  



  Der äussere Scheibensatz     (Fig.    9) besteht  aus der Zeichenscheibe f und aus den beiden       Scheiben    g und     h..    Die Zeichenscheibe f       (Fig.    2 und 3) ist mit dem vollen Zapfen       f,    versehen, in welchen zwei Gewindelöcher  <I>f 2</I> und<I>f</I> eingeschnitten sind. An ihrer  Aussenfläche trägt Zeichenscheibe f einen  Kreis von eingekerbten Ziffern, Buchstaben  oder andern Zeichen.  



  Ein weiterer Scheibensatz     (Fig.    9) be  steht     aus    der Zeichenscheibe i, sowie aus den  beiden Scheiben<I>k</I> und<I>1.</I> Zeichenscheibe     i          (Fig.    4 und 5) ist grösser als Scheibe f des  äussern Scheibensatzes und ist samt ihrem  Zapfen i,, der kürzer ist als Zapfen f,, mit  einer     achsialen    Mittelöffnung     i,    versehen, in  welche der Zapfen f, drehbar hineinpasst.  Am hintern Ende des Zapfens i, sind zwei Ge  windelöcher     i3    und     i4    eingeschnitten.  



  Die Scheibe k     (Fig.    6) hat eine zentrale  Öffnung k,, welche das Aufschieben der  Scheibe k auf den Zapfen i, ermöglicht,     wei-          ters    die     Ausnehmung        k.    für den Bolzen e der  Grundplatte, sowie 24 Ausschnitte     ki,    die  über einen zentralen Kreisring gleichmässig  auf der Scheibe     7, ,    verteilt sind.  



  Die Scheibe 1     (Fig.    7) hat die zentrale  Öffnung     1,,    welche dem Durchmesser des  Zapfens f, entspricht, daneben zwei Löcher       1.    und     13,    die den Gewindelöchern     i.,,    und     i.4     gegenüberstehen, und an der Peripherie zwei  Ausschnitte     1.,    und     1;,    deren Lappen     h    und     17     etwas umgebogen sind. Die     Scheibe    1 besteht  ganz aus Federstahl, und die Lappen     lo    und  <B>1,</B> greifen federnd in die Ausschnitte<I>k;</I> der  Scheibe k ein.  



  Die beiden Scheiben<I>g</I> und     h,    des äussern  Scheibensatzes sind ähnlich gestaltet, wie die  Scheiben<I>k</I> und<I>1,</I> jedoch mit dem Unter  schiede, dass die Grösse der zentralen Öffnung  der Scheibe g der Grösse des Zapfens f, ent  spricht, Scheibe     h    dagegen gar keine zentrale  Öffnung besitzt, dagegen zwei Löcher, wel  che den Gewindelöchern f     #,    und f 3 gegenüber  stehen.

      Das Plättchen     in        (Fig.    8) besitzt eine zen  trale Öffnung     in,    in der Grösse des Zapfens       ,"    die     Ausnehmung        iyi"    für den Bolzen e, die  mit der erwähnten Schliessöse zusammen  arbeitende     Schlosszunge        M.s,    sowie zwei  Schraubenfedern     7n4    und     i115,    die an ihrem  einen Ende an den     Schräubchen        na,;        bezw.        m7     befestigt sind.  



  Das erläuterte     Sicherheitsschloss    wird auf  folgende Weise zusammengesetzt: Man  schiebt Zeichenscheibe i mit ihrem Zapfen       i.,    in die Öffnung<I>b</I> der Grundplatte     a.    Hin  ter Grundplatte wird sodann Plättchen na  und darauf die Scheibe k auf den Zapfen i,  geschoben.

   Dann steckt man die     Zifferscheibe     f mit ihrem Zapfen f, durch die Öffnung     i.,     schiebt auf den hinten herausragenden Teil  des Zapfens<I>f,</I> die Scheibe<I>1</I> und befestigt  letztere an den Zapfen i, mittels zweier  Schräubchen     ri,    und     n-    Nun wird die  Scheibe g auf den Zapfen f, aufgeschoben  und sodann die     Scheibe        li,    mittels     zweier     Schräubchen o,     und        o2    an das Zapfenende an  geschraubt.

   Die beiden Federn     m4    und     na,,          "-erden    mit ihrem freien Ende in die Feder  halter<I>d,</I>     bezw.        d.,    eingehakt, wodurch das  Schloss in gesperrter Lage gehalten wird.  Beim Drehen einer Zeichenscheibe dreht sich  die angeschraubte Scheibe l     bezw.        h    mit. Die  Lappen der letzteren greifen hierbei in die  Ausschnitte der grösseren Scheibe k     bezw.    g  ein und zwingen dieselbe, die Drehung mit  zumachen.

