CH205876A - Waschherd. - Google Patents

Waschherd.

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CH205876A
CH205876A CH205876DA CH205876A CH 205876 A CH205876 A CH 205876A CH 205876D A CH205876D A CH 205876DA CH 205876 A CH205876 A CH 205876A
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CH
Switzerland
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stove
boiler
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washing
kettle
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English (en)
Inventor
Bettenmann Gebrueder
Original Assignee
Bettenmann Geb
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F1/00Washing receptacles
    • D06F1/06Wash-boiler receptacles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Cookers (AREA)

Description


      Waschherd.       Bei den bekannten     Waschherden        ist    der  Kessel     heraushabbar    im Herd angeordnet.  Das Entleeren des Kessels gestaltet sich um  ständlich und zeitraubend, indem im Kessel  befindliche Flüssigkeit soweit     Iieraus.ge-          schöpft    werden muss,     bis    das Gesamtgewicht  des Kessels     und    der noch verbliebenen  Flüssigkeit ein Herausheben aus dem Herd  zum Zwecke einer vollständigen     Entleerung     ermöglicht.

   Dass Herausheben des     Kessels    aus  dem Herd ist aber noch mit dem     weiteren     Nachteil behaftet, dass bei dieser Manipula  tion in der     Regel    Hände und     Kleider    be  schmutzt werden, wenn sie mit der Aussen  seite des Kessels in Berührung kommen.  



  Gegenstand vorliegender Erfindung     ist     ein     aus    einem Herd     und    einem     Kessel    be  stehender Waschherd, bei welchem dieser  Nachteil vermieden ist und welcher sich     @da-          durch    auszeichnet, dass der Kessel mit einer  den Heizraum begrenzenden, in den Herd  eingebauten     Wandung    in Verbindung ge  bracht ist und an seiner tiefsten     :Stelle    ein  durch ein ausserhalb des Waschherdes liegen  des Absperrorgan abschliessbares     Ablaufrohr     aufweist, ferner dass der von der genannten    Wandung und der Herdwandung gebildete  Hohlraum mit dem Wasserraum des Herdes  verbunden ist.  



  Auf der     Zeichnung        ist    als Ausführungs  beispiel ein     Vertikalschnitt    durch einen  Waschherd     schematisch    dargestellt.  



  Mit 1 ist die Herdwandung,     mit    2 der  Herdboden bezeichnet. Am letzteren ist eine  nach unten im wesentlichen     konische    Wan  dung 3 festgemacht, welche den Heizraum 4  des Herdes umschliesst, welcher vom Aschen  raume 5     durch    einen Rost 6 getrennt ist.  Der Heizraum ist durch ,die Herdtüre 7, der  Aschenraum mit der     Aschenschublade    8  durch die Aschentüre 9 zugänglich. Das  obere Ende der     trichterförmigen        Wandung     3 ist als Trägerin .des     Kessels    10 ausgebildet,  um welchen herum der vom     Herdmantel    be  grenzte Wasserraum 11 des Herdes liegt.

   An  der tiefsten     iStelle    des Kessels 10     ist    das  eine Ende eines ,durch den Wasserraum 11  und die Herdwandung hindurchgeführten       Ablaufrohres    12 angeschlossen, das     mit,dem     andern Ende mit einem zweckmässig auf der       Aussenseite    des     Herdmantels        angebrachten     Absperrorgan 13 verbunden     ist,        das    ein      müheloses, vollständiges Entleeren des Kes  sels ermöglicht. ,  An der Wandung 3 ist ein     Rohrstutzen     14 für den Anschluss eines Rauchabzug  rohres 15 anmontiert.

   Das     Rauchabzugsrohr     15     ist    im Wasserraum 11 des Herdes hoch  geführt und an einen weiteren, aus dem Herd  herausführenden Rohrstutzen 16 angeschlos  sen, welch letzterer den Anschluss an das  nicht gezeichnete Kamin ermöglicht. Da  durch, dass der     Kessel    10 auf die Wandung  3 aufgesetzt und mit dieser verbunden ist,  ist es möglich geworden, den Wasserraum  des Herdes sieh     bis    auf den Boden 2 er  strecken zu lassen, so dass sämtliche erhitzten  Teile von einem Wassermantel     umschlossen     ,sind, der eine gute     Wärmeausnützung    er  möglicht.

