CH206042A - Einrichtung zur Mischung von mindestens zwei Niederfrequenzprogrammen. - Google Patents
Einrichtung zur Mischung von mindestens zwei Niederfrequenzprogrammen.Info
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Description
Einrichtung zur Mischung von mindestens zwei Niederfrequenzprogrammen. Die Erfindung bezieht sich auf eine Ein richtung z-' Aischung \von mindestens zwei Niederfrequenzprogrammen. Die Einrichtung gemäss der Erfindung weist mindestens zwei Verstärkerkanäle auf, deren Eingangskreise dazu bestimmt sind, je ein Niederfrequenz programm zugeführt zu erhalten und deren Ausgangskreise mit einem gemeinsamen greis verbunden sind, wobei die Verstärkung in der) Kanälen durch Änderung der an minde stens eine der Elektroden einer Verstärker röhre angelegten Vorspannung regelbar ist.
Die Verstärkung ist zweckmässig durch Än derung der Vorspannung zweier Steuergitter regelbar, und zwar derart, dass das Verhältnis der diesen Steuergittern zugeführten Regel spannungen praktisch konstant ist. Durch Anwendung dieser Massnahme wird eine Überlastung der Verstärkerröhren vermieden.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Aus führungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes. Die dargestellte Einrichtung weist meh rere Verstärkerkanäle auf, von denen in der Figur zwei dargestellt und mit 5 und 6 be zeichnet sind und deren Ausgangskreise mit einem gemeinsamen greis verbunden sind, der durch den Eingangskreis einer mit 7 be zeichneten Verstärkungsstufe gebildet ist. Die Einrichtung weist ferner eine mit 8 be zeichnete Schaltung zur selbsttätigen Rege lung der Dynamik auf.
Der Verstärkerkanal 5 enthält eine Verstärkerröhre 17, in der eine Kathode 18, ein inneres Steuergitter 19, ein äusseres Steuergitter 16, ein Fanggitter 21, eine Anode 20 und zwei Schirmgitter 23 und 24 angeordnet sind, von denen das eine sich zwischen den beiden Steuergittern 16 und 19 und das andere zwischen dem äussern Steuergitter 16 und der Anode 20 befindet. Die Signalspannung wird dem äussern Steuer gitter 16 der Verstärkerröhre über einen mit Wicklungen- 11 und 13 versehenen Eingangs transformator und einen Kondensator 14 zu geführt. Der Anodenkreis 22 weist einen Widerstand 26 und einen Kopplungskonden sator 27 auf.
Die Betriebsspannungen für die verschiedenen Elektroden werden einem aus den Widerständen 40, 41, 42, 43, 44, 55, 56, 57, 59 und den Kondensatoren 46, 48, 50 und 68 bestehenden Netzwerk entnommen, dessen Widerstände 40 bis einschliesslich 44 in Reihe an eine Spannungsquelle ange schlossen sind, die mit den Klemmen 33 und und 34 verbunden wird. Zwischen den Wi derständen 40 und 41 ist der Widerstand 26 in den Anodenkreis der Anode 17 ge schaltet. Zwischen den Widerständen 41 und 42 befindet sich die zu den beiden Schirm gittern 23 und 24 führende Verbindung 25, während die Kathode 18 zwischen den Wi derständen 42 und 43 angeschlossen ist.
Die zur Regelung der Verstärkung der Ver- stärkerröhre 17 erforderlichen Regelspannun gen werden mittels zweier parallelgeschalteter Widerstände 59 einerseits und der Reihen schaltung der Widerstände 43 und 44 ander seits erhalten, wobei ein Gleitkontakt 58 des Widerstandes 59 über die Widerstände 57, 56 und 55 mit dein Verbindungspunkt 51 der Widerstände 43 und 44 verbunden ist. Der Widerstand 43 ist klein in bezug auf den Widerstand 44, während der Wider stand 59 in bezug auf die Reihenschaltung der Widerstände 43 und 44 gross ist. An den Verbindungspunkt 65 der Widerstände 56 und 57 ist das innere Steuergitter 19 ange schlossen: Zwischen diesem Punkt 65 und der Erde befindet sich ein Kondensator 68.
Das äussere Steuergitter 16 ist mit dem Ver bindungspunkt 66 der Widerstände 55 und 56 verbunden. Die Regelung der Vorspan- nungen der beiden Steuergitter 16 und 19 erfolgt mit Hilfe des Gleitkontaktes 58 des Widerstandes 59. Da die Steuergitter 16 und 19 keinen Strom führen und die Widerstände 55, 56, 57 und 59 in bezug auf die Wider stände 43 und 44 gross sind, besteht also zwischen den Regelspannungen der Steuer gitter ein festes Verhältnis. Diesen Regel spannungen können konstante Vorspannungen überlagert sein. Das genannte Verhältnis, sowie die Spannungen an den Schirmgittern sind derart gewählt, dass keine Überlastung der Röhre auftritt.
Zwischen den Steuergittern und dem Gleitkontakt 58 befinden sich der Widerstand 57 und der Kondensator 68, wo durch von einem etwaigen schlechten Kon takt mit dem Widerstand 59 herrührendes Geräusch unterdrückt wird.
Es ist möglich, den Widerstand 59 in einer gewissen Entfernung vom Verstärker anzuordnen oder, wie dies in der Figur dar gestellt ist, einen Widerstand 73 mittels der Verbindungsleitungen 74 und 75 parallel zu den Klemmen 60 und 61 des Widerstandes 59 zu schalten.
