CH205986A - Kolben. - Google Patents
Kolben.Info
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16J—PISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
- F16J1/00—Pistons; Trunk pistons; Plungers
- F16J1/10—Connection to driving members
- F16J1/14—Connection to driving members with connecting-rods, i.e. pivotal connections
- F16J1/16—Connection to driving members with connecting-rods, i.e. pivotal connections with gudgeon-pin; Gudgeon-pins
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02F—CYLINDERS, PISTONS OR CASINGS, FOR COMBUSTION ENGINES; ARRANGEMENTS OF SEALINGS IN COMBUSTION ENGINES
- F02F3/00—Pistons
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Description
Kolben. Die Erfindung betrifft einen Kolben, der durch einen Kolbenzapfen direkt mit der Schubstange verbunden ist, wobei der Zapfen auf seiner vom Kolbenboden abgekehrten Seite in seiner ganzen oder nahezu .seiner ganzen Länge von der Schubstange gestützt wird.
Bei derartigen Kolben ist die Ableitung der Reibungswärme vom Kolbenzapfen von wesentlicher Bedeutung, weil bei einem sol chen Zapfen die mit der Lagerfläche der Schubstange zusammenarbeitende Oberfläche bedeutend grösser als die Fläche des Zapfens ist, die mit dem Kolbenkörper in Verbindung steht. Bei den bekannten Kolben, bei denen der Kolbenzapfen an seinen Enden von den Lagern einer gegabelten Schubstange um fasst wird und innerhalb der Gabel am Kol ben befestigt ist, kann die Wärme nur in der Mitte abgeleitet werden. Wenn aber eine erhebliche Wärmebelastung vorliegt, so bringt diese Befestigungsart ungünstige Ver hältnisse für die Wärmeableitung mit sich. Die Reibungswärme entsteht auf der vom Kolbenboden abgekehrten Seite des Kolben zapfens.
Wird nun diese Wärme in der Mitte abgeleitet, so bewirkt die durch die Wärme entstehende Krümmung dass der Kolbenzapfen auf seiner vom Kolbenboden abgekehrten Seite konvex wird. Dadurch verringert sich die Auflagefläche des Zapfens im Lager, wodurch die durch Reibung erzeugte Wärme sich noch vergrössert infolge der Verringerung der tragenden Fläche. Dies hat wiederum zur Folge, dass sich der Zapfen noch stärker krümmt usw. Hierdurch ist die Möglichkeit eines Anfressens gegeben.
Um dies zu vermeiden, wird daher gemäss der Erfindung der Kolbenzapfen an seinen Enden wärmeleitend mit dem Kolbenkörper verbunden und von der Schubstange bügel artig in der Mitte umfasst.
Zweckmässig wird die wärmeleitende Ver bindung durch ebene Passflächen erzielt, die gleichzeitig zur Übertragung der achsialen und seitlichen Kolbendrücke dienen.
Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungs beispiele der Erfindung schematisch dargestellt. Fig. 1 und 2 zeigen die Wärmeflusslinien und Linien gleicher Temperatur bei der be kannten und der erfindungsgemässen Bauart.
Fig. 3 bis ä zeigen einige Schnitte durch einen Kolben, dessen Kolbenzapfen an den Enden mit breiten Befestigungsflanschen ver sehen ist, während Fig.6 bis 8 Schnitte durch einen Kolben aufweisen, bei denen die Passflächen innerhalb des Kreiszylinders des Zapfens angeordnet sind.
Bei der bekannten Ausbildung von Kol ben (Fig. 1), bei denen der Kolbenzapfen in der Mitte im Kolben befestigt ist, sind die Enden des Kolbenzapfens am wärmsten. In folgedessen laufen die Wärmeflusslinien a in der Mitte zusammen und es entstehen in der Schnittebene stark gekrümmte Linien gleicher Temperatur b. Diese Linien stellen ein Mass für die Krümmung des Kolbenzapfens dar und der Vergleich mit Fig. 2 zeigt, wie viel günstiger die Wärmeableitung an den Enden des Kolbenzapfens sich gestaltet, indem die Wärme auf dem kürzesten Wege vom Zapfen an den Kolbenkörper abgegeben wird.
Die Linien gleicher Temperatur c verlaufen nahezu in der Achsrichtung des Kolbenzapfens, der auch bei hoher Wärmebelastung nur eine geringe, unter Umständen sogar praktisch keine Krümmung aufweisen wird.
