CH205990A - Kompressoranlage mit intermittierendem Betrieb. - Google Patents
Kompressoranlage mit intermittierendem Betrieb.Info
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04C—ROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; ROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
- F04C28/00—Control of, monitoring of, or safety arrangements for, pumps or pumping installations specially adapted for elastic fluids
- F04C28/06—Control of, monitoring of, or safety arrangements for, pumps or pumping installations specially adapted for elastic fluids specially adapted for stopping, starting, idling or no-load operation
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Description
Kompressoranlage mit intermittierendem Betrieb. Bei solchen Kompressoranlagen ist im Saugstutzen und Druckstutzen des Kompres- sors je ein Abschlussorgan vorgesehen, von denen das erstere so gesteuert wird, dass es bei Erreichen des maximalen, im Drucknetz zulässigen Druckes die Saugleitung schliesst, und so den Antriebsmotor des Kompressors entlastet. Dabei schliesst sich auch das am Druckstutzen angebaute Abschlussorgan, das als Rückschlagventil ausgebildet ist, automa tisch.
Vorteilhaft ist bei diesen Regulie rungen noch ein von dem Abschlussorgan der Saugseite gesteuertes Ventil vorgesehen, das sich bei dessen Abschluss öffnet und die auf der Druckseite zwischen Druckschlitz und Rückschlagventil enthaltene Luft ins Freie ausblasen lässt.
Das Abschlussorgan am Saugstutzen wird durch die vorgesehene Steuerung dann geöff net, wenn der im Drucknetz minimal zu lässige Druck erreicht ist; damit beginnt der Kompressor von neuem ins Drucknetz zu fördern. Um unnötige Abnützung des Kompressors zu vermeiden und Stromkosten zu:sparen, wird bei Abschluss der Saugleitung der Antriebs motor stillgesetzt. Um dies zu bewerkstel ligen, ist bisher ein sogenannter Manostat be nutzt worden, der an das Drucknetz ange schlossen war und bei Erreichen der obern Druckgrenze den Motor aus- und bei Errei chen der untern Druckgrenze einschaltete.
Bei dieser Einrichtung besteht aber die Ge fahr, dass der Raum zwischen Kompressor rotor und Rückschlagventil am Druckstutzen sehr rasch gefüllt wird, so dass der Kompres sor schon vor Erreichen der vollen Drehzahl unter vollem Druck arbeiten muss und daher der bei solchen Anlagen gebräuchliche Zentri- fugalanlasser nicht auf Null gestellt wird, weil der Motor unter Last anlaufen muss und daher nicht die volle Drehzahl erreicht, die Anlage somit versagt.
Auch besteht bei einer solchen Einrichtung bei mangelnder Überein stimmung der Druckgrenzen der Steuerorgane von Saugraumschieber und Motor (Manostat) die Möglichkeit, dass der Motor eingeschaltet oder ausgeschaltet wird bevor das Abschluss organ am Saugstutzen öffnet bezw. schliesst.
Es ist schon versucht worden, diesen Übelständen abzuhelfen, doch führten solche Versuche nicht zu dem gewünschten Erfolg des entlasteten Anlaufens des Kompressors.
Durch die Erfindung wird ein Leeranlau fen des Verdichters dadurch ermöglicht, dass mit demjenigen Steuerglied, das das Öffnen und Schliessen des Abschlussorganes in der Saugleitung steuert, ein Schalter gekuppelt ist, der die Ein- bezw. Ausschaltung des Antriebs motors des Verdichters veranlasst, sobald die ses Steuerglied jene Lage erreicht hat, in der es die Öffnung bezw. Schliessung des Ab- schlussorganes einleitet, wobei Mittel vorge sehen sind, durch welche das Öffnen des Ab schlussorganes der Saugleitung so lange ver zögert wird, bis der Antriebsmotor bei Leer lauf des Verdichters auf volle Drehzahl ge langt ist.
In der Zeichnung ist ein Aesfülrungsbei- spiel des Erfindungsgegenstandes schena- tisch dargestellt. Der Drehkolbenverdichter 1. der vom Elektromotor mit der Wicklung 26 angetrieben ist, saugt aus der Leitung 2 das Fördermittel an und drückt dasselbe über die Druckleitung 3 in das nicht gezeichnete Druclnetz. Am Saugstutzen 2 ist das Al schlussorgan 4 in Form eines Schiebers vor gesehen, der durch den Druckkolben 5 gegen den Druck der Feder 6 bewegt werden kann.