   Versuche mit dem beschriebenen  Herd und einem solchen bekannter Ausfüh  rung haben ergeben, dass, gleiche     Bedingun-          gen,    wie zu erhitzende     Wassermenge    und       Wasserausgangstemperatur    vorausgesetzt, im  Herd gemäss der vorliegenden     Erfindung     nach etwa 45 Minuten     dieselbe    Temperatur  erreicht wird wie beim Vergleichsherd  älterer     Ausführung    nach einer     Heizdauer    von  etwa 7 5 Minuten, wobei sich ausserdem durch  die kleinere Heizdauer noch eine entspre  chende     Brennmaterialersparnis    ergeben hat.  



  Der Herd     weist    einen Deckring 17 auf,  welcher über den obern Rand des Kessels  greift und einen tiefliegenden ringförmigen  Rand besitzt, der als Sitz für den Deckel 18  dient. Durch die tiefliegende Stellung des  Deckels wird ein     ttberkochen    des Kessel  inhaltes verhindert und ein Beschmutzen des       Aussenmantels    des Herdes durch überlau  fende Flüssigkeit verunmöglicht.  



  Der Wasserraum 11 des Herdes ist in  nicht gezeichneter Weise an eine     Frisch-          wasserleitung    angeschlossen und mit einem  Auslaufrohr für :das Heisswasser versehen,  damit solches in Waschtrögen     ete.    verwend  bar ist. Zweckmässig     isst        auch    die Anordnung  eines     Heisswasserauslaufrohres    an diesem  Wasserraum, welches     gestattet,    den Inhalt       desselben    in-den Waschkessel 10 überlaufen  zu lassen.

      Die den Heizraum begrenzende     und.    den       Ke,        sel    tragende Wand 3 ist zur Vergrösse  rung ihrer     Berührungsfläche    mit dem     Wasser     gewellt. Sie kann aber auch glatt sein. In  analoger Weise     kann    auch die Wandung des  Kessels 10 zur Vergrösserung ihrer Ober  fläche gewellt oder ähnlich geformt sein.  



  Als Heizeinrichtung für den Waschherd,  das gezeichnete     Beispiel    ist für Holz- und  Kohlenfeuerung eingerichtet, kann auch  (,hie Ölfeuerung, eine Gasfeuerung     ete.    oder  eine     elektrische        Heizeinrichtung    vorgesehen  sein, so dass unter Umständen der Aschen  raum gegebenen Falles auch in Wegfall  kommen kann.

Claims (1)

  1. PATEN TANSPRUCII Aus einem Herd und einem Kessel be- stehender -\Vaschherd, dadurch oekenn7eich- net, dass der Kessel mit einer den Heizraum begrenzenden, in den Herd eingebauten Wan dung in Verbindung gebracht ist und an seiner tiefsten Stelle ein .durch ein -ausser halb des '\#@'aschherdes liegendes Absperr organ ahsehliessbares Ablaufrohr aufweist, ferner dass der von der genanten Wandung und der IIerdt@,
    andung gebildete Hohlraum mit dem )\'asserraum des Herdes verbunden 16t. UNTERAN SPRt7CHE 1. Waschherd nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Feuerungsraum mittels eines innerhalb des Wasserraumes des Herdes angeordneten und an dessen obern Ende ausmündenden Abzugrohres mit dem Kamin in Verbindung gebracht ist.
    ?. \Waschherd nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der obere Absehluss des zwischen Kessel und Herdwandung liegenden Rau mes durch einen den obern Kesselrand übergreifenden Abdeckring mit tiefliegen dem Sitz für den Deckel gebildet wird, -,veleh letzterer derart ausgebildet ist, dass ein Überkochen des Kesselinhaltes vermie den wird.
CH205876D 1938-11-23 1938-11-23 Waschherd. CH205876A (de)

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CH205876D CH205876A (de) 1938-11-23 1938-11-23 Waschherd.

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