Der Kolben 1 in Fig. 3 bis 5 mit dein Kühlraum 2 für das Kolbenkühlmittel, das in in der Zeichnung nicht dargestellter Weise zu- und abgeleitet wird, hat einen Kolben zapfen 3, der auf der untern Seite 4 auf seiner ganzen Länge von der Lagerfläche 5 der Schraubenstange 6 gestützt wird, die ihn mit der obern Lagerschale 7 bügelartig in der Mitte umfasst. Der Kolbenzapfen 4 ist an seinen Enden wärmeleitend mit dem Kör per des Kolbens 1 verbunden, indem die Befestigungsansätze 8 mit Passflächen 9 und 10 so in den Kolbenkörper 1 eingesetzt sind, dass sich eine wärmeleitende Verbindung er gibt. Die Ansätze 8 werden mittels der Bolzen 11 fest gegen den Kolbenkörper 1 gezogen.
Die Passflächen 9 dienen zur Über tragung der achsialen Kolbenkräfte. Die Pass- flächen 10, die durch genaue Einpassung des Kolbenzapfens in den Kolbenkörper mit dem letzteren in guter metallischer Berührung stehen, nehmen die seitlichen Kolbenkräfte auf. Durch die Befestigungsansätze 8 ergibt sich eine verhältnismässig grosse Fläche für die Wärmeableitung. Die Nischen 12 für die Muttern der Schrauben 11 sind mittels der Deckel 13 abgeschlossen.
In den Fig. 6 bis 8 ist der Kolbenzapfen 14 an seinen Enden mit ebenen Passflächen 15 und 16 versehen, die durch Abflachen des zylindrischen Zapfens entstanden sind, so dass sie vollständig innerhalb des Kreis zylinders des Zapfens 14 liegen. Dadurch ergibt sich die Möglichkeit, den Zapfen aus einem Drehkörper herzustellen, wodurch sich der Vorteil einer einfachen Herstellung ergibt.
Diese Ausbildung setzt ausserdem, beim Härten eines solchen Zapfens die Gefahr eines Verziehens herab und schliesslich kann die Schubstange ein ungeteiltes Kolbenzapfen lager erhalten, das sich, nachdem der Zapfen durch Lösen und Herausnahme der Befesti gungsschrauben 17 aus dem Kolbenkörper 1 herausgenommen ist, vom Kolbenzapfen ab streifen lässt.
Die beschriebene Ausbildung des Zapfens eignet sich besonders für Kolben, die hoben Wärmebelastungen ausgesetzt sind, wie z. B. für Kolben von Brennkraftmaschinen, auch für Brennkraftmaschinen, bei denen in einem Zylinder zwei gegenläufig sich bewegende Kolben vorgesehen sind.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Kolben, der durch eineu Kolbenzapfen direkt mit der Schubstange verbunden ist, wobei der Zapfen auf seiner vom Kolbenbo den abgekehrten Seite in seiner ganzen oder nahezu seiner ganzen Länge von der Schub stange gestützt wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Kolbenzapfen an seinen Enden wär meleitend mit dein Kolbenkörper verbunden ist und in der Mitte von der Schubstange bügelartig umfasst wird. UNTERANSPRüCHE 1. Kolben nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die wärmeleitende Ver- bindung durch ebene Passflächen, die ausser dem zur Übertragung der achsialen und seitlichen Kolbendrücke dienen, erzielt wird. 2.Kolben nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kolbenzapfen an seinen Enden mit die Passflächen aufweisenden Ansätzen ver sehen ist. 3. Kolben nach Patentanspruch und ünter# anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Passflächen innerhalb des Kreiszylinders des Kolbenzapfens angeordnet sind, um eine Schubstange mit ungeteiltem Kolben zapfenlager verwenden zu können.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH205986T | 1938-06-25 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH205986A true CH205986A (de) | 1939-07-15 |
Family
ID=4444856
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH205986D CH205986A (de) | 1938-06-25 | 1938-06-25 | Kolben. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH205986A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19530631A1 (de) * | 1995-08-21 | 1997-02-27 | Mahle Gmbh | Tauchkolben für Verbrennungsmotoren mit einem geteilten Kolbenbolzen |
-
1938
- 1938-06-25 CH CH205986D patent/CH205986A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19530631A1 (de) * | 1995-08-21 | 1997-02-27 | Mahle Gmbh | Tauchkolben für Verbrennungsmotoren mit einem geteilten Kolbenbolzen |
| DE19530631B4 (de) * | 1995-08-21 | 2005-09-22 | Mahle Gmbh | Tauchkolben für Verbrennungsmotoren mit einem geteilten Kolbenbolzen |
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