Wird der Kolben 5 unter Druck gesetzt, so schliesst der Schieber 4 die Saugleitung ab und stösst gleichzeitig mittels Stange 5a das Überstromventil 7 auf, durch das über Lei tung 8 der Raum zwischen Rotor la und dem Rückschlagventil 9 der Druckileitung mit der freien Atmosphäre oder der Saugleitung ver bunden wird.
Die Beaufschlagung des Kolbens 5 wird durch die mit verschieden schweren Gewich ten 10 und 11 belasteten Steuerkolben 12 und 13 in bekannter Weise bewerkstelligt. Der Netzdruck pflanzt sich mittels Leitung 14 bis unter den Kolben 12 fort und hebt diesen Kolben bis über Kanal 17 und hierauf den Kolben 13 in die punktierte Stellung an, so bald der Netzdruck sein Maximum erreicht hat. Damit wird der Zugang zur Leitung 15 und der Ausgang 17b der Leitung 17a durch Kolben 13 freibelebt und das Druckmittel gelangt von den Leitungen 17 und 17a aus über die Leitung 15, den Behälter 16 und die Leitung 15a in den Zylinderraum 5e über dem Kolben i, der infolgedessen abwärts be wegtwird und die Saugleitung mittels Schie ler 4 schliesst.
Sinkt der Netzdreck etwas unter das eingestellte Maximum, so fällt Kolben 12 nach unten und schliesst die Kanalnündung 14a wieder ab. Der Kanal 15 wird dabei über Kanal 17a immer noch mit Druckmittel ge- spiesen, da das Gewicht 11, das kleiner als das Gewicht 10 ist, erst beim Erreichen des Minimaldruckes im Netz genügt, um den zu gehörigen Kolben 1 3 nach abwärts zu drük- ken und die Druckmittelzufuhr zur Leitung 15 gänzlich abzuschliessen. In der Leiteng 15. la sind Hähne 15b lnd 15c vorgesehen.
Bei der untern Stellung des Kolbens 13 steht die mit demselben durch ein Gestänge 18 gekuppelte Queclsilberschaltröhre 19 so, dass durch das Quecksilber die beiden Kon takte 20 und 21) verbunden werden, so dass das Solenoid 22 Strom erhält und durch sei nen Kern 23 die drei Phasenleitungen 21a, 24b, 24e mittels des dreipoligen Schalters 25 einschaltet. Der Motor, dessen Wicklungen 26 in der Zeichnung angedeutet sind, läuft dabei unter Einschaltung von Anlasswiderständen an und wird automatisch auf volle Drehzahl geschaltet.
Wird der Kolben 13. wie oben beschrie ben, in seine obere punktiert gezeichnete Lage gedrückt, so schaltet die Quecksilber n den 111otorstroinkreis aus. Das R.ückschlagventil 9 am Druckstutzen schliesst sich infolgedessen und sobald der Behälter 16 aufgefiillt ist und der Schieber 4 in seine Schlussstellung gegangen ist, ist auch die Sa.ug:eite des Kompressors abgeschlossen.
Ist bei fallendem Netzdruck ausser Kolben 12 auch Kolben l i, -vie bereits erwähnt, in die unterste Stellung gegangen, so wird die Lei- tung 15 mit der Leitung 15d in Verbindung gebracht, so dass sich der Behälter 16 allmäh lich entleert und der Kolben 5 sich langsam aufwärts bewegt und den Schieber 4 öffnet. Da die Quecksilberschaltröhre 19 schon beim Üergang des Kolbens 13 in die unterste Lage den Antriebsmotor des Kompressors mittels der Schliessung der Kontakte 20, 21 unter Strom gesetzt hat, läuft der Motor wäh rend des Entleerens des Behälters 16 bei noch geschlossenem Schieber 4 und somit bei ent lastetem Kompressor an. Der Behälter 16 wird so gross bemessen, dass der Motor auf seine volle Drehzahl gelangt bevor der Schie ber 4 unter dem Druck der Feder 6 sich öff net.
Auf diese Weise kann bei Vorhandensein des Rückströmventils 7 völlig entlastetes An fahren des Kompressors mit Sicherheit er reicht werden.