Mit Hilfe des Schalters 69 kann in diesem Fall der Widerstand 57 entweder mit dem Gleitkontakt 58 oder über die Fernleitung 70-71 mit dem Gleitkontakt 72 des Wider standes 73 verbunden werden.
Der Verstärkerkanal 6 ist dem Verstär- kerkanal 5 vollkommen ähnlich, so dass sich eine Beschreibung desselben erübrigt. Mittels der Leitung 28 werden die Ausgänge der beiden Verstärkerkanäle parallel geschaltet. An diese Leitung 28 ist über den Konden sator 112 der Eingangskreis des gemeinsamen Verstärkerkanals 7 angeschlossen, dessen Anodenkreis über einen Kondensator 114 mit den Ausgangsklemmen 115 und 116 verbun den ist.
Der Aufbau des Verstärkerkanals 7 ist dem des Verstärkerkanals 5 gleichfalls ähn- liclc. Es ist ferner an die Leitung 28 der Eingangskreis einer Verstärkerröhre 140 an geschlossen, deren Anodenkreis über einen Kondensator 157 mit der Gleichrichterröhre 145 verbunden ist. Die Schaltung der letz teren Röhre mit den zugehörigen Kondensa toren 160 und Belastungswiderstand 146 ist derart, dass Vollweggleichrichtung eintritt.
Die an den Klemmen 149 und 150 des Wi derstandes 146 auftretende Gleichspannung ist der in dem gemeinsamen Ausgangskreis der Kanäle 5 und 6 auftretenden Signal spannung proportional. Ein zwischen der Mitte 148 des Widerstandes 146 und dem Gleitkontakt 152 entnommener Teil dieser Gleichspannung kann durch Vermittlung der Leitungen 147 und 151 in Reihe mit den Regelspannungen an den Steuergittern der Röhre 110 im Verstärkerkanal 7 geschaltet werden. Die Verstärkung des gemeinsamen Verstärkerkanals 7 kann auf diese Weise selbsttätig geregelt werden.
Auf die obenerwähnte Weise kann durch Vermittlung der Leitungen 101 und 132 und der Widerstände 100, 131 die Verstärkung der Kanäle 6 und 7 ferngeregelt werden. Gleichfalls kann durch Leitungen 165 und den Umschalter 166 Ferneinstellung des Masses der selbsttätigen Verstärkungsrege lung erfolgen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Mischung von mindestens zwei Niederfrequenzprogrammen, dadurch ge kennzeichnet, dass sie mindestens zwei Ver- stärkerkanäle aufweist, deren Eingangskreise dazu bestimmt sind, je ein Niederfrequenz- programm zugeführt zu erhalten und deren Ausgangskreise mit einem gemeinsamen Kreis verbunden sind, wobei die Verstärkung in den Kanälen durch Änderung der Vorspan- nung an mindestens einer der Elektroden einer Verstärkerröhre regelbar ist.UNTERANSPRüCHE: 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstärkung in den Kanälen von Hand regelbar ist. 2. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der gemeinsame greis, mit welchem die Ausgangskreise der Ver- stärkerkanäle verbunden sind, der Ein gangskreis eines Verstärkers ist, dessen Verstärkung selbsttätig geregelt wird. 3. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstärkung in den Kanälen durch Änderung der Vor spannung zweier Steuergitter regelbar ist, und dass das Verhältnis zwischen den diesen Steuergittern zugeführten Regel spannungen praktisch konstant ist. 4.Einrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass in die Kathodenlei tung zwei parallel geschaltete Widerstände aufgenommen sind, wobei ein Punkt des einen Widerstandes über einen Wider stand mit einem Punkt des andern Wi derstandes verbunden ist und die Steuer gitter mit verschiedenen Punkten des Wi derstandes verbunden sind, der die beiden parallel geschalteten Widerstände ver bindet. 5. Einrichtung nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass zur Fernrege lung der Verstärkung die Enden und der Abzweigpunkt eines der parallelgeschal teten Widerstände über Fernleitungen mit dem Verstärker verbunden sind. 6.Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Verstärkerröhren an gewendet werden, die wenigstens eine Kathode, eine Anode und zwei Steuer gitter sowie ein zwischen den beiden Steuergittern angeordnetes Schirmgitter enthalten, wobei dem innern Steuergitter ausschliesslich die Regelspannung und dem äussern Steuergitter ausser der Signalspan nung auch die Regelspannung zugeführt wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US206042XA | 1937-04-30 | 1937-04-30 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH206042A true CH206042A (de) | 1939-07-15 |
Family
ID=21799545
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH206042D CH206042A (de) | 1937-04-30 | 1938-04-28 | Einrichtung zur Mischung von mindestens zwei Niederfrequenzprogrammen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH206042A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1021901B (de) * | 1957-03-16 | 1958-01-02 | Merk Ag Telefonbau Friedrich | Schaltungsanordnung zur Anschaltung einer Mithoereinrichtung in vierdraehtig durchschaltbare Fernsprechleitungen |
| DE1069690B (de) * | 1959-11-26 |
-
1938
- 1938-04-28 CH CH206042D patent/CH206042A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1069690B (de) * | 1959-11-26 | |||
| DE1021901B (de) * | 1957-03-16 | 1958-01-02 | Merk Ag Telefonbau Friedrich | Schaltungsanordnung zur Anschaltung einer Mithoereinrichtung in vierdraehtig durchschaltbare Fernsprechleitungen |
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