   Die     Ausnehmung    für den Bolzen  e bleibt dabei stets gegenüber demselben  Zeichen der Zeichenscheibe, die Öffnungs  lage des Schlosses ändert sich also durch das  Verdrehen nicht.  



  Dreht man beide Zeichenscheiben auf die  eingestellten Zeichen, so dass also die     Rand-          ausnehmungen    der Scheiben g und k unter  den Bolzen e zu stehen kommen, so lässt sich  das Schloss durch     Heranschieben    der gan  zen Vorrichtung an den Bolzen e öffnen.  Verdreht man eine Zeichenscheibe in dieser  Lage, so dreht sich die angeschraubte Scheibe  mit, die grössere Scheibe ist jedoch durch  Bolzen e an der     Mitdrehung    gehindert.

   Die  Lappen der Stahlscheibe springen beim Ver-      drehen von einem Ausschnitt der arretierten  Scheibe in den andern und es gelangt stets       .ein    anderes Zeichen der     Zelchentscheibe        ran     die der Öffnungslage entsprechende Stelle.  So kann ein beliebig gewähltes Zeichen an  jeder Zeichenscheibe "eingestellt" werden.  



  Lässt man das Schloss wieder einschnap  pen, verdreht sodann die Zeichenscheiben, so  kann das Schloss nur dann wieder geöffnet  werden, wenn beide Zeichenscheiben auf das  eingestellte Zeichen gestellt werden. Vor  jedem Schliessen des Schlosses kann eine  andere Zeichenvariation gewählt werden, wo  durch das Geheimhalten der     Einstellung    ge  fördert und     hiemit    ein Öffnen durch Un  befugte stark erschwert ist. Die Anzahl der  innern Scheibensätze lässt sich sinngemäss  beliebig erhöhen. Bei     Vorhandensein    von ins  gesamt drei Scheibensätzen     ist        ein    Öffnen  durch Unbefugte zufolge der hohen Zahl der  möglichen     Variationen    so gut wie ausge  schlossen.  



  Das Sicherheitsschloss laut     vorliegender          Erfindung    kann also     praktisch        genommen     nur durch eine Person geöffnet werden, wel  che die     eingestellte        Zeichenvariation        kennt.     Ein weiterer Vorteil des erläuterten Schlos  ses besteht darin,     däss    weder zum Schliessen  noch zum Öffnen     ein.        Schlüssel    gebraucht       wird.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Sicherheitsschloss, dadurch gekennzeich net, dass dasselbe mit wenigstens zwei Scheibensätzen ausgerüstet ist und dass jeder Scheibensatz aus einer Zeichenscheibe, einer mit der Zeichenscheibe unverdrehbar verbun denen zweiten Scheibe und einer mit diesen Scheiben derart verbundenen dritten Scheibe besteht, dass eine Verdrehung der letzteren gegenüber ersteren in bestimmten Betriebs zuständen und dadurch eine Veränderung der der Öffnungslage des Schlosses entsprechen den Lage der Zeichenscheibe möglich ist.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Sicherheitsschloss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in geschlos sener Lage des Schlosses die mit der Zeichenscheibe uuverdrehbar verbundene zweite Scheibe beim Drehen der Zeichen scheibe die genannte dritte Scheibe mit- nimmt, während bei geöffneter Lage des Schlosses die zuletztgenannte Scheibe arretiert ist und an einer allfälligen Drehung der übrigen Teile des Scheiben satzes nicht teilnimmt. 2.
    Sicherheitsschloss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Schlie ssen des Schlosses ohne Schlüssel durch Verdrehen der Scheibensätze, das Öffnen ebenfalls ohne Schlüssel durch Einstellen der Scheibensätze in ihre ursprüngliche, vor dem Schliessen des Schlosses beliebig ausgewählte Lage erfolgt.
CH205859D 1938-08-27 1938-08-27 Sicherheitsschloss. CH205859A (de)

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CH205859T 1938-08-27

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CH205859D CH205859A (de) 1938-08-27 1938-08-27 Sicherheitsschloss.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4375021A (en) * 1980-01-31 1983-02-22 General Electric Company Rapid electric-arc extinguishing assembly in circuit-breaking devices such as electric circuit breakers

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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