Das Abschlussorgan 4 kann auch eine an dere Ausführungsform aufweisen, ebenso die Steuervorrichtung des Schiebers 4 (Kolben 12 und 13 und zugehörige Leitungen). Die Ver zögerung der Öffnung des Abschlussorganes 4 kann auch durch andere Mittel bewerkstel ligt werden, wie zum Beispiel ein elektrisches Zeitrelais oder durch einen mit dem Kolben 5 verbundenen Ölkataraktkolben etc.
Die Verzögerung der Entleerung des Zy linders 5c und der Leitung 15 kann auch durch eine in die Leitung 15 eingebaute, enge, kalibrierte Duse erreicht werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verdichteranlage, die einen Antriebsmotor mit Verdichter aufweist, dessen Saugleitung mit einem Abschlussorgan versehen ist, das durch eine Steuervorrichtung bei Erreichen des maximalen Netzdruckes geschlossen und bei Erreichen des minimalen Netzdruckes ge öffnet wird und wobei die Druckleitung des Verdichters ein automatisch wirkendes Rück schlagorgan aufweist, dadurch gekennzeich net, dass mit demjenigen Steuerglied (13) der Steuereinrichtung, das die Öffnung und Schliessung des Abschlussorganes (4) in der Saugleitung des Verdichters (1) einzuleiten bestimmt ist, ein Schalter (19) gekuppelt ist, der die Ein- bezw. Ausschaltung des An triebsmotors des Verdichters (1) veranlasst, sobald dieses Steuerglied (13) jene Lage er reicht hat, in der es die Öffnung bezw.Schliessung des Abschlussorganes (4) einleitet, wobei Mittel vorgesehen sind, durch welche das Öffnen des Abschlussorganes (4) so lange verzögert wird, bis der Antriebsmotor bei Leerlauf des Verdichters auf seine volle Drehzahl gelangt ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Verdichteranlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Schalter (19) eine Quecksilberschaltröhre ist. 2. Verdichteranlage nach-Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Schalter (19) ein Relais steuert, das den Motor ein schaltet.3. Verdichteranlage nach Patentanspruch, bei der das Abschlussorgan der Saugleitung durch einen durch ein Druckmittel betätig ten Kolben in die Abschlussstellung ge bracht wird, dadurch gekennzeichnet, dass in die Zuleitung (15, 15a) zum Zylinder raum (5c) dieses Kolbens (5) zwischen dem die Eröffnung dieser Zuleitung steuernden Kolben (13) und dem Zylinder (5c) ein Behälter (16) eingeschaltet ist.4. Verdichteranlage nach Patentanspruch, bei der das Abschlussorgan der Saugleitung durch einen durch ein Druckmittel betätig ten Kolben in die Abschlussstellung ge bracht wird, dadurch gekennzeichnet, dass in der Zuleitung (15, 15a) zum Zylinder raum (56) des Kolbens (5) eine Drossel düse vorgesehen ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH205990T | 1938-07-25 |
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| CH205990A true CH205990A (de) | 1939-07-15 |
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| CH205990D CH205990A (de) | 1938-07-25 | 1938-07-25 | Kompressoranlage mit intermittierendem Betrieb. |
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| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH205990A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1226239B (de) * | 1960-11-03 | 1966-10-06 | Leybolds Nachfolger E | Betriebsverfahren fuer ein Vakuum-pumpenaggregat |
| FR2508112A1 (fr) * | 1981-06-19 | 1982-12-24 | Citroen Sa | Regulateur de pompe par etranglement a l'aspiration avec limiteur de pression incorpore |
-
1938
- 1938-07-25 CH CH205990D patent/CH205990A/de unknown
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1226239B (de) * | 1960-11-03 | 1966-10-06 | Leybolds Nachfolger E | Betriebsverfahren fuer ein Vakuum-pumpenaggregat |
| FR2508112A1 (fr) * | 1981-06-19 | 1982-12-24 | Citroen Sa | Regulateur de pompe par etranglement a l'aspiration avec limiteur de pression incorpore |
| EP0069612A1 (de) * | 1981-06-19 | 1983-01-12 | Automobiles Citroen | Pumpenregelung durch Ansaugdrosselung mit einbezogener Druckbegrenzung |
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